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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.

Es gibt wesentlich mehr Abtreibungs­tote (101.000 im Jahr 2019[ext]) als Corona-Tote (Stand: 17. April: 4000[ext]) in Deutschland!

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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Cordon sanitaire

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Hauptseite » Politik » Cordon sanitaire

Cordon sanitaire (frz. Isolationsgebiet, Sperrgürtel, Pufferzone) war ursprünglich die Bezeichnung für das Isolations­gebiet zur Eindämmung von Seuchen[wp].

Nach dem Ersten Weltkrieg diente der Begriff auch als Bezeichnung für den Sicherheits­gürtel aus unabhängigen Staaten, der im Wesentlichen auf Betreiben Frankreichs zwischen der Sowjetunion und der Weimarer Republik[wp] gebildet wurde. Später wurde er auch auf andere Pufferzonen zwischen gegnerischen Staaten angewandt.[1]


Cordon sanitaire ist allgemein die Bezeichnung für die von einer Großmacht[wp] betriebene Politik der Abschottung durch eine Sperrkette von politisch, ökonomisch und militärisch abhängigen Staaten.

Im Besonderen die politische Bezeichnung für den 1919/20 errichteten Staatenbund (Finnland, baltische Länder bis Rumänien) zum Schutz vor der bolschewistischen[wp] Weltrevolution. Wurde durch den Hitler-Stalin-Pakt[wp] 1939 beendet.[2]


In der Geschlechterdebatte wurde der Begriff von Thomas Gesterkamp benutzt:

Zitat: «Genau darum geht es: um Kriterien für eine klare Abgrenzung gegenüber Organisationen, die sich einen libertär-neubürgerlichen Anstrich geben, ihren rechts­konservativen Kern aber kaum verbergen können. [...] Auch in der Geschlechterpolitik brauchen wir einen "cordon sanitaire", einen mentalen Sperrgürtel. Das, und nicht das, was die Männerrechtler verbreiten, verstehe ich unter zivil­gesellschaftlichem Engagement.» [3]

Es geht dabei um Gesprächsverweigerung mit dem Ziel feministischer Besitz­stands­wahrung. Die Kritik an der feministischen Ideologie soll tabuisiert, der Kritiker durch ein solches Berührungsverbot ausgegrenzt werden.[4]

Die Ausgrenzungsstrategie wird durch den Vorwurf "Hate Speech" ergänzt, was soviel bedeutet wie:

"Uns gefällt nicht, was du sagst, also werden wir mit allen Mitteln versuchen, dir das Maul zu stopfen."

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Cordon sanitaire
  2. Wissen-Digital: Cordon Sanitaire
  3. Pdf-icon-extern.svg Gleichheit als umkämpftes Terrain? Wie antifeministische Männerrechtler emanzipatorische Begriffe umdeuten[ext] - Thomas Gesterkamp, Ruhr-Universität Bochum, 25. Juni 2010 (S. 8)
  4. Arne Hoffmann: Linksextreme: "Haut den Chauvis vor den Latz!" (Kommunisten hetzen zu Gewalt gegen Feminismuskritiker auf), ef-magazin am 25. Oktober 2010

Querverweise