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Keuschhaltung

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Keuschhaltung bezeichnet eine sado­masochistische Sexualpraktik, bei der ein Partner den Orgasmus des anderen kontrolliert und gegebenenfalls über einen längeren Zeitraum stark einschränkt oder sogar ganz verhindert. Keusch­haltung kann sowohl durch ein einfaches - verbal aus­gesprochenes - Verbot als auch unter Einbeziehung von Keuschheits­vor­richtungen erfolgen.

Im Unterschied zur echten Keuschheit handelt es sich dabei nicht um eine ethisch oder religiös motivierte Sittsamkeit[wp], sondern um eine aktiv betriebene sado­masochistische Form der sexuellen Betätigung.

Sexueller Sadismus und sexuelle Dominanz beinhalten nicht nur die Vorliebe, anderen Schmerzen zuzufügen, sondern auch den Wunsch, das Lust­empfinden anderer zu steuern. Die in diesem Kontext so genannte Keusch­haltung ist ein Bestandteil von TPE- und Femdom-Beziehungen, die durch Peniskäfige oder Keuschheitsgürtel unterstützt werden kann. Für den dieser Praxis unterworfenen Bottom bedeutet Keusch­haltung einen Orgasmus­verzicht, aber keine Enthaltsamkeit von sexueller Stimulanz. Das sadistische Vorenthaltungs­spiel kann durch Tease and Denial[wp] noch gesteigert werden.

Zitat: «Im Rahmen von Erziehung und Orgasmuskontrolle, werden Menschen keusch gehalten und dadurch körperlich sowie geistig dominiert. Keusch­haltung bedeutet, dass der unterwürfige Sexpartner sexuell enthaltsam gehalten wird. Er verspürt unwahrscheinliche Lust, würde gerne einen Orgasmus haben, darf es aber im Rahmen der Erziehung nicht. Im Gegensatz zur Keuschheit, die manche Menschen aus religiösen Gründen leben, werden bei dieser Form der Keuschhaltung nicht alle sexuellen Handlungen unterbunden. Im Gegenteil: Sub und Dom spielen mit dieser Lust, die so immer mehr wächst. Die Kontrolle des Sexual­lebens führt zu einer enormen Lust­steigerung.

Das Keuschhalten ist somit ein sehr wichtiges Instrument, wenn es um die Erziehung von Sklaven geht. Wer so lange warten muss, um endlich einen erlösenden Orgasmus zu bekommen, dreht fast durch vor Geilheit. Der Körper zittert, bebt und erwartet sehnsüchtig den erlösenden Moment. Bei jedem Treffen mit der Herrin fragt er sich, ob es diesmal so weit sein wird. Für beide Seiten ist dieses Spiel einfach nur geil, erfüllend sowie hochgradig prickelnd. Die oder der Dom hat unglaubliche Macht und kann diese nach Belieben ausüben. Für die Subs ist es genauso geil, denn sie wollen kontrolliert und beherrscht werden, sowohl körperlich als auch geistig.

Für das Praktizieren der Keuschhaltung ist folgendes wichtig:

  1. Der Sub darf niemals ohne die Zustimmung seiner Domina einen Orgasmus erlangen. Es ist Aufgabe der Domina, das sicherzustellen.
  2. Die Keuschhaltung wird am Besten mit einem Peniskäfig erreicht. Peniskäfige werden in verschiedenen Ausführungen angeboten, so findet sich für jede körperliche Konstitution und jede Spielvariante etwas passendes.
  3. Richtig interessant wird es, wenn die Herrin den Schlüssel für den Käfig hat und dieser sich auch nur dadurch aufschließen lässt.
  4. Natürlich kann das Keuschhalten des Sklaven auch lediglich über Verbote und Züchtigungen erfolgen, ganz ohne Hilfsmittel.

Bei Männern allerdings ist, um hundert prozentige Sicherheit zu erlangen, die Erziehung mit einem Peniskäfig unerlässig. Dazu übergibt der Keuschling seiner Lady den Schlüssel zu seinem Keuschheitskäfig. Diese erlangt somit die volle Herrschaft über ihren Sklaven. Das Ganze ist besonders reizvoll, weil der Keuschling so vollkommen ausgeliefert ist.

Der erste Orgasmus nach der Abstinenz ist extrem erlösend. Nach einer Zeit sexueller Enthaltung erleben Männer einen unglaublich intensiver Orgasmus mit heftigem Spritzen sowie Ausstoß von Sperma. Das Durchleben der Keuschheit über einen bestimmten Zeitraum wird also mit einer extremen Lust­steigerung belohnt. Besonders, wenn die sexuelle Enthaltsamkeit über einen längeren Zeitraum erfolgte, ist der erste Orgasmus danach umso geiler/intensiver.

Keuschheit kann in der Ehe, aber auch mit einer persönlichen Domina ausgelebt werden. Manche Dominas bieten sogar eine 24/7-Betreuung an. Die Überwachung des Lebens eines Sklaves ist sogar bis hin zum Toilettengang möglich.

Viele Dominas halten ihre Sklaven nicht einfach nur keusch, was auf Dauer langweilig wäre, sondern praktizieren das so genannte Teasing[wp], was so viel wie necken bedeutet. Beim Teasing wird die extreme Lust der Männer regelrecht ausgenutzt. Sie tragen einen Peniskäfig oder sie werden durch Strafen enthaltsam gehalten. Durch die erzwungene Enthaltsamkeit bekommen sie eine extreme Lust auf Sex. Dieses Verlangen nach Sex kann gnadenlos ausgenutzt werden. Durch Stimulation und gezieltes Aufgeilen werden sie schier um den Verstand gebracht. Sie werden erregt und angemacht, aber das Abspritzen ist ihnen verwehrt. Kurz vor dem Orgasmus wird die Stimulation immer wieder angehalten. Um dies in Perfektion zu vollführen, ist Erfahrung, Finger­spitzen­gefühl und Kenntnisse des männlichen Geschlechts erforderlich.» - Fetisch-Treffen[1]

Zitat: «Keuschhaltung ist eine Spielform des BDSM, bei der ein Partner über den Orgasmus des anderen bestimmt. Es gibt sowohl Formen des freiwilligen Orgasmus­verzichts, als auch die Durch­setzung durch Zwangs­maßnahmen.

