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Wladimir Wladimirowitsch Putin

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Wladimir Wladimirowitsch Putin
Wladimir Wladimirowitsch Putin.jpg
Geboren 7. Oktober 1952
Beruf Politiker
Twitter @putinrf

Wladimir Wladimirowitsch Putin (* 1952) ist ein russischer Politiker. Er ist seit dem 7. Mai 2012 Präsident der Russischen Föderation[wp]; dasselbe Amt hatte er bereits von 2000 bis 2008 inne. Von 1999 bis 2000 und erneut von Mai 2008 bis Mai 2012 war Putin Minister­präsident Russlands.

Putin, der seine Karriere in den 1980er Jahren in der DDR begann, ist als germanophil bekannt. Putin ist der einzige ausländische Regierungschef, der vor dem Parlament im Deutschen Reichstag[wp] eine Rede auf Deutsch gehalten hat.[1]

Putin und der respektlose Bär
Was stimmt nicht mit euch?
Leute, die ganze Nationen zerstören, haben nicht das Recht, uns über Demokratie und die Werte der Freiheit zu belehren.

Privates

Putin ist Kampfsportler und brachte es im Judosport bis zum Leningrader Stadtmeister. Putin beherrscht heute Kampf­sport­arten wie Boxen, Sambo und Judo (Träger des Schwarzen Gürtels). Noch als Präsident in seinem Kreml-Amtssitz trainierte er regelmäßig Judo.

Schon als Schüler der neunten Klasse bewarb er sich nach eigenen Angaben in der Leningrader KGB-Zentrale um Aufnahme, erhielt aber den Rat, es zunächst mit einem Jura­studium zu versuchen.

Putin war von 1983 bis 2013 mit der Deutsch­lehrerin Ljudmila Schkrebnewa verheiratet und hat zwei Töchter: Maria (* 1985 in Leningrad) und Jekaterina (* 1986 in Dresden). Die Töchter besuchten die Deutsche Schule in Moskau und studierten an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg. Obwohl das Privatleben der Familie von der Öffentlichkeit abgeschirmt wird, wurde die Scheidung Putins von seiner Frau Ludmilla im Juni 2013 bekannt­gegeben. Die Trennung wurde damit begründet, dass das Amt des Präsidenten die meiste Zeit beanspruche und der mit dem Amt verbundene öffentliche Lebensstil Frau Putin schwer falle. Der Vollzug der Scheidung wurde im April 2014 öffentlich bestätigt.

Beginn seiner Karriere als Geheimdienstler

Nach dem Jura-Studium an der Universität Leningrad war er von 1975 bis 1982 als KGB-Offizier in der ersten Hauptabteilung (Auslands­spionage). Zu seinen frühen Augaben zählte auch das Unterdrücken von Dissidenten-Tätigkeiten in seiner Heimatstadt. 1984 bis 1985 besuchte er die KGB-Hochschule in Moskau. Putin war ab 1985 in der DDR, hauptsächlich in Dresden, in nach­geordneter Funktion tätig, wo er seine Deutsch­kenntnisse vertiefte. Er avancierte vom Rang eines Hauptmanns zum Major. Seine Tätigkeit in der DDR umfasste Personal­gewinnung, Ausbildung in Funk­kommunikation und die Überwachung von Besucher­gruppen des in Dresden ansässigen Kombinat Robotron. 1989 hatte Putin den Dienstgrad eines Oberstleutnants. Im Januar 1990 wurde er in die UdSSR zurückbeordert.

Einstieg in die Politik in Petersburg

Sein früherer Professor, später Chef des Leningrader Stadtparlaments, Anatoli Sobtschak[wp], engagierte Putin 1990 Jahr als Berater. 1991 wurde der Rückkehrer zum Leiter des städtischen Komitees für Außen­beziehungen ernannt. 1992 erhielt er ein Amt als Vize­bürger­meister in der Verwaltung des damaligen Sankt Petersburger Bürgermeisters Anatoli Sobtschak. 1994 stieg Putin zum ersten Vize­bürger­meister von Petersburg auf, vertrat in dieser Funktion Sobtschak und organisierte 1995 vor Ort den Duma-Wahlkampf der Regierungs­partei Unser Haus Russland[wp]. Im Juni 1996 verlor Sobtschak seine angestrebte Wiederwahl als Stadt­ober­haupt gegen Wladimir Anatoljewitsch Jakowlew[wp]. Putin trat daraufhin von seinen kommunalen Ämtern zurück. Er half in der Folge im örtlichen Wahlkampfstab von Boris Jelzin[wp] für die russischen Präsidenten­wahlen mit.

