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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

George Soros

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George Soros
George Soros.jpg
Geboren 12. August 1930
Beruf Spekulant, Lobbyist

George Soros (gebürtig György Schwartz; * 1930) ist ein US-amerikanischer Investor ungarischer Herkunft und Betreuer vieler Fonds, unter anderem des Quantum Funds[wp]. Bekannt wurde er, als er im September 1992 auf die Abwertung des britischen Pfunds wettete und damit einen Gewinn von rund einer Milliarde US-Dollar erzielte. Mit seinem Vermögen unterstützt Soros unter anderem Bürger­rechts­organisationen sowie politische Aktivisten.

Sein Vermögen wird vom Forbes Magazine[wp] in seiner 2016er Liste der Milliardäre[wp] auf 24,9 Milliarden US-Dollar geschätzt, er ist damit auf Platz 23.[1]

Reden

Über George Soros

Zitat: «62 Personen verfügen über ein ebensolches Vermögen, wie die restlichen 8 Milliarden Erden­bewohner zusammen.

George Soros ist einer dieser außer­ordentlich mächtigen Menschen. Sein Vermögen entspricht dem ganzer Staaten - er vermag ganze Gesellschaften entscheidend zu beeinflussen.

Ausschnitte aus einem Interview mit Soros aus der Reihe "CBS 60 Minutes" vom 20.12.1998. Die für das Video nochmals getroffene Auswahl der Ausschnitte erfolgte evtl. mit der Intention, Soros zu schmähen, wobei angeblich schon zum Zeitpunkt der Ausstrahlung von Soros gegen eine Verbreitung vorgegangen wurde.

In der zweite Hälfte des "Portraits" wird sich Soros als Person gewidmet. Also einer Person mit einer Funktion am "oberen Ende des Systems". Im Gespräch zeigt sich, welcher Charakter einen Menschen in dieser Position befähigt, bzw. wie ein Mensch ausgestattet sein muss, um diese Position an der Spitze der Pyramide (heute) auszufüllen.

Soros denkt auf einer logisch-rationellen Ebene sehr flink und komplex, das ist an seiner Antwort auf die Schuldfrage zu erkennen. Diese entlarvt zum Teil sein Selbst­verständnis als "Funktions­träger" an der Spitze der Macht. Er schlägt die Brücke ja von seiner Kindheit in Nazi-Ungarn in die Gegenwart gar selbst, indem er auf das "lustigerweise" passende Marktbeispiel verweist - die Zurück­weisung von (untragbarer) Verantwortung mit dem Verweis auf unveränderliche, von "außen" festgelegte Umstände.

Soros ist kein per-se schlechter Mensch, auch von völliger moralischer Absenz kann bei Soros keine Rede sein: Er betätigt sich ja wohltätig und nutzt sein Vermögen aktiv, um gesellschaftliche Belange in seinem Verständnis des Guten zu gestalten: "Er tut, was er kann".

Er ist in einer sehr, sehr mächtigen Position, die gesellschaftlichen Verhältnisse unterliegen seinem direkten Einfluß. Jedoch kann er tatsächlich keine Vollverantwortung für diese Zustände an-sich tragen. Er ist in jener Position, die ihm die menschliche Gesellschaft gewährt (die ~8 Mrd. + die "62"). Er bekommt von uns diese ungeheure Macht zugesprochen und hätte er nicht das "selbst­verständliche" Bedürfnis, diese zu mehren und hätte er nicht den Charakter, diese nutzen zu können, dann stände an seiner Stelle sicher ein anderer Mensch mit anderem Namen. Das behauptet er und dies ist sicher auch wahr. Doch freilich festigt er durch sein Handeln diese Zustände auch und baut diese auch aus.

Eine menschliche Gemeinschaft, die solche enorme persönliche Machtfülle erlaubt, ist eine schlechte Gemeinschaft, die sozusagen Opfer auf beiden Seiten hervorbringt - auf Seiten der Beherrschten und auf Seiten der Herrscher. (Freilich ist das Zahlen­verhältnis der jeweils betroffenen Individuen geradezu lächerlich ...)

