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Impfgegner

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Impfgegner und die Glaubwürdigkeit - ©Nadja Hermann[1]

Der Begriff Impfgegner bezeichnet ursprünglich und vor dem in Folge der angeblichen Corona-Pandemie eingeführten Notstand Menschen, die Impfungen grundsätzlich ablehnen.

Im Corona-Neusprech werden zumeist Personen mit dem Verdikt Impfgegner tituliert, die das Impfangebot mit den genmodifizierende Inhaltsstoffe enthaltenen Corona-Impfstoffen nicht annehmen, die in einem stark beschleunigten Verfahren auf Grundlage von Studien mit stark verkürzter Dauer zugelassen und auf den Markt gebracht wurden. Mit dem Begriff wird auch die Mehrheit der "Impfverweigerer" belegt, die die üblichen konventionellen Impfungen gegen verschiedenste Krankheiten gutheißen und mehrere von diesen in Anspruch genommen haben.

Auf diese Weise wird das eingeübte Negativbild des wissenschafts­feindlichen und esoterischen (Total-)Impf­gegners auf die Skeptiker und Kritiker der gegenwärtigen repressiven Impfpolitik und der fragwürdige Substanzen enthaltenen, aber einzig zugelassenen Vakzine übertragen.[2]


Zitat: «Es gab tatsächliche richtig­gehende Hetzjagden gegen vermeintliche Corona-Maßnahmen-Gegner - Leipzig[3]
Zitat: «Ich hatte ja vorgestern mit Bezug auf den Bericht in Russia Today/RT[4] gefragt[5], wie das mit den linken Schlägern, die auf der Straße willkürlich alles angreifen und zusammen­treten, was auch nur irgendwie nach "Spazier­gänger" aussieht, auch völlig unbeteiligte Menschen, ob mir jemand aus Leipzig etwas dazu sagen kann.

Ich habe einen Hinweis bekommen, dass Linke extreme Rassisten (und Feiglinge) sind, weil sie grundsätzlich nur Weiße angriffen. Niemals würden sie Türken oder Araber angreifen, auch wenn diese bekanntlich die größten Impfgegner sind, weil die sich halt zu wehren wissen. Die würden Linken sofort abstechen, wenn sie denen so kommen würden.» - Hadmut Danisch[3]


Hetze gegen Impfverweigerer und Corona-Maßnahmenkritiker

Sascha Lobo hat eine Kolumne beim SPIEGEL schreibt da gerade von so ganz oben herab: "Radikalisierung der Impfgegner - Die Denkpest geht um".[6]

Eigentlich läge es mir fern zu empfehlen, Lobo zu lesen, aber da eskaliert so eine herablassende Arroganz, dass man förmlich merkt, wie gefährlich das inzwischen wird. Das muss man wirklich mal gelesen haben, vor allem weil man förmlich merkt, wie der vor Hass, Überheblichkeit, Verachten für alles, was nicht so ist wie er, förmlich vibriert. Man merkt vor allem sehr deutlich, dass sein sein Hass auf alles, was anders ist als er, eine Erscheinung, die gemeinhin als Narzissmus[wp] bekannt ist, damit kollidiert, dass seine sprachlichen Ausdrucks­fähigkeiten nicht mehr ausreichen, seinen Hass auszudrücken, der vor schierer Hilflosigkeit, sich nicht seiner Wut angemessen auszudrücken, fast platzt.

Er ist damit nicht nur ein Narzisst, dem nun wirklich jeder Grund und Anlass zum Narzissmus fehlt, er ist vor allem die fleisch­gewordene Widerlegung des geisteswissenschaftlichen Götzen der Sprechakttheorie nach Foucault[wp] und seiner Vorgänger, wonach nur die Sprache die Realität und das Denken steuert und hervorbringt. Lobo ist ein Beispiel, bei dem der Hass das Sprachvermögen weit übersteigt und das diese Theorie damit empirisch widerlegt. Sprachlich kann er dazu ja nicht gekommen sein.

Schon die Wortwahl: "Denkpest".

Das erinnert mich an die Situation, wenn kleine Kinder Streit haben und sich beschimpfen wollen, sprachlich aber noch nicht so weit sind, und dann einfach ohne Beachtung der Bedeutung die schlimmsten Wörter hervorkramen, die sie schon kennen: "Du ... Pipi ... Kacka ...!" Wenn man einfach nur noch das Gegenüber mit irgendwelchen schlimmen Wörtern belegen und beschimpfen will, weil einem keine besseren einfallen. Und wenn dann vielleicht noch die Abgabefrist abläuft, bevor einem gute Wörter eingefallen sind...

Zitat: «Zehntausende Menschen gehen auf die Straße, vorgeblich gegen Corona-Maßnahmen und Impfpflicht. Tatsächlich ist aus "Querdenken", Esoterik-Gläubigen und Rechtsextremen eine gefährliche Protest­bewegung entstanden, ihr kaum verstecktes Ziel ist ein Umsturz.»[6]

So?

Für gewöhnlich ist es doch so, dass die Linken, zu denen sich Lobo zählt oder deren kommerzieller Dienst­leister er ist, sich als progressiv bezeichnen und eine neue Gesellschafts­ordnung wollen, Sozialismus, Kommunismus, Energiewende und so, und Rot-Grün in der Ampel­koalition ja auch schon damit trötet, dass sie eine neue Gesellschaft bauen wollen. Alle anderen beschimpft man als "konservativ", "rückwärts­gewandt", "ewiggestrig", "reaktionär" und sowas. Und nun behauptet Lobo, "die anderen" wollten einen Umsturz. Weil sie nicht geimpft werden wollen. Völlig selbst­widersprüchlich, völlig unlogisch.

