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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. Judge confirms the mothers right of possession and justifies it with the childs welfare.jpg
Rolle des Staates in der Familie
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

männer.ch

Aus WikiMANNia
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männer.ch
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Beschreibung Webseite
Sprachen deutsch
Online seit 2005
Status Aktiv
Weitere Infos
Betreiber Markus Gygli
Urheber Markus Theunert
URL maenner.ch

männer.ch wurde am 28. Juni 2005 als Dachverband der Schweizer Männer- und Väter­organisationen gegründet und versteht sich als Männer­lobby. Nach Eigenangaben vertritt männer.ch im Oktober 2010 die Interessen von rund 3000 Männern und Frauen in über 20 Institutionen, letztere als Kollektiv­mitglieder angeschlossen.[1]

Organisation

Der Verein mit Sitz in Bern und Geschäftsstelle in Reinach[wp] ist hauptsächlich in der deutsch­sprachigen Schweiz verankert. Der Präsident ist Markus Theunert.

Das politische Selbstverständnis fasst der Verband so zusammen:

"Das einseitig traditionelle, von männlichen Rollenkorsetten geprägte System, ist nicht nur frauen-, kinder- und lebens­feindlich - es ist in vielem auch männerfeindlich. Es wertet Männer wie Frauen ab, die sich für Gleichwertigkeit einsetzen. männer.ch setzt sich deshalb für gesellschaftliche Rahmen­bedingungen und Strukturen ein, in denen einseitig traditionelle Männlichkeit überwunden und Männer auf der Suche nach neuen, lebens­fördernden Männerbildern unterstützt werden. Damit gewinnen Männer, Frauen und Kinder." [2]

Im Januar 2016 trat Theunert vom Amt des Präsidenten zurück, um die neu geschaffene Stelle eines Generalsekretärs des Verbandes einzunehmen. Nachfolger als Präsident wurde Markus Gygli.[3]

Aktivitäten

Im Jahre 2007 veranstaltete der Verein den Schweizer Vätertag.[4][5] Gemeinsam mit anderen Eltern-, Kinder- und Jugend­organisationen setzt sich männer.ch überdies für die Einführung einer arbeits­gesetzlich normierten Väterzeit ein.[6] Am 25. Juni 2011 hielt Markus Theunert einen Vortrag auf dem 2. Internationalen Antifeminismus-Treffen.[7]

Positionen

Männer.ch hetzt gegen WikiMANNia und empfiehlt Feminismus als "gut für Männer".

Zitat: «Heute mal eine gute Nachricht. Die anti-emanzipatorische, regressive und verschwörungstheoretische Wikiseite "WikiMANNia" wird Ende Jahr ihre Redaktion schliessen.

Die Seite, die unseren Geschäftsleiter Markus Theunert als "Marionette" und als "männliche Legitimitäts­­fassade für den schweizerischen Staatsfeminismus" bezeichnet, hat offenbar keine Zukunft.

Im Gegensatz zu sorgsamen, offenen und vielfältigen Männlichkeiten. Und einer Geschlechter­gleich­stellung mit einem besseren Leben für alle.» , Facebook-Konto maenner.ch[8]

Zitat: «Profeminist Jens van Tricht[ext][9] wagt sich in die Weltwoche mit einem persönlich-leidenschaftlichen Plädoyer, warum Feminismus gut für Männer ist. Das gleichnamige Buch von ihm gibt es in deutscher Übersetzung.
"Eigentlich sind wir alle ein Fass voller Möglichkeiten. Aber leider entscheidet die Gesellschaft schon vor unserer Geburt, dass wir nicht einfach Menschen sein werden, sondern als Junge oder Mädchen geboren werden. Wir werden vorsortiert, nach Blau und Rosa, nach männlich und weiblich. Jungen lernen, dass sie nicht weiblich sein dürfen, Mädchen lernen, dass sie nicht männlich sein dürfen."[10]» , Facebook-Konto maenner.ch[11]

Männer.ch bezeichnet Donald Trump und Silvio Berlusconi[wp] als "Vorkämpfer in Sachen öffentlich zur Schau gestellter Männlichkeits-Parodie".[12]

Bündnispolitik

In der Debatte um die gesetzliche Neuregelung der elterlichen Sorge im Falle von Trennung/Scheidung arbeitet männer.ch eng mit anderen Partnern - wie beispielsweise Alliance F[wp], dem Dachverband der Schweizer Frauen­organisationen - zusammen.