Die proportional zur Machtfülle zunehmende "Einsamkeit und Amoralität der Macht" strahlt von den Personen an der Spitze zurück in die Gesellschaft - und zerstört (auch) dort Gemeinschaft.» [2]

Zitat: «Am absurdesten finde ich aber, dass ich seit Jahren fast immer, wenn irgendwo Demokratie sabotiert und die öffentliche Meinung manipuliert wird, ich am Ende bei George Soros und seinen Open Society Foundations[wp] rauskomme. Und der ist auch kein Russe. Wenn's irgendwo wahl- und meinungs­manipulativ stinkt, kommt man verblüffend oft bei Soros und seinen Milliarden raus.

Eine Leserin schrieb mir, dass in der EU gerade Meinungs­forschungs-Fragebogen-Aktionen laufen, die herausfinden sollen, was man von europäischen Parteien und Politikern denkt. Darin wird George Soros als europäischer Politiker aufgeführt.

Es gibt darin dann auch noch solche Entscheidungs­fragen wie "Sind sie gegen Migration oder für die Sichtweise von George Soros?"

Er wird also nicht nur als Politiker geführt, er wird auch noch als derjenige aufgeführt, der für die Migration steht. Also so, als ob George Soros mit Migration identisch sei.

Leider ist mir nicht ersichtlich, wer diese Umfragen beauftragt hat. Wenn ich das so lese, habe ich den Verdacht, Soros selbst ist der Auftrag­geber, um sich als Politiker und Erfinder der Migration darstellen zu lassen.

Es spricht viel dafür, dass Soros gerade mit vielen Milliarden und über unzählige NGOs und korrupte linke Organisationen völlig demokratie­widrig und ohne jegliche demokratische Legitimation im Alleingang Europa umbaut. Als wäre der eine Art Schatten­kaiser von Europa, der große Diktator. Nichts dergleichen wäre mir von den Russen ersichtlich. Und dass ich den Verdacht hege, dass Soros gar nicht so reich ist, wie dargestellt, sondern der als Strohmann für die amerikanische Regierung auftritt, habe ich auch schon geschrieben.

Google, Facebook, Twitter, Atlantik-Brücke, Genderisten, George Soros. Wir werden ständig und pausenlos aus den USA manipuliert, obendrein mit Filmen, Serien usw. bombardiert. Nichts dergleichen sehe ich von den Russen.»  - Hadmut Danisch[3]

Zitat: «Ich hatte ja in letzter Zeit verschiedene Hypothesen angeboten, wessen Strohmann George Soros sein könnte und als wessen Geldes Milliardär er auftritt. Es ist doch gar zu auffällig, dass egal, wo man hinschaut, nahezu alles, was irgendwie ein linkes politisches Projekt ist und auf Komplett­umbau unserer Gesellschaft und Massen­migration aus ist, in der Finanzierung irgendwie auf Soros hinausläuft.

Das ist insgesamt unglaubwürdig.

Jemand, der soviel Geld zusammen­gesammelt hat, dass er - je nachdem, wo man liest - zwischen 18 und 30 Milliarden in seine Stiftung buttern konnte, damit die hier alles kaputt macht, hat normalerweise gar keine Zeit und auch keinen Sinn für sowas. Es drängt den Verdacht auf, dass da irgendwer anderes dahintersteckt, der ihn mit Geld vollgepumpt hat, was ja mit Börsen­geschäften unauffällig möglich ist, und dessen Interessen er jetzt durchsetzen lässt. Der "Philantrop" als Tarn­adresse und Geld­wäscher.

Eine Vermutung war, dass es die amerikanische Regierung - eventuell über ihre Geheimdienste - sein könnte, die ihn als Politaktivist auftreten lässt.

Eine andere Überlegung war, dass ja immer noch der Verbleib der SED-Milliarden ungeklärt, es aber höchst auffällig ist, dass Soros und seine Stiftung überall da reichlich Geld reinpumpen, wo die Biotope rund um rot-grün wuchern. Könnte es sein, dass er nicht nur offiziell Fonds­manager ist, sondern vielleicht auch inoffiziell noch Vermögens­verwalter für die eine oder andere Organisation, und die SED-Milliarden bei ihm zur Pflege abgegeben und vermehrt worden sind, und jetzt bestimmungs­gemäß ausgeschüttet werden?

