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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Gender-Kongress

Aus WikiMANNia
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Hauptseite » Ideologie » Genderismus » Gender-Kongress
Deutscher Gender Kongress
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Beschreibung Veranstaltung
Slogan Gender revisited - Chancengleichheit für Männer und Frauen in allen Lebensbereichen
Sprachen deutsch
Online seit 28. November 2015
Status Aktiv
Weitere Infos
Urheber Rainer Winter
URL genderkongress.org

Motto

Gender reloaded - Chancengleichheit für Männer und Frauen in allen Lebensbereichen

Historie

  • 1. Deutscher Gender-Kongress, 28. November 2015, Nürnberg
  • 2. Deutscher Gender-Kongress, 13. Mai 2017, Nürnberg
  • 3. Deutscher Gender-Kongress, 2. November 2019, Nürnberg


Zitat: «Liebe Gäste des Genderkongresses 2017,

liebe Interessierte und Unentschlossene,

wenn Sie nach dem Genderkongress sagen: "Das hätte ich nie gedacht!", dann hat der Kongress sein Ziel erreicht, Sie zu neuen Gedanken, Erkenntnissen und zu einer fundierten Meinung zu bringen. Der Kongress bietet allen Akteuren, die sich für Gleichberechtigung, Familien- und Gesellschafts­politik interessieren, Gelegenheit zur Information, Eigen­darstellung, zum sachlichen Meinungs­austausch bis hin zur Mediation.

Unsere renommierten Referenten berichten in Fach­vorträgen über ihre Tätigkeiten und Erfahrungen. Sie bringen die Gäste auf den Erkenntnisstand von heute und zeigen auf, an welchen Stellen die Gleich­berechtigung aus der Sicht beider Geschlechter lichterloh brennt.

Die Inszenierung einer populistischen Konfrontation von vermeintlichen Vertretern der Geschlechter, nach dem bekannten Muster vergangener Veranstaltungen, wird nicht stattfinden. Ein halbes Jahrhundert nach Willy Brandts legendärer Aufforderung an uns alle, "mehr Demokratie zu wagen", würde er uns heute vermutlich dazu auffordern, "mehr Vater" zu wagen. Gerade mit Blick auf die anstehende Bundestags­wahl und die fortschreitende Männer­diskriminierung. Wer sich nur in den Echokammern seines immer gleichen Meinungs­umfeldes aufhält, wird niemals das genießen, was unsere Demokratie ausmacht: "Meinungs­vielfalt und Meinungs­freiheit".

Ein geeintes politisches Engagement gegen die Diskriminierung von gleich­geschlechtlichen Partnerschaften hat zu einer spürbaren Zunahme und Beachtung in der Öffentlichkeit geführt. Das begrüßen wir. Und heben hervor, dass es auch Männer und Väter aller Bevölkerungs­schichten waren, die dieses Streben nach Gleichberechtigung und Anerkennung unterstützt und zum Erfolg geführt haben. Es wäre eine gute Gelegenheit für alle Lesben- und Schwulen­vereinigungen, aus der eigenen Erinnerung an die Zeit ihrer Diskriminierung, eine Motivation für die Unterstützung von Jungen, Männern und Vätern zu finden, die sich heute gegen ihre Diskriminierung zur Wehr setzen müssen. Wo heute überall Diskriminierung stattfindet, wird auf dem Kongress als Schwer­punkt­thema dargestellt. Die Verbände sind herzlich eingeladen, sich auf dem Kongress sachkundig zu machen. Zudem besteht die Möglichkeit, wie für alle anderen Gäste auch, sich in eigener Sache mit einem Infostand darzustellen. Bitte melden Sie sich dazu an.

Die Initiatoren haben im Vorfeld alle politischen Gruppen eingeladen und großen Wert darauf gelegt, keinen auszugrenzen. Doch wie schon beim letzten Genderkongress, ist auch dieses Mal eine Aktion zur Verhinderung der Veranstaltung angelaufen. In einem der verbreiteten Schreiben zum Abwerben unserer Teilnehmer und Referenten fanden wir (neben zahlreichen Recht­schreib­fehlern) eine falsche Verwendung politischer Vokabeln. Wir sind tolerant genug, das zu ertragen und verzichten auf eine Veröffentlichung. Übrig bleibt für uns die nicht ganz neben­sächliche Frage, ob die Urheber solcher Telefon­terror- und Verleumdungs­aktionen sich noch auf rechts­staatlichem Boden befinden. Wir sehen sie dort nicht mehr.

All jene, die sich für die Integrität der Kongress-Initiatoren interessieren, verweisen wir gerne auf die Website unseres Vereins[ext]. Neben den Vereins­zielen ist dort auch die Vereins­satzung veröffentlicht. Darin bekennen sich die Mitglieder unter § 14 zur Anerkennung der freiheitlichen, demokratischen Grundordnung. Auf den Webseiten unserer Verleumder habe wir ein öffentliches Bekenntnis zur herrschenden Rechts­ordnung nicht finden können. Ein Versäumnis, das unser Bedenken auslöst. Die Mitglieder des Vereins Väter-Netzwerk e.V. respektieren die Eigen­ständigkeit und Unabhängigkeit von Personen, Gruppen, Vereinen und Organisationen, sowie deren eigene Art und Weise, sich für politische Ziele einzusetzen. Eine gleiche Eigen­ständigkeit und Unabhängigkeit beansprucht der Verein Väter-Netzwerk e.V. für sich. Es wird von uns nicht angestrebt, andere Personen, Gruppen, Vereine und Organisationen für unsere Ziele zu vereinnahmen.

Bei all der Ernsthaftigkeit des gewichtigen Themas wird am Wochenende 12.-14. Mai die Erholung nicht zu kurz kommen. Dafür haben wir einige Aktivitäten geplant, die Ihnen die schöne Stadt Nürnberg näher bringen und vielleicht sogar lieb gewinnen lassen. Begegnungen mit anderen Menschen sind eine Bereicherung des eigenen Lebens. Kommen Sie zum Deutschen Gender Kongress 2017 und bereichern Sie sich!

Seien Sie herzlich willkommen! Ich freue mich auf Sie. Ihr

Jörg Langanke

1. Vorsitzender des Väter-Netzwerks» [1]

Gender bedeutet Geschlecht. Nicht weibliches oder männliches Geschlecht. Seit den 1990er Jahren jedoch galt: Wo Gender draufsteht, ist Frauenpolitik drin. Diese Einseitigkeit wird auf dem Deutschen Gender Kongress aufgehoben. Geschlechterpolitik wird hier zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik in einem ganz nach wie vorheitlichen Sinne verstanden und interpretiert.

Eingeladen sind sowohl Frauen- als auch Männer­verbände, die Politik, Medien, Justiz und das Bildungs­wesen. Grundlage des Diskurses sind gegenseitige Wertschätzung und ein paritätisches und partner­schaftliches Verständnis von Mann und Frau auf Augenhöhe. Der Kongress möchte einen Beitrag leisten zur Überwindung der bestehenden Polarisierung und der tradierten Rollenmuster in der vorherrschenden Gleich­stellungs-, Bildungs- und Familienpolitik in Deutschland.

