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Max Erdinger

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Hauptseite » Personen-Portal » Max Erdinger

Max Erdinger
URL maxerdinger.com

Max Erdinger ist ein bayerischer Bürger.

Zitat: «Der alternde Merkel-Fan Campino[wp] von den "Toten Hosen"[wp], selbst Preisträger in der Kategorie "Rock national", äußerte sich in seiner Dankesrede zur Preisverleihung an die beiden Provokateure sehr kritisch und fand dafür viel Zuspruch im Publikum und bei anderen Künstlern. Es gebe Grenzen der Provokation. Das war aus mehreren Gründen nicht richtig durchdacht.

Erstens gibt es keine Grenzen der Provokation. Gerade das Sprengen dessen, was andere als "Grenze der Provokation" bezeichnen, ist die ultimativ gelungene Provokation. Zweitens sind zuvor schon sehr viel niedrigere "Grenzmauern der Provokation" gesprengt worden, ohne daß es dafür eine Preis­verleihung gegeben hätte. Es geht um Akif Pirinçci.

Anläßlich einer Rede bei PEGIDA hatte der Bestseller-Autor unterstellt, unter den Mitgliedern des herrschenden Merkel-Regimes gebe es ein un­aus­gesprochenes Bedauern darüber, daß sie ihre Kritiker nicht in Konzentrations­lagern wegsperren könnten. Medial daraus gemacht wurde: "Akif Pirinçci wünscht sich Konzentrations­lager zurück."

Fortan befand sich Pirinçci in der Defensive und hatte gegen diese Verleumdung zu kämpfen. Der Medien-Mainstream schrieb ihn in Grund und Boden. Pirinçci, Autor des Bestsellers "Deutschland von Sinnen", gilt spätestens seit jener PEGIDA-Rede als verbrannt. Der gesamte Buchhandel boykottiert seine Werke, darunter auch seine Felidae-Katzenkrimis, für die der türkisch­stämmige Autor im Feuilleton viel Zuspruch gefunden hatte, bevor er sich politisch outete. Es geht auch heute noch ganz klar darum, Akif Pirinçci die wirtschaftliche Existenz­grund­lage zu entziehen. Das Ganze passiert, obwohl inzwischen niemand mehr bestreitet, daß er verleumdet worden ist.

Es zeigen sich hier wieder einmal die moralischen Doppel­standards, vermittels welcher Deutschland sukzessive in ein amoralisches Irrenhaus verwandelt wird. Preis­verleihung für die Einen, gesellschaftliche Ächtung für den Anderen. Wo aber moralische Doppel­standards die Regel geworden sind, gibt es bald überhaupt keine Moral mehr, außer eben einer von Fall zu Fall behaupteten, die dann aber lediglich noch zur eitlen Selbst­bespiegelung dient, als Eintrittskarte in den Club der narzisstischen Edelschwätzer.

Im gegenständlichen Fall läßt sich schön studieren, woran sich die herrschenden Doppel­standards festmachen. Akif Pirinçci steht an herausragender Stelle fest an der Seite der Deutschen. Er liebt "sein" Deutschland, in dem er aufwuchs, seit er neun Jahre alt gewesen ist. Akif Pirinçci verflucht die Veränderungen, die seiner Heimat durch das Merkel-Regime aufgezwungen - und von regime­treuen Medien schöngeredet werden.

Farid Bang & Kollegah hingegen stehen sozusagen für die propagierte Einwanderungs­gesellschaft, die nicht nur Pirinçci wütend werden läßt. Das ist die ganze Geschichte hinter der Tatsache, daß die beiden Rapper trotz heftiger Kontroversen um die oben genannte Textzeile einen Preis verliehen bekommen, während man Pirinçci eine Vorladung zum Gespräch mit dem Staatsanwalt verleiht.

Es ist nun nicht so, daß es in Deutschland nichts gäbe, worüber sich ein Rapper lustig machen könnte. Im Video hier[ext] lacht sich Farid Bang völlig zu Recht scheckig über "diese Leute" in Deutschland.

Die inkriminierte Textzeile aus dem Song "0815" beweist aber keinesfalls einen Antisemitismus der beiden Rapper, sondern allenfalls, daß sie genau wissen, welche Knöpfe man in Deutschland drücken muß, um im Gespräch zu bleiben und Kohle zu machen, wer es sich erlauben kann, diese Knöpfe zu drücken und wer nicht - und wer sein künstlerisches Wirken derartig überschätzt, daß ihm kein geschichtlicher Zusammenhang bedeutungsvoll genug erscheint, um die eigene, eingebildete Genialität zu unter­streichen. Die beiden Herren Preisträger haben einfach ein - um das positiv auszudrücken - "gesundes Selbst­bewußtsein".

Das hat Akif Pirinçci zwar auch, aber im Gegensatz zu Farid Bang & Kollegah soll ihm das auf Teufel komm' raus abgewöhnt werden. Ginge hierzulande noch alles mit rechten Dingen zu, müsste Akif Pirinçci einer der nächsten Preisträger des Deutschen Buchhandels werden.

Das ist mein Vorschlag an das bigotte Kultur-Establishment. Er dient der Wieder­herstellung von Glaubwürdigkeit in der scheinheiligen Gutmenschen-Empörungswelt. Wo Farid Bang & Kollegah einen Preis verliehen bekommen, hat sich Akif Pirinçci schon längst einen verdient. Höchste Zeit, daß er endlich geehrt wird.» [1]

Über Max Erdinger

Ein Leserbrief von Markus Mohr, der, im Blog Blaue Narzisse veröffentlicht, etwas zur Berichterstattung des Blogs über die Männerrechtler zu sagen hat:

Zitat: «Die beiden Artikel von Max Erdinger zur Männerrechtsbewegung[2] verschaffen dem Leser eine erste Übersicht zu ausgewählten Protagonisten der Männer­rechts­bewegung. Leider gehen die Artikel stellenweise an der Sache vorbei und bedürfen einer Erwiderung.

1. Es dürfte Einvernehmen darüber bestehen, daß der Feminismus eine der zerstörerischsten Kräfte in der Moderne ist. Er bedroht die Familien, ist kultur­relativistisch und zielt darauf ab, die Identität von Mann und Frau bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln. Die Männer­rechts­bewegung nimmt zumindest ansatzweise den Kampf gegen den Feminismus auf.

Ob die Aktivisten weltanschaulich links oder rechts zu verorten sind, ist dabei nachrangig. Es ist schade, daß Erdinger hier über das typische Abgrenzungs­stöckchen springt und eine Aufteilung in "links" und "rechts" akzeptiert, ja durch seine Artikel sogar zementiert. Sinnvoller ist es, die Abgrenzungs­mätzchen von Einzelnen zu ignorieren und sich einfach auf die gemeinsame Sache zu konzentrieren: den Kampf gegen das Gift des Feminismus.

