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Jungenbeschneidung - Mehr als nur ein kleiner Schnitt

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Filmdaten
Originaltitel Jungenbeschneidung -
Mehr als nur ein kleiner Schnitt
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2022
Länge 53 Min.
Stab
Regie Insa Onken
Produktion SWR

Jungenbeschneidung - Mehr als nur ein kleiner Schnitt ist der Titel einer arte-Dokumentation von Insa Onken[1], die am 23. Juli 2022 das erste Mal auf dem öffentlich-rechtlichen deutsch-französischen Sender arte[wp] ausgestrahlt wurde. Die etwa 53 Minuten lange Dokumentation geht der Frage nach: "Wie sinnvoll ist Jungen­beschneidung wirklich?" Dabei verbindet sie unter anderem Aufnahmen und Interviews aus Kenia und vom Weltweiten Tag der Genitalen Selbstbestimmung (WWDOGA) 2017 in Köln. Der WWDOGA stand 2017 unter dem Motto: "Afrikaner leisten Widerstand gegen Beschneidungs­programme".[2]

Filmbeschreibung des Senders

Zitat: «Die Entfernung der Vorhaut[iw] ist die am häufigsten durchgeführte Operation an Jungen weltweit - aus religiösen, kulturellen oder medizinischen Gründen. Doch immer mehr Ärzte sagen, dass der Schaden größer sei als der gesundheitliche Nutzen und dass viel zu häufig ohne medizinische Notwendigkeit operiert werde.

Betroffene, die unter ihrer Beschneidung leiden, wagen zunehmend den Schritt an die Öffentlichkeit. Sie fordern, dass Jungen vor medizinisch nicht notwendigen Beschneidungen geschützt werden und so ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit gewahrt wird. So wie Florian. Der 22-Jährige ist sich sicher, dass seine Beschneidung als Kind medizinisch nicht nötig war. Über alternative Möglichkeiten wurden seine Eltern damals vom behandelnden Arzt nicht aufgeklärt. Jetzt will Florian vor Gericht klären, ob der Arzt falsch gehandelt hat.

Trotz zunehmender Kritik ist die Meinung, dass eine Beschneidung viele Vorteile bringe, noch immer weit verbreitet. In Afrika empfahl die WHO[wp] die Beschneidung im Kampf gegen Aids[wp]. Infolgedessen wurden Millionen Säuglinge und Jungen präventiv beschnitten. Doch viele Wissenschaftler bezweifeln, dass dadurch das Risiko einer Ansteckung mit HIV tatsächlich verringert werden kann. Nach zunehmender Kritik stoppte die WHO 2020 das Beschneidungs­programm, doch die Auswirkungen der Kampagne sind noch heute deutlich zu spüren.

Die Dokumentation geht der Frage nach, wann eine Beschneidung medizinisch tatsächlich sinnvoll ist, und stellt die Ethik dieser jahr­tausende­alten Praktik kritisch in Frage.»[3]

Ablauf

  • 00:00: Ein Anreißer stellt Schlüsselszenen der Dokumentation vor.
  • 01:45: Leitfaden der Dokumentation: Florian, 22, aus Deutschland, wurde mit fünf Jahren beschnitten. Begründung: Phimose[iw]. Wurde er unnötig beschnitten?

Geschichte und Statistiken der Beschneidung

  • 03:11: Prof. Dr. Maximilian Stehr[iw], Kinderchirurg, zeigt eine Beschneidung und stellt klar, dass dies keine Lappalie und in den allermeisten Fällen unnötig ist.
  • 07:30: Eine Studie des Robert-Koch-Instituts[wp] hat ermittelt, dass in Deutschland ca. 10,9 % aller Männer beschnitten sind. Maximilian Stehr geht davon aus, dass nur 1 % aller Fälle medizinisch indiziert ist.
  • 08:36: Die Geschichte der Beschneidung wird kurz zusammengefasst.

