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Rolle des Staates in der Familie
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Männerhaus

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Ein "Männerhaus" soll Männern eine erste Zuflucht bieten, wenn sie wegen erlebter häuslicher Gewalt eine Wohnung, in der sie mit der Täterin oder dem Täter zusammenleben, verlassen wollen bzw. müssen. Neben einer Unterkunft bieten die Einrichtungen auch Beratung und anderweitige Unterstützung.

Zahlen und Fakten

2008 gab es in Deutschland laut Amnesty International 363 Frauenhäuser, in denen Frauen unterkommen konnten.[1] Die Tendenz ist immer noch ansteigend: mittlerweile sollen es über 400 sein.[2] Sie werden von Fraueninitiativen oder Wohlfahrtsverbänden betrieben und erhalten finanzielle Förderung durch die öffentliche Hand.

Dem stehen ganze zwei Männerhäuser gegenüber: eines in Oldenburg (gegründet 2002)[3] sowie seit November 2008 ein weiteres im kleinen brandenburgischen Ort Ketzin.[4] Beide Angebote werden ehrenamtlich finanziert und müssen ohne öffentliche Gelder auskommen.

Ein entsprechendes Projekt in Berlin ist wegen fehlender staatlicher Unterstützung gescheitert.[5] Dabei belegen die Zahlen der offiziellen Kriminal-Statistik des Landes Berlin die Notwendigkeit einer (eigentlich sogar mehrerer) solcher Einrichtungen in der Bundeshauptstadt. Für das Jahr 2009 weist die Erhebung über 4.000 Fälle aus, in denen Männer zu Opfern von häuslicher Gewalt, verübt durch Frauen, wurden.[6] Für alle Frauenhäuser, Zufluchtswohnungen und psychologische Betreuung weiblicher Opfer gibt Berlin jährlich rund 6.000.000 Euro aus. Das Männerhaus als einziges Angebot in dieser Richtung würde jährlich knapp 84.000 Euro kosten. Offensichtlich zuviel für den Senat.[7]

Sonstiges

Liest man die Webseite der Berliner Männerberatung, scheint es so, als würde sie immer noch eine Wohnung vorhalten, in dem ein Mann Zuflucht finden kann.[8] Sollte dies der Fall sein, müsste sie mangels Unterstützung durch den Berliner Senat aus Eigenmitteln des Betreibers und gelegentlichen Spenden finanziert werden. Es dürfte deshalb ggfs. ein Projekt auf Abruf sein. Öffentliche Stellen (Berliner Abgeordnetenhaus, Ministerien für Familie, Bezirksamt-Fraktionen) sind entweder nicht zuständig, haben kein Geld oder es passt nicht in ihr Profil.

Die Männerhäuser in Oldenburg und Ketzin haben dieselben Probleme. Dazu Wolfgang Rosenthal, Sozialpädagoge und ehrenamtlicher Geschäftsführer der "Männer-Wohnhilfe e.V." Oldenburg:

Zitat: «Es gibt für beide Geschlechter die Option, gewalttätig zu sein [....] Klar ist aber auch, es gibt Männer, die Opfer sind. Für die müssen wir was tun, die stehen nämlich meist überhaupt nicht im Blickfeld. In der Diskussion, wer mehr oder weniger zuschlägt, geht es eher darum: Wie kommen wir als soziale Einrichtung an die Fleischtöpfe, sprich ans Geld. Es ist nach wie vor ein großes Problem in unserer Gesellschaft, dass Männer da einfach ausgegrenzt werden. Männer als Opfer werden von der Gesellschaft lächerlich gemacht. Es wird so getan als müsste man sich nicht um diesen Aspekt der Männlichkeit kümmern. [....] Wenn wir präventiv wirken wollen, müssen wir den strukturell überlasteten Kleinfamilien zur Seite stehen. Und das müssen wir für beide Geschlechter gemeinsam denken.» [9]

In München ist kürzlich immerhin das Männer-Boarding-Haus als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt worden, nachdem es vor mehreren Jahren im Wettbewerb "Start sozial" eingebunden war.

Gewalt gegen Männer ist mittlerweile wissenschaftlich evaluiert. Diverse Untersuchungen gehen inzwischen von 30 bis 50 Prozent weiblichen Tätern aus, die in Beziehungen Gewalt gegen Männer ausüben.

Hauptartikel: häusliche Gewalt

Dennoch weigert sich die Politik, das Problem zur Kenntnis zu nehmen. Bezeichnend ist die Aussage der früheren Bundes­familien­ministerin Christine Bergmann (SPD) auf die Frage, ob sie Männerhäuser befürwortet:

Zitat: «Nein, ich denke, das ist nicht nötig. Wenn Männer keine Gewalt anwenden, brauchen sie auch keine Zufluchtsorte.»

Fragt man heute im Bundesfamilienministerium nach, heißt es: "Das Thema häusliche Gewalt gegen Männer ist keines, das in unserem Hause prioritär bearbeitet wird."[10]

Männerzimmer

Mit dem "Männerzimmer" will eine Hotelkette Herren mit Beziehungsstress beistehen - inklusive Sixpack und bereitgelegter Nummer des Scheidungsanwalts. Angebot in Berlin, München, Wien, Bonn und Nürnberg.[11]

Standorte

Ausland

Einzelnachweise

Querverweise

Netzverweise