2. Die Männerrechtsbewegung macht genau das, was von der Blauen Narzisse und einigen Vertretern der "Neuen Rechten" gerne positiv bewertet wird. Sie besetzt publizistisch einen vor­politischen Raum. Obwohl Erdinger einen gewissen Erfolg von Foren wie wgvdl.com einräumt, wertet er die dort schreibenden Personen ab, wenn er konstatiert: "Sie begreifen sich als Aktivisten, obwohl sie nichts anderes tun, als anonym Volkes Meinung kund zu tun." Auch bezeichnet er sie despektierlich als die "feldgrauen Kämpfer vom Orden der anonymen Ineffizienz".

Dabei weiß Erdinger gar nicht, ob diese Personen nicht möglicherweise auch außerhalb des Forums aktiv sind. Viele Männer­rechtler besuchen zum Beispiel lokale Vortrags­veranstaltungen zu Familien­themen und bringen sich dort mit kritischen Fragen ein. Auch gibt es Bemühungen durch Organisationen wie zum Beispiel MANNdat, eine strukturiertere Lobbyarbeit zu betreiben.

Erdingers pauschale Verunglimpfungen sind daher unpassend. Die sonstigen Aktivitäten von anonymen Schreibern bleiben im Dunkeln. Auch wenn das offene Visier vorzuziehen ist, haben anonyme Diskussionen durchaus ihre Existenz­berechtigung und ihren Nutzen. Die inhaltliche Güte eines Beitrags hängt nicht davon ab, ob er mit einem Klar­namen versehen wird und eine anonyme Kritik an den herrschenden Gesellschafts­zuständen ist immer noch besser als gar keine Kritik.

3. Ein wenig abstrus mutet Erdingers Schluß­folgerung an: "Eine Männer­bewegung, die eine wäre, würde sich ohne jede weitere Diskussion gegen ihre Unter­drücker durch­setzen." Die Männer­rechts­bewegung müsse endlich akzeptieren, daß sie nach über zehn Jahren praktisch nichts verändert hat und deshalb andere Saiten aufziehen müßte. Was für Saiten das sein sollen und wie sich die Männer­bewegung ohne jede weitere Diskussion durchsetzen soll, verrät uns Erdinger leider nicht. So bleibt der fahle Beigeschmack, daß es sich lediglich um eine ober­flächliche Kritik vom erhöhten Sessel aus handelt.

So wie viele andere Bewegungen und Projekte auch, ist die Männer­rechts­bewegung lediglich ein kleines Mosaik­steinchen auf dem langen Weg zur kulturellen Gegen­revolution. Sie ist notwendig als Gegen­öffentlichkeit zur feministischen Propaganda in den Leitmedien. Die tatsächliche Bedeutung eines jeden Steinchens wird ohnehin erst in einer zukünftigen Nach­betrachtung möglich sein. Bis dahin ist jeder mit Augenmaß betriebene Einsatz für eine Änderung des Status Quo zu begrüßen und zu unterstützen. Nackte Kritik ohne konstruktive Verbesserungs­vorschläge demotiviert unnötig und wirkt kontra­produktiv.»  - Markus Mohr[3]

Artikel

Zitate

Zitat: «Gibt es eine Männerrechtsbewegung? Ein klares Jein. Einerseits gibt es insofern eine, als daß sich die verschiedenen Initiativen, Vereine, Webseiten und Internetforen, die sich mit der Geschlechter­thematik beschäftigen (die feministischen ausgeschlossen), in der Beurteilung der desaströsen Folgen, die der mediale und institutionalisierte Feminismus für die Gesellschaft hat, ziemlich einig sind. Hier wären die Punkte Familienzerstörung, Benachteiligungen von Männern im Unterhalts- und Sorgerecht, Falschbeschuldigung, weibliches Opferabo, Opferbonus und mindestens ein Dutzend Punkte mehr zu nennen. [...]

Allerdings gibt es keine einheitliche Männerrechts­bewegung hinsichtlich der Frage, wie das feministische Problem angegangen werden soll. Ganz im Gegenteil: In der Frage herrscht regelrecht Krieg zwischen den Feminismuskritikern [8]

Zitat: «Es ist nur so, daß es keine Geschlechterpolitik zu geben hat. Deswegen hätte sich die sog. Männerbewegung darauf zu konzentrieren, den Staat in seine Schranken zu weisen, anstatt seine impertinente Kompetenz­anmaßung weiter zu hätscheln.» [9]
Zitat: «Die Männerrechtsbewegung, die es so einheitlich gar nicht gibt, ist eine Geschichte der völligen Erfolglosigkeit. Die Linken dieser "Bewegung" erreichen mit ihrer Diskurs­akzeptanz, ihrer Vorliebe für den argumentativen Austausch und ihrem naiven Glauben an die Wirksamkeit demokratischer Spielregeln - nichts. Der Staatsfeminismus lässt sie gegen die Wand laufen. Die Rechten trauen sich nicht, sich zu outen und verharren in der Anonymität.» [10]
Zitat: «Eine zunehmende Zahl von Feminismuskritikern hat es satt, sich von selbst ernannten linken Wortführern in die rechte Ecke stellen zu lassen, nur weil sie es wagen, den Sinn einer so genannten Männerpolitik anzuzweifeln, die sich im wesentlichen darauf beschränkt, den grassierenden Staatsfeminismus durch eine männliche Variante zu spiegeln, beziehungsweise zu ergänzen.
Diese angeblichen "Rechten" sind lediglich keine Linken gewesen. Das läßt sich leicht daran erkennen, daß sie sich für einen Rückzug des Staates aus dem Privaten ausgesprochen haben. Begründet haben sie das damit, daß das Private - entgegen einem Dogma der Linken - eben NICHT politisch sei, und daß das Geschlechter­verhältnis die unantastbare Privatsache jedes einzelnen Mannes mit jeder einzelnen Frau zu bleiben habe. Weiters hatten diese "Rechten" darauf hingewiesen, daß der grassierende Staats­feminismus nachweislich einer bestens dokumentierten linken Agenda folge, deren zentraler Bestandteil die Zerstörung eines imaginierten Patriarchats sei und daß aus diesem Grunde die vermeintlichen Patriarchen entrechtet werden würden. Diesen Argumenten hatten die Linken NICHTS entgegen­zusetzen, außer ausufernden ad personam-Argumentationen[wp], Diffamierungen und dem ausgiebigen Gebrauch verschiedenster linker Gesinnungs­keulen. Das hat sich dann aufgeschaukelt. Obendrein stilisierten sie sich noch zu "Machern", die die Nach­denklicheren, Zögerlichen in eitler Manier aufforderten, "mitzumachen", ganz so, als hätte es gefälligst keine Diskussionen über "richtiges Machen" und "falsches Machen" zu geben. Hauptsache "machen". Erfolge ihres "Machens" können die Linken übrigens seit zehn Jahren KEINE vorweisen.
Die Linken in der sog. Männer­bewegung haben sich somit kein Stückchen anders verhalten, als alle Linken zuvor: Stigmatisierung ihrer Kritiker, generelle Kritikresistenz, Arroganz und Hybris in der Ignoranz, Ausgrenzung, Diffamierung usw. usf.

