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Hadmut Danisch

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Hadmut Danisch
Geboren 1966
Beruf Informatiker
URL danisch.de
Twitter @Hadmut

Hadmut Danisch (* 1966) ist ein auf Computer- und Daten­sicherheit spezialisierter deutscher Informatiker, Wissen­schafts- und Medien­kritiker.

Hadmut Danisch als Sachkundiger im Sächsischen Landtag am 14. September 2020. (r.u.)[1][2][3][4]

Kurz und knapp

Es geht um den Verdacht, dass die Gender-Professorin Susanne Baer als Verfassungs­richterin Recht beugt. Einmal aus ideologischen Gründen, denn sie lehnt in ihren eigenen Schriften gleichförmiges und geschriebenes Recht ab und fordert die Ungleichbehandlung und Bevorzugung von Frauen, sowie die subversive Veränderung von Recht. Und zum anderen aus kriminellen Gründen, denn sie hat ja an der HU Berlin den Studiengang "Gender Studies" hochgezogen, der nach Danischs Eindruck und Wissensstand überhaupt nicht den Anforderungen an Wissenschaft, einen Studiengang oder Prüfungen entspricht.

Danisch hält den Studiengang sogar für komplett vorgetäuscht, um Gelder abzuziehen und eine feministische Titelmühle zu betreiben. Die Universität kann nicht Auskunft darüber geben, was in dem Studiengang vorkommt. In rund 10 Jahren wurden über 3 Millionen Euro ausgegeben und nach Danischs derzeitigen Erkenntnisstand ist das wissenschaftliche Ergebnis gleich Null. Anscheinend wurde überhaupt nichts gemacht, außer Geld zu verpulvern und politisch zu agitieren. Es gibt nicht mal ein Skript oder eine greifbare Literaturliste zu den Kernthemen. Und das, was an Literatur zu finden ist, hat mit Wissenschaft auch nichts zu tun, ist nicht mal geordnet. Man scheitert schon daran, Erläuterungen für die vielen Phantasiebegriffe zu finden, die sie verwenden.[10]

Dem Wissenschaftsbetrug auf der Spur

Hadmut Danisch war von 1994 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europäischen Institut für Systemsicherheit (E.I.S.S.)[11] der Universität Karlsruhe[wp] und sollte eigentlich 1998 promovieren. Der "Doktorvater" hatte schon eine Auszeichnung ins Aussicht gestellt und auch der ursprünglich geplante Zweit­gutachter hatte schon Zustimmung signalisiert. Doch sechs Wochen vor der geplanten Prüfung krachte es für ihn unerwartet. Die Promotion wurde abgesagt, er sollte plötzlich Arbeiten erledigen, von denen vorher nie die Rede war und die mit der Promotion nichts zu tun hatten. Die Universität Karlsruhe verweigerte zunächst die Durchführung eines Promotions­verfahrens, und als er das Prüfungs­verfahren durchsetzte, wurde seine Dissertation als angeblich falsch, voller Fehler, kapitaler Irrweg abgelehnt - obwohl dieselben Leute kurz zuvor noch unbedingt von ihm haben wollten, dass er genau das für sie tue, was jetzt so falsch sein sollte. Seit 1998 stritt er sich deshalb mit der Universität Karlsruhe und später einigen anderen involvierten Hochschulen, wie der ETH Zürich[wp], der TU Darmstadt und der Uni Duisburg Essen.

Schließlich gelang es ihm, die äußere Schale dessen zu durchdringen, die er als "die Fassade aus Gefälligkeiten, Schweigen, Zitier- und Lob­kartellen, genannt Reputation, aus vorgeblich hoher Wissen­schaft­lich­keit, aus universitärem Gehabe und aus ritualisiertem Kasten- und Corps-Denken, diesem ganzen Würden-, Titel- und Hierarchie­gebrabbel" beschreibt und stieß auf einen "grenzenlosen Filz aus Inkompetenz, Korruption, Wissen­schafts­betrug, Gefälligkeits­gutachten, Vetternwirtschaft[wp], Ämter­patronage, Titel­handel und Schmier­geld­geschäften". Ursprünglich wollte er nur aufklären und verstehen, was ihm passiert ist und warum ein eigentlich sicher geglaubtes Promotions­verfahren mit Bestnote sechs Wochen vor der Prüfung platzen konnte. Das, was er seither im Streit mit der "Wissenschaft" herausfand, dokumentierte er seit 2001, weil die Sache so komplex wurde, dass er sich nicht mehr alle "diese fiesen dreckigen kleinen und großen Details, Tricks und Methoden" merken konnte, die da ans Licht kamen. Diese Dokumentation wuchs mit der Zeit und bekam schließlich den Titel Adele und die Fledermaus.[6]

Er bereitete schließlich eine Verfassungs­beschwerde zum Thema Prüfungs­ordnung vor und erhob diese schließlich im Jahr 2008.[7] Dreieinhalb Jahre schmorte seine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht. Dann ist Brun-Otto Bryde[wp] am 2. Februar 2011 aus Alters­gründen ausgeschieden und seinen Platz am BVerfG nahm mit Susanne Baer eine Radikal­feministin ein. Daraufhin wurde am 20. März 2012 die Annahme seiner Beschwerde vom Bundes­verfassungs­gericht abgelehnt. Die dürren Worte lauten:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zu Entscheidung angenommen.
Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
Kirchhof Schluckebier Baer (S. 9)

In seinem Buch Frauenquote. Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert. untersucht er die Hintergründe, warum seine Beschwerde abgelehnt wurde. Noch im November 2010 wurde ein vergleichbarer Fall zugunsten des Antragstellers entschieden. (S. 31) Aber wie zerlegt man eine Gerichts­entscheidung, in der nichts steht, außer dass sie ohne Begründung erfolgt? (S. 28)

Die plötzliche Änderung in der langjährigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes, dieser Bruch kam mit dem Wechsel von Bryde zu Baer. Hadmut Danisch hatte für seine Recherche - er wollte ein abschließendes Kapitel für die Dokumentation Adele und die Fledermaus schreiben - als einzigen Anhaltspunkt nur die Person Susanne Baer. Aus den Ergebnissen seiner Nachforschungen wurde ein ganzes Buch. Es hätte treffender Susanne Baer - Eine feministische Karriere heißen können. Es ist ein Porträt einer Radikal­feministin, die Verfassungs­richterin wurde, aber auch ein Porträt der Politik, des Rechts und der Wissenschaft in Deutschland. Dazu zerlegt Hadmut Danisch die Gender-Ideologie und weist nach, dass daran nichts wissenschaftlich ist und nur aus thesenhaften Behauptungen besteht.

Hadmut Danisch bezeichnet es als seinen vermutlich größten Fehler seines Lebens, in der Universität Karlsruhe wissenschaftlicher Mitarbeiter zu werden und dort die Promotion anzufangen.[12]

Danisch über sich

Zitat: «Ich bin einfach nur ein normaler, eigentlich unpolitisch und wissenschaftlich orientierter Mensch, der so ganz herkömmlich und bewährt denkt und sich diesem marxistischen Schwachsinn nicht unterwirft und unterordnet. Außerdem ein Individualist, dem dieser Rudeldrang[wp], dieses Bedürfnis, einem Leithammel zu folgen, fehlt.» [13]
Zitat: «Immerhin weiß ich jetzt, was ich damals falsch gemacht habe.

Ich hätte damals die Fußgängerzone von Karlsruhe[14] plündern und niederbrennen sollen.

Dann hätten sich Presse, Parteien, Politik, Minister auch für meine Gerechtigkeit eingesetzt und vor mir niedergekniet.

Mein Fehler. Das habe ich echt versäumt.

Nachtrag: Mir hat man allerdings an den Kopf geworfen, ich sei ein "Michael Kohlhaas"[wp] - Hadmut Danisch[15]

Zitat: «Eine Menge Leute haben sich schon gewundert, wie ich auf einmal, so plötzlich und so intensiv auf das Thema Feminismus kam. Andere, die im Buch gelesen haben, wo ich genau das beschreibe, waren erstaunt darüber, dass ich kein "Maskulist" oder "Männer­rechtler" bin, sondern nach wie vor Korruptions­jäger im Hochschul­bereich. Ich beschäftige mich seit über 15 Jahren mit Korruption, Kriminalität, mafiösen Strukturen im Hochschul- und Wissenschafts­bereich.

Und bei der Analyse einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die inhaltlich bestehendem Verfassungsrecht[wp] diametral zuwiderläuft, dafür aber Titelhandel, Korruption und Betrug protegiert, ging es eigentlich um die Suche, warum Verfassungs­richter mafiöse Strukturen in den Hochschulen schützen und in welcher Weise sie darin involviert sind. (Ich habe ja auch schon mehrfach darüber geschrieben, dass es da dubiose Zusammenhänge zwischen Verfassungs­richtern und Hochschulen über den Rotary Club gibt.) Dabei bin ich auf die "Gender Studies" gestoßen, nicht aus dem Blickwinkel als Mann, sondern aus dem Blickwinkel als Betrugsjäger und Wissenschaftler. Wenn man sich mal einige Zeit mit Wissen­schafts­betrug und Hochschul­kriminalität beschäftigt hat, beißen einen die Gender Studies direkt in die Nase.

Und erst bei der Analyse dessen und der Literatur bin ich darauf gestoßen, dass Gender Studies ein kriminelles Netzwerk sind, in dem es um Macht und Geld geht, und das zentral von Lesben vorangetrieben wird.»  - Hadmut Danisch[16]

Zitat: «Ich vermeide alles, was Ansätze für deren übliche Angriffsrhetorik bieten würde, also Männerrechtler, Maskulist, Rechtsradikaler. Ich achte immer darauf, selbst keinen Standpunkt einzunehmen, nicht zu sagen, wofür ich bin, sondern einfache, neutrale Fragen zu stellen, mit denen sich die Leute selbst überführen, ohne aufzuzeigen, worin sie sich selbst widersprechen.»  - Hadmut Danisch[17]

Hadmut Danisch bringt seine Themen zusammenfassend so auf den Punkt:

Zitat: «Ich beobachte das ja schon in den Gender Studies und in den Manipulationen von Prüfungs­anforderungen an Universitäten: Es läuft alles darauf hinaus, dass man Frauen auch ohne jegliche Eigen­leistung dieselben Erfolge, Macht­positionen und Einkommen zuschieben will.

Genau darauf sind die Gender Studies ja auch geeicht. Da heißt es in den internen Schriften, dass Männer gerne in Labors sitzen, sich dort die Nächte und die Wochenenden um die Ohren hauen, während Frauen sowas nicht mögen und "Work-Life-Balance" bevorzugten, und deshalb jede Leistungs­anforderung frauen­aus­grenzend wäre, Frauen müssten eben auch ohne ernsthafte Ausbildung "gleichgestellt" werden. Das war nach Lage der Dinge auch der Grund, warum Baer meine Verfassungs­beschwerde abgelehnt hat, die unter anderem darauf abzielte, einheitliche Promotions­anforderungen durchzusetzen.

Das Ziel der SPD ist, Frauen mit Hoch­schul­abschlüssen auszustatten, komplett leistungslos. Deshalb gehen die Lehrinhalte und Prüfungs­anforderungen alle gegen Null. Dann kommen sie mit Gender Pay Gap, bei dem sie als einziges Vergleichs­kriterium den formalen Hoch­schul­abschluss heranziehen, also unterstellen, dass alle, die einen "Master in Irgendwas" haben, "vergleichbare" Arbeit machen, und beschweren sich dann über niedrigere Einkommen.»  - Hadmut Danisch[18]

Zum Stand seiner Arbeit:

Zitat: «Ich bin übrigens gerade in der dritten Auskunftsklage zum Fall Susanne Baer.
  • Das erste Auskunftsersuchen ging an die Humboldt-Universität. Da kam schließlich heraus, dass es keinerlei greifbare Leistungen in Forschung und Lehre gibt, die Uni nicht weiß, was sie gemacht hat, und den ganzen Zirkus mitgemacht und dabei stets weggesehen hat, weil sie das Geld vom BMFSFJ brauchte. Also eine eingekaufte Professur. Was Inhalt und Prüfungs­gegen­stand sein soll, wissen sie nicht. Bei der Beantragung des Studiengangs hat man durch falsche Angaben betrogen.
  • Das zweite Auskunftsersuchen ging an das BMFSFJ, die auch erst nicht wollten, dann aber im vor­gerichtlichen Streit und gegen Zahlung von 500 Euro nachgegeben und zumindest einen Aktenordner herausgerückt haben. Dabei kam heraus, dass Baer all die Jahre intensiv (aber beamten­rechtlich unerlaubt) für das BMFSFJ gearbeitet hat, und die sie über die Professoren­stelle und die Forschungs­gelder im Kreis herum selbst bezahlt haben, damit aber Untreue und illegale Parteien­finanzierung begangen haben. Es steht ebenfalls drin, dass Baer die Professor nutzt, um Unabhängigkeit, Neutralität und Wissen­schaftlich­keit vorzugaukeln. Und es steht drin, wie sie Vorlesungen vorgetäuscht hat, nämlich indem sie einfach reihum irgendwelche Leute eingeladen hat, die dann einfach mal irgendwas erzählt haben.
  • Bei der Auskunftsklage gegen den Bundestag kam heraus, dass man Baer blind in das Verfassungsrichter­amt durchgewinkt hat. Sie kannten sie nicht, sie haben sie nie gesehen, wussten nicht, was sie macht, haben nicht mal ihre Staatsexamen überprüft oder sich vorlegen lassen (!), hatten nur ihren Lebenslauf und ihre Personalakte, und von beiden ist bekannt, dass sie falsche Angaben enthielten oder wichtige Angaben fehlten. "Frau" reicht als Qualifikation. Leider konnte man die Akten dort nicht einsehen, weil sie sie nicht mehr haben. Die Akten gehen nach der Wahl an das Justizministerium.
  • Deshalb bin ich derzeit in der Auskunftsklage gegen das Bundesjustizministerium. Allerdings noch in so einer frühen Phase, dass man noch nichts sagen kann, sie haben noch nicht auf die Klage erwidert.

Die Ähnlichkeiten zwischen den Fällen Hinz und Baer sind aber frappierend. Auch Baer gilt als streitsüchtig.

Und wenn es zwei solcher Fälle gibt, die sich so ähneln, dann ist das sehr unwahrscheinlich, dass das ein Zufall ist. Dann scheint das ein Muster zu sein und es noch mehr solcher Fälle zu geben.

Ich bin - auch und gerade nach den Besuchen der Veranstaltungen in der Friedrich-Ebert-Stiftung - sehr davon überzeugt, dass die SPD aus soviel Schwindel und Betrug besteht, die soviel "tragende Teile" betreffen, dass das alles in sich zusammenfällt, wenn man alle Betrugs­elemente mal entfernt.

Und ich würde wetten, Teile der Presse stecken tief mit drin.»  - Hadmut Danisch[18]

Zitat: «Leser fragen mich oft, warum ich mir diesen ganzen Gender-Schwachsinn antue, wie ich das aushalte.

Ich mache das ja nicht, weil es mir Spaß macht oder mich interessiert. Wenn ich könnte, wie ich wollte, wäre ich völlig unpolitisch, würde beruflich Informatik treiben und ansonsten in der Welt herum­reisen und fotographieren, und ansonsten gar nichts machen. [...]

Ich wühle ja hier nicht in diesen Themen, weil mich das irgendwie persönlich interessieren würde.

  • Ich will wissen, was hier meiner Karriere zugestoßen ist.
  • Ich will wissen, was an dieser Universität Karlsruhe abgelaufen ist.
  • Ich will wissen, wie es dazu kam, dass das Verwaltungsgericht Karlsruhe jahrelang ein Verfahren nur vorgegaukelt hat, und reihenweise Professoren Gutachten erstellten, die zur Sache nichts enthielten, weil sie das, was sie begutachten sollten, nie bekommen hatten. Ich will wissen, warum ein vorsitzender Richter das Protokoll fälscht und Band­aufnahmen der Verhandlung nachträglich heimlich neu aufspricht und austauscht.
  • Und ich will wissen, was in diesem Bundesverfassungsgericht da vor sich geht. Ich will wissen, wie und warum Susanne Baer überhaupt Professorin und dann Verfassungs­richterin werden und dabei viele, auch den Bundestag täuschen konnte.
  • Ich will wissen, ob die Verfassungs­richter hier als geheime Statthalter aus den USA installiert werden.
  • Und ich will wissen, was ein BND-Direktor in meinem Promotions­verfahren verloren hatte.

Danach habe ich gesucht und danach suche ich.

Das hat mich auf die Verfassungs­richterin Baer gebracht, und erst von der bin ich auf diesen Genderismus, diesen vermutlich jüdischen Kontext, und dieses ganze Geldwasch- und Betrugs­system Gender Studies gekommen.»  - Hadmut Danisch[19]

Zitat: «Ich merke sehr deutlich, dass sich der Umgang meiner Gegner mit mir gerade von Ignorieren auf Angriff wandelt.»  - Hadmut Danisch[20]

Über seine Motivation und Zielen:

Eine Erläuterung meines Gerechtigkeitsgefühls.

Prolog: Kennt Ihr das Lied von Jürgen von der Lippe[wp] mit dem Refrain: Rollt er nach links, ist alles in Ordnung. Rollt er nach rechts, ist auch nicht schlimm. Nur, wenn er ganz ruhig liegen bleibt, dann ist der Wurm drin![ext] [...]


Vor zweieinhalb Jahren war ich noch der Auffassung, dass das ganze Hitler- und Breivik-Geschwätz leeres Gerede, hohle Kampf­rabulistik ist, weil man mit Dreck wirft, wenn einem sonst nichts mehr einfällt (oder noch nie etwas eingefallen ist). Jemanden nach rechts zu stellen, hat halt immer die Wirksamkeit des Werfens mit Jauche, und es wirkt in unserem Kulturkreis aus historischen Gründen immer. Das hat sich inzwischen etwas geändert. Inzwischen wirkt das nicht mehr so, weil es sich einfach abgenutzt hat und sogar Talkshow-Moderatoren fragen, wie das entstehen konnte. Heute merken viele, dass das nur so eine universelle Beschimpfungs­taktik gegen jeden ist, der nicht der hohen heiligen linken Meinung ist.

Inzwischen aber habe ich noch einen massiven Linksruck und eine Verstärkung der political correctness, wenn auch mit etwas anderen Mitteln, festgestellt. Der Druck ist enorm. Ich sehe mich daher in der Situation eines Schwimmers, Schiffskapitäns oder Piloten, die bei starker Strömung oder Wind nach links Bug oder die Nase in den Wind, in die Strömung drehen müssen, um geradeaus fahren zu können. Schaut man auf die reine Stellung des Fahrzeuges, kann der falsche Eindruck erwecken, dass es nach rechts zeigt, obwohl die Bewegung gerade in der Mitte verläuft. Wenn man sich gegen links wehrt, denen widerspricht, wird man immer in die Gefahr kommen, den Eindruck einer Rechts­tendenz zu hinter­lassen. Und selbst ein feststehender Leuchtturm im Wasser hinterlässt aus Sicht dessen, der mit dem ganzen Wasser nach links abdriftet den Eindruck, als würde er sich nach rechts bewegen, obwohl er fest im Boden steht. Ist halt immer relativ zum Standpunkt des Beobachters. Man müsste erst mal selbst stillstehen können, um das abschließend zu beurteilen.

Die Realität ist eben und war in den letzten 20 Jahren, dass Linke das Sagen haben, politisch und gesellschaftlich und in jeder anderen Hinsicht. Wir befinden uns in einem brachialen Linksgalopp, und der ist eben nicht mehr, wie es mir vor ein paar Jahren noch erschien, auf Meinung und Presse bezogen, sondern mittlerweile auf irreversible vollendete Tatsachen gerichtet, die wir nicht mehr umkehren können. Hier wird gerade in einem monströsen Umfang das vernichtet, was uns wirtschaftlich, gesellschaftlich, existentiell ausmacht. Und da kann man nicht später mal sagen, ach, ich seh das mal anders, drehen wir mal die Meinung. Die Zeit der Meinung und Meinungs­unter­drückung ist vorbei, eine Zeit der Gewalt bricht an.

An dieser Stelle möchte ich mal mit einem Irrtum aufräumen:

Ich blogge hier nicht, weil mir das Thema Spaß macht. Diverse Leser hatten mir schon geschrieben, dass ich mich einerseits immer so gegen Geisteswissenschaft stellte, dann hier im Blog aber selbst reinste Geistes­wissen­schaften betriebe. Nein. Ich betreibe Geist. Aber in diesem Kontext nicht Wissenschaft, weil ich ja keine Fortentwicklung der Wissenschaft selbst betreibe, sondern - manchmal - nur meine wissen­schaftlichen Heran­gehen­weisen auf singuläre Vorgänge anwende, aber das wäre jetzt ein anderes Thema. Wenn ich frei wäre, würde ich lieber über Informatik, Computer, Urlaubs­reisen bloggen, ferne Länder erkunden, schlaue Sachbücher und erbärmlich schlechte Krimis schreiben. Ich würde gerne abends nach hause kommen und einfach gar nichts machen oder Hobbys nachgehen. Gäbe es keinen äußeren Anlass, hätte ich nicht die geringste Motivation, über diesen ganzen rechts-links-Schrott zu schreiben.

Ich halte mich nicht für links oder rechts, sondern für den Kanalreiniger. Den mit den ganz dicken Gummi­hand­schuhen, der die Sch... aus dem verstopften Rohr buddelt und da auch Unrat, Ratten, Leichen findet und zu Tage fördert. Der kann sich auch nicht aussuchen, was er im Rohr finden möchte.

Gelegentlich werfen mir Leute vor, dass ich den Blick nur nach links werfen würde, oder nur den Islam, aber nicht die Christen kritisierte, ich müsse das noch gleichmäßig machen.

Nein. Muss ich nicht, will ich nicht, kann ich nicht, und diese Auffassung ist dumm.

Der erste Punkt ist: Ich bin keine Berufsredaktion einer großen Zeitung. Ich bin - auch wenn mir das manche nicht glauben - nur ein einzelner Mann, der nach Feierabend noch bloggt. Ich kann nicht alles machen, weder inhaltlich noch quantitativ.

Der zweite Punkt ist: Ich halte das auch für falsch. Bin ich hier der einzige und größte aller Blogger? Ja, natürlich wäre ich gerne der größte aller Blogger. Aber nicht der einzige (man kann nicht beides anstreben). Warum eigentlich erwarten Leute von mir, dass ich alleine alle Themen abdecke, nur um mich nicht als rechts oder islamophob hinstellen zu lassen? Darf man ein Problem nicht betrachten ohne gleich alle Probleme der Welt zu betrachten?

Der Witz am Blogger ist doch, dass es eben nicht nur einen gibt, sondern dass es jeder kann und darf. Wenn jemand meint, dass ich zu einseitig blogge, dann muss er selbst Hand anlegen, sein Blog aufmachen, für einen Ausgleich sorgen. Ich finde das immer so wundersam, wenn mir manchmal Leute schreiben, dass meine Blogartikel nicht gut genug, nur mittelprächtig wären, dies und jenes missachtet oder übersehen hätten, überhaupt in der Richtung verfehlt... Ja, wenn die Leute es doch besser wissen als ich, wie man Blogartikel schreibt (was ich in keiner Weise in Abrede stellen will), warum schreiben sie sie dann nicht selbst? Ich meine das nicht im patzigen Sinne, sondern in voller demokratischer Überzeugung. Viel mehr Leute müssten bloggen. Manche meinen, ich müsste ihre Texte dann bei mir veröffentlichen, weil ich die Reichweite hätte. Die habe ich aber auch nicht geerbt oder im Lotto gewonnen. Die ist erarbeitet. Macht's halt auch so.

Wir haben im Moment die Situation, dass die Presse abstürzt. Ich halte das für historisch zwingend. Denn meiner Auffassung nach (schon oft beschrieben) sind unsere Verlage und Redaktionen nicht natürlich gewachsen, sondern eine zwingende Folge der Zeitungs­technik der letzten 200 Jahre. Druck und Vertrieb von Zeitungen waren mit großem Aufwand und großer Infra­struktur verbunden, das funktionierte nur über den Zusammenschluss zu kooperierenden Redaktionen. Das ist aber vorbei, wir haben jetzt digital. Und damit verlieren die großen Redaktionen und Verlagshäuser ihre Existenz­veranlassung. Ich halte das Presse­sterben zwar vorrangig für eine Folge charakterlicher und intellektueller Insuffizienz, aber eben auch für eine Folge der Digitalisierung. [...]


Und ja, ich bin - zunehmend - geladen, weit mehr als nur stinksauer. Diese ganze Promotions­nummer und was daraus an Folgeschaden entstand, ist für mich so enorm hoch, dass ich das nicht wegstecken kann und es auch mit meiner Selbstachtung unvereinbar wäre, dazu zu schweigen. Ich will wissen, was mir da passiert ist, und da werde ich graben und bohren und herausholen, was ich da finde. Und ich lasse mir nicht nachsagen, rechts oder links zu sein, weil ich beim Bohren auf Dreck stoße und den zu Tage fördere. Ich habe es mir nicht ausgesucht und habe ihn auch nicht verbuddelt. Kriminal­techniker nennt man auch nicht Mörder, weil sie Leichen rumschleppen.

Und ja, ich bin etwas, das mit stinksauer zu umschreiben eine unvertretbare Untertreibung wäre. Weil es um meine Lebenszeit geht. Ich habe das irgendwann mal ausgerechnet, wieviel Freizeit mich das schon gekostet hat. [...] Das Lebens­zeit­konto ist nicht mehr auszugleichen. Die Zeit von jetzt bis zum Renten­eintritt würde nicht mehr reichen, die Freizeit zu ersetzen. Geschweige denn, beruflichen Erfolg. [...] Von den finanziellen Schäden des ganzen Streites will ich hier gar nicht erst reden.

Und dann kommen die, vor allem die SPD, plündert den ständig beschimpften weißen Mann noch weiter aus, Steuer­erhöhungen, macht die Leute immer mehr kaputt, und besitzt dann noch die Unverschämtheit, einen von Leuten wie Martin Schulz verhöhnen zu lassen, die von "Gerechtigkeit" schwafeln? Warum muss ich eigentlich jede Woche noch um die 20 Stunden nur für den Staat arbeiten, um damit massenweise Leute zu ernähren, die gar nichts arbeiten? Gerade geht eine Riesen­diskussion durch die Presse, ob man mit Hartz IV leben kann oder nicht. Die Frage, ob man mit diesen Steuersätzen und der längst hochkriminellen Frauenförderung leben kann, wird nicht gestellt. Ich muss jede Woche, fast jeden Tag, meine Lebenszeit dafür geben, damit andere ganz ohne zu arbeiten leben oder mit wenig Arbeit besser leben können als ich selbst. Um Frauen zu fördern, die schon unter gesunden Umständen eine über 5 Jahre höhere Lebenserwartung haben als ich. [...]

Viele regen sich auf, dass sie wenig geschenkt bekommen. Viele regen sich auf, dass sie für Pseudojobs nicht von Geschlechts wegen "gleichgestellt" werden. Viele bekommen von Geschlechts wegen Beamten­stellen, für die sie gar nichts tun und können müssen, aber bis ins Grab fett durch­finanziert sind.

Darf ich mich mal aufregen, dass mir viel weggenommen wird? Alle reden vom Kriegen. Ich rede vom Wegnehmen. Und nicht nur ich. Ich habe viele Zuschriften bekommen, dass viele unter den wenigen Leistungsträgern, die diesen Raubstaat noch am Leben halten, die Schnauze voll haben und nicht mehr wollen.

Insbesondere die SPD halte ich inzwischen für eine monströs kriminelle Vereinigung, schlimmer als die Mafia. Ich habe mir die nun jahrelang näher angesehen. Es wird einem schwindlig, wenn ich sehe, was für Raubzüge die da abziehen, wie skrupellos und hemmungslos die sich und ihre Günstlinge mit Geld, Posten, Stellen versorgen und wie dreckig die Staat und Demokratie sabotieren.

Und als Geschädigter fordere und nehme ich mir die Freiheit, das zu untersuchen und so tief zu bohren, wie erforderlich.

