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Insolvenzverschleppung

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Der juristische Begriff Insolvenzverschleppung (früher Konkursverschleppung) bezeichnet die verspätete Stellung eines Insolvenz­­antrages[wp].

Insolvenzverschleppung des Staates

Politisches Schneeballsystem

Geplante Insolvenzverschleppung.


Zitat: «Investitionsstau und Schulden - Der Tanz um die Schwarze Null
Katja Scherer: Investitionsstau und Schulden: Der Tanz um die Schwarze Null, Deutschlandfunk am 16. November 2019
In der deutschen Infrastruktur gibt es einen riesigen Investitionsstau. Die Bundesregierung will aber keine neuen Schulden machen. Sie beharrt auf der Schwarzen Null, also auf keine neue Schulden. Viele Ökonomen halten das für falsch.

Ja, die "Schwarze Null" ist ökonomischer Unsinn!» -Gesine Lötzsch[1]

Wer soll das denn eigentlich mal alles zahlen?

Die Verschuldung soll immer weiter steigen und schon jetzt können wir die Zinsen nicht mehr zahlen, muss man sich mit Tricks wie Negativ-Zinsen behelfen. Man wird Anleihen entweder nicht zurückzahlen oder bis dahin das Geld so entwerten, dass es nichts mehr wert ist. Eine vollständige wertmäßige Rückzahlung halte ich inzwischen für ausgeschlossen.

Im Prinzip eine vorweggenommene Reichensteuer, wie auf ihrer Webseite gefordert[ext], nur eben nicht als Steuergesetz, sondern Anlagebetrug.

Was aber auch bedeutet, dass die linke Utopie - wie schon an der DDR zu sehen - nicht selbständig funktionieren kann, sondern immer auf eine Subventionierung von außen angewiesen ist. Es gibt ein Zitat, in dem Margaret Thatcher[wp] sinngemäß sagt: "Das Problem des Sozialismus ist, dass ihm irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht."

Sozialismus ist der krankhafte Geisteszustand, von Geld und Arbeit anderer Leute zu leben und zu glauben, das gehe auch im großen Maßstab, weil's die Menge dann macht. Und die Schnapsidee wird durch Lügen, Ideologie, political correctness verbreitet. Es müsse doch gehen, wenn alle dran glauben.

Aber effektiv ist es nur Betrug, Schneeballsystem[wp]. Das Geld falle schon irgendwie vom Himmel. Dass sie die schwarze Null nicht halten können und wollen, zeigt von vornherein, dass eine sozialistische Gesellschaft defizitär ist und zugrunde geht, wenn sie nicht von außen alimentiert wird.

Insofern ist das auch sehr passend, dass sie gleich den Weltsozialismus wollen. Dann ist nämlich keiner mehr da, der ihnen ihren Wahnsinn finanziert.

– Hadmut Danisch[2]

Künstlich beatmeter Staat

Da platzt gerade ein sozialistischer Selbstbetrug von der wundersamen Geldvermehrung, weil der Sozialismus und all die marxistischen Ansätze als eine Art pekuniäres perpetuum mobile[wp], als Schneeballsystem[wp] daherkommen. Immer sagten sie, das Bedingungslose Grundeinkommen sei die Lösung aller Probleme. Man müsse nicht mehr arbeiten, um sich zu ernähren, jeder könne tun, was ihm gefällt. Wie oft hatte ich im Blog schon beschrieben, dass das zu nichts anderem als Inflation führt, weil Haushalte entsprechend mehr Geld haben, je nach Anzahl der Familien­mitglieder, und dann einfach die Mieten und die Lebensmittel entsprechend steigen. Viele der Nachbarn hier im Haus haben zwei Kinder, hätten damit also, wenn es pro Kopf ausgezahlt wird, auf einen Schlag 4000 Euro im Monat mehr, ich dagegen nur 1000. Vermutlich hätte ich sogar gar nichts, sondern weniger, weil die Steuern so stark steigen müssten. Das heißt, dass sich die Familie gerade noch die Miete leisten könnte, weil sie zwei, drei tausend mehr zahlen kann, ich aber nicht.

Wir zahlen schon seit Jahren, nun aber immer mehr, die Zeche für die hemmungslose Geldschleuderei. Zuerst damit, dass wir auf Sparguthaben keine Zinsen mehr bekommen haben. Damit auch mit unseren Renten, weil viele ja auf angelegtem Geld beruhen. Und jetzt eben noch mit Energiepreisen, Lebens­mittel­preisen, eben der Inflation.

Und das hängt auch damit zusammen, dass wo viele Leute leistungs­unabhängig, ohne konkrete Arbeits­leistung bezahlt werden. Das Problem ist dasselbe wie beim im Prinzip gleichen Grundeinkommen: einer im Vergleich zur Bevölkerung kleine Gruppe leistet noch Arbeit, damit steht wenig Arbeitsleistung einer großen Geldsumme gegenüber. Deshalb mussten auch Frauenförderung, Frauenquote, Lohngleichheit zwingend zu Inflation führen: Mehr Gehalt ausgezahlt, aber nicht adäquat und proportional mehr Arbeits­leistung. Geschenktes Geld kann nicht funktionieren. Man kann jemandem Essen schenken. Man kann ihm aber nicht Geld schenken, um Essen zu kaufen, wenn das Essen, das er damit kaufen soll, nicht auch produziert wird.

Wir zahlen jetzt die Zeche für die Dummheit der letzten 20, 30 Jahre, für den Luxus, den wir uns geleistet haben, dumme, unfähige, ideologisierte Politiker zu wählen. Abhängigkeit Russland etwa von Merkel betrieben. Wir haben Jahrzehntelang für den EU-Zirkus die Geldmenge erhöht, und uns dem Schwindel hingegeben, den ich als platzendes Luftschloss beschrieben habe, nämlich uns hier einen Sozialstaat mit Mindestlöhnen vorzugaukeln, während wir alle Billigarbeit nach China und Bangladesh auslagern. Nun ist die Globalisierung und damit der Zugang zu billiger Arbeit einfach abgeschnitten.

Dieser Staat ist eigentlich schon lange pleite und in der Insolvenz­verschleppung.

Bisher ist der Staat künstlich am Leben geblieben, indem man

  • auf Schulden Null- oder Negativ­zinsen zahlte, also mit Verschuldung sogar noch verdiente,
  • absurd hohe Steuern abschöpfte,
  • den ganzen Murks hinter politischen Ausreden versteckte, erst Feminismus und Frauenförderung, dann Migration und Syrienkrieg, dann LBQT, dann Pandemie. Eigentlich sind wir schon im Notstand, hatten den nur bisher immer hinter aktuellen Ereignissen versteckt. Und jetzt platzt das dann eben.

Nun aber werden wir wieder in den Bereich der positiven Zinsen kommen und gleichzeitig der Zwang bestehen, die Steuern zu senken. Gerade wird schon diskutiert, die Mehrwertsteuer auf Grund­lebens­mittel ganz fallen zu lassen, dazu eben sowas wie das 9-Euro-Ticket oder Energie­zuschuss.

Heißt im Klartext: Dieser Staat funktioniert jetzt schon nicht mehr. Man verheizt gerade noch die letzten Reserven, um den Ofen noch ein bisschen brennen zu lassen. Und dann ist der Ofen aus. Wohlgemerkt, nachdem man das Land sieben Jahre lang mit Flüchtlingen befüllt hat, von denen - stand gerade irgendwo - nur ein Drittel überhaupt in sozial­versicherungs­pflichtigen Tätigkeiten angekommen ist.

Der Sozialismus scheitert seit 100 Jahren. Und wir sind das nächste Experiment, das scheitert.

Und wir können das Scheitern auch nicht mehr abwenden, weil wir eigentlich schon längst gescheitert sind. Wir merken nur die Auswirkungen mit mehrjähriger Verzögerung.

– Hadmut Danisch[3]

Am Schuldenmachen verdienen

Dass aber der Staat derzeit durch negative Zinsen am Schulden­machen sogar noch verdient, liegt aber daran, dass wir alle die Dummen sind und diese Geldpolitik mit dem Verlust der Sparerträge in Renten- und Lebens­versicherungen und überhöhten Preisen bei Häusern, Wohnungen, Mieten bezahlen, weil zuviel Geld auf dem Markt ist.

Wer darüber jammert, dass er keine bezahlbare Wohnung findet, dem muss klar werden, dass das Geld damit hintenrum dort ankommt, wo die SPD es verpulvern will, wir das also alle mit hohen Mieten und niedrigen Renten und so weiter finanzieren.

Im Prinzip ist der Minus-Zins und die Flutung mit Geld nichts anderes als eine außer­gesetzliche EU-Steuer: Alle Sparer zahlen an den Staat.

Im Ergebnis ist der Staat damit auch pleite. Denn wenn er nur noch wirtschaften kann, solange er durch Negativzinsen durch blankes Schulden­machen auch noch Geld hereinholt (= durch exorbitante und ungesetzliche Steuern), steigt die Schulden­summe immer weiter an. Der Staat ist also faktisch insolvent, und wäre der Staat eine Firma, säße die Regierung wegen Insolvenz­verschleppung[wp] und Schneeballbetrug[wp] im Gefängnis, allen voran Merkel.

Sobald die Zinsen wieder positiv werden, fällt der Laden in sich zusammen. Von oben herab.

Wenn sie negativ bleiben, stürzt der Laden ein. Von unten her.

– Hadmut Danisch[4]

Unterschied zur Staatspleite der DDR

Wäre der Staat eine Firma, säße der Vorstand im Gefängnis.

Zitat: «Es geht um Zukunftsfähigkeit. #Investitionen sind so überfällig, dass sich sogar #Gewerkschaften und #Industrie ausnahmsweise mal einig sind. 450 Milliarden Euro - so hoch ist der Bedarf. "Es wird einsam um Anhänger der schwarzen Null", sagt Gesine Lötzsch@LoetzschMdB]]» - linksfraktion[5]

Wenn sich alle darin einig sind, dass es ohne immer höhere Schulden nicht mehr geht und es auch nicht mehr in Reichweite kommen kann, die Schulden wenigstens konstant zu halten oder gar abzuzahlen, und es auch nicht entfernt erkennbar ist, wie die Rückzahlung oder auch nur das Zahlen von Zinsen (falls die irgendwann mal wieder positiv werden) möglich sein soll, wisst Ihr, wie man das dann nennt?

Man nennt es Pleite.

Im Prinzip sind wir da, wo die DDR 1989 war. Nur mit zwei Unterschieden: Erstens, dass wir keinen großen Nachbarn mehr haben, zu dem wir die Mauer umwerfen können, um noch adoptiert zu werden. Zweitens, dass die DDR nur ihre eigenen Probleme hatte, während wir uns noch Probleme aus allen Teilen der Welt dazuimportieren.

Jeder Tag, an dem man diesen Zustand noch weiterbetreibt, ist Insolvenz­verschleppung.

