Der feministische Hass gegen Männer nähert sich stetig dem nationalsozialistischen Hass gegen Juden. Heute wie damals sind staatliche Strukturen die Treibriemen der Hetze.
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Die Antithese zur feministischen Opfer- und Hassideologie.

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Rolle des Staates in der Familie
Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. Logo - MSI.png
Besser klug vorsorgen, als teuer draufzahlen. - MSI
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Männerrechtler und Feminismuskritiker werden vom öffentlichen Diskurs abgeschnitten, zum Schweigen gebracht, als Frauen­hasser und Nazis in die Ecke der Meinungs­irrelevanz gestellt.

Sebastian Leber

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Hauptseite » Personen-Portal » Sebastian Leber

Sebastian Leber
Geboren 1977
Beruf Journalist

Sebastian Leber (* 1977) ist ein Mietgriffel, der in Berlin-Kreuzberg lebt und für den Tagesspiegel Auftrags­schmäh­arbeiten verfasst.

In seiner Schreibe setzt er Männer­rechtler und Feminismus­kritiker mit "Frauen­hassern" und "Terroristen" gleich.[1] Auf der anderen Seite verfasst er Werbe­artikel für linke Terroristen, ein Lobeslied zur Verteidigung der Antifa.[2]

Artikel

Sebastian Leber in seiner Schreibe

Sie halten Feminismus für "die größte Bedrohung seit Bestehen der Bundesrepublik", wollen Gesetze beeinflussen. Auf diese Ideen berufen sich auch Terroristen.
Massenmörder Anders Breivik ist erklärter Antifeminist. - Foto: DAPD

Zum Beispiel im "Tatort". Da findet Matthias Enderle oft die Rollen­verteilung ungerecht. Der männliche Kommissar sei grundsätzlich der weniger empathische, weniger clevere. Enderle sagt: "Die Frauen[8] werden ausgeglichener dargestellt." Das sei ein Zeichen für die Diskriminierung des Mannes.[9]

Von diesen Zeichen gebe es noch viel mehr. Glaubt man dem Verein "Manndat", dem Matthias Enderle vorsteht, herrscht in Deutschland eine "generelle Hasskultur gegen Männer". Es gibt "Dauerhetze gegen weiße Männer", insbesondere die SPD befinde sich in einem "Krieg gegen Männer". Am Telefon sagt der 52-Jährige, es sei schade, dass über viele "männer­feindliche Thesen" kaum sachlich diskutiert werden könne. Etwa über die Behauptung, Frauen würden schlechter bezahlt.[10]

In der Szene der so genannten Männer­rechtler[11], die in den letzten Jahren in Deutschland gewachsen ist, gilt Enderles Verein Manndat als einer der wichtigsten Akteure. Es gibt Vereine, Initiativen, Kongresse, Blogs. Gemein ist allen die Überzeugung, der Feminismus[12] habe in Deutschland großen Schaden angerichtet - die wahren Benachteiligten seien heute die Männer.

Dagegen gehen die Aktivisten an, ringen um politischen Einfluss, wollen in der Öffentlichkeit ernst genommen werden und männer­freundliche Gesetze durchsetzen. Mit ihrer Lobby­arbeit, in der sie ihre Gefühle als Fakten verkünden, haben sie einige Erfolge erzielt. Sie wirken sogar bereits in einer Bundestags­partei mit, und es ist nicht mal die AfD.

Sind Männer in Deutschland nur "Wegwerfartikel"?

Das Spektrum ist weit und gut vernetzt. Es gibt langjährige Streiter wie den Berliner Publizisten Gunnar Kunz, der Feminismus für die "größte Bedrohung der Demokratie seit Bestehen der Bundes­republik" hält. Männer seien "Wegwerf­artikel", um deren Wohlergehen sich niemand sonderlich sorge. Für ein Interview mit dem Tagesspiegel steht Kunz nicht zur Verfügung.

Es gibt den Blogger Hadmut Danisch, der über das Wesen der Frau Folgendes schreibt: "Einerseits fordert sie Posten in den Vorständen der größten Unternehmen, andererseits kann sie nicht mal selbst­verantwortlich und zuverlässig entscheiden, mit wem sie bumst."[13] Jede Beischlaf­entscheidung sei unverbindlich, und wenn die Frau es sich später anders überlege, werde "die Sache auf Kosten des Mannes rückwirkend zur Vergewaltigung erklärt." Für ein Interview steht Danisch nicht zur Verfügung.[14]

Der Nationalsozialismus sei weiblich gewesen

Sehr populär ist unter Antifeministen die Webseite wgvdl.com, das steht für "Wieviel 'Gleichberechtigung' verträgt das Land?" Hass auf Frauen[15] wird dort offen ausgelebt. Im Forum erklären Männer, Lesben gehörten vergewaltigt, um sie heterosexuell zu prägen. Der Nationalsozialismus sei in seinem Innersten weiblich gewesen. Und die Affäre um Harvey Weinstein[wp] habe nur eines bewiesen: was Frauen für Geld und Aufmerksamkeit zu tun bereit seien. Weinsteins Opfer werden im Forum als "Klageweiber" verspottet. Für ein Interview steht der Betreiber der Seite nicht zur Verfügung.

Matthias Enderle, der Vorsitzende von "Manndat", sagt, mit Frauenhass[15] ließen sich keine Lösungen finden. In seinem Verein gebe es definitiv keinen Hass. Er wehrt sich auch gegen das Etikett Antifeminismus. Sein Verein sei lediglich feminismus­kritisch. Seine Worte über Hassforen wie WGvdL sind mit Bedacht gewählt. Enderle geht auf Distanz, verurteilt sie aber nicht.