Und ich werde nicht deshalb zurückschrecken, weil ich beim Bohren und Buddeln auf Leichen, Rechte, Linke, Hitler, Ratten, Kakerlaken, Kriminalität im Verfassungs­gericht oder was auch immer stoße. Ich werde mir nicht vorhalten lassen, dass ich mir zueigen machte, was ich da ausbuddele. Zugegeben, wer so tief in der Jauche wühlt, um der Sache auf den Grund zu gehen, der riecht gerade nicht gut, aber deshalb bin ich noch lange nicht der Verursacher oder der, der das mag.

Dieser Staat ist durch und durch verlogen, verfault, verkommen und unterwandert, und das umfasst auch die Verfassungs­organe. Und ich will wissen, was hier passiert ist.

Und nein: Ich bin nicht, was mich viele nennen. Ich bin kein Männerrechtler. Ich halte diese Kollektiv­denken und diesen Geschlechter­lobbyismus für komplett falsch, ich halte nur den Blick auf Individual­rechte für richtig, und trotzdem werde ich immer wieder als "Männer­rechtler" tituliert. Das ist entweder dumm oder verleumderisch, vermutlich beides.

Bevor hier ein falscher Eindruck oder eine Erwartungs­haltung entsteht: Ich trete nicht für andere Leute ein. Nicht für Weiße, nicht für Deutsche, nicht für Männer. Interessiert mich alles nicht. Das sind Beobachtungen, die ich mache, und Dinge, auf die ich beim Bohren stoße, aber nicht mein Ding. Ich bin hier in eigener Sache unterwegs und will wissen, was mir hier passiert ist. Ich will die drei Motivationen meiner Aktivitäten darlegen. Was davon "rechts" sein soll, erschließt sich mir nicht. Konnte mir auch noch keiner sagen.

I. Universität und Promotion

Bekanntlich steht mein Promtions­verfahren am Anfang des Ärgers.

Professoren sind - meist - Beamte. Die haben als jemand, der staatliche Gewalt ausübt und der Exekutive angehört, Grundrechte der Betroffenen zu wahren, und davon abgesehen, wissenschaftlich zu arbeiten.

Was ich damals gesehen habe, und was ich seither sehe, sind hoch­kriminelle Strukturen und völlig verkommene, inkompetente, oft psychisch gestörte Leute, die da machen, was sie wollen, Korruption in extremer Form, und die dazu aus Steuer­geldern betankt werden, weil die Politik das so will. In dem wie selbst­verständlich so flächen­deckend Forschungs­ergebnisse, Prüfungen, Bewertungen, Abschlüsse, Promotionen, Berufungen gefälscht, manipuliert, verhökert werden, dass nicht mal die Staats­anwalt­schaft noch etwas machen will, weil zwar Straftaten vorlägen, diese aber so lückenlos flächen­deckend begangen würden, dass der Einzelne das Unrecht seines Handelns nicht mehr erkennen könne.

Das flächendeckende, systematische Begehen von Unrecht wird zur unangreifbaren Normalität erklärt, während das Recht zu fordern als abstruse Ausnahme, jedes Aufbegehren, jedes Ansinnen, sein Recht haben zu wollen, nur noch als Michael-Kohlhaas[wp]-Verhalten kategorisiert und verachtet wird, obwohl keiner die Novelle je gelesen hat. Man merkt irgendwann, dass Leute an den Universitäten überhaupt nicht (mehr) zu einer fachlich-sachlich-wissenschaftlichen Aus­ein­ander­setzung in der Lage sind, sondern bei allem, was ihnen nicht passt, durch Motiv-Unter­stellungen und Kategorisierungen der Unbeachtlichkeit reagieren, dass Universitäten fest in der Hand derer sind, die zu wissen­schaftlichem Arbeiten unfähig sind.

Ich sehe Politiker, die auf die Unabhängigkeit und Freiheit von Forschung und Lehre geradezu sch... und in unerträglicher Weise lügen, fälschen, betrügen, manipulieren. Dazu grenzenloses Geheuchel widerlichster Hochschul­figuren, die von wissen­schaftlichen Standards, Seriosität und so weiter reden, dabei aber massenweise hoch­gefährliche, aber erwerbs­unfähige Idioten produzieren.

Grundsätzlich ist das aber nicht das Hauptproblem. Denn auch wenn da Professoren kriminelle Psychopathen und inkompetente Idioten waren und sich Universitäten im Ganzen als Betrugs­organisationen heraus­stellten, so ist das Exekutive. Exekutive sind durch Gesetz und Rechtsprechung gebunden, es sollte also laut der Konstruktion unseres Staates leicht möglich sein, denen juristisch beizukommen.

II. Gerichte und Gesetzgeber

Das, was wirklich schlimm und staats­gefährdend ist, ist das, was in Gerichtssälen, im Bundesverfassungsgericht, im Bundestag abläuft.

Gerichte sind dazu da, Rechte zu wahren, einfach­gesetzliche und Grundrechte. Justitia soll ohne Ansehen der Person urteilen.

Was ich vorgefunden habe, war die Hölle, der übelste Sumpf. Richter, die fälschen, unterdrücken, manipulieren, bestechen, sogar die Frechheit besitzen, die Tonband­aufnahmen einer Sach­verständigen­vernehmung nach der Verhandlung heimlich auszutauschen und die Verhandlung heimlich verändert nachzusprechen.

Sowas müsste eigentlich ein Skandal sein und als Rechtsbeugung zu einer Gefängnisstrafe führen. Aber die Gerichte halten das für völlig normal, protegieren das. Das ist der Punkt, an dem man als Bürger innerhalb des vorgegebenen Rechtssystems keine Chance mehr hat, sich gegen diese Staats­kriminalität zu wehren.

Das ist der Punkt, an dem man einem totalitären System gegenüber, das Rechte nur noch als Propaganda einsetzt und Gesetze nur noch gegen den Bürger verwendet.

Das ist der Punkt, an dem die Selbst­reinigungs­mechanismen eines Staates nicht mehr funktionieren und es keinen Weg innerhalb des Staates mehr gibt, sich dagegen zu wehren.

Es ist nicht so, dass man erschossen würde, wie in manchen anderen Ländern. Das bedeutet immerhin, dass man dort noch damit gefährlich werden könnte, indem man seine Meinung sagt. Hier wird man einfach ignoriert, übergangen, totgeschwiegen, abgelehnt. Das tötet zwar nicht unmittelbar, ist in gewisser Hinsicht aber noch viel schlimmer: Es stört niemanden mehr, wenn man auf Unrecht hinweist. Wir sind so an Unrecht, Kriminalität und Konformität gewöhnt, dass wir uns nicht an der Kriminalität und dem Staats­versagen stören, sondern an dem, der darauf hinweist, weil er beim Fernsehen stört.

Und besonders schlimm ist das, wenn die Spuren richterlicher Kriminalität und demokratie­widriger Gesinnung zum Bundes­verfassungs­gericht führen. Denn die sind nicht mehr kontrollierbar, die stehen ganz oben.

Nicht besser sieht es beim Gesetzgeber aus. Was ich da im Bundestag und bei den Parteien erlebt habe, war schlimmer als alles, was ich mir vorher vorstellen konnte.

Und es ist nun einmal so, dass ich hier flächen­deckend vor allem auf SPD und Grüne gestoßen bin, bei der CDU eher auf einzelne Personen wie Angela Merkel, Annette Schavan, Ursula von der Leyen. Das mag vielleicht von Thema und Zeitraum abhängen und in anderen Fällen ganz anders aussehen, aber in meinem Fall sieht es eben so aus, und deshalb schreibe ich auch entsprechend, also vorrangig gegen links.

III. Presse und öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Man würde erwarten, dass die Presse das aufnimmt, wenn der Staat in seiner Gesamtheit so versagt. Das ist nicht nur Aufgabe der Presse, damit rühmt sie sich ja auch ständig, bezeichnet sich als für die Demokratie notwendige vierte Gewalt.

Und? Nichts!

Alles, was nicht in die political correctness passt, wird totgeschwiegen, gelöscht. Ich habe seit 1998 versucht, die Presse hinzuzuziehen. Die gucken sich das an, hören sich das an (manchmal), und kommen dann zu dem Ergebnis, dass das nie passiert sein kann, weil ich ja gar nicht existiere.

Und weil so vieles nicht existiert. Weil die Presse alles macht, nur das nicht, was sie soll und dessen sie sich rühmt.

Auch hier habe ich mir das aus der Nähe angesehen, die Konferenzen besucht, mit angeguckt, was für Leute das da sind, die Zeitung und Fernsehen machen.

Das ist ein Horrortrip. Extrem ideologisiert, geistig massiv eingeschränkt, beruflich inkompetent, völlig verblendet, massiver Aktivismus, und ich sage es mal deutlich: Viele unterträgliche Kotzbrocken. Die Leute leiden unter einer massiven geistigen Inzucht, weil sie niemandes als ihresgleichen Meinung akzeptieren oder anderen überhaupt die Fähigkeit zumessen und das Recht zugestehen, eine Meinung zu haben, gar sie zu äußern. Und dann auch noch die Frechheit besitzen, anderen vorzuwerfen, in Filterblasen und Echokammern zu sitzen.

Da sind Leute, die obszön viel Geld verdienen, im gehobenen sechs­stelligen Bereich, aber einfach ihre - offizielle - Aufgabe nicht machen. Leute, die die mit Milliarden finanzierte Infrastruktur für ihre persönlichen Zwecke missbrauchen. Leute, die massiven Aktivismus betreiben. Leute, die alles wegdrücken, was ihnen nicht passt, und sich darin auch noch stark und überlegen vorkommen. Leute von unbeschreiblicher Lächerlichkeit und enormer Macht.

Fazit

Ich bin in doppelter Hinsicht nicht der Meinung, dass man da noch rauskommt. Der Schaden, der mir entstanden ist, ist irreparabel hoch. Und dieser Staat ist irreparabel kaputt, verfault, korrupt, geplündert, es stinkt zum Himmel.

Aber ich bohre darin, und ich halte es für meine Pflicht und meine Freiheit, das öffentlich zu dokumentieren. Ich habe mich vor vielen Jahren schon entschieden, dass wenn es mit der Presse nicht geht, dann muss es eben ohne und gegen die Presse gehen.

Und ich gebe mich zumindest der Lust hin, die Absurdität des Staates, die Verfaultheit der Justiz und das Sterben der Presse zu beobachten und zu besingen wie die mittel­alterlichen Troubadoure, die damit Nachrichten verbreitet haben und quasi frühe Journalisten waren. [...]

Ich bin mir nicht sicher, wie weit und wie lang ich da noch weiter bohre. Wie früher schon geschrieben, habe ich gerade das Gefühl, im wesentlichen durch zu sein, weil ich ein geschlossenes, lückenloses Betrugs­system in Staat, Justiz, Politik, Parteien und Universitäten gefunden habe. Die Sache mit dem Bundes­nach­richten­dienst und meiner Dissertation ist noch nicht so durchgeklärt. Da wäre dann die Frage, wie weit man bohren kann, bis man selbst umgelegt wird. [...]

Ich nehme mir deshalb heraus und ich bestehe auf das Recht, an dieser Stelle zu bohren und zu forschen, und ich verbitte mir, deshalb als rechts oder Männerrechtler oder sowas eingestuft zu werden. Wir haben schon zu viele Leute in diesem Staat, die bei allem, was der Politik nicht passt, weggucken und das Maul halten. Presse und Rundfunk zum Beispiel.
Ich empfinde es als überaus (und zunehmend) mühsam, anstrengend und auch unangenehm, in diesem Land, in dieser Gesellschaft zu leben.

Wir bürokratisieren, schikanieren, politisieren und nerven uns gegenseitig zu Tode.

Dazu dieses ständige Gebashe, der Meinungs­druck, diese political correctness, immer und überall irgendein Idiot, der sich anmaßt, einen erziehen zu wollen. Dieser Gesellschafts­zustand, dass die Dummen glauben, schlauer als andere und damit beauftragt zu sein, die auch zu Dummen zu erziehen. Und ein wesentlicher Schritt dahin war es, blanke Dummheit zur akademischen Tugend und gleich zu mehreren Studien­gängen an den Universitäten zu erheben.

Ich hätte nichts dagegen, wenn wir einfach einen Haufen Arbeit hätten und viel arbeiten müssten, wenn wir dabei auch viel bauen und schaffen würden.

Ich habe aber das Gefühl, den Eindruck, die Überzeugung, dass wir inzwischen einen großen Teil unserer Zeit, unserer Energie, unseres Geldes darauf verschwenden, uns mit selbst­zerstörerischen Idioten herum­zu­schlagen. Wir haben uns jetzt mehrere Generationen von Leuten heran­gezüchtet, die nichts anderes machen als unverschämt zu fordern, zu schaden, zu beschimpfen. Quasi eine Art Auto­immun­erkrankung. Wie gut könnte es uns ohne diese Leute gehen.

Ich hätte ja auch nichts dagegen, wenn man sich für das Klima und Umweltschutz einsetzt, Umweltschutz ist eine tolle, wichtige Sache. Ich habe es ja auch lieber sauber. Die Realität ist aber, dass diese Leute nicht etwa Ingenieur­wissen­schaften studieren und saubere Verfahren entwickeln, sondern nur pöbeln, zerstören, schaden, intrigieren. Ich würde über Fridays for Future jubeln, wenn die jeden Freitag irgendein Patent oder eine Idee vorstellen würden, womit irgendetwas sauberer oder umwelt­freundlicher würde. Es sind aber nur Dummen­aufmärsche.

Oder um es anders zu sagen: Wo derartige Deppen­brigaden für Klima und Umweltschutz zuständig sind, können Klima und Umweltschutz keine Wichtigkeit haben. Solange Klimaschützer die dümmsten Nüsse vor sich hertragen, brauchen sie mir mit dem Argument Klima erst gar nicht zu kommen, denn wenn es wichtig wäre, würden sie andere Leute als die Dümmsten anbringen. Schaut, was sie machen und wer ihre Frontfiguren sind, und Ihr wisst, dass das Thema nichts wert sein kann.

Dass mir Presse und Politik dabei enorm auf die Nerven gehen, habe ich zum Ausdruck gebracht. Ich glaube durchaus, dass wir vor einem Notstand stehen, aber mehr als vor einem Klima­notstand vor dem Dummen- und Selbst­vernichtungs­notstand.

Mit dem Eindruck stehe ich wohl nicht alleine. Ein Leser schrieb mir, ohne Quelle, dass gerade ein Spruch rumgeht:

Quote for today: "The problems we face today are there because the people who work for a living are now outnumbered by those that vote for a living."

Das ist im Prinzip das, was ich schon sagte: Jede Demokratie bricht zusammen, wenn die, die auf Kosten anderer leben, die Mehrheit gegenüber denen, auf deren Kosten sie leben, erreichen. Das ist dann stabil dysfunktional. Und in diesem Zustand sind wir angekommen. Der Luxus und Wohlstand von inzwischen über 70 Jahren Frieden und Aufbau haben zu viele Leute hervorgebracht, die nur noch parasitär leben und überzeugt sind, dass für sie Milch und Honig vom Himmel zu regnen haben, und sie haben zwar noch keine echte Mehrheit, aber in Verbindung mit den vielen demokratie­verfälschenden Mechanismen wie öffentlich-rechtlichem Fernsehen eine Wirkung wie eine Mehrheit.

Es tut mir leid, wenn ich den für Weihnachts­ansprachen üblichen Ton nicht treffe, aber mein Optimismus ist mir irgendwo abhanden gekommen, ich bin da von Berufs wegen ohnehin eher zwischen Realismus und Pessimismus angesiedelt. Nee, ich bin nicht so gut im Heucheln, aber ehrlich gesagt, ich habe auch gar keine Lust, so zu tun, als sei alles gut.

Ich bin nicht im Geringsten bereit, diesem Politwahnsinn, dieser Manipulation und Agitation auf immer höherer Drehzahl, noch meine Segen oder meine Toleranz zu schenken, indem ich schöne Worte vergeben oder wenigstens die Klappe halte. Ich halte es für unumgänglich, dazu und dagegen den Mund aufzumachen.

Es wird eskalieren. Es eskaliert schon. Es ist schon eskaliert, wir sind schon am Point of no Return[wp] vorbei.

Wir leiden unter Erruptionen von Dummheit, Verlogenheit und Agitation.

Und ich glaube, dass wir spätestens in den nächsten 2 bis 5 Jahren in eine richtig tiefe, von Dummen selbstgemachte Krise rutschen werden. Intellektuell, finanziell, wirtschaftlich, demokratisch, gesellschaftlich. Auf Staats-, Europa- und Weltebene.

Ich sehe aber nicht, wie wir daran noch vorbeikämen. Ich sehe nicht, wie wir anders als durch einen Crash noch an der Rhetorik und Agenda­dominanz der Dummen und der Parasitären vorbeikämen.
Ein Leser fragt an, wie lange ich das hier eigentlich machen will.

Er meint, das mit der Promotion sei klar, aber doch auch nun schon 23 Jahre her, warum ich das immer noch mache, wie lang, warum und so weiter.

Kurze Antwort:

Weil ich meinen Spaß dran gefunden habe und damit auch einen Weg, etwas über eine lokal begrenzte Bedeutung hinaus zu machen. Weil ich gerne formuliere und argumentiere, und das in der IT fast gar nicht vorkommt. Und weil mir der IT-Bereich inzwischen zum Hals raushängt.

Lange Antwort:

Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, bis auf weiteres (und bisher kam kein weiteres) zu bloggen, bis ich irgendwann einmal tot auf die Tastatur darniedersinke. Ich werde bloggen, bis ich entweder tot umfalle, es nicht mehr kann (früher oder später werden wir ja alle mal dement oder sonstwie krank und alt), oder ich einen wirklich triftigen und überzeugenden Grund habe, damit aufzuhören. Keine der drei Abbruch­bedingungen ist in Sichtweite.

Anders, als wenn einem ein Fahrrad geklaut, ein Auto angezündet oder mal ein Veilchen geschlagen wird, bin ich nicht punktuell in der Vergangenheit geschädigt, sondern die Schädigung dauert permanent an. Es hat meine ganze Karriere, meinen Kontostand, meinen Lebenslauf, einfach alles beeinflusst und nach unten gezogen. Ich war ab 2002 auf IETF[wp]-Konferenzen, und da haben Google und Co. rekrutiert. Die hätten mich sofort genommen, wenn da nicht das Problem gewesen wäre. Microsoft hat mich damals, da war ich schon wieder in Deutschland, nachts um 3 (hiesiger Zeit) aus dem Bett geklingelt, um ohne jede Vorankündigung ein Einstellungs­gespräch mit mir zu führen. Bei SAP hatte ich auch schon den gut dotierten Arbeitsvertrag auf dem Tisch liegen. Ich hätte ohne diese Promotions­probleme ohne weiteres schon vor 2000 in die USA zu den aufgehenden Internet-Firmen gehen können, und allein schon mit den Aktien­optionen, die man damals noch bekam, mit 40 in Millionärsrente gehen können, selbst wenn ich dann gar nichts mehr geleistet und gebracht hätte. Ich hätte seit 15 Jahren ein schönes Leben auf der Insel mit Palmen und sowas. Oder hätte eine Professur bekommen und hätte mal Gastprofessuren in Australien und Neuseeland machen können. Mir standen von meinem Wissen und Können alle Türen offen, aber immer kam die Frage, warum ich 4 Jahre Mitarbeiter an der Uni war und nicht promoviert bin. Und das muss man in einem Bewerbungs­gespräch wahrheitsgemäß beantworten. Und hätte nicht 10 Jahre meiner Freizeit mit Rechts­streitigkeiten vergeudet.

Schaut man sich an, wer und was da in Silicon Valley[wp] alles wie reich geworden ist, Stichwort PayPal[wp], Leute wie Peter Thiel[wp] oder Elon Musk[wp] - das Wissen hätte ich auch gehabt. Es ist also keineswegs so, dass ich in der Vergangenheit geschädigt wurde. Die Schädigung dauert an, jeden Tag. Ich habe zwar das Internet in Deutschland mit aufgebaut, aber glücklich war ich darüber nicht, auch im Außendienst mit dem Dienstwagen zu Kunden zu fahren und in kalten Rechenzentren zu hocken. Ich hatte da eigentlich höhere Pläne.

Ich hatte damals etwas, was man sich heute nicht mehr vorstellen kann, weil es das heute nicht mehr gibt. Ich hatte in dieser Frühzeit des Internets ein nahezu komplettes und weit überragendes Wissen über das Internet, dessen Funktion, dessen Schwächen und der passenden Sicherheits­mechanismen, und konnte damals locker jeden deutschen Professor abhängen. Ich hatte ideale Voraussetzungen. Heute ist das alles so gewuchert, entwickelt sich alles so voluminös und schnell, dass heute auch 100 Leute nicht mehr so einen Wissens­vorsprung haben können, weil heute eben jeder Internet macht. Damals wusste außerhalb der Informatik noch kaum jemand, was das überhaupt ist. Web[wp] wurde gerade erst erfunden. Heute komme ich nicht mehr nach, meinen Wissensstand halbwegs aktuell zu halten, weil alles so wahnsinnig schnell wuchert.

Es geht aber nicht nur darum.

Es ist auch eine Frage der Selbstachtung.

Ich habe beschlossen und für mich entschieden, dass ich nicht schweigen werde, dass ich mich von Leuten dieser korrupten und verlogenen Suppe nicht kaltstellen lassen werde. Es ist eines, gegen einen Schlaueren zu verlieren, oder in einer Prüfung zu versagen. Beides habe ich aber nicht getan. Die Uni hatte selbst gesagt, dass sie mich damals für den befähigsten an der Uni auf dem Thema hielt, die Professoren haben sich - schriftlich belegt - bei mir Rat geholt und meine Einschätzung befolgt, in den Akten stand die Promotion als bestanden und die Auszeichnung war avisiert, vom (ursprünglichen) externen Zweit­gutachter hatte ich zustimmende hand­schriftliche Anmerkungen im Exemplar. Ich habe die Dissertation seit rund 20 Jahren online, sie wurde zehntausende Male (ich habe es nicht mitgezählt, vielleicht auch öfter) runtergeladen, und ist vermutlich die meistgelesene (manche sagen, weil einzige gelesene) Informatik­dissertation Deutschlands. Bis heute hat mir nicht ein einziger einen Fehler aufzeigen können. Nebenbei bemerkt habe ich seit 23 Jahren auch nach dem Schema gearbeitet, und es hat funktioniert. Ich habe also Grund zu der Annahme, dass ich nicht zu doof bin oder Mist abgeliefert habe, zumal mir unzählige Dissertationen vorliegen oder bekannt sind, in denen wirklich nur Mist oder einfach gar nichts steht, die man mit Bestnoten behängt hat.

Ich verachte diese Leute, diese Verlogenheit, diese Dummheit, diese Korruption, deren Verleumdungs­maschen so sehr, dass ich es für einen Akt der Selbstachtung halte, mich von diesen Leuten zumindest nicht stillschweigend erledigen zu lassen.

Es kommen aber noch andere Aspekte hinzu.

Da ist einmal der kriminalistisch-analytische Aspekt. Ich hatte schon immer so ein bisschen eine detektivische Ader. Selbst Beth bescheinigte mir das mal, nannte mich mal in einem Instituts­seminar Sherlock Holmes. Es liegt in meinem Wesen und meiner Natur, zu beobachten, zu untersuchen, zu beschreiben, was diese Leute da treiben. Manche beobachten Bienen, andere Kamele, ich beobachte Linke und Feministen. Irgendein Hobby muss man ja haben. Und da habe ich alles auf einmal: Kriminalität, Dummheit, Spaß. Wie ein Überraschungsei.

Der inzwischen wichtigste Aspekt geht aber weit über meine Sache hinaus.

Erst hat man jahrelang die Wissenschaft totgeschlagen, aber seit Klima, Greta und Corona kommt man plötzlich mit der Rhetorik­masche daher, man müsse auf die Wissenschaft hören, und wer nicht gehorcht, sei ein Wissen­schafts­leugner. Ständig kommen sie politisch-feministisch mit irgendwelchen "Studien" daher und meinen, dass etwas müsse, weil irgendeine "Professorin" das sagt.

Wissenschaft ist toll.

Universitäten und Professoren sind es nicht, denn sie haben mit Wissenschaft fast und meistens gar nichts mehr zu tun.

Ich empfinde es als extreme Verlogenheit, wenn uns Politik und Medien hier eine Wissenschaft verkaufen, während ich nun seit fast 30 Jahren beobachte, wie verlogen, wie korrupt, wie dreckig, wie inkompetent, wie bestechlich, wie dumm, wie absurd, wie frei erfunden das ist, was an den Universitäten abläuft. Insbesondere die deutschen Universitäten sind in der Bilanz längst weit negativ, weil sie weit mehr Lügen und frei erfundene Gefälligkeits­gutachten produzieren als echte, belastbare Erkenntnisse. Und ich sehe das nicht nur jetzt, ich habe das damals im Promotionsstreit durch die Akteneinsichten gesehen, dass die reihenweise, sofort, jederzeit und bereitwillig Gefälligkeits­gutachten über etwas schreiben, was sie nicht gesehen haben, weil man es ihnen nicht zugeschickt hat. Diese flächen­deckende Bereitschaft, Gutachten wie bestellt über etwas zu schreiben, was man nicht untersucht hat. Dazu diese groteske Unfähigkeit vieler Professoren, ihr eigenes Fachgebiet zu beherrschen. Sie werden uns immer als Götter hingestellt, aber faktisch sind die meisten schlicht unfähige Zivilversager, die einfach schreiben, was man von ihnen hören will. Die hatten ja nicht mal ein Unrechts­bewusstsein, als ich sie ertappte, weil die das immer so machen und meinen, das gehört so. Als ich die Webseiten zum Prüfungsrecht machte, rief mich mal ein junger Informatik­professor an und fragte entgeistert, wie denn das sein könne, dass ein Prüfling gegen das Ergebnis klagen könne, er könne doch in sein Gutachten schreiben, was er wolle. Was ich ihm sagte, hat ihn in seinen Grundfesten erschüttert. Und dann werden deren "Gutachten" als politischer Hebel eingesetzt und jeder als "Wissenschafts­leuger" an die Wand gestellt, der nicht mitspielt.

Ich habe sehr viel Zeit, Arbeitszeit, Lebenszeit investiert, man könnte auch sagen, vergeudet, um mir anzuschauen, wie diese Leute arbeiten, wie sie gewerbsmäßig lügen und betrügen und das für Wissenschaft halten. Damit geht dann aber auch eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung einher, das anzuprangern. Ich würde mich als Mittäter fühlen, wenn ich dazu die Klappe halten würde.

Und dann gibt es natürlich auch noch völlig egoistische, eigennützige Motive.

Ich möchte nicht in einem Land mit einer Bundeskanzlerin Baerbock leben. Mir hat die Merkel schon gereicht.

Mich stört dieser alles unterwandernde, alles zerstörende Einfluss dieser Identitätspolitik, des Linken, dieses schleimige alles durchkriechende Dumme und Verlogene. Diese unfassbar widerlichen Leute, die sich für moralisch überlegen halten.

Ich halte es daher für erforderlich, Widerstand zu leisten.

Hadmut Danisch zu Heul- und Verzweiflungsvideos:

Weil ich zwar nicht sehr viele, aber doch seit Monaten konstant solche Mails, Tweets und Vorwürfe bekomme, will ich dazu mal ein paar Takte sagen. [...] Ich hatte da nicht nur ein paar dünne Monate oder ein Jahr, ich habe da 10 Jahre direkt juristisch gekämpft und inzwischen nochmal weitere 10 Jahre publizistisch. Allein der finanzielle Schaden geht für mich in die Millionen.

Und es ist auch nicht so, dass es mir gut geht, weil ich keine Familie habe, sondern umgekehrt. Ich bin alleinstehend und familienlos, weil ich seit 1998 fast pausenlos mit den Folgen der damaligen Polit­willkür zu tun habe.

