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Religion

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Sünde - Schuld - Angst
Hauptseite » Religion

Der Begriff Religion bezeichnet Weltanschauungs- und Werte­systeme, die auf kulturellen Traditionen und Mythen basieren. Religionen, die weltweit verbreitet sind und den Anspruch erheben, für alle Menschen der Welt eine Heilslehre anzubieten, werden als Weltreligion[wp] bezeichnet.

Zitat: «Wilhelm Reich[wp] und andere Denker haben es geschafft, die "Urschuld"-Theorie der Kirche zu erschüttern - deren Nachfolger aber haben sich ins gemachte Urschuldnest gesetzt - und anstelle von religiöser Urschuld die politische Urschuld von Kolonialismus und Nationalsozialismus implementiert.» - Michael Mannheimer[1]
Zitat: «Wenn die liberalen Theologen davon überzeugt sind, dass die Bibel weder über den Kosmos noch über die Geschichte gültige Aussagen machen kann, hat sie nichts, worauf sie die Anwendung der biblischen Werte in einer historischen Situation, sei es auf dem Gebiet der Moral oder auf dem Gebiet des Rechts, gründen könnte. [...] Die auf Tillich[wp] folgende "Gott-ist-tot-Theologie" schloss folgerichtig, dass, wenn uns lediglich die Vokabel Gott bleibt, es keinen Grund gibt, weshalb wir nicht dieses Wort selbst streichen sollten.» - Francis Schaeffer[wp][2]
Zitat: «Religion bedeutet die Aufhebung der vom falschen Selbstbild (Ich) verursachten Trennung zwischen sich selbst und der Ganzheit des Seins, also die Rück­verbindung (religio) zur Einheit.» - Gerd-Lothar Reschke[3]
Gott sei Dank nimmt die Religion wieder an Bedeutung zu

Frauen in der Religion

Zitat: «Interessanterweise war es erst in der Endzeit beider Kulturen, dass Frauen Ämter in der Religion und Macht­positionen in der Gesellschaft einnahmen.» - Grabungsleiter Carlos Wester La Torre[4]

"Der Untergang ist weiblich - auch in der Kirche":

Zitat: «Die Evangelische Kirche sackte besonders früh ab. Ihre Amtsträger konnten von Anfang an heiraten, ab dem 19. Jahrhundert durften auch Frauen alle Ämter übernehmen und heute wirkt diese Restkirche wie eine durch­gegenderte, feministische Veranstaltung, aus der immer mehr Menschen die Flucht ergreifen oder sie schlichtweg ignorieren. Männer existieren dort nur noch als kleine Minderheit. Mittlerweile bekennt man sich offen zum Gender-Mainstreaming und Feminismus, bringt die Bibel schon ab 2007 in "Frauensprache" und ist bei Workshops wie "Vulva malen" angelangt, wobei Frau sich das Kunststück leistet, gleichzeitig gegen sexistische Darstellung von Frauen zu sein, während das eigene Loch auf eine Leinwand gepinselt wird. Ansonsten beschäftigt man sich mit "Zeichen gegen rechts setzen" oder hilft offen Schleppern. Von Frauengruppen in der evangelischen Kirche wird sogar ausdrückliche Väter- und Männer­feindlichkeit gepflegt.

Wer glaubt, in der katholische Kirche wäre es grundlegend anders gelaufen, wird enttäuscht sein. Gewiss gibt es ein paar Statements, die anders klingen. Mal ein Bischof, der Gender-Mainstreaming verurteilt, aber sogleich als Steinzeitklerus verdammt wird oder mal ein Satz über die Wichtigkeit der Väter. An der Basis sieht es sowieso ganz anders aus. Die Kirchen­gemeinde­räte sind in großer Mehrheit weiblich, die meisten Gemeinden haben kaum noch männliche Ministranten, aber viele Ministrantinnen, Kirchgängerinnen, Orgel­spielerinnen - die Männer sind weg. Am stärksten wirkte sich aber die weibliche Übernahme eines bestimmten Jobs aus, nämlich den des Gemeinde­referenten. Das sind die eigentlichen Zentren geworden und sie sind fast ausschließlich von Frauen besetzt. Diese Ausweitung wurde durch die Schwächung der Pfarrer­ebene verursacht. Pfarrer sind zwar Männer, aber es gibt kaum Nachwuchs. In den Gemeinden wirkt mittlerweile ein hoher Anteil von Priestern aus Indien, Südamerika, Polen, Afrika. Sie schaffen vieles schon sprachlich nicht, sind nicht für Religions­unterricht einsetzbar oder diverse andere Aufgaben in der Gemeinde. Die Gemeinde­referentinnen gleichen das aus, auch wenn sie nicht am Altartisch und am Grab stehen.» - P.[5]