Bei der Frau kommt meist der Keuschheits­gürtel zum Einsatz. Er bedeckt den Schritt vollständig, so dass ein Penetrieren der Scheide bzw. eine Stimulation unmöglich ist. Eine Sonder­form ist das Keuschheitspiercing.

Beim Mann kann eine Erektion (und damit der Orgasmus) am effektivsten durch einen Peniskäfig verhindert werden. Es gibt auch Keuschheits­gürtel für den Mann. Eine besondere Möglichkeit ist das Verschließen der Vorhaut durch einen eingesetzten Ring.» - LechZikon [2]

Zitat: «Die Keuschhaltung ist sowohl bei einer Frau als auch bei einem Mann durch­führbar. Der keusch zu haltenden Person, wird jede Art von aktiver sexueller Befriedigung untersagt. Ein Teil seiner Selbstbestimmung geht hier an den aktiv dominanten Partner über, der die Kontrolle und Macht darüber ausübt. Dies geschieht entweder auf Vertrauens­basis in einer mündlichen Absprache oder in Form eines Keuschheits­gürtels, für Männer Penis­käfig oder Penis­schelle. Diese Keuschheits­geräte werden mit einem Schloss verschlossen. Den Schlüssel bekommt der aktiv dominante Partner.» - Peitschenbär[3]
Zitat: «Die Keuschhaltung stellt im Bereich des modernen SM eine immer beliebtere, zum Teil äußerst sinnvolle und zum Teil sehr effektive Erziehungs­methode dar (Keusch­haltung SM). Bei der Keusch­haltung wird der Sklave/Sub von seiner Herrin wie das Wort selbst bereits sagt (absolut) keusch gehalten. Diese Keusch­haltung beinhaltet in der Regel sowohl das Verbot einen Orgasmus haben zu dürfen, als auch das Verbot des eigenen Anfassens. Bei besonders vertrauens­intensiven SM-Beziehungen reicht normaler­weise bereits das Wort der Herrin vollständig aus, damit der Sub diese Anweisung befolgt. Gewöhnlich läßt eine Herrin ihren Sklaven aber zudem (auch) einen Keuschheits­gürtel (KG) tragen, da nur dieser die Keusch­haltung auch absolut garantiert. Zudem eignen sich Keuschheits­gürtel hervorragend einen Sub (zusätzlich) zu erniedrigen, was für viele Herrinnen auch aus dieser Warte ein besonderen Reiz liefert. Des weiteren hat der Keuschheits­gürtel auch zwei starke symbolische Elemente. Zum einen ist er Ausdruck über die bestehende Abhängigkeit des Subs (denn durch diesen ist eigentlich alles gesagt). Zum anderen werden KGs durch ein Schloss verriegelt, und speziell dieser Schlüssel ist Ausdruck und Symbol der absoluten Macht einer Herrin über ihren Sklaven (Schlüsselherrin). Aus diesem Grund genießen es manche Dominas regelrecht, den Schlüssel ihres Subs an ihrem Schlüssel­anhänger (neben dem Auto- und Haus­schlüssel) zu tragen, und viele Subs macht der Gedanke wahnsinnig, daß ihre ganze "Männlichkeit" an dem Schlüssel­bund ihrer Herrin hängt, und Dritte dieses auch noch sehen können, z. B. wenn die Herrin in einer Bar ihren Schlüsselbund demonstrativ auf den Tresen legt (Keusch­haltung Fetisch).

Die Keuschhaltung kann zeitlich begrenzt (Tragen eines KGs für mehrere Tage oder Wochen) oder auch dauerhaft erfolgen. Die dauerhafte Keusch­haltung erfolgt aber in der Regel nur, wenn der Sub bereits zum Eigentum seiner Herrin erklärt wurde, und die Herrin ihm dann zum gegebenen Zeitpunkt klar macht, daß er (der Sub) für seine Herrin für die Zukunft keusch zu leben hat.

Die Keuschhaltung ist ein sehr erotisches Erziehungs­element, sie kann aber auch eine extrem harte und sehr konsequente Erziehungs­methode sein (Abrichtung). Wie ihre Einsetzung erfolgt hängt ganz entscheidend davon ab, in welchen Intervallen und Zeit­abständen eine Herrin ihrem Sub erlaubt sich anzufassen oder einen Orgasmus haben zu dürfen. Beträgt dieser Zeitabstand "nur" wenige Tage, bewegt sich die Erziehung im Bereich der erotischen Stimulation. Einige Herrinnen benutzen aber diese Methode, um ihren Sub gnadenlos abhängig zu machen, und ihm zu zeigen, was Sache ist. Hierzu wird der Zeitabstand einfach über die wenigen Tage hinaus (deutlich) verlängert. Je länger die Keusch­haltung am Stück erfolgt, um so irrer wird der Sub werden, und umso stärker erreicht er seine Grenzen. Diesen Zustand nutzen Herrinnen für ihre Erziehung. Einige Dominas verstehen es zudem perfekt, ihren Sub in diesem Zustand durch passende Fetische (Heels, Latex, Uniformen, ...), ergänzende Erziehungs­maßnahmen (Peitsche, Gerte, ...) oder verbale Elemente (knallharter Ton, Erniedrigung, Verbalerotik, ...) zusätzlich zu triggern, und ihn dadurch regelrecht in die Abhängigkeit zu zwingen.