Zielgruppe: Mitglieder von Verbänden aus der Jungen-, Männer- und Väter­arbeit, Mitglieder von Verbänden aus der Mädchen-, Frauen- und Mütter­arbeit, Vertreter/-innen aus Politik, Justiz und Medien, Mitarbeiter/-innen aus der Jugendhilfe, den Wohlfahrts­verbänden und der öffentlichen Verwaltung, Mitglieder von Nicht­regierungs­organisationen (NGOs), engagierte Frauen und Männer mit Interesse an ganz­heitlicher Geschlechter- und Familien­politik.

Störungen im Vorfeld

Zitat: «Der Ablauf und die Organisation des Kongresses, der zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik die Bedürfnisse von Jungen, Männern und Vätern in den Fokus nimmt, werden von interessierter Seite massiv gestört. Das zeigt sich in folgenden Vorkommnissen:
  1. Der Betreiber der Gaststätte, der die Räumlichkeiten für den Kongress zur Verfügung stellte, zog die Zusage zur Überlassung der Räumlichkeiten formal ohne Angaben von Gründen zurück. Auf Nachfrage war zu erfahren, dass der Betreiber unter Druck gesetzt wurde.
  2. Der Betreiber der Gaststätte sowie die Veranstalter des Kongresses wurden Opfer mehrerer Attacken durch Cybermobbing. Auf der Facebook-Seite des Gaststätten­betreibers wurden die Kongress-Veranstalter ohne Angaben von Klarnamen als "sexistisch", "homophob", "frauenfeindlich", "LGBT-feindlich", "rückwärts­gewandt" und als "extrem rechte Gruppierung" bezeichnet.

Passend dazu informieren wir über folgende Zeitgleichheiten:

  1. Die sozialpolitische Sprecherin der SPD im Bayerischen Landtag[wp], zog ihre Zusage vom Juli 2015 zurück, auf dem Kongress ein Grußwort zu sprechen.
  2. Der Bundestagsabgeordnete der Linken, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Dt. Bundestages, zog seine Zusage vom August 2015 zurück, auf dem Kongress ein Grußwort zu sprechen.
  3. Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration[wp] zog ihre Zusage vom Juli 2015 zurück, auf dem Kongress ein Grußwort zu sprechen.
  4. Die Leiterin der Bayerischen Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern[ext] antwortete auf die entsprechende Frage: "Wir werden dafür sorgen, dass niemand am Kongress teilnimmt."» [2]

Reaktionen im Vorfeld

Zitat: «Auf den ersten Blick wird nicht recht klar, warum eigentlich jemand etwas gegen einen Kongress haben sollte, der sich laut Programm mit diesen und ähnlichen Fragen aus­einander­setzen wird. Auf den zweiten und dritten Blick wird es auch nicht klarer.

Dabei sind die Aggressionen gegen diesen Kongress extrem. Gerade erst haben die Organisatoren des Deutschen Gender-Kongresses erklärt, dass sie den Veranstaltungs­ort wechseln müssen: Der Betreiber der Gaststätte, in der der Kongress stattfinden sollte, war durch "Cyber­mobbing" so sehr unter Druck gesetzt worden, dass er seine Zusage zurück zog. Jetzt versuchen die Veranstalter, Spenden einzutreiben, um die Veranstaltung noch an einem anderen Ort möglich zu machen.

Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Emilia Müller zog ihre Zusage für ein Grußwort zurück, ebenso ein Bundestags­abgeordneter der Linken, Jörn Wunderlich, und die sozial­politische Sprecherin der SPD im Bayerischen Landtag, Angelika Weikert - möglicherweise jeweils als Reaktion auf Druck der Kongress-Gegner. Die Leiterin der Bayerischen Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern - ausgerechnet - nimmt Stellung: "Wir werden dafür sorgen, dass niemand am Kongress teilnimmt."

Was ist der Grund für diese enorme, angesichts der anstehenden Fragen absurd wirkenden Feindseligkeit? [...]

Nun mag es ja durchaus einigen Feministinnen auf die Nerven gehen, was einige der Teilnehmer sagen - sie mögen es kindisch, schlecht begründet, einseitig oder albern finden. Würden wir aber alle öffentlichen Äußerungen verhindern, die irgend­jemand albern oder dämlich findet, dann wäre unsere Öffentlichkeit bald ein sehr stiller Ort. Warum also ist ihren Gegnern diese Veranstaltung so wichtig, dass allein ihre mögliche Realisierung für sie schon eine unerträgliche Provokation darstellt? [...]

Die Fantasie der Feinde als Herrscher hat offensichtlich eine doppelte Funktion: Sie erleichtert die Verweigerung von Empathie, und sie trägt dazu bei, dass die Reihen der eigenen Gruppe geschlossen werden. Schließlich geht es um den gemeinsamen Kampf gegen eine übermächtige, skrupellose Gefahr. Ein ziviles Verhältnis zum "Feind" ist in dieser Kriegslogik eine Form des Verrats an der eigenen Gruppe.

So lässt sich auch die extreme Aggression gegen den Gender-Kongress verstehen. Er wird nicht als - wie auch immer guter oder schlechter - Beitrag zu allgemeinen Debatten interpretiert, sondern als Selbst­ver­gewisserung einer herrschenden Gruppe auf Kosten aller anderen. Auch das aber ist eine typische Eigenschaft des Freund-Feind-Denkens: Die Angreifer nehmen ihre eigenen Aggressionen gegen den "Feind" überhaupt nicht an sich selbst wahr - sondern unterstellen sie diesem "Feind". Die massive Hetze gegen den Kongress erscheint so als eine Art der Notwehr.

Es geht dabei also wohl nicht allein um die Verteilung von Ressourcen. Die Hetzer haben offenkundig Angst davor, dass Geschlechter­debatten sich öffnen könnten und Feministinnen darin keine Monopol­stellung mehr haben.

Vor allem aber: Das Denken in Kategorien der Feindschaft ließe sich nicht mehr aufrecht­erhalten, wenn den Feinden mit Empathie begegnet, wenn ihnen Menschlichkeit zugestanden und ihre Sorgen ernst genommen würden. Besonders verrückt ist es, dass ausgerechnet eine leitende bayerische Gleichstellungsbeauftragte massiv gegen die Möglichkeit auftritt, auch Männer­perspektiven in Geschlechter­debatten zu vertreten. Unter den Bedingungen einer Freund-Feind-Logik fällt ihr der offensichtliche Widerspruch zu ihren Aufgaben und ihrer Verantwortung überhaupt nicht auf, oder er ist ihr egal.»  - Lucas Schoppe[3]