Eigentlich genau das, was ich gerade unter dem Thema des Krawatten­witzes[7] bezüglich der "Double Binds", der Doppel­botschaften[wp] von Müttern sagte: Es ist egal, was man macht, es ist immer alles falsch.

Lobo schimpft auf die "Esoterik-Gläubigen", aber die esoterischsten Menschen sind die Grünen, für die er auch tätig ist. Vor allem lenkt er mit dem Begriff der Esoterik davon ab, dass es vor allem die Grünen sind, die seit Jahrzehnten gegen Technik, Wissenschaft und vor allem Gentechnik sind. Und die Grünen sind auch die, die am ehesten auf Öko machen und an Homöopathie glauben, an Bachblüten­therapien und "Natürliches". Die Grünen sind die Gentechnik-Gegner schlechthin. Macht aber nichts, den Grünen dient sich Lobo gerne als Gastredner an. Und wenn er es gerade braucht, dann nimmt er das dann als Keule. Relotius war ein kleiner, liebens­würdiger Schelm gegen Lobo.

Zitat: «Die meiner Einschätzung nach größte Gefahr geht aber weniger vom harten Kern aus - sondern von den schätzungsweise mehreren Millionen Sympathisierenden mit ihrer Anfälligkeit für Verschwörungs­erzählungen und ihrer corona­basierten Akzeptanz von Extremismus und Gewalt[6]

Beachtlich. Denn genau so funktionieren Feminismus und Genderismus: Die Behauptung, dass das weibliche Geschlecht nichts anderes sei, als eine vor Jahrhunderten von bösen weißen männlichen Wissen­schaftlern (die so finster und böse waren, dass sie schon männlich waren, bevor sie die Geschlechter überhaupt erfunden hatten) erfundene Erzählung, um eine Hälfte der Menschheit zu unterdrücken, und alle Männer der Welt sich verschworen hätten und seit Jahrhunderten zusammen­halten, um die andere Hälfte für Frauen zu halten und sie zu unterdrücken. Gender ist die schwach­sinnigste Verschwörungs­theorie der Neuzeit, und Lobo ist ihr gewerblicher Dienstleister. Nun will man ja sogar die Anrede "Damen und Herren" als verfassungs­widrig verbieten - was ist das, wenn nicht extremistisch? Und was ist das Beschmieren von Häusern, das Niederbrennen von Autos, das Verprügeln von Dozenten, wenn nicht Gewalt?

Nun kommt Lobo und will den "Sympathisierenden" (er schafft es schon nicht mehr, von "Sympathisanten" zu reden) eine "Anfälligkeit für Verschwörungs­erzählungen" attestieren.

Das ist aber ziemlich dumm. Denn entweder will man sich impfen lassen, oder man will es nicht. Man kann aber nicht einer sein, der sich impfen lassen wollte, aber aus Sympathie mit denen, die sich nicht impfen lassen wollen, bei denen mitmacht. Man läuft ja nicht mit Impfgegnern mit, weil sie einem so leid tun.

Was genau sollen denn diese "Verschwörungs­erzählungen" sein?

Nur mal so nebenbei: Die meisten Verschwörungs­theorien erweisen sich als eher wahr als falsch. Nur weil es eine Verschwörungs­erzählung ist, ist sie noch lange nicht falsch. Dass Scholz und Lauterbach hinter den Kulissen in einer Regierung sitzen und sich absprechen, ist auch eine Verschwörungs­erzählung. Und? Stimmt sie oder ist sie falsch?

Und bei den falschen weiß man dann auch nicht, von wem sie stammen, denn der ganze linke Komplex arbeitet sehr intensiv mit False-Flag-Aktionen, mit Zersetzungs­techniken, Provokateuren und Tarnleuten. Das haben die von der Stasi gelernt. Nur mal ein kurzer Abstecher: Wie die Stasi Regimegegner mit Fake-News zermürbte

Zitat: «Fake-News verbreiten sich heute rasant in sozialen Medien. Die Stasi nutzte "analoge" Fake-News, um Gegner gezielt zu diskreditieren.»[8]

Das ganze Impfgegnerding könnte also auch von Provokateuren zur Zermürbung systematisch hochgekocht werden, um einen konkreten Angriffspunkt für Gegner des linken Zeitgeist­regimes zu bilden.

Oder mal anders, mal analytisch gefragt: Wenn man schon jemandem Fake-News, Verschwörungs­theorien, Lügen unterstellt, warum sollte man ihm dann so ohne weiteres und kritiklos glauben, dass er der oder das ist, als wer oder was er sich ausgibt?

Wir hatten das ja gerade in Amerika, wo es zu Gewalt­ausbrüchen kam und dort demonstrativ Leute mit Trump-T-Shirt die Lage hochkochten, es aber ernsthafteste Zweifel gibt, dass es Trump-Anhänger waren, sondern im Gegenteil Linke, die die Meinung beeinflussen und diskreditieren wollen. Hatte man ja auch schon in milderer Version, als man bei einer Trump-Veranstaltung die Plätze reservierte, dann nicht erschien, um es so aussehen zu lassen, als gingen zu Trump nicht mal mehr die Republikaner hin. Und auch in Deutschland hatten wir das ja schon, dass man auf Demonstrationen Leute mit Hitlergruß fotographierte, die dann als Antifa-Aktivisten identifiziert wurden, und bei dem Angriff auf ein jüdisches Restaurant führte die Spur dann auch in einen Ort, in dem es gar keine Rechten, aber viele Linksextreme gibt.

