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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. Judge confirms the mothers right of possession and justifies it with the childs welfare.jpg
Rolle des Staates in der Familie
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Geldtransfer

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Hauptseite » Frau » Frauenbevorzugung » Geldtransfer

Der Geldtransfer zwischen Männern und Frauen ist zu bilanzieren, um die Mär von der Benachteiligung der Frauen in der Gesellschaft zu widerlegen (beispielsweise Lohndiskriminierungslüge). Allgemein kann festgestellt werden:

  1. Männer erarbeiten mehr Geld als Frauen.
  2. Frauen verbrauchen mehr Geld als Männer.

Es fließt also von Männern erbrachte Leistung zu Frauen ab. Daraus resultiert der Geldtransfer von Männern zu Frauen. Die Höhe der Transfer­leistungen kann zwar nicht exakt beziffert werden, aus dem vorhandenen Zahlen­material geht aber zumindest die Größen­ordnung hervor.

Zahlungsmoral von Frauen: "Dein Mann hat letztes Mal gezahlt, heute ist meiner dran."
© Marisa Acocella Marchetto[wp]

Deutschland

Kurz und knapp

Geldtransfer von Männern zu Frauen
Zwangsdienst (weggefallen) -,- Mrd Euro
Gesetzliche Rentenversicherung 28,3 Mrd Euro
Gesundheitskosten 28,4 Mrd Euro
Pflege 4,5 Mrd Euro
Unterhalt 6,2 Mrd Euro
Steuern 33,0 Mrd Euro
Frauenförderung (symbolisch) 1,0 Mrd Euro
Summe 101,4 Mrd Euro

Zwangsdienst

(vorläufig weggefallen)

Berechnung über Verdienstausfall: 2006 gab es 71.000 Wehr- und 81.000 Zivildienstleistende. Der Zwangsdienst kostet jeden davon ca. 90.000 Euro Gesamtmindereinnahmen, Rentenansprüche usw. eingerechnet (lt. Manager-Magazin v. 23.08.2007). 152.000 * 90.000 = 13.680.000.000.- Gesamtkosten also ca. 13,6 Mrd Euro. Berechnung über Personalkosten: Personalkosten im öffentlichen Dienst 220 Mrd Euro Beschäftigte im öffentlichen Dienst (2007) 4,6 Mio. Staatsdiener ergeben 48.000 Euro/Jahr. Mal 152.000 Sklaven = 7,3 Mrd. Euro + Reibungsverluste durch Sklavenhaltung x 2 = 14,6 Mrd. Euro. Berechnung über den Verteidigungshaushalt: In Pdf-icon-intern.svg Wehrpflicht oder Freiwilligenarmee geht Prof. Schäfer von Kosten für den Zwangsdienst in Höhe von 18-20 % des Verteidigungshaushaltes aus. 19 % des Verteidigungshaushaltes 2009 mit einem Gesamtvolumen von rund 31,2 Mrd Euro[1] sind 5,928 Mrd Euro. Dazu kommen die Kosten des Verwaltungsapparates für den Zwangsdienst. (Kreiswehrersatzämter, Bundesamt für Zivildienst, u.Ä.) Es fällt nicht schwer, die in gleicher Höhe anzunehmen. Zusammen also ca. 12 Mrd Euro Motivationsverlust: Militär- und Zivieldienst ist perfekte Bürokratie. Alles ist geregelt, eigenes Denken unerwünscht. Der größte Teil der Zeit besteht aus Herumstehen und "Verpissen". Nach der Entlassung benötigt der Betroffenen einige Zeit, um wieder ein normaler Mensch zu werden. Dadurch entstehen sicher Einkommensverluste. Untersuchungen und Zahlen darüber gibt es nicht. Suche einer Arbeitstelle vor Ableistung des Zwangsdienstes: Wer eine Arbeitstelle sucht, darf nicht verschweigen, dass er den Wehrdienst noch nicht abgeleistet hat.[2] Wegen des Arbeitsplatzschutzgesetzes[3] ist kein Arbeitgeber bestrebt, "Ungediente" einzustellen. Dadurch sind viele junge Männer als Arbeitslose in der Warteschleife bis zur Einberufung. Untersuchungen und Zahlen darüber gibt es nicht. Verlust der Arbeitstelle nach Ableistung des Zwangsdienstes: Theoretisch ist der Arbeitsplatz durch die Einberufung zwar geschützt[3], in der Praxis geht der Arbeitsplatz aber teilweise dennoch verloren. Der Arbeitgeber wird als Begründung natürlich nicht den Zwangsdienst nennen. Untersuchungen und Zahlen darüber gibt es nicht. Existenzbedrohung von Familien- und Kleinbetrieben: In Familienbetrieben im Handwerk oder der Landwirtschaft kann eine Einberufung existenzbedrohend sein. Die Behörden beweisen hier immer wieder ihre Instinktlosigkeit. Untersuchungen und Zahlen darüber gibt es nicht. Zusammenfassung: Den Zwangsverpflichteten raubt die Gesellschaft also mindestens 13 Mrd Euro. Da die Beraubten nur Männer, die Nutznießer aber alle sind, beträgt der Geldtransfer von Männern zu Frauen die Hälfte, also mindestens 6,5 Mrd Euro.

