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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.

Es gibt wesentlich mehr Abtreibungs­tote (101.000 im Jahr 2019[ext]) als Corona-Tote (Stand: 17. April: 4000[ext]) in Deutschland!

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Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien. Logo - MSI.png
Besser klug vorsorgen, als teuer draufzahlen. - MSI
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Empörialismus

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Empörialismus (auch: Empörungs­maschinerie), eine Wortkreuzung aus Empörung[wp] und Föderalismus[wp], zwingt einem mittels blitz­artiger, groß­flächiger Aufregung bei Untergrabung argumentativer Tiefe eine (politische/feministische) Agenda auf.

Verwendung

Zitat: «Demagogen feiern mit halben Wahrheiten ganze Erfolge. Um sie zu stoppen, muss man ihnen recht geben, wo sie recht haben, und sie dort kritisieren, wo sie die Wirklichkeit verzerren. So löscht man das Feuer, auf dem sie ihr ideologisches Süppchen kochen.

Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn wir leben in einem Zeitalter des "Empörialismus": Auf der "richtigen Seite" zu stehen und "aufrichtig empört" zu sein zählt oft mehr als die Fähigkeit, unterschiedliche Sichtweisen unvoreingenommen gegeneinander abzuwägen. Empörialisten haben den öffentlichen Raum so sehr mit moralischen Killer­phrasen besetzt, dass eine rationale Debatte kaum mehr möglich erscheint. "Stimmung statt Argumente!" heißt die Devise, deren Folgen man in den sozialen Netzwerken[wp] beobachten kann. Wer auf die Gefahren des politischen Islam hinweist, wird im Hand­um­drehen als "Rassist" abgestempelt; wer aufzeigt, dass nicht alle Muslime vom Dschihad träumen, als "un­verbesserlicher Gutmensch" vorgeführt.»  - Michael Schmidt-Salomon[wp][1]

Zitat: «Viele Einzelfälle, die uns als "Sexismus" präsentiert werden, halte ich hier schlicht für falsch abgelegt. Diagnose: kein Sexismus. Das meiste, was in diesem Zusammenhang ins Feld geführt wird, könnte man unter den Stichworten "unpassende Bemerkungen", "missglückte Komplimente" oder auch "schlechtes Benehmen" verbuchen. [...] Eine "große süße Maus" würde ich als "geflopptes Kompliment" sehen, nicht als Sexismus. [...]

Die Sprach­polizisten sind indes vor allem daran interessiert, prinzipiell alle verbalen Fehltritte unter "Sexismus" zu subsumieren. Warum? Weil sie auf diesem Gebiet die Deutungshoheit haben. Solange es sich nur um Kommunikations­probleme oder "Gossensprache" (F-Wort) handelt, könnte man noch den allgemeinen Sprachverfall beklagen. Handelt es sich aber um "Sexismus", ist der Teil des politischen Spektrums zuständig, der so gerne die Empörungs­maschinerie bedient - los geht der "Aufschrei".

Wir sind im Zeitalter des "Empörialismus" - in dem einem mittels blitzartiger, großflächiger Aufregung bei Untergrabung argumentativer Tiefe eine Agenda aufgezwungen wird. Aus individuellen Kommunikation­spannen eines Politikers wird dann ein "gesellschaftliches Phänomen", gerne auch ein "politisches Phänomen", konstruiert.»  - Katrin Albsteiger[wp][2]

Zitat: «Der Empörialismus darf niemals siegen

Es wird immer klarer, wir leben in einer Empörungs­gesellschaft. Gerne sind wir bereit, uns umfassend und flächen­deckend aufzuregen. Sehnsüchtig lauern wir mit gespitzten Ohren auf die kleinste Provokation, um endlich Entrüstung zeigen zu können. Grenzen gibt es praktisch keine. Es macht auch Spaß, sich über Auf­geregtheiten selbst aufzuregen, und damit eine hübsche Meta-Ebene zu erklimmen.

Es gibt aber auch Anlässe genug, wenn man nur genau genug hinschaut. Nehmen wir zum Beispiel die Gemüse­schändungen der gestrigen Nacht. Allerorten wurden grundlos Kürbis­köpfe eingeschlagen, ausgehöhlt und obszön illuminiert. Einige der Schlächter ließen sich sogar noch in auf­reizender Verkleidung mit den verstümmelten Über­resten ihrer Opfer ablichten. Scham, Schande! Selbst ihre Kinder haben sie dabei zum Mitmachen angestiftet. Ermutigt durch solch unerhörtes Betragen terrorisierten die minder­jährigen Täter wiederum die Nachbarschaft, getrieben von niederer juveniler Gier nach Süßigkeiten. Und das Schlimmste: da steckt ja gar keine geistliche Idee[ext] dahinter. Da hat Empörungs-Bischof Huber[wp] ja so recht.» [3]

Einzelnachweise

  1. Toleranz im Zeitalter des Empörialismus, Vorwort im Buch von Michael Schmidt-Salomon[wp] Die Grenzen der Toleranz: Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen, Piper 2016, ISBN 3-492-31031-1
  2. Katrin Albsteiger[wp]: Sexismusdebatte: Das Zeitalter des "Empörialismus", 26. September 2016
  3. Der Empörialismus darf niemals siegen, Simplex am 1. November 2006