Programm

2019

11:10 Grußworte aus der Politik von Vertretern verschiedenen Parteien
11:30 Gender Empathy Gap und das Schwarzbuch Feminismus
Gunnar Kunz - Buchautor, Genderempathygap.de, Alternativlos-Aquarium, Cuncti
12:00 15 Jahre MANNdat. Was fordert die unabhängige, parteiübergreifende Männerbewegung?
Dr. Bruno Köhler - Vorstand, MANNdat e.V.
12:30 VERBÄNDE - Kurzpräsentationen
Referenten und Leiter der Arbeitsgruppen
14:00 FACHVORTRÄGE UND PANELS I
I. Wissenschaft. Frauen- oder Männerdiskriminierung?
Dr. Anton Beer - Liberale Männer e.V.
II. Vienna-Studie. Geschichte u. Zukunft der Frauen- u. Männer-Emanzipation?
Johannes Meiners - Politologe und Geschlechterforscher, Verfasser der Club of Vienna-Studie
III. Zwangsvaterschaft. Haben Männer reproduktive Rechte?
Dr. Elmar Diederichs, JungsUndMaedchen.wordpress.com
IV. Bildung. Plädoyer für eine geschlechtersensible Schulpädagogik.
Prof. Dr. phil. Markus Meier - Universitätsprofessor
V. Protest. 1 Tag Greta, 7 Monate Faisal
Dr. med. Faisal Ahmadiar - Kämpfer für Gleichberechtigung
VI. Häusliche Gewalt. Welche Maßnahmen eignen sich zur Gewaltprävention?
Alexander Brosien - MännerCafé e.V.
15:30 FACHVORTRÄGE UND PANELS II
VII. Medienkompetenz. Mit welchen Methoden tricksen Ideologen? (1)
Gunnar Kunz - Buchautor, Genderempathygap.de, Alternativlos-Aquarium, Cuncti.de
VIII. Männliche Identität. Was macht die aus?
Thomas Fügner - Dipl.-Kfm.
IX. Schulbildung. Werden Mädchen und Jungen nach gleichen Maßstäben bewertet?
Dr. Bruno Köhler - Vorstand, MANNdat e.V.
X. Sprache. Wie ist geschlechtergerechte Sprache möglich?
Bernhard Lassahn - Schriftsteller und Kinderbuchautor, Berlin
XI. Trennung. Wie Vater bleiben? (2)
Dr. Jens Schirmer - Väter-Netzwerk e.V.
XII. Vater. Wo warst du, warum haben wir meine Kindheit verpasst? (3)
Andreas Kinner - Dipl.-Päd.
17:00 PRESSEKONFERENZ - Abschluss-Communiqué
Mit Vorstellung von Wahlprüfsteinen, Forderungskatalog an die Parteien zu Bundes- und Landtagswahlen
17:30 PODIUMSDISKUSSION - Geschlechterpolitik 2020
18:30 AUSBLICK - Kongress 2021 und Verabschiedung
20:00 FILM - Ausstrahlung von "Weil Du mir gehörst"[4]
Ich habe nicht nur Lob auszusprechen, sondern auch erhebliche Kritik - aber beginnen wir mit dem Positiven.

Ich fand die Vorträge ganz überwiegend gut. Die Referenten konnten ihre Inhalte gut vermitteln. Die Veranstalter hatten sich kurz­fristig entschieden, auf das beim Kongress von 2017 verwendete Workshop-Format zu verzichten, da die Gäste sich hier zwischen den unter­schiedlichen Themen entscheiden mussten. Die Konsequenz, dass der Tag dadurch aus einer dichten und intensiven Folge von Vorträgen bestand und umstände­halber nicht jeder Referent in der Lage war, seinen Vortrag zu komprimieren, habe ich dabei gern in Kauf genommen. Allerdings scheint es nicht allen Referenten kommuniziert worden zu sein, denn als Gunnar Kunz am späten Nachmittag ein zweites Mal ans Rednerpult trat, stellte er klar, dass er eigentlich mit dem Workshop-Format gerechnet hatte und nun aus einer frontalen Redner-Zuhörer-Situation das Beste zu machen versuche. Mir scheint freilich ein praktischer Grund am wahrscheinlichsten: in den Räumlichkeiten von "Bratwurst Röslein" am Nürnberger Rathaus­platz wäre eine Aufteilung in unter­schiedliche Arbeits­gruppen schlicht nicht möglich gewesen.

Als erster Referent des Tages stellte Gunnar Kunz sein Projekt eines "Schwarzbuch Feminismus" vor, einer umfangreichen chronologischen Quellen­sammlung zum Feminismus, an dem er seit vier Jahren arbeitet und die nach Möglichkeit im März 2020 erscheinen soll. Bruno Köhler von MANNdat gab einen beeindruckenden Überblick über den Umfang des aktuellen politischen Gender-Budgeting. Johannes Meiners stellte Frauen- und Männer­emanzipation in einen historischen Zusammenhang. Einen analytisch scharfen und konzisen Beitrag zu den reproduktiven Rechten des Mannes lieferte Elmar Diederichs, und einen evolutions­psychologisch fundierten Vortrag über geschlechts­typisches Lernverhalten steuerte Markus Meier bei. Der im Pressebericht nicht erwähnte Thomas Fügner philosophierte über männliche Identität, wobei dieser Vortrag mir persönlich ein wenig zu sehr auf esoterisch anmutende Begriffe zurückgriff. Aus der und zur Praxis des Umgangs mit häuslicher Gewalt referierte Alexander Brosien. Emotional aufwühlend war der mit zahlreichen Fotos unterfütterte Bericht eines "entsorgten Vaters", Faisal Ahmadiar, über seine halb­jährige Mahnwache vor dem Berliner Kanzleramt, die leider nicht zum Erfolg, dafür je länger je mehr zu allerhand Schikanen führte.

Nahezu allen Vorträgen habe ich mit Gewinn zugehört, und zusätzlich hatte ich mich auf Arne Hoffmann und Bernhard Lassahn gefreut, die ebenfalls mit einem Workshop bzw. Vortrag angekündigt waren. Leider waren beide nicht zugegen, und hier beginnen nun die ärgerlichen Aspekte der Veranstaltung. Die Veranstalter haben das Programm leider so kurzfristig angepasst, dass ich die Änderung gar nicht mehr mitbekommen habe - sodass ich mich bis in den Nachmittag hinein gefragt habe, wo Arne eigentlich bleibt, oder ob ich nur zu doof bin, ihn wieder­zu­erkennen. Bernhard Lassahn wiederum ist immer noch im Programm aufgeführt, obwohl er ebenfalls nicht da war. Da ich geringfügig verspätet am Veranstaltungsort eintraf, weiß ich nicht, ob die Abwesenden von der Orga entschuldigt worden sind. Inzwischen hat Arne Hoffmann mir per Mail mitgeteilt, dass er von den Veranstaltern auf die Rednerliste gesetzt wurde, obwohl er ihnen bereits "deutlich vorher" seine Absage kommuniziert hatte. Wie das bei Lassahn lief, weiß ich nicht. Damit waren die beiden zentralen Projektions­figuren für den Hass und die Ablehnung der draußen demonstrierenden Gegner der Veranstaltung gar nicht vor Ort.

Das ist leider noch nicht das Ärgerlichste an der Sache. Denn bei der anschließend veröffentlichten Presse­mitteilung zum Kongress komme ich nicht umhin, mich zu fragen, was die Verfasser eigentlich geraucht haben.

Beginnen wir mit den Kleinigkeiten: Die im Text fehlende Unterscheidung zwischen Namen und Web-Adressen wirkt schludrig: "Anschließend erläuterte der Buchautor Gunnar Kunz vom Alternativlos­aquarium den http://www.Genderempathygap.de." und "Dr. Elmar Diederichs von JungsUndMaedchen.wordpress.com".