Gesetzliche Rentenversicherung

Höhere Rentenbeiträge. Am 30. Juni 2008 gab es 27.457.715 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. 15.063.590 Männer und 12.394.125 Frauen.[4] Folglich 2.669.465 Männer mehr als Frauen, die in die Rentenversicherung einbezahlen. 2008 betrug der sozialversicherungspflichtige Durchschnittsverdienst 30.084 Euro, davon 19,2 % Rentenversicherungsbeitrag (5.986 Euro), mal mehr einzahlende Männer (2.669.465), ergibt 15,98 Mrd. Euro. Dazu kommen 12.394.125 Männer die im Jahr 1.000 Euro mehr einzahlen als Frauen.[5] Das ergibt 12,4 Mrd. Euro. Zusammen also 28,38 Mrd. Euro. Geringer Unterschied bei der Rente wegen Erwerbsminderung. Pro Jahr werden an Männer 1,68 Mrd Euro mehr ausgezahlt als an Frauen. 7,46 Mrd. Euro gegenüber 5,78 Mrd. Euro.[6] Über die Dauer des Bezuges liegen keine Daten vor. Aufgrund der längeren Lebenserwartung ist aber davon auszugehen, dass Frauen im Verhältnis zur Einzahlungs­dauer eine längere Bezugsdauer haben als Männer. Annähernd gleiche Auszahlungen bei der Altersrente. Die Durch­schnitts­rente betrug Ende 2007 981 Euro für Männer und 511 Euro für Frauen.[6] Renten­eintritts­alter ist für beide Geschlechter 65 Jahre. Lebens­erwartung Männer 75,6 Jahre, Frauen 81 Jahre. Die Summe der Auszahlungen über die gesamte Bezugsdauer ist annähernd gleich, 950 Mrd. Euro gegenüber 948 Mrd. Euro, da Frauen länger Rente beziehen. Erheblicher Unterschied bei der Rente wegen Todes (Witwen-/ Witwer­rente). 4,96 Mio. Frauen erhalten monatlich eine durch­schnittliche Witwenrente von 551 Euro. Summe der Auszahlungen pro Jahr ist 32,28 Mrd. Euro. 0,51 Mio. Männer erhalten monatlich eine durch­schnittliche Witwerrente von 242 Euro. Summe der Auszahlungen pro Jahr ist 1,48 Mrd. Euro.[6] Über die Dauer des Bezuges liegen keine Daten vor. Aufgrund der längeren Lebens­erwartung ist aber davon auszugehen, dass Frauen im Verhältnis zur Einzahlungs­dauer eine längere Bezugsdauer haben als Männer. Kindererziehungszeiten. Diese werden grundsätzlich Frauen zugestanden. Für ein Jahr Kinder­erziehung wird man so gestellt, als hätte man 6.000 Euro in die Renten­versicherung eingezahlt. Für jedes Kind werden 3 Jahre angerechnet. Bei einer Geburtsrate von 1,4 Kindern pro Frau, erhält also jede Frau durchschnittlich 25.200 Euro geschenkt, unabhängig davon ob sie die Erziehungs­arbeit wirklich leistet. Pro Jahr erhalten Frauen somit 0,44 Mrd. Euro.

Zusammenfassung: Männer zahlen etwa 28,37 Mrd. Euro pro Jahr mehr als Frauen in die Renten­versicherung ein. Auf der Habenseite bekommen Männer, bei der Rente wegen Erwerbs­minderung, 1,68 Mrd. Euro mehr ausgezahlt als Frauen. Annähernd gleiche Auszahlungen bei der Altersrente. Bei der Rente wegen Todes werden an Frauen pro Jahr 30,80 Mrd. Euro mehr ausgezahlt als an Männer. Durch die Kinder­erziehungs­zeiten bekommen Frauen 0,44 Mrd. Euro mehr auf das Rentenkonto. Die Hälfte dieser 57,05 Mrd. Euro, 28,26 Mrd. Euro, ist der Geldtransfer von Männern zu Frauen bei der gesetzlichen Renten­versicherung pro Jahr.

Gesundheitskosten

Höhere Krankenkassenbeiträge wegen höherer Männer-Erwerbsquote. Die Kranken­kassen­beiträge sind proportional zu den Renten­beiträgen (14 % gegenüber 19,2 % vom Brutto­arbeits­lohn). Ausgehend vom oben genannten Einzahlungs­überschus bei der Renten­versicherung für Männer von 28,38 Mrd. Euro, bezahlen sie 20,7 Mrd. Euro mehr in die Kranken­versicherungen ein als Frauen. Frauen verursachen höhere Krank­heits­kosten. Für den Erhalt und die Wieder­herstellung unserer Gesundheit wurden im Jahr 2006 rund 236 Mrd. Euro aufgewendet. Davon 100 Mrd. Euro für Männer und 135,9 Mrd. Euro für Frauen.[7] Daraus folgt: Frauen entnehmen dem Gesundheitssystem im Jahr rund 36 Mrd. Euro mehr als Männer. das sind für jeden Mann in der BRD, vom Säugling bis zum Rentner, 890 Euro pro Jahr. Zusammenfassung: Männer bezahlen 20,7 Mrd. Euro mehr in die gesetzlichen Krankenkassen ein als Frauen und beanspruchen die Kassen um 36 Mrd. Euro weniger in der Leistung. Die Hälfte dieser 56,7 Mrd. Euro, 28,35 Mrd. Euro ist der Geldtransfer von Männer zu Frauen bei den Gesundheitskosten pro Jahr.

Pflege

Mehr Pflegeversicherungsbeiträge durch Männer
Die Mehrbeiträge, die Männer leisten, ergeben sich analog zu den Renten- und Kranken­versicherungs­beiträgen aus dem Beitragssatz von 1,95 %, also 2,88 Mrd. Euro pro Jahr.
Frauen verursachen höhere Pflegekosten als Männer
Dies ist wegen der höheren Lebenserwartung und der grundsätzlich anfälligeren Gesundheit (siehe Kranken­kassen­kosten oben) zu erwarten. Die Ausgaben der Pflegeversicherung betrugen 2007 18,3 Mrd. Euro.[8] In allen drei Pflegestufen sind ungefähr doppelt so viele Frauen wie Männer.[9] 12,2 Mrd. Euro erhalten also Frauen und 6,1 Mrd. Euro Männer.
Zusammenfassung
Aus der Einnahmen- und Ausgabenseite ergibt sich bei der Pflege­versicherung ein Geldtransfer von 4,5 Mrd. Euro von Männern zu Frauen.