Aufstieg in Moskau

Im August 1996 bekam Putin den Posten als stellvertretender Leiter der Kreml-Liegen­schafts­verwaltung. Im März 1997 arbeitete er als stell­vertretender Kanzlei­leiter des Präsidenten Boris Jelzin. Im Mai 1998 rückte Putin zum stell­vertretenden Chef der Präsidial­verwaltung[wp] auf.

1997 ließ sich Putin mit einer Arbeit zur staatlichen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen an der renommierten staatlichen Bergbau-Hochschule St. Petersburg zum Doktor der Wirtschafts­wissen­schaften promovieren. Seine Doktorarbeit besteht nach Aussage des amerikanischen Ökonomen Clifford Gaddy in wesentlichen Teilen aus Abschriften und Abbildungs­plagiaten der US-Ökonomen William King und David Cleland von der Universität Pittsburgh.

Vom 25. Juli 1998 bis August 1999 war er Direktor des Inlands­geheim­dienstes FSB[wp], ab 26. März 1999 außerdem Sekretär des Sicherheits­rates der Russischen Föderation[wp].

Erste Amtszeit als Ministerpräsident

Am 9. August 1999 ernannte Jelzin[wp] Putin - seinen Wunsch­kandidaten für seine Nachfolge - zum Minister­präsidenten. Die Duma bestätigte dies eine Woche später mit knapper Mehrheit. Nach einer Bomben­explosion in einem Einkaufs­zentrum in der Moskauer Innenstadt und einer Serie von nie aufgeklärten Bomben­anschlägen auf Moskauer Wohnhäuser, welche tschetschenischen Terroristen angelastet wurden, überschritten auf Befehl Putins am 1. Oktober 1999 russische Armee­einheiten die Grenze zum tschetschenischen Landesteil. Kurz zuvor waren tschetschenische Kämpfer in Dagestan eingefallen. Der zweite Tschetschenienkrieg[wp] begann. Putin leitete als Politiker die militärischen Aktionen in Tschetschenien und erntete dafür gute Umfragewerte. Um die staatliche Einheit zu wahren und ein Aus­einander­fallen des Landes zu verhindern, setzte sich unter Putin wieder eine zunehmende Macht der Zentrale in Moskau durch.

Als Jelzin am 31. Dezember 1999 überraschend sein Amt niederlegte, übernahm Putin verfassungs­gemäß auch die Amtsgeschäfte des Präsidenten der Russischen Föderation bis zur Wahl des Nachfolgers.

Am 10. Januar 2000 entließ Putin einige in Korruptions­verdacht geratene Kremlgrößen und nahm Um­besetzungen in der Regierung vor. Mit seinem harten Vorgehen in Tschetschenien hatte er im Volk große Sympathien errungen. Am 26. März 2000 fanden Präsident­schafts­wahlen statt, die Putin im ersten Wahlgang mit 52,9 Prozent der Stimmen gewann. Nach Boris Jelzin wurde Putin der zweite nach­sowjetische Präsident Russlands.

Putin als Präsident

"Herr Putin - Ich will keinen Krieg!" - Gut, dass es mal jemand gesagt hat.
Hauptartikel in Wikipedia: Erste Amtszeit als Präsident (2000-2004)
Hauptartikel in Wikipedia: Zweite Amtszeit als Präsident (2004-2008)
Hauptartikel in Wikipedia: Dritte Amtszeit als Präsident (2012-2018)
Hauptartikel in Wikipedia: Vierte Amtszeit als Präsident (seit 2018)

