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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.

Es gibt wesentlich mehr Abtreibungs­tote (101.000 im Jahr 2019[ext]) als Corona-Tote (Stand: 17. April: 4000[ext]) in Deutschland!

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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Marsch für das Leben

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Marsch für das Leben
Marsch für das Leben
Berlin
Datum: 17. September 2016

Straßburg

Datum: Montag, 8. Juni 2016
Beginn: 14:00 Uhr vor dem EU-Parlament[1]

Annaberg-Buchholz, Erzgebirgskreis

Datum: Montag, 6. Juni 2016
Beginn: 18:00 Uhr[2]
9. Marsch für das Leben

Marsch für das Leben ist eine Initiative des "Bundesverband Lebensrecht e. V." für das Recht auf Leben des ungeborenen Menschen und gegen Abtreibung.

Unter dem Motto "Kein Kind ist unzumutbar" haben am 17. September 2016 in Berlin rund 7.500 Menschen am 12. "Marsch für das Leben" teilgenommen.[3][4][5][6][7]

Unter dem Motto "Ja zum Leben - für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!" haben am 21. September 2013 rund 4.500 Menschen am 9. "Marsch für das Leben" teilgenommen.[8][9][10][11][12] Der nächste Marsch für das Leben war für den 20. September 2014 angekündigt. Die Veranstalter wollten dann 6.000 Teilnehmer auf die Straße bringen.[13]

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht Martin Lohmann:

"Die Pro-Life-Bewegung in Deutschland ist im Aufbruch. Auch und gerade unter jüngeren Menschen wächst die Sensibilität für das Leben. Dies belegen die zahlreichen jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Schweigemarsch - ein eindrucksvolles und friedliches Zeugnis für das Leben!" [14]


Marsch für das Leben 2013 in Berlin

Parolen der rund 100 linken Gegendemonstranten:

Besonders groß und professionell gemacht das Transparent "Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht! Leben und lieben ohne Bevormundung".[13]

Aktivistinnen der selbst ernannten Frauenrechtsgruppe Femen schrieben auf ihre nackten Oberkörper "Gott ist tot" oder "Mein Körper, meine Regeln" und streckten den Lebens­schützern den ausgestreckten Mittelfinger entgegen.[15]

Der Marsch für das Leben fand in Berlin in den Jahren 2002, 2004, 2006 und seit 2008 jährlich statt, bis 2006 unter dem Namen "1000 Kreuze für das Leben".[16]

Vereinigte Staaten von Amerika

In den Vereinigten Staaten von Amerika ist der March for Life eine seit 1974 jährlich stattfindende Demonstration der Lebensrechtsbewegung in Washington, D.C.[wp] Anlass ist der Jahrestag der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der Vereinigten Staaten[wp] im Fall Roe v. Wade vom 22. Januar 1973, die in den Vereinigten Staaten zur Legalisierung von Abtreibungen führte. Ziel des Marsches ist es, diese Grundsatz­entscheidung außer Kraft zu setzen.[17] Veranstalter ist der March for Life Education and Defense Fund.

Die Teilnehmerzahl lag seit 2003 üblicherweise bei 250.000[18], in den Jahren 2011 und 2012 waren es nach Schätzungen rund 400.000 Teilnehmer[19], 2013 rund 650.000 Teilnehmer.[20] Nach Angaben der Washington Post ist es die weltweit größte Veranstaltung gegen Abtreibungen.[21]

Geschichte

Der erste March of Life wurde von der Lebensschutz-Aktivistin Nellie Gray[wp] am 22. Januar 1974 an der Westseite des Kapitols[wp] initiiert, genau ein Jahr nach dem Gerichtsurteil im Fall Roe v. Wade.[22] Nach Schätzungen nahmen rund 20.000 Teilnehmer teil.[23] Bis zu ihrem Tod 2012 war Gray hauptsächlich für die Organisation des Marsches verantwortlich.[21]

Deutsche Übersetzung
Dies ist das Land der Freien, der Ort, an dem man Aufstieg finden kann. [...] Wie kommt es, dass ein darauf aufgebautes Land Babys töten will?