Unterhalt

Deutlich mehr Unterhaltstransfer der Männer an ihre Ex-Frauen Alleinerziehende: 43 Prozent bekommen Hartz IV.[10] Mehr als 660.000 Alleinerziehende sind insgesamt auf Leistungen der staatlichen Fürsorge angewiesen, wie es in der Studie des Deutschen Gewerk­schafts­bundes heißt. Das ergibt insgesamt 1.534.884 weibliche Alleinerziehende insgesamt. Bei einer Trennung kommen in 92 % der Fälle die Kinder zur Mutter. Das ergibt (1.534.884 / 92 % * 8 %) 133.468 alleinerziehende Väter. Die durchschnittliche Unterhaltszahlung beträgt 388 Euro pro Monat (4656 Euro pro Jahr).[11] Männer kommen zu 90 % ihrer Unterhaltsverpflichtung nach, Frauen zu 40 %.[12][13] 40 % von 133.468 Frauen zahlen 4656 Euro pro Jahr = 0,25 Mrd. Euro an Männer. 90 % von 1.534.884 Männern zahlen 4656 Euro pro Jahr = 6,43 Mrd. Euro an Frauen. Der Geldtransfer von Männern zu Frauen beträgt somit 6,18 Mrd. Euro.

Steuern

Arbeitnehmer

Deutlich mehr Lohnsteuern werden von Männern erwirtschaftet. Mehr Männer (15 Mio.) als Frauen (12,4 Mio) haben ein sozial­versicherungs­pflichtiges Einkommen. Frauen engagieren sich weniger für ihre Arbeit (Mangelnde Qualifikation, keine Überstunden, Widerstand gegen schwere und schmutzige Arbeit). Deshalb erwirtschaften Frauen auch im Durchschnitt ein Drittel weniger wie Männer. Daraus folgt eine geringere Lohnsteuer. Männer erwirtschaften demnach 46,2 Mrd Euro Lohnsteuer und Frauen 5,0 Mrd.

2008 Jahresbrutto Lohnsteuer Personen Lohnsteuer gesamt
Männer 35.400 3.068 15.063.590 46.215.094.120
Frauen 23.500   404 12.394.125  5.007.226.500


Selbständige

Laut Mikrozensus 2008 gibt es 2,8 Mio selbständige Männer und 1,3 Mio selbständige Frauen. Männer erwirtschaften ein durchschnittliches Monatsnetto von 3.080 Euro und Frauen 1.730 Euro. Aus den Einzeldaten errechnet sich eine jährliche Einkommen­steuer­leistung der Männer von 30,0 Mrd Euro und der Frauen von 5,2 Mrd Euro pro Jahr.

Steuerleistung

Männer erwirtschaften 76,2 Mrd Euro und Frauen 10,2 Mrd Euro Lohn- und Einkommen­steuer pro Jahr. Der Geldtransfer beträgt hier 33 Mrd Euro.

Frauenförderung

Auf der Ausgabenseite gibt es keinen Bereich, der nur Männern zu Gute kommt. Für Frauen gibt es unzählige: "Girls' Day", Frauenministerien, Quotenfrauen, Frauenbeauftragte, Förderprogramme etc. Da es kaum möglich ist, die Summe der Einzel­leistungen zu ermitteln, wird 1 Mrd. Euro symbolisch als Geldtransfer eingesetzt.

Hauptartikel: Kosten der Frauenförderung

Umleitung von Steuergeldern

Feministinnen gelingt es, öffentliche Mittel im großen Stil für die eigenen ideologischen Zwecke umzuleiten.

Philip Abrams hat im Jahre 1963 einen bemerkenswerten Artikel in der Zeitschrift Past and Present veröffentlicht, in dem er die Frage aufwirft, warum die großen Projekte der Sozialreform, die im Vereinigten Königreich nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in Angriff genommen wurden und deren Ziel vor allem darin bestand, die rund 5 Millionen Briten, die im Great War gekämpft hatten, wieder in die Gesellschaft einzugliedern, allesamt gescheitert sind. Interessen­gruppen im Allgemeinen und Feministinnen im Besonderen, so Abrams, hätten die finanziellen Mittel, die zur Eingliederung der Weltkriegsteilnehmer bereitgestellt wurden, für die eigenen ideologischen Zwecke entfremdet und missbraucht.[14][15]

Eine ähnliche Zweckentfremdung öffentlicher Mittel lässt sich anhand einer Liste der Begünstigten des ESF für Deutschland[16] nachweisen. Feministinnen sind heftig dabei, Mittel des ESF für den Aufbau der eigenen Infrastruktur und die damit einhergehende Schaffung von Einkommens­quellen umzuleiten. Mittel des ESF dienen der Unterstützung von "projects for employment, education and social inclusion". Alle Projekte, die unter den entsprechenden Überschriften von "Beschäftigung", "sozialer Inklusion" oder "Bildung" aus dem 75 Milliarden Euro Topf des ESF gefördert werden sollen, zeichnen sich durch ein Merkmal aus: Sie zielen darauf ab, den Arbeits­markt­zugang und die Beschäftigung derjenigen, die Gegenstand der Projekte sind, zu verbessern oder überhaupt zu schaffen. Entsprechend denkt man in Brüssel, dass mit Mitteln des ESF z. B. Behinderte in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden, die Ausbildungs­systeme für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen verbessert werden usw., und zwar deshalb weil "Europe needs all its workers".

Aus den Mitteln des ESF wird beispielsweise das Netzwerk Brandenburgischer Frauenhäuser gefördert. Ein Wort, das nicht nur im Leistungsangebot Brandenburgischer Frauenhäuser, sondern auch im Leistungsangebot anderer Frauenhäuser nicht vorkommt, ist der Begriff Arbeit. Es gibt keinerlei Verbindung zwischen den Leistungen von Frauenhäusern und dem Arbeitsmarkt, der allerdings die zentrale Größe darstellt, an der sich eine Förderung durch den ESF ausrichtet. Dennoch werden in Deutschland Frauenhäuser aus Mitteln des ESF gefördert. Es wird also mit Mitteln des ESF eine Fraueninfrastruktur im Osten Deutschlands aufgebaut, die zwar nicht dabei hilft, die ostdeutschen Wirtschaft in Gang zu bringen, aber dazu geeignet ist, die Mittel des ESF aufzubrauchen.[15] Die von Abrams beschriebene Geschichte in Großbritannien wiederholt sich also in Ostdeutschland.