Beim Arztbesuch kamen Enderle erste Zweifel

Dass er als Mann diskriminiert werde, habe er erstmals mit Mitte 30 gefühlt. Da sagte er zu seiner Hausärztin: "Ich hätte ganz gerne eine Krebsvorsorge." Die habe ihm erklärt, dass er die erst ab 45 bekomme, noch zehn Jahre warten müsse. Enderle sagt: "Das war der erste Riss."

Matthias Enderle, Vorsitzender von Manndat. - FOTO: PRIVAT

Mit Manndat wolle er aufklären, zum Beispiel über den "Glaubens­satz", Männer neigten eher zu häuslicher Gewalt: "Ich hatte immer das Gefühl, da kann irgendwas nicht stimmen. Ich habe mich nicht so erlebt, habe auch andere Männer nicht so erlebt. Ich war nie gewalt­tätig."

Aktuelle Statistiken wie die der Bundesregierung, wonach 81 Prozent aller Opfer von Partner­schafts­gewalt weiblich sind, bei sexuellen Übergriffen in Partnerschaften sind es sogar 98 Prozent, werden von Männer­rechtlern angezweifelt, kleingeredet, als "ideologisch motiviert" abgelehnt. Solche Zahlen dienten nur der "Dämonisierung" des Mannes.

Die Aktivisten kontern mit eigenen Studien. Eine besagt, dass Männer, die ihre Oberarme und Schultern mit Testosteron-Gel einreiben, anschließend eher bereit sind, Geld für wohltätige Zwecke zu spenden.

Matthias Enderle sagt, die Diskriminierung seines Geschlechts zeige sich auch in der Bericht­erstattung über Tötungs­delikte: "Wenn ein Mann tötet, ist sofort klar, dass er es aus niederen Beweg­gründen tat." Dass dieser aus purer Lust an der Gewalt gemordet habe. Bei einer Frau heiße es schnell, dass sie "jemanden schützen wollte, dass sie in einer Ausnahme­situation war und nicht anders konnte."

Jungen, sagt Enderle, erführen Nachteile im Bildungs­wesen. Dies liege etwa daran, dass unter den Lehrern zu wenig Männer seien und auf die Interessen von Jungen zu wenig Rücksicht genommen werde. Sein Verein hat deshalb eine Liste von Büchern erstellt, die er Pädagogen für den Unterricht empfiehlt. Darunter finden sich eine Menge Fußball-, Drachen- und Abenteuer­geschichten, aber auch der Roman "Ausgezickt", in dem es die Hauptfigur Jan "den dummen Zwillings­zicken mal so richtig zeigt".

Zufällig finden sich auf der Empfehlungs­liste gleich mehrere Bücher von Gunnar Kunz. Das ist der Autor, der den Feminismus für die "größte Bedrohung der Demokratie seit Bestehen der Bundesrepublik" hält.

Wie verbreitet der Antifeminismus im Land ist

Das Bundes­familien­ministerium geht davon aus, dass fünf Prozent aller deutschen Männer offen anti­feministisch eingestellt sind, etwa dem Satz zustimmen: "Frauen sind von der Politik genug gefördert worden, jetzt sind die Männer dran." Ein Drittel aller Männer sei für einzelne anti­feministische "Einstellungen oder Facetten empfänglich".

Zu den ärgsten Feindbildern der Bewegung zählen junge Frauen wie Greta Thunberg. Aber auch Männer, die sich für Frauenrechte einsetzen. Die werden als "lila Pudel" beschimpft. Es heißt, sie hätten ihr eigenes Geschlecht verraten.

Auf der anderen Seite haben die Antifeministen einige Heldinnen. Etwa die verstorbene Schauspielerin Hannelore Elsner[wp][16], weil die vor drei Jahren die Metoo-Debatte als "verlogen" bezeichnete. Sie sehen Elsner als Kronzeugin ihrer These, dass sich Weinsteins Opfer in Wahrheit "hochschlafen" wollten.

Gunnar Kunz beklagt in seinem Blog, die Corona­krise[17] werde von Feministen missbraucht. Die behauptete Zunahme häuslicher Gewalt sei bloß eine "feministische Fantasie", eine gezielte Lüge, um in der Pandemie nicht von "der Spitze der Opfer­olympiade" vertrieben zu werden. Kunz schreibt: "Die Versuche, das Leid anderer Menschen auszubeuten, ihnen Hilfs­maßnahmen weg­zu­nehmen und für eigene Zwecke zu verwenden, sind immer schon Bestandteil der feministischen Bewegung gewesen."

Zum Spektrum des Antifeminismus gehören auch die so genannten "Incels". Männer, die nach eigener Aussage keine Aussicht auf Sex haben und dies Frauen verübeln. Ihre Überzeugung: Frauen seien ober­flächlich, grausam und einfach böse. Incels fordern, der Staat müsse Frauen zu Sex mit Männern verpflichten.

Frauenhass als Motiv bei Terrortaten

Immer öfter führt der Hass im Netz zu Gewalt in der realen Welt. Etliche rechte Attentäter[18] der vergangenen Jahre waren Antifeministen: Anders Breivik[wp] genauso wie die Mehrfach­mörder von Halle[wp] und Hanau[wp], Christchurch[wp], El Paso[wp] und Toronto[wp]. Das Motiv Frauenhass werde bei vielen Terrortaten noch unterschätzt, sagt der Soziologe Andreas Kemper am Telefon: "Dieser Faktor wird zu wenig beleuchtet." Kemper hat sich jahrelang mit Antifeminismus und seinen Folgen beschäftigt. Es gebe in der Szene etliche "Breivik-Versteher", die den Attentäter eigentlich für ein Opfer hielten. Dieser habe letztlich ausrasten müssen, weil der Feminismus und die politische Korrektheit ihn drangsaliert hätten.