NIEMALS werde ich akzeptieren, daß die Linken ihre absichtsvoll falsche Definition von "Rechts" gegen meineneinen verwenden. Dem Linken, ganz gleich, ob Männer­rechtler oder nicht, der meineneinen einen "Rechten" oder einen "-phoben" nennt, werde ich im Gegenzug als "die Pest" bezeichnen.
Tatsächlich sind Linke eine politische Pest. Das läßt sich tausendfach belegen.» [9]

Zitat: «Das Niveau der Beiträge [WGvdL-Forum] reicht von unterirdisch bis brillant und kein Mensch dort stößt sich daran. Diejenigen, die das getan haben, sind gegangen.» [11]
Zitat: «Gelb ist inzwischen Identifikation, sozusagen die Borussia der Geschlechter­debatte. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es dieses Forum geschafft hat, die Geschlechter­debatte aus einem links­elitären Diskutantenkreis heraus ins Volk zu befördern.» [11]
Zitat: «Keine Kluft ist bekanntlich größer, als die Kluft zwischen der veröffentlichten und der öffentlichen Meinung. Weil das so ist, posten die meisten Nutzer im Forum anonym. Man befürchtet Nachteile für das reale Leben. Bei wgvdl​.com lebt niemand von seinen Meinungs­äußerungen. Aber fast alle bezeichnen sich als Maskulisten, Antifeministen oder Männer­rechtler. Besser noch: Sie begreifen sich als Aktivisten, obwohl sie nichts anders tun, als anonym Volkes Meinung kund zu tun.» [11]
Zitat: «Heute gilt: Wahrheit interessiert, wenn sie den eigenen Interessen nützt. Nützt sie ihnen nicht, dann muss sie unkenntlich gemacht werden. Wir leben in einer Show-Gesellschaft. Die Mehrheit will nicht lange argumentieren. Sie will, was richtig ist, präsentiert und vorgekaut bekommen und einen Abstimmungs­knopf drücken: Gefällt mir/gefällt mir nicht. Das ist Pöbel­herrschaft. Es geht nicht um richtig oder falsch, um wahr oder unwahr, sondern um die Gunst des Pöbels[12]
Zitat: «Die [Männerrechtler, die] sich selbst als links oder linksliberal [bezeichnen, übersehen] dabei mit voller Absicht, wo der Feminismus in seiner heutigen Ausprägung seine Wurzeln hat und was er erklärter­maßen bezwecken soll. Bei Herbert Marcuse[wp] könnten sie es in aller Deutlichkeit nachlesen. Sie sind keine Gegner der staatlichen Einmischung ins Private, denn sie selbst frönen der Devise "Das Private ist politisch". Der Staat solle sich halt bitteschön ein bißchen gerechter einmischen. Die Medien mögen doch bitteschön etwas fairer berichten und die Gerichte ein bißchen geschlechter­gerechter urteilen.
Weil Linke in aller Regel Relativisten sind, fällt den linken Männerrechtlern natürlich nicht auf, daß sich Gerechtigkeit nicht abstufen lässt und Fairness ein absoluter Begriff ist. Prinzipiell ist der linke Männerrechtler durchaus der Meinung, Gesellschaft lasse sich gestalten, weil sowieso alles Soziologie sei und Biologie so biologistisch, dass sie jeder Gleichheit der Geschlechter bloß im Weg stünde. Also? Weg mit dem bio­logistischen Krempel! Der Unterschied zwischen linken Männer­rechtlern und ihren feministischen Schwestern im Geiste liegt also genau mittig zwischen ihren beiden großen Zehen.
Es gibt aber Ausnahmen: Ein paar wenige linke Männerrechtler haben bemerkt, dass ihnen die Feministen diskursiv auf der Nase herum­tanzen, indem sie argumentativ ständig zwischen Biologie und Soziologie hin- und her­springen; ganz, wie es ihnen gerade zum Vorteil gereicht. Der virtuose, abwechselnde Gebrauch von gleichheits­feministischen und differenz­feministischen Argumenten stellt linke Männerrechtler vor große Probleme. Und den Gesetzgeber vor noch größere, ohne daß ihm das überhaupt auffällt.» [8]
Zitat: «Die Linken in der so genannten Männerrechtsbewegung geben in diesem grotesken Krieg ein Bild ab, wie Schafsböcke, die gegen den Stock anblöken, mit dem sie ins Schlachthaus getrieben werden, anstatt diejenigen auf die Hörner zu nehmen, die sie treiben. Das wären ihre eigenen linken Gesinnungs­genossen, die gar nicht daran denken, auch nur einen Quadrat­zentimeter feministisch besetzten Terrains herauszurücken.» [11]
Zitat: «Eine zunehmende Zahl von Feminismuskritikern hat es satt, sich von selbst ernannten linken Wortführern in die rechte Ecke stellen zu lassen, nur weil sie es wagen, den Sinn einer so genannten Männerpolitik anzuzweifeln, die sich im wesentlichen darauf beschränkt, den grassierenden Staatsfeminismus durch eine männliche Variante zu spiegeln, beziehungsweise zu ergänzen.

Diese angeblichen "Rechten" sind lediglich keine Linken gewesen. Das läßt sich leicht daran erkennen, daß sie sich für einen Rückzug des Staates aus dem Privaten ausgesprochen haben. Begründet haben sie das damit, daß das Private - entgegen einem Dogma der Linken - eben NICHT politisch sei, und daß das Geschlechter­verhältnis die unantastbare Privatsache jedes einzelnen Mannes mit jeder einzelnen Frau zu bleiben habe. Weiters hatten diese "Rechten" darauf hingewiesen, daß der grassierende Staats­feminismus nachweislich einer bestens dokumentierten linken Agenda folge, deren zentraler Bestandteil die Zerstörung eines imaginierten Patriarchats sei und daß aus diesem Grunde die vermeintlichen Patriarchen entrechtet werden würden. Diesen Argumenten hatten die Linken NICHTS entgegen­zusetzen, außer ausufernden ad personam-Argumentationen[wp], Diffamierungen und dem ausgiebigen Gebrauch verschiedenster linker Gesinnungs­keulen. Das hat sich dann aufgeschaukelt. Obendrein stilisierten sie sich noch zu "Machern", die die Nachdenklicheren, Zögerlichen in eitler Manier aufforderten, "mitzumachen", ganz so, als hätte es gefälligst keine Diskussionen über "richtiges Machen" und "falsches Machen" zu geben. Hauptsache "machen". Erfolge ihres "Machens" können die Linken übrigens seit zehn Jahren KEINE vorweisen.

