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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. Judge confirms the mothers right of possession and justifies it with the childs welfare.jpg
Rolle des Staates in der Familie
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Geldumlauf

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Das räselhafte 5-Mark-Stück

Folgende Geschichte entdeckte ich auf der Unterhaltungsseite einer Zeitschrift:

Ein Clown fand in der Manege ein blankes 5-Mark-Stück. Er ging damit zum Pferdeknecht und und sagte: "Ich bin dir ja noch zehn Mark schuldig; hier gebe ich dir einstweilen fünf Mark zurück, dann schulde ich dir nur noch fünf."
Der Pferdeknecht bedankte sich, ging zum Stallmeister, von dem er ebenfalls zehn Mark geliehen hatte, und sagte ihm dasselbe.
Der Stallmeister dankte, ging zum Schulreiter und zahlte auch bei diesem die Hälfte einer Schuld von zehn Mark zurück.
Ebenso handelte der Schulreiter beim Direktor des Zirkus und der Direktor, der sich mal vom Clown zehn Mark geliehen hatte, tat dasselbe bei diesem: „Da August, hier hast du schon einmal fünf Mark, die anderen fünf bekommst du später.“
Mit den erhaltenen fünf Mark beglich der Clown nun seine Restschuld beim Pferdeknecht, dieser seine beim Stallmeister, der beim Schulreiter und dieser wiederum beim Direktor, der dann erneut den Clown beiseite nahm, um bei ihm die restlichen Schulden von fünf Mark zu tilgen. So bekam der Clown das gefundene 5-Mark-Stück zurück und alle waren ihre Schulden los!
Zitat: «Das Geld spielt im Wirtschaftskörper dieselbe Rolle wie das Blut im Körper eines Menschen. Soll der Körper seine verschiedenen Lebens­funktionen erfüllen, muss der Kreislauf des Blutes ungehemmt vor sich gehen. So ist es auch notwendig, dass das Geld umläuft, damit die allgemeine Beschäftigung zur Wirklichkeit werde.» Eduard Daladier, franz. Ministerpräsident, Londoner Konferenz 1934

Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick verwirrend erscheint, wird in ihr nichts anderes beschrieben als eine Reihe von Tilgungs­vorgängen mit Hilfe eines umlaufenden 5-Mark-Stücks. Dass die Geschichte mit einem gefundenen Geldstück beginnt, ist für den Ablauf bedeutungslos und soll lediglich die Irritationen vergrößern. Genauso gut hätte der Clown die fünf Mark verdient, als Geschenk erhalten oder gestohlen haben können. Selbst bei einem falschen 5-Mark-Stück wären nach dem zweiten Umlauf die gesamten Schulden verschwunden, wenn niemand die Fälschung bemerkt hätte. (Es hätte sich sogar um zauberhafte Illusion handeln können, die sich danach wieder im Nichts aufgelöst hätte.)

Verschwunden sind jedoch in der Geschichte nicht nur die Schulden der fünf Beteiligten in einer Höhe von insgesamt 50 Mark, sondern in gleicher Höhe auch Guthaben. Denn der Schuld des Clowns beim Pferdeknecht stand ein Guthaben des Pferdeknechts beim Clown gegenüber auch usw.

Durch diese Geschichte können wir erkennen, dass umlaufendes Geld nicht nur unzählige Male zum Kaufen oder Verschenken, sondern ebenso unzählige Male zum Verleihen[wp] oder zum Tilgen[wp] benutzt werden kann. Und sowenig sich die benutzte Geldmenge in unserer Geschichte durch die Kette von Tilgungen verändert hat (es gab immer nur ein 5-Mark-Stück!), so wenig verändert sich auch die in der Wirtschaft genutzte Geldmenge durch die dort ablaufenden Ketten von Verleih­vorgängen, sooft sie sich auch wiederholen und zu welchen Summen sie sich aufaddieren oder durch Tilgungen wieder verringern mögen. Was sich verändert, sind immer nur die Bestände an Guthaben und Schulden, nicht aber die des Geldes.

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