Die Szene der Antifeministen ist bunt und vernetzt. - FOTO: GETTY IMAGES

Was Frauenhasser zu Mördern werden lasse, nennt Andreas Kemper "apokalyptische Männlichkeit". Eine Männlichkeit, die auf die Vernichtung des Feindes ausgerichtet sei. Eine Männlichkeit, die "abrechnet".[19]

Erst Klagen eingereicht, dann gemordet

Oft erst nach langer Vorlaufzeit. In den USA versuchte ein Antifeminist vorigen Monat, eine angeblich zu frauen­freundliche Bundes­richterin zu erschießen. Zuvor hatte der Mann als Rechtsanwalt jahrelang gegen Benachteiligungen von Männern geklagt, etwa gegen Club­betreiber, die Frauen an "Ladies' Nights" günstigere Drinks versprachen. Beim Versuch, das Haus der Richterin zu stürmen, tötete der Rechtsanwalt ihren Sohn.

Auch die anonymen, mit "NSU 2.0" unterschriebenen Todes­drohungen richteten sich zunächst ausschließlich gegen Frauen, enthielten sexistische Schmähungen und Vergewaltigungs­fantasien.

Zuweilen mischt sich der Frauenhass mit Antisemitismus. In seinem Bekenner­video erklärte der Attentäter von Halle[wp], geheime Mächte hätten den Feminismus erfunden, um die Geburten­zahlen zu senken und so die Völker des Westens auszurotten. Und diese geheimen Mächte seien natürlich die Juden.

Sie wollen seriös auftreten und gestalten

Andreas Kemper, der Soziologe, sagt am Telefon, das Spektrum der Antifeministen sei zwar breit gefächert. Doch die Schnittmengen der verschiedenen Lager seien größer, als nach außen hin suggeriert werde. "Und die Übergänge sind fließend." Tatsächlich gebe es Berührungs­punkte zwischen Vereinen der Männerrechtsbewegung und Frauenhasser-Portalen. "Die Bewegung hat sich vor zehn Jahren gespalten", sagt Kemper. Der moderatere, sich seriös gebende Flügel habe eine strategische Entscheidung getroffen. "Die Vereine wollen gesellschaftlich anerkannt werden, vertrauens­würdig und wissenschafts­geleitet wirken." Um dann in Fernseh­sendungen als Experten geladen zu werden. Um Medien mit Statistiken versorgen zu können. Um ernst genommen zu werden und gestalten zu können.

Früher schrieb er im "Compact-Magazin"

Tatsächlich waren Manndat-Mitglieder wie der Publizist Arne Hoffmann vor zehn Jahren noch im Hassforum von WGvdL aktiv, Hoffmann bezeichnete es als "zentrales Diskussions­forum der Männerbewegung". Eines seiner Bücher veröffentlichte er im Verlag des extrem rechten Götz Kubitschek[20], schrieb auch für dessen Blog "Sezession"[wp] und rechte Plattformen wie "Die Freie Welt", deren Herausgeber der Ehemann von Beatrix von Storch ist. Mehrfach gab Hoffmann der "Jungen Freiheit" Interviews, warnte dort etwa vor "faschistoiden Aspekten" im Feminismus. Im "Compact"-Magazin von Jürgen Elsässer veröffentlichte er den Text "Von Hitler bis Breivik: Das Elend der Vaterlosigkeit".

Manndat interviewte auch Hans-Thomas Tillschneider (hier bei Pegida). - FOTO: ARNO BURGI/DPA

Manndat wiederum gab AfD-Rechtsaußen Hans-Thomas Tillschneider[wp][21] ein Forum. Im Interview sagte Tillschneider, zwischen Mann und Frau sollte eine "unterschiedliche, ihrem Wesen angemessene Gewichtung von Rechten und Pflichten herrschen".

Wie sie in der FDP bereits Einfluss nehmen

Mit ihrer Taktik, sich seriös und keinesfalls rechts zu geben, hätten die Männer­rechtler bereits ein Stück Normalisierung erreicht, sagt Andreas Kemper. Das nächste Ziel sei, auch auf der politischen Bühne als akzeptable Gesprächs­partner angesehen zu werden. Im besten Fall auf Augenhöhe und gleichberechtigt mit den Frauen­verbänden.

Ein paarmal ist dies schon gelungen. Zwei Aktivisten von Manndat wurden, auf Anfrage der FDP, als Experten zum Thema Gesundheits­politik im nordrhein-westfälischen Landtag angehört. Arne Hoffmann schrieb danach: "Bislang war die Männerrechtsbewegung ein Teil der außer­parlamentarischen Opposition. Mit der FDP gewinnen wir aktuell Zugang auf die parlamentarische Ebene."

Überhaupt hat die Bewegung in der FDP - neben der AfD - am stärksten Fuß gefasst. Partei­mitglieder riefen vor drei Jahren einen eigenen Verein ins Leben, der in die Partei und aus ihr heraus wirken soll: die "Liberalen Männer". Initiiert wurde die Gründung von Mitgliedern des Männer­rechts­vereins Manndat. Es heißt, ähnliche Bestrebungen in anderen Parteien seien angedacht.

Matthias Enderle findet es ungerecht, dass bei Männern, sobald sie einen Verkehrsunfall bauten, als Grund gleich "überhöhte Geschwindigkeit" genannt werde. Bei Frauen heiße es dagegen "aus ungeklärter Ursache". Dabei erlebe er im Straßenverkehr, dass "bei vielen Frauen die Augen sonst wo sind, zum Beispiel auf dem Handy. Das ist Unaufmerksamkeit."

