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Petra Sitte

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Petra Sitte
Petra Sitte (2020)
Geboren 1. Dezember 1960
Parteibuch Die Linke
Ehe für alle Petra Sitte stimmte am 30. Juni 2017 im Deutschen Bundes­tag gegen die bürgerliche Zivilehe und für die so genannte Ehe für alle. Eine Beliebig­keits­definition "für alle" kann aber keine Schutz­funktion erfüllen, wie von Artikel 3 GG gefordert. Die "Ehe für alle" ist somit eine "Ehe für keinen". Petra Sitte hat damit die durch die Ewigkeits­klausel geschützten Grundrechte des Grundgesetzes verletzt und die bürger­liche Zivilehe de facto abgeschafft.
UN-Migrationspakt Petra Sitte stimmte am 29. November 2018 im Deutschen Bundes­tag gegen den UN-Migrationspakt und damit gegen die Kolonisation Deutschlands durch illegale Invasoren.
Ermächtigungsgesetz Petra Sitte stimmte am 18. November 2020 im Deutschen Bundes­tag gegen das Ermächtigungs­gesetz und damit gegen die Abschaffung Grundrechte des Grundgesetzes.
Abtreibungs­bewerbungs­gesetz Petra Sitte stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundes­tag für das Abtreibungs­bewerbungs­gesetz, womit nun das Werben für die Tötung Ungeborener für Ärzte straflos gestellt wurde.
Pandemie­vertrag Petra Sitte hat sich am 12. Mai 2023 bei der Abstimmung zum WHO-Pandemievertrag im Deutschen Bundes­tag der Stimme ent­halten.
AbgeordnetenWatch Petra Sitte
URL petra-sitte.de

Dr. Petra Sitte (* 1960) ist eine deutsche Politikerin und Diplom-Ökonomin. Sie zog 2005 über die Landesliste Sachsen-Anhalt in den Deutschen Bundestag ein. Sie war von 2013 bis 2017 erste parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der Bundestags­fraktion Die Linke und seit Dezember 2012 Mitglied im Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Berufliches

Petra Sitte studierte Volkswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und erlangte 1983 den Titel Diplomökonomin als Abschluss. Nach einem anschließenden Forschungs­studium und einer Tätigkeit als Assistentin an der Martin-Luther-Universität erfolgte hier 1987 ihre Promotion zum Dr. oec. mit der Arbeit Die Führungstätigkeit der SED-Bezirks­organisation Halle bei der Weiterentwicklung der sozialistischen Produktions­verhältnisse in der Industrie und der Herausbildung der Kombinate (in den 1960er und 1970er Jahren). Danach war sie bis 1989 Zweite Sekretärin der FDJ-Kreisleitung an der Martin-Luther-Universität und anschließend von 1990 bis 1991 ebenfalls Aspirantin.

Politische Tätigkeit

Sitte ist 1981 in die SED eingetreten und war von 1997 bis 2002 Mitglied des Bundesvorstandes von deren Nachfolgepartei PDS.

Von Mai bis Dezember 1990 gehörte sie der Stadt­verordneten­versammlung von Halle an und war hier auch Vorsitzende der PDS-Fraktion. Von 2004 bis 2014 gehörte sie erneut dem Stadtrat von Halle an.

Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt. Hier war sie bis Juni 2004 Vorsitzende der PDS-Fraktion.

Seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, wo sie als stellvertretende Vorsitzende der Bundestags­fraktion Die Linke, Mitglied und Obfrau im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgen­abschätzung und Vorsitzende des Fraktions­arbeitskreises Innovation, Bildung, Wissenschaft, Kultur und Medien fungiert. Von 2010 bis 2013 war sie Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft. Sitte ist ordentliches Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda und stellvertretendes Mitglied des Haushalts­ausschusses und im Sportausschuss. Sie gehört zudem der Enquete-Kommission "Künstliche Intelligenz" an.

Netzverweise