Die Linken in der sog. Männerbewegung haben sich somit kein Stückchen anders verhalten, als alle Linken zuvor: Stigmatisierung ihrer Kritiker, generelle Kritik­resistenz, Arroganz und Hybris in der Ignoranz, Ausgrenzung, Diffamierung usw. usf.» [9]

Zitat: «Die Links/Rechts-Kategorisierung ist tatsächlich dann obsolet, wenn man "rechts" mit "braunlinks" übersetzt. Fundamental wichtig wird sie allerdings dann, wenn man "rechts" im Spektrum "konservativ" bis "libertär" ansiedelt. Der institutionalisierte Feminismus (Staatsfeminismus) ist lediglich eines von vielen Symptomen des ubiquitären Staatsinterventionismus[wp] ins Private. Der wiederum entspringt eindeutig einem linken (Un)Verständnis von Staat und Gesellschaft.
So wenig man den Bock zum Gärtner machen sollte - und so wenig man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben kann, so wenig ist die linke Vorstellung einer Ausweitung staatlicher Ermächtigung auf bisher vernachlässigte Gebiete geeignet, sowohl Männern als auch Frauen das zu bringen, was ihnen in ihrer Einheit als "der Mensch" zusteht: Freiheit. Das Geschlechter­verhältnis ist die private Angelegenheit jedes einzelnen Mannes mit jeder einzelnen Frau. Es geht den Staat schlicht nichts an. Der fundamentale Unterschied zwischen linken und tatsächlich rechten Männer­rechtlern ist also der, dass Erstere die so genannte Geschlechterpolitik reformiert haben wollen, während Letztere sie ersatzlos streichen wollen.
... Es geht beim Kampf gegen den Feminismus um die grundsätzliche Ablehnung linker Gesellschaftspolitik!» [13]
Zitat: «Die Männerrechtsbewegung, die es so einheitlich gar nicht gibt, ist eine Geschichte der völligen Erfolg­losigkeit. Die Linken dieser "Bewegung" erreichen mit ihrer Diskurs­akzeptanz, ihrer Vorliebe für den argumentativen Austausch und ihrem naiven Glauben an die Wirksamkeit demokratischer Spielregeln - nichts. Der Staatsfeminismus lässt sie gegen die Wand laufen. Die Rechten trauen sich nicht, sich zu outen und verharren in der Anonymität.» [11]
Zitat: «Thomas Lentze! Ausgerechnet der "Outlaw", über dessen fundamentalistische Argumentation selbst bei wgvdl.com - und auch von mir - die Nase gerümpft wurde. Der Mann kämpft gegen die Landesmedienanstalt, die ihn mundtot machen will. Der steht vor Gericht und erreicht, daß die Justiz die Maske fallen läßt, indem sie urteilt, Frauen seien als kollektive Gruppe beleidigungs­fähig. In einem Land, in dem jeder Auto­aufkleber, auf dem "Männer sind Schweine!" zu lesen ist, unbeanstandet durchgeht! Habe ich bei Arne Hoffmann, dem selbst ernannten Anführer dieser eigenartigen Männerrechtsbewegung auch nur eine Zeile darüber gelesen, was Lentze hier leistet? Totgeschwiegen wird er!» [13]

Über die Helferinnenindustrie:

Zitat: «Was bei dem ganzen institutionalisierten Weibsen-, Gender- & Gleichstellungs­wahnsinn seltsamerweise nie erwähnt wird, ist doch Folgendes: Heerscharen von haupt- und neben­beruflichen Funktionären wären arbeitslos, wenn sie das vorgebliche Ziel ihrer Arbeit jemals erreichen würden. Ergo: Sie dürfen niemals ans Ziel kommen und müssen ständig neue Baustellen erfinden, die ihre eigene parasitäre Existenz sichern helfen. Es ist wie im Zauber­lehrling: Die Geister, die man rief, die wird man nicht mehr los. Es gibt nur eine Lösung: Den ganzen Haufen feministisch indoktrinierter, neo­marxistischer Sozio­psycho­dings­bummse per Arschtritt aus ihren steuer­finanzierten Furzsesseln kicken und ihnen Arbeit fürs Geld anbieten. Bei der Hochseefischerei, im Tiefbau, im Straßenbau, im Gerüstbau, bei der Müllabfuhr oder sonst irgendwo, wo die Leute ihr Geld wert sind.» [14]

Über linke Männerrechtler:

Zitat: «Liebe Quassler,

es ist völlig egal, wie ein eventuelles neues Forum für euch aussehen würde. Es ist sogar egal, welches Forenthema ihr wählen würdet. Alle diejenigen hier, die was von "unsere gemeinsame Sache" daherschwallen, wären sogar zu blöde, das Wesentliche an der Karnickel­zucht zu begreifen. Es gibt jemanden, der "gemeinsame Sache" gegen Männer macht: Die vereinigte Linke.

Die ist sogar noch zu blöde, zu erkennen, daß ihr Aktivismus zum größeren Teil dem Großkapital nützt, das über die angebliche "Freiheit" des Einzelnen in der Selbst­bezogenheit sich ein Reservoir an Abhängigen heranzieht, das vollständig aus seinen traditionellen Bindungen heraus­gelöst worden ist und nicht mehr anders kann, als die Interessen von Staat und Kapital zu bedienen. Was Wunder? Linke sind nunmal Materialisten par excellence.

Wenn hier nicht endlich mal begriffen wird, daß wir keine gemeinsame Sache haben, sondern lediglich einen gemeinsamen Feind, daß der klar benannt werden muß und daß man den Feind in den eigenen Reihen nicht gebrauchen kann, dann braucht auch keiner von "unsere gemeinsame Sache" daher­quasseln in seinem hirn­verbrannten Demokratie- und Partizipations­fetisch. Linke sind nicht das Gegenmittel gegen Linke! Und dem Feind können nicht dieselben Rechte zugestanden werden, wie den eigenen "Truppen"! Da könnt ihr meinen & finden, soviel ihr wollt! Das ist so!

Die gesamte Geschlechter­debatte ist überflüssig. Männer und Frauen sind über den größten Teil der Menschheits­geschichte ohne eine Geschlechter­debatte zurecht­gekommen. Das Geschlechter­verhältnis ist die Privatsache eines jeden einzelnen Mannes mit jeder einzelnen Frau. Daß es anders sei, ist eine linke Behauptung, die durch nichts bewiesen ist.

Was ihr hier treibt, ist reine Zeitverschwendung. Den Rahmen der Geschlechter­debatte bildet der linke Anspruch, einen Neuen Menschen schaffen zu dürfen. Sie dürfen nicht! Es ist völlig unmöglich, innerhalb eines falschen Rahmens zu richtigen Ergebnissen zu kommen!

Logisch deshalb: Ihr müßt nicht versuchen, innerhalb einer euch auf­gezwungenen Geschlechter­debatte etwas zu erreichen, sondern ihr müßt erreichen, daß es keine Geschlechter­debatte mehr gibt! Damit benenne ich den Feind ein zweites Mal glasklar: Es ist die Linke!

