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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Markus Krall

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Markus Krall
Geboren 10. Oktober 1962
Beruf Manager
Twitter @Markus_Krall
Freiheit oder Sozialismus, 9:50 Min.[1]
Risikophobie als tiefere Wurzel des Desasters, 13:40 Min.[1]
Familie Schwarzer Schwäne, 18:35 Min.[1]
Politische Klasse ist vom Problem überfordert, 64:40 Min.[1]

Dr. Markus Krall (* 1962) ist ein deutscher Manager.

Bild 7.13, Seite 179, aus Energy and the Wealth of Nations, 2. Auflg., von Charles Hall[wp] und Kent Klitgaard[ext].
Prinzipielle Sicht der Relation des wirt­schaft­lichen Konzeptes von Hall und Klitgaard und der Hubbert Kurve[wp] für den gesamten Ölverbrauch. Die meisten wirtschafts­wissen­schaftlichen Konzepte wurden während einer Periode steigender Energie­nutzung entwickelt. Sie könnten in der aktuellen Zeit des Peak Oil[wp] (schwankender Energie­verbrauch im Bereich des Maximums der Kurve) Probleme mit der Erklärung der wirtschaftlichen Ereignisse haben. Wie werden sie sich in der Zeit zurück­gehender Energie­verfügbar­keit bewähren?[2]
Zitat: «Aktuelle bzw. zuletzt ausgeübte Tätigkeit
Managing Director im Frankfurter Büro von goetzpartners

Studium

  • 1984-1989 Studium Universität Freiburg, Diplom Volkswirt
  • 1989-1990 Dissertation Universität Freiburg und Kaiserliche Universität Nagoya/Japan, Dr. rer. Pol.

Beruflicher Werdegang

  • 1990-1993 Vorstandsstab Allianz AG Holding
  • 1993-1996 Boston Consulting Group, Consultant
  • 1996-2003 Oliver Wyman & Company, Senior Manager, ab 1.1.2000 Partner und Director
  • 2003-2006 McKinsey & Company, Senior Partner, Head of Risk Management Practice
  • 2006-2007 Converium Re, Mitglied des Vorstands, Chief Risk Officer
  • 2007-2009 KDB Krall Demmel Business Consulting GmbH
  • 2010-2012 Roland Berger Management Consultants, Senior Partner
  • 2012-2013 European Rating Agency Projektgesellschaft, CEO
  • 2014-heute goetzpartners Management Consulting, Managing Director, Head Financial Services» [3]
Zitat: «Der ehemalige Roland-Berger-Manager wechselt wie zwei weitere Manager zu Goetzpartners. Krall war die treibende Kraft des letztlich gescheiterten Projekts, eine neue europäische Rating­agentur aufzubauen.

Nach dem Scheitern "seiner" europäischen Rating-Agentur im vergangenen April war es ruhig geworden um Markus Krall. Jetzt ist der 51-Jährige wieder zurück in der Beraterwelt: Er verantwortet den Bereich Risk Management im Frankfurter Büro von Goetzpartners. Außerdem ist der ehemalige Roland-Berger-Manager Head of Financial Institutions bei dem Beratungshaus.» [4]

Privates

Markus Krall ist mit einer Türkin verheiratet.[5]

Positionen

Über das Parteiensystem und das Ende der Parteiendemokratie:

Zitat: «Unsere Partei­politik bringt rückgratlose Minderbemittelte an die Spitze.» [6][7][8]
Zitat: «Politiker werden nach zwei adversen Selektions­prinzipien[wp] ausgesucht, durch die Einkommen­struktur der Abgeordneten und das Listen­system der Parteien. Je weniger sie verdienen und je weniger qualifiziert sie sind, desto größer ist der Drang in die Politik zu gehen. Das führt dazu, dass nicht die hellsten Lampen in die Politik streben. Und wenn sie Rückgrat haben und bei Abstimmungen falsch abstimmen, dann ist die Partei­karriere beendet. Kombiniert man nun "nicht die hellste Lampe" und "rückgratlos", erkennt man das Ausmaß des Problems. Das bedeutet, dass unsere Parteipolitik ad absurdum geführt wird. Die Probleme der anstehenden Krise werden von dieser Politiker­auswahl NICHT bewältigt werden, soviel ist sicher.» [1]
Zitat: «Adverse Selektion[wp] in der Politik: Wir wählen systematisch die Nicht-Befähigten
  • Die Auswahl unserer politischen Elite ist das Ergebnis seiner adversen Selektion
  • Fixe Bezahlung der Abgeordneten macht die Kandidatur attraktiv für alle, deren Einkommen unter dieser "Entschädigung" liegt und unattraktiv für alle, deren Einkommen darüber liegt
  • Einkommen und Intelligenz sind aber positiv korreliert
  • Das Scheitern des Zwei-Parteien­systems führt zu einem Übergewicht der Partei­listen für die Karriere­chancen der Politiker
  • Folge: Das Parteiensystem zieht unter­durch­schnittlich intelligente Karrieristen an
  • Sekundareffekt: Großflächiges Eliten­versagen

Rückgrat haben, ist in der Politik nicht karriere­förderlich. [...]