Eine Leserin stellt mir nun eine ganz andere Frage: Könnte es sein, dass der im Auftrag der Saudis und mit deren Geld tätig ist, um Europa politisch zu planieren?

Ich erinnere mich da an meine Reise auf die Malediven, auf denen die Moscheen fast die einzigen Gebäude in bestem Zustand und gut gepflegt waren und da jeden Morgen der Muezzin auf arabisch rief, obwohl dort (nach Aussage der Einheimischen) niemand arabisch versteht? Ich hatte mich mit einem Einheimischen darüber unterhalten und es als seltsam empfunden, woraufhin er mir sagte, dass ihnen die Moscheen aus Saudi-Arabien geschenkt und finanziert worden seien, und sie sich halt sagen, einem geschenkten Gaul und so weiter. Man freut sich halt, wenn dann doch mal ein ordentliches neues Gebäude gebaut wird, das sie auch als Gemeinde­zentrum verwenden können. Tatsache ist allerdings auch, dass auf den Malediven der Islamismus brodelt und die Malediven relativ zur Bevölkerungszahl die meisten IS-Kämpfer hervorgebracht hat. Es hieß ja auch schon, dass 9/11 und Al Quaeda von den Saudis finanziert wurden, Bin Laden selbst stammte ja aus reicher saudischer Familie. Man könnte sich nun überlegen, ob der Islamische Staat da irgendwie am Geldtropf hing. Sehr schwierig zu beurteilen. Die Verhältnisse dort sind sehr undurchsichtig und selten das, wonach sie scheinen.

Die Saudis investieren sehr viel in den USA. Irgendwo las ich mal, dass wesentliche Teile der USA, ganze Häfen und Industrie­anlagen, eigentlich nicht den USA, sondern Saudis gehörten. Im Silicon Valley steckten sie dick drin und seien sogar der größte Startup-Investor dort.

Wenn die Saudis aber zig Milliarden in die amerikanische Wirtschaft pumpen, um dort zu investieren, wäre es wohl kaum möglich, dass sich ihre Wege nicht irgendwann mal mit denen von Soros kreuzen.

Was, wenn man in den USA in Wirtschaft investiert, während man in Europa in die islamische Erschließung wie auf den Malediven investiert und Soros der Strohmann ist? Um dann Menschen aus der Nahost-Region nach Europa zu quetschen wie Zahnpasta aus der Tube? Und deshalb alles finanziell gepampert wird, was dienlich erscheint?

Würde zumindest zusammenpassen.

Aber: Ich weiß es nicht.»  - Hadmut Danisch[4]

Zitat: «Ich hatte ja schon einige Male den Gedanken verfolgt, dass George Soros nicht das ist, was er vorgibt zu sein. Dass er ein Strohmann[wp] oder Verwalter von fremdem Vermögen ist, der die Frontfigur abgibt, um die wahren Besitz­verhältnisse zu verschleiern. Ich hatte schon überlegt, ob es sich dabei womöglich um Schwarzgeld der CIA, vielleicht aus Drogen- oder Waffen­geschäften oder sonstwas handeln könnte, das in den amerikanischen Büchern der staatlichen Finanzen nirgends auftaucht, und so politisch eingesetzt werden kann. Und ich hatte schon überlegt, ob der am Ende vielleicht sogar der Verwalter des verschwundenen SED-Vermögens sein könnte.

Denn gar zu auffällig ist, wie intensiv der mit seiner Open Society Foundation[wp] überall den Sozialismus und Kommunismus fördert, und welchen enormen Druck der da aufbaut oder dessen Aufbau unterstützt, um den Ostblock wieder zu errichten und alles auf eine DDR 2.0 hinaus­laufen zu lassen. Besonders auffällig wird das dann, wenn die Empfänger aus dem direkten Umfeld der LINKEN kommen oder sogar unter der Leitung ehemaliger Stasi-Mitarbeiter stehen. Es drängt sich die Frage auf, warum Soros die Weiterführung der DDR/SED finanziert.