Anders gesagt: Ist nicht gerade das Hinstellen der Impfgegner als "Verschwörungs­erzähler" nicht gerade selbst eine Verschwörungs­theorie?

Denkt mal drüber nach: Ist das, was Lobo hier schreibt, nicht nur völlig halt- und substanzlos, einfach dahin­behauptet, sondern in seiner Aussage nicht selbst eine Verschwörungs­theorie? Nämlich dass sie Impfgegner sich alle zum Umsturz verschworen hätten?

Zitat: «Die vielleicht wichtigste Frage ist: Wie konnten sich so viele Menschen radikalisieren oder die Radikalisierung ihrer Crowd verkennen?»[6]

Typisches Framing, Suggestion, Propaganda:

Die wichtigste Frage wäre nämlich: Haben sie das denn überhaupt?

Was die Frage aufwirft, ob sie das denn überhaupt können. Man kann radikalisiert etwas wollen. Grundeinkommen oder Cannabis zum Beispiel. Man kann radikalisiert anderen etwas verbieten wollen. Feminismus zum Beispiel. Aber kann man radikalisiert etwas nicht tun wollen, worüber man eigentlich selbst die Entscheidungs­hoheit hat, nämlich seinen Körper nicht impfen zu lassen?

Wo ist da das radikale Element, wenn jemand sich nicht impfen lassen will?

Kann man überhaupt etwas radikal nicht tun?

Oder ist Lobo vielleicht einfach nur ein sprachlicher Dummschwätzer, der so brachial wie primitiv daherblubbert, möglichst hart formulieren will, aber es schon nicht schafft, sich überhaupt richtig, plausibel, stringent auszudrücken?

Mal ein direkter Vergleich

Lobo tritt für Grüne und SPD als Gastredner, Berater und sowas auf. Bei Schulz war er ja damals irgendwie im Wahlkampf involviert.

Rot und Grün trommeln für die Freigabe der Abtreibung, bis zur Geburt. Menschen töten. Slogan: "Mein Bauch gehört mir!"

  • Wie ist das dann mit Impfgegnern? Haben die dieselbe Lufthoheit über ihren Bauch wie Feministinnen?
  • Und wer gefährdet eigentlich andere Menschen mehr? Ein Ungeimpfter oder eine Abtreibende?
  • Was ist eigentlich schlimmer? Einen 80-Jährigen mit Corona umzulegen oder einen Ungeborenen durch Abtreibung?

Ich finde durchaus, dass man Covid-19 und Impfung mal mit Abtreibung vergleichen sollte.

Vor allem dann, wenn solche Rot-Grün-Polit­dienst­leister wie Lobo hier mit solcher Doppelmoral und Doppel­maßstäben (schon oft beschrieben: Doppel­maßstäbe als Folge amygdalere Freund-Feind-Einteilung) so selbst­widersprüchlich agieren.

Warum sollen Frauen die alleinige Entscheidungs­hoheit über ihren Körper haben und dazu sogar Menschen töten dürfen, Impfgegner aber nicht?

Vor 50 Jahren bejubelte der STERN noch Frauen mit "Wir haben abgetrieben!"[wp].[9]

"Wir haben abgetrieben!" (Stern, 6. Juni 1971, Nr. 24)

Und der SPIEGEL jubelt mit.[10]

Was wirft der SPIEGEL denn nun den Impfgegnern vor?

  • Dass sie über ihren Körper selbst entscheiden und sich von niemandem Vorschriften machen lassen wollen?
  • Dass sie den Tod anderer Menschen in Kauf nehmen?
  • Dass sie sich gegen den Staat durchsetzen, die Politik unter Druck setzen, die Gesellschaft verändern wollen?

Wollten die Abtreibungsgegner auch. Die Demonstrationen gegen § 218 StGB waren sehr radikal, gewalttätig, extremistisch. Aber da fand der SPIEGEL sie gut. Gegensätzliche doppelte Maßstäbe. Weil es immer nur darauf ankommt, ob es Marxisten gerade in den Kram passt oder nicht.

Zitat: «Ich möchte eine These anbieten: Die Extrem­situation der Pandemie, schlechte (staatliche, institutionelle) Kommunikation und soziale Medien wie Telegram haben ein neues Massen­phänomen hervorgebracht, eine Vorstufe zum umfassenden Verschwörungs­glauben:

die Denkpest.»[6]

Ich will eine Gegenthese anbieten: Der Lobo schiebt einen Mordshass, will möglichst schlimme Dinge sagen, ist sprachlich damit aber überfordert. Dem fällt nichts besseres ein.

Zitat: «Denkpest ist ausdrücklich keine Krankheit, ebenso wie ein "virales Video" nichts mit einem Krankheits­erreger zu tun hat.»[6]

Deshalb ist es ja auch bekloppt, es Pest zu nennen. "Virales Video" ist jetzt auch nicht viel schlauer, und nur Geistes­wissen­schaftler glauben, dass etwas schlauer würde, indem sich ein Dummer auf einen anderen Dummen beruft, aber immerhin hat der Begriff des "viralen Videos" noch vom Prinzip etwas mit der Ausbreitung eines Virus zu tun, nämlich dass es einer jeweils an mehrere andere weitergibt, mit denen er in Kontakt steht.