Und mir ging das damals mit dem Promotionsstreit auch finanziell ziemlich dreckig, ich war auch pleite. Richtig pleite. Und habe die letzten Kröten dann noch ausgegeben, um zu Konferenzen in die USA zu fahren, um zu versuchen, dort wenigstens irgendeine Hilfe oder einen Job zu finden, nachdem ich zwar während des Uni-Streits noch einen Job bei Xlink/KPNQwest hatte, die aber in der Dotcom-Krise pleite gegangen sind und dann erst mal gar nichts zu finden war. Ich musste von Karlsruhe nach Dresden, um einen Job zu finden, und bin mittlerweile von Karlsruhe nach Dresden, wieder nach Karlsruhe, nach Ulm, Ismaning, Unterföhring und inzwischen drei Wohnorte in Berlin gezogen.

Und sowas wie "Fördergelder" habe ich gar nicht bekommen. Ich musste damals den Uni-Streit führen, aus eigener Tasche bezahlen, arbeiten gehen und davon noch zwei Wohnungen (Dresden und Karlsruhe) bezahlen.

Es ist nicht so, dass ich keine Empathie mit den Leuten hätte, die da jetzt in der Krise ihren Laden, ihren Job verlieren.

Der Punkt ist aber: Ihr kriegt schon nach einem Jahr eine Krise.

Macht das mal 5 oder 10 Jahre lang, dann kommen wir auf Augenhöhe und ich bin bereit, Mitleid auszupacken. [...]


Ich habe nicht das geringste, nicht das aller­geringste Verständnis oder Mitleid für Leute, die Gender, Frauenquote, Frauenförderung und damit das Absägen der Leistungs­träger befürworten, aber jetzt um sich selbst heulen, wenn sie mal für ein paar Wochen oder Monate politisch (und immerhin medizinisch) motiviert runter­gefahren werden.

Mit geht dieses Selbstmitleid dieser Leute, diese völlig einseitige Problem­wahrnehmung so gewaltig auf den Wecker.

Diese Einteilung der Menschen in die Guten und die Schlechten, in die Wertvollen, für die wir Mitleid haben müssen, weil der Laden mal zu ist, und in die Wertlosen, an deren beruflicher Zerstörung wir uns ergötzen oder noch Beifall klatschen.

Warum sind diese Leute wertvoller als ich?

Warum lässt das Bundesverfassungsgericht für die alles stehen und liegen, um über deren Situation zu entscheiden, während man meine Verfassungs­beschwerde nur in den Müll geworfen hat? Und keinen stört es?

Bin ich weniger wert?

Die Frage ist natürlich rhetorisch, natürlich bin ich als weißer (inzwischen alter) hetero­sexueller Mann hier nichts mehr wert.

Stellt Euch vor, der Promotionsstreit fände heute statt, und ich wäre Frau, Trans, Schwarz oder Muslim. Sofort würde man Himmel und Hölle in Bewegung setzen, die Uni niederbrennen und fordern, Professoren und Verfassungsrichter zu feuern.

Aber: Ich bin ein weißer Mann. Ich bin gesellschaftlich wertlos, vogelfrei. Es interessiert überhaupt niemanden, wie es mir damals ging. Niemand, wirklich niemand in den Medien erwähnt mich. Ich werde nicht zur Kenntnis genommen. Ich bin ein weißer Mann. Die Frau oben, Frauen generell, jeder Migrant, Schwarze, Muslime, sie alle werden geschützt und wertgeschätzt. Es muss nur einer "Negerkuss" sagen, und schon kommt es in allen Zeitungen und sogar den Nachrichten­sendungen. Ich dagegen bin nicht nur völlig wertlos, ich soll auch noch immer für andere zahlen, arbeiten, verzichten, Maul halten. Ich bin das wertlose Melkvieh.

Themen

Über das Bloggen

Zitat: «In meinem Blog haben in letzter Zeit zwei Sorten Kommentare stark zugenommen: Widerliches ausfälliges rechtsradikales Zeug. Und der Vorwurf, Rechtsradikalen Vorschub zu leisten.

Und ich bin mir noch nicht sicher, ob das überhaupt zwei Seiten sind, die aufeinander reagieren, oder ob es nicht dieselben Leute sind, die mir den Dreck erst reinwerfen, um dann unter anderem Pseudonym darüber zu schimpfen. Jedenfalls habe ich in den letzten Tagen deutlich mehr Kommentare aussortiert als früher.

Auch weil ich merke, dass ich stärker aufpassen muss, um nicht auch eine Hausdurchsuchung oder sowas in der Art zu riskieren. Mittlerweile herrscht hier ein Klima, in dem man auf jeden, der nicht sofort das Standard-Lied singt, als Staatsfeind einprügelt. Es wird sehr gefährlich, eine Meinung zu haben. Es wird sogar gefährlich, keine Meinung haben zu wollen. Nord-Korea lässt grüßen.»  - Hadmut Danisch[25]

Zitat: «Die Quelle meiner Unzufriedenheit - und der Grund für dieses Blog - sind dieser schwach­sinnige Staat mit seiner linken Raub­mentalität, die sich Sozialstaat nennt.»  - Hadmut Danisch[26]
Zitat: «Als ich über Feminismus schrieb, beschwerten sich manche, ich würde zu viel über Feminismus schreiben.

Als ich über Linke schrieb, beschwerten sich Linke, ich würde zu viel über Linke schreiben, und überdies würde der Umstand, dass ich ausschließlich zu linken Veranstaltungen ginge und nur über Linke schriebe, ja eindeutig belegen, dass ich ein Rechtsradikaler sei, eben weil ich nie zu den Rechten ginge, ich würde die von meiner Kritik aussparen. (Wäre ich andererseits hingegangen, hätte es geheißen, ach guck mal da, wo der sich rumtreibt.) Geht man hin, ist man rechts, geht man nicht hin, ist man noch mehr rechts.»  - Hadmut Danisch[27]

Über die Presse

Zitat: «Ich habe diese Art Tonfall und vor allem diese Art der Einschüchterung von Journalisten schon mal persönlich miterlebt. Bei einer Konferenz von Netzwerk Recherche im NDR in Hamburg, die völlig vom Frauen­netzwerk "Pro Quote" (eigentlich halten sie sich für ein Journalistinnen­netzwerk, aber ich weigere mich, sowas "Journalisten" zu nennen) zwei Tage lang Treibjagd auf einen Journalisten machten, der es gewagt hatte, in einem Artikel Kritik am Feminismus zu äußern.

Das sieht für mich sehr stark danach aus, als ob man flächen­deckend überwacht, was Journalisten schreiben, und sie sofort bedroht und beschimpft, wenn es nicht Mainstream-konform ist.

Was für mich klar bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war, als ich vor zehn Jahren aufgegeben habe, Hilfe bei der Presse zu suchen, und stattdessen lieber selbst schreibe. Es erklärt auch, warum ich seit 20 Jahren tot­geschwiegen werde und warum mir mehrfach Journalisten, die sonst zu solchen Themen schreiben, sagten, sie hätten Frau und Kinder zu ernähren.

Zeigt eben auch, wie abgrundtief verlogen und kaputt diese Branche ist. Gerade vorhin hatten wir es ja, dass die ihre Texte von der Politik vorab vorgelegt bekommen.

Ich glaube, der Journalismus ist einfach am Ende angekommen. Das wird nichts mehr.»  - Hadmut Danisch[28]

Zitat: «Der ein oder andere Leser wird gemerkt haben, dass sich mein Mitleid mit Journalisten und deren Medienkrise in geringem Rahmen hält. Ich habe jahrelang versucht, die Medien darauf aufmerksam zu machen, was an den Universitäten läuft und wie es mir ergangen ist, und keiner war bereit, das überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. (Und heute tun sie so, als wären sie die Quelle der Erkenntnis schlechthin.)

Scheint, als stünde ich mit dieser Sicht nicht alleine.

Jahrelang haben sie jeden verspottet und verächtlich gemacht, den sie für einen "Globalisierungs­abgehängten" hielten, nach dem Motto "Guckt mal, diese Versager" (Tonfall: "Guck mal, ein Krüppel"), gerne auch, um Leute mit anderer Meinung als welche hinzustellen, die sich mit ihrem Verlierer-Status und ihrer Ent-Privilegisierung nicht abfinden wollten. Schau mal, Leute, die es nicht geschafft haben, sich zu globalisieren.

Dabei sind die, die gerade am lautesten über Globalisierung und ihr Abgehängtentum jammern und staatliche Beihilfen fordern, die Journalisten selbst. [...]

Es zeichnet sich zunehmend das Bild einer Journaille (um bei Karl Kraus[wp] zu bleiben), die sich über Jahre hinweg bei wirklich jedem unbeliebt gemacht und jeden verärgert und vergrätzt hat, als sie sich noch stark und unantastbar fühlte, und die jetzt darüber jammert, dass sie keiner mehr lieb hat, und versorgt werden will. So ähnlich wie Feministinnen.

Wenn ich mal so drüber nachdenke, ob ich in den letzten Jahren ein gutes Wort über die Presse gehört habe:

Oh, ja. Ich habe in den letzten Jahren unglaublich viel Gutes über die Presse gehört, enorme Lobreden, wie gut und wichtig sie wäre. Aber fast nur von Journalisten selbst, der Rest von Politikern. Außer der Presse und deren Profiteuren lobt niemand mehr die Presse.

Sie haben Mitleid mit niemandem außer sich selbst. Und niemand außer ihnen selbst hat mit ihnen noch Mitleid. Ein Berufsstand, der sein Ansehen völlig ruiniert hat und - wie immer - Schuld und Verantwortung dafür bei anderen sucht.»  - Hadmut Danisch[28]

Zitat: «Journalisten zeigen gerne auf andere Länder, wenn es um Pressefreiheit geht. Bei Free Deniz und so etwas sind sie immer gerne dabei.

Die Pressefreiheit auf Ebene des Bundesrechts (es gibt kein Bundes­presse­gesetz) muss ich aber gerade vor dem Verwaltungsgericht Berlin erkämpfen, um diesen Schwindel um die Richterwahl Baers aufzudecken. Da hilft kein Journalist. Wie in der ganzen Sache seit 20 Jahren kein Journalist hilft.

Macht Euch das klar: Die Journaille gibt sich gerne als die vierte Gewalt, als die letzte Bastion der Demokratie aus.

Der demokratische Grundsatz, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht und in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt wird (Art. 20 Abs. 2 GG), wird hier verletzt und völlig ausgehebelt. Baer hat nach meinem derzeitigen Wissenstand und meiner derzeitigen Aktenlage bei der Richterwahl über ihre Person und Tätigkeit massiv getäuscht. Die Mitglieder des Wahl­aus­schusses kannten sie nicht, haben sie nie gesehen oder gesprochen, haben nur Lebenslauf und Personalakte gesehen, die nach meinem derzeitigen Ermittlungs­stand beide falsch waren, und haben sie irrtümlich für eine normale Jura-Professorin gehalten, was sie aber nie war. (Und weder sie selbst noch die Humboldt-Universität konnten etwas vorlegen, um das zu entkräften, obwohl sie gesetzlich Akten und Unterlagen haben müssten. Nach derzeitiger Aktenlage war Baer nie ernstlich als Professorin tätig, hat das aber bei der Wahl vorgetäuscht.) Man war also im Irrtum über die Person Baer, und hat sie damit nicht gewählt, weil sie nicht die gewählte Person ist.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat in den Auskunfts­klagen schon die Rechtsmeinung geäußert, dass es darauf nicht ankäme. Sie sei ernannt und - man versucht, das da aus Beamtenrecht herzuleiten, was aber nicht stimmt, weil Beamten­handlungen gerichtlich nachprüfbar sind - damit Richterin, und selbst wenn ihre Ernennung unwirksam wäre, blieben die Urteile rechtsbeständig.

Das heißt, dass hier höchste Staatsgewalt, die mit Gesetzeskraft bindet und noch über der Kanzlerin und dem Bundestag steht, von jemandem ausgeübt wird, der nie demokratisch legitimiert wurde und sich in das Bundes­verfassungs­gericht geschwindelt hat.

Wir sind hier am zentralen demokratischen Kern unserer Staats­konstruktion. Am Bundestag als der, der sie gewählt hat, am Bundes­präsidenten, der sie ernannt hat, und am Bundes­verfassungs­gericht, also drei Verfassungs­organen.

Und was machen Journalisten, die immer so groß posaunen, wie wichtig sie für Aufdeckung von Machenschaften und Demokratie wären, dass Demokratie ohne sie nicht möglich ist?

Sie machen nichts.

Sie schreiben nichts.

Sie sagen nichts.»  - Hadmut Danisch[19]

Über den Rundfunk

Zitat: «Der teuerste, aufgeblähteste und überdimensionierteste öffentliche Rundfunk der Welt.»  - Hadmut Danisch[29]
Zitat: «Der Rundfunkrat ist nach seiner Zusammensetzung auch überhaupt nicht in der Lage, und auch nicht willens, "die Interessen der Allgemeinheit" zu vertreten. Er kennt sie ja nicht einmal.»  - Hadmut Danisch[30]
Zitat: «[Es ist] die Pflicht und Aufgabe des Rundfunks, der selbständigen Meinungs­bildung der Bevölkerung zu dienen. Also eben nicht fertige Meinungen zur Übernahme zu liefern, sondern in neutraler Weise die umfassende Bericht­erstattung und den Überblick über die in der Gesellschaft vertretenen Auffassungen zu liefern, die es dem Zuschauer ermöglicht, eine eigenständige Meinungs­findung durch­zu­führen. Was bedeutet, dem Zuschauer das vollständige Rohmaterial zu liefern und nicht die fertig gekochte Meinung zu servieren.

Hier ist im gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein komplettes Total­versagen fest­zu­stellen.

Es werden nicht nur fast ausschließlich - und in den meisten Kategorien sogar völlig ausschließlich - linke bis linksextreme Meinungen und Auffassungen verbreitet, sie werden auch noch als die einzig mögliche und vertretbare hingestellt. Jeder andere Auffassung wird dabei entweder völlig übergangen oder als "Hass", "Nazi", "rechts­radikal", "Verschwörungstheorie" pathologisiert, "marginalisiert" und "delegitimiert". Beispielsweise werden ausschließlich feministische und gender­ideologische Standpunkte vertreten, während Kritik daran überhaupt nicht vorkommt, obwohl diese feministischen-genderistischen Sichtweisen nur von einer sehr kleinen, aggressiven Minderheit vertreten werden, die Bevölkerungs­mehrheit sie aber ablehnt und für falsch hält.

So ist es seit einiger Zeit durchgängige Praxis in den öffentlich-rechtlichen Sendungen, aus jedem Begriff die Genderform mit -innen und Schluckauf-Betonung zu benutzen, obwohl das nur eine - überdies sprachlich falsche, sehr dumme und ungebildete - Auffassung Linksextremer ist.»  - Hadmut Danisch[31]

Zitat: «Letztlich hat man hier DDR-Fernsehen mit Sendungen wie Aktueller Kamera[wp] und Schwarzem Kanal[wp] nachgebaut - inhaltlich, mitunter sogar personell, und was die Glaubwürdigkeit angeht.»  - Hadmut Danisch[32]
Zitat: «Die angestrebte und vorgebliche "Diversität" reduziert sich allein auf Äußer­lichkeiten wie Geschlecht und Hautfarbe. Sie geht aber einher mit einer inhaltlichen, meinungs­bezogenen völligen Homogenität. Es werden nur noch die "politisch korrekten" links­extremen Mainstream-Meinungen akzeptiert. Die Geschlechter- und Hautfarben-Diversität ist nur noch der Vorwand für die völlige Meinungs- und Gesinnungs­monotie. Nicht die Diversität ist das Ziel, sondern das Ver- und Hinaus­drängen jeder abweichenden Auffassung, und die vorgebliche Äußerlich­keiten-Diversität nur der Hebel dazu.[...]

Man versucht, durch bevölkerungs­proportionale Migranten­anteile Diversität vor­zu­gaukeln, tarnt damit aber, dass es nur noch eine Einheits­meinung gibt.»  - Hadmut Danisch[33]

Zitat: «Der real existierende öffentlich-rechtliche Rundfunk hat überhaupt nichts mehr mit dem zu tun, den unsere Rechtsordnung eigentlich vorsieht.»  - Hadmut Danisch[34]

Über Deutschland

Zitat: «Ich bin schon lange nicht mehr der Meinung, dass ich in Deutschland gut oder gerne lebe. Ich fühle mich ausgeplündert, ausgesperrt, ausgenommen, vor den Karren anderer Leute gespannt.

Meiner Ansicht nach muss ich dafür arbeiten und verzichten, damit andere hier gut und gerne leben.»  - Hadmut Danisch[36]

Über Internetregulierung

Zitat: «Ich habe nun seit 20 Jahren (mit Abständen) damit zu tun, wenn die Bundesregierung versucht, das Internet zu regulieren. Kryptoverbot, Pornosperre, Vorrats­daten­speicherung, jetzt das. Es geht immer total schief, weil sie nie verstehen, was sie da tun. Das zentrale Konzept deutscher Politik ist, das die, die Politik und Gesetze machen, da keine Ahnung von der Sache haben und blindlings drauflos­wurschteln.»  - Hadmut Danisch[37]
Zitat: «Heise berichtet[ext], dass Justizminister Heiko Maas seinen Gesetzentwurf verschärft und einen Auskunfts­anspruch gegen Provider gibt, die Identität eines Nutzers offen­zu­legen, wenn sich jemand beschwert.

Grundsätzlich sehe ich das jetzt nicht so ablehnend wie viele Kommentatoren, denn bisher gibt es da ja eine ziemliche Ungleich­behandlung. Warum muss ich hier mit vollem Impressum schreiben, während andere sich beliebig hinter Pseudonymen usw. verstecken können sollen? Wenn schon dann alle oder keiner. Aber dass ich hier den einsamen Blödmann abgebe, der seine Adresse raushängt, geht mir schon auf den Wecker.

Schaut man sich allerdings viele linke Hetz­seiten an, etwa linke Studi- oder feministische Seiten (z. B. Münkler-Watch), dann sind die oft im Ausland gehostet und dort anonym oder auf Phantasie­personen angemeldet. Es läuft wohl schon darauf hinaus, dass linke Hetzer weiter anonym bleiben, aber alle, die einfach so mal was regierungs­kritisch schreiben, gleich dran sind.

Durchdacht ist die Sache natürlich - wie immer, wenn deutsche Politik und Internet auf­einander­prallen - nicht. [...]

Das wird noch lustig. Da werden wir noch viel Spaß haben. Identitäts­diebstahl ist auch so ein Stichwort. Wenn man jemand in die Suppe spucken will, meldet man sich unter falschem Namen an und blökt irgendwas raus, schon ist der andere dran.»  - Hadmut Danisch[37]

Über Frauen

Zitat: «Ein Leser schrieb mir, dass er mein Blog prima fände, aber sich seine Frau ab und zu mal angegriffen fühle, weil ich zu frauen­feindlich schriebe, es ja nicht jede auf dieser Feminismus- und Gender­spinnerei, manche machten doch wirklich gute Arbeit.

Ja, doch, ich habe auch richtig gute Kolleginnen.

Aber: Qui tacet, consentire videtur.[wq] ("Wer schweigt, stimmt zu.")

Oder die modernere Variante: If you see fraud and do not say fraud, you are a fraud.[wq] ("Wenn Sie einen Betrug sehen und ihn nicht als Betrug benennen, sind Sie (auch) ein Betrüger.")

Viele Frauen gefallen sich darin, mit dem Gender-Blödsinn nichts zu tun zu haben und modern-männer­freundlich zu sein (es kommt nämlich gerade zu einer Umkehrung, Feministinnen gelten inzwischen oft als rückständig und bescheuert), die korruptiven Vorteile wie Zwangs­gehälter und Bevorzugung bei jeder Gelegenheit trotzdem mitzunehmen und einfach die Klappe zu halten. Oder sogar noch SPD zu wählen.

Also so einfach kommt man aus der Drecks­nummer nicht heraus. Wer sich still­schweigend von der Mafia[wp] schmieren lässt, kann auch nicht behaupten, mit der Mafia nichts zu tun zu haben. Und bisher sehe ich in Deutschland überhaupt keine öffentliche weibliche Abwehr­reaktion gegen den Schwachsinn im Namen der Frau.

Wenn einer im Namen eines Dritten ohne Mandat auftritt, liegt im Schweigen des Dritten noch keine Vollmacht. Wenn der Dritte da aber längere Zeit zuguckt und die Einnahmen kassiert, ohne was zu sagen, dann muss er sich das auch vorhalten lassen. Ich lege zwar Wert auf die Feststellung, dass ich gegen Feministinnen, Genderistinnen, Linkinnen schieße und nicht gegen alle Frauen, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem auch schweigende Frauen sich ihr Schweigen und ihr Wind­schatten­fahren vorhalten lassen müssen.

Insbesondere stehe ich keiner Frau zu, sich aus Steuer­geldern für Wissenschaft bezahlen zu lassen und sich für eine Wissenschaftlerin zu halten, und zu dem Genderschrott das Maul zu halten. Das ist dann nämlich korruptives Schweigegeld.»  - Hadmut Danisch[38]

Über Links, Rechts und Feministen

Zitat: «Feministen behaupten gerne, man würde nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht. Das halte ich für falsch. Man wird als Weibchen oder Männchen geboren, und muss sich dann durch Lernen zum homo sapiens machen, um sich vom Tier zu unterscheiden. Erziehung, Unterricht, Intelligenz, Erfahrung.

Und das läuft halt bei vielen nicht mehr. Die sind nicht mehr erzogen und ausgebildet, und deshalb benehmen sie sich punktuell wie wilde Tiere. Greifen jeden an, der von der fremden Herde kommt. Wie Ameisen, wenn eine Fremde kommt. Und wenn es keine fremde Herde gibt, dann machen sie sich eine, um ihrem Verhalten freien Lauf lassen zu können.

Muss man sich immer klar machen: Linke und Rechte ticken eigentlich gleich.»  - Hadmut Danisch[39]

Zitat: «Wie so oft wirft mir dann wieder mal ein Linke vor, dass ich immer nach links schieße und die Rechten nicht beachte oder sie mit einem blauen Auge davonkommen lasse.

Leute, ich bin nicht das jüngste Gericht, das sich mit jedem zu befassen hat. Und ich bin auch nicht für "Gleichstellung" vor Gericht, bei der unabhängig von der Tat jeder die gleiche Strafe in Form von Danisch-Blog­artikeln zu bekommen hat. Ich habe demjenigen auf seinen Vorwurf der Ein­seitigkeit meiner Darstellung geantwortet:

Sie ist nicht einseitig. Sie ist an meiner "Lebens­realität" orientiert, um einen linken Begriff zu gebrauchen. Und ich werde nun einmal seit inzwischen weit über 20 Jahren massivst von Linken geschädigt, die mischen sich permanent in meine Angelegenheiten ein, verweigern mir Recht.
Bisher ist mir noch kein Rechter aufgetaucht, um mir die Karriere zu demolieren, mich als weißen alten Mann zu beschimpfen, den Wohnungs­markt zu verknappen, mir Grundrechte vor­zu­enthalten, mir mein Gehalt weg­zu­nehmen, mir Sprach­vorschriften zu machen.
Und ich lasse mir deshalb auch nicht von Linken vor­schreiben, im Rahmen einer Gleichbehandlung so zu tun, als wäre da nichts.
Ich werde von Linken geschädigt, also schreibe ich das auch.

Das Blog heißt "Ansichten eines Informatikers". Ich schreibe über das, was mich stört, und zwar nicht im Sinne von "gefällt mir nicht", sondern wer zu mir kommt, um mir zu schaden. Und mir wurde in den letzten 20 Jahren immer wieder und ganz massiv geschadet. Noch mehr, als im Blog beschrieben.

Und so schreibe ich das dann auch.

Und es stimmt auch nicht, dass ich Rechte da ganz ausblenden würde. Das zentrale Thema des Blogs, die Mutter aller Themen, die Ur­motivation schlechthin, ist die Sabotage meiner Promotion und in der Folge meines gesamten Lebens­laufes, aus dem das hier alles entstanden ist. Spätestens ab Bundesverfassungsgericht, in der späten Erkenntnis auch schon das Verwaltungs­gericht, war das klar linksextrem, linksradikal. Die eigentliche Sabotage der Promotion durch den BND[wp] und dahinter vermutlich die USA und die NSA könnte man aber durchaus als "kapitalistisch", "konservativ" oder "kolonialistisch" einstufen.

Aber eines werde ich mir ganz sicher nicht aufzwingen lassen:

Nachdem mir von links die Karriere, der ganze Lebenslauf zerstört wurde, und mir immer wieder enormer Schaden zugefügt wurde, (und soweit für mich ersichtlich eben nach der BND-Sache nur noch von eindeutig links und nie klar ersichtlich von rechts), und mir hier von rechts kein für mich erkennbarer Schaden zugefügt wurde, lasse ich mir weder vor­schreiben, dass ich über beide gleich intensiv zu berichten hätte, noch dass ich sie in der Wertung gleich­zu­stellen, gleich zu bewerten hätte.

Ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich zu schreiben hätte, schon gar nicht von Linken - Hadmut Danisch[38]

Über Denkkategorien und Zitierfähigkeit

Zitat: «Keine Ahnung, wer Mark Collett[wp] ist. Ich kann nicht sämtliche Leute der Welt nach deren politischer Gegenwart oder Vergangenheit tracken. Ich halte "googeln" jetzt auch nicht für eine systematische Recherche, und ansonsten wäre mir da auch keine Reputations­datenbank bekannt.

Ich muss aber auch sagen, dass mir derartige Denkkategorien inzwischen weitgehend scheißegal sind. Mir geht das so enorm auf den Wecker, die Welt in die zitierbaren und die zitier­unwürdigen einzuteilen. Es werden so viele Zitier­würdige zitiert, die entweder gar nichts, nichts Neues oder Bullshit erzählen, und auf der anderen Seite so viele Leute als unzitierbar angesehen, egal was sie sagen, dass ich mich von dieser Kategorie, die nie meine war, weit entfremdet habe. Mir gehen diese Leute, die einer Information mit "aber der ist doch nicht zitierbar" entgegen­treten, so unglaublich auf die Nerven. Und das seit, ich weiß, es nervt wieder einmal, seit meiner Dissertation, bei der einer der vielen Gründe war, sie abzulehnen, dass ich die Zeitschrift c't[wp] zitiert und im Literatur­verzeichnis angegeben hatte. Die seien nicht zitierwürdig, man dürfe zwar bei denen abschreiben, aber man dürfe sie nicht im Literatur­verzeichnis angeben. Kurz darauf stand ich einem Diplomierten gegen eine Universität bei, die meinte, dass ein Doktorand seine Diplomarbeit für seine Dissertation plagiieren durfte, weil Diplom­arbeiten noch nicht zitier­würdig seien. Gerade kam die Giffey mit ihrer Schwindel­dissertation durch, plagiiert, wertlos, aber doktor­würdig.[40]

Also bin ich für das Argument, wen man zitieren darf, muss oder nicht darf, der denkbar ungeeignetste Empfänger.

Und ja, ich weiß, dass man von rechts und links versucht, mir rechte Namen, Quellen und so weiter unter­zu­jubeln, weil man da gar keinen Überblick haben kann. Das war ja einer der Gründe, warum ich die Kommentar­funktion [in meinem Blog] abgeschaltet habe.

Mittlerweile sage ich mir, lass sie halt kommen.

Wer meint, der Autor sei von der britischen NPD[wp], den dürfe man nicht zitieren, kann mir jederzeit gerne eine bessere, zitier­fähigere Quelle nennen.

Und er darf mir auch gerne erklären, wie man sowas eigentlich sauber recherchiert. Warum man einerseits schreit, dass das Internet voller Hate und Fake News sei und man nichts mehr glauben könne, andererseits aber behauptet, dass man die Qualität und Zitier­fähigkeit eines Menschen mal auf die Schnelle "ergoogeln" könne und müsse.»  - Hadmut Danisch[41]

Über das Impfen

Warum Danisch sich impfen ließ und nicht alles besser weiß:

Über Zukunft der Gesellschaft

Über Feministen, Linke und Migrationspolitik

Zitat: «Zwei Punkte wundern mich [an Feminismus und Migranten-Willkommens­politik]:

Der erste ist, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, Soziologen, Journalisten und Marxisten mal zur Haftung und Verantwortung dafür heranzuziehen, was für einen Unsinn sie Politikern eingeredet haben, der nicht funktioniert. Man könnte ja nun doch langsam mal auf die Idee kommen, dass das alles nicht so läuft, wie das versprochen wurde. Hieß es nicht, wir bekämen wunderbare multi­kulturelle diverse Gesellschaften, in denen alles so prima wird?