Aus diesem Grund ist die Keuschhaltung eine der stärksten Erziehungs­methoden überhaupt.» - Charlotte de Winter[4]

Zitat: «Durch den Keuschheitsgürtel zwingt die Herrschaft dem Sklaven auf, seine Lust ihrer Kontrolle zu unterstellen. Denn den Schlüssel für den Keuschheits­gürtel hat ausschließlich sie und wird damit zur Schlüsselherrin des Sklaven, beispielsweise Keyholderin oder Schlüssel­verwalterin genannt. Der Keusch­heits­gürtel für die Keusch­haltung wird auch als Peniskäfig bezeichnet und diese sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, z. B. aus Hartplastik oder Metall. Wie ein Kondom wird der Peniskäfig über den Penis angelegt und mit einem Schloss verriegelt. Sobald der KG-Sklave den Schlüssel an die Herrschaft übergibt, händigt er ihr seine Sexualität aus. Denn ohne den Schlüssel und damit ohne ihre Erlaubnis hat er keinen Zugang zu seinem eingesperrten Penis, um diesen selbst zu befriedigen.

In der Keuschhaltung werden KG-Sklaven in der Regel sehr devot. Der KG-Sklave ist nun wesentlich folgsamer und bereit, alles für die Herrschaft zu tun, damit seine Keyholderin das auferlegte Wichsverbot bald­möglichst wieder aufhebt. Viele Keuschheits-Sklaven sind allerdings auch stolz darauf, die Keusch­haltung möglichst lange auszuhalten, als Beweis ihrer Unterordnung und Folgsamkeit gegenüber der Herrschaft. Die Keusch­haltung kann sogar soweit fortgeführt werden, dass der Sklave ausschließlich auf Anweisung der Herrschaft oder durch sie zum Abmelken gezwungen wird, und ansonsten permanent keusch gehalten wird.

Die SM-Praktik Keuschhaltung ist jedoch nicht nur unter Zuhilfenahme eines Keusch­heits­gürtels möglich, sondern Keusch­haltung durch Hypnose erfolgt komplett ohne Hilfsmittel. Dabei zwingt die Herrschaft den Sklaven durch eine oder mehrere Hypnose­sitzungen zum Keusch-Sein. Dies kann durch post­hypnotische Befehle über einen langen Zeitraum immer wieder aktiviert werden.

Sinn der Keuschhaltung ist es schließlich, dass der Sklave nicht von seiner eigenen Geilheit geleitet wird, sondern von den Befehlen der Herrschaft. Ein per Hypnose erteiltes Wichsverbot oder die durch einen Keuschheits­gürtel kontrollierte Sklavenlust, gibt der Herrschaft die Macht, den Sklaven für devote Aufgaben einzusetzen und zu erniedrigen.

Sie bestimmt über alles - auch über seine Sexualität.» - Lady Dekadenz[5]

Zitat: «Keuschhaltung ist eine Disziplinierungs­maßnahme, mit der die Herrschaft den Sexualtrieb des Sklaven mittels eines Keuschheitsgürtels dominiert und kontrolliert.

Es gibt verschiedene Arten von Keuschheits­gürteln für den KG-Sklaven (KG = Keuschheits­gürtel), z. B. aus Kunststoff oder Edelstahl. Solche Peniskäfige besitzen in der Regel ein Schloss, mit dem der Schwanz verriegelt und eingesperrt wird.

In einer SM-Erziehung erhält die Herrschaft den Schlüssel, weshalb sie auch als Schlüsselherrin oder Keyholderin bezeichnet wird. Mit der Überreichung des Schlüssels an die Keyholderin übergibt der KG-Sklave seine Lust in die Hände der Schlüsselherrin. Denn nun bestimmt sie, wann der Keuschheits­gürtel wieder aufgeschlossen wird. Meist entwicklet der KG-Sklave während der Keusch­haltung eine extrem devote Haltung, da die Herrschaft seinen Sexualtrieb kontrolliert.

Der Sklave wird unter Keuschhaltung noch mehr bemüht sein, den Wünschen der Schlüsselherrin zu entsprechen, da die Belohnung seine Befreiung aus dem Peniskäfig ist. Mittels Keusch­haltung kann die Keyholderin einen KG-Sklaven sehr gut zu Devotion und Unterwerfung erziehen. Sie hat die Macht und Kontrolle über sein Lustleben, weshalb er sich während der Zeit der Keusch­haltung sehr um die Gunst der Herrin bemühen wird.

Bei vielen KG-Sklaven wandelt sich der Sexualtrieb fast wie von selbst in devotes Verhalten und ihre Fähigkeit zur Hingabe an die Keyholderin wächst.

Auch für Feminisierung, zur Cuckold-Erziehung und als Bestrafung ist Keuschhaltung in einem Peniskäfig bestens geeignet.

Der KG-Sklave lernt, seine Befriedigung nicht mehr aus dem Orgasmus zu ziehen, sondern aus der Hingabe und Unterwerfung gegenüber der Schlüssel­herrin. Da sie die völlige Kontrolle besitzt und der KG-Sklave sich ohne Schlüssel nicht selbst aus dem Keuschheits­gürtel befreien kann, lernt er ebenso, sich ganz in ihre Hände zu begeben und sogar sein bestes Stück unter ihre Herrschaft zu stellen.

Gerade für sexuell sehr zügellose KG-Sklaven ist die Keusch­haltung mit einem Peniskäfig ein sehr gutes Erziehungs- und Kontroll­instrument.

