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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Klassenfeind

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Der Begriff Klassenfeind leitet sich aus der Klassentheorie des Marxismus ab, wonach Klassen[wp] Gruppen von Menschen sind, die sich in ihren ökonomischen und politischen Zielen im Klassenkampf gegen­über­stehen. Laut dieser Theorie gibt es in der Gegenwart zwei Klassen: Die Besitzer der materiellen Mittel (Produktions­mittel, d. h. Grundbesitz und Kapital) und diejenigen, die nur ihre Arbeitskraft[wp] besitzen, die Arbeiterklasse[wp], das Proletariat[wp]. Klassenfeind kann als Bezeichnung für eine Person oder eine Personen­gruppe gebraucht werden. Er kann einen Vorwurf darstellen, der auf die Identifizierung als Feind und deren Überwindung oder Vernichtung abzielt, kann aber auch rein analysierend verwandt werden.

Wortgebrauch in der Sowjetunion

Klassenfeind oder Feind der Werktätigen war in den ersten Jahren der sowjetischen Geschichte[wp] der zentrale Begriff bei der Verfolgung missliebiger Personen, Andersdenkender und Oppositioneller. Bereits am 8. September 1918 befahl der Rat der Volkskommissare[wp] in seinem "Dekret über den Roten Terror[wp]", Klassenfeinde in Konzentrations­lager[wp] zu sperren.[1] Der Begriff lieferte die Rechtfertigung für Massen­verhaftungen, Massen­exekutionen und Deportationen in den Gulag[wp].

Wortgebrauch in der DDR

In der DDR[wp] benutzte das Ministerium für Staatssicherheit[wp] (MfS) den Begriff, um den Gegenstand seiner "Wachsamkeit" und operativen Tätigkeit zu definieren, nämlich "alle der Arbeiterklasse und dem Sozialismus antagonistisch gegen­über­stehenden feindlichen Klassenkräfte". Um innere und äußere Klassenfeinde zu unterscheiden, wurden letztere oft mit dem Attribut imperialistisch[wp] versehen. Gegen innere Klassenfeinde, die vom MfS intern auch als Feindlich-negative Personen[wp] bezeichnet wurden, lautete der Auftrag: schnelles Erkennen, Unterbindung der Handlungen, gegebenenfalls "Liquidierung in kürzester Zeit" oder Anwendung der so genannten "Zersetzung". DDR-Bürger, die in ihrem Denken, Reden und Handeln von der vorgegebenen politischen Meinung und Handlungsweise abwichen, fanden sich so als Klassenfeind bzw. feindlich-negative Person wieder, ebenso Ausreisewillige.[2]

Wortgebrauch im Feminismus

Im Feminismus wird der Begriff Frauenfeind in gleicher Weise gebraucht, um missliebige Personen, Andersdenkende, insbesondere Feminismuskritiker und Oppositionelle zu verfolgen und gesellschaftlich zu marginalisieren. Laut der Theorie vom "Nebenwiderspruch" gibt es zwei Klassen: Die Männer und die Frauen, wobei die Männer an allem schuld sind und die Frauen kollektiv unterdrücken. Um als "Frauenfeind" bezeichnet zu werden, ist keine aktive Unter­drückungs­handlung notwendig, eine Leugnung der feministischen Ideologie reicht bereits aus. Als "Frauenhasser" wird ein Mann bezeichnet, der einer Feministin hartnäckig widerspricht.

Feministinnen widersprechen der marxistische Doktrin vom Haupt­wider­spruch (der Gegensatz zwischen Arbeit und Kapital) und den Neben­wider­sprüchen, und erklären das Patriarchat (obschon die nur eine Verschwörungstheorie ist) und die "Unterdrückung der Frau" zum Haupt­wider­spruch:

Zitat: «Die klassisch, dogmatische marxistische Analyse teilte die vielfältigen Widersprüche des Kapitalismus in den Haupt­wider­spruch (der Gegensatz zwischen Arbeit und Kapital) und die Neben­wider­sprüche.

Zu recht hat der marxistische Feminismus[wp] dies kritisiert. Die Unterdrückung der Frauen ist nicht bloß ein Neben­wider­spruch eben so wenig wie rassistische und andere komplexe Unter­drückungs­formen. Insbesondere auch als sie nicht bloß Beiwerk, sondern integraler Bestandteil der kapitalistischen Aus­beutungs­maschine sind.

Seit Gramsci[wp] sollte klar sein: Wer grundlegende Veränderungen der Gesellschaft will, muss zuerst die bestehende Hegemonie[wp] auflösen.

Erschreckend ist, dass die Linke diese Erkenntnisse scheinbar wieder verlernt.» [3]

Einzelnachweise

  1. Beschluß des Rates der Volks­kommissare über den Roten Terror, 5. September 1918 auf 1000dokumente.de, Zugriff am 23. August 2015.
  2. Christian Bergmann, Die Sprache der Stasi. Ein Beitrag zur Sprachkritik, Vandenhoeck und Rupprecht, Göttingen 1999, S. 46-64
  3. Haupt- und Nebenwiderspruch reloaded?, qummunismus / kommunismus reloaded am 23. Oktober 2017

Querverweise

Netzverweise


Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Klassenfeind (4. Juli 2017) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.