Am 3. August 2020 hat der bundesdeutsche Stalinismus einen Wissenschaftler für eine politisch nicht gewünschte wissenschaftliche Aussage bestraft.
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Die Antithese zur feministischen Opfer- und Hassideologie.

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Rolle des Staates in der Familie
Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. Logo - MSI.png
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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Männerrechtler und Feminismuskritiker werden vom öffentlichen Diskurs abgeschnitten, zum Schweigen gebracht, als Frauen­hasser und Nazis in die Ecke der Meinungs­irrelevanz gestellt.

Erzwungene Vaterschaft

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Der geschwängerte Mann

Unfreiwillige Vaterschaft: Frauen können ihren Kinderwunsch auch ohne Wissen des Partners oder gegen seinen Willen durchsetzen. Die Emanzipation hat hier zu einem neuen Ungleichgewicht geführt.

Als Markus Roth* erfuhr, dass er Vater werden würde, freute er sich. Er freute sich, obschon er sich etwas überrumpelt fühlte, denn eigentlich wusste seine langjährige Freundin, dass er keine Kinder wollte. Das Sonderbarste, erinnert er sich, war, dass er in der ersten Sekunde wahnsinnig stolz war: Ha, ich kann es. Das erscheint ihm im Nachhinein etwas kurios, hat aber, wie er sagt, wohl verhindert, dass er allzu genau darüber nachgedacht habe, ob er sich eventuell reingelegt vorkommen sollte. Ob er eventuell nicht an einen "Unfall" glauben sollte.

Als Reto Sommer* zum dritten Mal Vater wurde, freute er sich nicht. Er glaubte nicht an einen "Unfall", wie seine Frau ihre Schwangerschaft nannte, er kam sich hintergangen vor, betrogen fast schon, denn das Ehepaar hatte nach der Geburt des zweiten Kindes abgemacht, dass damit die Familienplanung abgeschlossen sei. Sie hatte zwar immer mal wieder angetönt, dass sie ein drittes Kind schön fände, er stellte aber stets klar: zwei reichen. Auch, weil er die Entwicklung der Beziehung, in der sich lange alles nur noch um die Kinder drehte, ungut fand. Er mochte deshalb nicht gute Miene zum bösen Spiel machen. Er war wütend: Seine Frau hatte, wie er überzeugt war, im Alleingang nicht nur über ihr gemeinsames Leben, sondern über seinen Kopf hinweg auch über sein Leben bestimmt, und er war nicht gefragt worden.

Man steht da wie ein Monster

Die Diskussion, die dann entstand, sei schrecklich gewesen, sagt er. "Meine Frau hatte wohl nicht mit einer solch negativen Reaktion gerechnet, sondern darauf spekuliert, dass ich mich dann schon freuen würde. Sie wurde sehr emotional, schrie mich an, ob ich sie nun zur Abtreibung zwingen wolle. Als Mann stehst du in einer solchen Situation da wie ein Monster." Sommer fühlte sich hilflos, unfair behandelt, nicht ernst genommen, aber trotzdem irgendwie schuldig, denn seine Frau warf ihm zudem vor, er hätte halt seinen Teil der Verhütung übernehmen sollen, er wisse schliesslich, wie Kinder entstünden. Von daher sei er selbst schuld und habe ihr gar keine Vorwürfe zu machen. "Was", fragt er rhetorisch, "willst du da noch sagen? Sie hat ja in gewisser Weise recht."

Just mit dieser Argumentation machten es sich die Frauen indes zu einfach, schrieb die Philosophie­professorin Laurie Shrage unlängst in der "New York Times". Sie hielt fest: "Einvernehmlicher Sex heisst nur einvernehmlicher Sex. Und nicht, dass man auch bereit ist, Vater (oder Mutter) zu werden." Genauso, wie man bei jeder anderen Aktivität nicht gleich seine Zustimmung für alle möglichen daraus entstehenden Folgen gebe, sei es nicht fair, dass ein Mann geradestehen müsse, wenn eine Frau ohne seinen Willen schwanger werde.

"Erzwungene" Vaterschaft

Shrage nahm damit auf, was die politische Philosophin Elizabeth Brake 2005 in einem aufsehenerregenden Aufsatz beschrieben hatte: Die Tatsache, dass ein Mann zufälligerweise für die Entstehung eines ungewollten Kindes mitverantwortlich sei, reiche als Grund nicht aus, ihn finanziell in die Pflicht zu nehmen. Und dass seit den unbestritten wichtigen Errungenschaften wie der Einführung der Pille und der Liberalisierung der Abtreibung der Mann in aufgeklärten Gesellschaften in die Defensive geraten sei.

Brake hielt mit konsequenter Nüchternheit fest: "Wenn Frauen das Recht haben, selbst zu entscheiden, was sie mit einem Fötus tun wollen, dann sollten Männer ebenfalls das Recht haben, zu entscheiden, ob sie ein Kind haben bzw. unterstützen wollen oder nicht." Brake - eine Feministin! - prägte damit den Begriff "forced fatherhood", also so viel wie "forcierte" oder "erzwungene" Vaterschaft. Womit sie nichts anderes sagte als: Heutzutage wird der Mann geschwängert.