Zitat: «Insbesondere Rechtsextremismus sollte nicht als Krankheit, sondern als hassgetriebene Welthaltung begriffen werden.»[6]

Wieder Framing und Suggestion. Eben ging es noch um Impfgegner, jetzt geht es plötzlich um Rechtsextremismus. Alles, was nicht seiner heiligen Meinung ist, in einen Topf.

Wie er von Impfgegnern auf Rechtsextremismus kommt?

Erfährt man nicht.

Neulich aber stellte eine Studie fest, dass unter den Impfgegnern und "Querdenkern" viele Grüne und Ex-Grüne sind.[11][12]

Und ziemlich viele Leute haben mir bestätigt, und zwar direkt aus den Krankenhäusern, dass ein weit überproportional hoher Anteil der Menschen, die mit COVID-19 auf der Intensiv­station liegen, Migranten sind, oft kein oder kaum Deutsch sprechen, und die Impfung aus religiösen Gründen oder schlichter Staats­verachtung ablehnen. Der Prophet hat sich nicht impfen lassen, also machen sie es auch nicht.

Und daraus macht Lobo einfach so per Suggestion "Rechtsextremismus".

Apropos "hassgetriebene Welthaltung": Eben war das noch gut, da nannte man es im Linksextremisten­lager noch "Haltungsjournalismus".

Gegen wen jemand "Hass" haben sollte, der einen Impfstoff nicht injiziert haben möchte - erfährt man von Lobo nicht.

Zitat: «Bei der Denkpest hat einerseits die Art und Weise der Verbreitung etwas mit Übertragung zwischen Personen zu tun. Andererseits wirkt sie mehr oder weniger auf den gesamten Menschen: auf die Denkweise, die Wahrnehmung, das Verhalten, die Kommunikation, die soziale Interaktion.»[6]

Das würde voraussetzen, dass Impfgegner in Kontakt zueinander stehen und einer das vom anderen übernimmt. Wie er darauf kommt? Erfährt man nicht. Impfgegner gab es auch früher schon. Ich habe vor über 10 Jahren schon Leute kennengelernt, die radikale Gegner von Impfungen jeder Art, vor allem Masern­impfungen waren - einer sogar promovierter Chemiker. (Promovierte Chemiker hält das ZDF gerade für die Wissenschafts­garantie schlechthin.) Kein einziger davon war irgendwie "rechts".

Zitat: «Denkpest ist, was passiert, wenn ein Mensch sich in den Gedanken­irrgärten von Fake-News und Verschwörungstheorien verläuft.»[6]

Aha.

Und was passiert dann?

Erfährt man nicht. Weil Lobo gar nicht in der Lage ist, den Mist, den er sich da zusammenreimt, irgendwie zu artikulieren, zu definieren, zu erklären. Der ist überhaupt nicht in der Lage, einen Gedankengang auszuformulieren, nachvollziehbar darzulegen. Der türmt einfach nur Schmähungen und Beschimpfungen auf, konkateniert sie zur "Kolumne".

Denkweise: Er mag die alle nicht, also sind die für ihn alle verschworene Verschwörungs­theoretiker, und weil er es nicht begründen kann, sucht er sich ein böses Wort für sie, und weil er das dann auch nicht erklären kann, blubbert er halt was von "in den Gedanken­irrgärten von Fake-News und Verschwörungs­theorien verläuft" - ein Hochschaukeln zusammen­hanglosen Geblubbers. Der eskaliert sich von einem Schmäh­gedanken zum nächsten, ohne irgendeinen Gedankengang darlegen zu können. Der ergötzt sich an der Schwere des Klangs seiner eigenen dummen Sprache und hält die Begeisterung über seine dumme Rede für eine Argumentation.

Zitat: «Mir persönlich hat bisher ein Wort dafür gefehlt, denn Denkpest ist mehr als ein Medien­phänomen via Telegram.»[6]

Das hingegen glaubt man sofort, dass ihm bisher ein Wort für das gefehlt hat, was er ausdrücken will, denn lange drüber nachgedacht haben kann er nicht. Oder anders gesagt: Der Zustand hat sich nicht geändert, ein Wort fehlt ihm immer noch.

Wie er auf den Zusammenhang zwischen Impfgegnern und Telegram[wp] kommt?

Erfährt man auch nicht. Reimt der sich schon wieder so zusammen.

Ich kenne Impfgegner, und von denen weiß keiner, was Telegram überhaupt ist. Überwiegend Leute, die von Social Media gar nichts halten.

Aber Lobo phantasiert sich den Mist einfach zusammen.

Zitat: «Sie ist eine Art unbewusste Ideologie[6]

Dazu müsste man erst mal wissen, was "Denkpest" überhaupt sein soll. Bisher nämlich hat Lobo das mit keinem Wort beschrieben.