Ich verstehe Sklaverei nicht. Ich verstehe den Holocaust nicht. Ich verstehe Abtreibung nicht.

Englisches Original
This is the land of the free, the place to come for advancement [...] How is it that a country built on this would kill babies?

I don't understand slavery. I don't understand the Holocaust. I don't understand abortion.  - Nellie Gray [22]

Während des March for Life 2009 war das Hauptthema die drohende Verabschiedung des Freedom of Choice Act[wp] durch den 111. Kongress der Vereinigten Staaten[wp]. Der Gesetzesentwurf würde durch die Feststellung eines Grundrechts auf Abtreibung und die Aufhebung vieler für Abtreibungen geltender Einschränkungen wie der Benachrichtigung der Eltern bei Minder­jährigen und des Partial-Birth Abortion Ban Act[wp] die Rechtsprechung von Roe v. Wade gesetzlich verankern.[24]

Slogans

Über die Jahre haben die Teilnehmer auf Schildern verschiedene Slogans verkündet: We Choose Life ("Wir wählen (das) Leben"), End Abortion Now ("Beendet Abtreibung jetzt"), Your Mom Chose Life [24] ("Deine Mutter hat sich für das Leben entschieden"), Give Life, Don't Take It ("Gib Leben, nimm es nicht"), Stop Abortion Now ("Stoppt Abtreibung jetzt"), Defend Life[25] ("Verteidige das Leben"), Women Deserve Better Than Abortion ("Frauen haben etwas besseres als Abtreibung verdient"), Michigan Loves Our Pro-Life President ("Michigan liebt unseren Pro-Life-Präsidenten"), Respect Life, Diocese of Pittsburgh[26] ("Respektiere das Leben, Diözese Pittsburgh"), Abortion Kills[27] ("Abtreibung tötet"), Stop Unborn Child Abuse ("Beendet den Missbrauch ungeborener Kinder"), and Equal Rights for Unborn Women [28] ("Gleiche Rechte für ungeborene Frauen"). Oft sind Sprechgesänge wie Pro-choice, that’s a lie, babies never choose to die! [26] ("Für Entscheidung, das ist eine Lüge. Babys entscheiden sich niemals zu sterben!") zu hören.

Bekannte Sprecher

Unter den Sprechern bei der Kundgebung vor dem Kapitol waren Persönlichkeiten wie Präsident George W. Bush, Alveda King[wp] (Nichte von Martin Luther King Jr.[wp]) und die Eltern von Terri Schiavo[wp]. Üblicherweise treten auch mehrere Kongress­abgeordnete auf.

Während seiner Amtszeit als Präsident nahm George W. Bush von 2000 bis 2006 nicht persönlich an der Veranstaltung teil, sprach aber per Fern­übertragung zu den Teilnehmern. 2004 dankte er den Teilnehmern von Roswell, New Mexico aus für ihre Hingabe für eine edle Sache ("devotion to such a noble cause"). In seinen Ansprachen neigte er dazu, sich im Allgemeinen gegen Abtreibung einzusetzen, zeigte aber keine konkreten Bestrebungen für eine Aufhebung der Entscheidung Roe v. Wade.[17]

Auch sein Vorgänger Ronald Reagan[wp] hat telefonische Ansprachen an die Teilnehmer gerichtet. Während des 14. Marsches 1987 gelobte er dabei zu helfen, diese nationale Tragödie zu beenden ("end this national tragedy"). Während derselben Veranstaltung sprach auch Jesse Helms[wp], damals Senator für North Carolina, und bezeichnete Abtreibung als amerikanischen Holocaust ("American holocaust").[28]

Im Jahr 2019 sprach Donald Trump über Satellit zu den Versammelten, und Mike Pence[wp] sprach bei der Veranstaltung persönlich. Der Präsident sagte: "Ich werde immer das erste Recht in unserer Unabhängigkeits­erklärung verteidigen: das Recht auf Leben".[29] Auch der politische Kommentator Ben Shapiro[wp] sprach auf der Veranstaltung.[30] Nach dem Marsch kam es zu einem viel diskutierten Vorfall[wp], als eine Gruppe von Teilnehmern des Marsches für das Leben und Teilnehmer des Marsches der indigenen Völker[wp] einander gegen­über­standen.

