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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Michael Moorcock

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Hauptseite » Personen-Portal » Michael Moorcock

Michael Moorcock (* 18. Dezember 1939 in Mitcham, Surrey, England) ist ein britischer Science-Fiction- und Fantasy-Schriftsteller mit starken Sympathien für den Feminismus und Anarchismus.

Mit fünfzehn Jahren verließ er das College ohne Abschluss, um sich nur noch der Fiktion zu widmen. Er lebt in dritter Ehe mit seiner Frau Linda Steele Moorcock abwechselnd in Austin (Texas) und Paris. Aus seinen früheren Ehen, unter anderem mit der Schriftstellerin Hilary Bailey, hat er zwei Töchter und einen Sohn.

Moorcock war mit der Feministin Andrea Dworkin befreundet, als sie noch lebte, und bewunderte die feministische SF-Autorin Joanna Russ[wp]. Er hat andere Schriftsteller der Science Fiction und Fantasy (wie Tolkien, C.S. Lewis, H.P. Lovecraft, Robert A. Heinlein, Frank Herbert, Larry Niven, Isaac Asimov) des Antisemitismus, Rassismus, Militarismus, "Kryptofaschismus" und der Misogynie beschuldigt.

Bücher

Am bekanntesten sind seine Romane über den "Ewigen Helden" (obwohl es sich dabei eher um einen Anti-Helden handelt), der in verschiedenen Inkarnationen in allen möglichen Welten, Zeiten und Dimensionen auftritt und eine Rolle im ewigen Kampf zwischen Ordnung und Chaos spielt. Zwei dieser Inkarnationen sind der Albino-Fürst Elric von Melniboné und der "hippe", bisexuelle und inzestuöse Geheimagent / Superheld Jerry Cornelius.

Ein weiteres Werk von Moorcock ist das Buch "Gloriana", über die Königin Gloriana I. des Fantasy-Königreichs Albion. Gloriana ist offensichtlich von Königin Elisabeth I. inspiriert, einer Ikone vieler Feministinnen. Gloriana wird gleichzeitig eine feministische Wunscherfüllungsfantasie (sechseinhalb Fuß / fast zwei Meter groß, bisexuell, kompetente Herrscherin, hat neun Töchter, alle von verschiedenen Vätern) und bemitleidenswertes Opfer (sie wurde von ihrem eigenen tyrannischen und noch dazu syphiliskranken Vater vergewaltigt, ist unfähig, einen Orgasmus zu bekommen und leidet unter ihren Pflichten) dargestellt.

Netzverweise