Vielleicht, mal so rein hypothetisch ins Blaue spekuliert, weil Soros die DDR/SED ist? Deren Tarnhansel?

Lest mal den Artikel Der Milliardenklau von Hubertus Knabe[wp]. Das ist der, den sie als Leiter der Gedenkstätte Hohen­schön­hausen[wp] geschasst haben. Der schreibt darüber, wie man damals die Milliarden hat verschwinden lassen und was dabei alles schief ging.

Eine Methode:

Zitat: «Auch bei den verbliebenen rund drei Milliarden DDR-Mark bediente sich die Partei raffinierter Tricks, um das Geld verschwinden zu lassen. Wie das Berliner Landgericht feststellte, hatte Gysi unter anderem "die Idee entwickelt, sich zur Vermögens­sicherung der Vergabe von Darlehen zu bedienen und diese mit Treuhand­verhältnissen zu kombinieren". Die Methode bestand darin, zuverlässigen Genossen Geld zu leihen, die damit ein privates Unternehmen gründeten. Sie waren aber nicht selbst Besitzer, sondern fungierten als Treuhänder der Partei, worüber strikte Verschwiegenheit vereinbart wurde. Das so verschobene Geld sollte später an die SED-PDS zurückfließen.» [5]

Das erinnert mich frappierend an eine Firma in Dresden, die kurz nach der Wende gegründet wurde und von der man mir - auch mit Bezug auf mein Blog - sagte, dass die Geschäfts­führer alte SED-Kader seien, die auf dem Weg über die Militär­akademien noch kurz vor der Wende mit Doktor­graden ausgestattet worden seien. Als habe man damals noch schnell Leute für Agenten­tätigkeiten ausgestattet.

Zitat: «Der Putnik-Deal

Von besonderer Chuzpe[wp] zeugte der so genannte Putnik-Deal, der später vor Gericht landete und deshalb besonders gut dokumentiert ist. Dass Gysi, wie sonst oft, gegen die Aufarbeitung seiner Vergangenheit juristisch vorgeht, ist hier also nicht zu befürchten. Dabei ging es um die Idee der Parteispitze, einen Teil ihres Vermögens auf Konten der sowjetischen Truppen in der DDR zu "parken". In Absprache mit dem PDS-Präsidium reiste Gysis Stell­vertreter Wolfgang Pohl[wp] deshalb im Juni nach Moskau. Die KPdSU[wp] riet jedoch davon ab, da die Militär­konten den bundes­deutschen Behörden wegen der Vorbereitungen auf die Währungs­­union[wp] bereits bekannt seien.

Stattdessen schlug der Geschäftsführer des sowjetischen Zentral­komitees vor, so zu tun, als hätte die PDS noch Alt­forderungen der KPdSU zu begleichen. Am besten solle die Partei das Geld an eine sowjetische Firma mit Konten im Ausland überweisen, da die Lage auch in Moskau politisch unsicher sei. Den Zugang zu dem Geld könne sie sich über einen zuverlässigen Genossen sichern, der dafür lediglich eine Bankvollmacht benötige. Das Präsidium stimmte dem Plan sofort zu.

Der damalige Kreisvorsitzende der PDS in Halle, Karl-Heinz Kaufmann, erhielt den Auftrag, sich von der Moskauer Firma Putnik eine General­vollmacht ausstellen zu lassen und damit im In- und Ausland diverse Konten einzurichten. Gleichzeitig verfasste er im Namen von Putnik mehrere Mahnschreiben, in denen er gegenüber der Partei Altforderungen in Höhe von 107 Millionen D-Mark geltend machte. Zwölf Millionen D-Mark sollte zum Beispiel die angebliche Behandlung von Augen­krankheiten von Dritte-Welt-Studenten gekostet haben, 25 Millionen die Errichtung eines "Zentrums der Internationalen Arbeiter­bewegung". Anschließend veranlassten Parteivize Pohl und PDS-Finanzchef Wolfgang Langnitschke[wp][6], dass die Gelder über die Deutsche Handelsbank in Ost-Berlin nach Norwegen und in die Niederlande überwiesen wurden. Für seinen Einsatz ­erhielt Kaufmann in Absprache mit dem Partei­präsidium 3,2 Millionen D-Mark.

