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Sandra Detzer

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Sandra Detzer
Sandra Detzer (2016)
Geboren 21. April 1980
Parteibuch Bündnis 90/Die Grünen
Abtreibungs­bewerbungs­gesetz Sandra Detzer stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundes­tag für das Abtreibungs­bewerbungs­gesetz, womit nun das Werben für die Tötung Ungeborener für Ärzte straflos gestellt wurde.
AbgeordnetenWatch Sandra Detzer
URL sandra-dertzer.de

Sandra Detzer (* 1980) ist eine deutsche Politikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie hatte von November 2016 bis Dezember 2021 den Landesvorsitz der Grünen in Baden-Württemberg inne. Sie zog 2021 über die Baden-Württembergischen Landesliste in den Deutschen Bundestag ein.

Privates

Sandra Detzer ist Tochter eines Zahnarztes und einer Lehrerin und erlangte im Jahre 1999 das Abitur. Anschließend studierte sie von 1999 bis 2005 Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2006 bis 2010 promovierte sie an der Universität Heidelberg zum Thema fiskalische Dezentralisierung in Bundesstaaten. Im Anschluss arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Uwe Wagschal im Fachbereich Budget­konsolidierung.

Sie ist römisch-katholischer Konfession und verheiratet.

Politisches

2010 arbeitete Detzer zunächst als Trainee für den Ausschuss der Regionen im Stab des Generalsekretärs in Brüssel, bevor sie als Haushalts­referentin für die Bundestags­fraktion der Grünen in Berlin tätig wurde. 2011 kehrte sie nach Baden-Württemberg zurück und arbeitete bis zu ihrer Wahl zur Landes­vorsitzenden 2016 für die Landtagsfraktion der Grünen in Stuttgart als parlamentarische Beraterin für Finanzen und Wirtschaft.

Von 2014 bis 2019 war Detzer Mitglied des Stadtrates Heidelberg. Das Amt der Landes­vorsitzenden der Grünen in Baden-Württemberg hatte sie neben Oliver Hildenbrand von November 2016 bis Dezember 2021 inne.

Bei der Europawahl in Deutschland 2014 kandidierte sie auf Platz 19 der Parteiliste der Grünen für das Europäische Parlament.

Positionen

Sandra Detzer setzt sich für den ökologischen Wandel der Wirtschaft und "gleichberechtigte Teilhabe" von Frauen in der Gesellschaft ein.

Netzverweise