Für Gewaltausbrüche gebe es Gründe, sagt er

Enderle findet auch ungerecht, dass so wenig über die gefährlichen Männerberufe gesprochen werde, die tödliche Betriebs­unfälle mit sich bringen. "Es ist bezeichnend, dass dort niemand nach Gleich­verteilung schreit." Und er hat eine Erklärung für manche männlichen Gewalt­ausbrüche: Perspektiv­losig­keit. Unter­lassungs­sünden in den letzten 30 Jahren, gerade auf dem Bildungs­sektor, hätten dazu geführt, dass es "heute eine hohe Zahl von perspektiv­losen Männern" gebe.

Herr Enderle, gibt es denn Ihrer Meinung nach gar keine Fälle, in denen heute noch Frauen diskriminiert werden?

Doch, sagt Matthias Enderle, und seine Antwort spricht für sich. Frauen hätten "mehr Aufklärung" über die Frage verdient, was sie im Leben wollten, welche Konsequenzen das habe und ob sie bereit seien, diese zu tragen. Viele Frauen seien in Situationen geraten, die sie als Benachteiligung empfänden, weil sie sich "einfach für etwas entschieden" und nun Probleme mit den Folgen hätten. "Entweder weil sie die Folgen nicht bedachten, oder sie haben diese nicht ernst genommen." Das beträfe etwa Frauen, die beschlossen haben, das Kind alleine zu erziehen, und dann "feststellen, dass sie allein überfordert sind". Enderle sagt: "Da könnte man vermitteln, dass man mit etwas mehr Weitblick einiges vermeiden kann."
- Sebastian Leber[1]
Sie gelten als Krawallmacher, Störenfriede, Chaoten. Dabei ermöglichen sie uns ein Leben, in dem Rechtsextreme die Rolle spielen, die ihnen zusteht: Nämlich keine. Zur Verteidigung einer viel gescholtenen Subkultur.

Andersdenkenden Schläge "Auf's Maul" androhen: Mitglieder der Antifa hetzen und drohen am 13.04.2013 gegen Andersdenkende im sächsischen Plauen.

Wer diese Typen im Fernsehen sieht oder in der Zeitung über sie liest[22] und selbst halbwegs richtig im Kopf ist, muss zwangs­läufig ein fürchterliches Bild von ihnen bekommen: Die schwarz gekleideten Vermummten, die sich selbst "Antifaschisten" nennen, haben einen miserablen Ruf. In Berlin machen sie andauernd Stress, nerven jedes Jahr zum 1. Mai[23], aber im Grunde auch die vier Monate davor und die acht Monate danach. Es ist leicht, die Leute als hirnlose Krawall­macher abzustempeln. Dabei übersieht man aber, dass es auch eine ganz andere Seite gibt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken.

Am Image der "Antifas" sind ausnahmsweise nicht nur die Medien schuld, sondern vor allem sie selbst: Traditionell verschwenden sie kaum einen Gedanken daran, ihr Tun zu erklären. Wenn doch, benutzen sie unverständliche Floskeln und einen überheblichen Tonfall, der sie gleich noch eine Ecke unsympathischer macht. Die Antifa betreibt vermutlich die schlechteste Öffentlichkeits­arbeit dieses Planeten.

Ich bin trotzdem sehr froh, dass es sie gibt. Denn wäre die Antifa nicht da, gäbe es viel mehr Nazis in meinem Leben. Dass sie im Zentrum Berlins nicht ständig mit Infotischen, Fackel­läufen und Aufmärschen präsent sind, ist im Wesentlichen ein Verdienst der Antifa[24] und ihrer Unterstützer.

Wollen Nazis heute durch Straßen ziehen, werden sie von einem riesigen Polizei­aufgebot abgeschirmt. Die gesamte Wegstrecke ist von Hundert­schaften abgesperrt, es gibt Gitter und Polizei­ketten - Passanten sind weit weg, Hetz­parolen verhallen ungehört. Das alles passiert nur, weil der Staat genau weiß, dass militante Linke sonst Radau machen.

Unter diesen Bedingungen einen Nazi-Aufmarsch zu veranstalten, bedeutet nicht nur für die Polizisten einen gewaltigen logistischen Akt, sondern auch für die Rechts­extremen selbst. Das können sie bloß ein paar Mal im Jahr leisten, und dann müssen sie durch eine Geister­stadt laufen. Wie frustrierend.

Gäbe es den Widerstand nicht, hätten Rechts­extreme bald keine Hemmschwelle mehr, in der Öffentlichkeit zu agieren. Sie könnten ungestört Flugblätter verteilen: vor Supermärkten, vor Schulen, in Fußgänger­zonen. Sie könnten Druck ausüben und anderen ihre Werte aufzwingen. Mich stört es schon, dass ich zu Hause in der Bergmann­straße ständig von Umwelt­schützern angesprochen werde, die mich zu einer Mitgliedschaft überreden wollen. Ich bin dankbar, dass es keine Rechtsextremen sind, die über den Holocaust diskutieren möchten. Wer sagt, man müsse sich mit Nazis argumentativ aus­einander­setzen, hat keine Ahnung von der Realität in ostdeutschen Provinzen.

"Gegen Nazis protestieren ist gut, aber das kann man doch auch anders machen." Dieser Satz kommt meist aus dem Mund von Leuten, die überhaupt nichts gegen Nazis unternehmen. Oder Symbol­politik[wp] machen, ohne irgendwas zu erreichen außer dem eigenen guten Gefühl. Ein Beispiel dafür ist der jährliche Nazi­aufmarsch in Dresden: Der wurde schon mehrfach gestoppt, weil Antifa-Gruppen zu Blockaden aufgerufen hatten. Hinterher werden aber stets die Bürger gelobt, die sich auf der anderen Elbseite im Kreis an den Händen festhielten. In der Tagesschau werden jedes Jahr die Falschen gefeiert.

Nicht alle Linken sind gute Menschen. Es gibt ausgesprochene Dummköpfe unter ihnen, und wenn sie - jede andere Form[25] von Gewalt ist natürlich nicht tolerierbar - Mülleimer anzünden oder Bushalte­stellen demolieren, ist das ärgerlich und falsch. Aber auch zu verkraften.

