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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Bitterfotze

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Hauptseite » Frau » Feminismus » Bitterfotze

Bitterfotze ist der Titel eines kontroversen Bestseller-Romans[1] der schwedischen Autorin Maria Sveland[wp], der von weiblicher Emanzipation handelt.[2] In ihrem Buch kritisiert sie die institutionalisierte Kernfamilie aus der feministischen Perspektive und beschreibt Themen wie die unbezahlte Hausarbeit der Frauen und sexuelle Gewalt. Sara, die Ich-Erzählerin in Maria Svelands Roman, begreift ihr persönliches Leiden als Indikator eines ungerechten All­gemein­zu­standes.[3]

Zitat aus dem Buch:

"In diesem verfluchten Patriarchat ist es schwer genug, Mutter zu werden. Wenn Du dann noch die Welt mit feministischen Augen siehst, ist es fast nicht auszuhalten."

Zu dem Buchtitel sagte Sveland:

"Eine Bitterfotze ist im Gegensatz zur weiblichen Märtyrerin eine Frau, die die Schnauze voll hat, die ihren Ärger ernst nimmt und ihn nutzt, um Un­ge­rechtig­keiten konstruktiv ent­gegen­zu­treten. Ihr geht es darum, sich zu wehren und nichts mehr einfach so hinzu­nehmen. Sie ist eine Reaktion auf eine kranke Gesellschaft. Denn wir wissen alle, dass es für Frauen und Mädchen heutzutage genug Gründe gibt, um sauer, verärgert, angekotzt, traurig und verbittert zu sein. Eine Bitterfotze zu sein, ist der einzige Weg, als Frau in dieser Welt zu überleben und nicht verrückt zu werden." [4]

Längst ist es aber üblich geworden, mit dem Begriff Bitterfotze eine verbitterte Feministin oder eine frustrierte Frau zu bezeichnen.

Kritik

Man ist versucht, das von Sveland Gesagte mit umgekehrten Vorzeichen zu formulieren:

"In diesem verfluchten Matriarchat ist es schwer genug, Vater zu werden. Wenn Du dann noch die Welt mit feminismuskritischen Augen siehst, ist es fast nicht auszuhalten. [...] Denn wir wissen alle, dass es für Männer und Jungen heutzutage genug Gründe gibt, um sauer, verärgert, angekotzt, traurig und verbittert zu sein. [...]"

Einzelnachweise

  1. Maria Sveland[wp]: Bitterfotze, Kiepenheuer & Witsch 2009, ISBN 3-462-04083-9
  2. Bestseller "Bitterfotze": Die Wut der frustrierten Mütter, Brigitte am 26. Februar 2009
  3. "Bitterfotze" von Maria Sveland: Die Wut als Seismograph, TAZ am 26. Februar 2009
  4. Maria Sveland: Bitterfotze, Lesung in der Schwankhalle (16. April 2009)

Netzverweise