Müsste man sich nicht langsam mal die Frage stellen, warum der ganze linke Zauber nicht funktioniert und warum es immer wieder auf mono­kulturelle Ghettos hinausläuft, in denen jede der künstlich gemischten Phasen nur noch Krieg gegen die anderen führt? Man müsste doch langsam mal empirisch von der Erkenntnis geschüttelt werden, dass uns die Geistes­wissen­schaftler die letzten 50, 60, 70 Jahre lang einfach nur verarscht und belogen haben.

Der zweite Punkt, der mich wundert: Wir erleben doch gerade enorme Eruptionen von Hass auf "weiße Männer". Es ist doch gerade so in Mode, das "Weiße Männer sind Scheiße" zu zelebrieren.

Nun hat man da solche wunderbaren Bereiche, die garantiert und zuverlässig völlig frei von weißen Männern sind. Das müsste doch der Brüller schlechthin sein. Mir wäre aber nicht bekannt geworden, dass irgendwelche Frauen dorthin umziehen, um in ihrem Paradies dort zu leben. Es müsste doch so wunderbar und nach ihrem Geschmack sein, wenn dort alle Er­rungen­schaften des Weißen Mannes vorhanden sind (naja, Strom und Wasser scheinen sie schon noch zu haben, aber mir wäre jetzt auch nicht bekannt, dass die Weiße-Männer-Hasserinnen sowas wie Strom, Wasser, Handy, Internet ab­bestellen würden, obwohl's doch des Weißen Mannes Kultur ist).

Vielleicht sollten wir ein Crowdfunding anstoßen, um all den Männer­hasserinnen kostenlose Fahrten (one way) dorthin zu finanzieren, und ihnen zu sagen, da gibt's das ersehnte Paradies.

Ich kann mich noch erinnern[ext], als sich mal bei einer Veranstaltung der Grünen so eine durch­geknallte Gendersäge darüber aufregte, dass man in Berlin in ihre Wohnung ein­gebrochen sei und die Polizei ihr lakonisch sagte, sie solle sich halt mal ein ordentliches Türschloss kaufen. Das fand sie unverschämt. Sie erwartete, dass hier alles schön sicher ist und sie von weiß­männriger Polizei beschützt werde.

Aber vielleicht braucht man da gar nicht bis Marseille. Denn seltsamerweise sind auch in Berlin die weiß­männer­freien oder -reduzierten Stadtteile nicht so die bevorzugte Wohn­gegend von Feministinnen. Kann ich gar nicht verstehen. Eigentlich müssten die doch alle im Wedding wohnen. Da ist der Anteil weißer Männer wunschgemäß sehr niedrig.

Aber aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen wohnen sie dann doch woanders.»  - Hadmut Danisch[42]

Zitat: «Man sollte diesem Mann unbedingt zuhören. Er sagt viel Wahres in nur acht Minuten.

Ich habe oft geschrieben, was ich von dieser Marotte halte, Leute aus Afrika auf Schlauchbooten nach Europa zu schleusen. Ich halte sie für dumm und verbrecherisch, und noch dümmer als Leute wie Rackete sind die, die sie dafür noch mit Auszeichnungen und Presselob überschütten.

Ich halte das für eine Neuauflage der Sklaven­schiffe[ext], mit denen man damals Sklaven nach Amerika gebracht hat, denn dem Prinzip nach sind sie ja auch nichts anderes als marxistische Proletarier, die man herholt, um endlich Klassenkampf zu machen und ansonsten die Billig­löhner zu spielen. Auch nichts anderes als ein kolonialistisches Plündern der Schätze eines Landes.

Und das, wo doch ausgerechnet Linke so sehr auf Kolonialismus schimpfen. Sie betreiben ihn aber selbst.

Dabei wird fast immer unter den Teppich gekehrt, dass in vielen Ländern jeglicher Fortschritt, den es da heute noch gibt, noch immer aus der Zeit des Kolonialismus stammt, und sei es eine 100 Jahre alte Dampf­eisenbahn. [...] Viele Länder wären ohne die Kolonialzeit noch auf Lehm­hütten­niveau. Man könnte auch das wieder als Doppelbegriff ansehen: Ist es gut, nennt man es Entwicklungs­hilfe[wp]. Ist es schlecht, nennt man es Kolonialisierung[wp].

Hört Euch nun mal diese Rede des Präsidenten von Ghana, Nana Addo[wp] an. Acht Minuten. Gutes Englisch mit deutschen Untertiteln.[43] [...]

Er stellt die Frage, warum Afrika es auch 60 Jahre nach der Kolonialzeit es nicht geschafft hat, irgendwie voranzukommen, während die ebenfalls, gleichzeitig und in gleicher Weise kolonialisierten Länder Asiens heute zur 1. Welt gehören.»  - Hadmut Danisch[44]

Frauenlobbyismus und Gender-Kompetenz im Bundesverfassungsgericht

Zitat: «Feminismus und Genderismus haben verblüffende Ähnlichkeiten mit Scientology - auch beim Schaden, den sie bei Verstand und Charakter bewirken. Würde man jemandem, der 20 oder 30 Jahre bei Scientology war, und nicht etwa ausgestiegen ist oder sich distanziert hat, sondern in vollem Umfang dort weitermacht, die Tätigkeit eines Verfassungs­richters zutrauen? Wohl nicht. Warum aber gesteht man es dann jemand zu, der sich jahrelang und praktisch ausschließlich in einem ähnlich absurden Milieu bewegt hat? Liegt es vielleicht daran, dass wir uns durch den Feminismus daran gewöhnt haben, dass wir an Frauen sowieso keine Leistungs- und Qualitäts­an­forderungen mehr stellen und es völlig egal ist, was sie getan haben, weil wir sowieso davon ausgehen müssten, dass sie gar nichts können und nichts können müssen? Bevor hier jemand aufschreit, das ist kein Chauvinismus von mir, sondern eine Position, die Susanne Baer selbst flammend vertritt (siehe "Frauenquote"), weil sie der Auffassung ist, dass es Wissenschaft, Qualität und sowas gar nicht gibt, und man an Frauen keinerlei Qualitäts­ansprüche stellen dürfe, weil jeglicher Qualitäts­anspruch mann­orientiert und nur frauen­ausgrenzend sei.» [45]
Zitat: «Wer so intensiv Feminismus betreibt, steht unter dem dringenden Verdacht, gar nichts zu haben und zu können. Wer sich permanent geringgeschätzt und nach männlichen Kriterien als minderwertig eingestuft fühlt, und sich ständig darüber beklagt, sollte mal darüber nachdenken, ob er mit dem Gefühl vielleicht einfach richtig liegt und das womöglich gar nicht an den Kriterien liegt, sondern daran, dass man nichts kann und nichts leistet. Und wer wie Baer die Abschaffung jeglicher Qualitäts­kriterien für Frauen fordert, der provoziert geradezu die Frage, ob so jemand, der keine alternativen Kriterien findet, nach denen er was leistet, vielleicht in seiner Leistung so bei Null liegt, dass es einfach keine Qualitäts­kriterien gibt, die zu einem anderen Messergebnis als eben Null führen würden.» [45]
Zitat: «Ich persönlich habe ein Problem damit, mir in Grundrechte­sachen von einem Richter Urteile sprechen lassen zu müssen, der seine Freizeit damit verbringt, Unverständnis gegen meine Lebensform zu äußern, sie sogar zu bekämpfen und mir permanent Vergewaltigung vorzuwerfen. Und Gegenstand von - auch von Baers - Gender und Queer ist, jegliche Heterosexualität als gewaltsame Vergewaltigung der Frau darzustellen, selbst bei einvernehmlichen oder von Frauen ausgehendem Sex, weil man heterosexuellen Frauen pauschal abspricht, überhaupt noch frei entscheiden und ein Einverständnis abgeben zu können. Wie will jemand Verfassungsrecht sprechen können, der nach seinem Weltbild alle Männer ausnahmslos für Vergewaltiger und alle heterosexuellen Frauen für nicht mehr zurechnungs- und selbst­bestimmungs­fähig hält?» [45]
Zitat: «Baer macht zwar auf Professorin, betreibt aber keine Wissenschaft, sondern nur Politik. Der geht es um gar nichts anderes als um feministische Politik. Und deshalt tut sie genau das, was ein Verfassungs­richter nicht tun darf, nämlich das Amt zu missbrauchen, um seine Politik zu machen. Richter sollen Recht sprechen.» [45]
Zitat: «Baer bedient sich auch nicht der Wortwahl der Juristen. Alles, was ich von Baer gesehen habe, stinkt inhaltlich - von der Wortwahl und den Formulierungen - nach Soziologie. Alles, was ich von ihr an Aktivitäten gefunden habe, war - soweit sich das überhaupt einem Fach zuordnen ließ - soziologisch. Ich hatte durchgehend den starken Eindruck, es mit einer Soziologin zu tun zu haben, die sich bei den Juristen versteckt. Was ja auch der bekannten feministischen Taktik entspricht, sich in den feministischen Brandherden und Inkubatoren wie Philosophie, Soziologie, Kultur­wissenschaft, Politik­wissenschaft zu züchten und zu tummeln, sich aber die Professuren anderer Fächer wie eben Jura, Physik, Informatik unter den Nagel zu reißen, und dann doch wieder nur in den soziologischen Kreisen zu sitzen und ihr formales Fach zu ignorieren.» [45]
Zitat: «Wenn man keinen Qualitäts­an­forderungen genügen kann, müssen eben die Anforderungen böse und frauen­feindlich sein. Ich hatte da beim Lesen feministischer Literatur immer wieder denselben Gedanken: Wenn da im Kopf nichts anderes drin ist, als Frau zu sein, ist die unausweichliche Konsequenz, jede Kritik als gegen die Eigenschaft Frau gerichtet aufzufassen.» [45]
Zitat: «Durch das Ansinnen, Frauen jeder Qualitäts­bewertung zu entheben und Stellen und Posten (auch Vorträge) nicht mehr nach Leistung, sondern nach Quote zu vergeben, haben sich Frauen gewaltig ins eigene Knie geschossen. Denn wo es keine Leistungs­kriterien mehr gibt, gibt es zwar keine Leistungs­an­forderungen mehr, aber auch keine Feststellung und Messung tatsächlicher Leistungen. Frauen wollten unbedingt wie Dummchen behandelt werden, und sie haben genau das bekommen, was sie wollten. Ein Vortrag einer Frau auf dem Juristentag ist belanglos, unbeachtlich, nicht erwähnenswert. Ein Quoten­vortrag eben, mehr nicht. Und wer meine Sichtweise anzweifelt: Feministische Forderungen, für jede Art von Forum eine Geschlechter­quote durchzusetzen, gibt es genug. Die wollen das so haben, dass man sie zur Pflicht­aus­stattung reduziert und hinstellt wie 'ne Stehlampe.» [45]
Zitat: «Bei Feministinnen ist eine "kluge Argumentation" eine opportunistische, die im Sinne des Begriffs der "feministischen Theorie" letztlich eine willkürliche Behauptung oder auch Lüge ist, die am effektivsten zum gewünschten Erfolg führt. Im wissenschaftlichen Sinne können Lüge und Betrug nie eine "kluge Argumentation" sein. Im feministischen Sinne sind sie es durchaus, wenn sie zum Erfolg führen.» [45]
Zitat: «Baer lehnt jedes geschriebene Recht, jede gleichartige Rechtsanwendung, mit der Begründung ab, dass jedes Recht am Mann ausgerichtet wäre. Sie fordert, dass für Frauen immer Sonderrecht gilt.» [45]
Zitat: «Hadmut Danisch hatte eine steile Verfassungs­beschwerde zum Promotions­recht eingereicht, die bei Baer auf dem Tisch landete. Das wäre eine riesige Chance gewesen, sich gleich zu Beginn ihrer Richterschaft als Wissen­schafts­rechtlerin zu profilieren. Mit dieser Verfassungs­beschwerde hätte man das Hoch­schul­recht umkrempeln und (insbesondere nach den Plagiats­affären) das wichtigste und folgenreichste Urteil sprechen können, das es bisher im deutschen Verfassungsrecht (und soweit ich den Überblick habe, auch international) gab, an dem sich (wie sie das nicht selten tun) auch ausländische Gerichte, etwa Schweiz und Österreich orientiert hätten. Baer hätte sich damit enorm profilieren können. Was aber macht sie? Nicht zur Entscheidung angenommen. Ohne Begründung.» [45]
Zitat: «Wenn man [in die Verfassungsbeschwerde[wp]] gleich vorne reinschreibt, wie ich es getan habe, dass man einheitliche und gesetzlich definierte Anforderungen und Leistungs­maßstäbe für alle Promotionen haben will, dann wirft jemand wie Susanne Baer sowas gleich in den Müll ohne auch nur irgendwie zu lesen, worum es geht. Denn sie vertritt ja in ihren Schriften vehement die Auffassung, das "gleiches Recht für alle" per se ungerecht und frauen­ausgrenzend wäre, und damit gebrochen werden muss, weil nach ihrem Bild von "Gerechtigkeit" für jeden, insbesondere Frauen und Homosexuelle, Sonder- und Invidual­recht gelten muss. Sie weiß also schon beim bloßen Lesen der Titelseite, dass das gegen ihre Ideologie und ihre Interessen verstößt, ohne überhaupt noch lesen zu müssen, worum es eigentlich geht.

Sie muss also gar nichts gelesen oder verstanden haben, was nach den Anträgen der ersten beiden Seiten noch kam.

Und sie hat es auch nicht, denn im laufenden Rechtsstreit vor dem VG Berlin, in dem die HU, wie sie selbst bestätigt, mehrfach Auskünfte von Baer eingeholt hat, keinerlei Wissen davon, was Prüfungsrecht ist und was dessen Grundlagen sind. Das heißt, dass sie sich noch nie mit Prüfungsrecht im Allgemeinen und meiner Verfassungs­beschwerde im Besonderen befasst haben kann, denn da steht das alles drin. Ich habe mich ja ausdrücklich auf die bestehende Rechtsprechung des BVerfG[wp] bezogen.» [46]

Zitat: «Liest man ihre Schriften, muss man dazu zur Vermutung über vier Ursachen kommen.
  • Die erste ist, dass sie schlichtweg zu blöd ist, um so ein Ding zu wuppen. Das muss man nämlich begründen können und sich damit mit "richtigem" Verfassungs­recht und nicht nur mit Opfer­geschwurbel auskennen.
  • Der zweite ist, dass sie dazu einfach nicht die Eier hat. Denn damit hätte man sich gegen die Hochschulen und die korrupte Professoren­schaft durchsetzen müssen. Baer hat zwar eine große Klappe, aber an verschiedenen Stellen ihrer Texte findet man Hinweise auf enorme Versagens­ängste. Sie wurde wohl früher für Fehlleistungen ausgelacht und hat das anscheinend nie verwunden. Die hat nicht den Mumm, sowas durchzusetzen, und hätte viel zu viel Angst davor, dass sie etwas falsch macht. Die macht nur solchen Mainstream, bei dem es politisch verboten ist, dagegen zu sein. Lesben­terror und Frauen­rechte sind da in Ordnung, weil heute jeder als böse gilt, der Kritik äußert. Da traut sie sich dann. Alles andere, was zu Kritik an Aussagen und Fähigkeiten führen könnte, meidet sie.
  • Der dritte Grund ist, dass sie es schlichtweg nicht kann. Für Prüfungsrecht (für das sie als einzige der Richter zuständig ist) muss man im wesentlichen die Literatur und Rechtsprechung zu drei oder vier Grundrechten beherrschen: Die Berufs­freiheit aus 12 I. Die Forschungs­freiheit aus 5 III. Die Rechts­wegs­garantie aus 19 IV. Und wenn wie hier noch eine Bewerbung um eine Professor dazukommt, der Zugang zum öffentlichen Amt aus 33 II. Das sind die Grundmaterialien, aus denen das Prüfungsrecht gemacht ist. Und wenn man als Verfassungs­richter dafür zuständig ist, muss man die beherrschen. Ich habe aber noch nie irgendwas von ihr dazu gelesen. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie sich jemals damit befasst hat. Denn sie sagt nicht nur nichts dazu, viele ihrer feministischen Forderungen verstoßen dagegen, als habe sie sich noch nie mit unserem Grundgesetz befasst.
  • Der vierte Grund ist, dass sie charakterlich und ideologisch dazu nicht in der Lage ist. Viele ihrer Thesen verstoßen diametral gegen bestehendes Verfassungs- und Prüfungs­recht und sind damit unvereinbar. Sie vertritt lautstark Thesen, sie längst als verfassungs­widrig[wp] eingestuft sind. Prüfungsrecht und Gender-Feminismus schließen einander aus. Wie sie aber selbst schreibt, steht für sie die Ideologie über geschriebenem Recht und damit über der Verfassung. Diese Frau dürfte somit ein Richteramt gar nicht ausüben.» [45]
Zitat: «Die Verfassungs­beschwerde zum Promotions­recht war zulässig und auch inhaltlich sorgfältig begründet, und die Grundrechts­verletzung enorm. Ein öffentliches Interesse war gegeben und die Sache weit über den Einzelfall hinaus wichtig. Und das Bedürfnis an Grund­rechts­schutz war weitaus höher als bei vielen anderen Beschwerden, die das Bundes­verfassungs­gericht angenommen hatte. Aber Baer hat sie nicht angenommen. Baer gibt nur vor, Verfassungsrecht zu gewähren. Tatsächlich ist sie nur als Saboteurin auf dem feministischen Kriegspfad gegen die Verfassung. Von der sie selbst angekündigt hat, sie subversiv unterwandern und ihre Ideologie darüber stellen zu wollen.» [45]

Forschungsmafia

Dieses Blog [forschungsmafia.de] ist im Oktober 2009 als Ausgliederung der Themen rund um unlautere Wissenschaft aus meinem persönlichen Blog unter danisch.de entstanden. Was ursprünglich nur als ein gelegentliches Thema von vielen gedacht war, hat sich dann doch in einem solchen Umfang gemausert, daß ich die Artikel in ein separates Blog ausgelagert und dem Ding einen neuen Namen gegeben habe.

Auch die Beobachtung, daß die Zustände an den Universitäten in Deutschland immer schlimmer werden, daß Betrug, Schwindel und Korruption[wp] immer mehr zum Berufsbild deutscher Wissenschaftler gehören, und daß wir uns in der Metamorphose von der Demokratie (oder was auch immer) in den Korruptions­staat mit immer flächen­deckenderer, immer offenerer, immer mehr gesellschaftlich gebilligter Korruption befinden, läßt mich vermuten, daß das Blog auch weiterhin sowohl Leser als auch "Brennstoff" finden wird.

Eine Kriminalitätsform bildet sich

Sagen wir's mal deutlich: So mancher Bereich Deutscher Wissenschaft und so mancher Lehrstuhl an deutschen Universitäten kommen nicht mehr weit hinter Prostitution und Drogenhandel. Abschreiben und Plagiieren sind nur die Einstiegs­drogen, verhalten sich zu Korruption wie Haschisch zu Heroin. Die Befähigung und die Bereitschaft zu Betrug, Schmier­geld­geschäften, Hochstapelei und Vettern­wirtschaft sind für die Hoch­schul­karriere inzwischen eine viel wichtigere Zutat geworden als die wissenschaftliche Befähigung und Redlichkeit.

Im Forschungs- und Hochschul­bereich gibt es Geld. Viel Geld. Jedes Jahr Milliarden aus Steuer­geldern, dazu riesige, schwer abzuschätzende Drittmittel, Honorare, Schmiergelder aus der Wirtschaft und anderen Quellen. Es locken gutbezahlte Beamten­stellen auf Lebenszeit ohne feste Dienstzeiten, ohne Vorgesetzte, ohne konkrete Anforderungen, dafür mit Freizeit und - je nach Fach - Dienstreisen an die schönsten Orte der Welt, einschließlich längerer Auslands­aufenthalte. Dazu reichhaltige Titel, Grade und anderes Lametta am Namen, mit erheblichem Ansehen in der Bevölkerung und unverhältnis­mäßig hohem Einfluß auf Öffentlichkeit, Politik, Rechtsprechung, Medien. Wer "Doktor" heißt, hat Recht, und wer "Professor" heißt, ist ein Gott, unfehlbar.

Zustände, die in einer unseligen Wechsel­beziehung zur Kriminalität stehen: Einerseits ziehen sie Charaktere an, die zu einer sehr elastischen Auslegung von Spielregeln neigen, andererseits verstärken sie kriminelle Wesenszüge, weil man ein Umfeld geschaffen hat, in dem der Kriminelle jeden Vorteil gegenüber dem Ehrlichen hat. Der kriminell arbeitende (Schein-)Wissen­schaftler kommt zu weitaus mehr Veröffentlichungen, Auszeichnungen und Drittmitteln als der Ehrliche, den einzigen Qualitäts­währungen im Hochschul­umfeld, und zudem zu mehr Geld in der Tasche. Wir haben eine Situation wie im Radsport vor dem Doping-Crash oder im Finanz­wesen vor der Finanzkrise: Wer dopt, wer absurde Produkte verkauft, der radelt den anderen davon. Der Ehrliche radelt hinterher, gilt als Versager.

Dazu kommt eine strukturell bedingte Unfähigkeit zu solidarischem, ehrlichen Handeln[ext], die zu einer Zersetzung der sozialen Fähigkeiten - und wissenschaftliche Ehrlichkeit ist letztlich auch eine soziale Fähigkeit - führt. Der Karriere­weg im Hochschul­bereich beizt förmlich alle ehrlichen seriösen Wesenszüge ab. Übrig bleibt entweder gar nichts oder das, was man heute als modernen Professor ansieht.

Dazu kommt eine Entwicklung, die seit etwa Anfang/Mitte der neuziger Jahre eingesetzt hat, die aus zwei Komponenten besteht. Zum einen ist da die Kommerzialisierung von allem und jedem, auch der Wissenschaft. Alles - ob Bahn, Elektrizität, Telefon oder eben auch Universität - muß plötzlich geführt werden wie ein börsen­orientiertes Unternehmen. Inzwischen hat man schon die Bezeichnungen gewechselt, der Rektor heißt nicht mehr Rektor, sondern Vorstands­vor­sitzender. Nur daß die Universität im Gegensatz zur Wirtschaft kein vom Markt bewertetes Produkt erstellen müssen, sondern unabhängig von Qualität und Menge aus Steuer­geldern alimentiert und Professoren auf Lebenszeit verbeamtet werden. Sie benehmen sich wie ein Konzern, aber tun nur so als ob. Unter der Haube wollen sie Behörde bleiben.

Die andere Komponente ist der Wegfall jeglicher Kontrolle und eine faktisch nicht mehr existierende Bindung an geltendes Recht. Universitäten können heute in manchen Bundesländern tun und lassen, was sie wollen. Disziplinar­vorgesetzte gibt es nicht mehr, die Staatsanwaltschaften sind politisch partiell sediert. Während die Politik auf der einen Seite schreit, daß das Internet kein rechtsfreier Raum sein dürfe, hat man auf der anderen Seite leise und klamm­heimlich die Universitäten völlig aus dem Rechts­system gehoben und zu einem Korruptions­experimentier- und -spielplatz gemacht. Hier wird die Korruption ausgebrütet, die in den nächsten 5 bis 20 Jahren zur Staatsform werden soll.

Manche bezeichnen diese Entwicklung als Neoliberalismus.

Wissenschaftszirkus - Elfenbeinturm

Voraussetzung und eine Ursache des Problems ist, daß sich die Universitäten jeglicher objektiver und weltlicher Bewertung entzogen haben. Sie haben sich eine völlig eigene Welt von Bewertungskriterien und -verfahren geschaffen, mit denen sie zuverlässig ausschließen, nach irgendwelchen äußeren Kritieren bewertet zu werden. Man bewertet sich selbst. Je höher in der Hierarchie man steht, desto selbster bewertet man sich.

Das führt zu dem monströsen Effekt, daß in der Universität Leistungen in der Außenwelt als wertlos gelten, während selbst geringste inner­universitäre Leistungen, ja schon das völlig leistungs­freie steuer­bezahlte Dahin­existieren als solches, absurd über­bewertet werden. Das hängt auch mit einer chronischen Leistungs­armut an den Universitäten zusammen. Abgesehen von einigen wenigen spektakulären Entdeckungen in einigen wenigen Fächern herrscht da im Forschungs­bereich ein großes Leistungs­vakuum. Der Durch­schnitts­wissen­schaftler verfilzt in seinem Alltag, ohne jemals ernstlich etwas zu leisten oder jemals nennenswerten Leistungs­anforderungen gegenüber zu stehen. Ähnlich wie das Immunsystem, das in hygienischer Abwesenheit von Bedrohung Über­reaktionen auf kleinste Reize in Form von Allergien hervorbringt, ähnlich wie das Rauschen eines bis zum äußersten Anschlag aufgedrehten Verstärkers dröhnt die universitäre Eigen- und Gegen­seitig­keits­lob­maschinerie schon beim kleinsten Hauch einer Leistung hoch. Sich selbst und sich gegenseitig zu loben, auszuzeichnen, zu feiern, zu ehren ist ein wesentlicher Bestandteil des wissenschaftlichen Lebens. Wo gibt es noch eine Branche, die sich selbst andauernd und ständig in so vielen Fest- und Feier­stunden preist und rühmt? Und wo gibt es eine Branche, die gleichzeitig so wenig tatsächliche Leistungen aufzuweisen hat? Die Verstärker sind so weit aufgedreht, daß schon das thermische Rauschen zu karriere­fördernden Leistungs­spitzen hochgejubelt wird.

Die Folge ist, daß es an der Universität kaum noch echte Qualifikationen gibt. Die meisten Professoren, die im Universitäts­umfeld als Fachleute für ein Gebiet gelten, sind nicht durch Wissen und Können, sondern durch Konsens und Selbst­ernennung zum Experten geworden. Weil es niemand nachprüft und es keine echten Anforderungen gibt, kann sich ein Professor immer als Koryphäe für alles ausgeben. Professoren vieler Fächer sind von heute auf morgen immer führende Wissenschaftler für das, wofür es gerade Geld gibt.

Ich habe es selbst in einem Berufungs­verfahren zu einer Professur zum Thema IT-Sicherheit erlebt, daß man jemand, der das Fach nie erlernt hat, der noch nie ein Sicherheits­system gebaut und noch nie Feind- und Angreifer­kontakt hatte, der Grund­begriffe nicht beherrscht, der sich nie mit mehr als einigen wenigen Randbereichen befaßt hat, der sich einfach nur als Universitäts­mitarbeiter selbst zum Sicherheits­spezialisten ernannt hat, für höchst­qualifiziert hielt, während man bei einem externen Konkurrenten 10 Jahre echte Berufs­erfahrung nicht nur wertlos, sondern sogar als unerwünscht einstufte. Schwindel und Hochstapelei sind keine vereinzelten Ausnahme­erscheinungen, sondern der Regelfall. Der befähigte Professor, der sein Gebiet tatsächlich kennt und darin erfahren ist, ist in vielen Fächern die seltene Ausnahme. Eine ganze Reihe von Professoren hat kaum Ahnung von ihren angeblichen Fachgebieten und lebt allein von der übersteuerten Selbstbewertung, dem Fehlen jeglicher Anforderungen und den Mitarbeitern, die die Arbeit erledigen.

In der Konsequenz hat man sich hoch­manipulative Werte­systeme geschaffen. Der Wert eines Wissenschaftlers wird praktisch nur noch in der Länge seiner Veröffentlichungs­liste, der Menge der Zitate und der Zahl der Auszeichnungen (und neuerdings auch in der Summe der herangeschafften Drittmittel) gemessen. Alles andere wird ausgeblendet. Das Veröffentlichungs­system wird immer hochgelobt, der Peer Review würde Qualität geradezu erzwingen, der Impact Factor[wp] die einzige werthaltige Währung sein.

