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Gesellschaft

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Wladimir Putin - Eine Gesellschaft, die heute nicht ihre Kinder verteidigen kann, hat kein Morgen.
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Zum Begriff Gesellschaft liegen folgende Artikel vor:

Zitate

Zitat: «Jemand hat einmal gesagt, die Gesellschaft bestehe aus drei Klassen von Menschen:
  1. aus solchen, die handeln, damit etwas geschieht;
  2. aus solchen, die zuschauen, was geschieht; und
  3. aus solchen, die nicht wissen und sich fragen, was geschehen ist.»[1]
Zitat: «Die Linken dienen mit der Zerstörung der Bindungen, die die Gesellschaft zusammenhalten, ideal den Zielen eines globalisierten Kapitalismus, der das atomisierte Individuum, den gedanken- und geschichts­losen Hedonisten benötigt.»[2]
Zitat: «Ragnar Benson[wp] sagte in einem Radiointerview einmal, dass eines der größten Risiken für einen Kollaps das Anspruchs­denken und die Verantwortungs­losigkeit der Menschen einer Gesellschaft ist.
"We want it now, its not my fault and i'am deserving."
"Wir wollen es jetzt, es ist nicht meine Schuld und ich bin berechtigt."»[3]
Zitat: «Der Zustand unserer Gesellschaften legt nahe, dass die Menschen kaum zu wissen scheinen, was für sie wichtig und notwendig ist.»[4]
Zitat: «Jede funktionierende Gesellschaft basiert auf die ein oder andere Art auf einer Kooperation, auf Gegenseitigkeit, auf Konsensen. Und setzt damit eine gewisse Homogenität voraus.

Eine Diversität - besonders, wenn sie erzwungen und rabiat über alle Grenzen weg durchmischt ist - zerstört das alles sehr schnell, sehr effektiv. Diversität führt zwangsläufig dazu, dass die einen auf Kosten der anderen leben, solange es ein zusammen­hängendes Sozialsystem gibt, und das die, auf deren Kosten man lebt, dann nicht mehr mitmachen. Und damit fällt das sofort in sich zusammen.

Es gibt keine diverse Gesellschaft. Weil sich Diversität und Gesellschaft gegenseitig ausschließen.

Das Wort Gesellschaft sagt schon sprachlich, es geht um Gesellen, dass es eine Kooperation von in gewisser Weise gleichen ist. Die diverse Gesellschaft ist schon sprachlich ein Widerspruch in sich. Diversität ist ein Zustand.

Allenfalls noch hat man eine Balkanisierung[wp], also das Syndrom, dass sich Gleiche mit Gleichen zusammen­finden und ihre lokalen Sub­gesell­schaften bilden, die dann miteinander nichts mehr zu tun haben. Marxisten stellen sich diese diverse Gesellschaft immer so toll vor, weil es keine Klassen, keine Unterschiede mehr gäbe. Das Gegenteil ist der Fall, es gibt keine Kooperation, keinen Zusammenhang mehr, und deshalb auch keine Gesellschaft.» - Hadmut Danisch[5]

Zitat: «So gut wie jeder aktive Aspekt des gesellschaftlichen Lebens ist von Männern geschaffen und geformt worden und wurde lange Zeit von ihren Denkweisen bestimmt. Nur überall wo sich Weiber in den letzten Dekaden reingedrängt und einen Platz am Tisch für sich verlangt haben, wurde alles was sie anfassen zu Scheiße.»[6]
Zitat: «Gesellschaft muss sich am Umgang mit ihren Rändern messen lassen. Sie muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Wahnsinnigen und Irren, ihren Süchtigen, ihren Schwulen und Lesben, mit ihren Pädophilen umgeht. Es handelt sich bei all diesen Phänomenen um anthropologische Konstanten, das heißt, sie sind immer da. Man kann diese Menschen einsperren, sie zwingen sich zu verstecken, man kann sie mit dem Tode bedrohen, man kann sie in ein Schiff setzten, das Fluss abwärts fährt und hoffen, dass die Passagiere des Narrenschiffes[wp] ihren Weg nie zurückfinden, man kann ihnen Teile des Gehirns zermatschen[wp], auf dass sie dick und friedlich werden. Und dennoch: In der nächsten Generation sind sie wieder da.

Jede Gesellschaft muss sich an ihrem Umgang mit diesen Phänomenen ethisch messen lassen und der Umgang ist zu allen Zeiten immer ein unterschiedlicher. Er unterliegt sich wieder­streitenden Strömungen. Michel Foucault[wp] hat das in seinem wegweisenden Buch "Wahnsinn und Gesellschaft"[wp] sehr exakt heraus gearbeitet.»[7]

Zitat: «Menschen sind soziale Wesen und können nur in Familien, Clans/Sippen, Stämmen, Staaten überleben, übringens in dieser Reihenfolge. Der Mensch kann ohne Staat sehr wohl überleben, wenn in einen Stamm eingebunden. Er kann auch ohne Stamm überleben, wenn in einen Clan/eine Sippe eingebunden, und er kann auch überleben wenn er nur in eine (Groß-)Familie eingebunden ist.