– Hadmut Danisch[6]

Staat als Selbstzweck

Wenn die Steuerquote[wp] ein Rekordhoch erreicht und das, einzige, was wächst, der Staat ist, dann bedeutet das: "Der Staat ist pleite und betreibt Insolvenz­verschleppung."

Das Handelsblatt berichtet, dass Finanzminister Olaf Scholz damit rechnet, dass die Steuern und Abgaben dieses Jahr auf ein neues Rekordhoch steigen:


Zitat: «Noch einer hat entscheidenden Anteil an Scholz' fiskalischen Erfolgs­meldungen: der Steuerzahler. Die Steuerquote - also der Anteil der Steuern am Brutto­inlands­produkt - ist im vergangenen Jahr "auf ein Hoch von 23,7 Prozent gestiegen", wie es in dem Bericht heißt. Und Scholz rechnet im laufenden Jahr mit einer weiteren Zunahme auf 23,75 Prozent. [...]

Deshalb ist die Quote ein guter Indikator für die Belastung der Bürger und Unternehmen. Der frühere Finanz­minister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte diese zur Richtschnur seiner Steuerpolitik erklärt. Er versprach im Jahr 2016, gegen Ende seiner Amtszeit, dass er die Steuerquote konstant halten wolle. Entsprechend werde die Union nach der Bundestagswahl 2017 die Steuerzahler entlasten.

Daraus ist nichts geworden. Im Jahr 2016 lag die Steuerquote laut dem damaligen Stabilitäts­programm bei 23,3 Prozent. Dann kletterte sie 2017 auf 23,5 Prozent, 2018 schließlich auf 23,7 und nun im laufenden Jahr voraussichtlich auf 23,75 Prozent. Was nach kleinen Abweichungen klingt, macht durchaus einen Unterschied. Würde Schäubles Zusage umgesetzt und die Steuerquote in diesem Jahr von 23,75 auf 23,3 Prozent gesenkt, entspräche das einer Entlastung für den Steuerzahlen von rund 15 Milliarden Euro.»[7]

Immer mehr aus den Leuten rausquetschen. Ich finde es gerade nicht auf Anhieb, aber neulich gab es irgendwo einen Artikel, wonach sich viele Familien wegen der hohen Steuern und Abgaben ihre Wohnung nicht mehr leisten können. SPD halt.

Dazu passt wunderbar, dass die WELT schreibt, dass in Deutschland nur noch der Staat wachse:

Zitat: «Die Bundesregierung senkt ihre Konjunktur­prognose deutlich. Eine genaue Analyse zeigt: Einziger Wachstums­treiber ist inzwischen der Staat selbst. Das birgt eine große Gefahr - doch am Horizont zeichnet sich ein Retter aus dem Ausland ab.

Erst im Januar hatte die Bundesregierung ihre Wachstums­prognose für dieses Jahr von 1,8 auf 1,0 Prozent gesenkt. Am Mittwoch nun legte Wirtschafts­minister Peter Altmaier (CDU) erneut eine aktualisierte Fassung vor. Demnach rechnet sein Ministerium jetzt nur noch mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent. Altmaier sprach von einer "Schwächephase", die aber überwunden werde.

Und tatsächlich: Auch das ist noch ein Plus gegenüber dem Vorjahr. Allerdings zeigt ein genauerer Blick auf die Zahlen, dass nur noch steigende Ausgaben der Regierung die Konjunktur über die Nulllinie heben. Der Privatsektor dagegen schrumpft. Noch stellt das kein Problem dar - doch inzwischen rechnen Experten auch mit deutlich sinkenden Steuer­einnahmen. All dies könnte Deutschland schnell in eine neue Schuldenspirale treiben.»[8]

Wisst Ihr, was das für mich heißt? Der Staat ist pleite und betreibt Insolvenz­verschleppung. Wenn die Ausgaben nicht mehr durch Einnahmen gedeckt sind, und der Laden nur noch durch Wegnehmen von Privatvermögen und deren Veruntreuung aufrecht­erhalten wird, ist das meines Erachtens Insolvenz­verschleppung.

– Hadmut Danisch[9]

Mehr Steuern und Enteignungsdiskussionen

Zwei Schlagzeilen vom Tage:

  1. Berliner Mietenwahnsinn - Jobcenter kann 85.000 Hartz-IV-Mieten nicht mehr bezahlen[ext]
  2. Eine neue Steuer soll das Autofahren noch teurer machen[ext]

Ein Schelm, wer noch denkt.

Das ganze Klimagewäsch als Betäubungsmittel zur Ablenkung davon, dass wir schon die höchsten Steuern haben und der sozialistische Pleitestaat trotzdem noch mehr Steuern braucht?

Zitat: «Plötzlich ist die CO2-Steuer in aller Munde. Das ist eine Abgabe auf Verbrennungs­prozesse, bei denen Kohlendioxid entsteht. Sie wird auf Automotoren, Heizungen, Kraftwerke etc. erhoben.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die Steuer unter dem tosenden Beifall von Grünen und Linken vorgeschlagen, führende CDU-Politiker schließen sich an.»

Klar. Bei Steuererhöhungen sind sie alle sofort dabei.


Zitat: «Die Mieten für neu bezogene Wohnungen steigen demnach schneller, als die Jobcenter-Zuschüsse steigen! Sozial­senatorin Elke Breitenbach (58, Linke) sagte Donnerstag: "Die Mieten galoppieren uns davon."»

Was die Frage aufwirft, ob die plötzliche Enteignungs­diskussion vielleicht mit einer Pleitepanik zusammenhängt.

Als ob der vielgerühmte Sozialstaat gerade die Grätsche macht.

Man könnte vermuten, dass die Kombination aus linker Sozialpolitik und hemmungslosem Migrations­import anscheinend schon jetzt unbezahlbar ist und das alles nur Ablenkungs­manöver sind.

Zumal es ja auch mit der Wirtschaft gerade bergab geht, woran man - Autos - ja auch noch fleißig mitwirkt.

Ich überlege mir gerade, was eigentlich passiert, wenn man all den Flüchtlingen jetzt sagt, "Sorry, Leute, aber Ihr müsst jetzt mal ausziehen, wir können die Miete nicht mehr bezahlen. Wir wissen auch nicht, wohin mit Euch..."

– Hadmut Danisch[10]

Intellektuelle Insolvenzverschleppung

Geisteswissenschaftler

Die Tagespost ("Klarer Kurs, katholischer Journalismus") schreibt über den wirtschaftlichen Totalschaden Geisteswissenschaften:

Opfer von "Bologna": Ein Volk beraubt sich selbst - Die Nation der Dichter und Denker vernachlässigt die Geisteswissenschaften. Das hat Folgen für die Gesellschaft.[11]


Zitat: «Aber es fiel uns eine Redepassage der Bundes­bildungs­ministerin Anja Karliczek in ihrer Rede vom 8. Dezember 2020 im Bundestag auf. Im Fokus von Bildung und Wissenschaft sieht sie: die Bewältigung der Corona-Pandemie, die digitale Bildung, die Klimaforschung, die Mitgestaltung von Schlüssel­technologien, darunter die Künstliche Intelligenz und Quanten­technologie.

Nützlicheitserwägungen

Alles nützlich und wichtig! Aber man hätte sich gewünscht, die Bildungs­ministerin wäre in Zeiten gewaltiger Krisen auch auf die Bedeutung der Geistes­wissen­schaften eingegangen. Denn diese führen ein mehr und mehr marginales Dasein.»[11]

Nein, nein. Sie führen kein marginales Dasein. Sie sind einfach nutzlos.

Das ist zwischen den 1968ern und etwa 2010 bis 2015 nicht so aufgefallen, weil es uns einfach zu gut ging und wir genug Wirtschafts­leistung übrig hatten, das Geld zu verbrennen, und die Dummheit und den Übermut besaßen, es lieber Geistes­wissen­schaftlern zu geben als unsere Schulden damit abzubezahlen.

Wir haben ganze Bevölkerungsteile in die Nutzlosigkeit gefahren und ihnen noch Master, Doktor und Professur für staatlich geprüfte Nutzlosigkeit gegeben. Und es hat funktioniert wie die Talk-Shows in ARD und ZDF: Nutzlos, aber man kann gut davon leben, weil andere dafür zahlen müssen, ob sie wollen oder nicht.

Nun haben wir erstmals richtige Probleme, Migration und Corona, und weil die nicht reichen, noch Klima.

Und alle diese drei Probleme sind gerade so richtig teuer und so richtig im allgemeinen Bewusstsein. Und plötzlich ist es vorbei mit Paradies und Wolken­kuckucks­heim, weil sich die Politiker, die sich seit den 68ern daran gewöhnt hatten, nichts tun und können zu müssen, und dafür von anderen dafür bezahlt werden zu müssen (weshalb Geistes­wissen­schaftler so eine Affinität zur Politik haben), und auf einmal müssen die sich um etwas kümmern. So richtige Aufgaben.

Das Verhältnis von Geistes­wissen­schaftlern zu Corona ist das einer 10-jährigen, verzogenen Einzelkind­tochter, wenn Mutti unerwartet doch noch ein Baby bekommt und dem bisherigen Prinzesschen erklärt, sie soll sich jetzt mal selbst anziehen, Mutti muss sich um das Baby kümmern: Die blanke Eifersucht.

Und auf einmal stellt sich raus, dass die Geisteswissenschaftler vor allem drei Dinge tun:

  • Viel Geld verbrauchen
  • Dummes Zeug reden und anderen einreden, vor allem Marxismus
  • Sich jeglichen Nutzens und jeglicher Amortisation ihrer Kosten zu enthalten


Zitat: «Von den insgesamt 48.547 Professoren des Jahres 2019 stellten die Geisteswissenschaften nur 4.693. Zum Vergleich: 14.527 waren es in den Rechts-/Wirtschafts-/Sozial­wissen­schaften, 12.535 in den Ingenieurs­wissenschaften, 6.456 in Mathematik und Naturwissenschaften, 4.442 in der Medizin, 3.765 im Bereich Kunst etcetera. Die Geistes­wissen­schaften haben sich damit nicht von Sparmaßnahmen erholt, die im Zuge von "Bologna" über sie hereinbrachen. Allein zwischen 1995 und 2005 mussten sie auf 663 Professuren bei gleichzeitig ansteigenden Studenten­zahlen verzichten.»[11]

Wie bitte!?

Die Rechts und Sozialwissenschaften werden normalerweise zu den Geistes­wissen­schaften gezählt. Damit haben sie insgesamt 19.220 von 48.547, also 40 % der Professuren.

Beim Nutzen kommen sie aber nicht mal in die Größen­ordnung von 40 % des Nutzens von Akademikern. Viele ihrer Fakultäten haben gar keinen Nutzen. Und insgesamt würde ich sagen, dass die Gesamtkosten der Geistes­wissen­schaften über alles deren Gesamtnutzen deutlich überschreiten.