Ukraine

Die Verteidigungsminister Schwedens, Norwegens, der Niederlande, Deutschlands - und Russlands.
Die vier girlie-haften Verteidigungs­ministerinnen sitzen da zusammen wie kleine Mädchen, wenn's gleich Kuchen gibt.
Mir ging da so ein lächerliches Bild durch den Kopf, das mit den vier girlie-haften Verteidigungs­ministerinnen von 2014, die da zusammen­sitzen wie kleine Mädchen, wenn's gleich Kuchen gibt. Ursula von der Leyen und noch drei. Damals schon hatte ich mich gefragt, wie man so wahnsinnig sein kann, die eigene Landes­verteidigung so lächerlich darzustellen. Mal ganz abgesehen davon, ob die was können: Schon das bloße Erscheinungsbild ist ein Witz. Die Inkompetenz kam dann aber noch dazu. Ursula von der Leyen hatte ja nun wirklich gar keine Ahnung und ist die Sache mit wirklich monströser Lächerlichkeit angegangen. Gender, Frauenquote, Kühlschränke, Panzer für Schwangere, Beschaffungs­probleme, Gewehre, die - angeblich - nicht geradeaus schießen, Bundeswehr zu Tuntenball. Weil man damals der Meinung war, dass wir eine Armee ja sowieso nicht mehr brauchen und das nur Geld­verschwendung sei, weil wir ja "von Freunden umzingelt" seien, die Bundeswehr am besten auch abschaffen. Also warf man sie Ministerinnen­posten­beansprucherinnen, für die man keine ordentliche Verwendung hatte, als feministische Spielwiese hin, weil man doch der Meinung war, dass die Bundeswehr a) ein Männerhaufen ist b) voll toxischer Männlichkeit c) rechtsradikal obendrein und damit d) der optimale Kandidat, damit Frauen denen mal zeigen, was Tüllröckchen sind. Man hat eine frauen­gängige Witztruppe daraus gemacht, aus der Filmchen nach außen drangen, auf denen zu sehen war, wie Männer auch noch zusätzlich die Rucksäcke der Quotenfrauen tragen mussten, also doppelt belastet waren, weil Frauen ihren nicht selbst tragen konnten.

Und dann noch Annegret Kramp-Karrenbauer und jetzt Christine Lambrecht. Eine inkompetenter als die andere, eine lächerlicher als die andere, schon vom Auftreten. Witzfiguren.

Ist es da überraschend, dass Putin uns für schwach hält, schwach halten muss?

Überlegt Euch mal, was für ein überaus lächerliches Bild unsere Bundeswehr im Ganzen in den letzten zehn Jahren abgegeben hat, was Führung, was Einsätze, was Material, was Mängel, aber vor allem die Ministerinnen betrifft. Und als Lambrecht als Person nicht schon schlimm genug wäre, haben wir ja nun als Kanzler und Ober­befehls­haber im Verteidigungsfall Olaf Scholz, der bis heute nicht weiß, ob er eher will oder soll.

Es ist aber nicht nur die Bundeswehr, die so ein lächerliches Bild abgibt.

Die Regierung im Ganzen ist lächerlich. Und daran haben zwar nicht nur Frauen ihren Wirkungsanteil, das ganze Ding ist ja inzwischen auf Inkompetenz gebaut und darauf ausgerichtet, dass die Parteivögel ohne jede Sachkunde Karriere machen können, aber das muss man schon sagen, den besonderen Drall grotesker Lächerlichkeit bringen da die Frauen rein. Wenn man sich alleine Annalena Baerbock anschaut, die sich ja nun wirklich lächerlich gemacht und intellektuell und lebensläufig eigentlich nichts zu bieten hat, was einer Nachprüfung standhält, und die dann trotzdem zur Außenministerin zu machen - da müssen die Russen sich doch schlicht verarscht vorkommen. Und dann kommt die auch noch damit an, dass sie eine "feministische Außenpolitik" machen will.

Und dann die Bilder von dieser Frauen­delegation in der Ukraine[wp] rund um Baerbock, auf der die Frauen rumlaufen wie Kinder­fasching, weil sie weder Helm noch Weste richtig anziehen können und den Helm aufhaben wie ein Sonnenhütchen.

Oder Lambrecht. Schon als Bundes­justiz­ministerin eine totale Fehlbesetzung. Und ausgerechnet diese Gruseloma machen sie zur Verteidigungs­ministerin, und dann geht ein Bild rum, auf dem Soldaten der Oma auf die Rampe vom Flieger helfen müssen.

Das ist doch alles nur noch ein einziger großer Witz.