Sodann weiß ich nicht, auf welche Weise die Veranstalter dreihundert Anwesende gezählt haben wollen. Nach mehreren der Vorträge gab es Abstimmungen zum Meinungsbild, die sich insgesamt auf 40 bis höchstens 50 Stimmen summierten - meinem Eindruck nach (ich habe nicht gezählt) können es nicht mehr als deutlich unter hundert Anwesende gewesen sein. Mehr hätten in den Raum auch nicht hinein­gepasst, dazu gleich noch mehr.

Des weiteren ist die Darstellung der Gegen­demonstration in meinen Augen maßlos überdramatisiert. Es gab keine "Linien der Polizei", sondern zwei Kontroll­punkte mit jeweils zwei Polizei­beamten und einen weiteren vor dem Seiten­eingang, die eine direkte Störung der Veranstaltung wie beim letzten Mal effektiv verhindert haben. Ob es tatsächlich zu einem physischem Gerangel mit der Polizei kam, kann ich nicht sagen, da ich die Außenszene nur während einer Unterhaltung im Außenbereich, etwa 15 Minuten lang, beobachtet habe. Meiner Begleitung wurde von einem Teilnehmer berichtet, dass er angerempelt wurde, als er die Gegen­demonstration filmen wollte, während ich selbst beobachten konnte, dass eine Demonstrantin keine Hemmungen hatte, unsere kleine Schwatz­gruppe mit dem Handy zu fotografieren. Ausgerechnet in diesem Zeitabschnitt konnte ich aber live mithören, wie die Demonstranten ihren Protest mit der Anwesenheit von Arne Hoffmann und Bernhard Lassahn auf dem Kongress begründeten - zwei "Anwesende", die tatsächlich abwesend, aber wie oben erwähnt bis kurz vor dem 2. November noch angekündigt waren (Hoffmann) oder überhaupt nicht aus dem Programm entfernt wurden (Lassahn).

Eine reißerische Formulierung wie "In ihren ausgezehrten, leeren Gesichtern konnte man ablesen, was monatelange Gehirn­wäsche aus ihnen gemacht hat" bewegt sich in meinen Augen auf demselben primitiven Propaganda-Niveau, wie es den Demonstranten vorgeworfen wird.

Und nun komme ich zu dem Punkt, der all dem die Krone aufsetzt: alle auf der Seite der Presse­mitteilung eingebetteten Fotos suggerieren, dass die Veranstaltung in der Meister­singer­halle stattgefunden hat und deutlich mehr Besucher hatte, als tatsächlich da waren. Aus einigen der Fotos geht zwar hervor, dass sie zu einem historischen Rückblick gehören, aber abgesehen davon, dass sie meines Erachtens auf eine eigene Seite "Rückblick" gehört hätten, wird nicht kenntlich gemacht, wo der Rückblick auf frühere Jahre in das aktuelle Jahr übergeht. Allenfalls das eine Foto der Projektions­leinwand mit dem Schattenwurf eines Smartphones könnte aktuell sein - dann wohl, weil man ihm nicht ansieht, dass die Leinwand statt in der Meister­singer­halle im "Bratwurst Röslein" stand. (Nichts übrigens gegen die Location als solche - einen Familien­betrieb mit rustikaler Küche ziehe ich einem messe­typischen Catering-Service allemal vor, und hätte ich nicht noch ein üppiges Hotel­frühstück im Bauch gehabt, dann hätte ich mich liebend gern wie Kasperl und Seppel an Bratwurst mit Sauerkraut sattgegessen.)

Wäre die Veranstaltung als szene-internes Networking- und Strategie­treffen konzipiert gewesen, hätte ich sie angesichts der qualitativ anspruchs­vollen Vorträge klar als Erfolg bewertet. Aber der Anspruch des Kongresses war ganz offensichtlich ein anderer. Mit anderen Worten - und hier greife ich jetzt bewusst selbst in die Kiste der Polemik - die Presse­mitteilung macht unkenntlich, dass die Veranstaltung von einem messe­halle­füllenden, gut besuchten "Kongress" zu einem Hinter­zimmer­treffen in einer Würstl-Wirtschaft zusammen­geschrumpft ist! Das ist nicht nur das Gegenteil von (selbst)kritischer Nachlese, das hat einen Geschmack von Vertuschung! Dazu passt auch, dass per Überschrift und Über­dramatisierung das Haupt­augen­merk auf die Gegen­demonstration gerichtet wird.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Veranstalter auf diese Weise - so hat es wenigstens den Anschein - der berechtigten und in meinen Augen auch gar nicht ehren­rührigen Frage aus dem Weg gehen wollen, ob sich das Format des Gender-Kongresses als Versuch, die Männer­rechts­szene und den gesellschaftlichen Mainstream zusammen­zu­führen, nicht womöglich erschöpft hat - aus welchen noch ausfindig zu machenden Gründen auch immer!

Zu meiner Motivation, feministische Ideologie zu kritisieren, gehört die Überzeugung, dass vom Feminismus zu lernen bedeutet, zu lernen, sich täglich in die Tasche zu lügen und wie in einer totalitären Kultur eine unaufrichtige und von Verleugnung geprägte Einstellung zur gesellschaftlichen Wirklichkeit einzuüben. Darum ist es für mich unerträglich, wenn mir jetzt von männer­rechtlicher Seite dasselbe zugemutet wird.
- [5]
Zitat: «Meines Wissens nach waren auf der Anwesendheits­liste 82 Leute angestrichen - ich hatte die Liste in der Hand. Sie waren da über den Tag verteilt, nicht alle waren die ganze Zeit da.»  - Elmar Diederichs[6]
Zitat: «Für mich als Teilnehmer, der ebenso wie Dr. Diederichs gering Einblick in die Orga hatte, sind Kritikpunkte, die aufgrund Unkenntnis entstehen, nicht nachvollziehbar und dadurch unfair dem Veranstalter gegenüber. Die Meister­singer­halle war trotz hoher Kosten, die die Zuwendungen der Teilnehmer nicht im Ansatz gedeckt hätten, gebucht. Jedoch wurde die Reservierung (vermutlich der gesellschafts­politischen Ausrichtung der Chefin geschuldet), storniert. Bereits zu den beiden Kongressen zuvor schlug dem Interesse an einem gerechten und fairen Austausch ein massiver Hass und intrigen­haftes Verhalten bis in höchste örtliche politische Ebenen hinein. Daher wurde er dieses Mal nicht extern beworben, sondern nur in den Interessens­verbänden. Fehlende Vortragende wurden krankheits­bedingt entschuldigt.»  - Bernd[6]

