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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Am ersten Tag nach seiner Scheidung

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Achtung, dieser Artikel könnte satirische Bestandteile aufweisen!

Am ersten Tag nach seiner Scheidung, packte er traurig seine Sachen in Kartons, Kisten und Koffer.

Am zweiten Tag kam die Umzugsfirma und holte seine Sachen ab.

Am dritten Tag setzte er sich zum letzten Mal an seinen schönen Esszimmer­tisch, hörte sich sanfte Hinter­grund­musik an und machte es sich mit einem Kilo Shrimps, einer Dose Kaviar, drei Dosen Sardinen und einer Flasche Schampus noch mal gemütlich.

Als er fertig war, ging er in jedes einzelne Zimmer, tauchte halb angebissene Shrimps in Kaviar und stopfte sie zusammen mit einigen Sardinen in das hohle Rohr der Gardinen­stange.

Dann säuberte er die Küche und ging aus dem Haus.

Am vierten Tag kam seine Exfrau mit ihrem neuen Freund zurück, und sie erlebten für wenige Tage eine einzige Glückseligkeit.

Dann fing das Haus langsam an zu stinken.

Sie versuchten alles. Reinigen, wischen, lüften. Die Teppiche wurden dampf­gereinigt. Sogar nach toten Nagetieren haben sie gesucht. Duft wurde versprüht, Luft­erfrischer wurden überall aufgehängt. Der Kammerjäger legte Mause­fallen aus. Behälter mit giftigem Zeug wurden aufgestellt, um irgendwelches Ungeziefer zu killen.

Während dieser Zeit waren die beide in ein Hotel gezogen. Letzen Endes haben sie sogar den Teppich­boden rausgerissen. Nichts hat funktioniert. Inzwischen blieben die Freunde weg und auch sonst kam kein Besuch mehr.

Die Handwerker weigerten sich im Haus zu arbeiten und die Putzfrau hatte auch gekündigt.

Schließlich hielten sie den Gestank nicht mehr aus und beschlossen das Haus zu verkaufen. Als sie nach einem Monat keinen Käufer fanden, halbierten sie den Preis, aber auch das half nicht. Sie fanden einfach keinen Käufer für das stinkende Haus.

Inzwischen weigerten sich sogar die Makler und riefen schon gar nicht mehr zurück.

Schließlich, wollten sie nicht noch länger auf einen Käufer warten, gingen zur Bank und nahmen einen Kredit auf, um eine neue Bleibe zu kaufen.

Dann rief er seine Exfrau an und fragte, wie es denn so läuft. Sie erzählte ihm den Alptraum vom stinkenden Haus. Er hörte höflich zu und sagte dann, dass er sein altes Zuhause so schrecklich vermisse und bereit wäre, das Haus für einen günstigen Preis zu übernehmen, wenn sie dagegen seine Unterhalts­verpflichtung reduziere.

In der Annahme, dass er keine Ahnung hatte, wie schlimm der Gestank wirklich war, einigten sie sich bei einem Zehntel des Preises, was das Haus wirklich wert war. Sie bestand natürlich darauf alles sofort abzuwickeln.

Er war einverstanden und innerhalb von zwei Stunden hatten sie den ganzen Papierkram beim Notar erledigt.

Eine Woche später guckte seine Exfrau mit ihrem Freund amüsiert zu, wie die Umzugsfirma ihre Sachen abholte und ins neue Haus brachte.

Sogar die Vorhang­schienen haben sie mitgenommen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Am ersten Tag nach seiner Scheidung von -debeste-, 26. Oktober 2015 04:45.