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Die Antithese zur feministischen Opfer- und Hassideologie.

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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. Judge confirms the mothers right of possession and justifies it with the childs welfare.jpg
Rolle des Staates in der Familie
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Ernst-Wolfgang Böckenförde

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Ernst-Wolfgang Böckenförde
Gelebt 19. September 1930–24. Februar 2019
Beruf Staatsrechtler, Jurist

Ernst-Wolfgang Böckenförde (1930-2019) war ein deutscher Staats- und Verwaltungs­rechtler sowie Rechtsphilosoph. Von 1983 bis 1996 war er Richter am Bundesverfassungsgericht.

Von ihm stammt das Böckenförde-Diktum[wp], das er in dem Aufsatz Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation formuliert. Der zentrale Satz des Diktums - "Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann" - wurde zuerst in einem Seminar­beitrag aus dem Jahr 1964 verwendet. Das Problem säkularisierter Staaten, soziales Kapital zu erschaffen, wird sowohl von Verfassungs­rechtlern als auch von Theologen kontrovers diskutiert.

Schriften (Auswahl)

  • Gesetz und gesetzgebende Gewalt. Von den Anfängen der deutschen Staatsrechtslehre bis zur Höhe des staatsrechtlichen Positivismus. Berlin: Duncker & Humblot, 1958 (= Schriften zum Öffentlichen Recht, 1). [jur. Diss.], 2., erg. Aufl. 1981. ISBN 978-3-428-04898-4
  • Die deutsche verfassungsgeschichtliche Forschung im 19. Jahrhundert. Zeitgebundene Fragestellungen und Leitbilder. Berlin: Duncker & Humblot, 1961 (= Schriften zur Verfassungsgeschichte, 1) [phil. Diss.], 2. Aufl. 1995. ISBN 978-3-428-08589-7
  • Die Organisationsgewalt im Bereich der Regierung. Eine Untersuchung zum Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Berlin: Duncker & Humblot, 1964 (Habilitationsschrift, Münster/Westf.), 2. Aufl. 1998. ISBN 978-3-428-02477-3
  • Die Rechtsauffassung im kommunistischen Staat. München: Kösel, 1967
  • (Hrsg.:) Moderne deutsche Verfassungsgeschichte (1815-1918). Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1972
  • Kirchlicher Auftrag und politische Entscheidung. Freiburg i.Br.: Rombach, 1973
  • Die verfassungstheoretische Unterscheidung von Staat und Gesellschaft als Bedingung der individuellen Freiheit. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1973
  • Organ, Organschaft, Juristische Person. Kritische Überlegungen zu den Grundbegriffen und der Konstruktionsbasis des staatlichen Organisationsrechts, in: Christian-Friedrich Menger (Hg.): Fortschritte des Verwaltungsrechts. Festschrift für Hans J. Wolff zum 75. Geburtstag. München: Beck, 1973, S. 269-305.
  • Verfassungsfragen der Richterwahl. Dargestellt anhand der Gesetzesentwürfe zur Einführung der Richterwahl in Nordrhein-Westfalen. Berlin: Duncker & Humblot, 1974 (= Schriften zum Öffentlichen Recht, Band 250). 2. Auflage 1998. ISBN 978-3-428-03217-4
  • Staat, Gesellschaft, Freiheit. Studien zur Staatstheorie und zum Verfassungsrecht. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1976 (= stw 163)
  • (Hrsg.:) Staat und Gesellschaft. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1976 (= Wege der Forschung[wp], Band 471)
  • Der Staat als sittlicher Staat. Berlin: Duncker & Humblot, 1978, ISBN 978-3-428-04254-8
  • (Hrsg.:) Extremisten und öffentlicher Dienst. Rechtslage und Praxis des Zugangs zum und der Entlassung aus dem öffentlichen Dienst in Westeuropa, USA, Jugoslawien und der EG. Baden-Baden: Nomos, 1981
  • (Hrsg.:) Soziale Grundrechte. Heidelberg: Müller, 1981
  • Staat, Gesellschaft, Kirche. Freiburg: Herder, 1982
  • (Hrsg.:) Staatsrecht und Staatslehre im Dritten Reich. Heidelberg: Müller, 1985
  • Die verfassunggebende Gewalt des Volkes. Ein Grenzbegriff des Verfassungsrechts. Frankfurt: Metzner, 1986
  • (Mit-Hrsg.:) Menschenrechte und Menschenwürde. Historische Voraussetzungen - säkulare Gestalt - christliches Verständnis. Stuttgart: Klett-Cotta 1987
  • Recht, Staat, Freiheit. Studien zur Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1991 (= stw 914). 4., erw. Ausgabe 2006. ISBN 978-3-518-28514-5
  • Staat, Verfassung, Demokratie. Studien zur Verfassungstheorie und zum Verfassungsrecht. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1991 (= stw 953)
  • Welchen Weg geht Europa? München: Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung, 1997 (= Vorträge, Band 65)
  • Staat, Nation, Europa. Studien zur Staatslehre, Verfassungstheorie und Rechtsphilosophie. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1999 (= stw 1419). 2. Auflage 2000. ISBN 978-3-518-29019-4
  • Vom Wandel des Menschenbildes im Recht. Münster: Rhema 2001 (Gerda Henkel Vorlesungen). ISBN 978-3-930454-29-7
  • Geschichte der Rechts- und Staatsphilosophie - Antike und Mittelalter, Tübingen: Mohr Siebeck, 2002. 2., überarb. u. erw. Aufl. 2006. ISBN 978-3-16-149165-8
  • Grundrechte in Deutschland und Europa. Reden zur Ehrenpromotion in Münster (mit David Edward und Erich Schumann). Münster: Lit, 2002. ISBN 978-3-8258-6215-2
  • Sicherheit und Selbsterhaltung vor Gerechtigkeit. Der Paradigmenwechsel und Uebergang von einer naturrechtlichen zur positiv-rechtlichen Grundlegung des Rechtssystems bei Thomas Hobbes. Basel: Schwabe 2004. ISBN 978-3-7965-2110-2
  • Kirche und christlicher Glaube in den Herausforderungen der Zeit. Beiträge zur politisch-theologischen Verfassungsgeschichte 1957-2002. Münster: Lit, 2004. 2., veränd. Aufl. 2007. ISBN 978-3-8258-6604-4
  • Der säkularisierte Staat. Sein Charakter, seine Rechtfertigung und seine Probleme im 21. Jahrhundert. Themenband 86 der Carl Friedrich von Siemens Stiftung. München, Carl Friedrich von Siemens Stiftung, 2007. ISBN 978-3-938593-06-6
  • Vom Ethos der Juristen Berlin: Duncker & Humblot, 2010. ISBN 978-3-428-13317-8

Querverweise

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