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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.

Es gibt wesentlich mehr Abtreibungs­tote (101.000 im Jahr 2019[ext]) als Corona-Tote (Stand: 17. April: 4000[ext]) in Deutschland!

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Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien. Logo - MSI.png
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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Sitzredakteur

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Sitzredakteur wurde nach Annahme des Reichsgesetzes über die Presse vom 9. Mai 1874 eine gang und gäbe Spottbezeichnung für diejenigen Strohmänner, welche an Stelle der wirklichen Redakteure als verantwortliche Leiter genannt wurden und daher auch im Notfall die gerichtlich verwirkten Strafen abzusitzen hatten. Die Grenzboten 1879, 1. Sem. 2, 531 erwähnen das Pressegesetz, "welches uns das unvergleichliche Institut des Sitzredakteurs gebracht hat."[1]

In Zeiten zunehmender Political correctness, Zensur­bestrebungen des Internets und der Abmahnanwälte ist das wieder aktuell.

Geschichte

Die Nennung eines solchen Namen wurde mit dem Aufkommen der ersten Presse­produkte von der Zensur vorgeschrieben. Auch das Reichs­presse­gesetz von 1874, das die Zensur aufhob, sah diese Vorschrift als Mittel zur Pressekontrolle vor. Bei Gesetzes­verstößen innerhalb einer Publikation, vor allem bei anonymen Beiträgen, wurde die genannte Person zur Verantwortung gezogen und gegebenenfalls inhaftiert.

Dies geschah während des Kaiserreiches häufiger, zum Beispiel aufgrund von Majestäts­beleidigungen[wp]. Betroffen davon waren beispielsweise katholische Medien während des Kulturkampfes oder die sozialistische Presse. Da regierungs­kritische Publikations­organe nicht das Risiko eingehen wollten, ihren Chef­redakteur oder andere Redakteure für längere Zeit zu verlieren, wurden als verantwortliche Redakteure Personen genannt, auf die die Redaktion leichter verzichten konnte. Diese Personen erhielten daher den Namen "Sitzredakteur", weil sie stellvertretend für andere Redakteure und Journalisten die Strafen absitzen mussten.[2]

Einzelnachweise

  1. Otto Ladendorf: Historisches Schlagwörterbuch (1906)
  2. Parteibuch Lexikon: Sitzredakteur, Version vom 6. Juli 2009

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sitzredakteur aus dem (inzwischen geschlossenen) Parteibuch Lexikon vom 6. Juli 2009.