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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

indigen

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Hauptseite » Sprache » Wörterbuch » Indigen

Das Beiwort indigen setzt sich zusammen aus dem altlateinischen indi- (indu-) "innen, ein-", und -genus "geboren", was als "eingeboren" oder "Eingeborener" zu übersetzen ist. Allerdings wurde die Bedeutung von indigen zunächst fälschlich gedeutet im Sinne von "aus Indien stammend" oder "indianischen Ursprungs" (lateinisch indus "indisch", nach Kolumbus auch "indianisch", und -genus "geboren, stammend"), weil mit der Bezeichnung Völker beschrieben wurden, die von prä­kolumbianischen Hochkulturen (also "indianischen" Kulturen) abstammen.

Die Bezeichnung "indigene Völker" ist eine relativ junge Lehnübersetzung wahrscheinlich vom spanischen pueblos indígenas und bezeichnet Gemeinschaften von ursprünglichen Bewohnern einer Region oder eines Landes. Der Ausdruck "indigene Völker" hat in Latein­amerika als Sammel­bezeichnung[wp] für alle Nachkommen der vor­kolumbischen[wp] Bevölkerung die Bezeichnungen Indios[wp] und Indianer ersetzt, die noch auf Christoph Kolumbus'[wp] Verwechslung des amerikanischen Doppel­kontinents mit seinem damaligen Zielland Indien beruhte.

In internationalen politischen Zusammenhängen ist indigene Völker (indigenous people[s], pueblos indígenas) die übliche Sammel­bezeichnung für Ur­einwohner­völker aller Kontinente, während im jeweils nationalen Rahmen oft andere offizielle Sammel­begriffe verwendet werden, beispielsweise Aborigines in Australien, native Americans[wp] und First Nations[wp] in Nordamerika sowie Adivasi[wp] in Indien.

Ein Synonym ist das Beiwort autochthon.


Leser fragen - Danisch weiß es auch nicht.

Ich hatte doch über den Workshop Critical Whiteness im Mitteldeutschen Rundfunk berichtet.[1]

Nun fragen mehrere Leser zu diesem Satz

Zitat: «Ziel ist eine Sensibilisierung im Umgang mit BiPoC (Black, Indigenous, People of Color)-Personen in den öffentlich-rechtlichen Medien.»

daraus (den man offenbar völlig hirn- und gedankenlos aus dem Amerikanischen übernommen hat), wer denn eigentlich die "Indigenous People" von Sachsen sind.

Weiß ich nicht.

Ich habe ja mal in Dresden gewohnt, und ich kann nicht verhehlen, dass mir da manche Sachsen doch schon sehr ... naja ... urtümlich vorkamen, zumal man mich dort ja auch gelehrt hat, dass die wichtigste Voraussetzung sei, um wenigstens entfernt sächsisch zu reden, den Unterkiefer mehr als nur unmerklich nach vorne zu schieben. Das hat mir schon zu denken gegeben.

Insofern könnte man schon auf den Gedanken verfallen, dass die Indigenen von Sachsen vielleicht eben die Sachsen sein könnte.

Aber, ach. Ich habe ja meine Gender-Haus­aufgaben gemacht.

Das kann nach der aktuellen politischen Sicht eigentlich gar nicht anders sein, als dass Sachsen ursprünglich rein schwarz besiedelt war, und dann so im 17. oder 18. Jahrhundert von der AfD kolonialisiert wurde, und man die schwarze indigene Bevölkerung von Sachsen verdrängt und nach Afrika abgeschoben hat, und die aktuelle Migration von Afrika nach Europa nur gerecht ist, weil die Afrikaner ihr Sachsen wiederhaben wollen.

