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Claudia Müller

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Claudia Müller
Geboren 10. August 1981
Parteibuch Bündnis 90/Die Grünen
UN-Migrationspakt Claudia Müller hat sich am 29. November 2018 bei der Abschaffung Deutschlands zwecks Umwandlung in eine afrikanische Kolonie im Deutschen Bundes­tag der Stimme ent­halten.
Ermächtigungsgesetz Claudia Müller
Abtreibungs­bewerbungs­gesetz Claudia Müller stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundes­tag für das Abtreibungs­bewerbungs­gesetz, womit nun das Werben für die Tötung Ungeborener für Ärzte straflos gestellt wurde.
AbgeordnetenWatch Claudia Müller
URL claudia-mueller.de

Claudia Müller (* 1981) ist eine deutsche Politikerin und seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit Januar 2023 ist sie Parlamentarische Staats­sekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Von Oktober 2012 bis Februar 2018 war sie eine der beiden Vorsitzenden des Landes­verbandes Mecklenburg-Vorpommern ihrer Partei.

Berufliches

Sie studierte ab 2002 an der Fachhochschule Stralsund Baltic Management Studies und schloss ihr Studium 2007 ab. Sie war seit 2000 als freiberufliche Reiseleiterin und seit 2008 als medien­pädagogische Projekt­entwicklerin für die Identity Films Medienwerkstatt tätig. Von Oktober 2011 bis August 2012 übte sie als Elternzeit­vertretung die Funktion als Geschäfts­führerin der Stralsunder Bürgerschafts­fraktion Forum Kommunalpolitik aus.

Politisches

Von 2009 bis Mai 2012 war Müller in Stralsund Vertreterin der Bürgerschafts­fraktion Forum Kommunalpolitik im Rechnungs­prüfungs­ausschuss. Seit 2011 ist sie Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Im selben Jahr war sie die Spitzen­kandidatin in den Stralsunder Wahlbereichen für die Kommunalwahlen 2011 und von September 2011 bis Mai 2014 Mitglied des Kreistages von Vorpommern-Rügen. Dort war sie die stellvertretende Fraktions­vorsitzende und ordentliches Mitglied des Haushalts- und Finanz­ausschusses. Sie war weiterhin Mitglied des internationalen Arbeitskreises und stellvertretende Vorsitzende der Ehren­kommission des Kreistages und als stellvertretendes Mitglied im Kreisausschuss und im Wirtschafts­ausschuss aktiv. Müller vertrat als Fraktions­vorsitzende die Fraktion im Kreisausschuss. Sie wurde ebenfalls in die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund gewählt, legte jedoch nach ihrer Wahl in den Bundestag im Oktober 2017 ihr Mandat in der Stralsunder Bürgerschaft nieder und gab im Kreistag den von ihr innegehabten Fraktions­vorsitz ab. Nach der Kommunalwahl im Mai 2019 wurde Müller zur 2. stell­vertretenden Kreistags­präsidentin gewählt und schied 2022 aus dem Kreistag aus.

Claudia Müller wurde am 14. Oktober 2012 zur Landes­vorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Müller wurde damit zur Nachfolgerin von Kerstin Felgner, die nicht wieder antrat. Die quotierte Doppelspitze bildete sie mit Andreas Katz. Bei der Landes­delegierten­konferenz in Wismar am 11. Oktober 2014 wurde Müller als Vorsitzende wiedergewählt. 2016 wurde sie auf der Landes­delegierten­konferenz in Neubrandenburg am 15. Oktober erneut gewählt und übte dieses Amt bis Februar 2018 aus. Müller setzte sich mit 57 zu 27 Stimmen gegen die ehemalige Landtags­abgeordnete Ulrike Berger durch. Neuer Co-Vorsitzender wurde Johann-Georg Jaeger. Von Februar 2012 bis Mai 2014 war sie die Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen-Kreistagsfraktion Vorpommern-Rügen.

Zur Bundestagswahl 2013 trat Müller als Direktkandidatin für den Wahlkreis 15 (Vorpommern-Rügen - Vorpommern-Greifswald I) sowie auf dem dritten Platz der Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern an.

Bei der Bundestagswahl 2017 stand sie auf Platz 1 der Landesliste und zog als einzige Vertreterin der Grünen Mecklenburg-Vorpommern über das Listenmandat in den Bundestag ein. Im Bundestag fungierte sie als Mittelstands­beauftragte und Sprecherin für maritime Wirtschaft der Bundestags­fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Im 19. Deutschen Bundestag ist Claudia Müller ordentliches Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, sowie im Unterausschuss Regionale Wirtschaftspolitik und ERP-Wirtschaftspläne. Sie gehört als stellvertretendes Mitglied dem Haushalts­ausschuss und dem Verkehrs­ausschuss an.

Für die Bundestagswahl 2021 wurde Müller erneut auf Platz eins der Landesliste ihres Landesverbandes gewählt. Sie trat im Bundestagswahlkreis Vorpommern-Rügen - Vorpommern-Greifswald I an, in dem sie 7,3 Prozent der Erststimmen erhielt, und zog über die Landesliste in den 20. Bundestag ein. Im Rahmen der Koalitions­verhandlungen mit der SPD und FDP gehörte Müller der Grünen Verhandlungsgruppe im Bereich Wirtschaft an. Von Januar bis Dezember 2022 war sie Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus. Außerdem war sie bis zu ihrer Ernennung zur parlamentarischen Staats­sekretärin Mitglied im Verteidigungs­ausschuss. Seit dem 9. Januar 2023 ist sie als Nachfolgerin von Manuela Rottmann Parlamentarische Staats­sekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.

Privates

Müller hat zwei Kinder.

Netzverweise