[Nimmt man beide Punkte zusammen, dann versteht man, warum unsere Partei­­politik rückgratlose Minder­bemittelte an die Spitze bringt.]» [9][10]

Über Sozialismus:

Zitat: «Der Sozialismus ist ein Gedankengebäude. Ein ideologisches Gebäude, das nicht erst existiert, seit wir es Sozialismus nennen. Igor Schafarewitsch[wp][11] hat gezeigt in seinen bahn­brechenden Arbeiten, die er 1975 veröffentlicht hat, dass wir den Sozialismus eigentlich mindestens schon durch 4000 Jahre Menschheits­geschichte beobachten können. Und dieses Gedanken­gebäude besteht aus fünf wesentlichen Säulen, nämlich

die in den unterschiedlichen sozialistischen Gesellschaften in unter­schiedlicher Weise sich ausprägen. [Gegen] alles, was die Zivilisation trägt und [was] miteinander interagieren muss, um die Zivilisation zu tragen. Der Sozialismus ist in diesem Sinne ein zivilisations­zerstörerisches Element, ein quasi selbst­zerstörerisches Element, dem Menschen sich in ihrer Blindheit gelegentlich unterwerfen, um neu zu erlernen, dass nur in der Freiheit das Wohl des Menschen liegt.» , 0:37-1:32 Min.[12][13]

Über Ökologismus:

Zitat: «Das neue Gewand, das der Sozialismus angenommen hat, nachdem die sozialistische Verelendungs­hypothese[wp][14] durch die freie Marktwirtschaft ja komplett gescheitert ist, und jetzt nicht mehr richtig so recht taugen will als Vehikel, um die Menschen zu verführen ist der Ökologismus. Dieses neue Gewand hat die Verelendungs­hypothese durch den Welt­untergang durch den Klimawandel ersetzt. Vor 30 Jahren war es noch das Ozonloch[wp]; von dem spricht heute keiner mehr, zu der Zeit war es noch das Waldsterben[wp], davon spricht auch heute keinen mehr und jetzt haben wir also den angeblichen menschen­gemachten Klimawandel, der als Popanz erhalten muss, um uns unsere Freiheits­rechte zu berauben. Das ist nichts anderes als ein neues Gewand, in das der Sozialismus gemorpht ist. Wie alle sozialistischen Formen vorher, die angenommen hat, ist auch dieser der ganz großen Sache verpflichtet, soll also jedes Opfer den Menschen abverlangen. Die Ähnlichkeiten in der Argumentation, auch in der quasi religions­artigen Entfaltung dieser Ideologie, mit dem wie es der Sozialismus im zwanzigsten Jahrhunderts seinen Schaden angerichtet hat, die sind eigentlich gravierend.» , 1:45-2:53 Min.[12]

Über Bürokratisierung/Überregulierung:

Zitat: «Wir haben ganz generell eine politische Klasse in diesem Land, und ganz Europa, die eigentlich glaubt, dass der Wohlstand, den die Marktwirtschaft bereitstellt, auch dann eine Selbst­verständlichkeit ist, wenn man die Marktwirtschaft nicht mehr wirken lässt. Wir haben eine Überflutung der Wirtschaft mit Gesetzen, mit Bürokratie, mit Regulierungen, mit Vorschriften, ... Ein nicht unerheblicher Teil der Kosten der gesamten Wirtschaft geht mittlerweile nur noch in Compliance[wp]-Übungen und in Reporting-Übungen für irgendwelche Bürokraten - nicht nur in der Finanz­industrie, sondern überall eigentlich, in jeder Industrie. Wir haben eine Missachtung des Eigentums­rechtes an vielen Fronten. [Das ist] nicht eine direkte Enteignung, wie wir es im klassischen Staats­sozialismus der Sowjetunion beispielsweise hatten [...] in Berlin [... ist] das jetzt wieder Thema, nachdem man die Eigentums­rechte über Jahre ausgehöhlt hat durch Einschränkung der Vertragsfreiheit, durch Preis­vorschriften, durch Eingriffe in die Möglichkeiten, sein Eigentum eigentlich so zu verwenden, wie man es für richtig hält unter der Flagge der angeblichen Sozial­pflichtigkeit des Eigentums, die auch das Grundgesetz konstatiert. Ich sage dazu, die Sozial­pflichtigkeit des Eigentums ist am besten erfüllt, wenn das Eigentum zur Profit­erzielung eingesetzt wird, denn dann wächst die Wirtschaft und schafft Wohlstand, und dann ist eigentlich dem Gemeinnutz am besten Dienst getan; während die Sozialisten glauben, durch Umverteilung sei mit dem Eigentum am besten Dienst getan, aber dann wird das Eigentum pervertiert und ist eben kein Privateigentum mehr und kann dann auch zu nichts mehr verpflichtet werden.» , 3:08-4:40 Min.[12]