Am 22. Januar 2020 kündigte Präsident Trump an, dass er persönlich am Marsch für das Leben 2020 teilnehmen wird.[31] Er ist damit der erste amtierende US-Präsident, der persönlich eine Rede auf dem Marsch für das Leben hielt.[32][33]

Einzelnachweise

  1. Straßburg: Marsch für das Leben am 8. Juni 2016, Kultur und Medien Online am 31. Mai 2016
  2. Annaberg-Buchholz: Marsch für das Leben am 6. Juni 2016, Kultur und Medien Online am 24. Mai 2016
  3. Lukas Steinwandter: Gegen Abtreibung und Sterbehilfe: Tausende trotzen Regen und Pöbeleien beim "Marsch für das Leben", Junge Freiheit am 17. September 2016 ("Eure Kinder werden so wie wir", "Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat" oder "Wer mit der AfD marschiert, der ist ein Nazi", schreien die Störer.)
  4. Felizitas Küble: Rekord - 7500 beim Berliner Marsch für das Leben, Kultur und Medien Online am 18. September 2016
  5. "Kein Kind ist unzumutbar": Tausende Abtreibungsgegner demonstrieren in Berlin, jesus.de am 18. September 2016
  6. Neuer Rekord: 7.500 Teilnehmer beim "Marsch für das Leben", Idea Spektrum am 17. September 2016
  7. Mehr als 7.500 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in Berlin, Kath.net am 17. September 2016
  8. Felizitas Küble: 4500 beim "Marsch für das Leben" am 21. September in Berlin (Beim Berliner "Marsch fürs Leben" gaben 4500 Menschen ein öffentlichkeitswirksames Zeugnis für Lebensrecht und Menschenwürde. Der Demonstrationszug war vor allem von Jugendlichen und Familien mit Kindern geprägt. Wie seit Jahren üblich, hatten sich linksradikale Gruppen, extrem-feministische Initiativen und Aktivisten aus der schwulen Szene zusammen­gerottet, um durch Provokation und Randale ihren sog. "kreativen Protest" kundzutun. Im Grunde wirkte die "Gegen-Demo" mit ihren höchstens 200 Leuten aber lächerlich gegenüber unserem eindrucksvollen Schweigemarsch mit seinen über 4500 Teilnehmern.)
  9. Felizitas Küble: Riesen-Erfolg: Über 4500 Teilnehmer beim "Marsch für das Leben" in Berlin, Christliches Forum am 22. September 2013 (Presse-Erklärung des BVL (Bundesverband Lebensrecht))
  10. Berlin: Rekordbeteiligung beim "Marsch für das Leben", idea.de am 21. September 2013
  11. "Marsch für das Leben": 4.500 Abtreibungsgegner in Berlin, jesus.de am 22. September 2013
  12. Rekordbeteiligung beim 9. "Marsch für das Leben" in Berlin, kath.net am 21. September 2013
  13. 13,0 13,1 13,2 Marsch für das Leben 2013 gegen die Kultur des Todes, Die Freie Welt am 24. September 2013
  14. Über 4500 Teilnehmer beim Marsch für das Leben, Pressemitteilung des Bundesverband Lebensrecht e.V., Erstellt von kathnews-Redaktion am 22. September 2013
  15. 15,0 15,1 Deutschland: "Marsch für das Leben" mit Teilnehmerrekord, Junge Freiheit am 21. September 2013 (Die evangelische Kirche hatte sich geweigert, dem Veranstalter den Berliner Dom zur Verfügung zu stellen.)
  16. Marsch für das Leben: Rückblick: Marsch für das Leben 2010
  17. 17,0 17,1 Michael Janofsky: Words of Support from Bush at Anti-Abortion Rally, The New York Times am 23. Januar 2004
  18. Jennifer Harper: Pro-life marchers lose attention, The Washington Times am 22. Januar 2009: "[T]he event has consistently drawn about 250,000 participants since 2003."
  19. Youth Turnout Strong at US March for Life, Zenit.org am 25. Januar 2011
  20. Danielle Portteus: Newport: 650,000 In March For Life, MonroeNews am 10. Februar 2013 - Archiv[webarchiv] (archiviert am 13. Februar 2014) (englisch)
  21. 21,0 21,1 Michelle Boorstein, Carol Morello: Thousands of abortion foes brave cold to join March for Life in Washington, Washington Post am 22. Januar 2014 (englisch)
  22. 22,0 22,1 Emily Langer: Nellie Gray, March for Life founder, dead at 88, The Washington Post am 12. August 2012
  23. Archiv[webarchiv] (archiviert am 9. Mai 2008)
  24. 24,0 24,1 Michael Drost: Pro-life activists march on court; Call on Obama to 'save lives' by opposing pro-choice bills, The Washington Times, D.C. Area Section, A18, am 23. Januar 2009 (englisch)
  25. Sue Anne Pressley Montes: A Youthful Throng Marches Against Abortion, The Washington Post, Section A03, am 23. Januar 2008 (englisch)
  26. 26,0 26,1 Robin Toner: At a Distance, Bush Joins Abortion Protest, The New York Times am 3. Januar 2003 (englisch)
  27. Sara Rimer: Abortion Foes Rally in Joy Over G.O.P. Surge, The New York Times am 24. Januar 1995 (englisch)
  28. 28,0 28,1 Robin Toner: Rally Against Abortion Hears Pledge of Support by Reagan, The New York Times am 23. Januar 1987 (englisch)
  29. March for Life 2019: Vice President Pence makes surprise visit at DC rally, USA Today am 18. Januar 2019
  30. Doug Stanglin, Ryan Miller: March for Life 2019: Vice President Pence makes surprise visit at DC rally, USA Today 18. Januar 2019
  31. Sam Dorman: Trump to become first president to speak at the March for Life, Fox News am 22. Januar 2020
  32. Youtube-link-icon.svg President Trump March for Life 2020 full speech - EWTN (24. Januar 2020) (Länge: 13:35 Min.)
    Deutsche Übersetzung
    Präsident Donald Trump sprach am jährlichen Marsch für das Leben-Freitag und erklärte den Pro-Life-Demonstranten, dass er sich für das Recht auf Leben ungeborener Kinder einsetzt, und forderte ein Bundesverbot für die späte Abtreibung.