Grüne Religion

Zitat: «Greenpeace[wp] ist eine der erfolgreichsten Religions-Gründungen der Neuzeit.» - Laurence R. Iannaccone[wp], Wirtschaftsprofessor an der Chapman University in Kalifornien[6][7][8]

Religion als Privatsache

Religion als Privatsache erklärte das Gothaer Programm[wp] der Sozialdemokratie vom Mai 1875, ein Leitsatz, den Mehring S. 271 f. eine nicht unglückliche Umschiffung einer gefährlichen Klippe nennt: "Denn damit ist sie an sich nicht bestritten, allein das Prinzip ist immer noch insofern gewahrt, als der 'private' Charakter der Religion im Zukunfts­staat alle gottes­dienstlichen Kulte von selbst ausschließt." [9]

Zitat: «Die Religion wird ins Private gedrängt und die Erziehung in die öffentliche Hand. Den Frauen wird vor­ge­täuscht, sie seien nur ein brauchbare Bürger, wenn sie wie Männer (vgl. Genderismus) Geld nach Hause brächten. Wenn sie zur Arbeit gehen und nur geringe Zeit zur einer häuslichen (religiösen) Erziehung haben, müssen sie ihre Kinder in die Krippe[kp] geben, wobei die dortigen (öffentlichen) Pädagogen keine religiöse oder gar konfessionelle Erziehung geben dürfen. Damit wird die Religion von selbst versiegen.» - Kathpedia[10]
Zitat: «Ein im Privaten gelebter Glaube ist keine Religion, sondern bloß eine persönliche Marotte. Und als solche wertlos und sinnlos.»

Bedeutung der Religion

Zitat: «Hat in Deutschland Religion eine Zukunft? In absehbarer Zeit: Nein!

Man hat den Leuten Religion mit Absicht abgezogen und das hat einen einfachen Grund. [...]

Wenn es etwas "Satanisches" gibt, etwas Böses, dann ist es die Entspiritualisierung der Welt. Dann ist es der Materialismus. Wenn man den Menschen erzählt, ihr habt keine Seele, es gibt nichts Göttliches weder in euch noch um euch herum, dann verdammt man die Menschheit. Das ist meine tiefe Überzeugung.

Wenn es einen satanistischen Plan gibt, dann ist es der Materialismus, die Reduzierung des Menschen auf ein bloßes materielles Ding. Etwas Seelenloses, das weder Seele noch Spiritualität noch sonst was hat. [...]

Das ist der Plan der Bösen, ob ihr den Satan nennt, Dämonen oder Dunkle Energie oder "dunkle Seite der Macht" oder wie auch immer. [...] Es gibt böse Mächte und derer Plan ist, die Menschen von ihrer Seele zu entfremden, dass sie vergessen, dass sie eine Seele haben, dass sie eine Seele sind und ihren Körper nur als Gewand um sich tragen.

Materialismus, Nihilismus, Konsumismus. Das ist der Name des Satans und seine Zahl ist Legion.

Wenn es ein Böses gibt, dann ist es das. Die Fortführung des Menschen vom Spirituellen, im aller weitesten Sinne, in jeder Form. Dass der Mensch sich über seine Seele keine Frage mehr stellt, sondern die Frage des Religiösen/Spirituellen als Unfug ablehnt.

Und das ist ein Weg, den eine Menschheit wie eine Zivilisation in den Untergang führt, meiner persönlichen Ansicht nach. Weil, wenn wir uns über die Seele nicht mehr die Frage stellen, dann sind wir für einander nur noch Geräte. Und dann gibt es nichts mehr, dann gibt es am Schluss kein Halten mehr.» - Endariel[11]