Kritik

Männerorganisationen wie maenner.ch und GeCoBi verlangen einen Teil der Gleich­stellungs­mittel des Staatsfeminismus, um damit sich selber und ihre staatliche "Männer-Gleichstellung" finanzieren zu können. Sie bejahen also eine umerzieherische Geschlechter­politik und befinden sich deshalb mit dem institutionalisierten Feminismus in einem Abhängigkeits­verhältnis, da dieser als Kooperations­partner mit den nötigen Mitteln angesehen wird, mit dem man in den Dialog treten muss.

Das geht jedoch zu Lasten der Ernsthaftigkeit und der Glaubwürdigkeit eines Engagements für Männerrechte. Diese Abhängigkeit verhindert die entscheidende Erkenntnis, dass der Feminismus das wahre Hindernis auf dem Weg zu Männerrechten und wahrer Gleichberechtigung ist und somit eine Überwindung desselben eine unumgängliche Station hin zu einem ehrlichen und wirksamen Engagement für Männer ist.[13]

männer.ch schreibt unter "Was wollen wir":

Wir verweigern uns dabei dem einfacheren Weg, uns als "Emanzipations­verlierer" zu gebärden und die (durchaus bestehenden) Diskriminierungen von Männern ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen. [...] Gleichzeitig halten wir es für nicht fruchtbar, diese Benachteiligungen gegen­einander aufzuwiegen und die Frage zu stellen, welchem Geschlecht es "schlechter geht". Anhand welchen Kriteriums soll man schon entscheiden können, ob es "besser" ist, 8 Prozent weniger zu verdienen oder 5 Jahre früher zu sterben ...? [14]

Es ist problematisch, die kürzere Lebenserwartung der Männer und die massiven gesetzlichen Diskriminierungen der Männer mit den schlichtweg erfundenen und erlogenen Frauen­benachteiligungen gleichzusetzen und dann beide in einem Atemzug als ähnlich belanglos außer Acht zu lassen. Das wirkt sehr nach einem Versuch, sich beim Staatsfeminismus anzubiedern. Dazu passt, dass sich männer.ch von IGAF und Männerpartei distanziert:

"Die Männerpartei (www.maennerpartei.ch) und die IG Antifeminismus (www.igaf.ch) prangern primär die Benachteiligungen von Männern (z. B. im Bereich Scheidungsrecht) an. In ihrem Kampf gegen diese Diskriminierungen argumentieren sie mit dem Fokus auf Männerrechte, nicht auf dem Geschlechterdialog. Das hat dazu geführt, dass sich männer.ch von der IGAF distanziert hat." [14]

Und solche Organisationen wollen für euch Männer sprechen! Maenner.ch irrt auch gewaltig, wenn er den ernsthaften Widerstand gegen den Staatsfeminismus als einfacher darstellt, als die Kollaboration mit dem institutionalisierten Feminismus. Ist nicht gerade die Konformität der angenehmere Weg?[13]

"Die Schweiz braucht weder feministische noch antifeministische Ideologie, sondern eine pragmatische Gleichstellungs­politik, welche Frauen und Männer als gleichwertige Akteure wahrnimmt und geschlechter­differenzierte Massnahmen zur Realisierung echter Chancengleichheit ergreift." totalitaer

Mit folgenden Floskeln über Lohndiskriminierung und geringere Lebenserwartung der Männer:

"Wie soll sich schon ermessen lassen, ob es «besser» ist, acht Prozent weniger zu verdienen oder fünf Jahre früher zu sterben?" [15]

mogelt sich Männer.ch schon seit jeher um die klare Beantwortung der unbequemen Frage nach ihrem fehlenden Engagement gegen echte Männerprobleme herum.