Nun besteht soziales Leben immer auf Austausch, wobei Nehmen und Geben zeitlich lange auseinander liegen können. Man denke an die hilflosen Kindern, die von ihren Eltern ernährt und groß gezogen werden, um dann ihrerseits die hinfälligen Eltern zu unterstützen. Damit dieses Nehmen und Geben funktioniert, besitzt eine soziale Gemeinschaft geschriebene und vor allem ungeschriebene Gesetze, die für den Einzelnen wechsel­seitige Verpflichtungen mit sich bringen. Diese werden bereits bei der Aufzucht eingebläut, so dass sie im Unbewussten, im Gewissen verankert werden. Auch ist der Mensch von Natur aus altruistisch. Es ist ihm angeboren, hilfsbereit zu sein.

Der Begriff heißt Nächstenliebe und meint genau dies. Die innere Verpflichtung betrifft den Nächsten, nicht irgendeinen, nicht ganz Arabien, nicht ganz Afrika, nicht alle Elenden dieser Welt, sondern den direkt in der Nähe Befindlichen. Die Kirchen haben diese Nächsten­liebe auf allgemeine und organisierte Mildtätigkeit ausgedehnt, die Sozialisten und Kommunisten auf ganze Volks­gruppen und Völker.

Außerhalb der eigenen Gen- und Kultur­gemeinschaft ist der Fremde primär erst einmal der Feind, der Konkurrent um knappe Resourcen. [...] Und den Feind sollten wir klugerweise nicht füttern, damit er uns nicht eines Tages auffrisst. Die chinesische Geschichte gibt er anhand der Song-Dynastie ein abschreckendes Beispiel. Diese meinte mittels Tribut­zahlungen die nördlichen Reiter­völker friedlich halten zu können, wurde dann aber brutalst von den Mongolen zerschlagen, die ihrerseits ein Kasten­system errichteten, bei dem die Chinesen die untersten Kasten stellten. [...]

Was wir erleben ist eine bestimmte Form von Ochlokratie, von Pöbel­herrschaft, wobei sich der Pöbel in Parteien und Parlamenten befindet: Menschen ohne Erziehung und Werte, hohle Phrasen­drescher, Narzisten und Wichtigtuer, denen es nur um Pöstchen geht. Schon die Berufs­gruppen, die überwiegend Parlamente bevölkern, sind verdächtig: Juristen, Lehrer, Theologen. Juristen, die im Nachhinein alles besser wissen. Lehrer, die im Voraus alles besser wissen, und Theologen, die sowieso alles von Gott und der Welt wissen. Es scheint so zu sein, dass Demokratie nicht die Besten an die Spitze befördert.

Dass sich das Volk von Fremden beherrschen lässt, von Menschen, die, so hat es den Anschein, zum beherrschten Volk gar keine emotionale Beziehung haben ("diejenigen, die schon länger hier wohnen"), sie vergessen, dass der Staat eine Illusion ist, ein Konstrukt, das nur in den Köpfen des Volkes existiert. Und wenn das Volk den Glauben an dieses Konstrukt verliert, dann endet an dieser Stelle der Staat.»[8]

Einzelnachweise

  1. Pdf-icon-extern.svg Theologisches[ext] - (Beilage der "Offerten-Zeitung" für die katholische Geistlichkeit Deutschlands), Januar 1984, Br. 165 (Seite 5610) - Abschnitt "Aufforderung zu Großmut und Klugheit" (Übersetzung, Zwischenüberschriften und Anmerkung von Gerhard Fittkau.)
  2. "Warum ich kein Linker mehr bin" - Fragen an Manfred Kleine-Hartlage, Sezession am 21. September 2012
  3. Wir kollabieren an uns selbst, Post Collapse am 14. Juni 2014
  4. Linke Identität: Weltrevolution in der Szenekneipe, Le Bohémien am 1. März 2013 (Ein Diskurs unter Marxisten. Im Mittelpunkt steht der unter Pseudonym antwortende "Viktor Vladimirowitsch Starogin". Heraus kommt eine schonungslose Dialektik über die Probleme einer zersplitterten Linken aus ungewohnter Perspektive. Das Gespräch führte Sascha Becker, Blogger des DWR-Autorenkollektivs.)
  5. Hadmut Danisch: Sozialistische Verwahrlosung: Dritte Filiale geschlossen, Ansichten eines Informatikers am 21. Oktober 2020
  6. Gesellschaft Teil 2: Mehr über Frauen, Post Collapse am 18. November 2014
  7. Gert Ewen Ungar: Massenpsychose - Wie Deutschlands Elite Krisen verarbeitet, Logon-Echon am 10. April 2016
  8. Was der Mensch dem Menschen schuldet, DschinDschin am 6. Dezember 2016

Querverweise

Netzverweise

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