Alle, die das nicht wahr­haben wollen, sind ein Klotz am Bein und können ebensogut ein Karnickel­züchter­forum aufmachen!

So schaut's aus.»  - Royal Bavarian[15][16]

Zitat: «[...] Die gesamte gesellschaftliche Debatte ist vergiftet vom Linkentum und seinem dämlichen Gesabbel von sozialer Gerechtigkeit, Kampf gegen Rechts (wobei rechts noch nicht mal korrekt definiert ist), Gleichberechtigung, Gleichheit, Gleichstellung, Chancen­gleichheit, Ergebnis­gleichheit, Antidies und Antidas - und pi-pa-po ... - und nicht einer dieser linken Schwachmaten will wahrhaben, daß die Geschlechter­debatte DAS VEHIKEL SCHLECHTHIN sein könnte, sich vom Staat zu emanzipieren und ihn endlich in seine Schranken zu weisen.

Wenn Linke sich nach Jahrzehnten linken Männer­bashings nunmehr anschicken, nach Korrekturen zu schreien, dann doch nicht, weil es ihnen um die Freiheit des Mannes geht!? Benachteiligung ist das Stichwort! Männer­babys werden von der allmächtigen Staatstitte nicht gleich versorgt! Es gibt keine Programme, Förderungen, Kurse und Subventionen! Es ist versäumt worden, ihnen im sozialstaatlichen Wolken­kuckucks­heim ein warmes Plätzchen zu schaffen! Was Wunder aber auch! Die Hälfte des Volkes - glatt übersehen! Nicht, daß ICH das bedauern würde, - ein Linker müßte es allerdings bedauert haben - und zwar schon längst. Daß er erst jetzt daher kommt mit seinem bücklings­haften "Moment mal!" - das spricht nicht dafür, daß es sich bei Linken um irgendwas handelt, das im entferntesten etwas mit Schnellmerker zu tun hätte.

Und die linken Männerrechtler merken auch heute nicht, wem sie eigentlich zuarbeiten. Sie merken nicht, daß ihre Art, das Problem anzugehen, der weiteren Ermächtigung eines angemaßt-omnipotenten Staates in die Hände spielt.

Es ist mir sowas von schnurz­piepsegal, ob einer linker Nasen­popler, linker Geigen­spieler, linker Masturbant oder linker Männer­rechtler ist. Das Linkentum insgesamt ist das Problem! [...]

Es gibt keine linken Männer­rechtler! Es gibt linke Kretins, auch bekannt als die Fummler am marxistischen Detail. Drauf geschissen!!

Erlebt es vielleicht noch.»  - Royal Bavarian[17][18]

Über Rotlinke und Braunlinke:

Zitat: «Redet nicht mit dem Nazi!

Schöne Aufforderung! Tatsächlich würde ich mich auch lieber mit jemand anderem unterhalten, als mit einem Nazi. Obwohl: Bisweilen kann sogar das interessant sein. So interessant, wie sich mit einem International­sozialisten zu unterhalten, beispielsweise.

Vielleicht kann mir gnädigerweise einer der Linken erklären, was an den Rotlinken so viel besser sein soll, als an den Braunlinken!? Vera Lengsfeld, ehem. DDR-Bürger­rechtlerin, im Schwarzbuch des Kommunismus[wp], Piper Verlag:

  • China - 65 Mio. Ermordete
  • Sowjetunion - 20 Mio.
  • Afghanistan - 1,5 Mio.
  • Afrika - 1,5 Mio.
  • Nordkorea - 2 Mio.
  • Kambodscha - 2 Mio.
  • Osteuropa - 1 Mio.
  • Vietnam - 1 Mio.
  • Lateinamerika - 150.000
  • DDR - 1.065 Grenz- und Mauertote

Also nochmal: Kann mir einer der Rotlinken hier erklären, woher er die moralische Legitimation nimmt, andere aufzufordern, nicht mit "dem Nazi" zu reden, mit den anderen Linken aber schon?

Kann mir ein Linker erklären, wie er dazu kommt, sich angesichts obiger Zahlen über die heilige Inquisition zu echauffieren?

Und kann mir ein Linker erklären, warum er glaubt, daß er sich für seine selbstgerechte Bigotterie nicht in Grund und Boden zu schämen hat?

Kann mir ein Linker erklären, wie er dazu kommt, sich "Männer­rechtler" zu schimpfen angesichts der Tatsache, daß der Feminismus heutiger Ausprägung astrein linken Ursprungs ist? Wie kommt ein Linker überhaupt dazu, in seiner eigenen Denke das Potential für Lösungen zu vermuten?

Würde es gerne wissen.»  - Royal Bavarian[19][20]

Über die Frage, was krimineller "Hass" ist:

Frauenhass ist Volksverhetzung, urteilte jetzt das OLG Köln und korrigierte damit eine Entscheidung der unteren Instanz. "Männer sind Schweine" war hingegen ein Hit der Band "Die Ärzte"[wp]. Und bei der "EMMA" kommentiert man das Ganze mit der originellen Parole "Frauen, wehrt euch!". Als ob die EMMAs schon jemals etwas anderes gefordert hätten. Die Medienkritik zum ganzjährigen Vrouwentag ...


Die Berufs-Subjektivistinnen bei der "EMMA" freuen sich ein Loch in den Bauch. Frauenhass ist jetzt Volksverhetzung. Denn Männer sind Schweine.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1977 bestätigt die Zeitschrift "EMMA" alle fortschrittlichen Männer in ihrer Überzeugung, daß den Feministinnen etwas gelungen sei, wogegen sie selbst sich seit Menschen­gedenken gesträubt hatten: Sämtliche Illusionen über das weibliche Geschlecht im trüben Schein ihrer feministischen Talgfunzel zu beerdigen. Es ist deshalb dem fort­schrittlichen Manne nicht anzulasten, daß er sich den strahlenden Glanz seiner Illusionen lieber bewahrt hätte. Anmut & Liebreiz haben nämlich noch keinen "EMMA"-Artikel verziert. Wer etwas anderes behauptet, hat keinen Geschmack.

Menschen zweiter Klasse

Frauenhass ist also Volksverhetzung. Die "EMMA" berichtet: "Menschen zweiter Klasse", "minderwertige Menschen" und "den Tieren näherstehend", so bezeichnete ein Mann Frauen auf seiner Website. Volksverhetzung? Nein - fand das Landgericht Bonn Ende 2019. "Volksverhetzung" als Tatbestand greift schließlich nur, wenn "GRUPPEN in ihrer politischen oder welt­anschaulichen Überzeugung, in ihren sozialen oder wirtschaftlichen Verhältnissen, in ihrem Beruf oder in ihrer sozialen Funktion" angegriffen werden. Der 70-jährige Rentner, der den Hass auf Frauen zu seinem Lebensthema gemacht hat, wetterte ja einfach nur gegen Frauen als solches. Weil sie Frauen sind. - 70-jährige Rentner sind eben auch Männer. Und Männer sind Schweine.