Afrika: VMMC bei Erwachsenen und Jugendlichen

  • 10:10: Die WHO empfiehlt "Freiwillige medizinische männliche Beschneidung"[iw] in Afrika als Präventions­maßnahme gegen HIV/AIDS[iw]. Es wird gezeigt, mit welchen Werbe­kampagnen die WHO versuchte, ihr Ziel von 2007[iw] umzusetzen, bis 2021 mindestens 27 Millionen Männer in den am meisten von AIDS betroffenen afrikanischen Staaten zu beschneiden.
  • 11:08: Die Ärztin Dr. Jutta Reisinger[iw] von Aktion Regen[iw] kämpft seit vielen Jahren gegen FGM[iw]. Jetzt setzt sie sich auch gegen MGM[iw] ein.
  • 12:47: Zwei kenianische Jungen schildern, wie sie überredet wurden, beschnitten zu werden.
  • 14:12: Der kenianische Philosoph und Pädagoge Dr. Atieno Kili K'Odhiambo spricht sich klar gegen medizinisch unbegründete Knaben­beschneidung aus.
  • 15:34: Der französische Gesundheits­demograph Prof. Michel Garenne[iw] erklärt, warum der Vorbeugungs­schutz durch VMMC[iw] gegen HIV/AIDS genau 0,0 % ist.
  • 18:13: Der Regionalleiter VMMC Kenia, Otieno Kohn Anyango, schildert voll Stolz, wie einfach es war, Jungen im Alter von 0 bis 14 Jahren zu beschneiden. Gerade die 10- bis 14-jährigen Jungen seien leicht zu erreichen gewesen.
  • 19:05: Die Organisation Intact Kenya[iw] wird vorgestellt. Sie will über die Risiken der Beschneidung aufklären.
  • 19:55: Der Lehrer Godfrey Ouma erklärt, warum es so einfach ist, in Kenia Eltern dazu zu bringen, Beschneidungs­formulare auszufüllen, ohne sie ausreichend über die Operation und ihre Folgen aufzuklären.
  • 21:10: Kennedy Owino Odhiambo[iw], der Director von Intact Kenya, beschreibt, dass sie diese fehlende Aufklärungs­arbeit übernommen haben.
  • 21:58: 2020 reagierte die WHO auf die Kritik am VMMC und empfiehlt seither wieder, dass erst Jugendliche ab 15 Jahren beschnitten werden. Es bleibt fraglich, ob sich alle vor Ort daran halten.
  • 22:15: Zurück zu Florian: Mit dem Urologen Dr. Thomas Kreutzig-Langenfeld[iw] bespricht er seinen Fall. Er bestätigt Florians Vermutung, dass er unnötig beschnitten wurde.

Intaktivismus

Religiöse und kulturelle Beschneidung

  • 28:16: Für Seyran Ateş, Rechtsanwältin und liberale Imamin aus Berlin, steht das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit an oberster Stelle.
  • 29:17: Die Bloggerin Funda Celik[iw], Mutter zweier Söhne, schildert, wie sie es schaffte, den Vater ihrer Söhne zu überzeugen, dass die Beschneidung auch für Muslime nicht nötig ist.
  • 30:30: Sie interviewt den Betroffenen Tayfun Aksoy[iw], der ihr schildert, wie er gegen seinen ausdrücklichen Willen unter einem anderen Vorwand im Krankenhaus beschnitten wurde.
  • 32:15: Der Film streift kurz die jüdische Beschneidung Brit Mila[iw], die üblicherweise am 8. Tag nach der Geburt eines Jungen durchgeführt wird.
  • 32:34: Dann stellt er ein unblutiges jüdisches Alternativritual, die Brit Shalom[iw] vor.
  • 32:48: Die französische Organisation Brit Shalom l’Alliance sans Souffrance[iw] unterstützt Brit Shalom in Frankreich. Das jüdische Ehepaar Sarah[iw] und Victor[iw] wird vorgestellt, das seinen Sohn nicht hat beschneiden lassen.
  • 35:15: Der israelische Rabbi Nardy Grün stellt in einem Video-Gespräch mit ihnen klar, dass in Israel das Thema Beschneidung noch immer ein Tabu sei und dass schätzungsweise erst 2 % aller jüdischer Jungen und Männer nicht beschnitten sind. Doch als liberaler Rabbi sieht er keine Verpflichtung dazu, seinen Körper zu "zeichnen", um den Bund mit Gott einzugehen.