Von Philosophen höre ich eigentlich praktisch nur dummes, leeres Geschwätz. Ausnahmen wie das sprichwörtliche blinde Huhn, das mal ein Korn findet. Deshalb müssen die so oft Talkshows machen, in denen dann so ein Blödsinn diskutiert wird, wie ob das autonome Auto die Oma, den Nazi oder Tick, Trick und Track über den Haufen fahren soll - man findet einfach kein vernünftiges Thema, zu dem die sich irgendwie nützlich äußern könnten.


Zitat: «Dahinter verbirgt sich nicht nur eine Schieflage, sondern ein Paradigmen­wechsel. Die Fragen der Universitäts­politik lauten nämlich heute: Wie gestalten wir Forschung und Wissenschaft so, dass wir einen praktischen Nutzen davon haben?»[11]

Nein.

Man hat es übertrieben und ist damit aufgefallen.

Die Geisteswissenschaften wurden immer linker, immer marxistischer, immer blöder, immer rotziger, immer offensichtlich dümmer (Gender-Sprech und sowas), immer frauen­quotiger, und haben den Fehler gemacht, sichtbar werden zu wollen.

Für parasitär vegetierende Fakultäten wäre es ratsam gewesen, unauffällig und unsichtbar zu bleiben und möglichst gar nichts zu verändern, damit es keiner merkt. Sie haben aber das Maul aufgerissen und die anderen angegriffen. Sie wollten "sichtbar" sein. Und sichtbar zu sein ist für Leute mit Negativbilanz und in intellektueller Insolvenz­verschleppung einfach ein strategischer Fehler.


Zitat: «Die Natur- und Ingenieur­wissenschaften haben in puncto Anerkennung und Förderung keine Probleme. Deren Ansehen und "praktischer Nährwert" werden nicht ernsthaft in Frage gestellt, denn diese Wissenschaften versprechen Innovation und Steigerung der Lebensqualität. Ihre Absolventen werden "gebraucht".»[11]

Yup.

Die Natur- und Ingenieur­wissen­schaften liefern ab und haben praktisch unsere gesamte Gesellschaft und unser gesamtes Leben in den letzten 500 Jahren total neu erfunden. Alles um uns herum, Strom, Wasser, Dach über dem Kopf, Heizung, Supermarkt, Internet, Unterhosen und Socken, alles Erzeugnisse der Natur- und Ingenieur­wissen­schaften.

Geisteswissenschaften? Eigentlich nichts.

Wenn überhaupt, dann höre ich von denen nur Vorwürfe, Beschuldigungen, Ausgrenzungen und Steuer­erhöhungen.

Leute, auf die man problemlos verzichten kann.


Zitat: «Die "Produkte" der Geisteswissenschaften sind jedoch zumeist nur mittelbar erfahrbar, über Bücher, Filme, Museen, Theater, das Feuilleton. Und dies auch nur für einen kleinen Kreis an bildungs­bürgerlichen Interessenten.»[11]

Njet.

Denn das wenige, was da überhaupt irgendwie gut wäre, wird von einer verschwindenden Minderheit der Geistes­wissen­schaftler gemacht.

Und die für mich interessantesten Museen sind die Naturkunde- und Natur­wissenschafts­museen.

Die geisteswissenschaftlichen Museen treffen bei mir fast nur noch auf Kritik. Hier in Berlin ist zum Beispiel zu beobachten, dass die wie die Bekloppten versuchen, per Museum politisch gegen etwa die Kolonialisierung zu wettern, also Politik und nicht Museum zu machen. Dass aber praktisch alle Museen in Afrika, Australien usw., die mehr als etwa 40 Jahre zurückreichen, ausschließlich von Kolonialisten gegründet und ihre Inhalte gesammelt wurden, sagen sie nicht dazu. Dass beispielsweise amerikanische Indianer nach Dresden ins Karl-May-Museum reisen, weil der seine Buchgewinne ausgegeben hat, um echte Kleidung und Ausrüstung zu kaufen und ins Museum zu stellen, weil die Indianer selbst nicht auf die Idee gekommen wären, sowas aufzubewahren und heute heilfroh sind, dass der es gemacht hat.

Heutige Geisteswissenschaftler schimpfen auf Kolonialisierung und rühmen sich der Museen, übersehen aber, dass ohne Kolonialisierung die Inhalte nicht woanders, sondern schlicht gar nicht mehr da wären.

– Hadmut Danisch[12]

Krisengespräche aus den Geisteswissenschaften.

Die Geisteswissenschaftlerpostille ZEIT berichtet, dass viele Geistes­wissen­schaftler endlich in ihrer wohlverdienten Sinnkrise angekommen sind. Und versuchen sie zu verteidigen. [...]


Zitat: «Dabei rührt die Frage nach der Situation des akademischen Arbeitens in einer sich politisch radikalisierenden Welt am Selbstverständnis aller geistes­wissen­schaftlichen Disziplinen. Das darf uns, den Vertreterinnen und Vertretern dieser Fächer, nicht mal im Ansatz egal sein. Stellt sich Gleich­gültigkeit gegenüber unserer gesellschafts­politischen Rolle ein, dann bestimmen andere, wo und wie wir uns einzubringen haben.»[13]

Und das ist richtig übel.

Denn erstens waren es ja die Geistes­wissen­schaftler, die uns diese Politisierungs­suppe eingebrockt haben, und die sich damit gerade selbst unbeliebt gemacht haben. Zweitens ist es ein Widerspruch in sich, denn einerseits schimpft er über die Politisierung, sagt aber andererseits, dass sie eine gesellschaft­spolitische Rolle hätten, also selbst Auslöser des Problems sind.

Drittens aber, und das erscheint mir am wichtigsten, hat der Mann nicht ansatzweise verstanden, was Wissenschaft ist. Denn Wissenschaft ist unpolitisch und von Politik stets getrennt. Die Politik kann (und soll) zwar Schluss­folgerungen und Konsequenzen aus wissen­schaftlichen Erkenntnissen ziehen, das heißt aber noch lange nicht, dass die Wissenschaften eine politische Rolle hätten. Gerade die Geistes- und Sozial­wissen­schaften bilden sich immer gerne ein, dass sie mit irgendwelchen Gesellschafts­umbauten und Erziehungen beauftragt seien, was aber falsch ist. Dazu sind Wissenschaft und Universitäten nicht da - und mangels demokratischer Legitimierung auch nicht befugt. (Gewaltenteilung obendrein.) Dieser Irrtum ist konstituierend, denn viele "Geistes­wissen­schaftler" bilden sich ein, dass das nun ihre Aufgabe und ihr Wissenschafts­inhalt sei. Wissen­schaftlich aber haben sie gar nichts zu bieten. Würde man Geistes­wissen­schaften zwingen, sich auf ihren wissen­schaftlichen Gehalt zu konzentrieren und zu reduzieren, würden ganze Fakultäten implodieren und die einsetzende Suizidrate den Bundes- und die Landes­haushalte spürbar entlasten.

Und jetzt kommt der geistige Salto Mortale ohne Netz:

Zitat: «Der weltweite Aufstieg rechts­nationaler Bewegungen vollzieht seinen Landgewinn auch auf Kosten der angeblich weichen Wissenschaften.»[13]

Die Rechten sind an allem schuld, folglich auch daran, dass die Geistes­wissen­schaft­lichen nichts hervorbringen. (Warum haben die Geistes­wissen­schaften dann schon vor dem Erstarken der Rechten nichts zustande­gebracht? Oder ist das jetzt wieder Kausal­pedanterie oder rechts­radikale Temporal­mechanik?)

Zitat: «Trumps Vorstoß, die zentrale Förder­einrichtung der amerikanischen Geistes­wissen­schaften, das National Endowment for the Humanities, aufzulösen, ist nur die Spitze eines anti­akademischen Ressentiments, das die universitäre Wissenschaft mit einer Mixtur aus Effizienz­wünschen und Ideologie­kriterien durchforstet. Ziel ist die Beseitigung von ökonomisch Unrentablem und weltanschaulich Abweichendem.»[13]

Huahaha!

Ausgerechnet die linken Geistes­wissen­schaften beschweren sich, dass man das "weltanschaulich Abweichende" abschaffen wolle - nach dem linken Genderterror und Krieg gegen die echten Wissenschaften, den sie in den letzten Jahren geliefert haben.

Und ausgerechnet Trump soll jetzt dran schuld sein, dass sie nichts leisten.

  1. Warum haben sie vor Trump auch schon nichts geleistet?
  2. Was hat Trump mit Deutschland zu tun? Hier leisten sie ja auch nichts.

Oder geht's nur wieder um verkapptes Trump-Bashing?

Der Punkt ist ein ganz anderer: Intellektuelle Insolvenzverschleppung. Der Punkt, an dem die Geistes­wissen­schaftler eine Wissenschaftsinsolvenz hätten beantragen müssen, in der dann alle wissen­schaftlich-intellektuellen Nachweis­gläubiger zusammen­kommen und ein hart­wissen­schaftlicher Insolvenz­verwalter klärt, wer gefeuert wird und wer es weiter versuchen kann, ist längst verstrichen. Sie stehen vor der Pleite. Substanz ist nicht mehr da, alles verplempert.

– Hadmut Danisch[14]

Akademische Insolvenz

Wieder mal akademische Insolvenzverschleppung.

Leser fragten mich, ob ich bei dieser Veranstaltung gewesen wäre, oder bedauerten, dass ich nicht dort war:

ScienceFiles hatte über eine Krisenveranstaltung der Humboldt-Universität, Prof. Ulrike Lembke (Institut Susanne Baer) berichtet, wo es hieß:

Zitat: «Wie können wir die Inhalte und das Fach der Gender Studies angesichts kontinuierlicher Angriffe gegenüber der Disziplin selbstbewusst und verständlich kommunizieren? In medialen und politischen Debatten, auf wissenschaftlichen Veranstaltungen, an der Universität oder auch mit der Familie oder Freund*innen fühlen wir uns oft in einer unguten Verteidigungs­haltung, wenn wir über Gender Studies sprechen. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Argumente und Strategien zu entwickeln, wissenschaftliche Inhalte der Gender Studies selbstbewusst, klar und verständlich zu kommunizieren. Hierzu sollen alltägliche Situationen gemeinsam reflektiert und im Austausch über Erfahrungen Strategien entwickelt werden, mit typischen Narrativen und Zweifeln gegen Gender Studies konstruktiv und selbstbewusst umzugehen.»[15]

Ah, ja. Schuld sind immer die anderen.

Ich sage es mal so: Inhalte der Gender Studies könnte man wesentlich einfacher, überzeugender, verständlicher kommunizieren, wenn man denn welche hätte.

Eben genau diesen Saftladen, Humboldt-Uni, Lehrstuhl Öffentliches Recht und Geschlechter­studien, Biotop Baer, hatte ich ja auf Auskunft darüber verklagt, was sie da eigentlich machen, lehren, prüfen, forschen.