Staat als Mysterium religiösen Ursprungs

Zitat: «Das Interesse der vormundschaftlichen Regierung und das Interesse der Religion gehen miteinander Hand in Hand, so daß, wenn letztere abzusterben beginnt, auch die Grundlage des Staates erschüttert wird. Der Glaube an eine göttliche Ordnung der politischen Dinge, an ein Mysterium in der Existenz des Staates ist religiösen Ursprungs: schwindet die Religion, so wird der Staat unvermeidlich seinen alten Isis­schleier verlieren und keine Ehrfurcht mehr erwecken. Die Souveränität des Volkes, in der Nähe gesehen, dient dazu, auch den letzten Zauber und Aberglauben auf dem Gebiete dieser Empfindungen zu verscheuchen; die moderne Demokratie ist die historische Form vom Verfall des Staates - Friedrich Nietzsche[wp]: Menschliches, Allzumenschliches, 1878-1880, S. 280-281

Stille Kulturrevolution

Entwicklung der Religionen in Deutschland

Jahrhunderte lang war Deutschland geprägt vom konfessionellen Gegensatz. Die Kultur­geschichte Mitteleuropas ist nicht verstehbar ohne die Konflikte und die Koexistenz zwischen Protestanten und Katholiken. Das Parteien­system der frühen Bundesrepublik mit der Dominanz der christ­demokratischen Parteien baute noch auf dieser Ordnung auf. Doch dann ereignete sich seit den 1960er Jahren eine stille Kultur­revolution. Irgendwann in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts setzte eine Absetz­bewegung von den Kirchen ein. Gemessen an den Kämpfen und Aus­einander­setzungen der Vergangenheit vollzog sich diese Entwicklung relativ konfliktfrei und geräuschlos. Die alten Gegensätze zwischen Protestanten und Katholiken spielten plötzlich keine Rolle mehr, weil Kirche und Religion insgesamt an Bedeutung verloren. Ursache und Auswirkung dieser Entwicklung ist wissenschaftlich noch nicht völlig geklärt. Aber deutlich wird sie in dieser statistischen Darstellung. Die Wieder­vereinigung[wp] hatte einen starken Effekt auf die Statistik, ist aber nicht allein und nicht einmal in der Hauptsache für den Anstieg der blauen Linie seit 1990 verantwortlich.[12]

Flüchtlingshilfe

Dass sich die Kirchen derzeit so vehement für die Aufnahme zahlloser Migranten einsetzen (die genauen Zahlen sind nicht bekannt), liegt wahrscheinlich darin begründet, dass sie durch ihre karitativen Einrichtungen große Einnahmen für sich selbst generieren können. In der frühen Phase der Flüchtlingskrise, als der Staat noch nicht so viel Geld für die Unterbringung, Verpflegung und Versorgung von Flüchtlingen bereit­gestellt hatte, waren die beiden christlichen Großkirchen wesentlich zurück­haltender, was als ein Indiz dafür gewertet werden kann, dass ihr karitatives Engagement zugunsten der Flüchtlinge nicht vorrangig humanitär motiviert ist.[13]

Naturwissenschaftler und Religion

Zitat: «Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungs­theorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes.» - Charles Darwin[wp] (1809-1882), britischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie[14]
Zitat: «Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Natur­wissen­schaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.» - Max Planck[wp] (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie[14]
Zitat: «Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.» - Werner Heisenberg[wp] (1901-1976), deutscher Physiker[14]
Zitat: «Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Natur­wissen­schaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen.» - Sir Arthur Stanley Eddington[wp] (1882-1946), britischer Astronom und Physiker[14]
Zitat: «Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.» - Albert Einstein[wp]: Aus meinen späten Jahren, Selbstporträt, 1936[14]
Zitat: «Pascal Boyer[wp] befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Spannungsfeld zwischen Religion und Kultur, der Natürlichkeit von Religion sowie individuellem und kollektivem Gedächtnis. In dem Buch Und Mensch schuf Gott legt Boyer seine Ansicht dar, dass der Glaube an Götter den Menschen Sinn im tatsächlich Sinnlosen gebe. Er deutet Religion neu, indem er ihren Ursprung in Neurologie und Psychologie sucht. Der Mensch habe gewissermaßen einen Hang zu Spiritualität und erfände sich seinen Gott selbst. Dazu sei er von der Evolution vorbestimmt, da dieses Verhalten ihm nütze.» - Wikipedia[15]

Psychologen und Religion

Zitat: «Religion ist die Ersetzung der individuellen Neurose durch den Massenwahn.» - Sigmund Freud[wp][16]

Religionslehrer und Religion

Über die Bigotterie in den Religionen:

Zitat: «In den letzten Jahren ist mir auch klar geworden, was mich an der Religion, immer gestört hat, immer auf die Nerven ging, schon in sehr jungen Jahren - und es war nicht der Glaube, so irrational er auch ist.