Putin wäre ja geradezu als Mann, als Persönlichkeit beleidigt, wenn er sich von diesem Putenhaufen beeindrucken ließe. Sowas ist ja schlicht nicht hinnehmbar.

Hat also unser endlächerlicher Frauenquoten­zirkus mit all seinen Satire-Figuren einen solchen Eindruck von Schwäche und Dekadenz verursacht, dass Putin gar nicht kooperieren und sich unterordnen konnte, weil der Gesichtsverlust, sich mit solchen Trinen einzulassen, gar zu groß war oder gewesen wäre, vor allem vor einem russischen Publikum?

Anders gefragt: War es die schiere Lächerlichkeit unserer Quotenfrauen-Freakshow, die es schlicht erzwang, Putin regelrecht in Zugzwang brachte, sich über uns hinwegzusetzen, um sein Gesicht nicht zu verlieren?

Nehmen wir mal an, wir hätten seit zehn Jahren einen Verteidigungs­minister, der auch so aussieht. Muskeln, Schlägervisage, derbe Ausdrucksweise, Macho, Testosteron-Monster. So'n Kampfsau-Typ, der auch mit nacktem Oberkörper rumrennt, um die Muskeln zu zeigen, und sich nicht wie von der Leyen vor Kampf­flugzeugen in Pose stellt, sondern fotographieren lässt, wie er sie mit blanker Muskelkraft in den Hangar zieht. Oder über die Hindernisse geht, samt Ausrüstung. So'n Rambo eben. Plus ordentliches Bestellwesen. Bundeswehr nicht als Frischluftjob für Schwangere, auch nicht als Tunten­ballett für Trans­dienstgrade, sondern Kampftruppe eben.

Und beispielsweise auch die, noch noch hätten kämpfen können und wollen, KSK zum Beispiel, eben nicht plattmachen, öffentlich beschimpfen, zersetzen, wie von der Leyen und Kramp-Karrenbauer das in feministischer Selbst­zerstörung getan haben.

Ich bin mir sicher, dass Putins Gedankengänge irgendwie anders verlaufen wären.

Zitate

Zur Doppelmoral im Westen: Diese ehemaligen US-Präsidenten waren in mindestens 19 Kriege verwickelt.
Zitat: «Deutschland ist nicht allein schuld am Zweiten Weltkrieg.»[3]
Zitat: «Deutschland und Frankreich müssen sich ihre Souveränität selbst zurück­erobern.»[4]
Zitat: «Ich tue so viel ich kann für das Wohl meines Volkes[5]
Zitat: «RussiaToday soll das angelsächsische Informations­monopol brechen.»[6]
Zitat: «Ich bin keine Frau, ich habe keine schlechten Tage. Ich will damit niemanden beleidigen, aber so ist einfach die Natur.»[7]