Damit wird mir dann jetzt auch ein Vorgang klar, den ich vor vielen Jahren von meiner Namibia-Reise einen seltsamen Vorgang berichtet hatte. Als ich in Windhuk unterwegs war, war ich da in der Innenstadt weit und breit der einzige Weiße. Ansonsten haben die da nämlich sehr viele Schwarze. Zwar gibt es da in Namibia (ehemals "Deutsch-Südwest") auch viele Weiße, aber die lassen sich in der Innenstadt von Windhuk eher nicht blicken, die sitzen vor allem in den Außen­bezirken, auf Farmen oder in Swakopmund. Als ich da so unterwegs war, sprach mich jemand auf deutsch von hinten an, rief mir aus der Entfernung etwas zu. Weil es aber erstens mutter­sprachlich akzentfreies tadelloses Deutsch handelte, und die Klangfarbe hell und europäisch und sich nicht nach dem kehlig-bassigen afrikanischen Stimmklang anhörte, war ich völlig sicher, dass mich irgendein anderer Tourist angesprochen hatte, drehte mich rum und blickte etwas ratlos, weil ich in der Menschenmenge keinen sah, der nach Europäer aussah. Ich wusste nicht, wer mich angesprochen hatte, es war ja von hinten gekommen. Es war ein Schwarzer (und ich bin in den drei Tagen dort noch von mehreren solchen angesprochen worden), der nicht nur völlig einwandfrei mutter­sprachlich gutes Deutsch sprach (die anderen dann nicht mehr alle so gut), sondern auch die stimmliche Klangfarbe völlig nach Deutschem klang. Und Geld von mir wollte. Möglichst viel Geld. (Aber nicht bekam.) Denn noch bevor ich fragen konnte, woher er so gut und akzentfrei deutsch spricht, sagte er, sie seien eine Gruppe von Schwarzen aus der DDR, die dort aufgewachsen waren und dort zur Schule gegangen sind, aber mit dem Ende der DDR schändlichst nach Namibia abgeschoben worden seien.[2] Bitteres Unrecht sei ihnen widerfahren, übelst habe man ihnen mitgespielt, und nun säßen sie da in Namibia und müssten hungern, darben und betteln, aus ihrem Deutschland seien sie vertrieben worden. Ich als Deutscher wäre in der Pflicht, sie finanziell zu unterstützten. Der kleine Schönheits­fehler war, dass mich insgesamt dreimal solche Leute anquatschten, und jeder die Story etwas anders erzählte, aber keine Version glaubwürdig. Der große Schönheits­fehler war, dass die Wirtin meiner Unterkunft, eine Deutsche, mir dazu sagte, ich solle bloß nicht auf die reinfallen. Denn in Namibia werde Hotelpersonal hände­ringend gesucht, und weil so viele deutsche Touristen da unterwegs seien, wären solche Leute, die so gut deutsch sprechen, eigentlich höchst begehrt und höchst bezahlt. Sie könnten prima verdienen, wenn sie nur wollten, wollen aber nicht und versuchen es lieber auf diese Masche und quatschen Touristen in der Innenstadt an. Ich habe dann sogar in einer deutsch­sprachigen Zeitung aus Windhuk einen Artikel darüber gefunden, in dem gewarnt wurde. Auch habe ich mich davon überzeugt, dass die Zeitung voller Stellen­anzeigen für Hotel­personal war, das gut englisch oder wenigstens ein paar Brocken deutsch sprach. Wer fließend deutsch sprach, hätte dort sofort einen gut bezahlten Job gehabt.

Waren das vielleicht die letzten der indigenen Schwarzen von Sachsen oder der DDR?

Ich bin sicher, wir werden früher oder später vom MDR darüber aufgeklärt, dass die Sachsen nur Kolonialisten sind und wer die Indigenen von Sachsen sind.

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Workshop Critical Whiteness im Mitteldeutschen Rundfunk, Ansichten eines Informatikers am 27. November 2020
  2. Wikipedia: DDR-Kinder von Namibia (Auszug: Auf sozialistische Erziehung und Wertebildung wurde, wie in der gesamten DDR, großer Wert gelegt. Die Ausbildung der SWAPO-Pioniere zielte darauf ab, nach der Unabhängigkeit diese namibischen Kinder als neue Führungselite des Landes einzusetzen. Diese ihnen von Beginn an zugedachte Rolle bestimmte weitgehend ihre Erziehung.)
  3. Hadmut Danisch: Wer ist eigentlich die indigene Bevölkerung von Sachsen?, Ansichten eines Informatikers am 27. November 2020

Netzverweise