Antwort: Sie haben keine Antwort.

Die machen nichts, die können nichts, die haben nichts, die wissen nichts, die sind nicht einmal dann, wenn es auf Verständlichkeit nicht ankommt, in der Lage zu sagen, was sie 10 Jahre lang gemacht haben. Das einzige, was die außer Streit und Schaden machen, ist Geld vernichten und klima­schädliches CO2 auszuatmen. Wissenschaftlich-akademisch Null, nichts, gar nichts. Ich habe mir mal bei einem Tag der offenen Tür inkognito deren Instituts­bibliothek angesehen: Lesben­prosa, Lesbenlyrik, Lesbendrama. Und ne Lesben­kaffee­ecke.

Das ist einfach nur kriminell: Untreue, Geldwäsche, illegale Parteien­finanzierung, Ämterpatronage, Titel- und Anstellungs­betrug.

Wenn in China ein Sack Reis entlang der Schwerkraft umfällt, dann hat der damit wissenschaftlich schon mehr geleistet als die Gender Studies mit ihren rund 200 Professorinnen zusammen.

Ich habe denen damals und in der Auskunftsklage schon gesagt, dass sie wissenschaftlich eine Nullnummer sind und nicht nur nichts haben, sondern so doof sind, dass sie nicht mal wissen und merken, dass ihnen etwas fehlt und was. Die sind so dämlich, dass sie glauben, es wäre Wissenschaft, wenn man auf einem Campus Geld verbraucht. Hat ja Baer selbst mal in einem Vortrag so geäußert: Part of the Fun. Wissenschaft als steuerfinanzierte Geld­verbrennungs­party, an der jeder teilhaben können muss.

Die betrachten das, und das haben ihnen die schwachsinnigen Soziologen eingeredet, bei denen es auch nicht wesentlich anders aussieht, nur als soziales Konstrukt, als einen Ort, wo man ein typisches kulturelles Verhalten an den Tag legt.

Wissenschaftliche Methodik, Wissens­darstellung, Weitergabe und sowas kennen die alle gar nicht. Ich hatte da mal bei deren Verein angefragt, wie sie es denn wissenschaftlich eigentlich machen und von dort - ich glaube, es war sogar Sabine Hark, die Professorin, die aussehen will, wie ein alter Mann, und sich anhört, wie ein kleines Mädchen, müsste es aber raussuchen - die Antwort bekommen, dass sie keine Methodik lehren, sondern Methoden­kompetenz.

Heißt: Zu jeder beliebigen Methode haben sie einen flotten Spruch, warum man die nicht braucht und warum sie frauen­ausgrenzend ist. Führt nur nicht dazu, dass man überhaupt irgendetwas hat oder kann.

Und nachdem sich das nun mittlerweile rumspricht, dass Gender Studies substanzloser Betrug sind, jetzt heulen sie rum und fragen, wie man Inhalte der Gender Studies und das Fach "selbstbewusst und verständlich kommunizieren" könnte.

Das wird nichts, solange man keine hat.

Habe ich denen vor Jahren schon geschrieben, aber auf mich hören sie ja nicht. Sie wissen gar nichts, aber immer alles besser.

Das muss man sich mal klarmachen:

Die verbraten seit 10, 20 oder mehr Jahren Milliarden, richten riesigen Schaden an, und es gibt - meines Wissens, man widerlege mich - kein einziges Buch, das als Lehrbuch taugen würde. Ich habe Bücher, die sich Lehrbuch nennen, aber immer leeres Geschwätz und Geblubber enthalten.

Bis heute konnte mir keine einzige Genderista auch nur im Ansatz erklären, wie man überhaupt auf diesen Gender-Glauben kommt. In der Literatur findet man immer nur "Simone de Beauvoir hat das gesagt..."

Bis heute konnte mir keine einzige Genderista auch nur im Ansatz erklären, warum man diesem Blödsinn festhält, obwohl inzwischen von Biologie und Medizin immer wieder widerlegt.

Die sind allesamt dumm wie Sägemehl, aber maßen sich an, die Wissenschaften reglementieren und steuern und die Gesellschaft umbauen zu wollen.

Dabei würde diese Fragestellung, wie man sich darstellt, doch für jeden auch nur im Ansatz vernünftigen und wissens­befähigten Menschen doch zur nächstliegenden Antwort führen: Was ist denn eigentlich der Inhalt? Was forschen und lehren wir seit 20 Jahren?

Wissen sie nicht.

Wie aber wollen sie sich Dritten gegenüber darstellen können, wenn sie nicht mal vor Gericht die - verfassungs­rechtlich eigentlich zwingend gebotenen und erforderlichen - Inhalte darlegen können, weil sie sie nicht haben? Wenn schon die Zulassung eben jenes Studienganges schon erschwindelt und erlogen ist? Ausgerechnet der "Verfassungsrichterin" Baer die verfassungs­rechtlichen Grundlagen des Prüfungsrechts darlegen zu wollen, hat sich als aussichtsloses Unterfangen erwiesen, weder in der Verfassungs­beschwerde, noch in der Auskunftsklage war es möglich, ihr Grundlagen des Verfassungsrechts nahe zu bringen - deren verfassungsrechtlicher Horizont reicht nur bis Artikel 3, und selbst da wesentlich in phantasierter Form.

– Hadmut Danisch[16]

Journalisten

Der Tagesspiegel-Autor[17] hat mich nochmal angeschrieben.

Oder: Vom mentalen Zustand und der Agonie der Presse.

Vorhin bekam ich noch eine Mail vom Autor des Tagesspiegel-Artikels.


Zitat: «Ihre Beleidigungen, Lügen und Ihre Hetze lass ich hier mal beiseite, aber könnten Sie sich nicht wenigstens ein klein wenig in die Grundlagen von Presse-, Urheber- und Zitatrecht einlesen, bevor Sie derartigen Unsinn veröffentlichen? Das hält man ja nicht aus, wie viel Sie da durch­einander­bringen. Sie scheinen in einem ganz eigenen Kosmos zu leben.

Ganz liebe Grüße»

So? "Eigener Kosmos"?

Leben nicht eher die, die da irgendwelche Maskulisten-Netzwerke halluzinieren und die Kriminellen­organisation Antifa für den Heilsbringer halten, in einem "eigenen Kosmos"?

Urheberrecht und Zitatrecht nicht aus­einander­halten können?

Da bin ich mir ziemlich sicher, dass das Zitatrecht zum Urheberrecht gehört, denn das Zitatrecht steht (*Trommelwirbel*) in § 51 Urhebergesetz[ext] (*Tusch* und Zirkus­artisten­musik nach dem Salto Mortale). Es gibt nämlich kein Zitatrecht als solches, sondern das gehört zu den Ausnahmen vom Urheberrecht bzw. den zulässigen Eingriffen, die der Urheber dulden muss. Im Amerikanischen "fair use". (Penible Leser wissen, dass ich wegen des MDR und seiner SED-Intendantin sogar mal das Urheberrecht der DDR ausgegraben habe, weil der MDR falsche Angaben zum Zitatrecht auf seiner Webseite machte, nämlich dass man das Einverständnis des MDR bräuchte, um nachzuweisen, dass selbst eine DDR-/SED-Juristin als Intendantin das besser wissen musss, und da stand nahezu dasselbe wie in unserem § 51 UrhG als Zitatrecht drin.)

Und darüber habe ich nicht nur an der Universität damals eine Vorlesung gehört, sondern auch einige Male dazu recherchiert und geschrieben, etwa meine Artikel zum Foto­urheber­recht im In- und Ausland. Oder zu den verschiedenen Streitigkeiten mit Leuten in Berlin und Neuseeland, die angriffen, weil sie nicht fotografiert werden wollen.[18] (Hier bei uns: Kunst­urheber­gesetz, da stehen nämlich auch Ausnahmen drin, die man hinzunehmen hat.) Etwa die Frage, ob man Häuser und Kunstwerke fotografieren und ins Blog packen darf. Habe ich damals sogar ausführlich untersucht, als nach dem Streit mit dem MDR die ARD noch bei YouTube Videos wegen angeblicher Verletzung des Urheberrechts sperren ließ, obwohl die durch das Zitatrecht abgedeckt waren und die ARD rechtlich nicht existiert, also nicht Inhaber von Urheber­rechten sein kann. (vgl. hier[ext] und hier[ext])

Ich denke, ich habe mich auch mit Presserecht schon beschäftigt und "ein klein wenig in die Grundlagen eingelesen", immerhin führe ich gerade die zweite Klage vor dem Verwaltungsgericht, um als Blogger Presserecht zu haben. Und so nebenbei, habe ich nicht kürzlich ein ausführliches Video mit Rechts­grundlagen und Urteils­zitaten dazu gebracht?

Youtube-link-icon.svg Der Medienkrieg und die geschändete Pressefreiheit der ZDF heute-show (15. Mai 2020) (Länge: 59:38 Min.)

Und nun kommt der, ich solle mich "wenigstens ein klein wenig in die Grundlagen von Presse-, Urheber- und Zitatrecht einlesen"?

Wobei, so nebenbei, die Presserechte des Tagesspiegels mir gegenüber überschaubar sind: Nämlich gar keine. Presserechte sind zunächst mal das Grundrecht, das aber nur gegenüber der Staatsgewalt gilt, nicht gegenüber Privaten oder Privatrechtlichen wie mir. Dann gibt es das Pressegesetz von Berlin, das aber auch Auskunftsrechte gegenüber Behörden gibt. Im Versammlungsrecht gibt es eine Vorschrift, wonach man Pressevertreter von bestimmten Versammlungen nicht ausschließen kann.

Aber irgendein Presserecht des TAGESSPIEGELS mir gegenüber gibt es nicht. [...]

Und dann kommt dieser Redaktions­pinsel daher und köttert, ich solle mich mal "ein klein wenig in die Grundlagen einlesen". Obwohl er selbst nicht weiß, wo das Zitatrecht steht, nämlich im Urheberrecht.

Und der will ein Interview mit mir führen (können)?

Offenbar weiß der gar nichts über mich und mein Blog, wer ich bin, was ich mache, aber diffamiert mich da als Männerrechtler mit "kruden Gewissheiten" und stellt mich dann noch in die Mörder-Ecke.

Anscheinend hat der gerade irgendeinen Ärger am Hacken.

Ich habe ihm ebenso kurz und anrede- und abschlusslos geantwortet:


Zitat: «On 07.08.20 20:50, Sebastian Leber wrote:

> ein klein wenig in die Grundlagen von Presse-, Urheber- und Zitatrecht einlesen

Und wenn Sie mich oder mein Blog auch nur entfernt oder ansatzweise kennen und nicht blind schreiben würden, was andere Ihnen vorblubbern, dann wüssten Sie, dass ich mich ziemlich umfangreich mit Presse-, Urheber- und Zitatrecht befasst und ziemlich viel dazu gelesen, auch schon Gerichts­erfahrung und einiges dazu geschrieben habe.