Statistische Tricks

In staatlichen Statistiken wird geleisteter Unterhalt nicht als Einkommens­minderung, sondern als Konsum des Unterhalts­leistenden definiert. Die Alimentierung des Mutter-Kind-Idylls wird also als "Hobby" des Mannes gewertet.[17] So werden Männer reich und Frauen arm gerechnet.[18][19]

Gerade als Mann sollte man Konsumverzicht pflegen und dem Unterhalt entsagen. Es gibt wichtigere und vor allem lustigere Dinge im Leben.[20]

Schweiz

Die Männer sind finanziell die Verlierer und die Frauen die Profiteure im Umverteilungsstaat Schweiz, denn der Staat ist ein tägliches 50-Millionen-Franken-Geschäft für die Frauen. Bei den Sozialeinrichtungen speisen die Männer mehr als zwei Drittel die Einrichtungen. Den Frauen werden davon jährlich mehr als 15,5 Milliarden Franken ausbezahlt als den Männern.

AHV (Alters- und Hinterbliebenen-Versicherung)

Die AHV hat pro Jahr Aufwendungen für ordentliche Renten, Zusatzrenten, Kinderrenten, Witwen- und Witwerrenten, Waisenrenten von 31 Milliarden Franken. Davon gehen an die Männer 12,372 Milliarden und an die Frauen 19,428 Milliarden. Den Frauen werden pro Jahr 10 Milliarden Franken mehr ausbezahlt, obwohl sie nicht einmal 10 Milliarden Franken davon beisteuern.

Profit für die Frauen: 10 Milliarden Franken pro Jahr!

Ergänzungsleistungen (EL)

Bei Ergänzungsleistungen werden 3,1 Milliarden an Frauen ausgerichtet, an Männer gehen nur 2,28 Milliarden.

Profit für die Frauen: 820 Millionen pro Jahr!

Sozialhilfe

Die ausbezahlte Sozialhilfe geht zu 50,1 Prozent an Männer und zu 49,9 Prozent an Frauen.

Profit für die Frauen: 800 Millionen Franken pro Jahr!

Invalidenversicherung (IV)

Auszahlung an Männer 55 % an Frauen 45 %, obwohl die Prämien über Lohnabzüge zu zwei Dritteln von Männer bezahlt werden.

Profit für die Frauen: 70 Millionen Franken pro Jahr!

Erwerbsersatzordnung / Mutterschaftsversicherung

Auszahlung an Männer 769,5 Millionen, an Frauen 546,1 Millionen.

Differenz zur Beitragsleistung von 100 Millionen jährlich!

Krankenkassenprämien

Die Frauen belasten das Gesundheitswesen mit 11,44 Milliarden Franken, die Männer dagegen mit 7,88 Milliarden Franken. Differenz 3,56 Milliarden. (Gesundheitskosten pro Jahr und Mann = 2‘800 Franken, Frauen 3‘721 Franken)

Profit für die Frauen: 3,56 Milliarden Franken!

Pro Jahr bezahlen alleine die staatlichen Sozialversicherungen an die Frauen 15,5 Milliarden Franken mehr aus als bei den Männern, obwohl die Frauen nur einen Drittel davon einzahlen. Wie hoch die Subventionskosten für Schweizer Frauen ist, kann nicht genau abgeschätzt werden, denn die staatlichen Subventionen der Gleichstellungsbüros und anderen Frauenorganisationen, sowie der Gender Studien an den Hochschulen sind nicht mit eingerechnet.[21]

Für die Schweiz wurden 18,25 Mrd. Franken Transferleistung ermittelt.[22]

Lebensentwurf

"Dieses weibliche Killer-Privileg, sich über das Ernährermodell aus der Erwerbstätigkeit verabschieden zu können, schon allein dies nur als mögliche, aber nicht angewandte Option, ist die Ursache für das, was dann vom Feministen bitterlich beklagt wird: Das geringere Erwerbseinkommen der Frau (dennoch verfügt die Frau über mehr Geld und trifft auch die Mehrheit der Kaufentscheidung) und ihre geringe Präsenz in den Chefetagen."[23][24]

Geldtransfer in die dritte Welt

Beispiel Nigeria:

Zitat: «Auch die Geldüberweisungen von Afrikanern, die in reichere Länder ausgewandert sind, trocknen aus. In Nigeria leben etwa die Hälfte der Menschen in Haushalten, die in der einen oder anderen Weise Geld von Emigranten erhalten, schreibt die Weltbank.»  - F.A.Z.[25]

Rücküberweisungen von Migranten steigen:

Trotz der Wirtschaftskrise überweisen Migranten 2012 mehr Geld in ihre Herkunfts­länder als je zuvor. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern, wie ein Bericht der Weltbank darlegt. Wie wichtig Rück­über­weisungen gerade für die ärmsten Länder der Welt sind, zeigt ein aktueller Bericht der UN.

Migranten aus Entwicklungs­ländern werden in diesem Jahr 406 Mrd. Dollar (312,28 Mrd. Euro) in ihre Herkunfts­staaten überweisen, so viel wie nie zuvor. Das sind 6,5 % mehr als im Vorjahr (372 Mrd. Dollar, vgl. Ausgabe 6/12). Dies geht aus dem Migrations- und Entwicklungs­bericht der Weltbank hervor, der am 20. November in Washington veröffentlicht wurde. Somit setzt sich der seit 2010 bestehende Trend steigender Transfers fort (vgl. Ausgabe 6/12, 1/10). 2009 waren die Rück­über­weisungen infolge der Welt­wirtschafts­krise dagegen noch gesunken (vgl. Ausgabe 3/10, 8/09). "Obwohl Arbeits­migranten nachteilig von dem langsamen Wachstum der globalen Wirtschaft betroffen sind, hat sich das Rück­überweisungs­volumen als außer­gewöhnlich belastbar erwiesen", resümierte der Leiter der Weltbank-Entwicklungs­abteilung Hans Timmer. Trotz des generellen Anstiegs gibt es laut Weltbank allerdings große Unterschiede zwischen den Welt­regionen. Weltweit am stärksten von Rück­über­weisungen abhängig ist die zentral­asiatische Republik Tadschikistan, wo die Transfers 47 % des Brutto­inlands­produkts (BIP) ausmachen. Danach folgen Liberia und Kirgisistan mit rund 30 % des BIP.