Da ich eh finde, dass Sklaven enthaltsam und keusch zu sein haben, mag ich KG-Sklaven.» - Lady Dekadenz[6]


Zitat: «Unter dem Begriff "Keuschhaltung" versteht man, dass einer submissiven Person jegliche sexuelle Betätigung mithilfe der Geschlechts­organe verboten wird.

Keuschhaltung kann sowohl durch ein einfaches - mündlich ausgesprochenes - Verbot als auch unter Einbeziehung von Keuschheits­vor­richtungen durchgeführt werden.

Für submissive Frauen werden Keuschheitsgürtel (gängige Abkürzung: KG) verwendet, während es für devote Männer sowohl Keuschheits­gürtel als auch Keuschheits­schellen/Peniskäfige - die lediglich Penis und Hoden umschließen, den Bauch aber frei lassen - in verschiedenen Materialien und Ausführungen gibt. Je nach Modell gibt es große Unterschiede bezüglich Sicherheit und Tragekomfort. Der dominante Part, der den Schlüssel zur Keuschheits­vor­richtung besitzt, wird "Keyholder" (englisch für "Schlüsselhalter/-inhaber") genannt.

Keuschhaltung ist eine sehr weitreichende Spielart des BDSM, die mit erheblichen Einschränkungen für das tägliche Leben einhergeht, die sich sowohl auf der praktischen Ebene (z. B. Hygiene, Toiletten­gang etc.) als auch auf der psychischen Ebene befinden können. Sie kann zu einer kompletten Abhängigkeit der submissiven von der dominanten Person führen. Gerade dieses vollständige Ausgeliefertsein stellt für einige BDSMler den besonderen Reiz der Keuschhaltung dar.» - Sklaven-Zentrale[7]

Zitat: «Eine Keuschhaltung kann bei Mann und Frau erfolgen. Sie geschieht zum Entzug der sexuellen Befriedigung und des sexuellen Verkehrs. Auch wird sie gerne verwandt, um die "Folgsamkeit" des devoten Parts zu erhöhen. Gerade bei längeren oder nahezu dauerhaften Keuschhalten ist oft eine deutlich bessere Folgsamkeit zu bemerken.

Eine Keuschhaltung kann mit Keuschheits­gürteln bei Mann und Frau erfolgen. Diese sind am besten aus Stahl, gerade bei längeren und realen Keusch­haltens. Für kurze Spiele eignen sich aber auch KG's aus Leder oder Gummi. Für Männer gibt es zudem eine ganze Reihe verschiedener Keuschheits­schellen und Keuschheits­käfige auf den Markt.

Eine sexuelle Erregung kann sowohl bei dem abgesperrten Part, als auch beim Schlüsselpart erfolgen.» - Sklaven-Zentrale[7]

Zitat: «Der Entzug der Selbstbestimmung über einen wesentlichen Teil des eigenen Körpers.

Die so erzwungene Enthaltsamkeit führt zu einer Stärkung der emotionalen Bindung zu der Person, die über den Schlüssel und somit über ein zentrales Element der Lebensfreude gebietet.

Aber nicht das Schloß hat die Macht, sondern die Bedeutung, die die Keusch­haltung für beide Partner besitzt.

Der keuschgehaltene schenkt ein Teil seiner selbst seiner besseren Hälfte. Erfüllung kann er nun nur noch durch sie erfahren.

Zerstört er das Schloß, dann bricht er den Zauber.

24/7 ist nicht praktikabel? Falsch. Ein gut sitzender sicherer und alltags­tauglicher Verschluß ist 24/7 in Reinkultur.

Und mit jedem Tag, den man verschlossen verbringt, verstärkt sich das glückbringende Gefühl, jemandem zu gehören. jemandem, dem man so wichtig ist, daß er / sie einen unter Verschluß hält.» - Sklaven-Zentrale[7]

Zitat: «Psychologische Erziehungs­methode um einen Mann (passive Part) zu erziehen mit Hilfe eines Keuschheits­käfigs und somit die Kontrolle über seine Sexualität. Den Schlüssel verwaltet seine Herrin (aktive Part) und er ist im Bezug auf seines Orgasmus "machtlos". Er tut alles, um einen zu bekommen und wird "willig" in ihren Augen. Er tut Dinge, der er nie vorher für sie getan hat, wenn die Geilheit ihn quält und verzweifeln lässt. Frauen kann man auch versuchen, keusch zu halten, ist aber sehr schwierig bis nicht machbar, da Frauen auch andere erogene Zonen haben, wo durch sie zu einem Höhepunkt gelangen können, ohne die Klitoris stimulieren zu müßen.» - Sklaven-Zentrale[7]
Zitat: «In meinem Fall macht mein Partner das bei mir - allerdings in einer Weise, die nicht klassisch auf die Keuschhaltung in der gewohnten Weise ausgelegt ist, sondern eher in Richtung BDSM geht.

Dazu muss ich ausführen: Meine Lust schwankt teilweise recht stark und es gibt Phasen in denen ich mehr als fünf mal Sex am Tag haben will, insbesondere wenn wir nicht durch Arbeit belastet sind, sondern beide frei haben. Da kommt es manchmal vor, dass er irgendwann nach paar Tagen keine Lust mehr hat und dann macht er Folgendes: Er schiebt mir zwei ziemlich große Plugs in meine beiden unteren Öffnungen, wenn ich schlafen gehen will, verschließt darüber den KG und behält die Schlüssel ein.

Am Anfang hat das den Effekt, dass ich fast wahnsinnig werde vor Erregung, weil die Teile auch ohne Bewegung dauerhaft spürbar sind und mich der Gedanke unglaublich heiß macht, dass ich keinen Orgasmus haben kann, weil die Reibung dafür nicht ausreicht, ich aber auf der anderen Seite die Teile auch nicht herausnehmen kann und dadurch meine Erregung konstant auf diesem Level bleibt ohne dass sie sich beruhigen kann. Ich bin also die ganze Nacht dauer­erregt, ohne irgendetwas dagegen unter­nehmen zu können.