Man kann das wohl zynisch finden, aber es ist wahr: Zur Aufgabe der Polizei zählt es, gewalt­tätige Linke festzunehmen. Und zur Aufgabe der Antifa gehört es, unnachgiebig mit Widerstand zu drohen.

Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat. Weil ich dann sicher bin, dass in meinem Kiez keine Nazis die Meinungs­hoheit übernehmen.

Ach ja, übrigens: Diese Menschen machen das ehrenamtlich.
- Sebastian Leber[2]

Rezensionen

Zur Qualität des Blattes.

Diverse Leser schickten mir Hinweise zum Autor des Diffamierungs­artikels, Sebastian Leber.

Der nämlich habe eine auffällige Nähe zur Antifa. Das zeige sich etwa in dessen Artikel "Danke, liebe Antifa!" von 2014. Die Anbetung des Kriminellen:

Zitat: «Sie gelten als Krawallmacher, Störenfriede, Chaoten. Dabei ermöglichen sie uns ein Leben, in dem Rechtsextreme die Rolle spielen, die ihnen zusteht: Nämlich keine. Zur Verteidigung einer viel gescholtenen Subkultur.

Wer diese Typen im Fernsehen sieht oder in der Zeitung über sie liest und selbst halbwegs richtig im Kopf ist, muss zwangsläufig ein fürchterliches Bild von ihnen bekommen: Die schwarz gekleideten Vermummten, die sich selbst "Antifaschisten" nennen, haben einen miserablen Ruf. In Berlin machen sie andauernd Stress, nerven jedes Jahr zum 1. Mai, aber im Grunde auch die vier Monate davor und die acht Monate danach. Es ist leicht, die Leute als hirnlose Krawall­macher abzustempeln. Dabei übersieht man aber, dass es auch eine ganz andere Seite gibt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken. [...]

Ich bin trotzdem sehr froh, dass es sie gibt. Denn wäre die Antifa nicht da, gäbe es viel mehr Nazis in meinem Leben. Dass sie im Zentrum Berlins nicht ständig mit Info­tischen, Fackel­läufen und Aufmärschen präsent sind, ist im Wesentlichen ein Verdienst der Antifa und ihrer Unterstützer. [...]» [2]

Das muss man sich mal klarmachen, wie die da drauf sind:

Zitat: «Gäbe es den Widerstand nicht, hätten Rechts­extreme bald keine Hemm­schwelle mehr, in der Öffentlichkeit zu agieren. Sie könnten ungestört Flugblätter verteilen: vor Super­märkten, vor Schulen, in Fußgänger­zonen.» [2]

Ist das nicht generell von der Meinungsfreiheit gedeckt, dass jeder Flug­blätter verteilen darf?

Sind Tagesspiegel und Antifa jetzt die, die darüber bestimmen, wer das darf?

Zitat: «Sie könnten Druck ausüben und anderen ihre Werte aufzwingen.» [2]

Ist nicht genau das, was die Feministen ständig und überall tun?

Zitat: «Mich stört es schon, dass ich zu Hause in der Bergmann­straße ständig von Umwelt­schützern angesprochen werde, die mich zu einer Mitgliedschaft überreden wollen. Ich bin dankbar, dass es keine Rechts­extremen sind, die über den Holocaust diskutieren möchten. Wer sagt, man müsse sich mit Nazis argumentativ aus­einander­setzen, hat keine Ahnung von der Realität in ostdeutschen Provinzen.» [2]

Dachschaden?

Zitat: «Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat. Weil ich dann sicher bin, dass in meinem Kiez keine Nazis die Meinungs­hoheit übernehmen.

Ach ja, übrigens: Diese Menschen machen das ehrenamtlich[2]

Das heißt, dass man die erlaubten Meinungen mit Gewalt durchsetzt? [...]

Ein Leser hatte mir noch was zur Person des Andreas Kemper geschickt, dessen Geblubber Leber da im Tagesspiegel ungeprüft und kritiklos produziert.

Kemper nämlich hatte sich im März wegen Corona aufs Betteln verlegt.

Zitat: «Ich brauche in der Corona-Krise eine Überbrückung bis September und habe mich daher zu einem Spenden-Aufruf entschieden. Ich setze meine Arbeit zu den Themen­feldern AfD, Neue Rechte, Antifeminismus, Klassismus[wp] usw. fort - sogar mit mehr Zeit als vorher. Um bis September gut durchzukommen, brauche ich eine Unterstützung von 6.500 Euro.» [26]

Das heißt, der lebt von nichts anderem als berufs- und gewerbs­mäßig Leute zu verleumden und zu diffamieren.

Wenn man sieht, was der schon öffentlich an Verleumdungen[wp], übler Nachrede[wp] und Diffamierung[wp] ablässt, und wie substanzlos das alles ist, kann man sich so ungefähr vorstellen, was da im nicht­öffentlichen Bereich abläuft.

Das muss man sich auch mal klarmachen: Der ist Jahrgang 1963, hat laut Wikipedia[27] (und die wird stimmen, denn er gehört anscheinend zu deren linken Dauer­autoren) studiert bis 2005, also bis er etwa 42 war, um sich notdürftig damit über Wasser zu halten, dass er einem hass­erfüllten links­extremen Publikum den Verleumdungs­kasper macht, um dann gleich um Spenden betteln zu müssen, wenn mal was nicht läuft.

Das zeigt dann auch, dass der geradezu verleumden muss, um nicht zu verhungern, weil er dem zahlenden Publikum ja irgendwas bieten muss, aber nichts Sachliches hat.

Und von so einem Kasper schreibt der TAGESSPIEGEL dann ungeprüft und unkritisch ab und hält das noch für Journalismus.