Reden

Die Rede Wladimir Putins bei der Münchner Sicherheitskonferenz zu Fragen der Sicherheitspolitik am 10. Februar 2007
Das war eine interessante und wichtige Rede. Sie wird von Politikern und in unseren Medien oft, aus meiner Sicht willentlich, falsch interpretiert. Typisch für diese Fehl­interpretation ist eine Äußerung der als Fachfrau für Russland und die Ukraine herum­gereichten Sabine Adler im "Hintergrund" des Deutschlandfunks vom 2.3.2017[ext]. Ich zitiere:
Putins Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007, vor genau zehn Jahren, gilt als Beginn der Kehrtwende des russischen Präsidenten. Hatte seit dem Zerfall der Sowjetunion mancher sogar schon von einer NATO-Mitglied­schaft Russlands geträumt, gab es nun ein schrilles Erwachen. Die Töne gegen die westliche Demokratie wurden stetig schärfer.
Der russische Präsident hat 2007 in München eine bemerkens­werte Rede gehalten. Man könnte in gewisser Weise auch von historisch sprechen. Er hat in dieser Rede dem Westen den Spiegel vorgehalten, er hat beschrieben, was die Kriege des Westens in der Welt anrichten. Und es ist Enttäuschung darüber zu spüren, dass es in Europa nicht zu der verabredeten Zusammen­arbeit, sondern zu einer neuen Konfrontation gekommen ist.
Die Rede ist nicht der Beleg eines "schrillen Erwachens", wie Frau Adler meint. Und es sind auch keine scharfen Töne gegen die "westliche Demokratie" zu hören. Die Rede ist eher von einem tiefen Bedauern gekennzeichnet, allerdings auch von einer offenen Sprache über die Schein­heiligkeit des Westens.
Die Rede beginnt so:
Vielen Dank, verehrte Frau Kanzlerin, für die Einladung, an den Tisch der Konferenz, die Politiker, Militärs, Unternehmer und Experten aus mehr als 40 Ländern der Welt zusammen­geführt hat.
Das Format der Konferenz gibt mir die Möglichkeit, der "über­triebenen Höflichkeit" zu entgehen, mit geschliffenen, angenehmen, aber leeren diplomatischen Worthülsen sprechen zu müssen. Das Format der Konferenz erlaubt, das zu sagen, was ich wirklich über die Probleme der inter­nationalen Sicherheit denke. Und wenn meine Überlegungen meinen Kollegen allzu polemisch oder ungenau erscheinen, ärgern Sie sich bitte nicht über mich - es ist doch nur eine Konferenz. Und ich hoffe, dass nicht schon nach zwei, drei Minuten meines Auftrittes Herr Teltschik das "Rotlicht" auf­leuchten lässt. ...
Rede vor dem Deutschen Bundestag am 25. September 2001
In seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag erklärt Putin, dass Russland die Prozesse der Integration Europas mit Hoffnung sieht, gerade vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Kalten Kriegs. Er bietet verstärkten Dialog und Zusammenarbeit an, um die gemeinsamen Potentiale besser ausschöpfen zu können.

Interviews

Über Putin

WikiPrawda schreibt über Putin:

Zitat: «Nach vorherrschender Einschätzung westlicher Politikwissenschaftler entwickelte sich Russland während Putins Präsidentschaft zunehmend in eine illiberale Richtung und entfernte sich von demokratischen Standards. Das von ihm gestaltete politische System, für das die russische Präsidial­administration den Begriff "gelenkte Demokratie" verwendet, wird in der Fach­literatur oft als halb­demokratisch, halb­autoritär oder auch als autoritär charakterisiert. Ein zentrales Merkmal ist die "Vertikale der Macht", eine umfassende strikte Befehlskette, in die sich die staatlichen Organe einzuordnen haben. Dieses Herrschafts­system wird von Kritikern als Putinismus bezeichnet.»[8]

Nicht befangene Beobachter stellen fest, dass Putin den "freien Fall" Russlands - gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich und militärisch - gestoppt hat. Zuvor war die Sowjetunion unter Michail Gorbatschow[wp] endgültig zusammen­gebrochen[9], gefolgt von einem wirtschaftlichen Ausverkauf durch den alkohol­kranken Präsidenten Boris Jelzin[wp], der deshalb zum Liebling des Westens avancierte. Putin hingegen wird im Westen nicht geschätzt, weil er die jahrelang zu Ungunsten Russlands gelaufenen Geschäfte westlicher Groß­konzerne gestört und beendet hat. Deshalb wird er von westlichen Politikern und westlicher Meinungswirtschaft als "autoritärer Machthaber", "unberechenbar" und als "Neuer Hitler" beschrieben.

In seiner Rede zur Lage der Nation im April 2005 bezeichnete der russische Präsident Wladimir Putin den Zerfall der Sowjetunion[wp] 1991 als "die größte geo­politische Katastrophe" des 20. Jahrhunderts.

Zitat: «Vielen war klar, dass die UdSSR nach dem Putschversuch im August 1991[wp] bereits zerfallen war, sie fürchteten sich jedoch davor, das auch aus­zu­sprechen.» - Stanislau Schuschkewitsch[wp][10][11]

Weiter schreibt WikiPrawda:

Zitat: «Seit der Annexion der Krim[wp] im März 2014 gelten Russlands Beziehungen zum Westen als belastet. Ihm wird vorgeworfen, die europäische Friedens­ordnung zu verletzen.»[8]