Asien

Die meisten Rücküber­weisungen verzeichnet die Weltbank 2012 nach Indien (70 Mrd. Dollar), China (66 Mrd. Dollar) und in die Philippinen (24 Mrd. Dollar). Für Südasien insgesamt rechnet die Organisation mit Transfers in Höhe von 109 Mrd. Dollar, ein Anstieg um 12,5 % gegenüber 2011. Ostasien und die Pazifik-Region werden demnach insgesamt 114 Mrd. Dollar erhalten (+7,2 %).

Mittlerer Osten und Afrika

Eines der wichtigsten Rück­über­weisungs­länder weltweit ist Nigeria mit 21 Mrd. Dollar. Hoch sind die Rück­über­weisungen mit 18 Mrd. Dollar auch nach Ägypten, dessen Arbeits­migranten häufig in den ölreichen Staaten des Persischen Golfs arbeiten. Insgesamt erhalten der Norden Afrikas wie auch der Mittlere Osten Rück­über­weisungen in Höhe von 47 Mrd. Dollar (+8,4 %). Ins subsaharische Afrika bleiben die Rück­über­weisungen dagegen auf niedrigerem Niveau (31 Mrd. Dollar, +/-0 %). Für 2013 rechnet die Weltbank hier mit einem Anstieg.

Lateinamerika und die Karibik

Das insgesamt moderate Wachstum von 2,9 % auf insgesamt 64 Mrd. Dollar an Rück­über­weisungen in diese Region führt die Weltbank auf die weiterhin schwächelnde Wirtschaft in Europa und den USA zurück. Mexiko belegt mit 24 Mrd. Dollar Platz 4 der wichtigsten Rück­über­weisungs­länder weltweit.

Europa und Zentralasien

Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage in Europa bleiben die Rückflüsse auch hier und in Zentral­asien bei 41 Mrd. Dollar nahezu konstant (-0,9 %). In dieser Region rechnet die Weltbank aber ebenso mit einer Erholung im nächsten Jahr. Im Hinblick auf Europa und Zentralasien sagte Dilip Ratha, einer der Hauptautoren des Berichts: "Die Rückflüsse sind nicht noch stärker zurück­gegangen, weil die Arbeits­migranten alternative Anstellungen gefunden und sich bei ihren eigenen Ausgaben zurück­gehalten haben."

Ärmste Länder der Welt

Auch in den 48 ärmsten Ländern der Welt haben sich die Rück­über­weisungen als krisenfest erwiesen. Migranten aus diesen Ländern schickten 2011 27 Mrd. Dollar (21 Mrd. Euro, +11,1 %) nach Hause, wie aus einem Ende November veröffentlichten Report der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTD) hervorgeht. Für 2012 wird mit 30 Mrd. Dollar gerechnet (+10,9 %). Damit seien Rück­über­weisungen in diesen Ländern zwischen 1990 und 2011 um das 8-fache gewachsen. Laut Bericht ist dies auf die stark gestiegene Zahl von Arbeits­migranten aus diesen Ländern zurück­zuführen. Zwischen 2000 und 2010 stieg ihre Zahl von 19 auf 27 Millionen.

Prognose

Trotz Risiken wie anhaltender Arbeitslosigkeit in Europa geht die Weltbank davon aus, dass die Überweisungen in Entwicklungs­länder in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Die Weltbank sagt für 2013 einen Anstieg von rund 8 % voraus. Auch 2014 und 2015 würden Migranten jeweils rund 10 % mehr in ihre Herkunfts­länder überweisen, prognostiziert die Weltbank. Das würde 2015 einen Betrag von 534 Mrd. Dollar ergeben.

Ein Problem seien nach wie vor die hohen Kosten bei den Geldtransfers. Am höchsten sind die Durch­schnitts­kosten für Überweisungen nach Subsahara-Afrika, mit 12,4 % des transferierten Betrages fast zweimal so viel wie für Südasien mit Kosten in Höhe von 6,5 % der Überweisung. Schätzungen zufolge liegen die Rück­überweisungen, die auf inoffiziellem Wege zurück­fließen, um hohe Transaktions­gebühren zu umgehen, um 50 % höher als die offiziell bekannten Zahlen. Neue Regelungen in den USA und in Europa würden aber auf lange Sicht zu einer Senkung der Kosten führen, erwartet die Weltbank.
- bpb[26]
Immer mehr Menschen in Afrika sind von Überweisungen ihrer Angehörigen im Ausland abhängig. Banken und Transfer­dienste verlangen hohe Gebühren und verdienen kräftig mit. Informelle Transfermethoden haben großen Zulauf.

Eines der Länder Afrikas, die am meisten von Überweisungen ihrer Auswanderer profitieren, sind die Kapverden: Mehr als 21 Milliarden kapverdische Escudos (circa 190 Millionen Euro) haben Emigranten 2018 als so genannte "Rück­über­weisungen" (engl. "Remittances") auf die kleine Insel­gruppe mit circa 450.000 Einwohnern überwiesen. Nach Angaben der kapverdischen Zentralbank bedeutet das einen Zuwachs von mehr als sechs Prozent im Vergleich zu 2017.

Das ist ein Trend, der in vielen Ländern Afrikas zu beobachten ist, bestätigt auch die Weltbank in ihrem im April veröffentlichten Bericht "Migration und Rück­über­weisungen". Nie sei so viel Geld von Migranten an Angehörige in ärmeren Ländern über­wiesen worden wie 2018, heißt es in der von der Bundesregierung mitfinanzierten Studie. Von den weltweit circa 430 Milliarden US-Dollar seien 46 Milliarden nach Subsahara-Afrika geflossen. In diesem Jahr soll dort die 50-Milliarden-Marke überschritten werden, schätzt die Weltbank.

