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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Selbsthass

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Selbsthass ist die stärkste Form der Selbstablehnung und Selbstverachtung.

Menschen, die sich selbst hassen, haben in ihren Augen hierfür gute Gründe, das heißt, sie betrachten ihren Selbsthass für gerechtfertigt. Sie sind fest davon überzeugt, aufgrund persönlicher Fehler oder Schwächen es verdient zu haben, sich selbst zu hassen und von anderen gehasst zu werden. Sie machen sich in aller Regel Schuldgefühle für ihre vermeintlichen oder tatsächlichen Vergehen, Fehler oder Schwächen.

Manchmal erfasst der Selbsthass ein ganzes Volk. Maximilian Krah merkt an:

Zitat: «Das Phänomen des kollektiven Selbsthasses ist nicht auf Deutschland begrenzt, hier aber besonders ausgeprägt. Es ist in nahezu allen westlichen Ländern zu beobachten. [...]

Fragte man in den 1950ern Katholiken nach dem Mittelalter, so bekam man stolze Antworten zu den großen Kathedralen wie in Chartres oder Toledo, Gelehrten wie Thomas von Aquin und William von Ockham oder Heiligen wie Bernhard von Clairvaux[wp] oder Theresa von Avila[wp]. Heutige Kirchenvertreter beginnen stattdessen mit endlosen Entschuldigungen für alles, was ihnen zur Kirchengeschichte einfällt. Die deutsche Geschichte, sofern sie überhaupt noch gelehrt wird, verkommt zu einer Kriminalgeschichte; sie hat auf den Nationalsozialismus hingeführt, erreichte dann ihren Tiefpunkt, und besteht seitdem in der Erinnerung daran.

Die Vorstellung, Teil eines schuldigen Kollektivs zu sein, hat wenig mit der Realität zu tun. Sie basiert zumeist auf einer Mischung von willkürlich herausgepickten Einzeldaten und schlichter Phantasie, gepaart mit einem kollektivistischen Verständnis von Schuld. Was diese Schuldvorstellung so anstrengend macht ist die moralische Überlegenheit, die jene, die von ihr befallen sind, deshalb für sich in Anspruch nehmen.» [1]


Karen Horney[wp] beschreibt Selbsthass und Selbstverachtung als Folge vergeblicher Versuche, das tatsächliche Wesen des Neurotikers in das Selbstideal zu transformieren. Dazu gehören:

Unnachgiebige Forderungen an das Selbst
Dies sind Solls und Tabus. Auf ihre Erfüllung reagiert der Neurotiker mit Stolz, auf den Verstoß mit Selbsthass.
Verdammende Selbstanklagen
Sie werden ausschließlich zum Ausdruck des Selbsthasses erhoben und sind ansonsten unbegründet. In ihnen spiegelt sich ein Soll wider, das nur zum Schutz vor Minder­wertigkeits­gefühlen erhoben wird, das in der Sache aber nicht begründet ist.
Die Selbstanklagen richten sich gegen bestehende Schwierigkeiten (z. B. mangelndes Eintreten für sich selbst anderen gegenüber), gegen die Motivation für ein bestimmtes Tun (Eigen­interesse im Zusammenhang mit Hilfs­bereitschaft), gegen Missgeschicke außerhalb des eigenen Einflusses (Selbstvorwurf der Unachtsamkeit trotz völliger Unbeteiligtheit), gegen Unfassbares (unerklärliche Schuldgefühle werden für Schuld aus einem früheren Leben gehalten).
Selbstverachtung
Zur Selbstverachtung gehören alle Vorwürfe, die das Selbst­vertrauen untergraben: Selbst­erniedrigung, -herabsetzung, -zweifel, -beschuldigung, -beschimpfung und -verspottung.
Selbstfrustration
Hier greift der Selbsthass Tatsachen und Gegebenheiten des Lebens an und macht sie zu einer Quelle permanenter Frustration.
Selbstquälerei
Hier ist die Selbstfrustration mit Befriedigung verbunden, nämlich mit der Erfüllung eines neurotischen Gebots.[2]

Schuldkult, Selbsthass und Antifa

Zitat: «Im Extremfall steigert sich der Schuldkult in einen Selbsthass und bis hinein zu der wahnhaften Vorstellung, erst die Auslöschung alles Deutschen würde die "Schuld" aus der Nazi­zeit tilgen. Diese Ideologie findet sich beispielsweise in der so genannten Antifa-Bewegung.»  - Wertperspektive[3]

Frauen und Selbsthass

Zitat: «Der Selbsthass, sich als Casting-Nutte einem geilen alten Fettsack hingegeben zu haben, ist natürlich traumatisierend und sitzt auch Jahre später noch tief. Man WEISS ja selber ganz genau, dass man nicht durch schau­spielerische Qualität zum Star geworden ist (jedenfalls nicht durch die im Film). Das nagt am Selbstbewusstsein[wp], ungeachtet des späteren Ruhms und Reichtums als Star. Frauen sind nachtragend.

Die Projektion dieses Selbsthasses auf den damaligen "Gönner" wird schnell und heftig getriggert, sobald dieser nicht mehr mächtig genug ist und andere Nutten bereits mit der Falsch­beschuldigerei angefangen haben.»  - Cyrus V. Miller[4]

Einzelnachweise

  1. Woher der Selbsthass?, Dr. Maximilian Krah am 18. April 2017
  2. Wikipedia: Karen Horney: Selbsthass und Selbstverachtung
  3. Schuldkult, Wertperspektive am 29. Mai 2016
  4. WGvdL-Forum: Vielleicht konnte Schrowange im Fickfieber beide nicht mehr beim Dreier auseinanderhalten?, Cyrus V. Miller am 26. Oktober 2017 - 21:19 Uhr; siehe auch Die Weinstein-Affäre beweist doch im Grunde nur eines, WGvdL am 26. Oktober 2017

Netzverweise