Unbefangene Beobachter erinnern daran, dass Russland seine Soldaten aus der DDR bis auf den letzten Mann abzogen (die USA haben ihre Streitkräfte aus der BRD nicht abgezogen), seine Herrschafts­ansprüche in der DDR aufgegeben hat (die Westalliierten haben ihre Herrschafts­ansprüche in der BRD nicht aufgegeben), der Warschauer Pakt[wp] wurde ersatzlos aufgelöst (die NATO[wp] hingegen wurde nicht aufgelöst), vielmehr wurde die NATO-Osterweiterung[wp] aggressiv und schamlos vorangetrieben.[12][13][14][15][16][17]

Zitat: «Das ist der Punkt: Wenn Sie Putin kritisieren, kommen Sie in die Abendnachrichten. Wenn Sie die NATO-Osterweiterung[wp] kritisieren, wird das rausgeschnitten.» - Daniele Ganser[18]
Zitat: «Putin verhielt sich wie der einzige Erwachsene im Raum.» - Ex-CIA-Mitarbeiter Philip Giraldi[19]
Zitat: «[...], dass Putin es nicht bei der Ukraine lässt, sondern seinen Machtbereich nach Westen ausdehnen will, dass Putin sogar selbst öffentlich gesagt habe, aber halt eben auf russisch, dass er die NATO und alles Militär 1000 km von den äußeren russischen Grenzen abhalten will, also eine riesige demilitarisierte (= ihm wehrlos ausgelieferte) Zone erzwingen will. [...]

Das heißt, dass Putin tatsächlich die alte Ordnung vor 1989 wieder aufbauen und durchsetzen will. Er formuliert es halt nur so, dass NATO/Westen 1000 km Sicherheits­abstand halten sollten, aber wenn er sich die Ukraine einverleibt hat, läuft das genau darauf hinaus. Und wenn es in diesem 1000 km-Streifen keinerlei Militär gibt, dann sind die natürlich völlig wehrlos gegenüber solchen Angriffen wie dem auf die Ukraine. Ich habe inzwischen in verschiedenen Quellen gelesen, dass der Plan der Russen eigentlich war, in die Ukraine reinzufahren, die Regierung umzulegen und auszutauschen, von der neu eingesetzten Regierung den Befehl zur Waffen­nieder­legung ausgeben zu lassen und sich dann als Befreier feiern zu lassen. Dass die Leute gar nicht von ihrer Regierung befreit werden wollen, war im Plan nicht vorgesehen.

Der will jetzt vielleicht nicht ganz bis Darmstadt, weil das 1000 km vom äußersten Zipfel der Ukraine weg ist, aber der will wieder alles bis zur Mauer. [...]

Das wird dann auch nicht dabei bleiben, diese Zone zu entmilitarisieren. Gerade nach den Sanktionen wird Putin dann auch darauf drängen, die EU daraus zu vertreiben.

Die EU würde dann auf die Teile schrumpfen, die ehemals Westen waren. Da würde nicht viel übrig bleiben.» - Hadmut Danisch[20]

Die Menschen im Westen sind durch Propaganda in Angst und Schnappatmung verfallen. Wer aber nüchtern fünf Minuten nachdenkt, erkennt, dass Putin lediglich die Einhaltung der Zusagen verlangt, die bei der deutschen Wieder­vereinigung[wp] und des Rückzugs der sowjetischen Armee aus den ehemaligen Warschauer Pakt[wp]-Staaten gegeben wurden: keine Osterweiterung der NATO[wp]. Nicht eingehaltene Verträge sind in der Tat ein Kriegsgrund.

Würde man die moralisischen Maßstäbe, die man an Putin anlegt, ernstnehmen, dann hätte die Bundesrepublik Deutschland im völkerrechts­widigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien[wp] Sanktionen gegen sich selbst verhängen müssen.[21]