Fundament der nationalen Wirtschaftssysteme

In zahlreichen Entwicklungsländern machen diese Rück­über­weisungen einen Großteil der gesamt­wirtschaftlichen Leistung aus. In vielen Fällen überstiegen diese Geldbeträge sogar die internationalen Entwicklungs­hilfe­zahlungen und Auslands­investitionen, sagt Dilip Ratha, Leiter der Abteilung Migration und Rück­über­weisungen der Weltbank. Er geht davon aus, dass die reellen Über­weisungs­summen die offiziellen Zahlen weit übersteigen.

Gerade kleine afrikanische Länder mit hohen Emigrations­raten erhalten besonders hohe Beträge an Rück­über­weisungen. Auf den Kapverden entspricht der Wert der Geldtransfers aus dem Ausland inzwischen bereits mehr als 15 Prozent des Brutto­inlands­produkts. Auf den Komoren sind es laut dem Welt­bank­bericht sogar 19 Prozent, ähnlich sieht es etwa in Lesotho aus.

Kapverden: Auslandsüberweisungen ersetzen Sozialsystem

"Wir sind eine Nation von Auswanderern. Allein im Großraum Lissabon, in Portugal, leben circa 50.000 Menschen mit kapverdischen Wurzeln, die regelmäßig kleinere Geldbeträge an die Verwandten in der Heimat schicken. Viele Kinder und ältere Leute sind darauf angewiesen", sagt der kapverdische Wirtschafts- und Finanz­fachmann Paulino Dias im Gespräch mit der DW.

Die Rücküberweisungen seien für die kapverdische Wirtschaft praktisch unentbehrlich, so Dias: "Die Familien, die das Geld bekommen, beleben als Konsumenten den Einzel­handel gerade in abgelegenen Gebieten. Manchmal fließt das Geld auch in größere Projekte, etwa den Bau oder die Renovierung von Wohnungen, und das schafft Arbeitsplätze. Die Schecks aus dem Ausland ersetzen oft die sehr schwachen Sozial­systeme."

Dilip Ratha von der Weltbank sieht es ähnlich: Das überwiesene Geld fungiere wie eine Art Versicherung für ärmere Menschen. "Es kommt direkt bei denen an, die es brauchen, ohne dass Regierungs­instanzen dazwischen­geschaltet sind. Es wird also viel effizienter eingesetzt."
- Deutsche Welle[27]
2019 schickten Migranten 550 Milliarden Dollar nach Hause, dreimal so viel wie die gesamte Entwicklungshilfe. In der Pandemie stockt das System - mit fatalen Folgen.

Die Philippinen gehören zu den Top-10-Empfänger­ländern für private Geld­über­weisungen aus dem Ausland. 2019 kamen schätzungs­weise 36 Milliarden Euro an - fast zehn Prozent des Brutto­inlands­produktes.

Geld, das Migranten in ihre Herkunfts­länder überweisen, machen in manchen ärmeren Ländern ein Drittel der gesamten Wirtschafts­leistung aus. Gerät ein ärmeres Land in eine Krise, zählen viele Haushalte auf Verwandte in reicheren Ländern. Das Coronavirus brachte aber nahezu alle Länder in eine Krise - und die sonst zuverlässigen, privaten Geldströme brechen ab.
- Zeit Online[28]
Migration ist in der Entwicklungs­politik ein kontrovers diskutiertes Thema. Lange Zeit standen überwiegend die negativen Effekte von Migration für Entwicklungs­länder im Vordergrund der Diskussion. Dazu zählen vor allem Verluste an Wissen ("brain drain") und Produktiv­kraft für die Herkunfts­länder der Migranten. Entwicklungs­politische Maßnahmen wurden darauf ausgerichtet, diese negativen Wirkungen für Herkunfts­länder zu begrenzen und übermäßige Abwanderung zu verhin- dern. Jüngst ist jedoch spürbar, dass sich der Fokus der Diskussion auf einen neuen Aspekt kon- zentriert: Das vermutete enorme Entwicklungs­potential von Migranten­über­weisungen für Herkunfts­länder. Migranten­über­weisungen (engl. Remittances) bezeichnen Transfer­zahlungen arbeitender Migranten in ihre Heimat. Das Volumen derartiger Rück­über­weisungen in die Entwicklungs­länder hat sich in den vergangenen sechs Jahren nahezu verdoppelt und beträgt nun mit geschätzten 167 Mrd. USD für 2005 mindestens das Zweifache der offiziellen Entwicklungs­hilfe. Vor diesem Hintergrund haben diese privaten Finanzströme die Aufmerksamkeit der internationalen Geber­gemeinschaft auf sich gezogen. Dahinter steht die Hoffnung, dass Rück­über­weisungen effektiv zu Armuts­reduzierung und Struktur­bildung in Entwicklungs­ländern beitragen können. Ist der Effekt stark genug, könnten Migranten­über­weisungen nicht nur negative Wirkungen von Migration kompensieren, sondern zusätzlich Triebfeder für nachhaltige Entwicklung sein. Gerade im Zuge der Anstrengung um die Erreichung der Millenniums­entwicklungs­ziele bei gleichzeitig angespannter Haushalts­lage vieler Geberländer, erscheint der stabile und stetig wachsende Überweisungs­strom einigen "wie Manna, das vom Himmel fällt".[29]

Im Folgenden soll zunächst ein Überblick darüber gegeben werden, was sich hinter dem Phänomen Migranten­über­weisungen verbirgt. Im Anschluss werden bisherige Erkenntnisse über das Entwicklungs­potential von Migranten­über­weisungen dargestellt sowie Entwicklungs­hemmnisse beschrieben. Auf Basis dieser Informationen erfolgt eine Vorstellung möglicher entwicklungs­politischer Maßnahmen zur Optimierung der Entwicklungs­effekte von Migranten­über­weisungen.