Es waren vor allem die Pfaffen und die Religions­lehrer. Keiner, absolut keiner von denen, hat sich auch nur ansatzweise im echten Leben so verhalten, wie er das uns aus der Bibel heraus­interpretiert hat. Aber jeder von diesen Moralaposteln meinte, er dürfte sich zum Richter über uns Pimpfe aufschwingen und sei im Besitz der alleinigen, alternativlosen Wahrheit. Heutzutage haben wir noch viel mehr von denen, allerdings in der Variante rot-grün.» - luisman[17]

"Gott" als imaginierter Leithammel

Es gibt das Phänomen der "Konfabulation", bei dem sich Split-Brain-Betroffene[ext] fehlende Informationen oder was sie nicht verstehen, einfach durch frei erfundene Geschichten ergänzen.

Ich hatte ja mal die Hypothese aufgestellt, dass "Gott" eine Art imaginierter Leithammel ist, den wir immer mit uns nehmen können, damit wir ihm immer und überall dahin folgen können und müssen, wo wir gerade hinwollen.

Eine andere Hypothese wäre, dass "Gott" eine Art Füllstoff, eine Ersatz­erklärung ist, die alles erklärt, was wir uns nicht erklären können, damit das Hirn seine Ruhe hat. So eine Art Fallback- oder Default-Erklärung für alles und jedes, was dem Denkfaulen und Dummen ja dann auch das Leben erleichtert, weil er für nichts nach einer Erklärung suchen muss - im Zweifelsfall hat er ja immer eine parat.

Das erspart Arbeit.

Man könnte demselben Prinzip der Klaubauter­männer, Kobolde und Heinzel­männchen folgen, die ja auch nichts anderes sind, als eine Art Füllstoff, Erklärstoff für alles, was wir uns gerade nicht erklären können. Irgendwas weg, was gestern noch da war (oder wir das glauben)? Müssen die Hausgeister oder Kobolde gewesen sein. Ich habe einen entsetzlich aber­gläubischen Verwandten, der einfach alles immer mit Astrologie, Geistern, Hellsehen und sowas erklärt. Mit rationalen Erklärungen fühlt der sich nicht wohl, die akzeptiert der nicht wirklich.

Könnte Gott also so etwas wie die XXL-Profi-Version der Heinzel­männchen sein? So richtig durch­organisierte Vollesoterik?
- Hadmut Danisch[18]

