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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Keuschheit

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Keuschheit (keusch aus lateinisch conscius, 'bewusst'), lateinisch castitas ist ein ethisches Konzept der Mäßigung im Umgang mit Sexualität, zumeist aus religiösen Gründen.

Oft wird unter Keuschheit lediglich sexuelle Abstinenz oder Enthaltsamkeit verstanden; das Ideal der gewollten und bewussten Keuschheit ist allerdings weitreichender: Keuschheit bezeichnet das Verhalten einer Person, sich auf Grund eines erworbenen Schamgefühls oder kraft eines bewussten Grundsatzes schamhaft zu verhalten und das Unschamhafte und Verstöße gegen die Sittlichkeit zu meiden. In vielen Kulturen spielt die Aufforderung zur Keuschheit als religiöses Gebot eine Rolle (siehe auch Tabu). Dieses Verständnis von Keuschheit als allgemeine Mäßigung, die nicht auf sexuelles Verhalten alleine beschränkt ist, lässt sich auch an der Entwicklung des Wortes keusch im Deutschen beobachten. Noch im Mittel­hoch­deutschen bedeutete kiusche "sittsam" oder "bewusst". Erst zum Neu­hoch­deutschen hin verengte sich die Bedeutung hin zur sexuellen Enthaltsamkeit.[1]

In der christlichen Ikonografie werden den sieben Todsünden[wp] oftmals die sieben himmlischen Tugenden[wp] gegen­über­gestellt; dabei ist die Keuschheit als Tugend Gegenpart der Wollust[wp] (lateinisch luxuria). Ein Symbol der jungfräulichen Reinheit ist die Lilie[wp].

Zitate

Zitat: «Es war nie die traditionelle Sichtweise, daß die erotische Macht einer Frau über Männer etwas sei, über das sie bedingungslose persönliche Rechte hätte. Stattdessen wurde der Gebrauch, den sie von dieser natürlichen Macht machte, als mit umfangreichen Verantwortlichkeiten beladen verstanden - gegenüber Gott, ihrer Familie, dem Mann, dem sie sich hingab, den durch diese Verbindung gezeugten Kindern, und ihrem eigenen langfristigen Wohlergehen. Um ihre Verpflichtungen als Geschöpf, Tochter, Ehefrau und Mutter zu erfüllen, brauchte sie beträchtliche Selbst­kontroll­fähig­keiten. Diese kultivierte und gesellschaftlich bestärkte sexuelle Selbstkontrolle wurde Sittsamkeit genannt. Sie erforderte hauptsächlich die Pflicht zur Keuschheit vor der Ehe und zur Treue in der Ehe; in zweiter Linie beinhaltete sie die Wahrung eines bestimmten Benehmens gegenüber Männern - höflich, aber reserviert.»  - F. Roger Devlin[2]
Zitat: «Keuschheit ist im üblichen Sinne ein Geistes- und Lebens­zustand, der sich nicht nur von sexuellen Handlungen, sondern auch möglichst von jedem sexuellem Verlangen fernzuhalten versucht.

Im SM-Kontext bezeichnet Keuschheit einen Zustand der (mindestens) Sexlosigkeit oder sogar der Erregungs­losigkeit. Dieser Zustand kann freiwillig eingehalten werden, von einem anderen angeordnet sein (beispielsweise ein Wichsverbot), oder er kann aufgezwungen sein und wird dann beispielsweise durch Fesselung oder (für länger) einen Keuschheitsgürtel gewährleistet. Keuschhaltung kann ein Bestandteil von DS-Spielen sein, siehe Orgasmuskontrolle.

Manche SMler finden ihr Vergnügen schon im Zustand des keusch sein (müssens). Andere betrachten Keuschheit eher als Mittel, um die Erregung zu steigern, die sich dann nach dem Ende der Keuschheit umso stärker entladen kann (oder darf). Zu letzterem berichten einige Spieler, dass nach einigen Tagen die erregende Wirkung der Keuschheit nachlässt, was nahelegt, dass diese Spielart vielleicht nur für kürzere Zeitdauer geeignet ist.»  - SMiki[3]

Literatur

  • A Journey in to Chastity - written by a collared slave to Mistress Angelica, collared slave (Author), Mistress Angelica (Publisher), 2017, 85 pages
  • Georgia Ivey Green: A KeyHolder's Handbook - A Woman's Guide To Male Chastity And Sexual Teasing, 2013[4]
  • Lucy Fairbourne: Male Chastity - a Guide for Keyholders, 2010

Einzelnachweise

  1. F. Bross: Grundkurs Germanistische Linguistik für das bayerische Staatsexamen, Gunter Narr, Tübingen 2014, S. 174
  2. F. Roger Devlin: Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 2 (Fallout der Revolution: "Date Rape") (übersetzt von Deep Roots), As der Schwerter am 30. Juni 2015, Original: Sexual Utopia in Power, Part 2, Counter-Currents Publishing am 13. Juli 2011
  3. SMiki: Keuschheit[webarchiv], Version am 5. April 2006
  4. Aus den Rezensionen:
    Eine behutsame Einführung in die männliche Keuschheit
    Ich würde dies als eine behutsame Einführung in die männliche Keuschheit betrachten. Wenn Sie ein Mann sind und versuchen herauszufinden, wie Sie Ihrer Partnerin männliche Keuschheit nahebringen können, kann dieses Buch eine Hilfe sein. [...]
    Bücher zu diesem Thema sind oft als Pornos getarnt. Wenn Sie Ihrem Vanille­partner eines davon vorsetzen, wird das überhaupt nicht helfen. Frau Green hat einen Leitfaden geschrieben, der grundlegend ist und Ihren zukünftigen Schlüsselhalter nicht verschrecken sollte.
    Mehr in die Tiefe zu gehen, ist meiner Meinung nach für männliche Keuschheit unmöglich. Es gibt einfach zu viele Unterschiede in den Hintergründen und Erfahrungen der Partner, als dass man einen allumfassenden, schlüssigen Leitfaden schreiben könnte. Dies ist ein guter Anfang.
    Ihre Beschreibungen der Keuschheits­erfahrung für beide Partner sind genau richtig. Ich musste es aus erster Hand erfahren, um zu akzeptieren, was sie behauptet. Wenn Sie eine solide Beziehung haben, kann das Befolgen ihrer Vorschläge zu einer besseren Kommunikation zwischen den Partnern führen, zu einer Erkundung neuer Grenzen und zu einer Menge Spaß. All das führt zu einer stärkeren Beziehung.

Querverweise

Netzverweise