Bei näherer Betrachtung erweist sich das gesamte Publikations­system als groß­angelegter Schwindel und Korruptions­markt. Da ist nichts, was einer Nachprüfung standhielte.

Die allermeisten wissen­schaftlichen Veröffentlichungen, die den Autor angeblich bis zur Professur und darüber hinaus qualifizieren und allerlei Drittmittel anbringen, sind das Papier nicht wert. Völlig nutzloses Geblubber, oft geklaut, gefälscht, gekauft. Immer mehr der angeblich so heiligen Journale und Konferenzen stellen sich als Fake heraus. Es ist längst kein Geheimnis mehr, daß sich regelrechte Zitier- und Editor-Kartelle bilden, bei denen man sich auf Gegen­seitigkeit zitiert, in Journale aufnimmt, zu Konferenzen einlädt, auszeichnet, ja sogar in Berufungs­vorschläge aufnimmt, um sich so gegenseitig die Veröffentlichungs- und Erfolgslisten aufzuschäumen.

Das ganze System besteht nur noch aus Schwindel und Betrug. Und das ist zwangsläufig, denn wo erst einmal Schwindel und Betrug zu solchen selbst­auf­schaukelnden Kartellen führen, hat der Ehrliche keine Chance mehr, hat keine Aussicht mehr, ein Berufungs­verfahren zu gewinnen. Es ist ein System entstanden, in dem die Täter sich selbst bewerten, in dem die Mafia[wp] die Gesetze diktiert, in dem nur noch der Bock zum Gärtner wird. Es ist ein regelrechter Evolutions­druck entstanden, weil sich der Betrüger vermehrt, der Ehrliche eingeht. Was derzeit in der Wissenschaft passiert ist ungefähr das, was in einem See passiert, der aus dem Gleichgewicht geraten ist und "umkippt".

Ich kenne keinen anderen gehobenen Beruf, an den so wenig greifbare Anforderungen bestehen, und dessen Ausbildung so nebulös und substanzlos ist, wie den des Professors. Es gibt überhaupt keine erkennbare, keine gelehrte, keine abgeprüfte Fähigkeit, die ein Professor beherrschen müßte. Unglaublich viele Professoren können nichts, einfach nichts, haben nie etwas gelernt außer sich in einem korrupten Netzwerk zu bewegen. Wer in einem Supermarkt Wurst verkaufen will, muß mehr lernen und nachweisen als jemand, der in Deutschland auf Lebenszeit hochbezahlter Professor wird und dann Gutachten für Prüfungen, Gerichte, Politik und Wirtschaft schreibt. In der Universität wird Kompetenz nicht erarbeitet oder erlangt, man wird dazu ernannt - notfalls von sich selbst.

Wer erst einmal auf der Beamtenstelle auf Lebenszeit angekommen ist, muß nichts mehr lernen und kann abschalten. Ich kenne bis heute keinen einzigen deutschen Professor (von wenigen Juristen abgesehen), der sich auch nur ansatzweise mal damit befaßt hätte, was ein Prüfer oder ein Sachverständiger zu tun hat. Ich habe Leute erlebt, die es bis zur Emeritierung geschafft haben ohne zu wissen, welche Anforderungen an einen Prüfer gestellt werden oder daß das überhaupt ein rechtlich gebundener Akt ist und daß es Rechtsprechung dazu gibt. Ich habe Professoren erlebt, die als Sachverständige überheblich verkünden, was falsch und richtig sein soll, und keine Ahnung haben, wovon sie reden, nichts erklären, nichts begründen, nichts verteidigen können. Und die das, was sie begutachten, nie gelesen haben. Weil sie glauben, daß sie als Professor völlig willkürlich oder nach Gefälligkeit behaupten können und sollen, was Geld, Gefälligkeit bringt. Nimmt man sie hoch, fallen sie aus allen Wolken, weil sie eine andere Art der "Begutachtung" nicht kennen und noch nie erfahren haben. Viele Fakultäten sind so flächen­deckend inkompetent, daß sich der Hochstapler[wp] seiner Hochstapelei schon gar nicht mehr bewußt wird und sich subjektiv tatsächlich für kompetent hält.

Genauso willkürlich, wie die eigene Überschätzung ist die Unterschätzung der Wissenschaft für alles, was außerhalb der Community, außerhalb der Zitierzirkel steht. Jegliche Kritik von außen wird mit den immer gleichen Worthülsen abgetan, zerredet, ignoriert. Oft wird die Kritik dabei schon damit als gegenstandslos angesehen, daß man den Urheber unerwünschter Kritik als Person für irrelevant und unbeachtlich erklärt. So wie man häufig Professoren mit steigender Reputation als unangreifbar und unfehlbar ansieht, stuft man Außenstehende regelmäßig als unbeachtlich, als un­wissen­schaft­lich, als nicht satisfaktions- und nicht recht­habens­fähig ein, nicht als Person die mit einer eigenen Meinung aufzutreten befugt ist. Wer nicht mindestens Doktor ist, kann aus Sicht der universitären Schöpfungs­lehre mangels akademischer Existenz weder Meinung noch Recht haben.

Ein System, das "richtig" und "falsch" völlig in Willkür und Belieben stellt und jeglicher Argumentation und Nachprüfung den Boden unter den Füßen wegzieht. Was an den deutschen Universitäten stattfindet ist das Gegenteil von Wissenschaft, denn Wissenschaft ist die Suche nach Wahrheit mit objektiven und nach­prüfbaren Methoden. Stattdessen herrschen Willkür, Standes­dünkel, archaische Hierarchien. Das System ist klerikal[wp], es ist feudal[wp], es ist mafiös[wp]. Mit Wissenschaft hat es nichts mehr zu tun.

Zusammengefaßt hat das Problem in Deutschland drei Hauptursachen:

  • Professoren werden zu Beamten auf Lebenszeit ernannt. Sie werden nicht gekündigt, haben faktisch keine Disziplinar­aufsicht, keinen Vorgesetzten zur Leistungs­kontrolle, und werden selbst bei einer Nulllinie in der Leistung über­durch­schnittlich bezahlt. Sie haben keine Dienst­zeiten, können im wesentlichen tun und lassen, was sie wollen, und die wenigen Dienst­pflichten, die sie haben, faktisch von ihren Mitarbeitern erledigen lassen. Die Korruption ist damit initial erzwungen.
  • Man überläßt dem System, sich selbst zu bewerten, sich mit Veröffentlichungen, Zitierungen, Auszeichnungen sich selbst zu bewerten und dabei hoch­korruptive Wertmaßstäbe anzulegen. Man stellt Wissen­schaft­lich­keit generell als unantastbar, als von Außen­stehenden nicht zu hinterfragen hin. System­theoretisch gesprochen hat man das System seiner negativen Rück­kopplung und damit der Voraussetzung für Stabilität beraubt. Die Korruption ist selbstverstärkend.
  • Man gestattet dem System, den eigenen Nachwuchs auszuwählen und sich dabei über jegliches Recht hinwegzusetzen. Die Korruption ist generations­über­greifend fortpflanzend und verstärkt sich durch Evolutions­druck.

Die Auswirkungen auf Ausbildung, Rechtsprechung und unseren ehemaligen technologischen Vorsprung sind katastrophal.

Geldgier und Gelddruck als Leistungssport

Zu alledem kommt eine weitere Komponente als käme Benzin zum Feuer. Der Staat ist pleite und propagiert immer stärker die Korruption als Finanzierungs­modell der Universitäten, so wie ein Zuhälter seine Bediensteten auf die Straße schickt. Es wird inzwischen ganz offiziell die Meinung vertreten, daß Professoren sich - auch unter Zuhilfe­nahme von Korruption - selbst finanzieren sollen und daß Titel­handel zu den gebilligten Einnahme­quellen zählt, wenn der Preis stimmt.

Das Universitäts­system versinkt - politisch gebilligt und gewollt - in einem Sumpf aus Korruption[wp], Gefälligkeits­wissen­schaft, Inkompetenz und Titel­handel. Die Universitäten werden dekadent.
Zitat: «Ganz am Anfang dachte ich, warum passiert sowas ausgerechnet mir.

Als ich dann die Webseiten zum Prüfungsrecht hatte (vor dem Blog), und ganz viele Hilferufe bekam, damals meldeten sich schon allein telefonisch etwa drei Leute pro Woche, plus E-Mail, habe ich gemerkt, dass das eben nicht nur mir passiert ist, sondern ganz viele Leute in ähnlicher Weise von Professoren und Prüfern akademisch gemeuchelt wurden, und jeder einzelne glaubte, es ginge nur ihm so. Die Medien haben es wieder mal geschafft, jedem, der nicht passt, einzureden, dass er ein isolierter Einzelfall sei und besser die Klappe hält.

Nachdem sich aber Einschätzungen anderer Leute häufen, die das ähnlich wie ich sehen, aber mit dem Unterschied, dass ich das für mich lange Zeit nur auf mich selbst bezogen habe, während die Ähnliches für die gesamte Generation beschreiben, grüble ich, ob das ein generelles Unbill für die weißen männlichen Angehörigen dieser Generation sei.» [48]

Promotionsstreit, Kryptoverbot, Wirtschaftsspionage und die Crypto-AG-Affäre

Als die Universität Karlsruhe ihm 1998 die Durchführung eines Promotions­verfahrens verweigerte, stieß Hadmut Danisch auf einen "grenzenlosen Filz aus Inkompetenz, Korruption, Wissen­schafts­betrug, Gefälligkeits­gutachten, Vetternwirtschaft[wp], Ämter­patronage, Titel­handel und Schmier­geld­geschäften". Er beschrieb seiner Dokumentation mit dem Titel Adele und die Fledermaus die Universität als eine "Fassade aus Gefälligkeiten, Schweigen, Zitier- und Lob­kartellen, genannt Reputation, aus vorgeblich hoher Wissen­schaft­lich­keit, aus universitärem Gehabe und aus ritualisiertem Kasten- und Corps-Denken, diesem ganzen Würden-, Titel- und Hierarchie­gebrabbel".[6] Und im Laufe der Jahre, in denen er das Dickicht zu lichten versuchte, wurde ihm immer mehr klar, dass es sich um mehr als eine geplatzte Promotion und eine korrupte Universität handelte. 2015 fragte er dann in seinem Blog:

Zitat: «Mal so 'ne Frage:

Lacht eigentlich noch irgendwer über meine Behauptung, dass der BND sich in die Kryptoforschung an den Universitäten eingemischt und Forschung abgesägt hat, die das große Abhören gefährden könnten?

Hält das noch jemand für "Verschwörungstheorien"?» [49]

Ein Kommentator meinte dazu:

Zitat: «Würde mich nicht wundern, wenn Du recht hast. Ich warte ja noch darauf, daß Infos zu dem Mord an Tron[wp] rauskommen. Der hatte ja auch an Verschlüsselung gearbeitet. Bei Gründen die Untersuchung einzustellen wie "Selbst wenn wir herausfinden, daß es kein Selbstmord war, lässt es keinen Rückschluss auf die Täter zu" würde mich da auch nichts wundern.» [50]

Und auf die Nachfrage, ob er glaube, dass das auch etwas mit seiner gescheiterten Promotion zu tun habe:

Zitat: «Gegenfrage: Warum sonst wollte man das Gutachten so krampfhaft vor mir geheim halten und was hat der Name eines BND-Direktors der Stelle für Chiffrierwesen im Promotions­gutachten zu suchen? Warum wurde das so geschrieben, als hätte man dem BND nachweisen müssen, die Dissertation ganz heftig abzulehnen?

Und warum hat mir die Universität, die ja meine Dissertation vorgeblich ach so schlecht fand, mir angeboten, dass ich den Doktor mit der schlechtesten Note für die Visitenkarte bekomme, wenn ich fälschlich zugebe, die Fehler gemacht zu haben und mir fürderhin komplett aus Wissenschaft und Forschung heraushalte?

Welche Universität würde sowas machen, wenn sie die Dissertation angeblich für so fehlerhaft hält, wie behauptet?» [51]

Ein anderer Kommentator:

Zitat: «Ich halte das für völlig plausibel. Auch in anderen Naturwissenschaften (bspw. Chemie) gibt es entsprechende Beschränkungen nur für Forscher an deutschen Hochschulen und natürlich auch Verdummung durch gezielte Verbreitung von Falsch­informationen (gern auch über Wikipedia).» [52]
Zitat: «"Verschwörungstheorien" sind nicht als abgewendetes pejorativer Begriff zu sehen, wie er von der CIA gegen die Kritiker der Warren-Kommission lanciert wurde - als wenn es keine Verschwörungen gäbe. Natürlich gibt es Verschwörungen und den tiefen Staat[wp]!

Nach den aktuellen Geheimdienst­skandalen, ist es wohl kaum eine Frage, dass die Kryptoforschung im Verborgenden von Geheimdiensten gesteuert wird und begabte Wissenschaftler wie Sie verhindert werden.» [53]

Zitat: «Vielleicht waren ja die Leute vom BND die einzigen, die Hadmuts Dissertation gelesen und auch verstanden haben. Bei dem Gedanken muß ich schmunzeln.» [54]

Adele und die Fledermaus:[6]

Zitat: «[...] "Adele und die Fledermaus" [wurde] nicht in einem Stück geschrieben, sondern zwischen etwa 1999 und 2008 in ca. 20 Versionen immer ergänzt wurde. Man weiß vorher nicht immer so, wie sich die Sache entwickelt und was man nochmal betonen muss.

Ich wollte 2012 Adele eigentlich abschließen und komplett nochmal durch­sortieren, entrümpeln und aufräumen, sowie um den Abschluss BVerfG ergänzen. Daraus ist dann "Frauenquote" geworden, weil es so viel Neues war und das thematisch so entfernt lag, dass da ein zweites Buch besser war.» [55]

Zu "Was hat der Name eines BND-Direktors der Stelle für Chiffrierwesen im Promotions­gutachten zu suchen?":

Zitat: «Das klingt sehr interessant. Ich habe "Adele" mal nach den Begriffen "BND" und "Bundes­nachrichten­dienst" durchsucht, kann aber beides nicht finden. Solche Dinge bekommt man hier im Blog immer nur am Rande mit. Gibt es dazu auch einen ausführlicheren Beitrag von dir?» [56]
Zitat: «Ich hab's in Adele extra nicht vertieft, weil man mich damals mit sowas als Aluhut-Spinner abgetan hätte. Hätte ich vor zehn Jahren behauptet, der Geheimdienst hätte meine Promotion abgesägt, hätten die mich offiziell für einen durch­geknallten Spinner erklärt und gesagt, dass das ja völlig richtig war, meine Dissertation abzulehnen, weil der "kleine grüne Männchen sieht". Damit hätte ich denen in die Hände gespielt.

Zumal der BND bis vor ein paar Jahren in der Öffentlichkeit auch nicht wahrgenommen wurde, und sich hinter einer Legende der völligen Unfähigkeit und Rück­ständigkeit tarnte. [...]

Erst später, als ich selbst im industriellen IT-Sicherheits­umfeld unterwegs war, habe ich dann mitbekommen, wie stark da abgehört und überwacht wird. Und dann mit von der Leyen und der Kinder­porno­sperre auch gemerkt, wie dreckig und skrupellos die Leute absägen. Letztlich zusammen­gesetzt habe ich das Puzzle auch erst über zehn Jahre nach Ablehnung der Dissertation.» [57]

Bei seiner beruflichen Erfahrung blieb es nicht. Die Crypto-AG-Affäre brachte eine Fülle von Informationen dazu an die Öffentlichkeit.

Inzwischen scheint sich ja herauszubilden, dass für die Schweiz die Omnisec schlimmer als die Crypto AG war, weil die Crypto AG das Ausland, die Omnisec aber die Schweiz selbst abgehört hat.

Und die gehen jetzt nun gerade der Frage nach, wieso es eigentlich zwei, nach außen hin als Konkurrenten wirkende Firmen gab. Was sich eigentlich schon von selbst beantwortet, man kann jemanden psychisch in Sicherheit wiegen, indem man ihm eine Auswahl lässt, weil er dann glaubt, sich selbst für den einen oder anderen Anbieter entschieden zu haben, der ihm besser gefällt. Eigentlich das gleiche Prinzip wie bei Guter Bulle, Böser Bulle.

Sie beschreiben, wie die Firmen entstanden:

Zitat: «Die Spurensuche reicht zurück bis Ende der 1940er-Jahre. Damals machten in der Schweiz zwei Kryptografie-Experten gemeinsame Sache: der Luzerner Edgar Gretener[wp] und der Schwede Boris Hagelin[wp]. Sie entwickelten das Telekrypto-Gerät 35. Gretener soll seinem Kollegen und Freund Hagelin sogar die Niederlassungs­­bewilligung vermittelt haben, schreibt der Journalist Res Strehle in seinem Buch "Operation Crypto".

Doch die beiden Männer begannen, sich zu misstrauen. "Hagelin hat den Eindruck, Gretener bürde ihm die Entwicklungs­­­kosten auf und lasse die Erträge bei sich entstehen", schreibt Strehle. Bald darauf hatte jeder seine eigene Firma: Hagelin die Crypto AG, Gretener die Gretag. Sie konkurrierten "um die gleiche Art von Geräten, um den gleichen Markt, die gleichen potenziellen Kunden", wie es ein Geheimdienst­­­kenner ausdrückt.» [58]

Darin ist ein ganz wichtiger Punkt: Hagelin war Schwede, Gretener aber Schweizer, weshalb die Gretag eine "Schweizer Firma" war. Das ist wichtig. Gut merken.

Zitat: «Während die Crypto international gute Geschäfte machte, hatte die Gretag zuerst vor allem im Schweizer Markt die Nase vorn. Sie galt als Haupt­lieferantin der hiesigen Behörden.» [58]

Die einen ins Ausland, die anderen ins Inland.

Gretener hat sich aber 1958 umgebracht und die Firma ging an den Chemie­konzern Ciba-Geigy, der auch nicht recht wusste, was er damit machen sollte, und dem das ganze Geheimdiensttheater dann auch nicht mehr geheuer war.

Das habe aber BND und CIA nicht gepasst, weil die Greta-Geräte zu der Zeit noch ziemlich sicher gewesen seien.

Das Puzzlestück Verleumdungskampagnen

Zitat: «Mit anderen Worten: Gretag blieb während des gesamten Kalten Kriegs unreadable, wie es im Geheimdienst­­jargon heisst: nicht lesbar.

Dies geht auch aus weiteren Dokumenten hervor, die uns vorliegen. Darin steht: "Die grösste Gefährdung ging von einer Schweizer Firma aus, der Gretag in Regensdorf (Schweiz)." Und vier Sätze später: "Die Gretag war tatsächlich zu dieser Zeit die einzige ernstzunehmende Konkurrenz." In den Dokumenten beschreibt ein BND-Mitarbeiter, wie gegen die Schweizer Firma deshalb Verleumdungs­­kampagnen gestartet wurden.» [58]

Ich denke ja immer wieder, so langsam kann mich da nichts mehr schocken, und dann kommt doch wieder so ein Detail, wo mir erst mal der Kiefer runterklappt.

Ich habe doch - vor allem in Adele und die Fledermaus, aber auch hier im Blog - früher oft beschrieben, wie mich die Uni Karlsruhe in alle Richtungen verleumdete.

  • Tichy hatte damals alle Mail mit "danisch" im Header sperren lassen, weil ich so gefährlich war, aber nicht damit gerechnet, dass ich ein Klage­erzwingungs­verfahren zu § 206 StGB gegen ihn durchbekomme.
  • Die Fakultät hatte ja damals über den dubiosen Verein mit dem Hohn-Namen "Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik" in einer Bundestags­anhörung zu Spam[wp] und eben diesem § 206 StGB, wo ich die erste Gerichts­entscheidung durchgesetz habe, zu der Frage, was denn da los gewesen sei, erklären lassen, ich hätte die Universität angegriffen. Blöd halt nur, dass ich direkt dahinter saß und die mich nicht bemerkt hatte.
  • In der Akteneinsicht ist mir ein Schriftstück in die Hände gefallen, allerdings ohne Absender­angabe, wonach man Dritten gegenüber behauptet hatte, ich wäre psychisch auffällig und gestört.
  • Selbst in der Rechtsliteratur - Skript Internet-Recht von Hören, auch irgendsowas im Strafrechts­kommentar von Fischer - dass man mich einfach hätte entlassen müssen (insinuiert, es habe dringende Entlassungs­gründe gegeben) und es dabei notwendig war, die Mail zu sperren. In Wirklichkeit hatte nicht die Uni mir, sondern ich der Uni gekündigt und die hatten versucht, mich zum Bleiben zu erpressen. Und auch danach noch versucht, Druck auf meinen neuen Arbeitgeber auszuüben, dass ich weiter für sie arbeite, also ganz sicher nichts gegen mich gehabt. Und die Mailsperre war ungefähr 5 Jahre später, hatte damit also ursächlich gar nichts zu tun.

Ein regelrechter Verleumdungskrieg.

Ich hatte das damals den dreckigen Charakteren Beths und des Dekans Walter F. Tichy[wp] zugeschrieben, zumal es vorher mindestens zwei andere Fälle gab, in denen Beth abtrünnige Doktoranden, die an andere Hochschulen gegangen waren, zu verleumden versucht hatte, indem er deren neuen Betreuern gegenüber behauptete, die wären alle psychisch krank, die übliche Masche dort. Zumal Tichy ja nun den Vorwurf einer Straftat, des Eingriffes in das Fernmelde­geheimnisses an der Backe hatte, und eine Ausrede brauchte.

Wenn aber der BND schon gegen die Gretag "Verleumdungs­kampagnen" gestartet hatte, wie das deren Masche war, unliebsame - weil seriöse und abhörsichere - Kryptologen und Kryptographie vom Markt zu nehmen, und man mir ja vorher schon gesagt hatte, dass ich den Doktor für die Visitenkarte bekommen könnte, man mich aber aus dem Forschungs­bereich ganz raushaben wolle, und ich deshalb akzeptieren müsse, im ersten Durchlauf durchzufallen und im zweiten Versuch die schlechtest mögliche Note zu nehmen, damit mich garantiert niemand mehr an einer Universität einstelle, dann passt das verblüffend gut dazu, dass der BND die damals noch sichere Gretag mit Verleumdungs­kampagnen überzogen hat.

Und inzwischen frage ich mich sogar, ob die Drohbriefe der Antifa/Indymedia gegen mich, die Verleumdung und der Drohbrief am Arbeitsplatz, die Haus­schmiererei hier[59], die Verleumdungs­zettel hier, die das erklärte Ziel haben, mich vom Bloggen ab- und von der Verfassungsrichterin Baer, die ich im CIA-Verdacht habe, fernzuhalten, wirklich von Linksextremen oder nicht doch vom Staat selbst kommen - von welchem Staat auch immer.

Zitat: «Dass Gretag-Geräte lange "unknackbar" waren, belegen auch Dokumente des Nachrichten­­diensts im Bundesarchiv. Darin finden sich deutliche Hinweise, dass die Chiffrier­­geräte nicht von westlichen Diensten "gelesen werden konnten". Denn noch Ende der 1980er-Jahre versuchte der BND, den Verkauf von Gretag-Maschinen an die DDR zu unterbinden, und intervenierte dabei direkt in Bern, wie Geheim­dienst­­historiker Adrian Hänni[ext] bestätigt.» [58]

Mich wollten sie ja erklärtermaßen auch vom Markt weg haben. Da ging es ja auch darum, dass mich keiner mehr einkauft.

Ich muss mir mal überlegen, ob die Walküre der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik, die mich da vor dem Bundestag verleumdete, das tat, weil Tichy ihr Mist erzählt hatte, oder ob die das direkt vom BND als Auftrag bekommen hatte.

Der Verkauf

Ciba-Geigy war das nicht geheuer, die wollten den - bis dahin sicheren - Laden verkaufen.

Zitat: «Dabei schaltete sich allerdings das Bundes­amt für Rüstung ein. Seine Bedingung: Hochsensible Chiffrier­­geräte durften nicht an beliebige Käuferinnen aus dem Ausland verkauft werden. Der Bund begründete dies mit der gefährdeten "Staats­­sicherheit". Ein neuer Eigentümer müsse aus der Schweiz stammen und mit Schweizer Kapital finanziert sein. Auch das Personal müsse unverdächtig sein, keinen Migrationshintergrund haben.

100 Prozent Swissness war also gefordert. Gewährleisten konnte dies die Argonium SA, ein Genfer Hightech­­konsortium. Hier fand das Problemkind der Ciba-Geigy im April 1987 eine neue Heimat. Mit neuem Namen: Omnisec.» [58]

Das ist hochinteressant, denn als Lieferant der Schweiz sollte die Gretag/Omnisec rein schweizerisch bleiben.

Zitat: «Doch schon bald bildeten sich Verbindungen ins Ausland. Die Argonium war selbst nur einen Monat zuvor gegründet worden - von Anwalt Urs Ingold, der für den militärischen Nachrichten­­dienst, Untergruppe Nachrichten­­dienst und Abwehr, gearbeitet haben soll. Er war der erste Eigentümer von Omnisec und taucht auch in den Minerva-Dokumenten der CIA auf.

Anzeichen für ausländische Einfluss­nahme finden sich im Handels­­register. Bis ins Jahr 2000 wurden insgesamt 20 Millionen Franken an Aktien­kapital von der Briefkasten­­firma Torcross Holding N. V. mit Sitz auf der Insel Curaçao in die Omnisec eingeschossen. Die Dokumente dazu unterzeichnet hat ein US-amerikanischer Anwalt: Donald G. Glascoff. Er arbeitete damals für die New Yorker Anwalts­­kanzlei Cadwalader, Wickersham & Taft. Ihr werden laut der WOZ "exzellente Verbindungen zu US-Geheim­diensten" nachgesagt.

Je nach Quelle übernahm Beat "Bert" Bettschart Omnisec schon kurz nach der Gründung oder erst nach dem Tod des vorherigen Inhabers Urs Ingold. Bettschart blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2002 Eigentümer, die letzten drei Jahre auch Verwaltungs­rats­­präsident. Bettschart hatte ein eigenes Büro, besuchte Kunden - und lebte gleichzeitig mit seiner Frau und sechs Kindern in den USA.» [58]

Bingo.

Denn wenn die Omnisec rein schweizerisch aussehen sollte, dann war Ueli Maurer der perfekte Kandidat. Denn der war ja Kryptologe von der ETH Zürich[wp], wurde als Postdoktorand in den USA in der CIA-Hochburg Princeton[wp] kurz aufgebügelt, und dann gleich bei ETH und Omnisec eingepflanzt. Original schweizerisch, wie verlangt:

Zitat: «Im Sommer treffen wir einen ehemaligen Mitarbeiter der Firma. Während wir draussen an der Sonne sitzen, greift der Mann, der anonym bleiben möchte, immer wieder in seine Akten­tasche und holt durchsichtige Plastik­mappen mit Firmen­­unter­lagen hervor. Dazwischen zündet er sich eine Zigarette an.

Wir fragen ihn: Was machte die Omnisec besser?

Seine Antwort: Die Firma war 100 Prozent schweizerisch. Wir alle waren Schweizer. Deshalb wurde uns vertraut.

Tatsächlich setzte die Omnisec in ihrem Marketing voll auf den Schweiz-Faktor. Mitarbeitende, Verwaltungs­räte, Eigentümer: Alle waren aus der Schweiz. Auf der Firmen­­website: ein Foto des Matterhorns. Dazu der Verkaufs­slogan: Keep Your Secrets Secret - halte deine Geheimnisse geheim. [...]

Für die Swissness des Personals sorgten regelmässige Checks: "Selbst die Putzfrau musste sich einer Genehmigung unterziehen", sagt Jürg Lindecker, Firmen­chef bei der Omnisec von 1995 bis 2001. Die Generalstabs­­abteilung führte Kontrollen durch, ob alle Geheim­haltungs­­regeln eingehalten wurden. Ein Journalist der "NZZ am Sonntag" beschrieb Omnisec 2014 in einem Firmen­­porträt als "ein typisch schweizerisches KMU mit 55 Mitarbeitern".

Die Swissness verkaufte sich ausserordentlich gut. Von der Gretag hatte die Omnisec einen soliden Behörden­­kunden­stamm aus der ganzen Welt geerbt.» [58]

Sah alles nach original schweizerisch aus, aber die Fäden zogen und die Finanzen zahlten die Amerikaner.