Da bleibt eine wesentliche Frage offen. Wäre es Volksverhetzung, Männer, die als Schweine nur Menschen zweiter Klasse sind, als dritt­klassig zu bezeichnen? Oder anders: Wäre es Volksverhetzung, zu behaupten, Männer seien gar keine Schweine, wenn doch das Volk in seiner Gemütsruhe bereits akzeptiert hat, daß sie welche sind? Wenn das "die Menschen" heute wissen - und gestern noch nicht -, wären sie dann von gestern auf heute verhetzt worden? Von wem? Und dann: Hängt die Frage, ob etwas Volksverhetzung ist, davon ab, wer sie begeht?

23. Juni 1993

Es war der 23. Juni 1993, als Frau Lorena Bobbitt im beschaulichen Manassas/Virginia ihrem selig schlummernden Gemahl John die Wünschelrute abgeschnitten[wp] hat. Weil er so ein Wüstling gewesen sei, angeblich. Auch sei Frau Lorena Bobitt fuchs­teufels­wild geworden, weil sie selbst nie -, Gemahl John aber immer zum Orgasmus gekommen sei.

Frauen, wehrt euch! Ihr müsst euch ja nicht gleich vom ganzen Mann trennen, wenn euch nur sein Schwellstück stört. Daß das so ist, könnt ihr an Frau Lorena Bobbitt sehen. Die wurde nämlich nach einer sieben-stündigen Verhandlung freigesprochen. Die Scheidung kam erst sechs Monate später.

Frau Alice Schwarzer, "EMMA"-Herausgeberin, kommentierte den Fall Bobbitt damals sinngemäß so: "Da denkt die Frau mit dem Messer in der Hand doch gar nicht mehr nur ans Schneiden der Petersilie." - Frauenhass ist Volksverhetzung. Und Männer sind eben Schweine.

Männerhass ist keine Volksverhetzung

Alice Schwarzer ist auch bei weitem nicht die einzige Feministin, die bei "Messer" nicht nur an Petersilie denkt. In der feministischen Literatur wimmelt es nur so vor widerwärtigen Gewalt­phantasien. Man lese Marilyn French, Andrea Dworkin oder Valerie Solanas. Andrea Dworkin träumte davon, Männer wie ein Spanferkel zu grillen und ihnen statt eines Bratapfels High Heels ins blutige Maul zu stopfen. Die Warhol-Attentäterin hatte es wieder, wie Alice Schwarzer, eher mit dem Messer. Ihr berüchtigtes Manifest heißt "S.C.U.M.". Das ist das Kürzel für "Society (for) Cutting Up Men" (Gesellschaft für das Aufschlitzen von Männern). Gasphantasien hatte die Solanas ebenfalls. Eine ihrer "besten" Ideen: Es sollten öffentliche Gaskammern aufgestellt werden, in denen sich Männer selbst entleiben können, wenn sie den Unwert ihres Lebens endlich eingesehen hätten.

Das ging und geht alles, ohne daß jemand an Volksverhetzung gedacht hat. Das "S.C.U.M." - Manifest wurde sogar zu einem Theaterstück, das vor wenigen Jahren noch in Schweden mit großem Publikums­applaus bedacht worden ist. Warum, das wissen "Die Ärzte": "Männer sind Schweine".

Ein ganz eigenes Thema wäre die Impertinenz, mit der sich Gleichheits­feministinnen dem Wahn hingeben, sie hätten ein exclusives Vertretungs­mandat für alle Frauen. Ob das alle Frauen so sehen, ist ihnen egal. Wenn eine widerspricht, dann ist sie eben auch angefüllt mit "Frauenhass". Und dann wird sie mit Gewalt oder per Morddrohung aus dem Land vertrieben, so, wie es der Differenz­feministin und Bestseller­autorin Esther Vilar Der dressierte Mann und Das Ende der Dressur). Frau Vilar ist vor vielen Jahren vor ihren "Schwestern" nach Spanien geflohen und lebt seither dort. Wenn man sie fragt, ob sie sich noch einmal in deutsche Geschlechter­debatten einmischen will, winkt sie nur noch müde ab. Die gebürtige Argentinierin hat eine sehr pointierte Meinung zur deutschen Debattenkultur.

Das OLG Köln jedoch: Ein 70-jähriger Rentner betrieb mit dem Frauenhass auf seiner eigenen Webseite Volksverhetzung. Danke, Euer Ehren, keine weiteren Fragen. Männer sind eben Schweine, stimmt's?

Die Vrouwenpower

Die vielgerühmte Frauenpower (im Schriftbild schöner: Vrouwenpower) ist derartig immens, daß sich eine der Gebenedeiten wohl veranlaßt gesehen haben muß, einen 70-jährigen Rentner für seine Gering­schätzung von Frauen generell anzuzeigen. Sie direkt hatte der Rentner wohl nicht angesprochen. Dennoch bedurfte die arme Frau des Beistandes der Staatsgewalt, so sehr scheinen sie die Äußerungen jenes 70-jährigen Rentners in hilflose Verzweiflung gestürzt zu haben. Auch die Powervollsten haben eben ihre schwachen Stellen. Womöglich ist die vielgerühmte Vrouwenpower mehr so eine Minipower, die zur Entfaltung ihrer segens­reichen Wirkung immer irgendwelche Hilfspower-Ressourcen anzapfen muß. Gerichts­urteile, Grundgesetz­änderungen, Quoten­beschlüsse, Frauenrechte, Frauenförderung, Frauentaxi, Frauenparkplatz, Frauen-Schwimmkurs usw. fraufraufrau ....

Oder aber die enorme Vrouwenpower reduziert sich, wenn es in einer bestimmten Frau ein Petz-Gen gibt. Was früher, als die "die Menschen" noch nicht so schlau gewesen sind, ein weiter­verbreitetes und wohl­bekanntes Phänomen gewesen zu sein scheint. Streichen Sie "Phänomen". Ein "Vorurteil" ist es gewesen. In vor­feministischen Zeiten hat man mit dem Begriff "alte Petze" trotzdem eher Frauen assoziiert. "Keifen" und "das Gekeife", der "Zank" und die "zänkischen Weiber". Alles nur Illusion, wenn man von der richtigen Soziologie keine Ahnung hat. Vielleicht auch wegen einer kulturellen Erfahrung, die einfach nur Einbildung gewesen ist. Oder weil, wer, wie Frauen, täglich 14.000 Wörter spricht im Schnitt, leichter von den bösen Petzwörtern verführt wird, als jemand, der sich bei den lediglich 7.000 Wörtern, die er im Schnitt verwendet, keine überflüssigen Petzwörter leisten kann. Tatsächlich: Männer sprechen durch­schnittlich etwa nur halb so viele Wörter am Tag wie Frauen. Weil Männer eben schweigsame Schweine sind.