Doch die Empfängerbanken machten der PDS einen Strich durch die Rechnung. Sie schöpften Verdacht, sperrten die Beträge und informierten das Bundes­kriminal­amt. Noch am selben Tag, dem 18. Oktober 1990, wurde ein Ermittlungs­verfahren eingeleitet. Da Deutschland seit zwei Wochen wiedervereinigt war, konnten Beamte ungehindert die Berliner Partei­zentrale und Kaufmanns Wohnung durchsuchen - unter heftigem Protest der Funktionäre, die das Vorgehen mit dem der National­sozialisten verglichen.

Die Polizei wurde unerwartet schnell fündig. Unter anderem entdeckte sie bei Langnitschke einen Zettel für Parteivize Pohl, dem zufolge der Chef der Handelsbank "dringend entweder mit Dir oder Gregor sprechen" müsse. "Er meint, es laufen Dinge, welche für die Partei eine äußerste Gefahr darstellen". Kurz darauf flog PDS-Chef Gysi nach Moskau - "entrüstet über den Dilettantismus", wie das Berliner Landgericht später feststellte -, um die KPdSU "zur Aufrecht­erhaltung der Legende hinsichtlich bestehender Altforderungen zu bewegen". Dieser wurde die Sache jedoch zu heiß und sie lehnte ab. [...]

Dass die Hintergründe überhaupt bekannt wurden, ist allein PDS-Finanzchef Langnitschke zu verdanken. Er gab dem Ausschuss umfassend Auskunft - während Gysi die Aussage verweigerte. Wenig später, am 8. Juni 1998, wurde Langnitschke in der Schweiz auf einem Zebra­streifen von einem Auto überfahren und starb.

Wie viel Geld die Partei damals beiseite­schaffen konnte und wer davon heute profitiert, ist angesichts des konspirativen Vorgehens heute kaum noch zu festzustellen. Als die Treuhandanstalt[wp] im August 1991 sämtliche Parteikonten beschlagnahmte, waren von den einst 6,13 Milliarden DDR-Mark nur noch 200 Millionen D-Mark übrig geblieben. In weniger als zwei Jahren hatte die Partei umgerechnet mehr als 1,3 Milliarden Euro ausgegeben - eine Summe, mit der Die Linke heute 50 Jahre lang Politik machen könnte.» [5]

Das sind also zwischen 1989 und August 1991 allein da rund 6 Milliarden DDR-Mark und noch deutlich mehr Vermögen irgendwie weggekommen, auf ausländischen Konten gelandet. Aber nicht bei den Russen, denn die Lage bei den Russen war ja auch schon brenzlig.

Landete das Geld also bei den Amerikanern? Nach der gängigen Praxis, verdiente Genossen als Strohmann einzuspannen?

Über Soros heißt es auf Wikipedia

Zitat: «Bekannt wurde Soros unter anderem am 16. September 1992, dem "Schwarzen Mittwoch", als er in der Überzeugung, das Pfund Sterling sei überbewertet, massiv gegen diese Währung handelte. Dazu tauschte er geliehene Pfund in andere europäische Währungen, hauptsächlich Deutsche Mark und Französische Franc.

Im Juni 1993 spekulierte Soros gegen die Deutsche Mark. Soros verkündete seine Absicht, in großen Mengen Wertpapiere der Bundes­republik Deutschland zugunsten französischer Wertpapiere abzustoßen. In einem Interview forderte er: "Down with the D-Mark!"» [7]

Durchaus zeitnah.

War das damals ein Geldwäsche­dreh?