Antwort 1: "Gleichstellungspolitik ist doch genuin feministisch. Das eine könnte ohne das andere gar nicht existieren." [16]

Antwort 2: "Sackgasse? Seit über 10 Jahren sitzt Hr. Theunert nun mit den Feministen zusammen und diskutiert. Herausgekommen ist für Männer bisher absolut nichts. Und da beklagt er sich, daß sich eine antifeministische Vereinigung herausbildet, die nicht länger zusehen will?" [17]

Zitat: «Männer.ch lässt sich mit dem deutschen Bundesforum Männer vergleichen. Politisch eher links, gleichstellungs­orientiert, thematisch breit, dafür weniger tief.»  - Oliver Hunziker[18]

Einzelnachweise

  1. maenner.ch: Kurzportrait[webarchiv], archiviert am 24. März 2013 (Webarchiv vom 24. März 2013)
  2. maenner.ch: Leitidee[webarchiv], archiviert am 17. Oktober 2010 (Webarchiv vom 28. Oktober 2010)
  3. Markus Gygli ist neuer männer.ch Präsident, Medienmitteilung vom 23. Januar 2016
  4. Vätertag
  5. Forderung nach Vaterschaftsurlaub wird lauter, SwissInfo (broken)
  6. Schweizer Vätertag am 17. Juni 2007: Unterlagen zur Medienkonferenz: Wert und Engagement der Väter steigern!
  7. Pdf-icon-extern.svg Männerpolitik statt Antifeminismus. Eine Provokation.[ext] - Markus Theunert, 25. Juni 2011 (172 KB)
  8. maenner.ch auf Facebook am 6. Dezember 2019
  9. Jens van Tricht, Jahrgang 1969, hat an der Universität Amsterdam Frauen- und Geschlechter­wissen­schaften studiert und beschäftigt sich seit 25 Jahren mit dem Thema "Männer und Männlichkeit". Seit 2006 arbeitet er als Koordinator der bestehenden weltweiten MenEngage Alliance, die mit Jungen und Männern an der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit arbeitet. - Zitiert aus Christoph-Links-Verlag
  10. Jens van Tricht: Geschlechter: Warum Feminismus gut für Männer ist, Weltwoche am 8. Januar 2020 (Anreißer: Solange Männer ihre sogenannt weiblichen Talente und Qualitäten nicht erkennen, können sie sich nicht zu ganzheitlichen[wp] Menschen ausbilden. Die Folgen sind verheerend: für die Gesellschaft, aber auch für jeden Einzelnen.) (Aus dem Inhalt: Es ist eigentlich komisch, dass ich einen Artikel unter diesem Motto schreibe, ich, ein weisser, heterosexueller Cis-Mann mittleren Alters, der alle Privilegien repräsentiert, die vom intersektionalen Feminismus kritisiert und dekonstruiert werden. Gleichzeitig ist nichts mehr selbstverständlich in meinem Leben und in dieser Welt. Ich will deshalb erklären, weshalb Feminismus wichtig ist - für alle Menschen, auch für einen Mann wie mich. [...])
  11. maenner.ch auf Facebook am 13. Januar 2020
  12. maenner.ch auf Facebook am 15. Januar 2020
  13. 13,0 13,1 Oliver Hunziker: "Was wäre dem Antifeminismus entgegen zu halten?", Die Söhne von Perseus am 6. März 2011
  14. 14,0 14,1 männer.ch: Was wollen wir
  15. Andreas Borter: Statt Geschlechterkampf - ein Dialog auf Augenhöhe, 24. Oktober 2011
  16. WGvdL-Forum (Archiv 2): jens_ am 6. August 2011 - 17:10 Uhr
  17. Im Geschlechterkampf führen Ideologien in die Sackgasse, Leserkommentar von Bruno Schmidt am 23. Juni 2011
  18. Oliver Hunziker: "Alle grossen Medien berichteten über unser Thema", Cuncti - Machbar am 24. April 2012

Netzverweise

Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Männer.ch (17. März 2011) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.