Wer kauft sowas noch?

Wer glaubt diesen Leuten noch etwas?

Nachspiel

Der Tagesspiegel-Autor hat mich nochmal angeschrieben.

Oder: Vom mentalen Zustand und der Agonie der Presse.

Vorhin bekam ich noch eine Mail vom Autor des Tagesspiegel-Artikels. [...]

Zitat: «Ihre Beleidigungen, Lügen und Ihre Hetze lass ich hier mal beiseite, aber könnten Sie sich nicht wenigstens ein klein wenig in die Grundlagen von Presse-, Urheber- und Zitatrecht einlesen, bevor Sie derartigen Unsinn veröffentlichen? Das hält man ja nicht aus, wie viel Sie da durch­einander­bringen. Sie scheinen in einem ganz eigenen Kosmos zu leben.

Ganz liebe Grüße»

So? Eigener Kosmos?

Leben nicht eher die, die da irgendwelche Maskulisten­netzwerke haluziniere und die Kriminellen­organisation Antifa für den Heilsbringer halten, in einem "eigenen Kosmos"?

Urheberrecht und Zitatrecht nicht auseinanderhalten können?

Da bin ich mir ziemlich sicher, dass das Zitatrecht zum Urheberrecht gehört, denn das Zitatrecht steht (*Trommelwirbel*) in § 51 Urhebergesetz[ext] (*Tusch* und Zirkus­artisten­musik nach dem Salto Mortale). Es gibt nämlich kein Zitatrecht als solches, sondern das gehört zu den Ausnahmen vom Urheberrecht bzw. den zulässigen Eingriffen, die der Urheber dulden muss. Im Amerikanischen "fair use". (Penible Leser wissen, dass ich wegen des MDR und seiner SED-Intendantin sogar mal das Urheberrecht der DDR ausgegraben habe, weil der MDR falsche Angaben zum Zitatrecht auf seiner Webseite machte, nämlich dass man das Einverständnis des MDR bräuchte, um nachzuweisen, dass selbst eine DDR-/SED-Juristin als Intendantin das besser wissen musss, und da stand nahezu dasselbe wie in unserem § 51 UrhG als Zitatrecht drin.)

Und darüber habe ich nicht nur an der Universität damals eine Vorlesung gehört, sondern auch einige Male dazu recherchiert und geschrieben, etwa meine Artikel zum Foto­urheber­recht im In- und Ausland. Oder zu den verschiedenen Streitigkeiten mit Leuten in Berlin und Neuseeland, die angriffen, weil sie nicht fotografiert werden wollen. (Hier bei uns: Kunstur­heber­gesetz, da stehen nämlich auch Ausnahmen drin, die man hinzunehmen hat.) Etwa die Frage, ob man Häuser und Kunstwerke fotografieren und ins Blog packen darf. Habe ich damals sogar ausführlich untersucht, als nach dem Streit mit dem MDR die ARD noch bei Youtube Videos wegen angeblicher Verletzung des Urheberrechts sperren ließ, obwohl die durch das Zitatrecht abgedeckt waren und die ARD rechtlich nicht existiert, also nicht Inhaber von Urheber­rechten sein kann. (vgl. hier[ext] und hier[ext])

Ich denke, ich habe mich auch mit Presserecht schon beschäftigt und "ein klein wenig in die Grundlagen eingelesen", immerhin führe ich gerade die zweite Klage vor dem Verwaltungsgericht, um als Blogger Presserecht zu haben. Und so nebenbei, habe ich nicht kürzlich ein ausführliches Video mit Rechts­grundlagen und Urteils­zitaten dazu gebracht?

Youtube-link-icon.svg Der Medienkrieg und die geschändete Pressefreiheit der ZDF heute-show (14. Mai 2020) (Länge: 59:38 Min.)

Und nun kommt der, ich solle mich "wenigstens ein klein wenig in die Grundlagen von Presse-, Urheber- und Zitat­recht einlesen"?

Wobei, so nebenbei, die Presserechte des Tagesspiegels mir gegenüber überschaubar sind: Nämlich gar keine. Presserechte sind zunächst mal das Grundrecht, das aber nur gegenüber der Staatsgewalt gilt, nicht gegenüber Privaten oder Privat­rechtlichen wie mir. Dann gibt es das Pressegesetz von Berlin, das auch Auskunfts­rechte gegenüber Behörden enthält. Im Versammlungs­recht gibt es eine Vorschrift, wonach man Presse­vertreter von bestimmten Versammlungen nicht ausschließen kann.

Aber irgendein Presserecht des TAGESSPIEGELS mir gegenüber gibt es nicht. [...] Und dann kommt dieser Redaktions­pinsel daher und köttert, ich solle mich mal "ein klein wenig in die Grundlagen einlesen". Obwohl er selbst nicht weiß, wo das Zitatrecht steht, nämlich im Urheberrecht.

Und der will ein Interview mit mir führen (können)?

Offenbar weiß der gar nichts über mich und mein Blog, wer ich bin, was ich mache, aber diffamiert mich da als Männer­rechtler mit kruden Gewissheiten und stellt mich dann noch in die Mörder-Ecke.

Anscheinend hat der gerade irgendeinen Ärger am Hacken.

Ich habe ihm ebenso kurz und anrede- und abschluss­los geantwortet:

Zitat: «On 07.08.20 20:50, Sebastian Leber wrote:

> ein klein wenig in die Grundlagen von Presse-, Urheber- und Zitatrecht einlesen

Und wenn Sie mich oder mein Blog auch nur entfernt oder ansatzweise kennen und nicht blind schreiben würden, was andere Ihnen vorblubbern, dann wüssten Sie, dass ich mich ziemlich umfangreich mit Presse-, Urheber- und Zitat­recht befasst und ziemlich viel dazu gelesen, auch schon Gerichts­erfahrung und einiges dazu geschrieben habe.