Videos von und über Putin

Einzelnachweise

  1. Rede Wladimir Putins, Präsident der Russischen Föderation, am 25. September 2001 vor dem Deutschen Bundestag (Wortprotokoll)
  2. Hadmut Danisch: Ukraine-Krieg durch Frauenpower?, Ansichten eines Informatikers am 22. Februar 2022
  3. Youtube-link-icon.svg Deutschland ist nicht allein schuld am Zweiten Weltkrieg - Nikolai Alexander (2009 in Polen) (Länge: 2:49 Min.) (Bei diesem Besuch in Polen 2009, erläutert Wladimir Putin, dass man nicht zu einer objektiven Beurteilung des Zweiten Weltkriegs gelangen kann, wenn man hauptsächlich bestrebt ist, die Schuld nur einer Seite zuzuschieben. Vor Ausbruch des Krieges haben viele europäische Staaten durch ihre Handlungen die Weichen für diesen Krieg gelegt, auch Polen selbst, das zunächst mit Deutschland paktierte, um sich einen Teil der Tschecho­slowakei einzuverleiben. Putin plädiert für eine gemeinsame und objektive Aufarbeitung der Geschichte, frei von politischen Bestrebungen - davon ist aber vor allem Deutschland unendlich weit entfernt.)
  4. Youtube-link-icon.svg Deutschland und Frankreich müssen sich ihre Souveränität selbst zurückerobern - Nikolai Alexander (Länge: 1:29 Min.) (Wladimir Putin bei einem Gespräch mit französischen Journalisten auf die Frage, ob er Deutschland und Frankreich für souveräne Staaten halte.)
  5. Youtube-link-icon.svg Ich tue so viel ich kann für das Wohl meines Volkes - Nikolai Alexander (Länge: 0:26 Min.) (Wladimir Putin bei einem Gespräch mit französischen Journalisten auf die Frage, wie er von künftigen Generationen wahrgenommen werden möchte.)
  6. Youtube-link-icon.svg RussiaToday soll das angelsächsische Informationsmonopol brechen - Nikolai Alexander (11. Juni 2013, Moskau) (Länge: 1:17 Min.) (Wladimir Putin berichtet bei einem Gespräch mit dem Team von RussiaToday von der Gründungs­idee des Senders. Intention war, das globale angel­sächsische Informations­monopol zu brechen, indem ein neuer Konkurrent die Bühne betritt.)
  7. Wladimir Putin: Ich bin keine Frau. Ich habe keine schlechten Tage, Die Welt Online am 7. Juni 2017
  8. 8,0 8,1 Wikipedia: Wladimir Wladimirowitsch Putin, Version vom 27. Dezember 2015
  9. Nach der Auflösung der Sowjetunion und dem Zusammenbruch der Planwirtschaft Ende der 1980er Jahre ging die gesamt­wirtschaftliche Produktion in Russland von 1990 bis 1996 Jahr für Jahr zurück. In diesem Zeitraum verringerte sich das Brutto­inlands­produkt (BIP) in Russland insgesamt um etwa 40 % und nahm dann ab 1999 jährlich zwischen 5 und 10 % zu. Noch im Jahr 2010 lag die russische Industrie­produktion laut Statistikamt bei nur 83,8 Prozent des Niveaus von 1991 - im Fahrzeugbau lag das Produktions­volumen sogar nur bei 49,6 Prozent. Die Lebens­erwartung in Russland sank zwischen 1991 und 1994 von 69 auf weniger als 64 Jahre; einige Jahre starben mehr Menschen als neu geboren wurden. Besonders der Gesund­heits­zustand von Männern verschlechterte sich - sie konnten Mitte der 1990er Jahre lediglich mit einer durch­schnitt­lichen Lebenszeit von 58 Jahren rechnen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts lag die Lebens­erwartung mit 62,8 Jahren noch immer niedriger als in Bangladesch.
  10. M. Malek, A. Schor-Tschudnowskaja (Hrsg.): Der Zerfall der Sowjetunion. Ursachen - Begleiterscheinungen - Hintergründe., Nomos Verlag 2013, ISBN 3-8329-6320-0, S. 12
  11. Russland: Eine Frage der Glaubwürdigkeit, Die Zeit am 27. April 2005 (Russlands Präsident Putin verknüpft die Entwicklung von Demokratie und Wirtschaft - zwei Tage vor dem Urteils­verkündung im Yukos-Prozess[wp])
  12. Youtube-link-icon.svg Putin hat die Krim nicht annektiert - Karl Albrecht Schachtschneider (22. März 2015) (Länge: 1:56 Min.)
