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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Bequemlichkeitsverblödung

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Die kollektive Bequemlichkeitsverblödung (auch: Bequemlichkeitsverblendung) ...

Für viele drängt sich der Eindruck auf, dass die Welt gewissermaßen auf der Kippe steht, so viel Schlimmes scheint in dieser derzeit zu geschehen. Drei Forscher unter­schiedlicher Disziplinen teilen diese Einschätzung und rechnen mit klaren Worten mit dem Wahnsinn ab.

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Europa droht im Streit über die Bewältigung der Flüchtlings­krise auseinander zu brechen, der internationale Terrorismus nimmt immer bedrohlichere Züge an, der Kalte Krieg[wp] meldet sich offenbar zurück und der Klimawandel schreitet voran. Diese Bedrohungs­szenarien führten dem Magdeburger Politik­wissen­schaftler Thomas Kliche[wp] zufolge in Deutschland zu einem "Globalisierungs­schock", der uns zwinge, eigene Ansichten zu hinterfragen. Darüber berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung".[1][2]

Laut Kliche sehen wir uns angesichts einer zunehmend vernetzten und wechselseitig abhängigen Welt mit neuen Realitäten konfrontiert, die uns dazu nötigen würden, bisher Geglaubtes auf den Prüfstand zu stellen, heißt es in dem Bericht. Dies sei schmerzhaft und unbequem. Neben diesem "Globalisierungs­schock" leide die Gesellschaft hierzulande zudem an einer "kollektiven Bequemlichkeits­verblödung", diagnostiziert der Experte für Politik­psychologie gegenüber der Zeitung.

"Wir sind allesamt gestört"

Wenn man lieber dreimal im Jahr Urlaub mache oder Dschungelcamp[wp] schaue, anstatt sich mit den simpelsten Grundlagen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu beschäftigen, sei es um die Demokratie nicht besonders gut bestellt, meint Kliche. "Die Forschung spricht schon von einer Spät- oder Untergangs­phase der Demokratie", zitiert die "Mittel­deutsche Zeitung" den Professor für Bildungs­management.

Mit dieser wenig optimistischen Einschätzung ist der Wissenschaftler nicht allein. In einem Interview mit der "Zeit"[3] schließt sich der Psycho­therapeut Hans-Joachim Maaz[wp] dem Tenor von Kliche gewissermaßen an. Auch Maaz spricht von gravierenden gesellschaftlichen Fehl­entwicklungen und kommt zu dem Urteil: "Wir sind allesamt gestört". Die Menschen machten beim Wachstumswahn mit, beim Konsumrausch, alles müsse immer besser, immer höher, immer weiter sein, kritisiert der Psycho­analytiker.

Französischer Ökonom: Krieg zwischen Deutschland und Frankreich wieder denkbar

Sorgenvoll blickt auch der französische Ökonom Jacques Attali[wp] auf Europas Zukunft. Die derzeitigen Spannungen zwischen den europäischen Staaten und die sich andeutende Auflösung des Schengener Abkommens[wp] prophezeiten dem Wirtschafts­wissenschaftler nach dem Kontinent keine rosige Zukunft. Attali sieht gar einen Krieg am Horizont der europäischen Geschichte: "Ich bin überzeugt: Wenn wir weitermachen wie jetzt, wird es vor Ende des Jahrhunderts einen neuen französisch-deutschen Krieg geben", sagte Attali am Mittwoch in einem Interview des Fernseh­senders BFMTV.

Ob die Gelehrten mit ihren düsteren Prognosen recht behalten werden, wird die Zukunft zeigen. Dass wir bewegenden, wenn nicht gar stürmischen Zeiten entgegenblicken, darf hingegen als unbestritten gelten.
- Focus Online[4]

Einzelnachweise

  1. Youtube-link-icon.svg Interview mit Prof. Dr. Thomas Kliche: Bequemlichkeitsverblödung - mdk - Magdeburg Kompakt (10. August 2016) (Länge: 2:52 Min.)
  2. Politikwissenschaftler: "Deutsche leiden unter kollektiver Bequemlichkeitsverblödung", HuffingtonPost am 25. Februar 2016
    (Phänomene wie der Flüchtlings­zustrom, der Syrienkonflikt und die Terroranschläge von Paris[wp] haben aus Sicht des Magdeburger Psychologen und Politik­wissen­schaftlers Thomas Kliche[wp] einen "Globalisierungs­schock" in Deutschland ausgelöst.
    "Die neuen Realitäten zwingen uns, eigene Ansichten zu hinter­fragen, das ist schmerzhaft und unbequem", sagte Kliche der in Halle erscheinenden "Mittel­deutschen Zeitung".
    Zugleich sieht er die Demokratie in einer Krise. "Die Forschung spricht schon von einer Spät- oder Untergangs­phase der Demokratie, weil die Leute lieber dreimal im Jahr Urlaub machen oder Dschungelcamp[wp] schauen, als sich auch nur mit den einfachsten Grundlagen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu beschäftigen", sagte der Wissenschaftler von der Hochschule Magdeburg-Stendal. [...]
    Deutschland 2016 ist ein gespaltenes Land. Ein Psychologe würde wohl Schizophrenie attestieren.)
  3. Marc Brost und Merlind Theile: Hans-Joachim Maaz: Wir sind allesamt gestört, Zeit Online am 24. April 2014 (Anreißer: Warum Angela Merkel schlechte Mütterlichkeit verkörpert und weshalb Prominente niedergemacht werden. Ein Gespräch mit dem Psychotherapeuten Hans-Joachim Maaz über Politik und Narzissmus.)
  4. Psychologe fällt vernichtendes Urteil: "Deutsche leiden an Bequemlichkeitsverblödung", Focus Online am 25. Februar 2016

Querverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Psychologe fällt vernichtendes Urteil: "Deutsche leiden an Bequemlichkeitsverblödung" von Focus Online, 25. Februar 2016.