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White Ribbon

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Die White Ribbon-Kampagne ist die international größte (profeministische) Bewegung von Männern, die sich für die Beendigung der Männergewalt in Beziehungen einsetzt. Die Kampagne wurde im Jahr 1991 in Toronto in Kanada vom heutigen Vorsitzenden der Neuen Demokratischen Partei, Jack Layton, mit ins Leben gerufen. Seitdem haben Männer weltweit begonnen, sich für gewaltfreie Beziehungen zu engagieren.

Das Symbol und Zeichen der Kampagne ist eine weiße Schleife - engl. White Ribbon - die von möglichst vielen Männern sichtbar getragen werden soll. Männer fordern damit andere Männer auf:

  • keine Gewalt gegen Frauen auszuüben;
  • ihre Haltung "Stoppt die Männergewalt" öffentlich zu zeigen;
  • sich für ein gewaltfreies Männlichkeitsbild und für Geschlechterdemokratie zu engagieren.

Von Frauengewalt gegen Männer ist in dieser Lila Pudel-Kampagne selbstredend kein Thema.

Die White Ribbon Kampagne setzt sich zum Ziel, Männer dafür zu gewinnen, Teil der Lösung des Problems der Männergewalt zu werden. Dafür betreibt die Kampagne, die in Österreich seit dem Jahr 2000 aktiv ist, verschiedene Projekte im öffentlichen Raum (Plakate, Homepage, Vorträge, Workshops zur Bubenarbeit, Diskussionen, Benefizarbeit u.v.m.).

In Deutschland wird ein weißes Band auch als Friedenszeichen benutzt. Im Zusammenhang mit dem Irakkrieg 2003 forderten die beiden Träger des Aachener Friedenspreises Heiko Kauffmann und Bernhard Nolz die Menschen zum Tragen des Weißen Friedensbandes auf. Bei der Demonstration gegen den Irakkrieg am 15. Februar 2003 trugen mehrere Tausend Menschen eine weiße Schleife.

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auszugsweise auf dem Artikel White Ribbon (28. Dezember 2010) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.