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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu benachteiligen, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und aus­zu­beuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Infantilisierung

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Der Begriff Infantilisierung (Verkindlichung oder Kindwerdung) bezeichnet einen Vorgang der Angleichung von Erwachsenen an Kinder beziehungsweise Volljährigen an Minderjährige als Individuen oder auch als Kollektiv durch ihre Behandlung als unmündig von Seiten des Staates. In der Gesellschaft hat dieser Prozess zwei Formen.

Die eine besteht in der hektischen Aufwertung der Kindheit beziehungsweise Jugend seitens der Politiker angesichts der Erkenntnis der Bevölkerungs­überalterung und -schrumpfung; in der Folge wird der Umbau in eine "Gesellschaft, in der 'das Kind' im Mittelpunkt steht" angestrebt. Dabei wird - im Angesicht des Bevölkerungs­schwundes - zu unsinnigen Mitteln gegriffen, zu welchem auch die Zerstörung der "intrinsischen Motivation" durch falsche Anreize, etwa die Bezahlung mit Geld gehört.

Die andere besteht in der Absenkung des allgemeinen mentalen Niveaus auf eine kindliche Entwicklungs­stufe. Zählte bis hin zum Ende der Weimarer Zeit[wp] noch der junge Mann, die junge Frau auf der Höhe ihrer Vitalkräfte und ihrer Beitrags­fähigkeit als Kerngruppe zur Expansion des Volkes; und wurden diese Vitalkräfte durch Erziehungs­ideale der Abhärtung, Selbstzucht, Opfer­bereitschaft staatlich unterstützt, so zählt heute der Kindmensch auf prä-ödipalem Bedürfnis­niveau, der an der Versagung primitivster, auch ungeordnet sexueller Wünsche seelisch zerbricht; der therapiert statt bestraft wird, weil er den für die verantwortungsvolle Ausübung der eigenen Freiheit erforderlichen Reifegrad gar nicht mehr erreicht.

Allerdings können beide Formen zusammen­wirken, denn wer selber auf der geistigen Entwicklungsstufe eines Kindes oder Jugendlichen stagniert, dem fehlt die emotionale Reife und der Wunsch, selber Kinder zu zeugen beziehungsweise zu gebären und aufzuziehen. Aus der fehlenden, emotionalen Reife resultiert auch das sich in unsinnigen bevölkerungs­politischen Maßnahmen von Regierungen bestimmter Länder mit zum Teil hochgradig infantilisierter Bevölkerung äußernde Unvermögen, die demographische Fehl­entwicklung aufzuhalten und zu korrigieren.

Was kann man dagegen tun? Möglicherweise nichts. Im Evangelium wird unterschieden der breite, bequeme Weg, den die meisten Menschen gehen (müssen?), von dem schmalen Weg, der nach oben führt (also die Evolution[wp] bezeichnet), den nur wenige gehen (können). Äußere Freiheit besteht insofern, als niemand gezwungen wird, den einen oder anderen Weg zu wählen. Aber es gibt ja auch noch die innere Freiheit, die wohl sehr viel begrenzter ist.

Infantilisierung statt Selbstverantwortung

Zitat: «Egoismus hat etwas mit Infantilität zu tun, wobei der Egoismus von Kleinkindern ganz natürlich ist und daran auch überhaupt nichts auszusetzen ist. Bei der grassierenden Infantilität in der Gesellschaft sieht das aber anders aus - es ist eine Verkindlichung der Gesellschaft - das ist eine Gesellschaft in der keiner mehr Verantwortung übernehmen möchte - jeder hat nur Rechte und pocht darauf - aber niemand hat Pflichten. Jeder sieht nur seine "Bedürfnisse" und er fühlt sich legitimiert das Ziel der Befriedigung dieser Bedürfnisse über alles andere zu stellen. Diese Verkindlichung der Menschen wird von den Mächtigen gefördert.» - Karl Schmitt[1]

Den Menschen wird versprochen, dass sie jetzt keine Pflichten mehr hätten, aber sehr viele Rechte. Viele glauben das auch gerne und die Zahl der wachsenden Forderungen steht in einem anti­proportionalen Verhältnis zur sinkenden Neigung, Ver­antwortung für sich, die eigene Familie und für das eigene Lebensumfeld zu übernehmen. Viele lassen sich gerne verführen und glauben den Ver­sprechungen von ständigem Urlaub, Konsum und keiner Ver­antwortung. Sie merken gar nicht, wie sie dadurch immer mehr der Möglichkeiten für selbst­ver­antwortliche Entscheidungen beraubt werden. Andere bestimmen über:

  • die Erreichung von Lebens­zielen, was nur mit eigenen Entscheidungen und persönlichen Risiken möglich ist,
  • die Erziehung der eigenen Kinder,
  • die Gestaltung des engeren und weiteren Umfeldes

durch Parteien, die längst die innerparteiliche Demokratie abgeschafft haben und sich so wenig unterscheiden, dass der Einzelne durch seine Wahl­entscheidung keine Änderung mehr herbei­führen kann.