Offenbar haben Sie nicht die geringste Ahnung, wer oder was ich bin. Und trotzdem schreiben Sie derartigen Müll über mich.»

Kurz darauf die Antwort:

Zitat: «>> Offenbar haben Sie nicht die geringste Ahnung, wer oder was ich bin.

Tippe auf Narzisst, Menschenfeind, Troll, Frauenhasser. Und vor allem: sich selbst überschätzend.»

Naja, zumindest weiß ich immerhin, wo das Zitatrecht steht. Womit ich mich überschätzen soll, bleibt unklar, ich habe ja gar nichts über mich gesagt.

Das habe ich erst mal auf sich beruhen lassen und bin Einkaufen gegangen. Ich war mir sowieso sicher, da kommt noch was. Irgendwas.

Kam auch, ohne weitere Interaktion von mir:

Zitat: «Hallo Herr Danisch,

jetzt möchte ich Ihnen doch noch einmal schreiben. Ich hatte mich eben von Ihren üblen Beleidigungen und Unter­stellungen im Blog hinreißen lassen. Natürlich weiß ich nicht, ob Sie tatsächlich Narzisst und Troll sind, ich kann nur sagen, dass die Zeilen, die ich bisher von Ihnen gelesen habe, schwer danach klingen. Also sorry für diese vielleicht voreilige Zuschreibung.

Zur Frage, ob ich mich mit Ihnen überhaupt beschäftigt habe: Ja, ich habe in Vorbereitung meines Artikels etliche Texte von Ihnen über den Feminismus und Frauen im Allgemeinen gelesen. Ich hätte sehr gern mit Ihnen darüber gesprochen.
Das Zitat, das ich im Artikel verwende, ist einwandfrei wieder­gegeben und stellt Ihre Sichtweise zum Thema sehr treffend da.

Mit freundlichen Grüßen»

Als ob der Schuss nach hinten losgegangen wäre.

Da wollte einer auf "Maskulisten" draufhauen, und der, der jetzt ein Problem damit hat, ist er selber. Offenbar wusste der nichts oder nicht viel über mich oder mein Blog und ist da anscheinend auf den Kemper reingefallen, hat einfach mal billig drauflos­geschreibselt.

Niemand, der meinen Blog verfolgt, würde mir damit kommen, ich sollte mich doch wenigstens mal ein bisschen in die Grundlagen von Presse-, Urheber- und Zitat­recht einlesen.

Der hat den Artikel da im Blindflug geschrieben.

Zugegeben, er hatte um ein Telefon­interview mit mir ersucht, aber schon die beknackte Anfrage war inakzeptabel, und für so einen Schwachsinns­artikel lasse ich mich auch nicht interviewen. Kein Interview zu bekommen ist aber auch kein Freifahrt­schein für Blödsinn.

Bewertung

Die Presse ist fertig und am Ende. Inhaltlich, intellektuell, personell, mental völlig ab­gewirtschaftet. Ich habe das hier an einer Einzelperson aufgezeigt, aber im Prinzip sind die fast alle und inzwischen flächen­deckend so drauf. Ideologisch völlig kaputt, mit Spinner aus Gender, Antifa, Migrantifa bis zur kompletten Dysfunktion durchsetzt, und publizistisch in eine Einbahn­straße gefahren, aus der sie nicht mehr herauskommen, jedenfalls nicht ohne totalen Gesichts- und Glaubwürdigkeits­verlust.

Die bewegen sich geistig nur noch auf der Ebene zwischen Insolvenz­verschleppung und ungepflocktem untotem Zombie. Leben tun sie nicht mehr, aber um tot zu sein plärren sie noch zuviel.

Jämmerlich.