Als es die Power noch nicht gegeben hat

Was gab es zu den Zeiten der Geschwister ... Gebrüder Grimm nicht für eine bestaunens­werte, überaus bunte Vielfalt allein schon unter den Frauen. Und die ganze Weltoffenheit, mit denen über die Weltfrauen geschrieben wurde ... - völlig weg, heute. Nur noch Frauen gibt es. Das faule Lieschen, das Luder, die alte Hexe, die Klatsch- & Tratschtante, die Matrone, das Fräulein, die züchtige Jungfrau, das Waschweib, die Vettel, das Schandmaul - alle sind sie ausgestorben, während die Vrouwenpower zu einer eindrucks­vollen Monstrosität heran­gewachsen ist. In den Köpfen. Hauptsächlich in denen von Frauen. Gern bei der "EMMA".

Seit es die Vrouwenpower mit den zu ihrer Entfaltung nötigen Hilfspower-Aggregaten gibt, werden die "die Menschen" auch immer häufiger nicht mehr von alten weißen Schweinen regiert, die vorgeben, Männer zu sein, sondern von der östrogenalen Höchst­kompetenz­power. Das ist überaus segensreich, wie man an Frau Ursula von der Leyen, Frau Angela Merkel, Frau Christine Lambrecht, Frau Saskia Esken und fast allen anderen Power­vrouwen erkennen kann. Ein Schuft, wer nicht zufrieden ist und daher das Vrouwens­geschlecht insgesamt mißtrauisch beäugt, wenn es um das Regeln von öffentlichen Angelegenheiten geht. Ein noch größerer Schuft, wer sich überlegt, was Männer nicht auch ohne Frauen könnten, außer, die Kinder zur Welt zu bringen. Und ein Depp wäre so einer außerdem, weil: Die Kinder bringt der Klapper­storch.

Täterschwein und Opferfrau

Sie kennen diese Gundula-Gause-Frisur? Ich weiß jetzt nicht, ob man diesen Schnitt einen "Pagenkopf" nennt. Jedenfalls ist er bei sehr vielen Powervrouwen total en vogue. Das ist dieser Haarschnitt, bei dem der Nacken ziemlich kurzgeschoren ist, während die Haare an den Seiten in Richtung Kinn immer länger werden. Ah, jetzt: "Bob" nennt sich diese Frisur. Wahrscheinlich benannt nach amerikanischen oder englischen Männern, die Schweine sind. "Bob" ist dort die Kurzform für "Robert".

Obwohl .... stehen teutsche Powervrouwen nicht ganz wahnsinnig auf Robert Habeck? Ist diese Frisur vielleicht deswegen so populär? - Na egal.

Meinereiner nennt sie ohnehin die Schafottfrisur. Weil man das aus dem schafottigen Revolutionsfrankreich von anno 1789 ff. kennt. Bevor damals Vrouwens­personen guillotiniert worden sind - der Henker war dabei, wie sollte es auch anders sein, immer ein Schwein -, hat man ihnen die Haare im Nacken weit oben abgeschnitten, damit der Kopf auch ganz bestimmt in den Korb fiel, anstatt sich mit den Haaren am Fallbeil zu verheddern. Jedenfalls sehen Frauen mit einer Gundula-Gause-Frisur immer so aus, als wären sie beim Henker gewesen - und nicht beim Friseur.

Das mögen sie, weil das ihren Opferpower-Status optisch gut unterstreicht. Diese Frisur signalisiert immer: "Es wird mir etwas angetan werden. Und das darf nicht sein, weil es ungerecht ist. Ich bin eine Frau". Man könnte diesen Haarschnitt vielleicht auch als Opferfrisur bezeichnen. "Schafott­frisur" ist doch ein bißchen hart. Ungefähr so hart wie ein Fallbeil.

Klasse: Jeder zweite Mensch

Der 70-jährige Rentner war auf jeden Fall schwer im Unrecht mit seiner Gering­schätzung für Frauen. Frauen sind keine Menschen zweiter Klasse, sondern klasse ist, daß jeder zweite Mensch eine Frau ist. Wer jetzt nicht unbedingt die "EMMA" lesen will, um zu erfahren, was zuerst dagewesen ist - das Huhn oder das Ei - , der kann auch in der Bibel nachschauen. In der Schöpfungsgeschichte, einer uralten Geschichte übrigens, wird er fündig. Der Hahn war zuerst da. Er hieß Adam. Und so sehr liebte er den Gedanken an ein Huhn, daß ihm der Herr eine Rippe entnahm, um das Huhn daraus zu formen. Es hieß Eva. Sollte es sich bei der Schöpfungs­geschichte nicht um Fake-News handeln, dann sind heutige Frauen die Nachkommen einer getunten Rippe. Es ist auch egal, ob es sich hier um Fake-News handelt, weil die unter die Religionsfreiheit fallen.

Jedenfalls warte ich auf einen Prozess gegen jemanden, der behauptet, das Wort "Frau" sei ein Synonym für "Rippentuning". Die internationale Tuningszene aber einmal außen vor gelassen: Frauen sind ein Faktum. Jeder zweite Mensch, den ein Mann kennt, ist wahrscheinlich eine Frau. Außer, er wäre Knacki oder Mönch.

Deshalb ist es immer wieder bemerkenswert, mit welcher Eilfertigkeit Gerichte dabei sind, auf Antrag von Vrouw festzulegen, wie alle Frauen in den Augen der Schweine keinesfalls genannt werden dürfen. Eigentlich sollte man annehmen, daß der Mensch im Sinne von "die Menschheit", in seiner Einheit von Mann und Frau also, selber weiß, wie er seine je eigene "andere Hälfte" wahrnimmt - und wie er sie deshalb seiner Meinungs- und Redefreiheit wegen auch beschreiben darf.

Aber es ist halt wahrscheinlich so, wie ich eingangs schon schrieb: Ohne diverse Hilfspower-Aggregate der politischen, medialen und juristischen Machart ist die vielgerühmte Vrouwenpower wohl eher eine überschätzte Power, für sich genommen also mehr eine Minipower. Und die hätte früher auch anders geheißen: Schwäche.

Ganz schwach

Ganz schwach ist es, unabhänging von jeder Betrachtung zum Geschlecht, ohnehin, wenn jemand wegen jedem Kokolores zum Staatsanwalt rennt wie das Vorschulkind zur Kinder­gärtnerin, weil er dort Trost und Gerechtigkeit zu finden hofft. Und wenn er nicht zum Staatsanwalt rennt, sondern hinradelt, dann hat er auch garantiert ein Helmchen auf. Das sagt schon alles: "Ich will Schutz und Sicherheit". Die Schweine sind es gewöhnt, Schutz zu gewähren, anstatt sich dauernd einen zu suchen. Außer die Beischlafbettler. Die bilden sich mordsmäßig etwas darauf ein, von der Power­simulations­vrouw in den Stunden ihrer höchsten hormonellen Not erhört zu werden.

