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Rolle des Staates in der Familie
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Margarete Stokowski

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Margarete Stokowski
Margarete Stokowski.jpg
Gelebt 14. April 1986–Zabrze, Schlesien
Twitter @marga_owski

Margarete Stokowski (* 1986) versucht feministische Pamphlete als Journalismus zu tarnen.

Sie ist in Polen geboren, in Berlin aufgewachsen und hat Philosophie und Sozialwissenschaften studiert.

Sie wurde unter anderem im September 2019 mit dem Kurt-Tucholsky-Preis[wp] ausgezeichnet.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Artikel

Interview

Über Margarete Stokowski

Zitat: «Margarete Stokowski ist Deutschlands feministische Präzisions-Waffe.»  - Best of Watson[13]
Der Artikel "Die lauteste Stimme des deutschen Feminismus", veröffentlicht von Tobias Haberl im Magazin der "Süddeutschen Zeitung", porträtiert Margarete Stokowski als Geschlechterkriegs­gewinnlerin:
Zitat: «Wenn man sich fragt, wer eigentlich davon profitiert, dass unsere Gesellschaft in zahllose Milieus zersplittert ist, von denen jedes versucht, die größt­mögliche Diskriminierung für sich zu beanspruchen, wer sich fragt, wer was davon hat, dass sich im Netz alle gegenseitig beschimpfen, beleidigen, bedrohen, die SUV- und die Rad­fahrer, die Veganer und die Fleisch­esser, die unzufriedenen Frauen und die selbst­zufriedenen Männer, landet man schnell bei Margarete Stokowski. Ihr Stern ging auf, als die Dinge anfingen, unübersichtlich zu werden; ihr Name wurde zur Marke, als wir aufhörten, uns zu streiten, und begannen, uns mit Likes und Gegen-Hashtags glücklich- und fertig­zu­machen.» [14]

Der Artikel ist deutlich zu lang, um ihm durch auszugs­weise Zitate gerecht zu werden; bei Interesse empfehle ich die vollständige Lektüre. Deutlich wird, dass Haberl Stokowski nicht nur einmal kurz interviewt und ansonsten online zu ihr recherchiert hat, sondern sie auf mehreren Veranstaltungen und auch in halb­öffentlichen Situationen näher kennen­lernen durfte. Ein Beispiel:

Zitat: «Die Lesung in München geriet zu einer Art zwei­stündigem Stand-up-Programm, die Moderatorin zur Stichwort­geberin für alles, was der Gast aus Berlin schon immer mal loswerden wollte: "Kennt ihr Jens Jessen? Wenn nicht, habt ihr nichts verpasst. Kennt ihr die Feministin Svenja Flaßpöhler[wp]? Wenn nicht, macht's nichts." Stokowski sagte nichts, was jemanden im Saal hätte irritieren oder heraus­fordern können, dafür würdigte sie umso mehr Personen herab, die sich nicht im Saal befanden.

(...) Stokowski wirkte auf gespenstische Art bühnen­tauglich, wie ein Star, der in einem Meer aus Jute­taschen-Menschen badet, auf deren Wohlwollen er hundert­prozentig bauen, die er nach Belieben kontrollieren, zum Lachen bringen und mit dem wohligen Gefühl moralischer Überlegenheit beschenken kann. Ein bieder­meierliches Heimspiel gegen­seitiger Selbst­bestätigung, ausgetragen in der eigenen Komfortzone.» [14]

Kritisch dazu zitiert der Artikel die liberale Feministin Thea Dorn:

Zitat: «"Wäre Stokowski Mitte zwanzig, hätte sie meine Sympathie", sagt Thea Dorn (...). Sie möge es ja, wenn junge Frauen eine große Klappe haben, "aber mit Mitte dreißig sollte man nach­denklicher auftreten". Ihr fehle an Stokowski die Reflexion, die Bereitschaft zum Diskurs, zur kritischen Distanz, auch zur Selbst­distanz. "Ich fürchte, ihr geht es eher um Follower als um philosophische Redlichkeit."» [14]

Diese Strategie scheint sich für Stokowski im Frauen unter­drückenden Patriarchat allerdings auszuzahlen:

Zitat: «Inzwischen hat sie für Anfragen, die sie eigentlich nicht mehr unterkriegt, eine Regel aufgestellt: Entweder es gibt viel Geld für wenig Aufwand, "1000 Euro für einen Tag", oder eine Sache klingt interessanter, als im Bett zu bleiben.» [14]
Bei einer Vergütung von 1000,- Euro für einen Tag Arbeit hat Stokowski keinen Grund, zu einer weniger polarisierenden, differenzierteren Strategie zu wechseln. Sie befindet sich damit heute in derselben Situation wie vor einigen Jahrzehnten ihre momentane Rivalin Alice Schwarzer.
Zitat: «Ihr müsst jetzt sehr tapfer sein.