Biologische "Ungerechtigkeiten"

Nicole Althaus, Chefredaktorin von "Wir Eltern", ist diese Sicht etwas zu einseitig. Weil sie die Verantwortung für die Verhütung einseitig auf die Frauen schiebt. Bei der Kinderfrage kollidierten zwei biologische "Ungerechtigkeiten", wie sie es nennt: "Erstens: Frauen ist es aus biologischen Gründen versagt, ihre Unentschlossenheit in Sachen Familien­gründung zu zelebrieren wie Männer, denn die können auf den Kinderwunsch von Frauen auch mit Ende dreissig locker mit 'vielleicht später' reagieren. Zweitens: Männer sind in Sachen reproduktiver Selbstbestimmung benachteiligt. Sie brauchen noch immer eine Partnerin und nicht bloss wie die Frauen den Samen eines Mannes, um ein Kind zu bekommen. Und: Sie dürfen auch nicht bestimmen, ob die Frau, die sie geschwängert haben, das Kind austrägt oder nicht. Diese biologischen Tatsachen sind - vorerst - nicht aus der Welt zu schaffen und haben für beide Geschlechter manchmal negative Konsequenzen. Was die Männer aber problemlos lernen können, ist die Verantwortung für die Verhütung in die Hand zu nehmen, wenn sie kein Kind wollen. Das tun Frauen schliesslich auch."

In der Tat ist es verwunderlich, wie sehr die meisten Männer, vor allem in langjährigen Beziehungen, darauf vertrauen, dass Frauen um die Verhütung besorgt sind. Davon ausgehend, dass eine Frau, die kein Kind will, dies zu verhindern weiss, geht indes vergessen, dass es auch den umgekehrten Fall gibt: jene Frauen nämlich, die unbedingt Nachwuchs möchten, vor allem dann, wenn die biologische Uhr tickt. Und diese Frauen befinden sich dann sozusagen auf dem Kriegspfad - sie sind wild entschlossen, schwanger zu werden, im Notfall auch ohne ihren Partner über ihre Pläne zu informieren.

Der Rat der Gynäkologin

Wissen die Frauen um eine wahrscheinlich abschlägige Antwort ihres Partners, versuchen sie es manchmal zunächst mit der harmlos klingenden Variante "lass uns doch einmal schauen, was passiert", womit gemeint ist, dass sie fortan auf die Verhütung verzichtet. Aus Untersuchungen in den USA weiss man aber, dass Frauen und Männer nicht dasselbe meinen, wenn "einfach mal geschaut wird" (in der Fachsprache "pregnancy ambivalence" genannt): Während 36 Prozent der dieses Befruchtungs­roulette praktizierenden Frauen einer allfälligen Schwangerschaft zwiespältig gegen­über­stehen, sind es bei den Männern 53 Prozent. Was heisst: Männer, die nicht deutlich einen Kinderwunsch formulieren, haben eher nicht so Lust auf Nachwuchs, eine fort­pflanzungs­willige Frau muss also die Sache selbst in die Hand nehmen. Und gerade in langjährigen Beziehungen können sie sich meist darauf verlassen, dass der Partner mitzieht, sobald sie einmal schwanger sind.

Franziska Bähler* ist so eine Frau. Sie sorgte dafür, dass ihre Tochter ein Brüderchen bekam, obschon sich ihr Mann dagegen ausgesprochen hatte, da er bereits zwei Kinder aus einer früheren Ehe hatte. "Ach", sagt sie und zuckt mit den Schultern, "da bin ich nicht die Einzige. Viele meiner Freundinnen haben die Kinderfrage mehr oder weniger ohne ihren Mann entschieden." Kathrin Loser* wiederum war verblüfft, als ihr von ihrer Frauenärztin zu exakt diesem Vorgehen geraten wurde: "Als meine Tochter etwa drei Jahre alt war, fragte mich meine Gynäkologin, ob ich mir ein zweites Kind wünschte. Ich bejahte, erklärte aber, mein Mann wolle keines mehr. Da sagte sie: 'Das lässt sich ja auch ohne seine Einwilligung organisieren.' Ich erwiderte verdutzt, dass ich doch nicht ohne das Wissen meines Mannes die Familien­planung übernehmen könne, worauf sie abwinkte und meinte: 'Wenn Sie wüssten, wie häufig das so läuft!'"

Kathrin Loser hat heute ein zweites Kind. Weil sich die berufliche Situation ihres Mannes so geändert hat, dass es für ihn keinen Grund mehr gab, der dagegen sprach. Ohne sein Einverständnis, sagt sie, wäre sie sich schlecht vorgekommen. Nicole Althaus meint zwar, sie kenne persönlich keine Frau, die ihrem Mann ein Kind "untergejubelt" hätte, aber: "Ich kenne dafür Männer, die bei der Verhütung aus exakt diesem Grund nur auf Eigenregie setzen. Diese Eigenregie geht so weit, dass sie sich unterbinden lassen, wenn sie keine oder nicht noch mehr Kinder wollen."

* Namen geändert
- Bettina Weber: Der geschwängerte Mann, Tagesanzeiger am 15. Oktober 2013

Zitate

Zitat: «Wer hat hier geplant? Der starke Wunsch nach Kindern kann Frauen dazu bringen, den Mann zu überrumpeln.»
Zitat: «Einvernehmlicher Sex heisst nur einvernehmlicher Sex. Und nicht, dass man auch bereit ist, Vater (oder Mutter) zu werden.»  - Philosophieprofessorin Laurie Shrage in der "New York Times"
Zitat: «Wenn Frauen das Recht haben, selbst zu entscheiden, was sie mit einem Fötus tun wollen, dann sollten Männer ebenfalls das Recht haben, zu entscheiden, ob sie ein Kind haben bzw. unterstützen wollen oder nicht.»  - Feministin Elizabeth Brake
Zitat: «Männer sind in Sachen reproduktiver Selbstbestimmung benachteiligt. Sie brauchen noch immer eine Partnerin und nicht bloss wie die Frauen den Samen eines Mannes, um ein Kind zu bekommen.»  - Nicole Althaus, Chefredaktorin von "Wir Eltern"

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