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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.

Es gibt wesentlich mehr Abtreibungs­tote (101.000 im Jahr 2019[ext]) als Corona-Tote (Stand: 17. April: 4000[ext]) in Deutschland!

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Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien. Logo - MSI.png
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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Hofnarr

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Hauptseite » Gesellschaft » Hofnarr

Der Hofnarr hatte im Mittelalter die Aufgabe und das Privileg, dem Herrscher als Einziger die Wahrheit sagen zu dürfen.

Mittelalter

Am Hofstaat und an Fürstenhöfen galt für die dort tätigen Hofnarren die Narren­freiheit, die es ihnen ermöglichte, ungestraft Kritik an den bestehenden Verhältnissen zu üben. Auch die Parodierung von Adeligen war den Hofnarren erlaubt. Das Hof­narren­tum war eine ideen­geschichtlich klar begründete soziale Institution zulässiger Kritik. Ihre gesonderte Stellung, und somit keine Bindung an gesellschaftliche Normen, gab dem Narren[wp] die Möglichkeit auf einen besonders großen Handlungs­freiraum - da alles was er sagte, aufgrund seiner "Narrheit" nicht ernst genommen wurde. Darauf begründet sich der heute noch viel verwendete Begriff der "Narrenfreiheit". Manche Städte unterhielten so genannte Stadt­narren, die zur allgemeinen Belustigung Späße treiben durften. Das bekannteste Beispiel in Deutschland ist möglicherweise Till Eulenspiegel[wp].

Narrentum heute

Auch heute gibt es ein institutionalisiertes Narrentum. Dazu gehört beispielsweise die Fastnacht[wp] oder der Karneval[wp]. Auch das Politiker-Derblecken[wp] auf dem Nockherberg[wp] gehört dazu, bei dem in einem textlich-kabarett­istischen Teil ("Fastenpredigt"[wp]) und später in einem Singspiel[wp] den mehrheitlich anwesenden Landes- sowie Bundes­politikern äußerst kritisch der Spiegel vorgehalten wird, was diese mit einem Lächeln auf den Lippen über sich ergehen lassen.

Auch Kleinkünstler aus dem politischen Kabarett übernehmen heute die Rolle des öffentlichen Narren. Die ZDF-Sendung Neues aus der Anstalt[wp] deutet schon in der Namens­gebung an, dass die Darbietungen nicht allzu ernst genommen werden sollen, weil die Darsteller aus der Narren­anstalt stammen. Besonders der Hofnarr der Nation, Georg Schramm, darf auf der Bühne der "öffentlich-recht­lichen Bedürfnis­anstalten"[1] heftige Kritik an gesell­schaft­lichen Zuständen üben. Das gibt dem Zuschauer das erleichternde Gefühl, "endlich hat es einer mal gesagt". Diese Ventil­funktion des Narrentums wird auch in der heutigen Zeit gebraucht.

Auch in den Medien ist es wenigen Konservativen (Jürgen Liminski, Michael Klonovsky, Matthias Matussek) und eigenwilligen Rechts­liberalen (Jan Fleischauer[wp], Henryk M. Broder) unter den deutschen Journalisten gestattet, in den Massenmedien die herrschende Ideologie zu kritisieren, damit eine ganz bestimmte Funktion erfüllen: nämlich die Ausnahme zu sein, die die Regel bestätigt, und einen "Pluralismus" zu fingieren, dessen tatsächliche Absenz dem Publikum sonst allzu schmerzlich auffiele.

Das wissen sie, und sie hüten sich daher, ihre Rolle als die von Türöffnern misszuverstehen, die wichtigen Themen, Personen und Ideen den Weg in die vielzitierte "Mitte der Gesellschaft" ebnen. Sie übernehmen innerhalb des Mediensystems eine Funktion, die sonst aus besagtem System auswandern würde, und üben eine Art virtueller Opposition, damit es nicht zur Entstehung einer realen kommt. Sie sind deshalb so etwas wie das moderne Äquivalent des mittel­alterlichen Hofnarren.[2]

Zitate

Zitat: «Der CSU mangelt es, wie so häufig, nicht an klarer Sicht zur Beurteilung der Realität, sondern an Handlungs­kompetenz und Durchsetzungs­vermögen. Ist es Absicht oder Unvermögen? Die CSU-Elite scheint leider in die Rolle des privilegierten Hofnarren geraten zu sein (freiwillig/unfreiwillig?), um im Herrschafts­system die Aufgabe zu erfüllen, der Herrscherin als Einziger die Wahrheit sagen zu dürfen - doch bleibt es stets folgenlos. Das gibt den BürgerInnen das erleichternde Gefühl: "Endlich hat's mal einer gesagt!". Herrschende Ideologie wird kritisiert, doch zwecks bestimmter Funktions­erfüllung: nämlich die Ausnahme zu sein, die die Regel bestätigt, und einen "Pluralismus" zu fingieren, dessen tatsächliche Absenz dem "Publikum" sonst allzu schmerzlich auffiele. (vgl. Hofnarr, WikiMANNia)» [3]
Zitat: «Früher wusste ein König genau, dass jeder seiner Untergebenen ihm den Anus lecken würde, wenn er es wollte.

Deshalb wurde, um Kritik aus dem Volke zu vernehmen, die Institution des Hofnarren eingeführt.

Gefordert war ein intelligenter Mensch, der zwischen Volk und König vermitteln konnte.

Heute gibt es in der Politik nur Schleimkriecher, weil niemand die Intelligenz eines Hofnarren hat.» [4]

Einzelnachweise

  1. Youtube-link-icon.svg Georg Schramm bei der Verabschiedung von Dieter Hildebrandt aus dem Scheibenwischer - ARD am 2. Oktober 2003
  2. Lorenz Jägers Selbstentblößung, Korrektheiten am 8. Oktober 2011
  3. Stephanie Lenz: Institutionalisiertes Narrentum?, Focus, Leser-Kommentar am 22. März 2016 (Hinweis: Quelle ist nicht mehr online verfügbar.)
  4. Das Gelbe Forum: Es gibt keine Hofnarren mehr, Rainer am 6. Dezember 2019 - 23:30 Uhr

Querverweise

Netzverweise