Vorallem, wenn sich in der Nacht die Blase langsam füllt verstärkt sich das und ich wache manchmal auf und bin so feucht, dass sich die Nässe am KG vorbei auf mein Bettlaken gedrängt hat. Auch jeder Traum ist dann grundsätzlich sexueller Natur - sofern ich es denn überhaupt geschafft habe, einzuschlafen.

Gegen Morgen wird das Gefühl dann aber immer unangenehmer, weil sich das Gleitmittel langsam aufbraucht und meine Scheiden­wände durch die Dauer­dehnung sich erschöpft fühlen und der Analplug irgendwann anfängt zu brennen. Da ich ja aber nicht raus kann aus dem Teil und meinen Herrn ja nicht wecken will, muss ich den Schmerz aushalten.

Befreit er mich am nächsten Morgen aus dem Teil, bin ich sexuell völlig erschöpft und er hat den gesamten Tag Ruhe von mir.

Dass ich den KG hingegen mal länger ohne Plugs/Dildos getragen hätte, um keusch zu bleiben, kam jedoch bislang nicht vor, da ich das recht unproblematisch finde. Erhalte ich längere Zeit keine Befriedigung, stellt mein Körper das sexuelle Bedürfnis einfach ab und ich will dann von mir aus keinen Sex mehr.»[8]

Zitat: «Der Verschluß der Frau als sub ist mit Sicherheit sehr reizvoll. Abgesehen von den bekannten anatomischen Unterschieden zwischen Mann und Frau ist es aber auch eine Kopfsache, bzw. Triebsache. Es ist zwar nicht so, dass die Frau keinen Trieb hat, ganz im Gegenteil, aber wenn sie sub ist, dann nimmt sie eher hin nicht gefickt werden zu können. Das kann soweit gehen, dass eine gewisse Entwöhnung eintritt, womit dann genau das Gegenteil davon eintritt, was bewirkt werden sollte. Beim männlichen sub ist es genau andersherum, der wird immer gieriger und er wird bei entsprechend langem Verschluss eventuell einfach auslaufen, was zwar demütigend sein mag, aber seine Geilheit wird dadurch eher noch fördert.

Für eine verschlossene Frau ist es auch um einiges schwieriger, eine gewisse Hygiene zu erreichen.»[9]

Zitat: «Prozentual tragen deutlich weniger Frauen KG, so ist jedenfalls mein Eindruck. Warum!? Da kann ich als Mann nur wenig mit reden. Die Frage geht an die Damen unter uns.

Meine Vermutung ist ja, dass Frauen, was Hygiene betrifft, mehr Bedenken als Männer haben. Liege ich damit gänzlich verkehrt!?

Ich wüsste so viele böse Dinge zu tun, wäre meine Partnerin KG-Trägerin. Außerdem liebe ich diese Vorstellung, (meine) Frau verschlossen zu sehen.

Bisher habe ich keine Frau real kennenlernen können, die einen KG trägt, was ich total schade finde.»[10]

Zitat: «Stimmt, da hast du Recht, sowohl was die Bedenken wegen der Hygiene beim Keuschheits­gürtel betrifft (auch wenn ich noch nie einen Keuschheits­gürtel für die Frau gesehen, geschweige denn getragen habe), als auch was das Durchhalten betrifft.

Ich kann zwar sehr zäh sein, was die Keuschheit betrifft, wenn es unbedingt sein muss, aber irgendwann ist bei mir dann auch Schluss. Dann bringe ich nicht mehr genug Wille auf, es weiter durchzuhalten, bzw. meine Hormone verschaffen mir Depressionen und schlechte Laune, sodass ich das mir und den mir nahestehenden Personen nicht länger zumuten möchte.»[11]

Keuschhaltung des Mannes

Dominas unterhalten sich über die Keuschhaltung ihrer Kunden:

Gina: «Ist ja auch bisserl so, dass zu einer wirklich intensiven Keuschhaltung eben eine feste, stabile Beziehung gehört und da wird's dann etwas schwierig.»[12]
Tina: «Keiner leckt so motiviert und passioniert, wie jemand, der seit einem Monat den Käfig trägt.»[12]

Keuschhaltung des Weibes

Motive für die Keuschhaltung des Weibes sind:

  1. Die junge Maid vor der Eheschließung keusch zu halten. Damit soll verhindert werden, dass sie ihre Blütezeit nicht damit verschwendet, das Schwänzekarussell bis kurz vor dem Erreichen "der Wand zu reiten und so ihren Partnermarktwert zu steigern.
  2. Das Eheweib daran zu hindern, Ehebruch[wp] zu begehen, Kuckuckskinder zu produzieren und den Ehegatten zum Hahnrei[wp] zu machen.
  3. Das Weib durch erzwungene sexuelle Verleugnung beziehungsweise Kontrolle seines Sexual­­lebens gehorsamer zu machen. Eine gezielte Erziehung und Orgasmuskontrolle kann beim ehelichen Sex eine enorme Lust­­steigerung bewirken.

Viele Sexprobleme in Ehe und Partnerschaft folgen dem Grundmuster, dass von zwei Partnern der eine Sex will und der andere nicht. Die Ursache dafür ist die Ungleich­zeitig­keit von Lust und Verlangen. Dabei können die Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Sexualität eine Rolle spielen, aber auch hormonelle Schwankungen, private und berufliche Stress­faktoren, Krankheit oder Geldsorgen sind zu berücksichtigen.