Migranten­über­weisungen und Statistik

Rund 200 Mio. Migranten weltweit haben 2005 mindestens 232 Mrd. USD in ihre Heimat­länder überwiesen. Davon flossen 70 % (rd. 167 Mrd. USD) in Entwicklungsländer. Informelle Rück­über­weisungen hinzu­genommen, übersteigen private Kapital­transfers damit die offizielle Entwicklungs­hilfe von 78 Mrd. USD für 2005 um das Zwei- bis Drei­fache (Diagramm 1).[30] Bei Migranten­über­weisungen handelt es sich um private Gelder. Die Verwendungs­entscheidungen sind ebenso privat. Eine direkte Beeinflussung durch Dritte ist darum nicht legitim.

Die annähernde Verdoppelung der statistisch erfassten Migranten­über­weisungen seit 2000 ist wohl zu einem großen Teil auf die verstärkte Überwachung privater Geldtransfers in Folge der Terror­anschläge des 11. September 2001 zurück­zuführen. Ein im Verhältnis zur Migrationsrate über­proportionales Wachstum wird nicht vermutet. Es handelt sich bei den Migranten­über­weisungen also keineswegs um ein neues Phänomen - das Geld fließt jetzt nur eher in formellen Kanälen und wird statistisch besser erfasst.

Trotz der beeindruckenden Zahlen handelt es sich wahrscheinlich aufgrund der komplexen Datenlage nach wie vor nur um einen Teil des tatsächlichen Überweisungs­volumens. Hinzu kommt, dass Überweisungen über informelle Transfer­netzwerke, per Briefpost, über Bekannte oder persönlich sowie Geschenke nicht erfasst werden. Nach Schätzungen der Weltbank machen informelle Rück­über6shy;weisungen 35-75 % des statistisch erfassten Volumens aus. Die angegebene Bandbreite ist Ausdruck der unsicheren Datenlage.

Wer sind die Sender und welche Motive haben sie?

Die meisten Migranten aus Entwicklungs­ländern arbeiten im Niedrig­lohn­sektor ihres Gastlandes, beispielsweise als Küchen­hilfen, Reinigungs­kräfte oder Hilfs­arbeiter in der Land­wirtschaft. Der durch­schnittliche Über­weisungs­betrag liegt bei rund 2.000-5.000 USD jährlich pro Migrant oder 20-30 % seines Einkommens. Überweisungen erfolgen meist regelmäßig in konstanten Beträgen.

Die Unterstützung der zurück­gebliebenen engsten Familien­mitglieder ist altruistisch motiviert. Die Versorgung von Ehepartnern, Kindern und anderen Abhängigen über Rück­über­weisungen ersetzt das reguläre Einkommen der aus­gewanderten Person im Heimatland. Darüber hinaus legen Verwandte und Freunde häufig zusammen, um einem Migranten die Ausreise zu ermöglichen. Rück­über­weisungen erfolgen dann sozusagen als Beteiligung am Wohlfahrts­gewinn der Migration.

Die Anteile der Rück­über­weisungen, die für konsumtive Zwecke verwendet oder investiert und gespart werden, unterscheiden sich je nach Region und Einkommens­niveau der Empfänger stark. In der Regel dient aber ein großer Anteil der Befriedigung der Grund­bedürfnisse der Empfänger­familien. In Zentral­amerika werden nach Angaben der Weltbank beispielsweise im Durchschnitt 90 % der Rück­über­weisungen für den Unterhalt der Familie aufgewendet. Darunter fallen auch Ausgaben für Bildung und Gesundheits­leistungen. In der Konsequenz lassen sich bei den Empfänger­haushalten eine bessere Ernährungs­situation sowie ein breiterer Zugang zu Bildung und Gesundheits­leistungen nachweisen. Lediglich rund 10 % der Rück­über­weisungen werden hier gespart oder in unter­nehmerische Tätigkeiten investiert.

Für Vietnam scheint sich die Situation anders darzustellen. Dort werden Rück­über­weisungen laut einer Umfrage der Agence Française de Dévéloppement (AFD)[31] häufig in unter­nehmerische Tätig­keiten der Angehörigen investiert. Beliebt sind gemeinsam mit dem Migranten betriebene Im- und Export­handels­geschäfte. Eine andere verbreitete Verwendung von Rück­über­weisungen ist der Erwerb von Wohn­eigentum im Heimatland.

Wer sind die Empfänger?

Ostasien und Pazifik sowie Lateinamerika und Karibik stehen mit 43,1 Mrd. USD bzw. 42,4 Mrd. USD an der Spitze der Empfänger­regionen. Südasien, der Mittlere Osten und Nordafrika sowie Europa und Zentralasien folgen im Mittelfeld. Subsahara Afrika bildet das Schlusslicht. Lediglich rund 4,9 % der Migranten­über­weisungen in Entwicklungs­länder flossen 2005 in die weltweit ärmste Region (Diagramm 2). Diese regionale Verteilung spiegelt sich auch in der Rangliste der Empfänger unter den Entwicklungs­ländern von 2004 wider (Tabelle 1).

Berücksichtigt man die Größe der Volks­wirt­schaften und betrachtet das Volumen der Rück­über­weisungen am Brutto­inlands­produkt (BIP), standen 2004 insbesondere kleine Ökonomien und Inselstaaten an der Spitze der Empfänger­länder (Tabelle 2).

Insgesamt lässt sich feststellen, dass aus den weltweit ärmsten Ländern nur wenig Migration in Industrie­länder stattfindet und diese Länder deshalb auch nur ein geringes Volumen an Rück­über­weisungen erhalten. Je höher das Einkommens­niveau des Ziellandes, desto höher sind in der Regel die mit der Migration verbundenen Kosten. In der Konsequenz findet Migration in OECD-Länder vor allen Dingen aus Entwicklungs­ländern mit höherem Pro-Kopf-Einkommen statt. Migranten aus Entwicklungs­ländern mit sehr niedrigem Pro-Kopf-Einkommen wandern dagegen häufig in ökonomisch attraktivere Entwicklungs­länder der Region aus. Dadurch haben sie geringere Migrations­kosten, realisieren aber auch einen geringeren Wohlfahrts­zuwachs.
- KfW Entwicklungsbank[32]

Fazit: Mit anderen Worten ausgedrückt, erwirtschaften viele Länder nicht genug für die Versorgung ihrer Bevölkerung und ohne die bösen Weißen in den europäischen Ländern ginge gar nichts. Wie ist das mit dem allgegenwärtigen Hass auf weiße Männer zu vereinbaren?