Zitat: «Und da waren die Leaks von Edward Snowden, der 2013 das wohl grösste Überwachungs­­programm des US-Geheim­diensts NSA offenlegte. Die Empörung darüber liess die Nachfrage nach Hoch­sicherheits-Hardware "Made in Switzerland" nochmals ansteigen, schrieb die "Weltwoche".» [58]

Hähähähä.

Zitat: «War die ganze Swissness bei Omnisec - das Matterhorn, die Personal­checks, die Nähe zur Armee - am Ende bloss eine perfekte Tarnung? Sind die Schweizer Behörden ihrer "eigenen" Kryptofirma auf den Leim gegangen?» [58]

SafeNet

Noch ein Gag am Rande:

Zitat: «Viele Medien insinuierten, dass die Liquidierung der mittlerweile "amerikanischen" Gretag - der neue Besitzer war die Firma SafeNet, gegründet von zwei ehemaligen NSA-Ingenieuren - im Jahr 2004 dazu führte, dass Omnisec alle beliebten Gretacoder-Patente erbte und damit auch ins Visier der CIA geriet.» [58]

Ich hatte doch neulich die Frage nach der Sicherheit von Yubikeys gestellt[ext], die von einer schwedisch-amerikanischen Firma hergestellt werden. Also eigentlich gar nicht vertrauenswürdig sein können.

Und darin hatte ich beschrieben, dass ich früher noch die Aladdin eToken verwendet hatte, um Schlüssel sicher abzulegen. Und die wurden von SafeNet aufgekauft und waren seither nicht mehr so ohne weiteres zu kaufen. Wenn SafeNet von NSA-Leuten gegründet wurde, ist alles klar.

Ueli Maurer

Zitat: «Ungeklärt in der Omnisec-Affäre ist auch die Rolle der ETH. Bekannt ist, dass ETH-Professor Ueli Maurer von 1988 bis 2015 als Omnisec-Berater fungierte. Besonders wichtig war diese wissen­schaftliche Mitarbeit für den ehemaligen CEO Jürg Lindecker, da für ihn als klassischen Ingenieur das Thema Verschlüsselungs­­technik "ein Buch mit sieben Siegeln" gewesen sei. Ueli Maurer und Omnisec-Gründer Pierre Schmid haben auch ein gemeinsames wissenschaftliches Paper verfasst.

Die ETH soll aber auch generell eng mit der Omnisec zusammen­gearbeitet haben. In mehreren Produkt­­broschüren, die der Republik vorliegen, wird die Kooperation der Omnisec und der Hochschule betont.

Eine ETH-Medien­sprecherin sagt dazu, diese Passage aus der Werbe­broschüre sei der ETH Zürich wie auch Professor Ueli Maurer nicht bekannt gewesen: «Sie ist inhaltlich irreführend und ist von der ETH nicht autorisiert worden.»

Maurer äusserte sich gegenüber der Republik ausführlich in einer schriftlichen Stellung­nahme. Darin erklärt er, er sei in den 2000er-Jahren von Omnisec gebeten worden, einige von der Firma entwickelte Algorithmen auf deren Sicherheit zu untersuchen: "Ich fand nach eingehender Prüfung keine Schwach­stellen." Als Berater sei er aber nicht in die Produktion der Geräte von Omnisec involviert gewesen und wisse auch nicht, wie diese Algorithmen in Produkten eingesetzt worden seien.

Interessant ist Maurers Antwort auf die Frage, ob er in Verbindung mit Geheim­­diensten gestanden sei: "1989 wurde ich in der Tat vom amerikanischen Geheim­dienst kontaktiert. Diese Kontakt­­aufnahme startete unauffällig auf der Ebene eines wissen­schaftlichen Diskurses. Im Lauf der Diskussion eröffneten mir die NSA-Kontakte, dass sie mit Omnisec zusammen­­arbeiten möchten. Ich erklärte, keinerlei Einfluss auf Omnisecs Produkte zu haben und dass ich Manipulationen nicht mittragen würde."» [58]

Und plötzlich wird Ueli Maurer da zur zentralen Dreh- und Angelfigur des inner­schweizerischen Abhörskandals.

Und die Moral von der Geschichte:

Zitat: «Das alles gäbe mehr als genug Stoff für eine vertiefte Aufarbeitung durch eine Parlamentarische Untersuchungs­­kommission (PUK).

Wenn die Politik denn wollte.» [58]

Das ist eigentlich so die Idee hinter der Presse, dass die anders will als die Politik.

Wobei natürlich die große Frage ist, ob die Schweizer Politik überhaupt so wollen darf, wie sie wollen könnte. Denn wenn man den ganzen Sermon erst mal kennt, ist einem schon klar, dass die Amerikaner und die Deutschen der Schweiz schon einheizen würden, wenn da noch was aufgeklärt würde.

Und genau das ist der Grund, warum wir hier in Deutschland keine Presse haben.

Und ich würde so gerne meine BRD-Stasi-Akte einsehen.
- Hadmut Danisch[60]
Es scheint, als sei die Omnisec-Affäre zwar vom Umfang etwas kleiner, weil die wohl eher ins Inland als ins Ausland geliefert haben, aber umso brisanter. Denn da heißt es, der Bund (Schweiz, nicht Deutschland) habe die Hintertüren bemerkt und nicht reagiert, das einfach laufen lassen. [...]

Und nun?

Ich will's mal so sagen:

Eine reine Weste hat da gar niemand, die Deutschen nicht, die Schweizer nicht, die Amerikaner nicht.

Mir gefällt aber im Moment, dass es wenigstens in der Schweiz Leute gibt, die daran arbeiten, das aufzuklären und das öffentlich zu machen. In dieser Hinsicht finden sie mein Wohlwollen und meine Sympathie, und das dann auch nicht ganz uneigennützig, denn die Sauerei mit meinem Promotionsverfahren hätte ich schon ganz gerne noch geklärt.

Und die Schiene Wolfgang Schäuble - BND[wp] - Otto Leiberich - Crypto AG/Omnisec - NSA/CIA - Ueli Maurer/ETH Zürich[wp] - Promotions­verfahren - deutsches Bundesverfassungsgericht ist natürlich für mich die Mutter aller Themen.

Und das verfestigt sich gerade zu einem zentralen, zusammenpassenden, historischen, riesigen, plausiblen Ding.

Und deshalb stehe ich den Schweizern in dieser Sache mit allem, was ich weiß, kann und habe zur Verfügung, auch wenn ich da nur eine Randfigur bin. Mal einfach so eine Frage

Wer hätte jemals von einer Dissertation, von einem Promotions­verfahren gehört, das einen so intensiven Geheimdienst­bezug hat und in dem so viele Geheim­dienst­figuren und Geheim­dienste die Finger drin hatten?

Alle anderen Doktoren der Informatik, die ich kenne, darunter viele in meinem direkten Freundeskreis, ärgerten sich alle über die Druckkosten für die Veröffentlichungs­exemplare, weil sie genau wussten, dass es niemals irgendwer lesen wird. Viele hätten sich so gefreut, wenn wenigstens einer mal ihre Dissertation gelesen hätte, manche waren froh, dass es niemand getan hat, nicht mal die Prüfer.

Ich bin zwar der einzige Informatiker, den ich kenne, der die Promotion nicht geschafft hat, aber es dürfte wohl die interessanteste Promotions­angelegenheit der deutsch­sprachigen Informatik sein. Immerhin das.

Sagen wir es so: Hätte ich bestanden, hätte sich (außer Leiberich) wirklich niemand für meine Dissertation interessiert. Wäre in der Bibliothek verstaubt und zu Staub zerfallen wie alle anderen.

Hätte ich mir damals nicht vorstellen können, dass ich 20 Jahre später immer noch damit beschäftigt bin und das noch solche Tiefe bekommt.

Es ist ein überaus seltsames Gefühl, zu entdecken, dass man da irgendwo am Rande so ein kleines Teilchen, aber immerhin beteiligt an einer so großen, historischen, schwer­gewichtigen Angelegenheit war. Ich habe mich ja oft gefragt, warum eigentlich immer wieder und überall Nazis in den Diskussionen auftauchen. Warum wir davon nicht fortkommen. In den 1990ern gab es ja Godwin's Law[wp], wonach jede Diskussion früher oder später immer auf das Thema kommt.

Mittlerweile aber wird mir klar, dass wir über Spionage, Finanzen und am meisten den US-Einfluss und den ehemaligen und immer noch andauernden Besatzungs­status immer noch äußerst eng damit verwoben sind und da jedenfalls unseren Lebzeiten auch nicht mehr rauskommen werden. Dass das Thema nicht endet, weil zu viele Interessen bestehen, dass eben diese Dinge weiter­betrieben werden.

Die noch lebenden Figuren, an denen aus meiner Sicht derzeit der größte Aufklärungsbedarf besteht, sind Ueli Maurer und Wolfgang Schäuble.
- Hadmut Danisch[61]

Juristinnen fordern Frauenquote

Aufgefallen ist mir bei bei [der Moderatorin Sabine Overkämping], dass sie eine altbekannte Rabulistik-Technik anwandte. Sie fing den Satz oder einen neuen Gedankengang immer damit an, dass sie von Gleichberechtigung redete (was ja jeder will), um die Leute auf so einer Zustimmungs­ebene einzufangen, und am Ende des Satzes oder des Gedankengangs kam sie immer so ganz ohne merkliche Richtungs­änderung bei Gleichstellung raus, also dem genauen Gegenteil. Und das nicht nur begrifflich, auch inhaltlich. Es fing damit an, dass Frauen die gleichen Chancen haben sollten, und am Ende stand dann Quote. So richtig fiese, böse, eigentlich auch dreckige Redetechnik. Ministerialrätin im Ministerium für Justiz und Gleich­stellung des Landes Sachsen-Anhalt. Wenn man allein schon den Namen dieses Ministeriums hört. Justiz und Gleichstellung. Als wäre es von George Orwell benannt worden.

Journalisten fallen auf solchen Mist aber rein. Und davon, dass die ach so hoch­qualifizierten Nachwuchs­journalisten darin ausgebildet würden, solche Schweinereien zu erkennen und sich davon nicht einseifen zu lassen, hätte ich auch nichts gemerkt. Die fanden das dort einfach gut.

Nächste Jackie Jones, Präsidentin der europäischen Juristinnen­vereinigung, aus England. Ach, wie amazing ihr Project wäre, wie important ihr Ziel. Erzählte ganz viel darüber, wieviele Fragen man den Unternehmen gestellt hätte. So viele Fragen. Ganz viele Fragen. Sagte aber komischerweise nicht, was die Antworten waren. Die glauben irgendwie, wenn sie Fragen stellten, hätten sie ihre Arbeit geleistet. In gewisser Weise haben sie damit sogar Recht, denn die EU-Fördergelder bekommen sie ja leistungs­unabhängig. Da reicht es tatsächlich, einfach ein paar Fragen zu stellen.

Dann die Ministerin für Justiz und Gleichstellung, Kolb. Die Quote müsse erhöht werden. Dazu brauchen man Strategien. Die sei, dass Frauen auch Netzwerken können. (Hört sich für mich an wie, Männer sind zwar korrupt, aber wir können noch viel korrupter...) Beklagte sich mal darüber, dass bei irgendeiner Veranstaltung frauen­feindliche Bemerkungen gefallen wären, die "an dieser Stelle unangebracht" waren. Leider konnte man keine Zwischen­fragen stellen, sonst hätte ich mich erkundigt, an welcher Stelle man frauen­feindliche Bemerkungen vortragen könne, wo sie angebracht wären.

Und dann ihr Slogan. Die Frauenquote sei das Thema des 21. Jahrhunderts. Toll. Das Thema des 21. Jahrhunderts mitten in Berlin, und wer kommt? Ein Blogger und ein Männerrechtler. Da bin ich ja mal auf deren andere, weniger wichtige Themen gespannt. Da muss ich aber vorher Baldrian nehmen, damit ich bei deren Brüller-Themen keinen Herzkasper bekomme.

Meine Güte, war das eine Diskrepanz zwischen Selbst­einschätzung und Realität. Keine Sau kommt, und die bilden sich ein, das wichtigste Thema des 21. Jahrhunderts zu bauen. Krieg? Unwichtig. Klima­erwärmung? Uninteressant. Energie­versorgung? Männer­spielkram. Resistente Krankheiten? Nie gehört. Welternährung? Ach was. Informations­technologie? Ist doch da. Nein, alles bedeutungslos. Die Frauenquote sei das Thema des 21. Jahrhunderts. Und das weiß sie schon 2015. Danach kommt nichts wichtiges mehr.
Was mir noch durch die ganze Veranstaltung auffiel [...]: Mehrere Paradigmenwechsel
  • Früher hieß es gerne, dass Frauen für Firmen so nützlich wären, die Firmen wüssten nur noch nicht, dass sie Frauen brauchen, wollen, lieben. Man würde Firmen doch eine Wohltat tun und sie erretten, wenn man Frauen­quoten durchsetzt. Hörte sich jetzt ganz anders an. Jetzt geht es nur noch darum, dass sie haben wollen. Irgendwo in den Ankündigungen stand, sich zu nehmen, was "Frauen zusteht". Also geht es jetzt gar nicht mehr darum, ob das den Firmen wirklich nutzt, sondern mehr um so eine Zwangsabgabe. Der Tonfall kam bei mir fast so an, als ginge es drum, Firmen banden­mäßig zu plündern.
  • Früher hieß es gerne, Frauen könnten alles, was Männer können, besser. Hieß es jetzt nicht mehr. Irgendwann wurde mal erwähnt, dass Frauen andere "skills" und andere Interessen als Männer hätten, und man Firmen nun einfach dazu bringen müsse, diese skills brauchen zu wollen.

Erinnert mich enorm an die Veranstaltung neulich in der SPD-Stiftung. Die machen ja auch nicht mehr "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" sondern "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit", und wollen dann einfach per Gesetz festlegen, dass Frauenarbeit gleichwertig sei, reden also von wertig und eliminieren den Wert völlig aus der Lohnberechnung.

Etwas flapsig ausgedrückt ist ihr Problem, dass sie das Produkt "Frau" einfach nicht verkauft bekommen. Früher haben sie es damit versucht, dass ihr Produkt baugleich zu dem des Marktführer wäre, die Kundschaft hat aber gemerkt, dass das nicht stimmt. Jetzt tun sie so, als sei es halt ein anderes Produkt, das was anderes kann, aber wenn man das eine kauft, müsse man eben auch ihres kaufen, egal ob man’s braucht oder nicht.

Begründungstiefe und Argumentations­substanz? Wie bei einem kleinen Kind, das mit den Füßen aufstampft und schreit "Ich will, ich will, ich will!". Ministerin, Ministerialrätin, Richterin.
Sie sagten mal, dass Firmen profitierten, weil Frauen die Lösung für das Korruptions­problem seien. Denn die Realität zeige, dass nur Männer in den Vorständen sitzen und damit auch nur Männer an Korruption beteiligt seien, Frauen somit nicht korrupt seien und Korruption ein Männerproblem wäre.

Was doppelt absurd ist.

Einmal, weil der ganze Feminismus-Genderismus faktisch nichts anderes als im großen Maßstab angelegte Korruption ist. Dieses ganze Feminismus-Gegeifer ist nichts anderes, als die mit moralischer Soße gemischte Lust an der Korruption. Schlimmer als die Mafia, denn die Mafia ist sich immerhin bewusst, dass sie gegen das Gesetz verstößt und dass sie korrupt ist.

Aber auch wegen dieser Doppeldenkweise, bei der man bei positiv und negativ empfundenen Eigenschaften völlig unterschiedlich denkt: Sitzen nur Männer in den Aufsichts­räten und leiten Firmen, dann darf man auf gar keinen Fall folgern, dass das männer­typisch sei, das können Frauen mindestens genauso gut, noch viel besser, man lässt sie nur nicht. Geht's aber um Korruption, dann wird daraus plötzlich gefolgert, dass das ganz männer­typisch und männer­spezifisch sei, und aus der faktischen Abwesenheit von Frauen in der Korruption folge, dass sie einfach nicht korrupt seien (und nicht etwa, dass man sie nur nicht mitmachen ließe, sie aber viel besser in Korruption seien).

Darin zeigt sich die Willkürlichkeit des Denkens und Behauptens.
Richterin Pisal [...] wollte [...] mit Zahlen begründen. Die Zahlen seien doch eindeutig, und ich als Informatiker müsse mich doch mit Zahlen auskennen. Es sei doch eindeutig, wenn das zu 100 % Männer wären, das müsse doch was bedeuten.

Wisst Ihr, was schief geht? - Wenn ein Jurist einem Informatiker was über Zahlen erzählen will!

Das Dumm ist nämlich, dass sich Informatiker durchaus mit Zahlen auskennen und sich - zumindest die besseren - nicht mit solcher Sie-müssten-das-doch-wissen-Rhetorik (Rabulistik-Kniff: Sie sind unfähig, wenn Sie nicht meiner Meinung sind!) über den Tisch ziehen lassen. [...]

Ich versuche den Denkfehler mal zu erläutern, indem ich ihn etwas überspitzt wiederhole:

Betrachten wir unseren Luftraum. Da fliegen viele Vögel rum, aber keine Fische. Die Fischquote in unserem Luftraum ist 0 %, die Vogelquote dagegen 100 % (Insekten lassen wir mal weg).
Folgt daraus, dass es die Vögel sind, die mit ihren Seilschaften, Netzwerken und Korruptions­quellen verhindern, dass Fische fliegen können? Sind die Vögel dran schuld, dass Fische nicht fliegen? Bringt man Fischen fliegen bei, indem man Vögel zu einer Quote zwingt?

Man kann so also nicht - man kann es eigentlich nie - aus einer reinen Korrelation auf einen Unterdrückungsakt schließen. Zahlen sind eine beschreibende Statistik, aber keine erklärende Methode. Das geht gar nicht. Lernt man in besseren wissen­schaftlichen Studien­gängen, aber halt nicht in Rechtswissenschaften.


Aber so denken die. Und die ist Vorsitzende eines Strafsenats.

Wehe dem, der an die gerät. Aus was die da Tatsachen schlussfolgert. Und die Verteidiger sind dann auch Juristen, die wissen es dann auch nicht besser. Es ist einfach so. Männer sind schuld. An allem.[63] Frauen sind für nichts verantwortlich, schon gar nicht für sich selbst, aber gehören in die höchsten Vorstände.
Wenn mir Leute mit Ada Lovelace[wp] oder Grace Hopper[wp] daherkommen, erinnere ich sie immer dran, wann die tätig waren, und dass auf die als Vorzeige-Informatikerinnen abzuheben schlichtweg bedeutet, dass es in den letzten 50 Jahren keine erwähnens­werte Informatikerin mehr gab - während zehn­tausende von Männern lauter tolle Sachen produziert haben, Computer erfunden, Internet erfunden und aufgebaut, Mobil­telefone, Twitter, und, und, und.

Überhaupt, wenn man schon auf Zahlen abhebt: Grace Hopper ist eine. Die wichtigen IT-Dinge wie Internet, Linux, meinetwegen auch Windows und so weiter wurden von - weiß nicht - zehn­tausenden, hundert­tausenden, Millionen Männern gebaut. Ist das nicht peinlich, mit einer Grace Hopper dagegen­halten zu wollen, dass Frauen die besseren Informatiker wären?

Ist das nicht überhaupt erbärmlich, wenn man nicht wegen eigener Leistungen, sondern wegen Grace Hopper eingestellt werden will? Im Bewerbungs­gespräch: "Eigentlich kann ich ja nichts, aber nach dem zweiten Weltkrieg gab es in Amerika eine Frau, die war ziemlich gut. Deswegen müssten Sie mich doch auch einstellen!"
Nach der Veranstaltung sprach mich noch eine von der Organisation an: Nein, man wolle auf keinen Fall, dass eine schlechtere Frau einem besseren Mann vorgezogen würde, das wolle man einfach nicht. - Wie bitte!?

Schon mal mit Bandbreiten­management beschäftigt? Man kann eine feste Quote gar nicht durchsetzen, ohne Frauen besseren Männern vorzuziehen. Die haben da überhaupt nicht verstanden, was sie da eigentlich tun. Die leben naiv in einer Traumwelt, wünschen sich was, rechnen nicht nach, kapieren ihre eigenen Forderungen nicht, aber wollen sie mit Gewalt durchsetzen.


Und, das darf man nicht vergessen, das soll eine Journalisten-Ausbildung gewesen sein. Da wird einem dann alles zum Zustand unserer Medien klar.

Wer sich wirklich fragt, warum es in Führungsetagen so wenige Frauen gibt, der muss sich einfach mal so eine Veranstaltung anhören. Dann weiß er es.

Wissen und Können versus Kompetenz

Zitat: «Denn dieser Austausch von "Wissen" und "Können" gegen "Kompetenzen" ist eine links-feministische Aktion. Alles das, was mit Leistung zu tun hat, wird durch Äußerlichkeiten ersetzt, durch ein "sich durchschwafeln". Die Frage zu paraphrasieren statt sie zu lösen. Die berühmt-berüchtigten auf Mädchen zugeschnittenen Mathe­aufgaben, in denen die Lösung schon drinsteht. Das ist die Technik, mittels derer man dafür sorgt, dass Mädchen die besseren Abiturnoten bekommen, um dann per Numerus Clausus mehr Studienplätze zu bekommen. Perfekt für jene Karrierefrauen, die darauf angewiesen sind, dass an allem immer der nächstbeste Mann schuld ist.

[...] wer schon in der Schule nie gelernt hat, ein Problem zu lösen, und dem stattdessen eingetrichtert wurde, dass "Kompetenzen" das Wichtige wären, die Lösung also irgendwo aus der Aufgaben­stellung herauszufummeln, der wird genau solche "Forschung" und solche "Dissertationen" produzieren, nämlich: Abschreiben und Zusammen­schwafeln. Denn genau das und nichts anderes hat man ja unter dem Schlagwort der "Kompetenzen" gelernt und eingetrichtert bekommen. Wissen und Selbstarbeiten wurden als bäh und als patriarchalisch-frauen­unter­drückend abgeschafft, zugunsten besserer und politisch korrekter verteilter Noten.

Dass damit dann solche Leute Karriere machen, die in ihrem Leben nie etwas anderes gelernt haben, als irgendwelche Texte verbal nachzuschwafeln, ist die Konsequenz. Das sind dann die Leute, die zur Diagnose den Patienten fragen, was er denn so hat.

Sagen wir's mal so: Die Rente ist gerettet. Mit solchen Ärzten werden wir nämlich nicht mehr alt. Die Alters­pyramide ist gerettet. Dieselben Leute, die keine Kinder mehr gebären, halten auch die Alten nicht mehr am Leben. Passt also zusammen.

Und was kommt dann am Ende aus solchen Bildungswegen heraus? Frauenstudien! [Danisch stellt eine Studie vor], wonach Kohlefasern[wp] nur Männlichkeits­prothesen seien. [...]

Die Kohlefaser an sich ist nur ein Ersatz für Männlichkeit. Weil Kohlefasern dazu dienen, mittels männlicher Techniken Behinderungen zu überwinden. Außerdem sind Kohlefasern männlichen Freundschafts­verhältnissen vorbehalten, die werten Weiblichkeit herab. Sie stehen für männlichen Wettbewerb.

Beweis: Oscar Pistorius[wp]. Der ist ein Mann. Und er ist eigentlich behindert, kann aber schnell rennen, weil er Kohlefaser-Prothesen hat. Und er hat seine Freundin umgebracht, ist also ein männer­verschwörerischer Misogynist. Das ist nicht mal eine Korrelation, sondern nur eine wilde Koinzidenz, wird aber offenbar als Beweis dafür genommen, dass Kohlefasern vermännlicht und frauen­entwertend sind. Wo die sonst noch verwendet werden, wird gar nicht erst gefragt, sondern auf das reduziert, was man halt im Fernsehen so sieht. Das sind so die Auswirkungen dieses Kompetenz-Gedöns, in dem man nicht mehr lernt oder forscht, sondern nur noch das irgendwie echo­verschwafelt, was einem so vorgesetzt wird. (Würde mich mal interessieren, wie die interpretieren, dass sich Susanne Klatten[wp], eine der reichsten Frauen der Welt und BMW-Haupt­eignerin, sich eine Kohle­faser­fabrik gekauft hat. Muss wohl was mit Machtausübung oder so zu tun haben.)

Deshalb kommen [...] auch diese "inter­disziplinären" Herangehens­weisen so in Mode. Heißt im wesentlichen, dass man in einem Fach mitschwafeln will, das man vorher nicht gelernt und von dem man keine Ahnung hat. Standard­technik bei deutschen Quoten- und Gender-Professorinnen. Natürlich unter Anwendung solcher Schwafel­techniken. [...]

Die kennt Kohlefasern nur von Sportprothesen. Und überträgt den Sportwillen junger, körper­behinderter Männer, die keine Hemmungen haben, sich so High-Tech-Prothesen umzuschnallen sowohl auf das Material, als auch auf den feministischen Stuss. Dazu noch die moderne Bildungs­technik der Schwafel-Methoden. Fertig ist das wissen­schaftliche Paper, dass Kohlefasern frauen­unter­drückende Männlichkeits­prothesen sind.» [64]

Genderismus und Niedergang der Wissenschaften

Zitat: «Es gibt zwar als "Lehrbücher" bezeichnete Werke deutscher Gender-Professorinnen (auch aus Berlin), die inhaltlich aber nichts mit Lehrbüchern gemein haben. Sie weisen weder irgendeine wissen­schaftliche Substanz auf, noch "lehren" sie von Aufbau und Struktur her. Obwohl ich inzwischen über einen umfangreichen Bestand deutsch- und englisch­sprachiger Fach­literatur verfüge, ist keine wissen­schaftliche Substanz auszumachen. Es sind Zusammen­stellungen plauder­hafter Prosa, die letztlich in verschiedenen Variationen immer wieder die gleichen Aussagen repetieren und zitieren, ohne sie jemals zu strukturieren, klar darzustellen oder nachvollziehbar herzuleiten. Dafür strotzen die Werke vor erheblichen Denk-, Wissenschafts- und Rechen­fehlern, Unlogiken, Selbst­wider­sprüchlich­keiten, ständigen Begriffs­verschiebungen, Unklarheiten, rhetorischen Täuschungen usw. Sie sind rein esoterisch-ideologisch-politische Werke.» [65]
Zitat: «Es ist nicht erkennbar, nach welchen Kriterien und Maßstäben begutachtet und akkreditiert wurde. Das sieht nach Geplauder und Spaziergang aus. Das ist nur Blabla und hat mit einer Begutachtung oder Akkreditierung nichts zu tun.

Beispielsweise wurde weder bemerkt noch gerügt, dass es kein Lehrbuch, kein Skript, keine aussage­fähige Prüfungs­ordnung, keinen inhaltlichen Studienplan gibt. Weder könnte sich ein Student informieren, was gelehrt und verlangt wird, noch ist eine rechts­konforme Prüfung möglich. Es ist überhaupt nicht erkennbar, woraus ein Prüfer Anforderungen und Maßstäbe entnehmen sollte und wonach etwa ein Verwaltungs­gericht die Recht­mäßig­keit einer Prüfung nach Prüfungs­recht überprüfen können sollte. Ebensowenig ist für einen Arbeitgeber ersichtlich, welche Qualifikation ein Bewerber mit diesem Abschluss mitbringen soll.