Viele Paare müssen - teilweise schmerzhaft - erkennen, dass Liebe und Leidenschaft nicht ausreichen. Das kann schlechtes Zeit­management und Organisations­probleme nicht aus der Welt schaffen. Tatsächlich klagen viele Paare darüber, dass ihre Zeit für regelmäßigen oder erfüllenden Sex nicht ausreicht. Kinder, Beruf und andere Dinge können sich leicht zum Liebestöter entwickeln. Nicht selten werden dann Lösungen am falschen Ende gesucht, etwa mit Kompensations­handlungen[wp] außerhalb der Ehe.

Sexprobleme sind fast immer psychologischer Natur, nur selten gibt es dafür medizinische Gründe. Zu den häufigsten Ursachen gehören hier Stress, Hektik, Druck sowie Leistungs- und Versagens­ängste. Sexuelle Über- oder Unter­forderung, Angst, Wut, Scham, Ekel oder Langeweile sind weitere Stichpunkte. Gerade für das sexuelle Erleben ist es wichtig, dass die emotionale Situation stimmig sein muss.

Und gerade dies kann angesichts der Ungleich­zeitig­keit von Lust und Verlangen, sowie den Anforderungen von Kindern und Beruf nicht zu jedem Zeitpunkt erreicht werden. Um so wichtiger ist es für ein erfüllendes Sexual­erleben, die geeigneten Momente zu erkennen und konsequent zu nutzen.

Leistungs- und Versagens­ängste können vermindert werden, wenn das Weib nach einer längeren Keusch­haltungs­phase endlich wieder aufgeschlossen wird und seinem Mann vertraut, das dies der richtige Zeitpunkt ist. Auch kann die Zeit der Keusch­haltung das sexuelle Verlangen so gesteigert haben, dass die Lust keinen Platz für Leistungs- und Versagens­ängste lässt. Wenn das Weib während eines ausgiebigen Vorspiels aufgeschlossen wird, dann kann es sicher sein nicht abgewiesen zu werden, wenn es sich jetzt dem Manne mit seiner ganzen Weiblichkeit hingibt. Es werden die typischen sexuellen Frustrationen vermieden, die sich ergeben, wenn man sich gerade in den Zustand der höchsten Hingabe­bereitschaft gebracht hat und der Partner gerade in dem Moment gar nicht dafür in der Stimmung ist oder man sich kurz zuvor selbst befriedigt hat, wenn der Partner in sexueller Stimmung ist.

Keuschhaltung und Orgasmuskontrolle können also helfen, die Lust und das sexuelle Verlangen von zwei Partnern zu synchronisieren und auf diese Weise im wahrsten Sinne dem ehelichen Sex eine enorme Lust­­steigerung bescheren.

Beim Lernprozesses über weibliche Keuschheitsspiele wird die Seltenheit sehr offensichtlich, mit der sie praktiziert wird. Im Bestreben heraus­zu­finden, warum das so ist und was diejenigen antreibt, die sich tatsächlich dafür interessieren, habe ich einige Keuschheits­mädchen befragt.

Es gibt eine Vielzahl von Theorien darüber, warum weibliche Keuschheitsspiele wesentlich seltener sind als männliche Keuschheit, aber ein Ansatzpunkt ist, dass Frauen typischerweise einfach nicht den gleichen hormonellen Antrieb haben und dass sie, wenn ihnen Sex für längere Zeit vorenthalten wird, eher dazu neigen, dieses Bedürfnis abzuschalten, als dass sie ein großes Verlangen aufbauen, wie es bei Männern der Fall ist.

Serious Bondage hat dazu einen guten Artikel veröffentlicht.[13] Ein möglicher Begleiteffekt ist, dass das keusch gehaltene Weib irgendwann anfängt, sich unerwünscht oder unerwünscht zu fühlen, wenn seine Sexualität weggeschlossen ist. Eine anderer Erklärungs­ansatz ist die selbst verursachte Wunde von Dominanten, die in ihrer Fantasie davon ausgehen, dass weibliche Keuschheit direkt zu dauerhaften Praktiken führen kann. Anstatt es langsam anzugehen, um zu sehen, was für das unterwürfige Weib möglich und machbar ist, will der Dominante gleich Monate am Stück machen und schreckt damit Weiber ab, die ursprünglich echtes Interesse an Keuschheits­spielen hatten. Es gibt auch die technische Seite, wo Geräte für Männer kleiner sein können, während Weiber einen vollen Gürtel für die richtige Umschließung oder sehr knifflige Piercing-/Geräte-Kombinationen benötigen, die erhebliche physische und finanzielle Einsätze erfordern. In letzter Zeit benutze ich gerne das Beispiel, warum jemand, der seine lieblings-bequeme Unterwäsche 24/7 nicht für einen Monat am Stück zu tragen bereit ist, warum er dies bei einem Metall-Keuschheitsgürtel erwartet.

Wenn schon weibliche Keuschheitsspiele nicht einfach funktionieren, weil der Dominante es so will, so besteht doch die Hoffnung, dass die Erforschung der Motive bei echten Keuschheits­mädchen einige Erkenntnisse über mögliche Zusammenhänge bringt. Tatsächlich gib es eine traurige Fülle an Beispielen, die im Internet das Auszuleben von Fantasien vortäuschen. Dies mag nicht unbedingt überraschend sein, aber sie ruinieren realistische Erwartungen für diejenigen, die versuchen, Keuschheits­spiele im echten Leben umzusetzen. Nach bisherigen Recherchen sind die Gründe für das Interesse an weiblicher Keuschheit etwas vielfältiger als erwartet, was die Wichtigkeit unterstreicht, sich mit der Person zu verbinden und nicht nur mit dem Fetisch.