Studie über Beschneidungstrauma

  • 37:47: Wieder zurück zu Florian. Der Film stellt eine Studie von Prof. Matthias Franz an der HHU[wp] vor, die untersucht, welche psychischen Langzeit­folgen die frühkindliche Beschneidung haben könnten.

Afrika VMMC bei Kindern und Säuglingen

  • 40:39: Zurück zu Jutta Reisinger, die in Kenia eine junge Mutter besucht, deren kleiner Sohn nach einer aufgeblähten Vorhaut beim Wasserlassen beschnitten wurde, obwohl dies allein keine medizinische Indikation darstellt. Anschließend hatte der Junge einen so genannten "vergrabenen Penis", der sich komplett in den Bauchraum zurückzog.
  • 42:38: Dr. Reisinger sendet Befundfotos an Prof. Maximilian Stehr, ...
  • 43:44: ... der zu einer rekonstruierenden Nach-OP rät und es "verachtend" findet, wenn Ärzte an sich gesunde Kinder ohne medizinische Indikation operieren.
  • 44:40: Die Mutter in Kenia hat kein Geld, um eine solche OP durchführen zu lassen.
  • 44:57: Dr. Reisinger kann in einem Krankenhaus in Kenia bei einer Säuglings­beschneidung zusehen und assistieren. Die Doku zeigt, dass der Junge trotz Gabe eines Schmerz­linderungs­mittels stärkste Schmerzen empfindet und anschließend in Schockstarre fällt.
  • 46:06: Dr. Reisinger stellt fest, dass die Mutter aufgeklärt wurde, der Beschneidung zugestimmt hat, aber der Junge selbst nicht zustimmen konnte und dass die medizinische Indikation fraglich ist.

Florians Prozess

  • 47:03: Zurück zu Florian. Er wird vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gezeigt, wo seine Klage in 2. Instanz letzlich abgewiesen wird. Der beschneidende Arzt hätte alles richtig gemacht. "Der Kläger habe nicht beweisen können, dass die gestellte Diagnose nicht richtig gewesen sei. Auch seien keine Behandlungs­fehler nachgewiesen und Aufklärungs­pflichten nicht verletzt worden." Dieses Urteil überrascht, da Florians Mutter nie über alternative Methoden aufgeklärt wurde.
  • 49:14: Der Medizinrechtler Prof. Jörg Scheinfeld[iw], der den Prozess begleitete, stellt fest, dass kindliche Interessen vor Gericht oftmals noch anders bewertet werden als Interessen Erwachsener. Für Florian bleibt unverständlich, dass der Arzt ihn damals beschneiden durfte, obwohl er beschwerdefrei war.

Neue Leitlinie Phimose, Forderungen, Fazit

  • 50:13: Unter Federführung von Prof. Maximilian Stehr wurde 2021 eine neue Leitlinie zur Knabenbeschneidung[4] veröffentlicht, die den Rahmen für medizinische Indikationen deutlich enger steckt.
  • 50:48: Victor Schiering fordert eine offene Diskussion in der Gesellschaft zu diesem Thema.
  • 51:48: Im Fazit stellt die Dokumentation fest, dass die medizinisch nicht indizierte Beschneidung "das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung" verletzt.

Einzelnachweise

Netzverweise

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Jungenbeschneidung - Mehr als nur ein kleiner Schnitt (26. Juli 2022) aus der freien Enzyklopädie IntactiWiki. Der IntactiWiki-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der IntactiWiki ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.