Über Bankenrettung:

Zitat: «Um die Banken zu retten, werde die Banken-Aufsicht gar nicht umhinkommen, als den Banken zu erlauben, ausfallende Kredite nicht mehr bilanziell zu verbuchen, sagt Markus Krall. In und mit der Coronakrise wird so der Bilanzbetrug "amtlich" - es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Bankaufsicht eben diesen Bilanzbetrug dann auch öffentlich verkünde.» [15]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen (2018)

Bücher

  • Die Bürgerliche Revolution, Langen-Müller, 2020, ISBN 3-7844-3550-5
  • Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen: Warum wir unsere Gesellschaft neu organisieren müssen., FinanzBuch-Verlag, 2018, ISBN 3-95972-151-X
  • Der Draghi-Crash. Warum uns die entfesselte Geldpolitik in die finanzielle Katastrophe führt., FinanzBuch-Verlag, 2017, ISBN 3-95972-072-6

Artikel

Reden

Gesprächsrunden

Interviews

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Youtube-link-icon.svg Megacrash voraus: Banksystem 2020 am Stress-to-Break Punkt - SOLIT Gruppe (4. Juni 2019) (Länge: 19:05-19:50 Min.)
  2. Christoph Becker: Wirtschaft: Was Markus Kralls Sichtweise fehlt, Freizahn am 29. Oktober 2018 (Fasziniert habe ich mir jetzt auf Youtube Dr. Markus Krall - Der Finanzcrash kommt 2020 - Warnung und Rettungstipps vom Bestseller­autor angesehen. Exzellent und Genial! ABER, in der Sichtweise von Dr. Markus Krall und seinem Publikum gibt es eine wichtige Lücke.)
  3. Beck-Shop: Markus Krall
  4. Desirée Backhaus: Markus Krall wechselt zu Goetzpartners, Finance Magazin am 24. September 2014
  5. Youtube-link-icon.svg Dr. Markus Krall im Studio neckarbuben - neckarbuben (6. Juni 2019) (Länge: 107:24 Min., ab 42:51 Min.)
  6. Youtube-link-icon.svg Dr. Markus Krall im Hayek-Club Frankfurt "Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen..." - Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V. (19. November 2018) (Länge: 32:15-34:30 Min.)
  7. Youtube-link-icon.svg Unsere Parteipolitik bringt rückgratlose Minderbemittelte an die Spitze - Dr. Markus Krall (19. November 2018) (Länge: 2:38 Min.); Vergleiche: Youtube-link-icon.svg Dr. Markus Krall - Megacrash voraus: Banksystem 2020 am Stress-to-Break Punkt - SOLIT Gruppe (4. Juni 2019) (Länge: 19:05-20:05 Min.)
  8. Mp4-icon-intern.svg Markus Krall zu den zwei adversen Selektions­prinzipien in der Politik (0:53 Min.)
  9. Youtube-link-icon.svg Megacrash voraus: Banksystem 2020 am Stress-to-Break Punkt - SOLIT Gruppe (4. Juni 2019) (Länge: 64:40-68:50 Min.)
  10. Youtube-link-icon.svg Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen - Das Ende des faulen Zaubers, des Geldsozialismus und der Gottspieler - Roland-Baader-Treffen (16. Februar 2019) (Länge: 55:00-59:00 Min.)
  11. Igor R. Schafarewitsch: Der Todestrieb in der Geschichte: Erscheinungs­formen des Sozialismus, russ. Original 1975, Ullstein 1980, Lichtschlag 2016, ISBN 3-939562-63-7
  12. 12,0 12,1 12,2 Youtube-link-icon.svg Sozialismus ist eine Ideologie derjenigen "die am Leben scheitern" - Epoch Times Deutsch (24. August 2019) (Länge: 13:57 Min.)