Kitty Denied

Meine erste Berührung mit der Idee des weiblichen Keuschheitsgürtels war in der Schule. Ich erinnere mich, dass ich über die spanische Inquisition[wp] und all die Foltergeräte gelernt habe, und irgendwie wurden Keuschheitsgürtel mit diesen in einen Topf geworfen. Ich erinnere mich, dass ich entsetzt war und dann nach Hause ging und wütend auf die Vorstellung masturbierte, eingesperrt zu sein und mich nicht berühren zu können. Ich vermute, das ganze Konzept sollte verhindern, dass Frauen vergewaltigt wurden, aber ich sah sofort, dass es die Trägerin auch daran hindern würde, sich selbst zu berühren. Ich habe viel Zeit damit verbracht, mir Szenarien auszudenken, in denen ich eingesperrt werden müsste - vielleicht wurde ich beim Spielen mit mir selbst erwischt, oder vielleicht wurde ich im Militär­gefängnis bestraft und brauchte Prügel, aber meine Löcher mussten vor unbeaufsichtigtem Gebrauch geschützt werden. Seitdem haben Historiker bewiesen, dass weibliche Keuschheitsgürtel nie wirklich existierten und wahrscheinlich nur eine Idee von irgendeinem alten Perversen waren, aber es war immer eine super heiße Idee in meinem Kopf.

Als ich erwachsen wurde und begann, meine devote Seite zu erforschen, blieb die ganze Idee, dass mir die Lust verwehrt würde, ein großer Teil dessen, was mich anmacht. Ich mochte schon immer die Vorstellung, dass meine Wünsche ignoriert werden und das Konzept, dass das, was ich will, keine Rolle spielt, was dazu führt, dass ich dienen muss, ohne eine Garantie auf Befriedigung im Gegenzug.

Natürlich fühlte ich mich von der Idee der Orgasmuskontrolle angezogen, aber ich hatte einige unglückliche Begegnungen mit Doms, die das ganze Orgasmus­kontroll­szenario für mich schon früh völlig ruinierten. Sie schienen immer zu erwarten, dass ich viel länger nicht komme, als es für mich sexy ist. Vor allem ein Dom wollte, dass ich WOCHEN lang nicht komme, und das ist ein ALPTRAUM für mich! Anscheinend habe ich einen ungewöhnlich starken Sexualtrieb für ein Mädchen, denn wenn ich unbeaufsichtigt bin, komme ich mindestens dreimal am Tag (und das ist ein ruhiger Tag für mich).

Weil diese Doms nicht wussten, wann sie aufhören sollten, fühlte sich eine einfache Orgasmus­kontrolle für mich extrem an. Ich hatte große Angst davor, einen Keuschheits&shy,gürtel in den Mix einzubauen, also gab ich die Idee der Keuschheit komplett auf. Ich ertappte mich dabei, dass ich die extremeren Dinge, an denen ich interessiert bin, vor meinen Dominanten verbarg, einfach weil ich ihnen nicht vertraute, dass sie es nicht übertreiben und es keinen Spaß mehr machen würde. Ich musste eine ziemlich klare Linie in den Sand setzen, wenn jemand mein Leben kontrollieren wollte, ohne direkt angefasst zu werden, weil sie mich unglücklich machten.

Ich hatte Glück, als ich vor etwa sieben Jahren Sir traf, weil er mir eine ganz neue Welt eröffnete. Er schaffte es, all den Schaden zu beheben, den die früheren Doms angerichtet hatten, und mir zu zeigen, dass er vernünftig und fair ist und man ihm vertrauen kann, dass er weiß, wann genug ist. Ich habe es genossen zu sehen, wie sich unsere Fetische entwickelt und verändert haben, während wir uns immer wohler fühlten, was wir beide brauchen.

Im Laufe der Jahre, als Sir mehr Kontrolle über mich übernahm, hat er klar festgelegt, dass seine Bedürfnisse an erster Stelle stehen - was ich schon immer super heiß fand. Ich bin eine dienst­leistungs­orientierte Unterwürfige und ich liebe Rituale und Vorschriften. Er hat mir einige spezifische Regeln gegeben, um sicher­zu­stellen, dass ich mich an meinen Platz erinnere und ihm weiterhin gefalle, und in letzter Zeit hat sich dies zu etwas entwickelt, das wir "selbstlosen Dienst" nennen.

Der Gürtel passt gut zu diesem Konzept des selbstlosen Dienens, denn wenn ich ihn trage, schließt er die Möglichkeit aus, dass ich etwas als Gegenleistung für meinen Dienst bekomme. Ich mag die Verweigerung, das Gefühl, ignoriert zu werden und das Konzept, dass das mein Wollen keine Rolle spielt. Wenn ich den Gürtel anlege, fühle ich mich sofort unterwürfig und bereit, mich nützlich zu machen. Das kalte Metall, das über meiner Muschi liegt, unterstreicht, dass nichts in meiner Muschi ist, wodurch ich mich besonders ignoriert fühle.

Der Gürtel bewirkt das Gefühl der Hilflosigkeit und den Wunsch, Sir unbedingt befriedigen zu wollen. Ich will sofort etwas in meinem Mund haben, was perfekt zu dem passt, wozu Sir mich benutzt. Der Gürtel macht mich unruhig und bereit, alles zu tun, nur um mich von der Tatsache abzulenken, dass mein eigenes Vergnügen keine Möglichkeit mehr ist. Alles, was ich tun kann, ist, mich voll und ganz auf Sir zu konzentrieren und im Stillen darauf zu hoffen, dass er mir irgendwann etwas Aufmerksamkeit für meine Muschi schenkt.