Zitat: «Das ist ein lange existierender und trotzdem sehr aktueller Begriff der politischen Soziologie. Der österreich-ungarische jüdische Soziologe Karl Mannheim[wp] beschrieb die unbewusste Ideologie so: Der Betroffene kann "die Inkongruenz seiner Vorstellungen mit der Wirklichkeit deshalb nicht entdecken [...], weil die Gesamt­axiomatik seines historisch und sozial bestimmten Denkens so gelagert ist, dass die Inkongruenz prinzipiell nicht sichtbar werden kann."[13]»[6]

Mal abgesehen davon, dass noch nie irgendetwas dadurch richtig oder zutreffend wurde, dass man einfach irgendwas zitiert hat, was ein anderer behauptet hat (war es nicht genau das, was Lobo den Impfgegner vorwirft, dass einer vom anderen übernimmt, und jetzt macht er das selbst?), Soziologen generell Schwätzer sind, die sich einfach irgendeinen Käse ausdenken, und eine Ausssage auch nicht deshalb wissenschaftlicher wird, weil der Urheber Jude ist, hat Lobo noch mit keinem Wort erklärt, was Denkpest sein und warum sie damit über­einstimmen sollte. Technik: Er kann seine eigenen Begriffe nicht erklären, und zitiert halt irgendwen Bekannten, denn wenn der toll ist, muss auch jeder toll sein, der ihn irgendwie zitiert. Was "Denkpest" ist, wissen wir immer noch nicht.

Davon abgesehen ist die Definition Mannheims auch blöd, denn sie beruht auf dieser Sprechakt­theorie oder begründet sie, und die ist einfach Blödsinn. So hätte es Naturwissenschaften nie gegeben. Gerade das Anhängen an der Sprechakt­theorie ist aber so ein Denkfehler, die Inkongruenz zwischen Vorstellungen und Realität nicht in Über­einstimmung zu bekommen.

Konsequenterweise müsste man zuerst die Soziologie, die Philosophie und den Haltungsjournalismus der "Denkpest" beschuldigen, weil die die Inkongruenz zwischen Vorstellungen und Realität ja schon deshalb nicht erkennen können, weil sie ja glauben, dass die Realität ein Produkt des Sprechaktes wäre.

Physiker dagegen sind ständig damit beschäftigt, Erscheinungen der Realität zu untersuchen, die in ihrer Taxonomie[wp] nicht vorkommt.

Mannheims Gerede müsste man mal im Kontext sehen, zumal er das zumindest in diesem Zitatausriss aus dem Zusammenhang ja nicht als Diagnose politischer Gegner stellt.

Lobo dagegen kann gar nichts erklären und versucht sich irgendeinen Sinn, eine Substanz zu geben, indem er halt irgendwen zitiert. Geistes­wissen­schaftler­technik: Wenn das eigene Geschwätz keinen Sinn ergibt, müssen halt irgendwelche Prominenten zitiert werden. Das hilft dann bei Geistes­wissen­schaftlern immer, viel mehr als das haben sie nämlich nicht im Köcher.

Zitat: «Ein bisschen einfacher ausgedrückt: Die unbewusste Ideologie der Denkpest ist wie unangenehmer Körpergeruch, Betroffene sind nicht ohne Weiteres in der Lage, es zu riechen - aber alle anderen leiden darunter.»[6]

Ach, klar, weil Körpergeruch natürlich von einem an den anderen weiter­gegeben wird, und man als Sympathisant den Körpergeruch anderer übernimmt.

Zitat: «Die Denkpest lässt sich als Vorform und Nährboden der Verschwörungs­ideologie begreifen.»[6]

"Lässt sich begreifen als" ist nicht nur eine soziologische Deppen­formulierung, die untrüglich signalisiert, dass jetzt völliger Schwachsinn und Geschwafel im Blindflug kommen, sondern es ist auch schwer zu begreifen, weil Lobo immer noch nicht gesagt hat, was das eigentlich sein soll.

Zitat: «Der größte Unterschied zwischen beiden: Man muss an keine einzige Verschwörung glauben und kann trotzdem die Denkpest haben.»[6]

Aha.

Wissen wir jetzt, was "Denkpest" sein soll?

Nein, immer noch nicht.

Zitat: «Es reicht aus, wenn man ein derart tiefes Misstrauen entwickelt hat, dass man einfach nichts glaubt.»[6]

Was nichts darüber sagt, ob das Misstrauen berechtigt ist. Die DDR-Bürger misstrauten ihrem Staat auch, und das völlig zu Recht.

Und wir werden hier ständig mit dummem Zeug beregnet, wie Gender, Queer[14] und sowas, diese Regierung hat längst jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Kann man es aber dem, bei dem man seine Glaubwürdigkeit verspielt hat, vorhalten, dass man seine Glaubwürdigkeit verspielt hat?

Kann man überhaupt einer rot-grünen Regierung noch irgendwas glauben, wenn sowohl SPD, als auch Grüne Leute wie Lobo als Berater und Gastredner beauftragen?

Ist nicht Lobo selbst schon Grund genug, beiden, Roten wie Grünen, kein Wort mehr zu glauben?

Zitat: «Wenn man mit Denkpest-Betroffenen versucht zu diskutieren, stößt man nicht zwingend auf das geschlossene Weltbild vieler Verschwörungs­gläubiger.»[6]

Jeder, der auch nur geringfügig logisch oder wissenschaftlich denken kann, würde hier sofort den Zirkelschluss[wp] bemerken.

Die Frage wäre: Mit wievielen hat er denn schon versucht zu diskutieren? Und was könnte das überhaupt sein, wenn einer wie Lobo glaubt, er würde diskutieren? Nicht eher das Geister­fahrer­syndrom? "Ein Geister­fahrer? Hunderte, hunderte!"

Wer so schreibt, wie Lobo schreibt, der hinterlässt bei mir nicht den Eindruck, als ob er überhaupt wüsste, was es ist, zu diskutieren.