Da ist einem jedes Mitleid noch zu schade.
- Hadmut Danisch[28]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Sebastian Leber: Das Netzwerk der Antifeministen: Wenn fragile Männlichkeit gefährlich wird, Die Tagesspiegel am 7. August 2020
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Sebastian Leber: Chaoten oder Heilsbringer? - Danke, liebe Antifa!, Die Tagesspiegel am 24. Januar 2014
  3. Hadmut Danisch: Tagesspiegel: Vom Kruden und Männerrechtler zum Mörder, Ansichten eines Informatikers am 7. August 2020
  4. Anreißer: Ein Rechter darf Sawsan Chebli "islamische Sprechpuppe" nennen. Das hat ein Gericht entschieden. Vor dem Saal grölten die Anhänger des Angeklagten. - mit Katja Füchsel
  5. Anreißer: Rechtsextreme instrumentalisieren den Tod von Sophia Lösche. Ihr Bruder will das verhindern - jetzt auch juristisch.
  6. Konrad Kustos:
  7. 7,0 7,1 Hadmut Danisch: Zur Verstrickung des DER TAGESSPIEGEL mit der Antifa, Ansichten eines Informatikers am 7. August 2020
  8. Andrea Dernbach: Frauen in der bundesdeutschen Politik: Die halbierte Republik, Der Tagesspiegel am 25. Februar 2020 (Anreißer: Torsten Körner erklärt, wie Westdeutschland zur "Männerrepublik" wurde - obwohl Politikerinnen die Bundesrepublik von Beginn an prägten.)
  9. Viola Heeger: Warum die Welt für Männer "gemacht" ist: Frauen werden einfach "vergessen", Der Tagesspiegel am 1. März 2020 (Anreißer: Der durch­schnittliche Mann gilt als der durch­schnittliche Mensch, sagt die Autorin Caroline Criado-Perez. Ein Gespräch über Hass, Hormone und Handys.)
  10. Carla Neuhaus: Equal Pay Day: Warum Frauen noch immer weniger verdienen als Männer, Der Tagesspiegel am 17. März 2020 (Anreißer: Die Gehalts­unterschiede zwischen Frauen und Männern werden nur allmählich geringer. Europaweit liegt Deutschland bei der Gehaltslücke auf dem vorletzten Platz.)
  11. Inga Barthels: Frauenhass und Rechtsnationalismus: Die Rache verunsicherter Männer, Der Tagesspiegel am 20. März 2019 (Anreißer: Maskulisten wie die "Pick-Up Artists" wollen Frauen beherrschen. Die Kontakte der Szene zur rechts­nationalen Szene werden enger.)
  12. Cordula Eubel, Claudia von Salzen: Ein Interview über Frauen in der Politik: Wenn Männer zu lange reden, schalte ich ihnen das Mikro ab, Der Tagesspiegel am 8. März 2020 (Anreißer: Zum Frauentag erzählen vier Politikerinnen von Erfahrungen mit den männlichen Kollegen - und erklären, warum eine Kanzlerin allein für die Frauen nicht reicht.)
  13. Hadmut Danisch: Ist Vergewaltigt-sein ein naturentwickelter Trennungs- und Bereuungsmechanismus?, Ansichten eines Informatikers am 1. Januar 2020
  14. Hadmut Danisch: Interviewanfrage des Tagesspiegels, Ansichten eines Informatikers am 31. Juli 2020
  15. 15,0 15,1 Anja Nordmann: Tag gegen Gewalt an Frauen: Frauenhass ist kein "Kollateralschaden", Der Tagesspiegel am 25. November 2019 (Anreißer: Geschlechtsspezifische Gewalt birgt ein extremes Sicherheits­risiko - für die ganze Gesellschaft. Oft wird sie aber verharmlost. Schluss damit! Ein Gastbeitrag.)
  16. Thilo Wydra: Abschiedsvorstellung: Ein letzter Film mit Hannelore Elsner, Der Tagesspiegel am 28. April 2020 (Anreißer: Die Münchner Tragikomödie "Lang lebe die Königin" ist der letzte Film mit Hannelore Elsner. Er konnte nur mit einem Kunstgriff vollendet werden.)
  17. Coronavirus in Berlin: 97 Neuinfektionen - Gäste der "Neuen Odessa Bar" vom 29. Juli gesucht, Der Tagesspiegel am 7. August 2020 (Anreißer: Starker Anstieg der Fallzahlen + Senat stellt 300.000 Masken für Schulen bereit + Auch Schüler ohne Maske im ÖPNV müssen zahlen + Der Virus-Blog.)
  18. Veronika Kracher: Tatverdächtiger aus Halle: Menschen töten und sich selbst leidtun, Der Tagesspiegel am 10. Oktober 2019 (Anreißer: Während seiner Morde offenbart der Tatverdächtige von Halle, welche rechtsextremen Vorbilder er hat - und ein Bild von gekränkter Männlichkeit. Ein Gastbeitrag.)
  19. Andreas Kemper eskaliert von "toxischer Männlichkeit" zu "apokalyptischer Männlichkeit".
  20. Sebastian Leber: Leipziger Buchmesse: Wie sich rechte Verlage geben - und was sie meinen, Der Tagesspiegel am 17. März 2018 (Anreißer: Sein Stand misst nur 14 Quadratmeter, doch die Aufmerksamkeit für Götz Kubitschek[wp] und andere rechte Verleger in Leipzig ist gewaltig. Die Buchbranche muss das Diskutieren noch üben.)
  21. Sebastian Leber: Verfassungsschutz vor Entscheidung: Was für eine Beobachtung der AfD spricht, Der Tagesspiegel am 6. Januar 2019 (Anreißer: Hitler-Bilder per Whatsapp, rassistische Parolen, Hass: In Kürze verkündet der Verfassungsschutz, ob er die AfD künftig beobachtet. Eine Entscheidungshilfe.)
  22. Michaelkirchplatz in Berlin-Mitte: Linke Aktivisten zünden Dixi-Klo an und randalieren, Der Tagesspiegel am 19. Dezember 2013 (Anreißer: Eingeschlagene Scheiben, Antifa-Parolen und ein brennendes Dixi-Klo: In der Nacht wüteten am Michaelkirchplatz in Mitte, an der Grenze zu Kreuzberg etwa 20 Vermummte.)
  23. Liveticker zum Nachlesen - Was am 1. Mai in Berlin geschah, Der Tagesspiegel am 1. Mai 2012
  24. "Pro Deutschland" demonstriert in Berlin - Linke Aktivisten am Görli: "Ihr könnt nach Hause fahren!", Der Tagesspiegel am 21. August 2013 (Anreißer: In Berlin protestieren die Rechts­populisten von "Pro Deutschland" gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Doch wohin sie auch kommen, ob Hellersdorf, Moabit oder Kreuzberg, die Gegen­demonstranten sind in der Überzahl und lauter. Alle Ereignisse lesen Sie in unserem Blog.)
  25. Frank Jansen: Neue Stufe der Gewalt - Anschlag auf Polizisten: Ein Sprengsatz und die Folgen, Der Tagesspiegel am 15. Juni 2010 (Anreißer: Der Sprengstoffanschlag auf Polizisten erschreckt nicht nur Berlin. Die Bilder künden von der nächsten Stufe der Eskalation links­extremer Gewalt. Ist die Grenze zum Terror überschritten?)
  26. CORONA-Krise: In eigener Sache..., Andreas-Kemper-Blog am 17. März 2020
  27. Wikipedia: Andreas Kemper
  28. Hadmut Danisch: Nachspiel: Die Seelennöte eines mit sich selbst überforderten TAGESSPIEGEL-Reporters, Ansichten eines Informatikers am 8. August 2020

Netzverweise