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Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt Stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. Judge confirms the mothers right of possession and justifies it with the childs welfare.jpg
Rolle des Staates in der Familie
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Die Achse des Guten

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Die Achse des Guten
Logo-DieAchseDesGuten.gif
Beschreibung Weblog
Sprachen deutsch
Online seit 6. September 2004
Status Aktiv
Weitere Infos
Betreiber Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner[wp] und Michael Miersch[wp]
URL achgut.com

Die Achse des Guten ist ein von den Publizisten Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner[wp] und Michael Miersch[wp] betriebenes politisches Weblog mit der Eigen­umschreibung "Publizistisches Netzwerk".[1]

Die Bezeichnung Achse des Guten ist eine Analogie zu der von dem US-Präsidenten George W. Bush verbreiteten Bezeichnung Achse des Bösen[wp] für die der Terror­unter­stützung verdächtigten Länder Nordkorea, Iran und Irak. Die Betreiber stellen sich damit auf die Seite der US-Außenpolitik nach den Anschlägen vom 11. September 2001, um damit eine ihrer Meinung nach gegebene "deutsche und europäische Mentalität der Zurückhaltung" anzuprangern, die sie als "Gutmenschentum" oder "Appeasement" bezeichnen. Im Vordergrund stehen Themen wie Islamismus, Antisemitismus und Antizionismus[wp], sowie die (vor allem von den Autoren Maxeiner und Miersch) häufig aufgegriffene Debatte um den Klimawandel.[1]

Rezeption

Lorenz Jäger[wp] kommentierte, die Autoren des Weblogs hätten sich "die Anliegen der amerikanischen Neocons" auf die Fahnen geschrieben. "Ziemlich rabiater Anti­islamismus" stehe neben zahlreichen klima­skeptischen Einlassungen.[2] In einem wissenschaftlichen Fachaufsatz zum Thema Islamfeindlichkeit wurde Die Achse des Guten als "anti­islamische" Website eingestuft.[3] Der spätere Mitautor Hannes Stein[wp] charakterisierte Die Achse des Guten als Hauptakteur eines "liberalen Parallel­universums", das dem US-amerikanischen Neokonservatismus[wp] nahe stehe.[4]

Kooperationen

Eine enge Kooperation besteht seit Jahren mit dem Schweizer Wochenmagazin Die Weltwoche. Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Michael Miersch sind gleichzeitig auch Weltwoche-Autoren, deren "Achgut"-Artikel werden seit Langem auf einer extra Weltwochen-Seite präsentiert werden.[5] Ebenso wird auf der Seite der Achse des Guten auf Artikel der Weltwoche verwiesen.[6]

Zitat: «Die Achse des Guten zählt zu den meist besuchten deutsch­sprachigen Blogs und ist für viele Leser zu einem Leitmedium für politische Analyse und Kritik geworden. Die Weltwoche-Autoren Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Michael Miersch gehören zu dessen Gründern und stellen die ständige Redaktion.»   - Die Weltwoche[5]
Zitat: «Die Weltwoche ist das führende Wochenmagazin der Schweiz in den Themen­bereichen Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Stil und Kultur. Sie ist bekannt für stichhaltige Recherchen und intelligente Provokation, sie pflegt aber auch die Kunst der niveauvollen Unterhaltung und der präzisen, eleganten Sprache. Henryk M. Broder ist Kolumnist der WELTWOCHE ("Die Deutschen"), Dirk Maxeiner und Michael Miersch veröffentlichen dort regelmäßig.
Seit über 75 Jahren spricht sie ein anspruchvolles, breites Publikum an. Überraschende Sichtweisen, brillante Formulierungen, Humor und unabhängiger Enthüllungs­journalismus machen die einzigartige Mischung des Blattes aus.»   - Die Achse des Guten[6]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Die Achse des Guten[wp] (Version vom 20. Juni 2012)
  2. Lorenz Jäger[wp]: Die letzten Fortschrittsgläubigen, FAZ am 11. Dezember 2009 (Sie halten sich für Ritter in Frontstellung, die wider den Stachel des politisch Korrekten löcken: Viele Klima­skeptiker sind ehemalige Klassenkämpfer, die sich ideologisch neu eingekleidet haben. Industriezuschüsse nehmen sie gern.)
  3. Sabine Schiffer[wp]: Grenzenloser Hass im Internet. Wie "islamkritische" Aktivisten in Weblogs argumentieren. In: Thorsten Gerald Schneiders (Hg.): Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010, S. 355
  4. Hannes Stein: Amerikas Freunde und das Internet, Die Welt am 21. Mai 2005
  5. 5,0 5,1 Die Weltwoche: Neuste Artikel von der Achse des Guten
  6. 6,0 6,1 Die Achse des Guten: Aktuelle Artikel der Weltwoche

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auszugsweise auf dem Artikel Die Achse des Guten (20. Juni 2012) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.
  1. PK: Gefahr durch Corona-Leugner-Szene wächst, Phoenix am 24. November 2020