  13. Youtube-link-icon.svg NATO-Osterweiterung seit Genschers Versprechen & Putins Antwort (12. September 2014) (Länge: 2:17 Min.) (Zusammenschnitte aus Weltspiegel & DW)
  14. Youtube-link-icon.svg USA-Politik. Putin zu NATO-Osterweiterung (18. August 2014) (Länge: 1:57 Min.)
  15. Youtube-link-icon.svg NATO-Osterweiterung: Wie Russland reingelegt wurde (11. Februar 2015) (Länge: 8:17 Min.)
  16. Youtube-link-icon.svg Putins scharfe NATO-Kritik auf deutsch (30. Juni 2016) (Länge: 8:31 Min.)
  17. Youtube-link-icon.svg Hans-Dietrich Genscher 1990: "Beabsichtigen keine NATO-Osterweiterung" - Weltspiegel (ARD) (9. März 2014) (Länge: 6:54 Min.) (TV-Beitrag "Umgang der USA mit Russland" im ARD-Weltspiegel vom 9. März 2014)
  18. Youtube-link-icon.svg Daniele Ganser erklärt die NATO-Ost-Erweiterung - Daniele Ganser (11. Juni 2015) (Länge: ab 3:30 Min.) , Auschnitt aus Youtube-link-icon.svg KenFM zeigt: Regime-Change in der Ukraine? - Dr. Daniele Ganser im Kino Babylon Berlin (6. Juni 2015) (Länge: 110:14 Min.)
  19. Ex-CIA Analyst zu Spannungen mit Obama: "Putin verhielt sich wie der einzige Erwachsene im Raum", RT Deutsch am 2. Januar 2017
  20. Hadmut Danisch: Putin will bis Darmstadt, Ansichten eines Informatikers am 6. März 2022
  21. Siehe auch:
    • Wikipedia: Hufeisenplan[wp]
    • Verschwörungstheorien Wiki: Hufeisenplan
    • Serge Halimi und Pierre Rimbert: Das Märchen vom Hufeisenplan, Le Monde diplomatique am 11. April 2019
      Anreißer: Vor 20 Jahren, am 24. März 1999, begann die Nato ihre Luftangriffe gegen Serbien. Der Krieg wurde durch Falschinformationen befeuert, mit denen westliche Regierungen die öffentliche Meinung für die militärische Lösung einnehmen wollten.
      Zitat: Die Serben "spielen mit abgeschnittenen Köpfen Fußball, zerstückeln Leichen, schneiden den getöteten Schwangeren die Föten aus dem Leib und grillen sie". So schilderte es damals der deutsche Verteidigungs­minister Rudolf Scharping, als wäre er dabei gewesen. Seine Aussagen wurden von den Medien aufgegriffen und fortgesponnen: Die Serben hätten "100 000 bis 500 000 Menschen" getötet (TF1, 20. April 1999) und ihre Opfer in Öfen verbrannt, "die den in Auschwitz eingesetzten ähnelten" (Daily Mirror, 7. Juli).
      Diese Falschmeldungen wurden eine nach der anderen entlarvt, zum Beispiel durch den US-Journalisten Da­niel Pearl (The Wall Street Journal, 31. Dezember 1999), allerdings erst nach dem Krieg. Das gilt auch für eine der dreistesten Manipulationen des Jahrzehnts: den "Potkova-Plan". Dieser "Hufeisenplan"[wp] sollte beweisen, dass die Serben die "ethnische Säuberung" des Kosovos bis ins Detail geplant hatten. Berichte über dieses Dokument - allerdings nie der Text selbst - wurden im April 1999 in Deutschland verbreitet und als Vorwand für die Ausweitung der Bombardierungen genutzt.
      Die größten Tatsachenverdreher waren damals nicht etwa paranoide Internet­junkies, sondern die Regierungen westlicher Staaten, die Nato-Sprecher und einige der renommiertesten Presseorgane. Dazu zählte auch die französische Tageszeitung Le ­Monde, deren Einschätzungen fast für die gesamte französische Medienwelt maßgeblich wurden.
  22. EU zerrütten, AfD auf die Sprünge helfen und die Ukraine herunter­wirtschaften vor der Mittagspause. Sowjetreich wieder­herstellen, Merkel absägen, den Begriff Lügenpresse erfinden, nach der Pause. Wann schläft er überhaupt, wenn er alles schaffen soll, was ihm zugeschrieben wird?!

Netzverweise


Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel Wladimir Wladimirowitsch Putin (6. September 2016) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.