Wenn Stöpsel hinzugefügt werden, fühle ich mich noch nuttiger und werde daran erinnert, dass das Leben für Schlampen nicht fair ist. Das bewirkt ein eifrigeres Saugen für Sir - was auch sein gewünschtes Ergebnis ist. Wenn ich lange genug gestöpselt und mit einem Gürtel gesichert werde, bin ich schließlich dankbar für die Stöpsel, nur um überhaupt eine Stimulierung zu haben... auch wenn es definitiv nicht genug ist, um abzuspritzen. Ich fühle mich soooo nuttig, dass ich so verzweifelt bin, gefickt zu werden, dass ich bereit bin, Stöpsel in meiner Muschi und meinem Po als Ausgleich zu haben. Kein anderes Spielzeug gibt mir dieses Gefühl.

Apropos Hintern: Ich liebe das Kombi-Schild und wie es versinnbildlicht, dass Sir es immer noch genießen kann, meinen Hintern zu ficken, aber ich würde kein Lustgefühl dabei bekommen. Den Arschfick als eine von Sirs Möglichkeiten vor Sugen zu haben, hält mich gehorsam und begierig ihm zu gefallen, da ich kein großer Fan von anal bin.

Das fasst also im wesentlichen zusammen, warum ich Keuschheits­gürtel liebe. Sie sind einfach ein Sexspielzeug, das wir benutzen, um meinen Augenmerk und meine Motivation dort zu halten, wo sie sein sollten: bei der Befriedigung von Sirs Schwanz.

Um ehrlich zu sein, probieren Sir und ich gerade erst aus, den Orgasmus zu verweigern (abgesehen von der Zeit, in der ich in dem Gürtel verbringe). Das hat mir geholfen, Aufgaben zu erledigen, die ich bisher aufgeschoben habe. Zum Beispiel: Sir gibt eine Aufgabe... Ich denke darüber nach und werde feucht, spritze heimlich ab, mache ein Nickerchen und erledige die Aufgabe nicht. Wenn ich mir einen Orgasmus verdienen muss, bleibe ich an den Aufgaben dran, was Sir glücklich macht. Ich fühle mich dadurch kontrollierter und unterwürfiger, und wenn ich jetzt abspritzen darf, fühlt es sich besser an als je zuvor, weil ich es mir verdient habe.

Ich denke, dass dieser Fetisch etwas ungewöhnlich ist und missverstanden wird, sodass die Leute nicht wirklich wissen, wo sie damit anfangen sollen. Ich denke, dass diese Erwartung des rund um die Uhr Tragens die Mädchen davon abschreckt, den Gürtel auszuprobieren. Ich sehe oft, wie die Logik von männlichen Keuschheits­apparaten auf weibliche Keuschheits­gürtel übertragen wird, und das macht mich verrückt. Da Männer ihre Peniskäfige rund um die Uhr tragen können, denken sie, dass Weiber ihren Gürtel auch rund um die Uhr tragen sollten. Es gibt so viele Gründe, warum diese Logik falsch ist und sogar kontra­produktiv, um Mädchen dazu zu bringen, Gürtel auszuprobieren, aber um es zusammen­zu­fassen - Männer können ihre Geräte tragen, weil sie nicht um den ganzen Körper gewickelt sind. Er ist kleiner und passt ganz anders als ein weiblicher Keuschheits­gürtel. Ich möchte nicht zu weit in dieses Thema einsteigen, aber es gibt auch mentale und emotionale Aspekte, die eine Rolle spielen, ebenso wie der Sexualtrieb, die Hormone und die Motive, den Gürtel zu tragen. Zum Beispiel mag ein Mann die Erniedrigung seines "kleinen Schwanzes, den keiner will" genießen, aber eine Frau kann motiviert sein, ihren Gürtel zu tragen, weil sie der Besitz ihres Doms ist und sich wertgeschätzt und geschützt fühlt. Wenn er sie einsperrt und den Gürtel nie abnimmt, um sie zu ficken, kann sie sich zurück­gewiesen fühlen, und auf lange Sicht wird das eine schlechte Entwicklung sein. Außerdem kann das Tragen von Gürteln bei Frauen über einen sehr langen Zeitraum den Sexualtrieb beeinflussen. Das heißt, wenn sie den Gürtel zu lange trägt, kann es einen Punkt geben, an dem sie überhaupt keinen Sex mehr will. In diesem Szenario gewinnt niemand.

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Einzelnachweise

  1. Keuschhaltung auf Distanz durch Online Domina, Fetisch-Treffen am 20. August 2018 (Text gestrafft und sprachlich geglättet)
  2. LechZikon: Keuschhaltung
  3. Peitschenbär: Keuschhaltung
  4. Charlotte de Winter: Keuschhaltung
  5. Lady Dekadenz: Keuschhaltung
  6. Lady Dekadenz: KG-Sklave
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Sklaven-Zentrale: Keuschhaltung (Chastity) (02.06.2014)
  8. Keuschhaltung Joyclub, 14. Mai 2010
  9. Keuschhaltung Joyclub, 27. Januar 2011
  10. Keuschhaltung Joyclub, 30. Januar 2011
  11. Keuschhaltung Joyclub, 30. Januar 2011
  12. 12,0 12,1 Keuschhaltung: Fünf Schlüsselherrinnen chatten über die etwas andere "Käfighaltung"
  13. Chastity play for two, Serious Bondage am 11. April 2014
  14. What Makes Female Chastity Interesting To You?, Discerning Specialist am 14. September 2017

Querverweise

Netzverweise

Keyholding Service
  • EmlaLock (Chastity Belt Time Delay Keyholding Service)
  • ChastiKey (A mobile app for chastity and keyholding)
    • Das Spiel mit der Keuschheit, BDSM-Theory am 9. Juni 2019
      ChastiKey ist ein Wortspiel aus dem Englischen Chastity (Keuschheit) und Key (Schlüssel). ChastiKey ist eine App fürs Handy, die Menschen die keusch gehalten werden wollen, mit Menschen, die andere keusch halten wollen, anonym zusammenbringt.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Keuschhaltung (14. April 2014) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.