Offenbar haben Sie nicht die geringste Ahnung, wer oder was ich bin. Und trotzdem schreiben Sie derartigen Müll über mich.»

Kurz darauf die Antwort:


Zitat: «>> Offenbar haben Sie nicht die geringste Ahnung, wer oder was ich bin.

Tippe auf Narzisst, Menschenfeind, Troll, Frauenhasser. Und vor allem: sich selbst überschätzend.»

Naja, zumindest weiß ich immerhin, wo das Zitatrecht steht. Womit ich mich überschätzen soll, bleibt unklar, ich habe ja gar nichts über mich gesagt.

Das habe ich erst mal auf sich beruhen lassen und bin Einkaufen gegangen. Ich war mir sowieso sicher, da kommt noch was. Irgendwas.

Kam auch, ohne weitere Interaktion von mir:


Zitat: «Hallo Herr Danisch,

jetzt möchte ich Ihnen doch noch einmal schreiben. Ich hatte mich eben von Ihren üblen Beleidigungen und Unterstellungen im Blog hinreißen lassen. Natürlich weiß ich nicht, ob Sie tatsächlich Narzisst und Troll sind, ich kann nur sagen, dass die Zeilen, die ich bisher von Ihnen gelesen habe, schwer danach klingen. Also sorry für diese vielleicht voreilige Zuschreibung.

Zur Frage, ob ich mich mit Ihnen überhaupt beschäftigt habe: Ja, ich habe in Vorbereitung meines Artikels etliche Texte von Ihnen über den Feminismus und Frauen im Allgemeinen gelesen. Ich hätte sehr gern mit Ihnen darüber gesprochen.

Das Zitat, das ich im Artikel verwende, ist einwandfrei wiedergegeben und stellt Ihre Sichtweise zum Thema sehr treffend da.

Mit freundlichen Grüßen»

Als ob der Schuss nach hinten losgegangen wäre.

Da wollte einer auf "Maskulisten" draufhauen, und der, der jetzt ein Problem damit hat, ist er selber. Offenbar wusste der nichts oder nicht viel über mich oder mein Blog und ist da anscheinend auf den Kemper reingefallen, hat einfach mal billig drauflos­geschreibselt.

Niemand, der meinen Blog verfolgt, würde mir damit kommen, ich sollte mich doch wenigstens mal ein bisschen in die "Grundlagen von Presse-, Urheber- und Zitat­recht" einlesen.

Der hat den Artikel also im Blindflug geschrieben.

Zugegeben, er hatte um ein Telefon­interview mit mir ersucht, aber schon die beknackte Anfrage war inakzeptabel, und für so einen Schwachsinns­artikel lasse ich mich auch nicht interviewen. Kein Interview zu bekommen ist aber auch kein Freifahrtschein für Blödsinn.

Bewertung

Die Presse ist fertig und am Ende. Inhaltlich, intellektuell, personell, mental völlig abgewirtschaftet. Ich habe das hier an einer Einzelperson aufgezeigt, aber im Prinzip sind die fast alle und inzwischen flächendeckend so drauf. Ideologisch völlig kaputt, mit Spinner aus Gender, Antifa, Migrantifa bis zur kompletten Dysfunktion durchsetzt, und publizistisch in eine Einbahnstraße gefahren, aus der sie nicht mehr herauskommen, jedenfalls nicht ohne totalen Gesichts- und Glaub­würdigkeits­verlust.

Die bewegen sich geistig nur noch auf der Ebene zwischen Insolvenz­verschleppung und ungepflocktem untotem Zombie. Leben tun sie nicht mehr, aber um tot zu sein plärren sie noch zuviel.

– Hadmut Danisch[19]

Philosophen

Zitat: «Poststrukturalismus ist die Insolvenzverschleppung der Philosophen.»

Die Erkenntnis breitet sich langsam aus, dass Links von Schaden ist. [...]

Kann das vielleicht sein, dass die Linke längst in einer geistigen Leere und Sackgasse steckt, sich mit dem ganzen Gender-Quatsch heillos ins Lächerliche verstrickt hat und ihre Existenz nur noch mit sinnloser Gewalt halten kann?

Ich habe das ja schon mal angesprochen, dass die Linke immer so tut, als würden sie sich für bezahlbare Mieten einsetzen, tatsächlich aber das Gegenteil verursacht, nämlich über die vielen Sachschäden und Brand­stiftungen die Nebenkosten und Versicherungs­kosten extrem hochtreibt. Meine Auto­versicherung ist beim Umzug von Unterföhring nach Berlin (selbe Versicherung, selbes Auto) von ca. 400 auf ca. 750 Euro jährlicher Kosten gestiegen. Das heißt, dass jeder, der auf ein Auto angewiesen ist, mehrere Hundert Euro allein für die Versicherung, dazu noch Kosten für Tiefgarage und alle die kleinen und großen Schäden (mit Selbst­beteiligungen usw.) zu zahlen hat.

Und dann tun die so, als würden sie sich für bezahlbare Mieten einsetzen.

Weil man nach Ansicht der Linken sowieso kein Auto haben darf. [...]


Letzlich geht es um genau das, was ich immer sage: Linke Ideologien wie Poststrukturalismus richten einfach nur enormen Schaden an. Schaden wie Genderismus, diese ganze Willkür­propaganda und so weiter. Hat ja schon Harald Eia in seiner Feminismus-Reihe aufgedeckt, war aber schon vorher auch in der Literatur zu finden: "Feministische Theorie" heißt, einfach willkürlich zu behaupten, was einem am meisten nutzt, ungeachtet jeglicher Wahrheit. Wahrheit lehnen sie sowieso ab. Die Verfassungsrichterin Susanne Baer schimpft - wie viele Feministinnen - auf das frauen­unterdrückende "Truth Regime".[20] Es gibt feministische Schriften, in denen sogar explizit gefordert wird, dass Frauen sich ständig selbst widersprechen dürfen, weil Stringenz, Logik, gedankliche Konsistenz ohnehin alles nur böse Erfindungen böser Männer zur Unterdrückung und Ausgrenzung der Frau sei, von denen man sich befreien müsse. Diese Leute sind so unbeschreiblich dumm.

Die Dummheit kommt dabei aus den Geisteswissenschaften, vor allem der Philosophie. Weil's im alten Griechenland und auch in der Neuzeit ein paar erwähnenswerte Philosophen gegeben hat, bilden sie sich ein, dass jeder, der sich Philosoph nennt oder dafür immatrikuliert, automatisch ein geistiger Überflieger wäre. Also ob die Bezeichnung irgendwie hirnübertragend wäre. Tatsächlich reden sie nur unverständlich, weil sie extreme Angst davor haben, dass man merkte, wie dumm und geistlos sie sind, würde man verstehen, was sie sagen. Sie sind ja auch der Meinung, dass man seine Behauptungen nicht zu belegen braucht, und es positive Beweise gar nicht gäbe, lehnen das als Positivismus[wp] ab. Es sei Aufgabe des Publikums, Thesen zu falsifizieren. Bis das Publikum das tut, habe jede beliebige Behauptung als wahr zu gelten. Macht das Publikum das aber, kann man das Publikum als rassistisch, sexistisch oder sowas und damit als unbeachtlich erklären,

Und ich hab's ja auch schon angesprochen: Die Linke fühlte sich stark, solange sie ihre Methode wie dieses willkürliche Behaupten und dieses Hinweg­setzen über jede Empirie als ihr Monopol wähnte. Seit die Rechten das auch so machen, aber insgesamt doch besser und folge­richtiger begründen, hat die Linke eine Krise und schimpft ihre eigenen Methoden als "populistisch" oder "postfaktisch".

Den Artikel in der ZEIT[21] hatte ich hier im Blog schon besprochen[22], deshalb will ich den jetzt nicht nochmal beleuchten.

Höchst bemerkenswert ist aber dieser Essay, den Spiegel Online da verlinkt: How French "Intellectuals" Ruined the West: Postmodernism and Its Impact, Explained von Helen Pluckrose.[23]

Das ist ja mein Thema, Foucault[wp] ein Spinner und Geistes­wissen­schaftler. Bekloppte, die ihm blind hinter­her­rennen. Ich bin ja der Überzeugung dass die Krise des Journalismus daher rührt, dass sie ihren Nachwuchs aus den Geistes­wissenschaften rekrutieren. Wer gegen Ende seines Studiums mit 25 oder 30 immer noch auf solchen Blödsinn wie Foucault hereinfällt (oder sich dazu hat abrichten lassen), der ist geistig so schwach beleuchtet, dass das für den Rest des Lebens nichts mehr wird und der auch gar nicht mehr in der Lage wäre, irgendetwas zu recherchieren oder aufzuklären.

[...]

Diese Sekte, diese Pest, breitet sich aus, weil sie in gewissem Ausmaß selbstverstärkend ist oder war. Indem sie jede Form von Bildung verleugnete und verachtete, und damit die Parteipolitik als dummheits­affine Lobby­veranstaltung leicht unterwandern konnte, hat sie Bildung in Schulen und die Leistungs­anforderungen reduziert, damit immer mehr Unqualifizierte an die Universitäten gepumpt und sich selbst den Nachschub an Dummen verschafft, den sie zum Wachsen brauchte.

Dummheits­affinitiät und Poststrukturalismus passen nämlich perfekt zusammen:

[...]

Dummheit wird zum Kult, zur Ideologie, zum Ideal erhoben, gleichzeitig wird jegliche Form von Wissen, von Anforderungen, von Qualität als willkürlich-subjektive Festlegung verachtet, deren einzige Motiviation Böswilligkeit, Rassismus, Sexismus, Ausgrenzung sei, um sich damit eine moralische Legitimation zur Ablehnung jeglichen Wissens zu verschaffen. Wenn alles nur noch als diskursive Willkür aufgefasst wird, wird die "Philosophie" natürlich einfach und dummentauglich, weil es dann nichts mehr braucht außer der Bereitschaft, einfach irgendetwas zu behaupten und jeden zu verprügeln, der daran zweifelt. Das ist Philosophie heute: Dumm daherreden und auf andere eindreschen.

Und damit hat man die extremste, die totale, die perfekte Dummheit: Die völlige Dummheit als anzustrebendes Ideal. Denn herkömmliche Dummheit beruht auf geistiger Beschränktheit und damit immer gemessen an einem Durchschnitt um das Unter­durch­schnittliche zu beschreiben, in Wirklichkeit aber nur ein geringeres Maß an Intellekt. Der herkömmlich Dumme ist in Wirklichkeit nicht effektiv ein Dummer, sondern nur ein Geringschlauer. Der hat halt nur zu wenig in der Birne. Erst der moderne Philosoph ist einer, der sich die komplette, restlose Dummheit als Ideal auswählt und mit großer Sorgfalt daran geht, jeden Restbestand von Hirn und Intellekt zu tilgen und selbst die kleinste Mikrospur eines Gedankens - etwa als "Mikroaggression" zu entfernen bis wirklich gar nichts mehr da ist.