2017

Grußworte aus der Politik von Vertretern verschiedenen Parteien
09:30 Gutachten am Familiengericht
Prof. Dr. Werner Leitner - Vizepräsident IB-Hochschule Berlin, Prof. f. Angew. Psychologie
10:00 Defizite in der Geschlechterpolitik: Werden Jungen und Männer ignoriert?
Dr. Bruno Köhler - Vorstand, MANNdat e.V.
10:30 Networking Kaffeepause
11:00 Kurzpräsentation der Verbände
Referenten und Leiter (m/w) der Arbeitsgruppen
11:30 Fachvorträge und Panels I
I. Kinderarmut. Existenzsicherung bei Trennungskindern?
Michael Stiefel - Vorstand, Familieninfotreff e.V., Berlin, Umgangskosten.de
II. Parental-Alienation-Syndrome. Wie verhindert man die Eltern-Kind-Entfremdung?
Horst Schmeil - Vorsitzender, Gleichmass e.V.
III. Sorgerecht. Einfluss auf das Grundgesetz?
André Rossnagel - 2. Vorsitzender, Väter-Netzwerk e.V.
IV. Jugendamt. Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Eltern?
Frank Schmidt - Stellv. Leiter des Jugendamts Nürnberg, Leiter ASD**
V. Adoptionsrecht - Warum nicht auch für gleichgeschlechtliche Paare?
Marcel Schneider - Stellv. Vorsitzender SPD Mittelfranken**
VI. Jugendamt. Entspricht Vaterausgrenzung dem Kindeswohl?
Torsten Sommer - Ziegelsteiner Deklaration, Nürnberg
VII. Diskriminierung. Wurden früher nur Frauen diskriminiert?
Karen McFly - Internat. Männerrechtlerin
VIII. Schulbildung. Werden Mädchen und Jungen nach gleichen Maßstäben bewertet?
Dr. Bruno Köhler - Vorstand, MANNdat e.V.
IX. Gleichstellung. Verwechslung mit Gleichberechtigung?
Johannes Resch - Vorstand, Verband für Familienarbeit e.V.
X. Medien. Geschlechtsneutrale Berichterstattung in Print, TV und Audio?
Gunnar Kunz - Buchautor, Alternativlos-Aquarium, Cuncti.de
13:30 Notwendige Reformen im Familienrecht
Jürgen Rudolph - Richter a.D., Rechtsanwalt, Begründer des Cochemer Modells
14:00 Fachvorträge und Panels II
XI. Sprache. Ist geschlechtergerechte Sprache möglich?
Bernhard Lassahn - Schriftsteller und Kinderbuchautor, Berlin
XII. Lesung aus "Barfuß über Scherben"
Gunnar Kunz - Buchautor, Alternativlos-Aquarium, Cuncti.de
XIII. Gender war gestern. Brauchen wir ein neues Familienbewusstsein?
Sabine Rupp - ISUV e.V. - Arbeitskreis Kinderrechte, Nürnberg
XIV. Häusliche Gewalt. Welche Maßnahmen eignen sich zur Gewaltprävention?
Peter Grundler - Dipl.-Sozpäd., Stellv. Vorsitzender, Gewaltberatung Nürnberg e.V.**
XV. Häusliche Gewalt. Beschränkt sich Gewalt auf ein Geschlecht?
Torsten Sommer - Ziegelsteiner Deklaration, Nürnberg
Arne Hoffmann - Schriftsteller und Sachbuchautor, Genderama.de
XVI. Unterhalt. Rosenheimer vs. Düsseldorfer Tabelle?
Michael Baleanu - München
XVII. Zwangsvaterschaft. Haben Männer reproduktive Rechte?
Elmar Diederichs - Director Data Analytics, JungsUndMaedchen.wordpress.com
XVIII. Frauen- u. Männer-Emanzipation. Geschichte u. Zukunft gem. Vienna-Studie?
Johannes Meiners - Politologe und Geschlechterforscher, Verfasser der Club of Vienna-Studie
XIX. Männerpartei. Darf das sein?
Hannes Hausbichler - Männerpartei
XX. Gender. Bedeutung und Auswirkung?
Thomas Fügner - Gründer Männerschmie.de
15:30 PRESSEKONFERENZ - Abschluss-Communiqué
Mit Vorstellung der Wahlprüfsteine, Forderungskatalog an die Parteien zur Bundestagswahl
16:00 Ausstrahlung des Kinofilms "The Red Pill" mit deutschem Untertitel
17:30 PODIUMSDISKUSSION - Geschlechterpolitik 2020
Moderation: Karen McFly - Internat. Männerrechtlerin
18:00 Ausblick Kongress 2019 und Verabschiedung

2015

Grußworte aus der Politik
  • Emilia Müller[wp] - Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, München[7]
  • Angelika Weikert[wp] MdL - Sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Nürnberg[7]
  • Jörn Wunderlich[wp] MdB - Obmann u. Sprecher im Familienausschuss des Dt. Bundestages u. Familienrichter, Chemnitz[7]
  • Daniel Föst[wp] - Generalsekretär der FDP Bayern
09:45 Einführungsvortrag "Ganzheitliche Geschlechterpolitik"
Gerd Riedmeier - 1. Vorsitzender Forum Soziale Inklusion e.V.
10:10 Vortrag zur Historie der Frauen- und Männeremanzipation
Monika Ebeling - ehem. Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar[8]
11:00 Kurzpräsentation der Verbände
12:00 Arbeitsgruppen
I. Gendersensible Bildung und Erziehung. Was brauchen Mädchen und Jungen?
Prof. Dr. Dr. Josef C. Aigner[wp] - Institut für psychosoziale Intervention u. Kommunikationsforschung, Universität Innsbruck
II. Gender Pay Gap. Wie hoch ist der Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern?
Martin Beck - Statistisches Bundesamt, Leiter Referat Verdienste, Wiesbaden
Gerd Riedmeier - Forum Soziale Inklusion e.V., München
III. Doppelresidenzmodell. Gemeinsame Erziehungsverantwortung nach Trennung und Scheidung?
Sabine Rupp - ISUV e.V. Arbeitskreis Kinderrechte, Nürnberg
Jan Piet de Man - Europäisches Institut für das Kindeswohl, Belgien
IV. Familiäre Gewalt. Beschränkt sich häusliche Gewalt auf ein Geschlecht?
Dr. Ursula Matschke - Leiterin der Abteilung für Chancengleichheit von Frauen u. Männern, Stadt Stuttgart
Arne Hoffmann - Schriftsteller und Sachbuchautor
V. Zukünftige Geschlechterpolitik. Frauenbeauftragte - warum gibt es keine Männerbeauftragten?
Monika Ebeling - ehem. Gleichstellungsbeauftragte
VI. Eltern-Kind-Entfremdung. Wie kann der Kontaktabbruch zum Kind verhindert werden?
Ursula Kodjoe - Diplom-Psychologin und Familientherapeutin, Freiburg
VII. Gesundheit. Erfolgen Präventionsprogramme geschlechtsneutral?
Dr. Bruno Köhler - MANNdat e.V.
VIII. Jugendamt. Wer entscheidet über das Kindeswohl?
Torsten Sommer - Ziegelsteiner Deklaration, Nürnberg
Horst Schmeil - Gleichmass e.V., Berlin
IX. Unterhalt. Wie gerecht sind Düsseldorfer Tabelle und steuerliche Behandlung?
Thomas Saschenbrecker - Rechtsanwalt, Ettlingen
X. Medien. Wie geschlechtergerecht berichten Print-, TV- und Audio-Medien?
Arne Hoffmann - Schriftsteller und Sachbuchautor
Franzjörg Krieg - VafK e.V. Karlsruhe
XI. Justiz. Geschlechterspezifische Unterschiede in der Strafzumessung?
Michael Baleanu - Forum Soziale Inklusion, Freising
Thomas Saschenbrecker - Rechtsanwalt, Ettlingen
XII. Sprache. Ist geschlechtergerechte Sprache möglich?
Bernhard Lassahn - Schriftsteller und Kinderbuchautor, Berlin
XIII. Frauen- und Männer-Emanzipation. Geschichte, Gegenwart, Zukunft?
Johannes Meiners - Politologe und Geschlechterforscher, München
XIV. Bildung. Unterschiede in der Mädchen- und Jungenförderung?
Dr. Bruno Köhler - MANNdat e.V.
XV. Umgang. Mein/-e Papa/Mama kommt - bei großen räumlichen Entfernungen?
Annette Habert - Flechtwerk 2+1 gGmbH, München
15:00 PRESSEKONFERENZ
15:30 Wahlprüfsteine - Forderungskatalog an die Parteien zur Bundestagswahl 2017
16:00 Ausblick Kongress 2016 und Verabschiedung[9]