Auffällig ist etwa, dass es kaum festes Lehrpersonal gibt, sondern "inter­disziplinär" jeder mal vorbeikommt und irgendetwas erzählt, was er oder sie schon immer mal erzählen wollte und gerade einfällt. Es ist weder nach­voll­ziehbar, noch reproduzierbar und folgt keinem greifbaren Plan. Da prüft jeder, wie und was er gerade Lust hat, und die Prüfungen werden zu reinen Gesinnungs­prüfungen, also nichtig im prüfungs­recht­lichen Sinne. Wenn aber jeder Jahrgang irgendetwas anderes hört, und es keine persistente Linie gibt, kann von einem Berufsbild oder einer Qualifikation keine Rede sein.» [66]

Zitat: «Es gibt in Deutschland fast 200 dedizierte Gender-Professuren, dazu kommen viele weitere, die faktisch und bestimmungs­widrig nur Gender betreiben weil inkompetent. Ein Lehrstuhl kostet mit Räumen, Ausstattung und Personal jährlich mindestens 500.000 Euro, meistens mehr. Allein das macht mindestens 100 bis 200 Millionen Euro im Jahr aus. Dazu kommen unzählige Gender-Beauftragte, Gender-Büros, Gender-Wächterinnen, die in Universitäten, Fakultäten, Instituten als Polit-Offiziere sitzen. Dazu kommen unglaublich hohe Forschungs­gelder, die die Bundes- und die Landes­regierungen für unsinnige Gender-Forschungs­aufträge ausgeben. Dazu kommen ebenso die Forschungs­gelder, die nach Richtlinien der DFG und anderer Forschungs­träger auch bei normalen Forschungs­aufträgen, die nichts mit dem Thema zu tun habe, quasi wie Schutzgeld an Gender-Vertreterinnen abgeführt werden müssen. Hinzu kommt der Mehraufwand, wenn durch Gender-Politik Stellen mit unqualifizierten Frauen besetzt werden, und zusätzliche Arbeitskräfte nötig werden, um deren Aufgaben zu erfüllen.

Dazu kommen bislang nicht erfasste mittelbare Schäden - erste Schätzungen gehen sogar von über 90 Milliarden Euro pro Jahr aus - die durch Desinformation und Betrug entstehen, weil aufgrund falscher verbreiteter Informationen politische Fehler begangen werden.» [67]

Niveauverlust und Niedergang der Bildung

Zitat: «Jegliche Anforderungen und Leistungs­maßstäbe werden abgeschafft, Schul­abschlüsse gratis an alle vergeben. Leute vom Handwerk abgezogen und mit Gewalt in die Universitäten geschoben.

Auch zur Tarnung einer generellen Verblödung, eines intellektuellen Absinkens der Bevölkerung.

Dann geht's weiter mit anforderungs­losem Studium und anforderungs­losen Jobs im öffentlichen Bereich. Und weil das noch nicht reicht demnächst noch bedingungsloses Grundeinkommen.

Und die Leute bilden sich dann ein, sie hätten Abitur, Master, Doktor und halten sich für Akademiker.

Und so produziert man Quotenfrauen, Geisteswissenschaftler, Sozioidioten, alle mit Abschluss, aber alle unfähig und fehl am Platz, die dann Politiker, Journalisten und sowas werden und dort entsprechenden Unfug verzapfen.

Es ist kurios: Deutschland jammert über Fachkräftemangel.

Gleichzeitig aber werden über Jahrzehnte bewährte Weichen, die Leute in ordentliche Berufe aufteilen, nämlich tragfähige Hochschulberufe und gute Handwerks- oder andere Berufs­ausbildungen, abgeschafft und große Bevölkerungs­teile in die Unfähigkeit, in das berufliche Aus, in Pseudo­studien­gänge wie den ganzen Sozio­mist, Gender Studies, und was das geistes­wissen­schaft­liche Verblödungs­gewerbe alles hergibt, gefahren. Und Gender Studies verfolgen ja auch das zentrale politische Ziel, auch die technischen Fächer für voll unfähige Leute zu öffnen.

Es ist unglaublich: Wissen ist der einzige Rohstoff in Deutschland, als Industrie­land sind wir dringen auf Handwerk und Ingenieurs­kunst angewiesen, aber große Bevölkerungsteile werden gezielt und irreversibel in die Berufs­dummheit getrieben.

(Und dann begründet man die Immigration damit, dass wir mehr Leute für die Handwerksberufe bräuchten.)

Wer macht da gezielt den Laden kaputt?

(Ich erinnere nochmal an den Umstand, dass ein zentrales Element meiner Verfassungsbeschwerde war, dass der Staat verbindliche gesetzliche Anforderungen und Leistungs­maßstäbe für Hochschul­prüfungen vorgeben muss, und man genau das sabotiert hat. In der Sache ist mehr Sprengstoff drin als gedacht.)» [68]

Genderismus als Spätausläufer einer Entnazifizierung

Zitat: «Ich verfolge eine Hypothese, wonach die Gender Studies und Gender Mainstreaming (neben anderen Strategien wie Immigration und sexuelle Diversität) so eine Art Spätausläufer einer Entnazifizierung[wp] ist.

Verschiedene Aspekte hatten mich auf diesen Gedanken gebracht. Da waren die Finanzierung durch die Rockefellers, dann die Einbindung von Jean-Paul Sartre[wp] und Simone de Beauvoir (so eine Art zentrale Urheberin des Genderismus) in die Nachkriegs-Entnazifizierungs­aktionen der Amerikaner, dann dieser bösartige Vortrag des jüdischen US-Professors Michael Kimmel, der sich vorder­gründig als Genderist ausgibt, tatsächlich aber Nazis jagt und dabei sein Feindbild Nazi auf alle weißen, mittel­europäisch-stämmigen Männer verallgemeinert. Dann überhaupt dieses dauerhafte Feindbild weißer, gesunder, hetero­sexueller mittel­europäischer Mann, das der Genderismus pflegt, und das nichts anderes als das Selbstbild der Nazis ist, dazu die permanente Beschimpfungen jedermanns als "Nazi", der sich nicht gender-konform gibt. [...]

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr passen die drei Political-Correctness-Themen Feminismus, Immigration und Homosexualität, die gerade so massiv durchgeprügelt werden, und die alle gemeinsam haben, dass man sofort jeden, der nicht exakt auf Linie ist oder nur fragt, sofort als "Nazi" beschimpft, zusammen. Das gemeinsame Ziel ist, jede Form von Identität, von Selbstverständnis zu zertrümmern, die irgendwie zu diesem Feindbild passt, das der Feminismus zeichnet: Weiß, heterosexuell, männlich, gesund, nicht­religiös oder christlich, nicht­behindert, Machtposition. Liest sich exakt und bis ins letzte Detail wie das Selbstverständnis der Nazis im Dritten Reich. Mir drängte sich da der Gedanke auf, dass alle diese Strategien, dazu noch die para­militärische Antifa, die auch mal als Schläger­truppe fungiert, wenn nötig, nichts anderes sind, als das groß­angelegte Projekt, jede Eigenschaft abzuschleifen, alles wegzuhämmern, was historisch den Nazis diente, um sich als höher­wertig fühlen. Ich hatte ja neulich schon die Gedanken geäußert, dass die zwar ständig von bunt und divers redet, es in Wirklichkeit aber um aufgezwungene Farben­blindheit geht. Nicht die Vielfalt der Merkmale ist das Ziel, sondern im Gegenteil, die völlige Unfähigkeit, Merkmale überhaupt noch wahrzunehmen.

Mir kommt das vor wie Gehirnwäsche, wie Dressur: Wenn man einem Menschen oder einem Tier immer dann, wenn er/es irgendetwas tut (oder denkt), sofort einen elektrischen Schlag gibt, wird es das irgendwann unterlassen, eine massive Abneigung, eine Phobie gegen die Verhaltensweise entwickeln. Wer heute noch irgendeine Eigenschaft wahrnimmt oder gar erwähnt, bekommt sofort auf's Maul: Nazi!

All das hat bei mir den starken Verdacht, die Hauptarbeits­hypothese begründet und bestärkt, dass hinter allen diesen Aspekten die gleiche Ursache steckt, nämlich eine immer noch laufende Entnazifizierung. Das würde auch erklären, warum so viele Soziologen dazu unterwegs sind und das hauptsächlich von Soziologen betrieben wird. Man will eine Gesellschaft bauen, von der man glaubt, dass jeder Nazi-Gedanke darin keinen Halt mehr findet. Das würde auch erklären, warum man auf Pegida so überreagiert hat: Das muss wie ein Rückfall einer Krankheit gewirkt haben, die man bekämpft, wie das Auflodern eines Brandnestes, während man gerade löschen will.» [69]

Zitat: «Ich habe mich ja schon oft über das völlig bekloppte und hirnlose Wissenschaftsbild gewundert, das die Genderisten an den Tag legen: Wissenschaft sei nur männlich dominierte Rhetorik, Willkür, Definitionsmacht. Die haben überhaupt nicht verstanden, was Wissenschaft ist, und stellen Wissenschaft als genauso willkürlich und ideologisch hin wie ihren eigenen Hokus Pokus.

Es wird aber plötzlich ein Schuh draus, wenn man nicht die Wissenschaft von heute, sondern den pseudo­wissen­schaftlichen Schwachsinn zugrundelegt, der im Dritten Reich getrieben wurde. Denn da wurde tatsächlich willkürlicher macht­orientierter rhetorischer Quatsch erzählt.

Und es würde sogar erklären, warum die Genderisten es vor allem auf Biologie und Medizin als Haupt­angriffsziel abgesehen haben: Denn das waren ja zentrale Elemente der Ideologie der Nazis. Die haben ja damals versucht, ihren Blödsinn mit biologischen (Gene, Rasse, Rassen­hygiene usw.) und medizinischen (Schädelform usw.) Argumenten zu begründen.

Dieser Hass der Genderisten auf Medizin und Biologie, das als "Biologismen" abzutun, das alles zu bekämpfen und als willkürlichen Mist hinzustellen, passt plötzlich dann, wenn man nicht die normale wissenschaftliche Medizin und Biologie heranzieht, sondern das, was die Nazis im Dritten Reich daraus gemacht haben. Das würde auch erklären, warum die Genderisten so erpicht darauf sind, dass Geschlecht usw. nicht angeboren, sondern erst nachträglich kulturell anerzogen seien, die Hebamme dran schuld wäre und Gene gar nichts zu sagen haben, mehr so ein Irrtum der Biologie sind.

Gender Studies geben vor, die Wissenschaft ummodeln und entmännern zu wollen. Tatsächlich aber scheint es so zu sein, als kämpften sie gegen die Wissenschafts­zustände von 1933 bis 1945. [...]

Es würde exakt zu der Hypothese passen, dass man versucht, alles wegzuhobeln, woran sich Nazis jemals gehalten haben. Nicht nur Hautfarbe, Herkunft, Sexualität, Gesundheits­zustand, Leistungs­fähigkeit, sondern auch Biologie, Medizin, alles Denken, was etwas als irgendwie besser als alle anderen herausstellt. Deshalb wohl auch der Verfassungs­angriff auf das Prüfungsrecht.» [69]

Toleranz

Hadmut Danisch kommentiert den Vorgang, wobei die ungarische Tochter der deutschen Telekom alle Verträge mit dem ungarischen Popsänger namens Ákos Kovács[wp] gekündigt, weil der sich gegenüber einem privaten Fernseh­sender in einem Interview dahingehend geäußert hat, dass Frauen nicht versuchen sollten, so viel wie Männer zu verdienen, und dass sie sich lieber einen Mann suchen und Kinder gebären sollten. Die Magyar Telekom begründete ihre Kündigung öffentlich damit, dass seine Aussagen inkompatibel mit der Diversity-Politik des Unternehmens wären. Magyar Telekom sei der Gleichstellung der Geschlechter unter allen Umständen verpflichtet.

Zitat: «Betonen wir in der Flüchtlings-Debatte nicht ständig, dass uns hier zwar jeder willkommen sei, aber jeder, der zu uns käme, gefälligst die Sitten und Gebräuche in unserem Land zu respektieren, akzeptieren, übernehmen, einhalten und unangetastet zu lassen habe? Gälte selbiges dann nicht auch für Deutsche, die nach Ungarn kommen?

Man stelle sich vor, was hier los wäre, wenn irgendein Unternehmen in Deutschland irgendeinem Sänger oder Sportler den Sponsoring-Vertrag kündigt, weil dessen Verhalten nicht islamischen Vorstellungen irgendeines arabischen Groß­aktionärs entspricht. Dann wäre hier der Teufel los. Dass aber die Telekom versucht, in anderen Ländern unsere Moral­vorstellungen durchzusetzen, finden wir normal.

Würde mich mal interessieren, wer eigentlich solche Methoden und Vorgaben bei der Telekom installiert hat. Paradoxerweise läuft das bei uns ja unter dem Begriff der "Toleranz", alle Leute abzusägen, die sich nicht exakt an die vorgegebene Einheits­meinung halten. Nach meinen Beobachtungen sind SPD und Grüne ja auch nicht weniger fremden­feindlich als die NPD. Der Unterschied ist nur, dass die NPD das "Fremde" an Äußerlichkeiten und der Herkunft festmacht, und alles ablehnt, was nicht der eigenen Hautfarbe und Herkunft entpricht, SPD und Grüne hingegen das an der Meinung, Weltsicht und Einkommens­klasse festmacht und alles ablehnt, was nicht der eigenen entspricht. Die Ähnlichkeit ist unübersehbar: [...] Methoden, Argumentations­weise und allem anderen. [...] Gab ja mal sogar Parteitage, die ganz offiziell Antifa-beflaggt waren, so in der Übernahme von Nazi-Ästhetik. Hat sich inzwischen rumgesprochen.

Ein entsetzter Leser wies mich darauf hin, dass in einem der Kommentare zu einem TAZ-Artikel die Gründung einer der SS oder Gestapo[wp] ähnlichen Organisation gefordert wird:

Ganz formal ist nicht von der Hand zu weisen, dass der - nein, EIN Verfassungsschutz sich dringlich mit diesen "besorgten Bürgern" befassen müsste. Nur leider teile ich Ihre Befürchtung, Konrad Litschko, dass die hinreichend bewiesene, chronische und vielleicht gar systematische Rechts-Blindheit des real existierenden deutschen Verfassungs­schutzes auch nicht ansatzweise ausgemerzt ist.
Bliebe die Polizei. Nur gibt es leider auch dort - zumindest in bestimmten Bundesländern - eine erschreckende Indizien­lage für eine braune Durchseuchung, wenn nicht gar Kumpanei (z. B. Ku-Klux-Klan[wp]-Mitglied­schaften).
"Benennen", "Ausgrenzen", "Gegenprotest" geht den Nazis am Aller­wertesten vorbei.
Ich sehe nur eine Chance: Gründung einer speziellen handverlesenen, schlagkräftigen Ermittlungs- und Einsatz­truppe. Denn unter dem Schutz einer blauäugigen Justiz entwickelt sich zunehmend ein asymmetrischer Krieg gegen die demokratische Gesellschaft.

Sie geben vor und finden ihre ideologisch-moralische Legitimation darin, Nazis zu bekämpfen, und merken dabei nicht, dass sie selbst diejenigen sind, die sich am original­getreuesten der NSDAP-Methoden bedienen.

[...] Wusstet Ihr, dass wesentliche Strömungen im Nationalsozialismus und die "Säuberung" der Universitäten damals auch von den Studenten ausging? Und sich deren Ausdrucksweise kaum davon unterschied? Dieselbe Denkweise, sich selbst für was Besseres, das einzig Gute, zu halten und alles andere so weit unter Null zu sehen, dass es nicht mal mehr normaler Begriffe würdig wäre? Wir sind die einzig Edlen, alle anderen wertlose Scheiße? Diese Sophie Koch[ext] erfüllt übrigens alle hier im Blog über Jahre heraus­gearbeiteten Dummheits-Klischees der übelsten Sorte: Studentin, Politik­wissenschaftlerin, Feministin. Schlimmer geht's eigentlich nicht mehr. Das ist die dumm-aggressive-extremistische Masse, aus der die SPD ihren Nachwuchs rekrutiert.» [70]

Reisen

Zitat: «Man muss klar feststellen, dass wir eine weltweite Vereinheitlichung des Lebensstils haben und deshalb Reise zumindest in dieser Hinsicht immer ereignis- und über­raschungs­loser wird. Drei der zentralsten Fragen bei Reisen in andere Länder ist gerade noch, ob sie rechts oder links fahren, welchen Zeitunterschied man einstellt und welchen Stromadapter man einpacken muss.

Früher, so vor 20 Jahren, konnte man wenigstens noch Schnäppchen machen, Kameras günstig in Singapur einkaufen. Kriegt man inzwischen alles in Deutschland am günstigsten.

Abenteuer gibt's nicht mehr. In einem Abenteuer Park, in dem mehr Aufpasser und Life Savers als Gäste unterwegs waren, konnte man ein "Abenteuer" buchen, Perlen­tauchen unter Anleitung. Angekündigt als Abenteuer. Man bezahlt vorher bei der Buchung, wieviele Perlenen man finden wird. Lächerlich.» [71]

Steuern und Abgaben

Zitat: «Ich muss hier Steuern zahlen wie bekloppt. Höchste Steuer­klasse, Spitzen­steuersatz, ausgepresst bis auf's Blut. Der Staat begnügt sich nicht mal mit den gesetzlichen Steuern, die schon zu den höchsten der Welt gehören, er nimmt auch noch willkürlich höhere Steuern und ignoriert Rechtsmittel und Gesetze. Gleichzeitig soll praktisch die gesamte Welt­bevölkerung hier einziehen und sich alimentieren lassen können. Neulich wurde berichtet, dass viele Migranten es rundheraus ablehnen, Steuern zu zahlen, und Steuer­prüfer sich aus Angst vor angedrohter Gewalt dorthin nicht mehr trauen, dort keine Steuern erheben. Und jetzt kommt Ihr und sagt, Ihr würdet ja "ehren­amtlich" arbeiten, und hättet gerne mehr Geld.

Sorry, wenn ich das mal so direkt sage, aber: Ich fühle mich permanent ausgeraubt und aus­geplündert. Um meine Karriere und meine Lebenszeit betrogen.» [72]

Zitate

  • "Die MINT-Fächer haben Strom, Luft- und Raumfahrt, Computer und sowas erfunden. Geisteswissenschaftler erfinden Zeitungs­artikel, Gender-Pay-Gaps und sowas."[73]
  • "Was einem als Gleichstellung und Verbesserung des Zugangs von Frauen zur angeblich vermännlichten Informatik verkauft wird, ist bei Licht betrachtet [...] der Versuch, Informatik mit der Mentalität und Methodik von Soziologen zu betreiben." - Frauenquote, S. 392
  • "Genderismus ist eine verfassungsfeindliche Bewegung." - Frauenquote, S. 449
  • "Wissenschaft ist für Genderisten wie Weihwasser für den Teufel." - Frauenquote, S. 461
  • "Prüfungsrecht ist das genaue Gegenteil von feministischer Gleichstellung." - Frauenquote, S. 462
  • "Genderisten rekrutieren sich fast ausschließlich aus Soziologen, Philosophen, Literatur­wissen­schaftlern. [...] Genderisten treiben sich ständig in Fächern herum, von denen sie eigentlich keine Ahnung haben, stellen hanebüchene Behauptungen auf, demonstrieren groteske Inkompetenz, und maßen sich noch an, Fachleuten sagen zu wollen, wie sie das Fach ändern müssten. Der Dunning-Kruger-Effekt in Reinkultur. Bei Lichte betrachtet ist Gender nur die Übertragung typisch feministischer Pöbelei in den Wissen­schafts­bereich, der Versuch sich überall einzumischen und allen Vorschriften machen zu wollen." - Frauenquote, S. 188
  • "Gerade am Beispiel der Piraten und der Hochschulen war sehr deutlich zu sehen, wie aggressiv, systematisch und strategisch Gender die Bereiche der Gesellschaft unterwandert. (Daher ja auch mein Vergleich Gender-Scientology.)"[74]
  • "Ich halte Feminismus für organisiert verlogen. Dieser ganze Gender-Wahn ist ein einziges großes Betrugssystem vom Schlage Scientologys."[75]
  • "Am Maßstab des funktionalen Analphabetismus[wp] gemessen müssen sogar viele Professoren deutscher Universitäten als Analphabeten gelten, weil sie die Schreib-, Lese- und Formulierungs­fähig­keiten nicht aufbringen, die von Professoren eigentlich zu fordern wären. Wir hatten das ja gerade, dass Professoren und ganze Universitäten nicht in der Lage sind zu artikulieren, was sie vorgeblich seit 10 Jahren forschen, lehren und prüfen."[76]
  • "Wie soll man Programmierer heranziehen, wenn wir es nicht mal schaffen, Lesen, Schreiben, Rechnen flächen­deckend zu vermitteln? [...] Denn derzeit erleben wir einen massiven Qualitäts­sturz, um nicht zu sagen eine galoppierende Verblödung vieler Informatik­fakultäten. Und die wird politisch betrieben, um im Wege der 'Gleichstellung' befähigungs­un­abhängig viele Leute durch das Studium zu quetschen. Die Folge sind nicht nur die Verblödung, sondern die Forderung nach einer 'Enttechnisierung' der Informatik, also die Verblödung als Zielsetzung. Und viele begabte Leute werden inzwischen von deutschen Informatik­fakultäten abgestoßen. Man verprellt damit mehr Leute mit Potential, als man Dumme anlockt. [...] Wir bräuchten im Gegenteil eine deutlich verschärfte, verbesserte Ausbildung und die Anforderung, dass kritische Infra­strukturen nur von besonders ausgebildeten Leuten programmiert werden dürfen. An Flugzeugen darf ja auch nicht jeder rumschrauben, der einen Schrauben­schlüssel im Keller hat. Warum sollte es dann bei Software anders sein?"[76]
  • "Ich bin mir seit gestern abend sehr sicher, dass ich entschlüsselt und verstanden habe, was hinter dem aktuellen Feminismus, dem Genderismus und deren Feindbild steckt."[77]
  • "Bloggen ist Hochgeschwindigkeits­schreiben ohne Bezahlung, das geht nicht fehlerfrei."[78]
  • "Wir haben es mit einer Generation (gerade habe ich zur Amadeu-Antonio-Stiftung geschrieben: 16 bis 25-Jährige) zu tun, die nie aus ihrer Blödheit herausgekommen ist, die nicht mehr Wissen gelernt hat, sondern Kompetenzen, auf deutsch: Twittern und Googeln. Für die ist wahr, was in Wikipedia steht. Und in Wikipedia steht, was ihres­gleichen da reinschreibt."[79]
  • "Ich befürchte deshalb, dass wesentliche Bestandteile heutiger Politik und politischer Aus­einander­setzungen bereits Auswirkungen des Bildungs­versagens und systematischen Abbaus von Bildung sind. Die Zuspitzung heutiger politischer Aus­einander­setzungen zwischen Rechtsaußen und Linksaußen (was anderes scheint's ja nicht mehr zu geben) kommt mir vor allem wie eines vor: Kriege ungebildeter Idioten. Und das sind die schlimmsten. Deshalb sollten wir sie als genau das bezeichnen: Idiotenkriege."[79]
  • "Wir ersaufen in Beliebigkeit. Wo auch immer sich irgendwer irgendetwas schafft, muss er sich damit der Plünderung durch die Mehrheit stellen. Alles, was geschaffen wird, wird sofort durch eine untätige Mehrheit gefressen, absorbiert. Im Prinzip wird damit der gesamte Planet auf das unterste verfügbare Niveau reduziert, auf Null.
    Denkweise: Wer zwei hat, soll dem, der einen hat, einen abgeben, damit der auch zwei hat."[80]
  • "Juristenwillkür und deren politische Agitation hat mir bisher weit mehr Schaden zugefügt als islamischer Terrorismus."[81]
  • "Immer wenn ich denke, noch dämlicher können Soziologen eignetlich nicht sein, legen sie noch 'ne Schippe drauf. Aber das ist dann halt schon ein neues Niveau. Wieder mal denke ich - für diesen Abend - das ist so dämlich, dämlicher geht's nicht. Bis morgen."[82]
Zitat: «Ich habe den starken Eindruck, dass die Demokratie gerade zerbricht oder zerbrochen wird. Medien, genauer gesagt Journalismus, und Politik bewegen sich immer stärker in einer ideologisch-utopischen Scheinwelt und verlieren immer stärker den Kontakt zur Realität und zum Volk. Sie betreiben eine immer stärkere Abkapselung, aus der heraus sie nur noch verkünden, dass sich Volk und Realität gefälligst nach ihrer Phantasiewelt zu richten haben.

Die Politik weiß nicht mehr, dass der Souverän das Volk ist, sie einer demokratischen Legitimation bedarf und das Volk zu vertreten und nicht zu erziehen hat. Leute ohne Berufs- und Lebens­erfahrung, mit einem Lebenslauf aus Vollversorgung und ohne Erwerbs­tätigkeit, deren einzige Ausbildung aus Ideologisierung besteht, maßen sich an, andere erziehen zu wollen.» [83]

Zitat: «Bei mir häufen sich die Beschwerden, dass man immer mehr Professuren mit Quotenfrauen besetzt, die nichts anderes mehr tun und können als Gender-Schwafeln und Opfer-Jammern. Ich habe ja schon über diverse Voll­versagerinnen unter Informatik­professorinnen - früher in der Kryptographie und IT-Sicherheit - im Rahmen der Gender-Betrachtung auch über andere berichtet. Wenn man auf Aussagen trifft, dass die Turing-Maschine[wp] frauen­diskriminierend sei, weil sie keine Interrupts[wp] kennt, Interrupts aber für Interaktion benötigt werden und Frauen Interaktion benötigten, die Turing-Maschine deshalb abgeschafft werden muss, ist eigentlich schon alles vorbei. Wenn dann noch Aussagen kommen, dass die Informatik enttechnisiert und auf Soziales verlegt werden muss, und dass rechteckige Benutzer­schnitt­stellen partriarchalisch-dominant sind und deshalb gegen feminin-runde ausgetauscht werden müssen, kommt man sich vor wie in der chinesischen Kultur­revolution[wp]. Dort hatte man die Universitäten gewaltsam plattgewalzt und die Lehrer durch Revolutions­komitees und einfache Arbeiter ersetzt; der Unterricht wurde auf das Lesen von Maos[wp] Werken und das Kritisieren der alten Lehrbücher reduziert.

Genau diesen Zustand erreichen wir gerade [in Deutschland]. Statt Mao haben wir Gender, aber ansonsten ist es das Gleiche: Alle werden gleichgemacht, Hirn is nich mehr, es werden die Werke der Chef­ideologen gelesen und alles [andere wird] kritisiert. Mehr findet an immer mehr Fakultäten kaum noch statt.» [84]

  • "Die Geisteswissenschaften sind das Einstiegstor für Leute, die schlichtweg nicht universitäts­tauglich sind."[85]
  • "Jeder hält sich nun für einen Computer­fachmann, weil er die Maus zwei Stunden lang herum­schieben kann, ohne sich dabei den Fuß zu brechen."[84]
  • "Alle großen Entwicklungen finden auf der anderen Seite eines großen Teichs statt. Größere Software­firmen wie Microsoft, Google, Oracle, Apple, haben wir nicht, außer eben SAP. Warum nicht? Weil wir korrupte und inkompetente Professoren haben. Fast alle großen Software­firmen sind in den USA aus Universitäten hervor­gegangen oder dort entstanden. Bei uns geht sowas nicht. In Adele und die Fledermaus habe ich beschrieben, wie reihen­weise gute und innovative Ideen kaputt­geschlagen wurden - gerade eben auch in Karlsruhe. Während in den USA Ideen aufgegriffen und Entwicklungen gefördert wurden, woraus Unix, Internet usw. entstanden, herrscht bei uns ein verbeamtetes Fürstentum aus faulen Abkassierern an den Universitäten, die sich wie Mafia­paten aufführen. Wie soll da was entstehen können?"[84]
  • "Wer nicht weiß, dass das alles auch mal anders war, hält die heutige Klapsmühle für den Normalzustand."[86]
Zitat: «Als ich damals so um 2002 bis 2004 wegen RMX auf diversen IETF-Konferenzen war, haben IT-Unternehmen unter der Hand und unauffällig im Hinter­zimmer versucht, IT-Sicherheits­spezialisten zu rekrutieren (mich haben sie leider nicht genommen, weil sie nur Amerikaner gesucht haben), weil die US-Software-Industrie von Geheimdienst­leuten unterwandert war (und sicher noch ist), die da heimlich Hinter­türen einbauten. Die wollte man ausfindig machen.