Einzelnachweise

  1. Verteidigungshaushalte 2009
  2. Eine Frau darf, im Gegensatz dazu, den Arbeitgeber in Bezug auf eine Schwangerschaft anlügen, ohne rechtliche Folgen befürchten zu müssen. Allein die Frage nach einer Schwangerschaft vor Einstellung einer Arbeitnehmerin enthält in der Regel eine unzulässige Benachteiligung wegen des Geschlechts Frage nach Schwangerschaft bei Einstellung unzulässig
  3. 3,0 3,1 Gesetz über den Schutz des Arbeitsplatzes bei Einberufung zum Wehrdienst
  4. Arbeitsamt: Beschäftigte - nach Nationalitäten und Geschlecht - ab 1999 (Excel-Tabelle)
  5. Frauen sind die Gewinner unseres Sozialsystems, Welt Online
  6. 6,0 6,1 6,2 Pdfext.gif Statistik der Deutschen Rentenversicherung: Rentenbestand am 31. Dezember 2007 - Deutsche Rentenversicherung (6,5 MB)
  7. Männer und Frauen im Gesundheitswesen: Ein Kostenvergleich
  8. Pdf-icon-extern.svg BKK Faktenspiegel[ext] (Seite 1)
  9. Pdf-icon-extern.svg BKK Faktenspiegel[ext] (Seite 2)
  10. Focus am 1. Dezember 2008
  11. Statista: Wie hoch ist der erhaltene Bruttobetrag Ihrer Unterhaltszahlung pro Monat?
  12. Arbeitsgruppe "Familiengerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls" Abschlussbericht
  13. VAfK Schwaben: Unterhalt - Zahlungsmoral
  14. Abrams, Philip (1963). The Failure of Social Reform: 1918-1920. Past and Present 24 (1): 43-64
  15. 15,0 15,1 Aufbau Ost: "Feministischer" Geldtransfer, Kritische Wissenschaft - critical science am 28. August 2011
  16. Zweckentfremdete Mittel?! Wie der ESF für Frauenförderung instrumentalisiert wird, Kritische Wissenschaftlich - critical science am 12. August 2011
  17. Auf Seite 114 im "Abschnitt V" unter "Waren und Dienstleitungen" steht unter "Art der Ausgaben": Unterhalts­zahlungen; in: Pdf-icon-intern.svg Wirtschaftsrechnungen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe - Aufgabe, Methode und Durchführung der EVS 2003 - Statistisches Bundesamt Wiesbaden, 22. Dezember 2005
  18. MANNdat kommentiert die OECD-Studie "Growing Unequal - Income Distribution and Poverty in OECD Countries" 2008; Pdf-icon-extern.svg Die OECD, die Armut und das Frauenministerium[ext] - MANNdat, Februar 2009
  19. MANNdat: Rechenfehler in der OECD-Armutsstudie, 26. November 2008
  20. WGvdL: Unterhalt, das schenk ich mir!, 11. Mai 2011
  21. antifeminismus.ch: Lohndiskriminierung
  22. Pdf-icon-extern.svg "Männer finanzieren, Frauen profitieren", Eine Analyse der Geldströme in öffentlichen Haushalten mittels Gender Budgeting[ext] - MANNdat; Pdf-icon-extern.svg Sozialpolitik: Ein feminines Eigentor[ext] - Weltwoche am 18. Juni 2008 (Der Staat ist ein tägliches 50-Millionen-Franken-Geschäft für die Frauen. Das machen sozialdemokratische Politikerinnen nun transparent, unfreiwillig allerdings.)
  23. Guy Fawkes: "Wahrer Maskulismus kann nur links sein", Cuncti - Machbar am 22. April 2012
  24. "Frauen fällen 80 Prozent der Kaufentscheidungen.", zitiert aus: Pdf-icon-intern.svg "Frauen wollen keine Führungsverantwortung übernehmen. Aber wen interessiert das?" HRM im Gespräch mit Avivah Wittenberg-Cox - Human Resource Management am 28. Juli 2010
  25. Philip Plickert und Thilo Thielke: Afrika steht am Abgrund, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 7. Juli 2020 (Anreißer: Die Corona-Krise zerstört den Fortschritt des vergangenen Jahrzehnts: 40 Millionen Menschden droht absolute Armut.)
  26. Ulrike Pape: Welt: Rücküberweisungen von Migranten steigen, Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) am 10. Dezember 2012
  27. Private Geldtransfers nach Afrika: Der Boom des teuren Geldes, Deutsche Welle am 25. Juli 2019
  28. Vanessa Vu: Remittances: In Liebe gewickelte Dollar, Zeit Online am 3. Juni 2020
  29. Fajnzylber, P., Humberto López, J., Close to Home: The Development Impact of Remittances in Latin America, World Bank, 2007
  30. Alle Zahlen zu Diagramm 1 und 2 sowie Tabelle 1 und 2 entstammen Global Economic Prospects 2006: Economic Implications of Remittances and Migration, Seite 88, World Bank 2006
  31. Umfrage der AFD unter Migranten aus Mali, Senegal, den Komoren, Vietnam und Marokko: Migration et phénomènes migratoires: Flux financiers, mobilisation de l'épargne et investissement local, Groupe Agence Francaise de Developpement, Avril 2004
  32. Bettina Zoch: Das Entwicklungspotential von Migrantenüberweisungen, Positionspapiere der KfW Entwicklungsbank, Redaktion: Frank Weiler

Netzverweise

Migranten

Querverweise

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel.
Dieser Artikel wurde am 2. Dezember 2010 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.