Zitat: «Häufiger sind gefühlte, diffuse Zweifel, die eher von einer tiefen Verunsicherung herrühren als vom Glauben an eine konkrete Erklärung in Form einer Verschwörung.»[6]

Es ist das gute Recht jedes Menschen, sich von "gefühlten, diffusen Zweifeln" leiten zu lassen. Man nennt es Meinungsfreiheit. Und auch generelle Handlungs­freiheit. Freiheit auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Grundrecht.

Lobo hält sich für so etwas wie einen Fahrkarten­kontrolleur, der rumgeht, sich von jedem die Meinung zeigen lässt und jeden, der keine gültige Meinung hat, an der nächsten Haltestelle aussteigen lässt.

Zitat: «Vielleicht liegt darin der Millionenerfolg der Denkpest begründet: die Niedrig­schwelligkeit, nicht an die Herrschaft der Echsen­menschen zu glauben, sondern einfach daran, dass irgendwas ja wohl irgendwie faul sein muss.»[6]

Ach, gleich eine Millionen­diagnose auf einmal. Beim tapferen Schneiderlein waren es nur sieben auf einen Streich.

Und? Ist die Agitation gegen den "alten weißen Mann" denn etwas anderes?

Müsste man nicht eher die Frage stellen, was die Politik in den letzten 30 Jahren falsch gemacht hat, wenn ihr jetzt keiner mehr glaubt?

Müsste man nicht fragen, wer eigentlich für den Notruf­missbrauch verantwortlich ist, bei dem man seit 30 Jahren ständig wegen politischen Interessen auf den Alarmknopf drückt und Krisen­szenarien heraufbeschwört, und sich jetzt, wenn man einen echten Notfall hat, keiner mehr drum schert?

Es ist gerade mal ein paar Jahre her, da riefen die Medien noch die nicht zu steigernde Maximalkrise aus, weil uns die Homoehe fehle. So abgenutzt wie "Dash wäscht so weiß, weißer geht's nicht. Das neue Dash wäscht jetzt noch weißer."

Homoehe, Klimakrise, Gendersprache, Trans, Fridays, Fremden­feindlichkeit, Antiislamismus, Frauenquote und so weiter und so fort. Eine Maximalkrise nach der anderen. Und jetzt wundert man sich, dass "Corona!" nicht mehr alarmiert?

Zitat: «Aber die Denkpest braucht als Grundlage die Überzeugung, dass mehr oder weniger alle Medien absichtlich oder aus Unwissen falsch berichten.»[6]

Oh, das tun sie, die Mainstreamer. Ich war schon dabei, wie sie das verabredeten und durchsetzen. Auf Journalisten­konferenzen.

Zitat: «Toxische Begriffe wie "Lügenpresse" bedeuten dabei gerade nicht, dass alle Medien immer lügen. Vielmehr ist die Funktion von "Lügenpresse" oder das angrenzende "Mainstream-Medien" als Symptom der Denkpest viel teuflischer: Sie ermöglicht, sich vollkommen frei auszusuchen, was man für richtig hält, was für falsch oder wo man einfach das Gegenteil des Inhalts für richtig hält.»[6]

Wie, bitte!?

Das ist nicht nur jedermanns gutes Recht, sondern auch die Grundlage aller Wissenschaft, selbst zu entscheiden, was man für richtig hält und was nicht.

Es sind jedenfalls nicht die Medien, die in der Position wären oder sogar die Aufgabe hätten, einem zu diktieren, was richtig und was falsch ist. Im Gegenteil: Die Rundfunk­ordnung verbietet das dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk sogar ausdrücklich, weil sie gebietet, dass der Zuschauer sich eigen­verantwortlich seine Meinung selbst bilden muss.

Lobo sitzt zwar ständig in irgendwelchen Talkshows, schreibt beim SPIEGEL und hält sich für den großen Berater, aber von Medien, Medienrecht und den Aufgaben der Medien hat er weniger Ahnung als eine Kuh vom Eierlegen. Denn sonst würde er einen solchen Blödsinn nicht von sich geben.

Zitat: «"Mainstream-Medien", kurz MSM, ist die Selbsterlaubnis, sich stets nur die Informationen herauszusuchen, die einem in den Kram passen.»[6]

Völliger Blödsinn. Schlicht unwahr.

Mainstream-Medien sind die, bei denen die Inhalt ohne jegliche Beachtung von Wahrheit und Realität von oben diktiert und gleichgeschaltet werden. Und das denke ich mir nicht aus, da war ich schon einige Male persönlich dabei und anwesend. Vorne stehen sie auf der Bühne und machen sich darüber lustig, dass Leute glaubten, die Regierung würde die Nachrichten diktieren - und im Hinterzimmer sitzen die regierungs­bezahlten "Neuen Deutschen Medienmacher"[wp] und diktieren, was tagesaktuell zu schreiben ist und was man nicht schreiben darf. Oder man bekommt eine Broschüre gereicht, in der steht, wie man über Schwule und Lesben zu schreiben und welche Begriffe man zu wählen und zu unterlassen hat, damit sie gut aussehen.[15] Und wie Leute frontal attackiert werden, die abweichen.

Zitat: «Die Denkpest hat sich so ein selbst­verstärkendes Muster geschaffen: Richtig ist, was die Denkpest stützt. Falsch ist, was ihr widerspricht.»[6]

Ist es nicht umgekehrt? Denkpest hat, wer sich nicht Lobos Meinung unterwirft?

Denn was "Denkpest" sein soll, außer dass es ihm nicht gefällt und nicht passt, hat er noch immer nicht erklärt.