Arbeitsgruppen

"Gender spielt in der Politik und den Medien offensichtlich keine Rolle, wenn die Geschlechter­quoten Nachteile für Jungen und Männer aufzeigen. Männer erleiden um ein Vielfaches mehr Arbeits­unfälle als Frauen, mehr Männer als Frauen begehen Selbstmord, ihre Lebenserwartung ist geringer. Im Gesetz zur anonymen Geburt wurden Männer einfach "vergessen".

Es ist dokumentiert, dass Jungen in der Schule schlechtere Noten bei gleicher Leistung bekommen, seltener Abitur machen und öfter die Schule abbrechen als Mädchen. Und warum werden Beratungsstellen für sexuell missbrauchte Mädchen öffentlich gefördert, obwohl ca. 40 Prozent der Opfer Jungen sind?[10]

Egal ob Arbeitslose, ledige Väter, Inhaftierte, Obdachlose oder Schüler - ca. 40 Mio. Bürger sind heute von Diskriminierung betroffen. Und dennoch kümmert sich die Politik nur um Frauenförderung.


Wenn Frauen und Mädchen Opfer sind, ist Leidenschaft und politisches Engagement in unserer Gesellschaft reichlich vorhanden. Für die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen wird in den Medien und der Politik hohe Aufmerksamkeit geweckt.

Geht es jedoch um die Bedürfnissen und dem Leiden von Jungen und Männern, stößt man auf eine Blockade. Diese Themen werden ausgeblendet - es sei denn, es geht darum, ihnen etwas vorzuwerfen, sie herabzusetzen oder zu beschämen. Ganze Themenfelder sind tabuisiert, etwa von Frauen begangene häusliche und sexuelle Gewalt mit männlichen Opfern, die massenweise vorgenommen Pathologisierung von Jungen, die Herabsetzung von Männern in den Medien, die Tatsache, dass 80 Prozent der Selbst­tötungen männliche Opfer fordern etc. Eine seriöse Debatte über diese Themen gibt es nicht - stattdessen werden diese Probleme verniedlicht, ignoriert oder verhöhnt. Geschlechter- und Anti­diskriminierungs­politik findet nach wie vor ausschließlich zugunsten von Frauen statt. Alles andere wird als sexistisch dargestellt.[11]

Rezensionen

Zitat: «Wie bereits mitgeteilt, nahmen am 1. ganzheitlichen Gender-Kongress am vergangenen Samstag in Nürnberg mit Fachbeirätin, Familien­therapeutin und Fachbuch­autorin Monika Ebeling sowie Diplom-Pädagoge Horst Schmeil auch zwei Vertreter unserer Initiative teil. Vorliegender Kongressbericht ist als eine erste, kurze Zusammen­fassung zu verstehen, weitere Berichte behalten wir uns an dieser Stelle oder auf unserem Newsblog "Familienschutz" vor:

Der Kongress wurde unter anderem von europa-, landes- und kommunal­politischen Vertretern aus CSU, FDP, Familienpartei[wp], Linke sowie Frauennetz­werkarbeit eröffnet, wobei die beiden letztgenannten Fachleute im Vorfeld zum Teil massiv attackiert wurden, dem Kongress fernzubleiben. Der Veranstaltungsort des Kongresses war bis zum Vortag nicht gesichert, da es anhaltende Versuche gab, die Tagung zu stören, zu unterbinden und aufgrund der angesetzten Themen (Doppelresidenzmodell, Gender­sensibilität, Familiäre Gewalt, Eltern-Kind-Entfremdung, Unterhalt u. v. m.) als rechtsradikal zu verunglimpfen. Die Veranstalter sahen sich gezwungen aufgrund der im Vorfeld des Kongresses deutlich wahrnehmbaren Bedrohungen Polizei und Staatsschutz um Hilfe und Unterstützung zu bitten.

Der Zugangsbereich und der Kongress blieben bis auf die kurzzeitigen Störversuche einer ca. 12-15köpfigen Gruppe junger Leute frei von Beeinträchtigungen. Mit 120 weiblichen und männlichen Teilnehmern sowie zahlreichen Medien­vertretern wurde die Veranstaltung als wichtiges Aufbruch­signal wahrgenommen; viele Teilnehmer vertreten die Auffassung, dass die Thematik immer mehr an Bedeutung, öffentlicher Wahrnehmung und damit auch Entwicklung aufnimmt. Auch die Infomaterialien des von uns koordinierten Männerberatungsnetzwerkes stießen auf großes Interesse und zogen Kooperations­nachfragen wie beispielsweise seitens einer Stuttgarter Psychologin nach sich.

Unsere Fachbeirätin Monika Ebeling leitete anschließend die Arbeitsgruppe "Zukünftige Geschlechterpolitik. Frauenbeauftragte - warum gibt es keine Männerbeauftragten?", wo männliche Stärken, Vorbilder und Forderungen diskutiert und die Notwendigkeit einer ideologiefreien und emotional versachlichten Debatte herausgehoben wurden.

Das Diskussionsklima des Kongresses war sehr ausgewogen, wenngleich die Anwesenheit von mehr weiblichen Gästen wünschenswert ist. Auch zeigte der Kongress neben wichtigen politischen Signalen auch organisatorisches Potenzial für die Zukunft auf.»  - Gleichmass e.V.[12]

Zitat: «Alles Evolution-Christian hat auf seinem Blog ein Thema zum Genderkongress eröffnet mit dem Anliegen, das dort geschehene mehr publik zu machen und diskutieren zu können. Von den Verantwortlichen kommt aber nichts als dumme Anmache auf die Blogger­szene.

Christian kommentiert das ganz richtig mit:

Anscheinend fühlen sich Leute, die sich für das Thema durchaus interessieren nicht von euch angesprochen und ihnen werden nicht genug Anreize geboten mitzumachen.
Ein Genderkongress, der anscheinend nicht gestreamt wurde und von dem es noch nicht mal ein Youtube-Video gibt, das als Potenzierer auch für das nächste Mal für die Veranstaltung wirbt, ist im Jahr 2015 echt reichlich schlecht.
Ihr habt schlicht eure Hausaufgaben nicht gemacht, weil ihr die Arbeit nicht sichtbar macht. Und dann meckern, dass Leute nicht vor Ort sind.