Literatur

Buddhismus
  • Colin Goldner[wp]: "Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs", Alibri, 2005, ISBN 3-86569-021-1 (2. Auflage überarb. u. erw. 2008)
    • Inhalt: 1. Die Person des Dalai Lama, 2. Theorie und Praxis des tibetischen Buddhismus, 3. Fakt und Fiktion zur chinesischen Besatzung Tibets, 4. Die Tibet-Unterstützerszene im Westen
    • Der Dalai Lama genießt weltweit höchstes Ansehen; der von ihm vertretene Buddhismus wird mit absoluter Gewaltfreiheit und Toleranz, mit ökologischem Bewußtsein und einer in unendlichem Gleichmut gründenden Spiritualität in Verbindung gebracht. Colin Goldner wirft einen Blick hinter diese Fassade. Er zeichnet das Leben des 14. Dalai Lama[wp] nach, von dessen Geburt (1935) und "Entdeckung" als Zwei­einhalb­jähriger über die Erziehung im Kloster hin zu seiner Inthronisierung als "Gottkönig" im Alter von fünfzehn Jahren nach; er beschreibt die Zeit nach dem Einmarsch der Chinesen (1950), die Flucht des Dalai Lama nach Indien (1959), den Aufbau seiner "Exilregierung" in Dharamsala[wp]; und er beleuchtet seinen Aufstieg zum Medienstar und zur Kultfigur der Esoterik[wp]-Szene. Dabei kommt Überraschendes zutage: das Tibet unter der Herrschaft der Gelbmützen-Mönche war keineswegs das viel­beschworene "Paradies auf Erden", vielmehr ist die Geschichte des Lamaismus von Gewalt und Unter­drückung der Bevölkerung geprägt. Der tibetische Buddhismus zeichnet sich aus durch Dämonen­glauben, den systematischen Missbrauch kleiner Kinder und frauen­verachtende tantrische Rituale. Der Dalai Lama beschönigt diese Verhältnisse bis heute. Seine Weisheiten entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Allgemein­plätze mit teilweise bedenklich rechts­lastigem Einschlag.
  • Bruno Waldvogel-Frei[ext]: "Das Lächeln des Dalai Lama - und was dahinter steckt", Scm R. Brockhaus, 2009, ISBN 3-41726253-4
    • Bruno Waldvogel-Frei wagt den mutigen Schritt und eröffnet dem Leser die dunkeln Geheimnisse des Buddhismus. Der Dalai Lama gilt in der westlichen Welt als Friedens­apostel, als "Gott zum Anfassen", wie der SPIEGEL einst titelte. Doch bei den Ritualen und Meditationen geht es u. a. um Sexual­magie, Macht­interessen und Geld. Der Autor beschreibt, wie das tibetische Oberhaupt die Sympathien geschickt benutzt, um seine eigenen Macht­interessen durchzusetzen. Hinter dem Lächeln des Dalai Lama versteckt sich ein gnadenloses religiöses System, das seine Anhänger mit einer unsichtbaren Geisterwelt in Kontakt bringt.
  • Victor und Victoria Trimondi[wp]: "Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus.", Patmos, 1999, ISBN 3-491-7240-4 (Inhaltsverzeichnis[ext])
    • Verlagsnotiz: Das Buch "Der Schatten des Dalai Lama - Sexualität, Magie und Politik" von Victor und Victoria Trimondi hat zu heftigen, emotionalen, kontroversen aber auch zu erkenntnisreichen und fruchtbaren Diskussionen geführt, die nur teilweise auf dieser Homepage dokumentiert[ext] sind. Die Debatte wurde weitergeführt mit den neuen Buch der Trimondis "Hitler-Buddha-Krishna - Eine unheilige Allianz im Dritten Reich bis heute"[ext] (2002) und ihrer intensiven Aus­einander­setzung mit dem Kalachakra-Tantra-Ritual des Dalai Lama. 2003 wurde die englische Ausgabe "The Shadow of the Dalai Lama - Sexuality, Magic and Politics in Tibetan Buddhism"[ext] ins Internet gestellt.
  • Martin Kamphuis: "Ich war Buddhist. Das Ende einer Pilgerreise.", Brunnen-Verlag, 2001, ISBN 3-76555863-X
    • Seit Hermann Hesse mit "Siddharta" die Indienbegeisterung entfachte, liegt die Hinreise in den Buddhismus voll im Trend. Mittlerweile gibt es immer mehr Menschen, die von sich sagen können: Ich war dort, in Indien, in Ashrams und buddhistischen Klöstern, in diversen Selbst­findungs­gruppen. Ich habe vieles erlebt und gefunden. Aber nicht das, wonach ich mich sehnte: nicht Liebe, nicht Frieden, nicht Sinn, nicht Gott. Sie treten die Rückreise aus einer abenteuerlichen, spirituellen Welt an. Und können etwas erzählen. Martin Kamphuis ist einer von ihnen.
  • Paul Williams: "Mein Weg zu Buddha und zurück. Warum ich wieder Christ bin.", Pattloch, 2006, ISBN 3-62902134-4
    • Paul Williams ist als führender britischer Buddhismusforscher eine bekannte Größe. Er war Präsident der United Kingdom Association for Buddhist Studies und hat viele Texte des Dalai-Lama in die englische Sprache übersetzt. Dass ausgerechnet dieser Mann durch intensive Studien zum christlichen Glauben seiner Kindheit zurückfand, sorgte weltweit für großes Aufsehen. "Mein Weg zu Buddha und zurück" erzählt die spannende Geschichte seines geistigen Heimwegs.
    • Paul Williams, nunmehr Vizepräsident der "UK Association for Buddhist Studies", Philosoph und Professor, lehrt an der University of Bristol. Er gehört nach wie vor zum erlauchten Kreis der international bedeutendsten Buddhismus­spezialisten. Als junger Mann führte ihn sein Interesse an Philosophie und Religion zum Buddhismus, über den er in den Folgejahren in zahlreichen akademischen Publikationen arbeitete. Deshalb gelingt es Williams glaubwürdig, seine Beweggründe und biografische Einzelheiten in die Gegenüberstellung zentraler buddhistischer und christlicher Glaubensinhalte einzubinden.