Börse heißt ja, dass kein Geld gemacht wird, sondern von den Dummen zu den Schlauen und den Kriminellen wandert. Was, wenn sich die einen mit den anderen absprechen, um dadurch einen Geldtransfer zu veranstalten, der damit juristisch-forensisch entkoppelt wird? So ein Kursrutsch des Pfund passiert ja auch nicht alleine, dazu muss ja jemand anderes Pfund auf dem Markt werfen.

Zitat: «Der Zerfall der Sowjetunion war ein mehrjähriger Prozess der Desintegration der föderalen politischen Strukturen sowie der Zentral­regierung der Sowjetunion (UdSSR), der mit der Unabhängigkeit der 15 sowjetischen Unions­republiken zwischen dem 11. März 1990 und dem 25. Dezember 1991 seinen Abschluss fand. Nach dem gescheiterten Augustputsch in Moskau[wp] 1991 wurde die Tätigkeit der bis dahin allein regierenden KPdSU[wp] auf dem Gebiet der RSFSR[wp] verboten.» [8]

Die werden ja auch was auf der Kante gehabt und weg­geschafft haben. Oder nicht nur die, sondern auch die anderen kommunistischen Ostblock-Parteien. Da könnte ja noch welche mitgemacht haben. Langsam Pfund aufkaufen, und dann mit einem Schlag auf den Markt werfen. Es ist unausweichlich, dass der Kurs fällt. Wenn man von der Aktion vorher weiß, könnte man eine Nummer wie Soros durchziehen, und damit einen Vermögens­transfer veranstalten, der rechtlich nicht mehr nachzuverfolgen ist.

Als ich noch Student war, war vor der Wende noch bekannt, dass der Staatsschutz gegen linke Hochschul­gruppen ermittelte, weil bekannt war, dass die von der DDR aus gesteuert und auch finanziert wurden, um gegen die BRD zu agitieren und den Kommunismus voran­zu­bringen.

Es ist auffällig, dass die Open Society Foundation von Soros die im Prinzip selbe Aufgabe übernommen hat. Und warum sollte Soros damals etwas gegen die D-Mark gehabt haben?

Die Fortsetzung des Sozialismus mit kapitalistischen Methoden?»  - Hadmut Danisch[9]

Spekulation gegen das Europäische Währungssystem

Im September 1992 spekuliert George Soros gegen das englische Pfund und die italienische Lira. Trotz des heftigen Widerstands aller europäischen Zentralbanken sprengt er das bis dahin erfolgreiche Europäische Währungssystem[wp], das der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt und der französische Präsident Giscard d'Estaing[wp] geschaffen haben. Er erzwingt die Abwertung der englischen Währung und drückt Großbritannien und Italien aus dem Europäischen Währungs­system heraus. Das hat Soros innerhalb von wenigen Wochen viele Milliarden Dollar Gewinn eingebracht.

"Als anonymer Teilnehmer an Finanzmärkten hatte ich niemals die sozialen Folgen meines Handelns abzuwägen", schreibt der erfolgreichste Spekulant aller Zeiten sechs Jahre später. "Der Wettbewerb im Spiel war hart und wenn ich mir zusätzliche Einschränkungen auferlegt hätte, wäre ich als Verlierer dagestanden. Ich erkannte, dass meine moralischen Vorbehalte in der realen Welt, unter den Bedingungen des Wettbewerbs, wie sie auf Finanz­märkten herrschen, keinerlei Veränderung bewirkt hätte. Wenn ich mich zurück­gehalten hätte - jemand anders hätte meinen Platz eingenommen."

Es sind nicht einzelne böse Menschen, die die Welt zerstören - es ist das System, das uns alle gefangen hält. Soros selbst hat erkannt, dass ein System in dem solche "Coups" gelingen, dem Untergang geweiht ist.

George Soros und die Linken

Zitat: «Ich hatte doch vorhin die Frage aufgeworfen, wie diese Achse Linke - Migration - George Soros - Immobilien aussehen könnte.

Es ist doch auffällig, dass hier bei uns fast immer bei fast allem, was irgendwie links daherkommt, George Soros' Open Society Foundation als Geldgeber auftritt.