[...] An Bereitschaft und gutem Willen, über das Event zu berichten und es kommentierend zu begleiten hat es jedenfalls nicht gefehlt. Es ist nicht die fehlende Bereitschaft der Blogger­szene sich zu vernetzen, sondern die fehlende Bereitschaft der "aktiven", auf die Blogger zuzugehen und deren Formen von Öffentlichkeits­arbeit überhaupt zu akzeptieren oder zumindest einmal positiv wertschätzend wahrzunehmen.

Denn während man sich seitens des Gender­kongresses zwar um "politische Botschafter" bemüht hat, sowie um Vertreter der Presse, scheint mir jeglicher Vernetzungs­versuch in die Blogger­szene unterblieben zu sein.

Es ist heute kein Hexenwerk, einen Stream per Youtube bereitzustellen - es muss sich nur jemand finden, der es tut. Wenn sich für so etwas bei den selbst­ernannten "Aktiven" niemand findet, wäre die Blogger­szene durchaus ein passender Ansprech­partner gewesen. Denn: Auch wenn es für "reale" Aktionen oftmals nicht reicht, ist die Szene genau für solche Art von Aktion durchaus bestens geeignet und gerüstet. Nur fragen hätte man schon müssen. [...]

Nun bietet Alles Evolution-Christian auf seinem Blog die Möglichkeit, sich über den Kongress auszutauschen. Nach der zwar relativ postiven, aber durchaus mageren öffentlichen Bericht­erstattung wird Christians Blog-Eintrag einer der wichtigsten Google-Fund­stellen sein, wenn man in ein paar Tagen nach dem Kongress sucht. Was machen die selbst­ernannten "Aktiven" damit? Sie nutzen es als erstes, um gegen die "Diskutierer" zu schimpfen, anstatt über den Kongress zu berichten.

Das ist ein Armutszeugnis erster Güte, und ein marketing­technischer Supergau, wie ihn die Gegner des Kongresses nicht besser hinbekommen könnten. Man könnte fast argwöhnen, der kommentierende "Arne" oder der dauer­frustrierte Tristan Rosenkranz seien feministische Maulwürfe, um die Anliegen des Gender­kongresses zu diskreditieren.

[...]

Ein Tristan Rosenkranz, vor dem ich lange Zeit höchsten Respekt hatte aufgrund seiner Arbeit [...] kann mir den Buckel runter­rutschen, wenn er nicht bereit ist wahrzunehmen, dass für viele dieser "leidenden Menschen" die nieder­schwellige Information und Diskussion in Blogs die erste Anlaufstelle sein könnte - und dass allein die Artikulation eine solche erste Hilfe sein kann. Dass er nicht bereit ist zu erkennen, dass es für viele dieser Leidenden in der akuten Situation durchaus sehr viel verlangt sein kann, sich dann auch sofort politisch zu engagieren, dass es vielleicht zu viel verlangt sein kann, sich als Vater in einer Sorgerechts­aus­einander­setzung namentlich öffentlich zu äußern und dabei zu riskieren, dass alles gegen ihn verwendet wird (ja, Herr Rosenkranz, sowas gibt es), all das ignorieren diese selbst­ernannten Nahkampf-Helden, um auf Männer herab­zu­schauen, die sich an ihrem heroischen Kampf, so wie sie ihn sich vorstellen, nicht beteiligen wollen oder können, ohne dabei Schaden für sich und möglicherweise ihre Kinder, ihre Familie zu riskieren.

Ich kann mir die Feindseligkeit der selbst ernannten "Aktiven" nicht wirklich erklären. Die Blogger­szene war, soweit ich das überblicke, immer positiv, wohlwollend und zustimmend gegenüber der "aktiven" Szene, solange sie diese nicht angegriffen hat.

Eine Aktiven-Szene hat grundsätzlich niemals einen irgendwie gearteten "Anspruch" darauf, aus ihrem Klientel, für das sie sich einsetzen, neue "Aktive" zu generieren. Wenn sie das nicht schafft, liegt es zu aller erst an der eigenen Fähigkeit, Menschen für die eigene Aktionsform zu begeistern. Alles Jammern über fehlende Beteiligung hat ganz regelmäßig und absolut zuverlässig eine ausgesprochen abschreckende Wirkung. Ein Arne und ein Tristan Rosenkranz schießen ihrem eigenen Aktivismus selbst ins Bein mit derartigen marketing­technischen Katastrophen.»  - Geschlechterallerlei[13]

Zitat: «Aktuell zerfleischen sich diverse Figuren wie Hoffmann, Rosenkranz und einige andere ja über den Ablauf des lächerlichen Gender­kongresses von Nürnberg, was äußerst amüsant ist. Da werfen dann Leute, deren einzigen Leistungen für Männerrechte darin bestehen, als Autor (= Beruf) Bücher zu schreiben oder sich in irgendwelchen Vereinen den Hintern platt zu sitzen, anderen vor, die nichts anderes tun als in Blogs eine sinnlose Kopf­wichserei für ihre Egos zu betreiben und sich dabei den Hintern platt zu sitzen, sie würden nichts oder zu wenig tun. Das erinnert an einen Kindergarten, wo zwei doofe Blagen sich gegenseitig ankeifen, dass der jeweils andere doofer ist als man selbst. Wir finden es hingegen bezeichnend, wenn selbst Monika Ebeling meint, dieser Genderkongress, der ja als angebliche "Revolution in Sachen Geschlechtergerechtigkeit" bei Genderama & Co. beworben wurde, sei zu sehr feministisch ausgerichtet gewesen. Natürlich musste im Vorfeld ein wenig Drama her, man wechselte den Veranstaltungsort und bettelte um Spenden. Ähnlich ist es ja mit diesem "Männerberatungsnetzwerk", was ja offenbar auch nicht mehr ist als eine Art Portal oder Verzeichnis von Hilfs­organisationen, die nicht nur Mädchen und Frauen helfen und dort mitunter gemeinsam um Spenden betteln. [...]

De facto dürfte der so genannte "Genderkongress" eher nichts gebracht haben, ebenso wie andere Veranstaltungen dieser und ähnlicher Art. […]»  - Männerstreik[14]

Zum 2. Kongress:

Zitat: «Ich meine, mir war klar, dass das deutsche Gesellschaftssystem kaputt ist, aber doch nicht derart kaputt. Eine gute Zusammenfassung lässt sich bei Arne[ext] nachlesen, aber Arne hat - wie die Veranstalter - leider keine Ahnung von guter Strukturierung. Von daher war die Veranstaltung meines Erachtens falsch aufgebaut, denn der Fisch stinkt immer vom Kopf her - und das hat der super-sympathische, kleine, dicke Dr. Bruno Köhler von MANNdat sehr schön erläutert: Die ganze Gender-Mainstreaming-Chose sei (ist!) reine Frauenförderung unter einem neuem Namen. Nun ist das eigentlich nicht verwunderlich, das haben ja schließlich die Frauen in Peking vor 22 Jahren so beschlossen[wp], aber Bruno bringt das erstaunlich gut und seriös rüber, wie widerlich die EU und die deutsche Politik da ihre Wählerschaft (oder zumindest ihre Untertanen) anlügen.