Mein ceterum censeo deshalb: Die Erfindung der "Vrouwenpower" wird in die Geschichts­bücher eingehen als der Anfang vom Ende.

Bitte untertängst um Strafverfolgung

Der Staat sieht es jedenfalls mit Wohlgefallen, daß Vrouw die Justiz um ihr Urteil bittet, ist doch jede Klage immer auch eine Unterwerfungs­geste unter die staatliche Gewalt, mindestens aber ein Bekenntnis zu ihr.

Das fällt den Nachfahrinnen der paradiesischen Rippe naturgemäß nicht so leicht auf, weil sie es seit eh und je gewöhnt sind - Titanic: "Frauen und Kinder zuerst!" - in Schutz genommen zu werden, wenn ein gräßlicher Tort ihre empfindsamen Seelen peinigt. Das ist so. Schiffs­untergang im eiskalten Wasser ist peinigend. Schlagzeilen auch heute noch: "Schiffsuntergang - 387 Tote." - Da muß noch keiner weinen. Aber jetzt: "Darunter auch Frauen und Kinder". Das Taschentuch, bitte.

Hömma, "EMMA": Von wegen "Frauen, wehrt euch!". Das ist heute so wie eh und je. Richtig muß das heißen: "Frauen, laßt euch verteidigen!". Am besten von den Schweinen. Die haben's nämlich drauf.
- JouWatch[21]

Einzelnachweise

  1. Echo-Preisverleihung: Akif Pirincci vs. Farid Bang & Kollegah, JournalistenWatch am 14. April 2018
  2. Der Leserbriefschreiber bezieht sich auf die Artikel Linke Männerrechtler in Deutschland (I) und Rechte Männerrechtler in Deutschland (II) vom 12. und 17. Juni 2013
  3. Männerrechtler: Eine Erwiderung, Blaue Narzisse am 17. Juni 2013
  4. Wir leben in höchst spannenden Zeiten. An mir selbst kann ich allerdings beobachten, wie meine Empathie mit den deutschen "Demokraten" täglich abnimmt. Angesichts der jetzt schon herrschenden Zustände agiert die Masse viel zu lethargisch, viel zu desinteressiert. Im Grunde stimmt es auch: Letztlich bekommt jedes Volk die Regierung, die es verdient. So gesehen passt Merkel perfekt. Wir haben inzwischen Zustände erreicht, in denen man auf einem Auge blind sein müsste, um nicht zu erkennen, dass das ganze Malheur durchaus etwas mit diesem Staatsvolk zu tun hat.
  5. Max Erdinger antwortet Detlef Bräunig. Im zweiten Teil seines Beitrags geht es um die Liebe und die Suche nach Auswegen aus dem Dilemma des Feminismus.
  6. Max Erdinger kann das BN-​Interview mit Detlef Bräunig nicht unkommentiert stehen lassen. Keine Kinder sind auch keine Lösung im Kampf gegen das System. Bräunig beschreibt[ext] das Elend zutreffend, das wir einer feministisch unterwanderten Justiz in Sachen Familienrecht zu verdanken haben. So sehr man allerdings nachvollziehen kann, wie er zu seiner persönlichen Antwort darauf gekommen ist, so sehr sei darauf hingewiesen, dass eine solche Reaktion dann, wenn sie allgemeine Nachahmung findet, den Feministen und ihrem Ziel einer verweiblichten Gesellschaft in die Hände spielt.
  7. WGvdL-Forum (Archiv 2): Ausgezeichnet!, Royal Bavarian am 13. April 2012 - 02:20 Uhr (Die "Emanzipation der Frau" ging zulasten männlicher Privilegien, nicht zu Lasten seiner "Arschkarten". Es ist utopisch, anzunehmen, die "Arschkarten" könnten zwischen den Geschlechtern irgendwie gerecht verteilt werden. Die Realität richtet sich nicht nach Utopien. Linke Gesellschaftsentwürfe sind Utopien. Und etliche sind auch schon katastrophal gescheitert. Der Mann wird mit den meisten seiner "Arschkarten" leben müssen, weil es keine brauchbare Alternative zur Bewältigung der Anforderungen gibt, die das Leben an die Menschheit stellt.)
  8. 8,0 8,1 Max Erdinger: Linke Männerrechtler in Deutschland (I), Die Blaue Narzisse am 12. Juni 2013
  9. 9,0 9,1 9,2 (Neugelbes WGvdL-)Forum: Max am 31. Juli 2011 - 11:23 Uhr  (Archiv)
  10. Max Erdinger: Rechte Männerrechtler in Deutschland (II), Die Blaue Narzisse am 17. Juni 2013
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 Max Erdinger: Rechte Männerrechtler in Deutschland, Die Blaue Narzisse am 17. Juni 2013
  12. WGvdL-Forum (Archiv 2): Sachliche und kompromissbereite Männeraktivisten - der Weg zum Erfolg?, Royal Bavarian am 23. Januar 2012 - 21:58 Uhr
  13. 13,0 13,1 Männerrechtler: Eine Erwiderung, Max Erdinger am 18. Juni 2013 um 22:38 Uhr
  14. Abt. Zauberlehrling: Erfolg wäre existenzvernichtend, 10. Juni 2013
  15. Als die linken "Männerrechtler" einmal beleidigt gewesen sind ..., 1. Juni 2013
  16. WGvdL-Forum (Archiv 2): Hand aufs Herz: Wer von Euch ist so schlau wie ich?, Royal Bavarian am 23. August 2011 - 01:40 Uhr
  17. Männerbewegung: Linker Hegemonieversuch, 1. Juni 2013 (Männer, die von ihren Exfrauen übelst abgezockt worden sind, Väter, deren Umgangsrecht mit den Kindern zu einer würdelosen Marginalie geschrumpft wurde, Männer, die wegen einer Falschbeschuldigung unschuldig im Gefängnis schmoren und-und-und ... irgendwann entdecken sie die sog. Männerbewegung. Es gibt aber keine. Was es gibt, das sind Männer. Was sich in Deutschland allerdings als Männerbewegung begreift, das ist eine Ansamlung komischer Initiativen und linker Klugscheiße, die dem Glauben an die Allmacht eines gesellschaftlichen Diskurses anhängen, dem sich der Gegner aber konsequent verweigert, indem er ihm ausweicht oder aber die "Männer­rechtler" pauschal zu den Bösen in die rechte Ecke stellt.)
  18. WGvdL-Forum (Archiv 2): Linker Hegemonieversuch, Royal Bavarian am 3. April 2012 - 22:52 Uhr
  19. Redet nicht mit dem Nazi!, 1. Juni 2013
  20. WGvdL-Forum (Archiv 2): Redet nicht mit dem Nazi!, Royal Bavarian am 16. April 2012 - 15:58 Uhr
  21. Max Erdinger: Krimineller Frauenhass: Männer sind Schweine, JouWatch am 18. Juni 2020

Netzverweise