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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
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Rolle des Staates in der Familie
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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Forconi

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Il Popolo de I Forconi

Forconi (vollständig: Movimento dei Forconi, deutsch: "Mistgabel-Bewegung"[1]) ist eine Protestbewegung in Italien.

Das Rückgrat der Bewegung bilden Landwirte, Fernfahrer, Händler und Klein­unternehmer - klassische Schichten des Kleinbürgertums[wp]. Einige Tage lang folgten auch Arbeitslose, Rentner, prekär Beschäftigte, Studenten und einige Arbeiter ihren Appellen zur Rebellion. Am Montag, dem 9. Dezember 2013, rief sie zu Aktionen im ganzen Land auf, in deren Verlauf von Mailand über Turin bis Venedig, wie auch in Bari und Palermo im Süden des Landes Rathäuser belagert, Autobahnen blockiert und Bahngleise besetzt wurden. Die Proteste richteten sich gegen die Regierung Letta und ihren Sparkurs, gegen korrupte Politiker, das Finanzamt Equitalia, den Benzinpreis, die Banken, den Euro und die Europäische Union. Sie fanden in der Regel in einem grün-weiß-roten Fahnenmeer und unter Absingen der Nationalhymne statt. Der Hauptslogan lautete: "Schickt sie [die Politiker] alle nach Hause!"[2]


Die Bewegung war bereits im Jahr 2011 in Sizilien entstanden und hatte damals schon für Verunsicherung gesorgt. Von dieser Bewegung inspiriert, marschieren 2013 erneut massenhaft Italiener durch die Straßen der italienischen Städte. In der Hauptstadt soll kommende Woche eine Demonstration stattfinden zu der sich die Organisatoren Millionen Teilnehmer aus dem ganzen Land erhoffen.

Aus dem Nichts sind in Italien am 11. Dezember 2013 plötzlich tausende Bürger auf die Straßen gegangen. Ausgehend von der Mistgabel-Bewegung fordert sie eine völlig andere Politik und das Ende des Euro. Die Regierung in Rom ist nervös. (Foto: dpa)

Ausgehend von Turin haben sich die Bürger in zahlreichen Städten Italiens organisiert, um gegen die Regierung zu protestieren. In Genua, Mailand, Alfano, Rom, Savona und zahlreichen anderen Städten waren auf einmal tausende Menschen auf den Straßen. In einer Stadt sollen Polizisten sich an die Spitze der Bewegung gesetzt haben.

Die Bewegung wirkt wesentlich aggressiver als vorangegangene Protest­bewegungen. Man kann deutlich sehen, dass viele Italiener ihren Zorn nicht länger zurückhalten wollen - und keiner Partei mehr trauen: Teilnehmer der Demonstrationen sagten in diversen Interviews, dass sich der Protest gegen alle richte - von links bis rechts. Damit ist die Bewegung politisch nicht einzuordnen und steht keiner der klassischen Parteien nahe.

Die Demonstranten fordern einen grundlegenden Wandel des Verhältnisses Italiens zur EU, eine Rückkehr zur Souveränität des italienischen Volkes und eine eigene Währung als Parallelwährung zum Euro. In die wirtschaftliche Kritik mischt sich auch sichtbare Verärgerung über die selbstgefällige Politik in Rom.

Unter den Demonstranten finden sich alle Berufsgruppen Italiens. Begonnen hatten die Aus­schreitungen mit den Protesten von einigen kleinen Spediteuren welche in Turin gegen die hohen Autobahn­kosten und Transport­kosten demonstriert hatten. Seit dem Beginn der Proteste haben sich jedoch kleine Gewerbe­treibende, Studenten, Sozial­hilfe­gruppen und Bauern angeschlossen. Danach hatten sich die Proteste auf Mailand ausgeweitet.

Movimento dei Forconi

Die Regierung in Rom ist sehr beunruhigt. Letta, der seine Vertrauens­abstimmung gewann, versprach den Italienern das Blaue vom Himmel Wachstum und Jobs. Denn:

  • Die Demonstranten kommen aus dem Nichts.
  • Sie vertrauen niemandem.
Movimento dei Forconi

Die Demonstranten rufen: "Vergogna!" ("Schande!") Sie scheinen, anders als vorangegangene Bewegungen, entschlossen, sich von der Regierung diesmal nicht mit ein paar Phrasen abspeisen zu lassen.

Einzelnachweise

  1. oder auch "Heugabeln"
  2. Marianne Arens: Die Forconi-Bewegung in Italien, World Socialist Web Site am 20. Dezember 2013 (Herausgegeben vom Internationalen Komitee der Vierten Internationale, IKVI)

Querverweise

Netzverweise

Mariano Ferro auf einer Demonstration der Forconi
Movimento dei Forconi