Niemand ist so dumm wie der neuphilosophisch Trainierte, weil nur der restlos dumm sein will und sich darüber freut.

Womit übrigens der Begriff der Philosophie, nämlich der Liebe zur Weisheit, diametral widersprochen wird, denn der Begriff besagt genau das Gegenteil dessen, was die da heute treiben. [...]

Und genau diese Form extremster, weil gewollter und perfektionierter Dummheit hat nicht nur Einzug in Universitäten und Politik gefunden, sondern auch in die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und ist damit staats-, demokratie- und grundrechts­zersetzend. Da helfen die roten Roben auch nichts mehr.

Und dann kommen wir zur Querverbindung zur Frankfurter Schule:

[...]

Im Prinzip marxistisch, aber in der Ansicht, dass der Kapitalismus nicht das richtige Streitmodul sei, hat nicht funktioniert. Deshalb nahm man sich Geschlechter und Sexualität her, denn die Frankfurter Schule hatte das schon als Substitut für Kapitalismus hergenommen. Die Frankfurter Schule wollte unbedingt marxistisch sein, gab sich als soziologisch-wissenschaftlich aus, um sich in Universitäten einnisten zu können, und stand vor dem Problem, dass das mit dem Kapitalismus als Feindbild nicht funktionierte. Drei, vier Probleme hatten sie:

  • Nach der Marxismus-Theorie hätte es längst zum Klassenkampf kommen müssen. Das war aber nicht passiert.
  • Sie mussten zugeben, dass es den Leuten im Kapitalismus besser ging als im Kommunismus.
  • Sie mussten vor dem dritten Reich in die USA flüchten, und in den USA gegen Kapitalismus zu wettern hieße die Hand zu beißen, die einen füttert.
  • Die meisten Leute in der Frankfurter Schule waren jüdisch, und damit während und nach dem Dritten Reich ganz besonders auf den Zusammenhalt in der (verbliebenen) jüdischen Community angewiesen, besonders auch in den USA. Gegen Kapital zu wettern ist jetzt aber auch nicht gerade geeignet, um sich in der jüdischen Community beliebt zu machen, und für inner­jüdische Konflikte war das schlicht die falsche Zeit, die hatten schon zuviel Leid und Probleme, als dass man da noch etwas hätte draufpacken können. Es musste also eine andere Marxismus-Grundlage her.

Weil damals auch Schüler von Freud mit der Frankfurter Schule sympathisierten, kam es zu einer Vermischung und man nahm Freuds Sexual­theorien als Ersatz für den Kapitalismus. Geschlechter sollten künftig für Klassenkampf und Befreiung herhalten, daher der ganze Genderquatsch. Wenn die heute mit ihrem Gender-Gefasel daherkommen und Leute beschimpfen versuchen sie immer noch, endlich einen Klassenkampf zu entzünden. (Eine Menge Ideologen glauben, dass die Welt durch den herbeigesehnten ganz großen Krieg geläutert würde, Islamisten sehen das ja auch so.)

So entstand eine Art Marxismus 2.0, der nicht mehr in Konflikt mit Kapitalismus steht und sich damit in den USA ungehindert ausbreiten konnte, denn auch die McCarthy-Ära[wp] richtete sich nicht gegen Marxismus in allen Ausprägungen, sondern gegen Kommunismus im Sinne der Gegenposition zum Kapitalismus. Der Nachkriegskonflikt mit der Sowjetunion und China brachte einen USA-Kommunismus-Konflikt mit sich, und auf diese Weise konnte man den Marxismus dort weiterbetreiben, ohne damit in Berührung zu kommen.

Und damit kam man dann aus den 1950er und 60er Jahren der USA auch wunderbar in die französische Schwafel-Ära der 60er Jahre, und dann zu den 68ern nach Deutschland. Denn so ganz nebenbei konnte man damit so gefühlt wunderbar den Nationalsozialismus weg­theoretisieren, und das war in dieser Zeit sehr, sehr wichtig. Alles nur sozial-diskursive Konstrukte, und weil nur der Diskurs die Wirklichkeit schafft, muss man einfach nur die Sprache verändern und den Diskurs steuern, und alles wird gut.

Es gab aber noch andere Aspekte.

Bis zum zweiten Weltkrieg war Deutschland - trotz verschiedener ideologischer Spinnereien wie deutscher Physik oder Ärzten wie Mengele[wp] - weltweit wissenschaftlich führend, wie die Nobelpreise damaliger Zeit noch belegen. Das waren sie nach dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Viele Wissenschaftler waren jüdisch gewesen und dann tot oder emigriert, auch andere Wissenschaftler entweder tot oder auf der Suche nach neuen Forschungs­gebieten, denn Deutschland war ja weitgehend zerstört und nicht mehr forschungs­fähig, da gab's andere Probleme. Das brachte den USA einen enormen Forschungsschub. Bis in die 1940er Jahre waren die USA bei Forschung eigentlich nicht so der Brüller, aber in der Nachkriegszeit ging es da voll ab, auch im Wettbewerb gegen Russen und Chinesen. Man erfand Raumfahrt und Atomkraftwerke, und in den USA herrschte ein extremer Wissenschafts- und Science-Fiction-Boom (vgl. die Comic-Serie The Jetsons[wp], Raumschiff Enterprise[wp] und die absurden Science-Fiction-Filme, auch in Deutschland mit Raumpatrouille Orion[wp] und Perry Rhodan[wp]). Und das bezog sich knall- und knüppelhart auf das, was wir heute MINT-Fächer nennen (englisch STEM = Science, Technology, Engineering, Mathematics), und was den technisch orientierten Universitäten erlaubte, mit klassisch-geistes­wissen­schaftlichen und medizinischen Universitäten gleichzuziehen und diese zu überholen. Nicht jeder kam damit jedoch klar und mit. Es setzte eine geistige Gegenbewegung zur Wissenschaft ein.

[...]

Die inheränte Wissenschaftsfeindlichkeit dieser Linken ist ein Ergebnis dieser Zeit, als die da komplett abgehängt wurden. Man brauchte eben keine Philosophen, um zum Mond zu fliegen oder Atombomben und Computer zu bauen. Die durften dabei nur zusehen - und zwar vor den Fernsehern, die damals auf den Markt kamen, und für deren Entwicklung man die Philosophen auch nie gebraucht hatte. Das haben sie nie verkraftet. Die Ingenieure winkten vom Mond herunter und standen in dem Ruf, einfach alles neu bauen und verändern zu können. Philosophen haben bis heute Mühe zu erklären, wofür sie eigentlich da sind und wofür man sie brauchen könnte. Manchmal versuchen sie zu streiken und kaum einer merkt einen Unterschied, ob sie arbeiten oder nicht. Manche freuen sich und sagen, wenn die streiken, könnte man besser und angenehmer arbeiten.

Weil sie ihre eigene Überflüssigkeit nie verwunden haben, haben sie quasi einen Krieg gegen die Natur­wissen­schaften angezettelt, in dem sie sich einbilden, Natur­wissen­schaften wären nur willkürliche unbeachtliche Behauptungen und nur Philosophie und die umgelagerten Geistes­wissen­schaften beachtlich. So entstand dieser Gender-Krieg.

[...]

Sie nennen sich gerne "progressiv", tatsächlich aber sind sie rückwärts­gewandt und wollen die vor­technologische Zeit wieder herstellen - in der Philosophen noch was zu sagen hatten. Man kann sich überlegen, ob die Technik­feindlichkeit der Grünen (siehe hier[ext] und hier[ext]) daraus erwachsen ist.

[...]

Sie halten Wissenschaft für Art Ideologie, eine weitere Religion.

[...]

Ein absurdes Weltbild, Menschen als inhaltslose Verfügungsmasse, die durch Sprechakte beliebig programmiert werden kann und muss.

Schon elementare Überlegungen zeigen, dass das nicht stimmen kann. Wie sollte so ein Wesen überhaupt entstanden sein und wie könnten Tiere, die keine Sprache haben, an ihr Verhalten gekommen sein, das bei manchen Tierarten ja sehr ausgeprägt geschlechts­spezifisch ist?

Eine billige Phantasie, darauf ausgelegt, die Welt für die geistig faulen erfassbar zu machen. Alles, einfach alles wird auf einen einfachen Leugnungs­mechanismus herunter­gebrochen.

[...]

Man versucht, die Moderne wieder loszuwerden, indem man sie symbolisch "dekonstruiert", quasi einen Modernitäts­exorzismus betreibt. Ein mythisches Denken: Wenn man nicht darüber spricht, wird es nicht eintreten.

[...]

So eine Art Gegenwehr der zur Passivität verdammten, zum Konsumenten reduzierten, zum Fernseh­zuschauer gemachten Zuhörer (Geistes­wissen­schaftler) gegen die Aktoren und Protagonisten (Ingenieure), gemischt mit der Eifersucht des ehemals Wichtigen und nunmehr zum Unbeachtlichen an die Seite gedrängten Geistes­wissen­schaftler auf die Natur­wissen­schaftler.

Wer nicht mehr mehr zustandebringt, als zum reinen Empfänger von Information geworden zu sein, die er obendrein inhaltlich nicht versteht, der machten eben den Empfangsvorgang und die inhalts­unabhängige Interpretation zur überragenden Hauptsache. Die Selbsterhöhung des Unbeteiligten. Die Selbst­identifikation der Geistes­wissen­schaftler mit den "Marginalisierten" dieser Welt, Lobbyismus der Unbeachtlichen.

[...]

Naja, wenn man von der Entwicklung der Wissenschaft so grotesk stark abgehängt wurde, dass man einfach gar nichts mehr beisteuern kann, muss man sich halt mit sowas abgeben. In der Not gebiert der Teufel Fliegen. Poststrukturalismus ist die Insolvenz­verschleppung der Philosophen.

[...]

Man versucht verzweifelt, wieder an Bedeutung und Relevanz zu gewinnen. Hier durch Politik, in Afrika durch Hexerei. Egal wie, man versucht mit allen Mitteln, die Naturwissenschaft loszuwerden, weil man sich durch sie überfordert fühlt.

Das Motiv findet sich auch immer wieder in feministischen-genderistischen Schriften, auch bei der Verfassungs­richterin Baer. Man behauptet, es gäbe kein Wissen, nennt es Truth Regime, Qualität sei nur ein Vorwand zur Ausgrenzung von Frauen, die lange Arbeit und die Nächte in Laboren männer­orientiert, würde Frauen ausgrenzen, die Wert auf "Work-Life-Balance" legten, (also nicht jahrelang hart studieren und forschen).

Wisst Ihr, was das ist?