Der SPIEGEL behauptet, geschrieben von Stokowski, den linken Mob gäbe es nicht, das sei nur ein Hirngespinst.[16]

Und sie hat den Tucholsky-Preis[wp][1] bekommen, der für "engagierte und sprachlich prägnante Werke der literarischen Publizistik" vergeben wird.

Muss irgendwie zusammenhängen. Beides etwa gleich glaubwürdig.

Vermutlich war die Preisverleihung dann in der Rigaer Straße[wp] - Hadmut Danisch[17]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kurt Tucholsky-Preis 2019 an Margarete Stokowski, Kurt-Tucholsky-Gesellschaft am 14. September 2019
  2. Anreißer: Was ist gemeint, wenn von "Angriffen von links oder von rechts" die Rede ist? Oft ist das, was als "linke Hetze" gilt, bloß ein Benennen der Zustände. Zu denen zählen Mord­drohungen gegen AktivistInnen.
  3. Anreißer: In ihrer Rede zur Preisverleihung spricht die Autorin über Morddrohungen und die Untätigkeit des Staates. Die taz veröffentlicht einen Auszug.
  4. Lebenhilfe by Stokowski, Apokolokynthose am 17. April 2019 (Eine Antwort - I)
  5. Maskulistin in 40 Schritten, Apokolokynthose am 18. April 2019 (Eine Antwort - II)
  6. Kommentar: Der Dumme erkennt seine eigene Dummheit nicht und die Linken erkennen ihre eigene linke Ideologie nicht. Das ist die Tragik. Linke können nur mit Dreck um sich werfen, und rumheulen, wenn von dem selbst geworfenen Dreck etwas auf sie selbst zurückfällt. Und Schande über die Meinungswirtschaft (hier: Spiegel Online), die sich als Dreck­schleuder zur Verfügung stellt.
  7. Anreißer: Die Heinrich-Böll-Stiftung bringt ein Online-Lexikon heraus, das Antifeministen aufzählt. Eine Liste mit ungeliebten Personen - ernsthaft? So kämpft man nicht für Gleichberechtigung.
  8. Margarete Stokowski diffamiert WikiMANNia in dem Artikel als "frauen­feindliches Projekt". Ein Kommentator schreibt dazu: "Ich habe mal gezielt versucht, etwas frauen­feindliches dort zu finden. Aber alles richtet sich gegen Feministinnen. Dass das alles Frauen sind, dafür können die Autoren auch nichts."
  9. In Wikipedia ist dieser feministische Hasskommentar ausreichend, um einer Diffamierung lexikalische Weihen zu verleihen. Siehe Georg Hügler am 18. August 2019, 23:38 Uhr Das zum Thema Neutralität und lexikalischer Arbeitsweise in Wikipedia.
  10. Anreißer: Soll die SPD "unsere Heimat" gegen Migranten verteidigen? Und ist die Postmoderne schuld am Aufkommen "alternativer Fakten"? ("Heimat ist eine Behauptung, ein imaginärer Ort". Der Begriff werde nicht nur überhöht, sondern auch mit Rechten verknüpft, die ungleich verteilt sind: "Wir sind so stolz darauf, dass wir die Privilegien des Adels abgeschafft haben. Aber wir haben dasselbe System mit Pässen heute. Warum dürfen wir überall einreisen und andere nicht?")
  11. Anreißer: Frauen haben es angeblich sehr leicht, unliebsame Kerle zu beseitigen: Sie können einfach behaupten, ein Mann habe sie sexuell belästigt - dann sind dessen Ruf, Familie und Karriere futsch. Wenn es nur so einfach wäre.
  12. Anreißer: Nachdem der Tatverdächtige im Mordfall von Freiburg gefasst worden war, war die Aufregung groß, denn er ist Flüchtling. Dabei könnte man sich hierzulande fast täglich über schlimmste Gewalt gegen eine Frau durch einen Mann aufregen. (Fast täglich versucht ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten.)
  13. Margarete Stokowski ist Deutschlands feministische Präzisions-Waffe, Best of Watson am 6. Februar 2017 (Unter all den hirnverbrannten Nestern, in denen im Internet ein paar irre Gestalten ihren Blödsinn ausbrüten, ist der Blog(sic!) WikiMANNia eines der grusligsten.)
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 Tobias Haberl: Die lauteste Stimme des deutschen Feminismus, Süddeutsche Zeitung am 6. Juni 2019 (Die Autorin Margarete Stokowski ist das Idol junger Feministinnen und die Hassfigur vieler "alter weißer Männer". Wer ist diese Frau - und wie überzeugend ihr Engagement?)
  15. Genderama: Frauenministerkonferenz, Margarete Stokowski, Sommer ist sexistisch - News vom 9. Juni 2019
  16. Margarete Stokowski: Antifaschismus: Das Märchen vom linken Mob, Spiegel Online am 19. November 2019
  17. Hadmut Danisch: 2 x Margarete Stokowski, Ansichten eines Informatikers am 20. November 2019

Netzverweise