  13. Exklusiv im Interview: Ökonom Dr. Markus Krall - Sozialismus ist eine Ideologie derjenigen "die am Leben scheitern", Epoch Times Deutsch am 27. August 2019; aktualisiert: 1. September 2019 (Der Ökonom sprach mit uns über sein Verständnis des Sozialismus und wie dieser sich heute in unserer Gesellschaft manifestiert. Dr. Krall bezeichnet den Sozialismus als ein ideologisches Gedanken­gebäude, welches jedoch nicht erst im letzten Jahrhundert entstand. Dessen Grundzüge seien schon über die vergangenen 4.000 Jahre Menschheits­geschichte zu entdecken. Jede Gesellschaft oder Zivilisation ist auf fünf Säulen aufgebaut: Die der Religion, die des Individuums und des Eigentums, die der Ehe und Familie und die von Kunst und Kultur. Der Sozialismus sei der Feind aller dieser fünf Säulen und versuche sie zu unterwandern und zu zerstören. Die Menschen würden immer wieder das Experiment des Sozialismus wagen, obwohl er "ein zivilisations­zerstörerisches Element" sei, "dem sich Menschen in ihrer Blindheit gelegentlich unterwerfen, um neu zu erlernen, dass nur in der Freiheit das Wohl des Menschen liegt". Der schleichende Sozialismus heißt heute Ökologismus Das neue Gewand, das der Sozialismus heute angenommen hat, sei der Ökologismus. "Vor 30 Jahren war es noch das Ozonloch[wp], danach das Waldsterben[wp] und jetzt der angeblich menschen­gemachte Klimawandel, der als Popanz herhalten muss, um uns unserer Freiheits­rechte zu berauben." Derzeit würde sich der Sozialismus durch eine Überflutung der Wirtschaft mit Bürokratie (Regulierungen und Vorschriften) manifestieren. Heute sehen wir in jeder Industrie, wie ein "nicht unerheblicher Teil der Kosten der gesamten Wirtschaft, in 'compliance und reporting Übungen' für Bürokraten" übergehe. Eine Missachtung des Eigentums­rechtes sei auszumachen - kein offensichtlicher wie in der damaligen Sowjetunion, aber ein versteckter. Derzeit leben wir im Geld­sozialismus: Zentralbank manipuliert das Geld Die "meisten Menschen assoziieren mit dem Kapitalismus völlig falsche Dinge". Sie assoziieren damit unser aktuelles System - "den Monopol­kapitalismus, der näher an einer Staats­wirtschaft als einer echten Marktwirtschaft ist". Sie assoziieren damit auch unser Geldsystem, "obwohl wir einen Geld­sozialismus haben, bei dem die Zentralbank als staatliche Stelle das Geld in einem 'Planungswahn' so manipuliert, wie zuletzt in der Sowjetunion". Das sei nicht der wahre Kapitalismus beziehungsweise die freie Markt­wirtschaft. Sozialismus kann mit der Idee einer freien Markt­wirtschaft nichts anfangen, weil der Sozialismus eine Ideologie derjenigen ist, "die am Leben scheitern". Freie Gesellschaften würden immer durch Neid und Missgunst bedroht. Deswegen sei der Sozialismus in der Tat eine Inspiration des Bösen (man könne es auch satanistisch nennen), weil er sich gegen alle Säulen der Zivilisation richtet.
    "Der Sozialismus ist der Feind der Religion. Er ist der Feind des Individuums. Er ist der Feind des Eigentums. Er ist der Feind von Ehe und Familie. Er ist der Feind von Kunst und Kultur.")
  14. These von K. Marx über die Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise. Die relative Verelendung des Proletariats tritt danach über eine gegenüber dem Mehrwert sinkende Lohnquote ein, die absolute Verelendung des Proletariats erfolgt nicht nur über eine Abnahme der Lohnhöhe, sondern auch über eine erhöhte Arbeitszeit, Arbeits­beanspruchung und verstärkt drohende Arbeits­losigkeit. Die historische Gültigkeit der marxistischen Verelendungs­theorie[wp] wurde häufig durch Um­interpretation (Einbezug der angeblich durch den Kapitalismus verursachten "Verelendung" der Dritten Welt) aufrecht­zu­erhalten versucht. In ihrer ursprünglichen Marxschen Form kann sie aber als historisch widerlegt gelten.
  15. Coronakrise: Markus Krall über "legalisierten Bilanzbetrug", Finanzwelt-Welt am 18. Mai 2020
