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Manuel Höferlin

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Manuel Höferlin
Geboren 6. Februar 1973
Parteibuch Freie Demokratische Partei
Beruf Unternehmer
UN-Migrationspakt Manuel Höferlin hat sich am 29. November 2018 bei der Abschaffung Deutschlands zwecks Umwandlung in eine afrikanische Kolonie im Deutschen Bundes­tag der Stimme ent­halten.
Ermächtigungsgesetz Manuel Höferlin stimmte am 18. November 2020 im Deutschen Bundes­tag gegen das Ermächtigungs­gesetz und damit gegen die Abschaffung Grundrechte des Grundgesetzes.
Abtreibungs­bewerbungs­gesetz Manuel Höferlin stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundes­tag für das Abtreibungs­bewerbungs­gesetz, womit nun das Werben für die Tötung Ungeborener für Ärzte straflos gestellt wurde.
AbgeordnetenWatch Manuel Höferlin
URL mhoeferlin.abgeordnete.fdpbt.de

Manuel Höferlin (* 1973) ist ein deutscher Politiker und Unternehmer. Er ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er hatte bereits von 2009 bis 2013 dem Bundestag angehört und amtierte von 2019 bis 2021 als Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda im Bundestag.

Berufliches

Manuel Höferlin wurde in Paris geboren und zog im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Harxheim in Rheinhessen. Im Jahr 1992 erwarb er das Abitur am Gutenberg-Gymnasium in Mainz und studierte im Anschluss Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität. Noch während des Studiums machte er sich selbstständig, gründete 1997 eine IT-Beratungs­gesellschaft und beteiligte sich an einer Unternehmens­beratung, deren Geschäftsführer er bis Anfang 2009 war.

Politisches

2005 trat Höferlin in die FDP ein und wurde 2007 ehrenamtlicher Geschäftsführer im Kreisverband Mainz-Bingen. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied im Kreisvorstand und in der erweiterten Kreistagsfraktion. Seit September 2008 ist er Mitglied des Bezirksvorstands der FDP Rheinhessen-Vorderpfalz. 2017 übernahm er den Vorsitz des FDP-Kreisverbandes Mainz-Bingen.

Höferlin ist Mitglied des Landesvorstands Rheinland-Pfalz, Vorsitzender des Internet-Landesverbandes FDP LV Net und Mitglied im Bundesvorstand der FDP.

Bei der Kommunalwahl 2009 wurde Höferlin in den Gemeinderat seiner Heimatgemeinde gewählt.

Zur Bundestagswahl 2009 trat er als Direktkandidat der FDP im Bundestagswahlkreis Worms an und erreichte 9,7 % der Erststimmen. Als Fünfter auf der Landesliste seiner Partei zog er in den 17. Bundestag ein. Dort war Höferlin im Innen- und Rechtsausschuss tätig und fungierte zudem als Vorsitzender der AG „IT und Netzpolitik“ der FDP-Bundestagsfraktion. Er war Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft.

Durch das Scheitern seiner Partei an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl 2013 war er im 18. Bundestag nicht vertreten.

Höferlin kandidierte als Spitzenkandidat der FDP Rheinland-Pfalz zur Bundestagswahl 2017 und wurde so am 24. September 2017 zum Abgeordneten des 19. Deutschen Bundestag gewählt. Er ist Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda und im Ausschuss für Inneres und Heimat. Seit 2019 amtiert Höferlin als Vorsitzender des Bundestags­ausschusses Digitale Agenda. Darüber hinaus ist er stellvertretendes Mitglied der Enquete-Kommission für Künstliche Intelligenz. Für die FDP-Bundestags­fraktion ist Höferlin zudem digital­politischer Sprecher und Mitglied des Fraktionsvorstandes.

Im März 2019 gründete Höferlin den interfraktionellen Parlamentskreis "eSports und Gaming" und ist seitdem dessen Vorsitzender. Er übt ebenfalls das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Kanadischen Parlamentarier­gruppe und der Parlamentsgruppe "Luft- und Raumfahrt" aus.

Bei der Bundestagswahl 2021 wurde Höferlin erneut über die Landesliste der FDP Rheinland-Pfalz in den Deutschen Bundestag gewählt, wo er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Inneres und Heimat und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Digitales ist.

Positionen

Höferlin gehört im Bundestag zu allerersten Digitalpolitikern und ist einer der frühesten Verfechter eines Ministeriums für Digitales auf Bundesebene. Seine politischen Schwerpunkte liegen auf der Beschleunigung der Digitalen Transformation von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sowie auf der Ausbalancierung des Spannungs­verhältnisses von Innerer Sicherheit und persönlicher Freiheit. Er engagiert sich für digitale Freiheitsrechte in Deutschland und weltweit. Eine gemeinsam mit seinem Kollegen Jimmy Schulz erhobene vorbeugende Feststellungs­klage gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) wies das Verwaltungsgericht Köln mit Urteil vom 14. Februar 2019 als unzulässig ab.

Im Rahmen von Internet Governance engagiert sich Höferlin für eine stärkere Einbindung von Parlamentariern weltweit im Rahmen des Internet Governance Forums (IGF) der Vereinten Nationen. Ein von ihm initiierter Aufruf zur stärkeren Beteiligung von Parlamentariern verabschiedete das IGF 2019 in Berlin. Dieser Aufruf trägt den Namen "Jimmy-Schulz-Call" im Gedenken an Jimmy Schulz, seinen Freund und Vorgänger im Amt des Vorsitzenden des Ausschusses Digitale Agenda, der im November 2019 verstorben ist und auf den die Idee zur stärkeren Beteiligung der Parlamentarier im IGF zurückgeht.

Privates

Höferlin ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er ist Privatpilot und Hobby-Imker.

Netzverweise