Zitat: «Die Übertragung der Denkpest schließlich passiert wahrscheinlich via Mund-zu-Mund-Propaganda, ...»[6]

So wie der Körpergeruch, mit dem er sie verglichen hat. Der wird auch per Mund-zu-Mund-Propaganda weitergegeben.

Zitat: «Kernbestandteile scheinen einerseits Schwierigkeiten mit der Komplexität und den vielen Grau­schattierungen der Welt zu sein»[6]

Aha. Lobo wirft alle in einen Topf, es seien alles Rechtsextremisten, Telegram[wp]-Nutzer und Denkpester, und wirft ihnen dann vor, dass sie mit Grau­schattierungen nicht klarkämen.

Zitat: «Tatsächliche und vermutete oder empfundene Fehler in klassischen Medien verstärken das Dilemma, und schließlich bietet sich ein vermeintlicher Ausweg, der sogar noch simpler ist als die einfachen Erklärungen der Verschwörungs­theorien: keine Erklärung, sondern einfach ein Abwehrgefühl.»[6]

Würde nicht das auf Lobos Text passen? Der erklärt auch nichts.

Zur Erinnerung: Wir haben Meinungsfreiheit. Und wer eine Meinungs­freiheit und eine Demonstrations­freiheit genießt, der ist nicht darlegungs­pflichtig und nicht in einer Bringschuld, nicht mal einer Holschuld, seine Meinung zu erkären. Weil Lobo nicht der Fahrkarten­kontrolleur ist, der rumgeht und Meinungen kontrolliert.

Zitat: «In Diskussionen mit wahrscheinlich Denkpest-Betroffenen habe ich Begründungen gehört wie: "Ich kann nicht genau sagen, warum der Impfstoff schädlich ist, aber ich habe kein gutes Gefühl".»[6]

Abgesehen davon, dass das jedermanns gutes Recht ist: Genau so wurde doch seit Jahren der Feminismus durchgeprügelt. Da ging es doch nur um Gefühle von Frauen, nie um Begründungen. Es hieß sogar, dass man Männer zu Gefängnis verurteilen und wegschließen muss, einfach weil sich Frauen bei irgendwas hinterher nicht gut fühlen.

Worauf basiert eigentlich die Auffassung, dass jemand sagen müsste, wie und warum ein Impfstoff schädlich ist, um dagegen zu sein? Hätte man das bei der "toxischen Männlichkeit" je begründet?

Oder anders gefragt: Warum muss man dann eigentlich Gender, Transsexuelle, Muslime und so weiter tolerieren? Die haben das auch nie begründet, da soll es auch reichen, wie die sich fühlen. Warum soll das jetzt plötzlich etwas anderes sein?

Zitat: «Dabei spielt für den Effekt kaum eine Rolle, ob hinter der Überflutung mit widersprüchlichen, teils plausiblen und teils absurden Informationen tatsächlich eine Propaganda­abteilung steht oder schlicht soziale Medien, die leicht als Radikalisierungs­maschinen funktionieren können - wie Telegram und YouTube. Denn am Ende bewirkt die general­misstrauende Denkpest, dass man allem misstraut und sich deshalb zum Beispiel nicht impfen lässt: Man weiß ja nie.»[6]

Ach so, Telegram[wp] und YouTube?

Es waren aber doch die Öffentlich-Rechtlichen Medien und die Presse, die Anfang 2020 noch behauptet haben, Corona gäbe es nicht oder es wäre nur ein Schnupfen, das sei alles nur eine Verschwörungs­theorie ausländer­feindlicher Rechter, die die Grenzen dicht machen wollten, und so bekloppt seien, dass sie vor lauter irrationaler Angst schon mit Schutzmasken in der Stadt herumliefen.

Und jetzt behauptet Lobo, der sich ja auch schon, wie oben gezeigt, ständig selbst widerspricht, das sei alles eine Folge der Überflutung mit "wider­sprüchlichen, teils absurden" Informationen?

Wurden wir nicht seit 20, 30 Jahren per Gender und Feminismus mit den wider­sprüchlichsten und absurdesten Texten überschüttet?

Zur Information: Das steht sogar in der Gender­literatur, dass Frauen das Recht hätten, sich zu wider­sprechen, weil Widerspruchs­freiheit zu fordern eine Technik fieser Männer sei, um Frauen auszugrenzen. Frauen könnten das nämlich nicht, weil sie sich nicht von Körper und Geschlecht abstrahieren könnten, sagen sie. Und dann kommt der Lobo daher, der seit Jahren davon lebt, von dieser Sorte Leute bezahlt zu werden, und schimpft über "widersprüchliche, teils absurde" Informationen?

Und dann steht am Ende des Textes auch noch "Diskutieren Sie mit"?

Fazit

Das ist ein unfassbar dummer Text.

Selbst wenn man vom Inhalt absieht, ist der schon rein sprachlich richtig dumm und schlecht. Lobo ist überhaupt nicht in der Lage, einen stringenten, zusammen­hängenden, nachvollziehbaren Text zu formulieren, sprachlich oft hilflos. Lauter Brüche zwischen den Sätzen, man kann nicht verstehen und nachvollziehen, wie er von einem Gedanken, oder besser gesagt, einer Behauptung zur nächsten kommt, denn mit Denken hat es nicht viel zu tun. Woraus sich der Zusammenhang zwischen einem Satz und dem nächsten ergibt, ist nicht erkennbar. Der eskaliert sich da hoch, redet sich in Rage, aber springt einfach von Unterstellung zu Unterstellung.

