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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus muss sich keiner Debatte auf Augenhöhe stellen, weil er den staatlichen Machtapparat dazu nutzen kann, jedwede Kritik wegzubügeln.

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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Raewyn Connell

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Raewyn Connell
Raewyn Connell.jpg
Geboren 3. Januar 1944
Beruf Soziologe

Raewyn Connell (ehemals auch Bob Connell oder Robert William Connell, * 1944), ist eine transsexuelle australische Soziologin, die an der Durchsetzung des Genderismus starken Anteil hatte. Im Jahr 2007 ließ Connell an sich eine Geschlechts­umwandlung vornehmen und nannte sich seitdem Raewyn. Er/sie ist Professor(in) für Erziehungs­wissenschaften an der Universität von Sydney und arbeitete mit dem ähnlich feministisch eingestellten Soziologen/"Männerforscher" Michael S. Kimmel zusammen. Er/sie bot auch Lehrpläne für Jungen an, die sich nach den Interessen der Mädchen richten.[1] Die "kritische (um nicht zu sagen: männerfeindliche) Männerforschung" ist mit seinem/ihrem Namen verbunden.

Connell hat sich kritisch mit Kultur, Medien und politischer Herrschaft beschäftigt und sich zunehmend auf Geschlechterforschung spezialisiert. Er/sie verwendet Theorien und Konzepte der feministischen Geschlechter­forschung, um die Situation von Männern in unserer Gesellschaft zu analysieren. Ihre bekanntesten Forschungs­ergebnisse sind a) das Konzept einer hegemonialen Männlichkeit und b) die so genannte "patriarchalische Dividende", nach der alle Männer vom Patriarchat durch Ehre, Prestige, das Recht zu befehlen und auch materielle Vorteile profitierten. (Ohne viel darüber zu sprechen, dass eben nicht alle Männer gleichermaßen davon profitieren.) Das von Connell entwickelte Konzept zur hegemonialen Männlichkeit hat sich innerhalb der deutschen Soziologie etabliert und wird als grundlegender Ansatz in der wissenschaftlichen Literatur häufig zitiert, z. B. von Michael Meuser.

Die "hegemoniale (vorherrschende) Männlichkeit" ist einer von Connell geprägten Begriffe, der entscheidend zur Männer­forschung (Men's Studies) beigetragen hat und sich auch in der Geschlechter­forschung etablierte. Die hegemoniale Männlichkeit beschreibt demnach die Macht- und Herrschafts­verhältnisse, sowohl zwischen hetero­sozialen als auch homosozialen Beziehungen.[2]

Einzelnachweise

  1. Genderama: "Was vom Manne übrig blieb" von Walter Hollstein, Rezension von Arne Hoffmann
  2. Vgl. Fuchs-Heinritz, 2007, S. 408

Querverweise

Netzverweise