  16. WGvdL-Forum: Die EU möchte auch auf der Ebene der einzelnen Investitionen die totale Planwirtschaft einführen, Christine am 13. Juli 2019 - 23:08 Uhr
  17. Dr. Markus Krall referierte als Gast des Hayek Club Hannover am 22. Oktober 2019 über sein geplantes Buchprojekt ("Die bürgerliche Revolution") und wählte den Arbeitstitel "Der Weg aus der Knechtschaft" in Anlehnung an ein Werk Friedrich August von Hayeks[wp]. Seine Bestands­aufnahme über den besorgnis­erregenden Zustand Deutschlands und Europas lässt nicht viel Spielraum für positive Zukunfts­aspekte. Markus Krall schlägt in seinem Referat einen Bogen vom vor dem Kollaps stehenden Bankensystem, über eine überbordende Bürokratie mit ausuferndem Regulierungs­wahn in allen Lebens­bereichen, zu der verheerenden Energie­wende und zum Öko­sozialismus, der Demontage der Automobil­industrie und dem reform­bedürftigen Gesundheits- und Renten­system. Der vorherrschenden Programmatik des Kulturmarxismus mit der Zerstörung der Säulen der liberalen Demokratie wie Ehe und Familie, Eigentum, Rechte des Individuums, Religion und Kunst, Kultur und Musik muß die bürgerliche Revolution die Prinzipien der Freiheit entgegen­setzen, verbunden mit konkreten Maßnahmen nach dem zu erwartenden wirtschaftlichen Kollaps und dem Niedergang der Parteien­demokratie.
  18. Dr. Markus Krall setzt sich mit den immer weiter aufkeimenden Folgen der zahlreichen und allumfassenden Staats­eingriffe in den (eigentlich freien) Markt auseinander. Bereits jetzt wird offensichtlich, dass sämtliche Märkte von der Politik systematisch ausgehebelt und zu Plan­wirtschafts­gebilden umgeformt werden. Energie-, Wohnungs- und Gesundheits­markt waren dabei erst der Anfang - das aktuelle Ziel: die Automobil­industrie. Die Folgen dieser Eingriffe sind verheerend und treten immer mehr zu Tage.
  19. Finanzexperte Markus Krall: Epochale deflatorische Krise ungefähr 2020, Junge Freiheit am 9. Mai 2018
  20. Markus Krall: Das ist die wahre Ursache für die Krise unserer Zeit!, Finanzmarkt Welt am 12. Dezember 2018
  21. Ämterpatronage[wp] (14:25-15:00 Min.) Beispiel Russland (ab 19:10 Min.) Beispiel Israel (ab 20:08 Min.) Gutmenschentum, Moralin und Faktenabwehr in Deutschland (21:00 Min.) Die ideologische Konditionierung dieser Bundesregierung ist zutiefst sozialistisch. (22:10-23:30 Min.) Es gibt unterschiedliche Formen der Planwirtschaft. Der Keynesianismus[wp] ist der Aberglaube, dass man über eine monokausale Steuerung der Nachfrage alles (planwirtschaftlich) steuern könnte. (24:10-25:15 Min.) Die nächste Stufe der Planwirtschaft bestraft alles, was nicht "grün", "feministisch" oder "gender"-ideologisch korrekt ist. (25:40-27:00 Min.) Der Euro kam, weil Deutschland der Wettbewerbs­vorteil der guten/starken Währung nehmen wollte. (27:30-28:10 Min.) Das Risiko­managament der Wirtschaft und Finanz­industrie funktioniert nicht mehr. Es fehlt am Verständnis der komplexen globalen Lieferketten, weil beispielsweise zu viel Kapazität in (politisch-ideologische) Regulierungs­aufgaben versenkt wird und die Risiken werden in einem durch Fehl­allokationen und Interventionen dominierten Markt nicht mehr (richtig) bewertet. Das schlechte Risiko­management bewirkt jetzt, dass Risiken in Kauf genommen und deren Kosten in die Zukunft verschoben werden. (30:40-34:05 Min.)
  22. Epoch Times sprach mit Dr. Markus Krall, Unternehmens­berater, Ökonom und Buchautor am Rande der 4. Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz am 24. August 2019 in Berlin. Dabei warnte er vor den Folgen des Sozialismus.

Netzverweise