Die scheinbare Vollversorgung durch den Staat nimmt den Bürgern in Wahrheit die Möglichkeit, ihr eigenes Leben frei und selbst­bestimmt zu führen. Die Menschen dürfen ihren Unmut kundtun und Forderungen aufstellen. Sie dürfen sich aber nicht über die vollständig ohne ihre Einwilligung getroffenen Entscheidungen wirksam zu Wehr setzen, geschweige denn sich in großen Gruppen organisieren, um sich gegen die Fremdbestimmung ihres Lebens zur Wehr zu setzen. Sie finden sich in der Rolle des egoistischen Kleinkindes wieder, das laut lamentieren darf, aber keinen Einfluss mehr auf die bereits von Anderen gefällten Entscheidungen über sein Leben hat.

Auch international setzt sich dieser Trend zur Fremd­bestimmung fort. Internationale Gremien entscheiden - zumeist durch Androhung exterritorialer Repressiv­maßnahmen etwa durch die Autorisierung des Einsatzes von Blauhelmen[wp] im Rahmen von so genannten "Frieden­sicherungs­missionen", gezielten Luftangriffen auf die militärische Infrastruktur von vermeintlich oder tatsächlich aggressiven Staaten oder der Erlaubnis zur Invasion des unbotmäßigen Staates durch die Streitkräfte von konflikt­schlichtungs­willigen Drittstaaten - über Streitigkeiten souveräner Staaten. Es ist aber nicht so, dass es den betroffenen Menschen besser geht, wenn sie keine Möglichkeit erhalten, ihren Konflikt als "Ultima Ratio" durch die Anwendung von (Waffen-)Gewalt zu lösen, beziehungsweise damit dann auch zu beenden. In Wahrheit wird den Menschen die Möglichkeit genommen, ihre Interessen selbst wahr­zu­nehmen, was im Extremfall durch Krieg erfolgen kann. Was folgt sind dann oftmals äußerst langwierige Aus­ein­ander­setzung mit verdeckter Gewaltanwendung, wechsel­seitigen Morden und hinter­hältigen Terror­anschlägen. Am Ende ist weitaus mehr Schaden angerichtet, als wenn die beiden Kontrahenten ohne äußere Störungen und Gängelungen den Konflikt zweiseitig ausgetragen hätten.

Die Verteilung zum Interessens­ausgleich soll durch eine paternalistische, undemokratische Weltverwaltung erfolgen (was zunächst EU-weit realisiert wird). Im Ergebnis wird das dazu führen, dass den Wählern die Möglichkeit genommen wird, politische Fehl­entwicklungen durch die Wahl einer echten Opposition zu korrigieren - und auch das ist in Deutschland heute schon Realität. Hiermit kann wuchernden Verwaltungs­apparaten, deren Personal exorbitant vergütet wird, kein Einhalt mehr geboten werden.

Die Entwicklungen hin zu über­nationalen beziehungsweise internationalen Organisationen, sowie auch der zunehmende Einfluss von vielen nicht-staatlichen Organisation, wie etwa Unternehmen oder so genannten (oftmals nur scheinbaren) NGOs, die nicht demokratisch legitimiert sind, ist ein weiterer Hinweis darauf, dass zunehmende Internationalisierung in der Politik in gleichem Maße mit einem Verlust von Demokratie verbunden ist. Dazu gehört auch, dass die europäischen Nationen zunehmend wichtige Zuständigkeiten auf die EU übertragen.[2]

Zitate

Zitat: «Sie befinden sich länger in der Ausbildung als früher, ziehen immer später von Zuhause aus und denken erst mit 30 an eine eigene Familie: Junge Erwachsene sind zwar mit 18 volljährig - aber sind sie auch reif genug, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen? Wenn es nach zahlreichen Kinder- und Jugend­psychologen geht, noch lange nicht. "Meiner Erfahrung nach brauchen junge Leute weit über dieses Alter hinaus noch eine Menge an Unterstützung und Hilfe", sagt die Londoner Psychologin Laverne Antrobus, Expertin für psycho­analytische Therapie.» - Violetta Simon[3]
Zitat: «Die Verwendung des Begriffs "dumm" als politisches Etikett spricht für eine Infantilisierung des öffentlichen Lebens. Beschimpfungen bringt man normalerweise eher mit kindischem Verhalten in Verbindung. Wenn man sich über jemandes Redewendungen, Verhaltens­weisen, Vokabular oder Herkommen lustig macht, ist das letztlich eine Politik der Beleidigung. Und eine Beleidigung ist weder ein Argument noch eine klare Vorstellung. Tatsächlich dient die Beleidigung auf der politischen Ebene oft als Ersatz für Argumentation und Debatte.» - Frank Furedi[4]
Zitat: «Die Alterspyramide ist Kleinkram im Vergleich zur Verblödungslawine, die auf uns zurollt.» - Hadmut Danisch[5]

Einzelnachweise

  1. Pdf-icon-extern.svg National - Freiheitlich[ext] - Karl Schmitt, 8. Oktober 2012 (8 Seiten, S. 1)
  2. Pdf-icon-extern.svg National - Freiheitlich[ext] - Karl Schmitt, 8. Oktober 2012 (8 Seiten, S. 4-5)
  3. Violetta Simon: Erwachsen werden: Volljährig, aber unreif, Süddeutsche Zeitung am 10. Oktober 2013
  4. Frank Furedi: Diskussionskultur: Der dumme Konservative!, Novo-Argumente am 18. November 2013
  5. Hadmut Danisch: Verblödungsrepublik Deutschland, Ansichten eines Informatikers am 16. Mai 2014

Querverweise

Netzverweise