Nachvollziehbar? Gar nichts. Einmal zitiert er eine Autorität, aber mehr so als Gesinnungs­signal. Was das mit seinem Text zu tun haben soll? Erfährt man nicht.

Ständig redet er von und um die "Denkpest", aber sagt nicht ein einziges Mal, was es sein soll.

Lobo ist schon nicht in der Lage, einen Gedankengang plausibel und verständlich darzustellen, oder auch nur die Begriffe richtig zu wählen. Eigentlich funktionaler Analphabet, weil er sich sprachlich nicht so ausdrücken kann, wie man das von einem Kolumnisten verlangen und erwarten könnte. Eigentlich nur ein Beschimpfungs­stakkato.

Inhaltlich ist die Sache noch dümmer, weil nicht nur sehr selbst­wider­sprüchlich und erkennbar verlogen und doppel­moralig, doppel­maßstäbig, sondern auch einfach unlogisch, nicht durchdacht. Schreibt ja selbst, dass ihm ein Begriff bisher fehlte. Nun hat er ein dummes Wort gefunden und macht eine Beschimpfungs­orgie draus.

Liest man das alles aus der Distanz und mit etwas Überblick, dann ist das das, was die Psychoklempner eine "narzisstische Kränkung"[wp] nennen. Es ist nämlich nicht so, dass der Text gar keinen Zusammenhang und Handlungs­faden hat. Er hat einen, nur nicht den, den Lobo bewusst wollte. Lest das mal genau.

Was sagt Lobo da?

Lobo beschimpft und beschuldigt die Öffentlichkeit, die Leute dafür, dass sie sich ihre Meinung selbst bilden wollen und sich nicht von den (partei­gesteuerten) Medien diktieren lassen wollen, was falsch und richtig ist. Dass sie selbst denken wollen. Im Prinzip der Ansatz der leninistischen Partei im Tarngewand der Medien, die sich einbildet, besser zu wissen, was gut für das Volk ist, als das Volk selbst. Und der Zorn darüber, dass die Leute das nicht mitspielen wollen.

Meiner Einschätzung nach ist Lobo schlimmer als Relotius. Relotius hat immerhin halbwegs drüber nachgedacht, was er schrieb, es wenigstens glaubfähig gemacht, und er konnte es sprachlich darstellen.

Würde mich mal interessieren, was in den SPIEGEL gefahren ist, sich so einen als Kolumnisten als Bein zu nageln. Der als Berater bei Parteien auftritt und dann erwartet, dass man ihm noch glaubt.

Aber vielleicht tun sie das ja nicht freiwillig.

Vielleicht ist Lobo ja auch der Weg, auf dem die Parteien den Medien die Inhalte vorgeben.

Einzelnachweise

  1. Nadja Hermann: Impfgegner, ErzählMirNix am 9. März 2015
  2. Corona-Neusprech - Abschnitt "Impfgegner"
  3. 3,0 3,1 Hadmut Danisch: Staatlich finanzierte Schlägertruppen und die "Zivilgesellschaft", Ansichten eines Informatikers am 15. Januar 2022
  4. Pseudo-Antifaschistischer Irrsinn in Leipzig: Maskierte verprügeln wahllos Menschen, RT Deutsch am 11. Januar 2022
  5. Hadmut Danisch: Staatsprügler, Ansichten eines Informatikers am 13. Januar 2022
  6. 6,00 6,01 6,02 6,03 6,04 6,05 6,06 6,07 6,08 6,09 6,10 6,11 6,12 6,13 6,14 6,15 6,16 6,17 6,18 6,19 6,20 6,21 6,22 6,23 6,24 6,25 6,26 6,27 Corona und die Radikalisierung der Impfgegner: Die Denkpest geht um, Der Spiegel am 5. Januar 2022
  7. Hadmut Danisch: Von der Tiefe des Zweikrawattenwitzes, Ansichten eines Informatikers am 5. Januar 2022
  8. Hans-Arthur Marsiske: Wie die Stasi Regimegegner mit Fake News zermürbte, Heise/Telepolis am 25. Februar 2020
  9. Der Stern am 6. Juni 1971, Nr. 24; Deutsches Historisches Museum: Bundesrepublik Deutschland - Ehe und Partnerschaft - Zeitschrift "Stern"
  10. Abtreibung vor 50 Jahren: Ich bin bei einer Engelmacherin auf dem Tisch gelandet, Spiegel am 4. Juni 2021
  11. Matthias Koch: Homöopathie und Pandemie: Nein zum Impfen aus Liebe zur Natur, RedaktionsNetzwerk Deutschland am 23. November 2021 - Anreißer:
    • Was treibt Deutsch­lands Impf­verwei­gerer zu ihrem hart­näckigen Nein? Wer tiefer bohrt, stößt oft auf eine Verklä­rung der Natur.
    • Neue Studien zeigen: Wenn der Glaube an Homöopathie wächst, lässt die Impf­bereit­schaft nach.
    • Deutsch­land zahlt jetzt einen Preis für die Abkehr vieler moderner Menschen von wissen­schaft­li­chem Denken.
  12. Vergleiche auch:
  13. Karl Mannheim: Ideologie und Utopie
  14. Hadmut Danisch: Phantasieposten für Parteifreunde, Ansichten eines Informatikers am 6. Januar 2021
  15. Siehe: Wie man über Schwule zu berichten hat
  16. Hadmut Danisch: Wie man aus Einfalt, Arroganz und Überheblichkeit Hass kocht, Ansichten eines Informatikers am 7. Januar 2022

Querverweise

Netzverweise