  • Alan Winnington: "Tibet - Die wahre Geschichte", Das Neue Berlin, 2008, ISBN 3-36001955-5
    • "Mit diesem Buch möchte ich dazu beitragen, das Geheimnis Tibet zu enthüllen." Das ist dem Autor gelungen. Tausende Kilometer legte er zurück in Tibet, lernte Sitten und Gebräuche kennen, sprach mit Menschen aus allen Schichten, studierte die Veränderungen, die nach der Wiedervereinigung mit China vonstatten gingen. Er sah das Land nicht mit den Augen eines Touristen; er versuchte an Ort und Stelle den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen auf den Grund zu gehen. Die jüngsten Ereignisse auf dem "Dach der Welt" haben eine Vorgeschichte, die wohl kaum ein Europäer besser kennt als Alan Winnington. Sein fesselnder Erlebnisbericht lässt uns die Gegenwart dieses Landes besser begreifen.
    • Alan Winnington (1910-1983), englischer Journalist und Schriftsteller, war in den vierziger und fünfziger Jahren als Korrespondent in China, schrieb über die Revolution und den "Langen Marsch", über die Kriege der USA in Korea und Vietnam. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb er Reisebücher (besonders über Ostasien) Romane, Krimis und Kinderbücher.
Christentum
  • Joachim Kahl[wp]: "Das Elend des Christentums - oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott.", Rowohlt, 1968, ISBN 3-499-11093-8
  • Franz Buggle[wp]: "Denn sie wissen nicht, was sie glauben. Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann.", Alibri, 2004, ISBN 3-93271077-0
  • Georg Denzler[wp]: "Die verbotene Lust. 2000 Jahre christliche Sexualmoral.", Piper/Seehamer, 1991/1997, ISBN 3-932131-04-5
  • Horst Herrmann[wp]: "Sex & Folter in der Kirche. 2000 Jahre Folter im Namen Gottes.", Aufbau-Verlag, 2005, ISBN 3-74668130-8
  • Hubertus Mynarek[wp]: "Herren und Knechte der Kirche", Ahriman-Verlag, 2002, ISBN 3-89484-504-X
  • Karlheinz Deschner[wp]: "Kriminalgeschichte des Christentums" (In acht Bänden), Rowohlt, seit 1986
  • Gert von Paczensky[wp]: "Verbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialismus.", Orbis, 2002, ISBN 3-572-01177-9
  • Norman Lewis: "Die Missionare. Über die Vernichtung anderer Kulturen - Ein Augenzeugenbericht. Über die Ausrottung der letzten südamerikanischen Indianerkulturen durch amerikanische Sekten.", Klett-Cotta, 1991, ISBN 3-608-95312-4
  • Ulrich van der Heyden, Jürgen Becher (Hrsg.): "Mission und Gewalt. Der Umgang christlicher Missionen mit Gewalt und die Ausbreitung des Christentums in Afrika und Asien in der Zeit von 1792-1918/19.", Franz Steiner Verlag, 2000, ISBN 3-515-07624-7
  • Barbara Victor: "Beten im Oval Office. Christlicher Fundamentalismus in den USA und die internationale Politik.", Pendo Verlag, 2005, ISBN 3-86612-061-3
Islam
  • Hubertus Mynarek[wp]: "Denkverbot. Fundamentalismus in Christentum und Islam.", Knesebeck, 1992, ISBN 3-926901-45-4
  • Ludwig Hagemann: "Christentum contra Islam. Eine Geschichte gescheiterter Beziehungen.", Primus Verlag, 1999, ISBN 3-89678-137-5
  • Hadayatullah Hübsch[wp]: "Die Kosmologie des Islam", Clemens Zerling, 1995, ISBN 3-88468-061-7
  • Hartmut Bobzin[wp]: "Der Koran. Eine Einführung.", C.H. Beck, 2001, ISBN 3-406-43309-X
  • Adel Th. Khoury, Peter Heine: "Im Garten Allahs. Der Islam.", Herder, 1996, ISBN 3-451-23846-2
  • Peter Heine[wp]: "Konflikt der Kulturen oder Feindbild Islam. Alte Vorurteile - neue Klischees - reale Gefahren.", Herder, 1996, ISBN 3-451-04455-2
  • Peter Antes[wp]: "Der Islam. Religion, Ethik, Politik.", Kohlhammer 1991, ISBN 3-17-011737-8
  • Monika und Uwe Tworuschka[wp]: "Der Islam - Kindern erklärt. Wie andere leben - was andere glauben.", Gütersloher Verlagshaus, 1999, ISBN 3-579-02234-2
  • Sigrid Hunke[wp]:
    • "Allahs Sonne über dem Abendland. Unser arabisches Erbe.", Fischer, 1960, ISBN 3-596-15088-4
    • "Kamele auf dem Kaisermantel. Deutsch-arabische Begegnungen seit Karl dem Großen.", Fischer, 1978, ISBN 3-596-26401-4
    • "Allah ist ganz anders. Enthüllung von 1001 Vorurteile über die Araber.", SKD Bavaria, 1999, ISBN 3-926575-62-X
  • Manfred Thiel[wp]: "Islam. Eine philosophische Konzentration des Korans in wortwörtlicher Darstellung.", Elpis Verlag, 2004, ISBN 3-921806-69-X
  • Eberhard Horst: "Der Sultan von Lucera. Friedrich II. und der Islam.", Herder, 1997, ISBN 3-451-04453-6
  • Claus Leggewie[wp]: "Auf dem Weg zum Euro-Islam? Moscheen und Muslime in der Bundesrepublik Deutschland.", Gedanken zur Zukunft, Band 6, Herbert-Quandt-Stiftung, 2002
  • Ibn Warraq[wp]: "Warum ich kein Muslim bin" (zusammen mit Taslima Nasreen), Matthes & Seitz Berlin, 2004, ISBN 3-88221-838-X
  • Jaya Gopal: "Gabriels Einflüsterungen - Eine historisch-kritische Bestandsaufnahme des Islam", Ahriman-Verlag, 2008, ISBN 3-89484-601-1