Aber jedesmal, wenn ich erwähne, dass Soros die Linken finanziert, fördert, anweist, und über Organisationen wie Neue Deutsche Medienmacher sogar den Öffentlich-Rechtlichen noch sagt, was und vor allem wie sie zu senden haben (ich bin ja mal bei Netzwerk Recherche versehentlich in genau diese Mitteilungs­veranstaltung geraten), bekomme ich hinterher Zuschriften in allen Tonarten zwischen Skepsis, Nicht­zustimmung, Kritik, Ablehnung, gelegentlich Beschimpfung, dass man Soros unmöglich als Linken sehen kann, das sei ein übler Kapitalist und Hedgefonds-Manager, dem gehe es nur ums Geld und sonst gar nichts.

Keiner dieser Linken, die das nicht so sehen wollen, kann aber erklären (oder zumindest hat es keiner getan), warum so viele Linke auf dessen Zuwendungs­liste stehen, wenn sie doch vorgeblich nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden wollen. Ständig behaupten sie, sie würden gegen Kapitalisten kämpfen, und verdingen sich dann bei dem als Meinungs­söldner.

Naja, für Geld machen Linke einfach alles. Außer Arbeiten. [...]» [10]

Einzelnachweise

  1. The World's Billionaires: George Soros, Forbes 2016
  2. Video-Beschreibung zu: Youtube-link-icon.svg Das selbstentlarvende George Soros Interview - Deutsche Untertitel (3. Januar 2017) (Länge: 13:52 Mio.)
  3. Hadmut Danisch: Der große Diktator Soros und die bösen Russen, Ansichten eines Informatikers am 16. Mai 2019
  4. Hadmut Danisch: Noch eine Soros-Theorie, Ansichten eines Informatikers am 17. Mai 2019
  5. 5,0 5,1 Hubertus Knabe[wp]: Der Milliardenklau, 3. August 2020 (Vor 30 Jahren sorgte Gregor Gysi dafür, dass das riesige Vermögen der SED mit krimineller Energie beiseite geschafft wurde. Seiner politischen Karriere hat der Milliarden­klau nicht geschadet. Ein weiterer Beteiligter an der gigantischen Vermögens­verschiebung ist heute Fraktionschef der Linken im Bundestag. Kein anderer Finanzskandal in der deutschen Parteien­geschichte blieb derart folgenlos.)
  6. N. F. Pötzl und W. Bayer: Eine richtige Geldmafia, Der Spiegel am 29. Oktober 1990 (Anreißer: Wie routinierte Unterweltler jonglierten Gregor Gysis Kassenwarte und alte Seilschaften europaweit mit den Millionen der PDS. Die Affäre um die Schwindel­transfers, angeblich ohne Wissen Gysis organisiert, hat wenige Wochen vor der ersten gesamt­deutschen Bundestagswahl das Ende der SED-Nachfolgepartei eingeläutet.) (Auszug: Gysis engste Mitarbeiter, der stell­vertretende Partei­vorsitzende Wolfgang Pohl, 50, und PDS-Finanzchef Wolfgang Langnitschke, 48, die am Freitag festgenommen wurden, hatten den Millionencoup ausgeheckt. Konspirativ, als befände sich die Partei illegal in Feindesland, hatten sie Mittel und Wege gefunden, die PDS, wohl die reichste Partei Europas, vor angeblich drohender "Enteignung" zu bewahren und ihr eine "eiserne Reserve" (Pohl) für Notzeiten zu sichern. Zu diesem Zweck hatten sie eine Legende erfunden, um die über das Parteivermögen wachende unabhängige Kommission zu täuschen.)
  7. Wikipedia: George Soros - Abschnitt "Spekulationsgeschäfte als Vorhersagen"
  8. Wikipedia: Zerfall der Sowjetunion
  9. Hadmut Danisch: Über den Verbleib der DDR-Milliarden, Ansichten eines Informatikers am 5. August 2020
  10. Hadmut Danisch: Über Soros, die Rothschilds und die Linken, Ansichten eines Informatikers am 4. Dezember 2019

Netzverweise