Dass also Väter irgendwelche Rechte bezüglich ihrer Kinder haben könnten, ist politisch schonmal nicht gewollt (Ebene 1).

Dass dieser politische Wille aber nichtmal in Gesetze gegossen werden muss, um von Richtern halt "im Zweifel gegen den Vater"ausgelegt zu werden, trug dann ein ebenso dicker und sympathischer Mann vom Väter-Netzwerk vor, der für einen Speaker halt leider (wenngleich verständlicherweise) nicht die notwendige professionelle Distanz zu seinem Thema hatte. Seine seriöse Kritik - dass (Ebene 2) Richter zwar finden, dass die Polizei Kinder zur Schule bringen kann, aber nicht zu Papa, wenn Mama da gerade bockt - ein offenbar ernstes Problem, btw. - ging dann leider ziemlich unter.

Den Vogel abgeschossen hat dann aber (bereits zu Anfang, und der Mann tat mir leid) - Prof. Leitner, der sich als Psychologe mit den (Ebene 3) Gutachten beschäftigt hat, auf deren Basis dann Richter nach Maßgabe frauen­freundlicher Gesetze (Ebene 1) für zumindest Väter wertlosen Bullshit (Ebene 2) beschließen. Prof. Leitner - er möge mir die saloppe Formulierung verzeihen - hat dargelegt, dass die Leute, die solche (teuren und als Kern des Richter­spruchs qualifizierten) Gutachten schreiben, nach allen Maßstäben seiner Profession zum überwiegenden Teil (80%) absoluten Müll produzieren.

Freilich war die Veranstaltung voller - zu Recht - wütender, vor allem aber verzweifelter Väter, die es nichtmal schafften, die Redner in die eben dargestellte Reihenfolge zu bringen. Tat aber dem richtig deprimierenden Eindruck zum Zustand des deutschen Familien"rechts"systems meinerseits keinen großen Abbruch [...]»  - Shitlord[15]

Kritik

Feministische Kampfansage
Foto: © 2019 Schattenblick

Zitat: «Lena Becker:[16] Beim Deutschen Genderkongress handelt es sich um einen Zusammenschluß von ganz vielen unterschiedlichen Unterstützer­gruppen, die sich in einem Männer­rechts­kontext bewegen und zum Teil auch Anbindungen an die extreme Rechte haben. Zu den UnterstützerInnen des Gender­kongresses gehören zum Beispiel die ausgesprochen antifeministische Demo für Alle oder auch Wikimannia[17], die sich in einem eindeutig antifeministischen Kontext bewegen. Unter dem Deckmantel der Chancen­gleichheit für alle werden hauptsächlich Männerrechts­positionen vertreten und antifeministische Inhalte propagiert. Sie gehen davon aus, daß Männer durch den Feminismus und durch emanzipierte Frauen in der Gesellschaft massiv unterdrückt werden und entwickeln dazu ganz absurde Vorstellungen. Sie verkehren die Opfer­perspektive in ihr Gegenteil und tun so, als seien Männer die Opfer und Diskriminierten. Dadurch verleugnen sie die Realität, in der Frauen tatsächlich massiv diskriminiert und benachteiligt werden.» [18]

Einzelnachweise

  1. www.genderkongress.org, abgelesen am 8. Mai 2017
  2. Erster ganzheitlicher Genderkongress in Nürnberg unter scharfem Beschuss, Genderama am 30. Oktober 2015
  3. Lucas Schoppe: Kriegserklärungen und Bankrotterklärungen, Man Tau am 2. November 2015
  4. GenderKongress: Programm 2019
  5. djadmoros: Kritische Nachbetrachtung zum Deutschen Genderkongress 2019, Geschlechterallerlei am 6. November 2019
  6. 6,0 6,1 Kritische Nachbetrachtung zum Deutschen Genderkongress 2019
  7. 7,0 7,1 7,2 Sowohl der Betreiber des zunächst gewählten Veranstaltungsorts als auch die Politiker, die zugesagt hatten, zogen sich verschreckt zurück, ohne sich bei den Veranstaltern zu erkundigen, was sie zu den Unterstellungen zu sagen hatten. Erfreulicherweise gelang es diesen Veranstaltern, an deren Stelle Politiker mit stärkerem Rückgrat zu gewinnen. - Was Gegner des Genderkongresses verpassten - Die Grußworte wurden von Nürnbergs Stadtrat Alexander Christ (CSU), Cornelia Spachtholz, Vertreterin eines Frauenverbandes (SPD) und Kurt-Jürgen Bär, Mitglied der Linken Liste Nürnberg gehalten.
  8. Genderkongress 2015 - Rede Monika Ebeling
  9. Gender-Kongress: Programm
  10. Ralf Neukirch: Debatte: Zurücktreten, bitte!, Spiegel am 26. November 2012 (Warum die so genannte Männerpolitik vor allem Frauen nutzt)
  11. Arne Hoffmann: "Diese Linken müssen so stolz auf sich sein", Freitag am 29. August 2015 (Antisexismus Wer geschlechts­bezogene Notlagen und Benachteiligungen beseitigen möchte, sollte das bei beiden Geschlechtern tun.)
  12. Ortstermin Nürnberg: Gender-Kongress, Gleichmass e.V. am 30. November 2015
  13. Über die Männerfeindlichkeit der Männeraktivisten, Geschlechterallerlei am 1. Dezember 2015
  14. Linker Maskulismus ist eine Sackgasse, Männerstreik am 29. Dezember 2015
  15. Shitlord: Zu Besuch bei antifeministischer Kackscheiße, Lollipops for Equality am 16. Mai 2017
  16. Lena Becker war Pressesprecherin eines Bündnisses aus einigen Gruppen und Einzel­personen, die die Demonstration gegen den Deutschen Genderkongress, der Anfang November zum dritten Mal in Nürnberg stattfand, organisiert haben. - Zitate: "Ich habe zwar die Titel der Veranstaltungen gelesen, weiß aber nicht genau, worüber dort referiert werden soll." - "Das sieht man auch an den Leuten, die dort referieren. Unter ihnen befinden sich viele, die in rechten Verlagen publizieren, für die auch Jürgen Elsässer, Björn Höcke oder Alexander Gauland schreiben. Daran merkt man schon, daß es sich nicht einfach nur um ein paar arme Väter handelt, die keinen Kontakt zu ihren Kindern haben dürfen. Da wird schon ein krasser Opfermythos konstruiert." - "Man muß sich die Texte auf der Webseite schon durchlesen, um zu sehen, daß es nicht ein in irgendeiner Art und Weise fortschrittlicher Kongreß ist, sondern es dort wirklich zutiefst reaktionär zugeht."
  17. Redaktionelle Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Das ist eine Falschinformation. WikiMANNia war weder Vortragender noch Unterstützer, nicht einmal Teilnehmer dieser Kongresse gewesen.
  18. INTERVIEW/133: 24. Linke Literaturmesse - es gibt das Problem der Männergewalt ... Lena Becker im Gespräch, Schattenblick

Netzverweise