    Der Präsident sprach über die Bilanz seiner Regierung in der Abtreibungs­politik und kritisierte die Demokraten auf Landes- und Bundes­ebene für ihre Haltung zum menschlichen Leben.

    Er ist der erste Präsident, der persönlich am Marsch für das Leben teilnimmt, der 1974 begann und sich zu einer der größten jährlichen politischen Veranstaltungen des Landes entwickelt hat.

    Englisches Original
    President Donald Trump addressed the annual March for Life Friday, telling pro-life demonstrators that he is an advocate for the right to life of unborn children, and calling for a federal prohibition on late-term abortion.

    The president spoke about his administration's record on abortion policy and criticized Democrats at the state and federal level for their positions on human life.

    He is the first president to attend in person the March for Life, which began in 1974 and has become one of the largest annual political events in the country.

  33. Youtube-link-icon.svg Livestream: Trump delivers remarks at annual March for Life rally in D.C. - The Washington Post (Livestream vor 22 Stunden)
    Deutsche Übersetzung
    Präsident Trump war der erste Präsident, der am Freitag auf der Marsch für das Leben-Kundgebung, einer jährlichen Versammlung anlässlich der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in der Sache Roe v. Wade, persönlich zu den Anti-Abtreibungs­demonstranten sprach.
    Englisches Original
    President Trump became the first president to speak in person to antiabortion demonstrators Friday at the March for Life rally, an annual gathering to mark the Supreme Court's Roe v. Wade decision.

Netzverweise