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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.

Es gibt wesentlich mehr Abtreibungs­tote (101.000 im Jahr 2019[ext]) als Corona-Tote (Stand: 17. April: 4000[ext]) in Deutschland!

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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Lawrence Lader

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Lawrence Lader
Lawrence Lader (2001)
Gelebt 6. August 1919–7. Mai 2006
Beruf Journalist, Autor
Ehegatte Joan Summers Lader

Lawrence Lader (1919-2006) war Journalist und Autor von 11 Büchern, darunter Abortion, welches neun Mal in der Grundsatzentscheidung des Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten[wp] im Fall Roe v. Wade zitiert wurde, The Margaret Sanger Story and the Fight for Birth Control, der ersten veröffentlichten Biographie von Margaret Sanger, A Private Matter: RU-486 and the Abortion Crisis, ein Plädoyer für die Abtreibungs­pille.

Biographie

Lawrence Lader studierte an der Harvard University im Jahr 1941. Danach diente er während des Zweiten Weltkrieges als Soldat. Lader schrieb für Readers Digest und The New Republic und verfasste viele Bücher über die Legalisierung der Abtreibung. Sein 1966 erschienenes Buch Abortion war die erste große Veröffentlichung über das damalige Tabuthema. Es wurde in der einflussreichen Roe v. Wade-Entscheidung vom Obersten Gerichtshof in seiner Entscheidungs­begründung mehrfach zitiert.

Über die 1955 veröffentlichte Biographie von Margaret Sanger, die als Mutter der Geburtenkontrolle gilt und die eine glühende Verfechterin der Abtreibung war, kam er selbst auf das Thema. Von Betty Friedan wurde er als Vater der Abtreibung beschrieben.

Im Februar 1969 war er zusammen mit dem Abtreibungsarzt Bernard Nathanson, der Feministin Betty Friedan und der New Yorker Politikerin Carol Greitzer Gründungsmitglied der Nationale Vereinigung für die Aufhebung des gesetzlichen Abtreibungsverbotes ("National Association for Repeal of Abortion Law", später umbenannt in National Abortion Rights Action League und jetzt als NARAL bekannt).

1975 gründete er Abortion Rights Mobilization, welche sich zentral für die Einführung der Abtreibungspille RU-486[wp] einsetzte.[1]

1988-1989 setzte er sich in einem Rechtsstreit gegen die Katholische Kirche für die Beendigung der Steuer­befreiung ein, weil er darin den Grundsatz der Trennung von Kirche und Staat[wp] bedroht und "das fragile Gleichgewicht unserer pluralistischen Gesellschaft" erschüttert sah. Der Rechtsstreit ging verloren. Lader starb an Darmkrebs.[2]

Werke

  • The Margaret Sanger Story and the Fight for Birth Control, Garden City 1955, 352 Seiten, ISBN 0-8371-7076-1; Greenwood Pres 1975s, 348 Seiten, ISBN 0-8371-7076-1
  • Abortion, Beacon Press, 1966, 212 Seiten
  • Margaret Sanger: pioneer of birth control (mit Milton Meltzer), Crowell, 1969, 174 Seiten
  • A Guide to Abortion Laws in the United States, Redbook Publishing Company, 1971, 8 Seiten
  • Abortion II: making the revolution, Beacon Press, 1973, 242 Seiten
  • The Margaret Sanger Story and the Fight for Birth Control, Greenwood Publishing Group, 1975, 348 Seiten
  • Power on the Left: American Radical Movements Since 1946, Lightning Source Incorporated, 1979, 440 Seiten
  • RU 486: the pill that could end the abortion wars and why American women don't have it, Addison-Wesley, 1991, 172 Seiten
  • A Private Matter: Ru 486 and the Abortion Crisis, Prometheus Books, 1995, 254 Seiten
  • Ideas triumphant: strategies for social change and progress, Seven Locks Press, 2003, 194 Seiten
  • Remembering the Horror Before Roe v. Wade: Desperate Letters Before 1973, Institute for Democracy Studies, 2003, 12 Seiten

Einzelnachweise

Netzverweise