Es ist das Eingeständnis, dass Naturwissenschaft etwas ganz Tolles ist, aber dass sie auch mit viel Arbeit verbunden und nur was für die geistig Hellsten und Fleißigsten ist.

Und es ist das weitere Eingeständnis, zu diesen nicht zu gehören. Man versuchte so verzweifelt, eine Existens­berechtigung herbeizureden wie es heute die Journalisten in Anbetracht der sinkenden Zeitungs­auflagen versuchen.

– Hadmut Danisch[24]

Politische Insolvenzverschleppung

Sozialdemokraten

Die [Sozialdemokraten] haben sich selbst systematisch gegen die Wand gefahren.

In der WELT gibt es gerade einen Artikel über die Krise und den Niedergang der Sozialdemokraten.

Oder genauer gesagt: Sie schreiben über die Krise der Sozialdemokratie.

Ich halte es dagegen für die Krise der Sozialdemokraten. Denn erstens hat es mit Demokratie eh nicht mehr viel zu tun, eigentlich gar nichts, und zweitens halte ich es vor allem für ein Personalproblem: Sozial­demokratische Parteien haben sich weit über das erträgliche Maß hinaus mit unerträglichen Idioten und Korrupten angereichert. Die Leute werden schon als Person, in ihrem Auftreten, in ihrer Zielsetzung, ihrer Ideologisierung, ihrer Demokratie­feindlichkeit, in ihrer Dummheit, besonders aber in ihrer Bereicherungsgier als abstoßend empfunden.

Das System hat sich selbst vergiftet. Vergiftet durch die Leute, die es selbst angezogen hat.

Vorhin sagte im ARD-Presseclub irgendwer, dass wir in einem System angekommen sind, in dem nur noch die Minderheiten als legitimiert hingestellt werden, gute, vertretungs­würdige Interessen zu haben. Die große Mehrheit gilt nicht mehr als interessen­würdig.

Die große Mehrheit ist aber eben die, die Wahlen entscheidet. Es ist halt einfach kein Erfolgsrezept, irgendwelche winzigen (als Wähler auch noch völlig unzuverlässigen) Orchideen-Minderheiten zu vertreten, damit aber die Mehrheit massiv gegen sich aufzubringen.


Zitat: «Sozialdemokratische Parteien verlieren in vielen europäischen Ländern stark an Rückhalt.
  • Nicht nur in Frankreich hat das linke Lager seine Massenbasis längst verloren. In Italien sieht es ähnlich aus.
  • Die klassische Klientel der Sozialdemokraten profitiert nicht mehr von der EU-Politik.

Warum das wichtig ist:

Der Niedergang der europäischen Sozialdemokraten könnte zur Krise der gesamten EU werden. Deren Politik wird von immer mehr Menschen als Bedrohung empfunden, nicht als Chance.»[25]

Wie ich so gern sage: Es gibt keinen Rechtsruck. Es gibt eine Linksflucht. Die sind einfach so widerlich geworden, dass ihnen fast alle davonlaufen.

Und die zentrale Ursache ist oder war eben, dass Parteien extrem anfällig dafür und wehrlos dagegen sind, von aggressiven, kampf­organisierten Minderheiten übernommen und für korrupte Interessen eingespannt zu werden. Man muss sich nur mal anschauen, was allein aggressive Lesben­lobbyisten in sozial­demokratischen Parteien und Regierungen für einen Flurschaden angerichtet haben.

Sozialdemokraten werden deshalb nicht nur als Bedrohung empfunden. Sie sind eine Bedrohung. Denn sie sind ja nichts anderes mehr als ein außer­demokratisches, hoch­korruptes System, Ideologien durchgeknallter Randgruppen gegen die Bevölkerung durchzusetzen. Was sollte das sonst noch sein als eine Bedrohung?

– Hadmut Danisch[26]

Moralische Insolvenz

Evangelische Insolvenzverschleppung

Wenn von einer Religion wirklich gar nichts mehr außer Schwachsinn übrig ist.

Ich halte von Religion insgesamt nicht viel und habe schon öfters geschrieben, dass die evangelische (deutsche) Kirche längst nichts mehr mit Religion im Sinn hat, sondern zu einer Art linker Partei geworden ist, die nur noch nicht zur Wahl antritt, ist auch bekannt. Dass ich deren Kirchentage für Parteitage[wp] halte. Wenn man jetzt gerade wieder sieht, wer da alles aus der Politik kommt - und es beispielsweise auf Twitter kundtut - fragt man sich (naja, zumindest ich...) was das denn eigentlich noch mit Religionsfreiheit[wp] zu tun haben könnte. Denn ähnlich wie die Wissenschafts­freiheit[wp] heißt das, dass die Staatsgewalten und auch der politische Betrieb sich da eigentlich rauszuhalten haben. Stattdessen kommen die Politgrößen reihenweise um da mitzubestimmen - und schwätzen trotzdem von Religionsfreiheit. Obwohl sie eben aufgrund dieser Religionsfreiheit dort eigentlich gar nichts verloren hätten. Wenn es denn überhaupt noch um Religion ginge. Geht's aber nicht mehr. Gott ist ein weißer, alter Mann und damit raus.

Die vernichtende Wirkung des Südpols

Dass linke Frauen sich praktisch nur noch um das Genitale und die Ausscheidungen rund um ihren Südpol drehen, sie sich a) auf das Haptische[wp] und b) damit auf Armlänge beschränken, habe ich beschrieben. Und nun bringen sie wieder mal das:


Zitat: «Den Workshop "Vulven malen" findest du hier: [...]» - Dt. Ev. Kirchentag[27]

Workshop Vulven malen.

Hatte ich ja neulich schon mal im Blog.[28]

Kommt mir vor wie Bilderbuch ausmalen im Kindergarten auf "ab 18" hochgepumpt.

Auf einem Kirchentag.

Nach meiner Wertung sind die religiös pleite, bankrott, insolvent. Wenn man mit so einem Scheiß daherkommt, dann heißt das, dass man nichts besseres hat.

Und wenn man nichts besseres hat als das, dann heißt das, dass man den Laden wegen Insolvenz längst hätte dichtmachen sollen. Müssen.

Dass die aber noch so tun, als wären sie eine Kirche, um Kirchensteuer einzutreiben usw. ist in meinem Augen Betrug und Insolvenz­verschleppung.

– Hadmut Danisch[29]

Katholische Insolvenzverschleppung

Eine katholische Diözese in New York hat noch schnell Insolvenz angemeldet[30], bevor die erwartete große Welle von Schadens­ersatz­klagen wegen sexuellen Missbrauchs reinkommt.

Bedauerlich, dass man nicht auch moralische Insolvenz anmelden kann. Dann wären sie auch wegen Insolvenz­verschleppung dran.

– Hadmut Danisch[31]

Verlagssterben - Journalismus im Sterbeverzug

Über Presse, Journalismus und Absaufen.

Scheint, als würde das Jahr 2019 heiter, erfrischend und erholsam - für alle die, auf die die Presse ständig eindrischt. Alte weiße Männer zum Beispiel.

Tja, sieht aus, als ob die Strategie der Presse, auf die einzuschlagen, die noch Zeitung lesen (gelesen hatten), und sich auf die Seite derer zu schlagen, die es mit dem Lesen nicht mehr so haben, schon gar nicht gegen Geld, geschäfts­strategisch nicht aufgegangen ist.

Meedia meldete heute gleich in drei Artikeln, dass sich die DuMont Mediengruppe[wp] von allen Zeitungen (irgendwo hieß es auch: Regional­zeitungen) trennen wolle.

Aus dem ersten:

Zitat: «Regionalmedien, Druckereien und zentrale Services sowie Anzeigen­blätter - von all dem möchte sich die DuMont-Mediengruppe trennen. Dies berichtet der Branchendienst Horizont am Dienstag­morgen. Die Informationen beruhen auf Unterlagen der Goetzpartners Corporate Finance GmbH in München, die von potenziellen Interessenten "unverbindliche Angebote" einholen möchte.»[32]

Der Ur-Artikel, aus dem sie das haben, war wohl dieser hier aus Horizont.net hinter Paywall. Zumindest im frei zugänglichen Aufmacher liest sich das eine Kleinigkeit anders:


Zitat: «Keine vier Jahre nach dem Tod des Verlegers Alfred Neven DuMont soll die Mediengruppe zerschlagen werden. Die Gesellschafter wollen sich von allen Regionalmedien trennen. Von dem mehrere Jahrhunderte alten Traditions­unternehmen bliebe kaum etwas übrig.»[33]

Das liest sich für mich wie Hedge-Fond-Heuschrecken: Aufkaufen, zerkloppen, und in Einzelteilen wieder verkaufen.

Etwas würziger ist der zweite Artikel von Meedia: "Wenn Journalismus zur Bad Bank wird: Was der Räumungsverkauf bei DuMont für das Zeitungsgeschäft bedeutet"-

Heißt: Journalismus ist auf Ramsch-Niveau angekommen, gilt als betriebs­wirtschaftliche Belastung. Alles andere hätte mich bei der Qualität dann auch gewundert.


Zitat: «Die Nachricht als solche überrascht Insider nicht, allenfalls der Zeitpunkt. Gerüchte waberten schon seit Monaten, und der Name DuMont fiel dabei immer öfter. Jetzt, im Februar 2019, ist es soweit: Mit der Kölner Mediengruppe will der erste deutsche Traditionsverlag sein Zeitungsgeschäft komplett abstoßen. In einer Branche, die nach außen noch so selbstbewusst auftritt, ist Panikstimmung angesagt.»[34]

Tja, hätten'se mal früher Panik bekommen, dann hätten sie vielleicht mal aufgehört, solchen Mist als "Journalismus" zu progandieren und ihren eigenen Hals gerettet. Wer aber seit Jahren sieht, dass es bergab geht, und sehenden Auges mit dem Mist weitermacht, dem gehört's dann auch nicht anders. Hat so ein bisschen was von der Leiche, die auf ihrer Beerdigung im Sarg beim Zuschaufeln plötzlich Panik vor dem Sterben bekam. Ja, damit kommst'e zu spät, sprach der Pfarrer. Darum hätt'ste Dich früher kümmern müssen.


Zitat: «Nicht einmal vier Jahre hat es gedauert, bis das verlegerische Erbe von Alfred Neven DuMont nach dessen Tod zur Disposition steht - oder besser gesagt das, was davon noch übrig ist.»[34]

Was man davon übrig gelassen hat. In gewisser Weise besteht Journalismus ja auch nur noch aus Plünderung des Arbeitgebers, weil sie ein Gehalt verlangen und Produktions­kosten verursachen, es aber zu ihrem persönlichen politischen Aktivismus missbrauchten und kein Geld mehr erwirtschafteten. Im Prinzip haben Journalisten ihren Arbeitgeber und damit ihren Arbeitsplatz selbst verheizt. Was enorme Dummheit voraussetzt. Denn welcher nur halbwegs verständige Mensch wurde so den Ast abfackeln, auf dem er sitzt?