Einzelnachweise

  1. Michael Mannheimer: Die Islamisierung ist ein Genozid am deutschen Volk im Sinne der "Resolution 260" der UN, 25. Dezember 2011
  2. Francis Schaeffer[wp]: "Wie können wir leben? Aufstieg und den Niedergang der westlichen Kultur", Hänssler-Verlag 1995, ISBN 3-7751-1038-0, S. 176
  3. Gerd-Lothar Reschke: Wörterbuch - "Religion"
  4. Angelika Franz: Priester in Krieg und Endzeit - 3. Teil: Peruanische Endzeitpriesterin, Spiegel am 23. April 2012
  5. P.: Die Religionen, Das Männermagazin am 20. September 2021 ("Der Untergang ist weiblich - auch in der Kirche")
  6. Dr. Oliver Marc Hartwich: Die Ökonomie der Religion, Achgut-Blog am 22. Juli 2011
  7. Youtube-link-icon.svg Larry Iannaccone talks to Oliver Marc Hartwich on the Economics of Religion (22. Juli 2011) (Länge: 23:56 Min.)
  8. Peter Schmidt: Solardach und Quote - die Götzen der neuen Religion, Deutscher Arbeitgeber Verband am 20. Februar 2014
  9. Otto Ladendorf: Historisches Schlagwörterbuch (1906)
  10. zitiert aus Kathpedia: Laizismus im Abschnitt "Ausblick" (am 5. März 2014)
  11. Youtube-link-icon.svg Religion im Abendland im 21. Jahrhundert - Endariels Kanal - "Emperor Caligula" (6. Februar 2022) (Länge: 65:55 Min.) (Zitat 61:22-64:50 Min.) - Vergleiche dazu auch:
  12. Gérard Bökenkamp: Säkularisierung der Gesellschaft: Die stille Kulturrevolution, Liberales Institut am 12. Juli 2012
  13. Anne Kann: Merkel ist die personifizierte Berta von Loriot, Tichys Einblick am 28. November 2017
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 Zitate führender Naturwissenschaftler zu Religion und Gott
  15. Wikipedia: Pascal Boyer
  16. Das ist weniger ein wörtliches Zitat als eine knappe Zusammenfassung von Aussagen aus Das Unbehagen in der Kultur - Teil II[ext]
  17. luisman am 24. Dezember 2019 um 12:29 Uhr im Emannzer-Blog
  18. Hadmut Danisch: Mann, Frau, Hirn, Gott, links, rechts, Ansichten eines Informatikers am 9. Dezember 2021

Querverweise

Netzverweise

Religiöse Frauen/Frauen in der Kirche
Dieser Artikel basiert zusätzlich auf dem Artikel Historisches Schlagwörterbuch - Stichwort: Religion als Privatsache von Otto Ladendorf, 1906.