Was natürlich auch auf unternehmerisches Versagen zurückgeht. In jeder halbwegs intakten Firma von der Größe eines Zeitungs­verlages gibt es Controller, die überprüfen, welche Geschäfts­bereiche Plus und welche Minus machen und wofür man Geld verplempert. Die hätten eigentlich schon frühzeitig warnen müssen, dass fast alle Journalisten längst mehr kosten als sie einbringen. Man hat die dann teilweise auf Provision gesetzt, sie also nur noch per Anteil an den Einnahmen bezahlt, aber ihnen einfach mal wie in jeder ordentlichen Firma zu sagen, dass sie teuren Mist produzieren und jetzt mal wieder ordentlich arbeiten oder gehen müssen, kam niemand in den Sinn. Wäre von Geistes­wissen­schaftlern dann wohl auch zuviel verlangt, so zu arbeiten, dass sie ihre eigenen Kosten reinholen.


Zitat: «DuMonts für viele irritierend wenig medien­affiner CEO Christoph Bauer hat dem Niedergang kein entschlossenes Gesamtkonzept entgegen­zu­setzen gehabt, das über wiederkehrende Kostenrunden hinausging. Dem seit Oktober 2013 agierenden Vorstandschef mangelte es an Mut und Visionen. Der - laut eigener Vita - Experte im "Change Management" suchte sein Heil in der Digitalisierung, nur offenbar nicht im Journalismus, wie man aus heutiger Sicht feststellen muss. Damit war das einst so einflussreiche Zeitungs­imperium DuMont früher als andere Königslande der Verlegerwelt reif für den finalen "Change", raus aus allem, was der Vierten Gewalt einst heilig war. Zeitungs-Journalismus als Bad Bank im Medienhaus-Business.»[34]

Was sich nunmal auch nicht nach fähigem Unternehmertum anhört. Würde mich mal interessieren, wieviel sie dem gezahlt haben. 2014 hieß es noch, der solle DuMont "zukunftsfähig" machen. Hat wohl nicht geklappt. Ob er daran schuld ist, wäre zu diskutieren. Heutige Journalisten profitabel zu machen, wäre wie einer Sau das Fliegen beizubringen. Die sind ja eigentlich nicht mehr mitarbeiter­tauglich, alle nur noch durchgeknallt. Vermutlich wird er nach vier Jahren CEO aber genug auf der Kante haben.


Zitat: «Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands spricht von einem "verlegerischen Offenbarungseid" und sieht die Politik in der Pflicht, Verantwortung für "Meinungsvielfalt und Qualitäts­journalismus" zu übernehmen.»[34]

Ah ja. Jetzt sind die Verleger dran schuld, und die Politik soll es richten (= zahlen). Weil "Meinungsvielfalt und Qualitätsjournalismus". Nur dass es das schon lange nicht mehr war. Es gab nur noch eine Einheitsmeinung und qualitativ ist deutscher Journalismus inzwischen der letzte Müll. Und da war Relotius nur eine Winzigkeit.


Zitat: «Denn die Branche ist insgesamt in Aufruhr. "Jeder redet mit jedem", fasst ein Vorstand eines großen Verlagshauses die aktuelle Situation auf Entscheiderebene zusammen. Während am Markt auf Produktebene zwischen den Häusern teils erbitterte Rivalität herrscht, wird hinter den Kulissen um Optimierungen und Markt­bereinigungen gerungen. DuMont ist dabei ein Baustein, aber lange nicht der einzige. In den kommenden Monaten erwarten führende Manager eine ganze Reihe von Einstellungen und Übernahmen. "Der Markt ist in Bewegung, jedem ist klar, dass jetzt gehandelt werden muss", so ein Insider. Nach Jahren der (aus Sicht der Zeitungsverlage oft eher moderaten und kalkulierbaren) Auflagen-Erosion sei seit Mitte vergangenen Jahres ein massiver Einbruch der Anzeigen­umsätze hinzugekommen. Dieser sowie die künftigen Mehrkosten bei der Zustellung verdüstere die Aussicht auf einen profitablen Betrieb der Titel zusehends, heißt es aus vielen Häusern.»[34]

Im Prinzip Insolvenzverschleppung. Wandelnde Untote. Sterbeverzug.

– Hadmut Danisch[35]

Einzelnachweise

  1. Twitter: @LoetzschMdB - 17. Nov. 2019 - 6:48 Uhr
  2. Hadmut Danisch: Die schwarze Null, Ansichten eines Informatikers am 18. April 2019
  3. Hadmut Danisch: Inflation, Ansichten eines Informatikers am 23. Mai 2022
  4. Hadmut Danisch: Die SPD und das Geld, Ansichten eines Informatikers am 17. August 2019
  5. Twitter: @Linksfraktion - 21. Nov. 2019 - 13:53 Uhr
  6. Hadmut Danisch: Insolvenzverschleppung, Ansichten eines Informatikers am 21. November 2019
  7. Jan Hildebrand: Scholz rechnet mit Rekordbelastung der Steuerzahler, Handelsblatt am 16. April 2019
  8. Frank Stocker: Sinkende Wachstumsprognose: In Deutschland wächst nur noch der Staat, Die Welt am 17. April 2019
  9. Hadmut Danisch: Steuern, Abgaben, Insolvenzverschleppung, Ansichten eines Informatikers am 18. April 2019
  10. Hadmut Danisch: Geld raus, Geld rein: Ist der Sozialstaat pleite und in Insolvenzverschleppung?, Ansichten eines Informatikers am 3. Mai 2019
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 Josef Kraus: Opfer von "Bologna": Ein Volk beraubt sich selbst, Die Tagespost am 17. Januar 2021
  12. Hadmut Danisch: Von der totalen Nutzlosigkeit der Geisteswissenschaften, Ansichten eines Informatikers am 17. Januar 2021
  13. 13,0 13,1 13,2 Daniel Hornuff: Geisteswissenschaften, Universitäten, Akademiker, Studenten, Zeit Campus am 23. August 2017 (Der Druck auf die Geistes­wissen­schaften steigt - sie sollen deuten, erklären, effizient sein. Vor lauter Ansprüchen geht unter, was sie bereits leisten. Vier Strategien für mehr Selbstbewusstsein.)
  14. Hadmut Danisch: Wissenschaftsinsolvenz: Was machen wir hier eigentlich?, Ansichten eines Informatikers am 25. August 2017
  15. Randständig: Wie deviant sind Gender Studies?, ScienceFiles am 24. April 2019
  16. Hadmut Danisch: Das intellektuelle Pleite-Geheule der Berliner Humbug-Gender Studies, Ansichten eines Informatikers am 26. April 2019
  17. Interviewanfrage des Tagesspiegels, Ansichten eines Informatikers am 31. Juli 2020 (Ein Reporter des Tagesspiegels fragte bei mir an: "Hallo Herr Danisch, ich sitze gerade an einem Artikel über Antifeminismus, Feminismuskritik und Männerrechtsbewegung. Hätten Sie Zeit für ein Telefoninterview, auch über Inhalte Ihres Blogs?")
    "Für ein Interview steht Danisch nicht zur Verfügung", Ansichten eines Informatikers am 7. August 2020 (Der Presse beim Hetzen zusehen. [...] Inzwischen ist der Artikel des Anfragenden, Sebastian Leber, beim Tagesspiegel erschienen: "Die kruden Gewissheiten der Männerrechtler"[ext])
    "Für ein Interview steht Danisch nicht zur Verfügung"", Ansichten eines Informatikers am 7. August 2020 (Der Presse beim Hetzen zusehen.)
    Tagesspiegel: Vom Kruden und Männerrechtler zum Mörder, Ansichten eines Informatikers am 7. August 2020 (Der Tagesspiegel hat die Überschrift seines Hetzartikels geändert und nachverschärft. [...] Verleumdungsnarrativ von Andreas Kemper)
    Zur Verstrickung des DER TAGESSPIEGEL mit der Antifa, Ansichten eines Informatikers am 7. August 2020 (Diverse Leser schickten mir Hinweise zum Autor des Diffamierungs­artikels, Sebastian Leber. Der nämlich habe eine auffällige Nähe zur Antifa.)
  18. Zum Fotourheberrecht siehe: Panoramafreiheit als Symptom überforderter Gesetzgebung, Ansichten eines Informatikers am 11. August 2019
  19. Hadmut Danisch: Nachspiel: Die Seelennöte eines mit sich selbst überforderten TAGESSPIEGEL-Reporters, Ansichten eines Informatikers am 8. August 2020
  20. Hadmut Danisch: Neues zur Verfassungsrichterin Susanne Baer, Ansichten eines Informatikers am 15. März 2017
  21. Donald Trump: Katerstimmung bei den pubertären Theoretikern, Die Zeit am 15. Dezember 2016
  22. Hadmut Danisch: Als es nicht mehr weiter ging..., Ansichten eines Informatikers am 25. Dezember 2016
  23. How French "Intellectuals" Ruined the West: Postmodernism and Its Impact, Explained, Areo am 27. März 2017
  24. Hadmut Danisch: Links als die Ursache des Übels, Ansichten eines Informatikers am 2. April 2017
  25. Dirk Schümer: Krise der Sozialdemokratie ist eine Gefahr für Europa, Die Welt am 4. Dezember 2016
  26. Hadmut Danisch: Sozialdemokraten als Bedrohung begreifen, Ansichten eines Informatikers am 4. Dezember 2016
  27. Twitter: @kirchentag_de - 19. Juni 2019 - 18:02 Uhr
  28. Hadmut Danisch: Der Kirchentag findet auch am Südpol statt, Ansichten eines Informatikers am 13. März 2019
  29. Hadmut Danisch: Die evangelische Insolvenzverschleppung, Ansichten eines Informatikers am 20. Juni 2019
  30. New York Roman Catholic diocese becomes largest in US to declare bankruptcy, Fox News am 1. Oktober 2020
  31. Hadmut Danisch: Katholische Pleite, Ansichten eines Informatikers am 1. Oktober 2020
  32. Express, Stadt-Anzeiger, Morgenpost & Co: DuMont will sich laut Medienbericht von allen Zeitungen trennen[archiviert am 29. Juli 2021], Meedia am 26. Februar 2019
  33. Ulrike Simon: DuMont will sich von sämtlichen Zeitungen trennen, horizont.net am 26. Februar 2019
  34. 34,0 34,1 34,2 34,3 34,4 Wenn Journalismus zur Bad Bank wird: Was der Räumungsverkauf bei DuMont für das Zeitungsgeschäft bedeutet[archiviert am 18. September 2021], Meedia am 26. Februar 2019
  35. Hadmut Danisch: Als das Schiff die sinkenden Ratten verkaufte..., Ansichten eines Informatikers am 26. Februar 2019

Querverweise

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