Wer Geheimdienstleute in Software­firmen einschleust, um da heimlich Hinter­türen einzubauen, der wird sicherlich auch Leute bei Volkswagen haben. Motto: Wenn Ihr nicht spurt, machen wir Eure Auto­industrie kaputt, einen nach dem anderen, und mit dem größten fangen wir an.» [87]

Zitat: «Ich weigere mich grundsätzlich, mir von Adolf Hitler heute das gesellschaftliche Zusammenleben diktieren zu lassen - genau das tut man nämlich, wenn man sich ständig am Dritten Reich und seinen Folgen ausrichtet, auch indem man versucht, das Komplement, den Negativ­abdruck dazu herzustellen. Denn auch das ist ein 100 %-Einfluss. Tot ist Hitler erst, wenn er uns gar nicht mehr beeinflusst. Deshalb gehören Leute wie Baer für mich in die gleiche verachtungs­würdige Kategorie wie Nazis und Holocaustleugner, nämlich Leute, die sich heute noch komplett am Nationalsozialismus orientieren und ihr Leben und Denken daran ausrichten.

Ich kann Leute nicht ausstehen, die Hitler-fixiert sind, und dabei ist es mir völlig egal, ob sie sich mit ihm oder einem - eingebildeten - "Negativ-Abdruck" identifizieren. Deshalb unterscheide ich auch nicht wesentlich zwischen Nazis und Antifaschisten. Die leiden beide unter einem Hitler-Kult oder -Fetisch, und sie sorgen beide dafür, dass das Thema dauerpräsent bleibt. [...] Hitler ist [...] der bekannteste Politiker des 20. Jahrhunderts, und das liegt nicht mal am Dritten Reich, sondern vor allem an Antifaschisten und Linken, die das Thema pausenlos und immer wieder aufkochen. Die sorgen weit mehr für Hitlers Dauerpräsenz als alle Nazis zusammen. Das ist kontra­produktiv. Wenn man jemandem Macht nehmen will, muss man ihm die Präsenz nehmen. Komischerweise wissen diese Leute das, denn beim Feminismus schreien sie ja ständig, dass Macht mit "Sichtbarkeit" verbunden ist. Warum halten sie aber dann Hitler und den Holocaust in einer Dauer­sichtbarkeit? Welche perfide Absicht steckt dahinter, sich als Gegner auszugeben, trotzdem aber permanent den Götzen­dienst zu leisten?

Man bemisst Hitler und den Nationalsozialismus immer in der Zahl der Toten. Vielleicht ist es ein Fehler, ihn - nur - danach zu bewerten. Vielleicht sollte man ihn auch danach bewerten, dass er 70 Jahre nach seinem Tod bekannter ist als damals, zu einem Medienstar gemacht wird, er eine Internet-Meme ist, obwohl das Internet erst 50 Jahre später aufgebaut wurde. Weil es heute unzählige Hitler-Fixierte gibt. Wie kann man den vorgeben, gegen Hitler, Nationalsozialismus, Faschismus zu sein, wenn man das Ding zu seinem wichtigsten Lebensmittelpunkt macht und selbst dafür sorgt, dass der posthum nicht aus den Medien kommt?

Macht mal ein Gedanken­experiment Zeitmaschine: Stellt Euch vor, jemand würde in die Zeit zurück­fahren, Hitler so ungefähr im März 1945 entführen, und ihm in einem Privatkino alles das zeigen und vorführen, was allein in den letzten 10, 20 Jahren weltweit über ihn geschrieben, gezeigt, berichtet, gestritten wurde.

Wofür würde der sich halten? Würde er sich für einen Verbrecher halten? Nein. Er würde es als Beleg und Beweis dafür nehmen, dass er der wichtigstes und bestimmendste Politiker der Neuzeit sei. Der hat heute eine viel größere Medien­präsenz als es mit damaligen Mitteln - Fernsehen und Radio gerade erst in der Erfindung - möglich war. Man hat Hitler mit diesem Bekämpfungskult zum Medienstar gemacht. [...]

Ich hege seit diesem Erlebnis [mit dem Professor Michael Kimmel] den Verdacht und die Vermutung, dass vieles, was in diesem Genderismus abläuft, so eine Art nach­laufender, weit verspäteter Ersatzkrieg gegen die Nazis ist, die nicht mehr leben. Es wird häufig die Frage gestellt oder kritisiert, dass wirklich jeder, der irgendwie Kritik oder Einwände an Feminismus äußert oder auch nur wagt, zu schweigen und nicht zuzustimmen, sofort als rechtsradikal und Nazi an die Wand gestellt wird. [...]

Meine Vermutung ist, dass die deshalb jeden als rechtsradikal, rassistisch, homophob, Nazi hinstellen, weil sie in Ermangelung der Nazis aus dem Dritten Reich - nach Krieg und 70 Jahren ist von denen halt nicht mehr viel übrig, und die, die noch leben, sind alte Männer, die nicht mehr satisfaktions­fähig sind - einen Stell­vertreter­krieg führen (sie selbst haben den Holocaust ja auch nicht selbst erlebt) und es sich darum dreht, genug Täter­stell­vertreter zu haben. Leute, die nicht selbst Opfer sind, greifen andere Leute, die nicht selbst Täter sind, an. Geschlecht sei nicht angeboren, aber die Rollen Opfer und Täter dann schon. Ich habe den Eindruck, dass für die deshalb alle Nazis, Rassisten und Rechts­radikale sind, weil die ganz viele davon brauchen, um mit ihrem (Pseudo-)Trauma und ihrer Opfer­neurose klarzukommen. Erst dann, wenn man von Tätern umgeben ist, wird das Opfergefühl stimmig.

Deshalb umgibt man sich mit Tätern. Entweder sucht man sie weltweit und stürzt sich in deren Mitte, wie Kimmel, oder man macht sich einfach welche. [...]

Befasst man sich mit der Frage, kommen noch eine ganze Menge weitere Fragen hinterher. [... Und zwar] nach weiteren Elementen dieser Strategie. Genderismus ist wissen­schafts­feindlich, sie zielen auf die totale ideologische Kontrolle aller Fächer und Inhalte ab und attackieren Medizin und Biologie wegen deren Einteilungen in männlich-weiblich. Ist auch das ein Stell­vertreter­krieg? Immerhin waren Medizin und Biologie die Fakultäten, die damals nicht nur ideologischen Vorschub für den Rassenwahn der Nazis lieferten, sondern - Stichwort Mengele - auch für eine riesige Zahl von Toten verantwortlich waren und für menschen­verachtende "Wissenschafts­experimente" stehen. Denkt man das mal weiter, sieht der Krieg der Genderisten gegen die Wissenschaft nicht mehr nur wie Raubzug intellektueller Leistungs­verweigerer auf Forschungs­geld­töpfe aus, sondern wie das Unterfangen, eine Wiederholung des Dritten Reiches zu verhindern, indem man Rollen­zu­weisungen in Herrenmenschen und Opfer - vorgeblich Mann und Frau - unmöglich machen will. Genderismus ist der pure Schwachsinn, völlig bekloppt. Ersetzt da mal die Geschlechter-Nummer durch den Rassenbegriff der Nazis, und dann erscheint das plötzlich nicht mehr so bizarr und absurd. Es drängt sich schon der Gedanke auf, dass man hier die Geschichte nochmal nachspielen will, aber mit "richtigem" Ergebnis, um da irgendwie die Weltgeschichte zu reparieren. So, wie irgendwelche Leute alte Schlachten wie Waterloo oder den amerikanischen Bürgerkrieg nachspielen und dabei auch mal den Verlauf ändern und das so spielen, wie es ihnen besser gefallen hätte.» [88]

Zitat: «Neues von Merkels Bundeswirtschafts­ministerin Brigitte Zypries:
"Ohne Frauen in der Wirtschaft läuft nichts. Frauen zu fördern, ist ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft." (Twitter)

D: Es geht um "Fördern" wie beim Behindertensport: Keine Anforderungen, keine Maßstäbe, sondern Motivation, sich überhaupt mal ein bisschen zu bewegen. Warum soll jemand für die Wirtschaft nützlich, wichtig, vernünftig sein, wenn man den erst mal "fördern" muss? Das hört sich doch von vornherein schon an wie "Behinderten­werkstatt" und "soziales Engagement".» [89]

Zitat: «Linke Forschung ist, wenn vorher schon feststeht, was rauskommen wird.» [90]
Zitat: «Sogar die Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht ist eigentlich Unfug. Das das biologische Geschlecht findet an den Geschlechts­organen, den Drüsen, den Hormonen statt, das "soziale Geschlecht" im Gehirn. Biologie ist beides. Das Gehirn ist kein von Geburt an neutrales, leeres, weißes Blatt Papier, das dann sozial beschrieben wird. Die sexuelle Ausrichtung wird vor der Geburt geprägt und damit lange, bevor es irgendeinen sozialen Einfluss geben kann.» [91]

Über Statistik:

Zitat: «Es besteht ein klarer, unbestrittener und soziologisch belegter Zusammenhang zwischen der Zahl der Feuerwehrleute, die zu einem Brand fahren, und der Höhe des Schadens, der dabei entsteht. Damit ist soziologisch eindeutig belegt, dass nicht das Feuer, sondern die Feuerwehrleute den Schaden verursachen.» [92]

Veröffentlichungen

Werke

  • Frauenquote. Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert., CreateSpace 2012, ISBN 1-4782-1331-0[93]
  • Pdf-icon-extern.svg Dokumentation Adele und die Fledermaus - Über den Wissenschaftssumpf, Schwindel, Korruption und Quacksalberei in der Krypto- und Sicherheits­forschung und das Promovieren an der "Exzellenz-Universität" Karlsruhe[ext] - Hadmut Danisch, Version 0.14 (2. November 2008) (797 Seiten)[94]

Vorträge

Interview

Danisch und die Linken

Wisst Ihr, was mir immer wieder auffällt?

Ich bin so für das ganze linke bis links­extreme, links­radikale Spektrum - vor allem den fünf links­radikalen Parteien Grüne, SPD, DIE LINKE, ARD, ZDF - längst zur Hassfigur geworden, werde angegriffen, bedroht, geschasst, gemobbt, gesperrt, blockiert, verleumdet und so weiter und so fort.

Noch nie aber konnte mir irgendeiner dieser Linken auch nur ansatzweise erklären, erläutern, darlegen, welches Verhalten man eigentlich von mir erwartet, welche weitere Zukunft und welches weitere Leben man für mich so vorgesehen hat.

Einerseits will man mich aus dem Job drängen und zum Schweigen bringen, andererseits aber unbedingt meine Steuer­gelder haben, also nix mit "Geh doch!". Arbeiten soll ich nicht, aber Einkommen­steuer­spitzen­satz zahlen.

Mir ist auch nicht ersichtlich, welche Lebensform man so von mir erwartet. Soll ich jetzt irgendwie alleine wohnen, oder doch in irgendeiner WG untergebracht werden? Wo sie mich doch gleichzeitig auf jeder Veranstaltung inzwischen sperren, blockieren und so weiter. Soll ich nun alleine oder soll ich in Gesellschaft?

Mit oder ohne Frau? Einerseits sagen sie, Frauen bräuchten Männer wie in Fisch ein Fahrrad, und weiße Männer müsste man abschaffen, loswerden, überwinden. Halten sie sich aber raus, beschimpft man sie als "Incels".

Einerseits sagen sie, dass jede Minderheit "laut" und "sichtbar" sein müsse, jeder laut reden und seine Interessen verfolgen müsse, aber ich solle doch die Klappe halten.

Jeder soll alles tun können, was er will und möchte, keine Grenzen. Aber ich soll mich aus allem raushalten.

Sie behaupten, sie müssten regieren und wüssten am besten, wie eine Gesellschaft auszusehen hat.

Sie sind aber nicht entfernt in der Lage, mir zu sagen, welche Lebens- und Verhaltens­weise sie mir eigentlich zugedacht haben. Sie können mir nicht sagen, wie ich mich zu verhalten hätte, um ihr Wohlgefallen zu finden.

Vielleicht haben sie eine Vorstellung und einen Plan davon, was mit Leuten wie mir zu passieren hat, können sie aber nicht äußern, weil sie sonst sofort als gewalt­tätige Lügner entlarvt wären.

Der Punkt ist, dass sie einfach lügen.

Sie versprechen das sozialistische, marxistische Paradies, aber Leute wie ich kommen darin nicht vor.

Sie wollen das utopische Gesellschafts­modell, aber sie können mir partout nicht sagen, was das für mich bedeuten soll.
- Hadmut Danisch[95]

Über Hadmut Danisch

Zitat: «Das ist Hadmut Danisch; wer den nicht kennt, der zeichnet sich durch beeindruckende Realitäts­verzerrung aus. Runter­scrollen, Kommentar von Rebecca lesen. Danisch halt. Insofern tun mir die Piraten fast ein bisschen leid jetzt. Mit Freunden wie Danisch braucht man keine Feinde mehr. Beeindruckend auch die ganzen Kommentare der "Scheiß Feminismus, hab ich ja schon immer gesagt" Neanderthal­fraktion. Da haben die Piraten noch einen langen Weg vor sich.»  - Fefe[96]
Zitat: «Ich denke ja auch nicht, dass die Geheimdienste gar nichts machen. Ich denke nur, dass sie eher selten nützliche Idioten erschaffen müssen. Dummheit und Verbohrheit sind nachwachsende Ressourcen. Meist wird es ausreichen, die natürlich vorhandenen Idioten sanft in die richtige Richtung zu lenken.

Frage dich doch mal selbst, was der BND wohl deinem Ex-Doktor­vater gesagt hat: Eher weniger "Der wird uns gefährlich. Machen Sie ihn fertig. Dafür bekommen Sie x-tausend DM." oder doch eher "Der wird Ihren wissen­schaft­lichen Ruf zerstören. Der hält analoges Scrambling für etwas aus der mittleren Bronzezeit, der will Ihren guten Ruf benutzen, um mit kommerzieller Software reich zu werden, ..."» [97]

Zitat: «Hadmut betont in ungefähr einmal täglich, daß er kein Maskulist oder Männer­rechtler ist und mit der Szene auch nichts zu tun hat. Das ist nur das übliche "der kritisiert Feminismus, also ist er Maskulininininist, mindestens!"» [98]

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Rundfunkbeitragserhöhung: Anhörung im Landtag von Sachsen, Ansichten eines Informatikers am 15. September 2020
  2. Pdf-icon-extern.svg Stellungnahme als Sachkundiger zum Gesetz zum Ersten Staatsvertrag zur Änderung medienrechtlicher Staatsverträge 7/2804 (Erhöhung der Rundfunkbeiträge) zur Anhörung im Sächsischen Landtag am 14.09.2020[ext] (191 Seiten)
    Pdf-icon-extern.svg Stellungnahme als Sachkundiger zum Gesetz zum Ersten Staatsvertrag zur Änderung medienrechtlicher Staatsverträge 7/2804 (Erhöhung der Rundfunkbeiträge) zur Anhörung im Sächsischen Landtag am 14.09.2020[ext] (8 Folien)
  3. Rundfunkbeitrag: Anhörung im Sächsischen Landtag, ARD-Mediathek am 14. September 2020
    Mp4-icon-intern.svg Rundfunkbeitrag: Anhörung im Sächsischen Landtag - MDR Sachsenspiegel, MDR Sachsen, 14. September 2020 (3:15 Min.)
  4. Hadmut Danisch: Aufschlussreicher, ausführlicher Bericht im MDR Sachsenspiegel, Ansichten eines Informatikers am 16. September 2020 (Auszug: Es gibt noch einen längeren Fernsehbericht über die Landtags­anhörung zur Beitrags­erhöhung im MDR Sachsenspiegel. Darin kommt noch ein sehr interessantes Detail vor. [...] Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass die da so ausführlich berichten. [...] Besonders aufschlussreich finde ich aber das Interview, das die da bringen, mit eben dieser Vorsitzenden Claudia Maicher[wp], die mir das Wort abgeschnitten hat. Denn die sagt hier für die Grünen, dass sie die Beitrags­erhöhung unbedingt haben will. Das heißt, sie hat die Sitzungs­leitung - die sie eigentlich unparteiisch und neutral führen muss, man kennt das ja aus dem Bundestag, wo die dann immer die Sitzungs­leitung abggeben müssen, wenn sie selbst politisch beteiligt sind - mit ihren persönlichen politischen Zielen vermischt und mich - wie ich das schon beschrieben habe - eben nicht aus Zeit -, sondern aus politischen Gründen abgeschnitten. Die hat da die Notbremse gezogen, bevor mein Hinweis auf den Verfahrens­fehler im Protokoll war.)
  5. Pdf-icon-extern.svg Entwurfskriterien und Methoden zur Erlangung von Kommunikations­sicherheit. Zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Ingenieur­wissen­schaften von der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe vorgelegte Dissertation[ext] - Hadmut Danisch (205 Seiten)
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 Pdf-icon-extern.svg Adele und die Fledermaus[ext] - Hadmut Danisch (797 Seiten)
  7. 7,0 7,1 Pdf-icon-extern.svg Verfassungsbeschwerde zur Promotion (mit Anhängen)[ext] - Hadmut Danisch (101 Seiten)
  8. Pdf-icon-extern.svg Klageschrift an das Verwaltungsgericht Berlin[ext] - Hadmut Danisch, 3. November 2013 (140 Seiten)
  9. "Best of", oder treffender, "worst of" des Gender-Mainstreaming-Wahnsinns, zusammen­gestellt aus einer 140-seitigen Anklageschrift von Hadmut Danisch gegen die Humboldt-Universität zu Berlin, unter anderem wegen Presse- und Informations­freiheits­recht, eingereicht im November 2013. Martin Hablik: Gender Mainstreaming - Irrsinn oder ideologisches Kalkül?, Mentors Infoseiten am 22. Januar 2017
  10. Hadmut Danisch: Können auch Blogger Presserecht in Anspruch nehmen?, Ansichten eines Informatikers am 10. November 2013
  11. Institut für Kryptographie und Sicherheit (IKS)
  12. Pdf-icon-extern.svg Adele und die Fledermaus[ext] (S. 17)
  13. Hadmut Danisch: Die Diffamierungskriege der Grünen eskalieren: Die Verteidigung Baerbocks mit allen Mitteln, Ansichten eines Informatikers am 1. Juli 2021
  14. Karlsruhe/Pittsburgh - Über 10.000 demonstrieren bei "Black Lives Matter"-Protesten in Baden-Württemberg, SWR am 6. Juni 2020
    Hadmut Danisch: Der Mistbock von Pittsburgh, Ansichten eines Informatikers am 6. Juni 2020 (Sie haben das Antifa-Kid wohl erst mal eingebuchtet. [...] Der Schaden allein in Pittsburgh ist enorm, 60 Läden geplündert und demoliert. [...] Ich bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis Bürger und Antifa das dort mal untereinander ausschießen.)
  15. Hadmut Danisch: Immerhin weiß ich jetzt, was ich damals falsch gemacht habe, Ansichten eines Informatikers am 6. Juni 2020
  16. Hadmut Danisch: Korruptions-Netzwerk im Vatikan, Ansichten eines Informatikers am 12. Juni 2013
  17. Hadmut Danisch am 7. März 2015 um 13:21 Uhr
  18. 18,0 18,1 Hadmut Danisch: Das Phantom: Innenansichten der SPD, Ansichten eines Informatikers am 24. Juli 2016
  19. 19,0 19,1 Hadmut Danisch: Diese Tretminenmentalität..., Ansichten eines Informatikers am 27. April 2017 (Die besondere Frechheit)
  20. Hadmut Danisch: Ich bin wohl doch kein Sextourist, sondern geadelt..., Ansichten eines Informatikers am 25. Mai 2017
  21. Hadmut Danisch: Rollt er nach rechts?, Ansichten eines Informatikers am 14. März 2018
  22. Hadmut Danisch: Danke schön!, Ansichten eines Informatikers am 25. Dezember 2019
  23. Wie lange ich das hier eigentlich machen will..., 20. Oktober 2021
  24. Hadmut Danisch: Ich hätte damals eigentlich Rotz und Wasser in die Kamera heulen sollen, Ansichten eines Informatikers am 25. April 2021
  25. Hadmut Danisch: Willkommen im Medien-Horror-Land, Ansichten eines Informatikers am 11. September 2015
  26. Hadmut Danisch: Das Weltbild der Linken, Ansichten eines Informatikers am 1. Dezember 2019 (Über Arbeitsstruktur, Produktivität, Fortbildungs­druck und linke Denkfehler)
  27. Hadmut Danisch: Mal was Positives... (... soll ich schreiben), Ansichten eines Informatikers am 5. März 2020
  28. 28,0 28,1 Hadmut Danisch: Wenn sich der böse Danisch über Euren Arsch hermacht..., Ansichten eines Informatikers am 17. Januar 2017
  29. Hadmut Danisch: Wille will mehr, Ansichten eines Informatikers am 7. Dezember 2020
  30. Pdf-icon-extern.svg Stellungnahme als Sachkundiger zum MDR-Gesetz zur Anhörung im Thüringer Landtag am 09.03.2021[ext] - Hadmut Danisch (Seite 24)
  31. Pdf-icon-extern.svg Stellungnahme als Sachkundiger zum MDR-Gesetz zur Anhörung im Thüringer Landtag am 09.03.2021[ext] - Hadmut Danisch (Seiten 30-31)
  32. Pdf-icon-extern.svg Stellungnahme als Sachkundiger zum MDR-Gesetz zur Anhörung im Thüringer Landtag am 09.03.2021[ext] - Hadmut Danisch (Seiten 36)
  33. Pdf-icon-extern.svg Stellungnahme als Sachkundiger zum MDR-Gesetz zur Anhörung im Thüringer Landtag am 09.03.2021[ext] - Hadmut Danisch (Seiten 38)
  34. Hadmut Danisch: Rassisten-Newsletter, Ansichten eines Informatikers am 20. März 2021
  35. Hadmut Danisch: Aufschlussreicher, ausführlicher Bericht im MDR Sachsenspiegel, Ansichten eines Informatikers am 16. September 2020
  36. Hadmut Danisch: #fedidwgugl - Nein!, Ansichten eines Informatikers am 23. Juni 2017
  37. 37,0 37,1 Hadmut Danisch: Ende Pseudonym, Ansichten eines Informatikers am 8. März 2017
  38. 38,0 38,1 Hadmut Danisch: Warum gegen Linke?, Ansichten eines Informatikers am 11. August 2018
  39. Hadmut Danisch: Links wie Rechts, Ansichten eines Informatikers am 30. April 2017
  40. Franziska Giffeys Dissertation: Legal, aber wertlos, Spiegel Online am 31. Oktober 2019 (Anreißer: Die Bundesfamilienministerin darf ihren Doktorgrad behalten. Das eigentliche Defizit ihrer Dissertation sind allerdings keine schlampigen Quellenangaben, sondern ihr Thema: Giffey schrieb über sich selbst. Mit Wissenschaft hat das wenig zu tun.)
  41. Hadmut Danisch: Supergau: Den Unzitierbaren zitiert, Ansichten eines Informatikers am 7. Dezember 2019
  42. Hadmut Danisch: Failed State Frankreich, Ansichten eines Informatikers am 17. August 2018
  43. Youtube-link-icon.svg hanas Präsident Nana Addo ließt Emmanuel Macron die Leviten - Mannikos Blog (10. Mai 2020) (Länge: 7:55 Min.)
  44. Hadmut Danisch: Über Afrika, Bootsflüchtlinge und Kolonialismus, Ansichten eines Informatikers am 11. Mai 2020
  45. 45,00 45,01 45,02 45,03 45,04 45,05 45,06 45,07 45,08 45,09 45,10 45,11 Hadmut Danisch: Laudatio auf die Super-Lesbe, Ansichten eines Informatikers am 7. September 2013
  46. Hadmut Danisch am 17. Dezember 2014 um 16:18 Uhr
  47. Hadmut Danisch: Über die Forschungsmafia
  48. Hadmut Danisch: Die Generation Joker, Ansichten eines Informatikers am 30. Oktober 2019 (Oder: Die Gelackmeierten.)
  49. Hadmut Danisch: Verschwörungstheorie?, Ansichten eines Informatikers am 2. Mai 2015
  50. Arnonymes etwas am 2. Mai 2015 um 11:16 Uhr
  51. Hadmut am 2. Mai 2015 um 14:52 Uhr
  52. Joe am 2. Mai 2015 um 12:47 Uhr
  53. Kommentieren am 2. Mai 2015 um 14:35 Uhr
  54. Schwärmgeist am 2. Mai 2015 um 18:14 Uhr
  55. Hadmut am 2. Mai 2015 um 15:36 Uhr
  56. Emil am 2. Mai 2015 um 16:57 Uhr
  57. Hadmut Danisch am 2. Mai 2015 um 18:55 Uhr
  58. 58,00 58,01 58,02 58,03 58,04 58,05 58,06 58,07 58,08 58,09 58,10 58,11 Mehdi Atmani, Adrienne Fichter, Sylke Gruhnwald: Das innerste Auge, Republik am 26. November 2020 (Anreißer: Die Firma Omnisec wurde gegründet, um die Schweizer Bundes­behörden mit abhörsicherer Technologie zu beliefern. Nun zeigt sich: Sie tat das Gegenteil.)
  59. Hadmut Danisch: (Staats-?) Terror gegen mein Blog, Ansichten eines Informatikers am 6. Juli 2020 (Antifa, Staatsterrorismus)
  60. Hadmut Danisch: Die "Swissness" der Omnisec, Ansichten eines Informatikers am 27. November 2020
  61. Hadmut Danisch: Die Schweizer Nachrichten zu Reaktionen auf die Omnisec-Affäre, Ansichten eines Informatikers am 27. November 2020
  62. 62,0 62,1 62,2 62,3 62,4 62,5 Stell Dir vor, es ist Pressekonferenz, und keiner geht hin, Ansichten eines Informatikers am 10. Juli 2015
  63. Aus der Kommentarspalte: "Das erinnert mich stark ans Familienrecht. Ich las Urteile, wo die Frau die Kinder schlug und dem Vater das Sorgerecht entzogen wurde, mit der Begründung, das die Mutter die Kinder ja nur schlägt, weil der Vater sie mit Gerichts­verfahren unter Druck setzt. So nach dem Motto, würde der Vater nicht auf sein/das Recht der Kinder bestehen, würde die Mutter die Kinder auch nicht schlagen. Also nimmt man dem Vater das recht weg, werden die Kinder auch nicht mehr geschlafen, Fall gelöst. Leider kein Einzelfall und gibt es auch umgedreht. Abartig diese JuristINNEN."
  64. Von Kohlefasern und dem organisierten Niedergang der Bildung, Ansichten eines Informatikers am 26. Dezember 2015
  65. Pdf-icon-extern.svg Klageschrift an das Verwaltungsgericht Berlin[ext] - Hadmut Danisch, 3. November 2013 (Seite 5)
  66. Pdf-icon-extern.svg Klageschrift an das Verwaltungsgericht Berlin[ext] - Hadmut Danisch, 3. November 2013 (Seite 8)
  67. Pdf-icon-extern.svg Klageschrift an das Verwaltungsgericht Berlin[ext] - Hadmut Danisch, 3. November 2013 (Seite 75)
  68. Hadmut Danisch: Schwierigkeitsgrad streng monoton fallend, Ansichten eines Informatikers am 6. Juni 2016
  69. Hadmut Danisch: Beobachtungen zur politischen Lage, Ansichten eines Informatikers am 26. Dezember 2015
  70. Hadmut Danisch: Die Abenteuer von Hamoud bin Nemsi neigen sich dem Ende zu, Ansichten eines Informatikers am 21. Dezember 2015
  71. Hadmut Danisch: Inklusion statt Integration?, Ansichten eines Informatikers am 13. Juni 2018
  72. Hadmut Danisch: Über den Marktwert von Geisteswissenschaftlern und ihren Abschlüssen, Ansichten eines Informatikers am 14. März 2018
  73. Hadmut Danisch: Der Anfang vom Ende des Chaos Computer Clubs, Ansichten eines Informatikers am 9. Dezember 2012 (Kommentar am 9. Dezember 2012 um 12:11 Uhr)
  74. Hadmut Danisch: Zweifeln verboten, Ansichten eines Informatikers am 30. Januar 2013 (Kommentar am 31. Januar 2013 um 21:44 Uhr)
  75. 76,0 76,1 Hadmut Danisch: Der tragische Trugschluss des Ranga Yogeshwar, Ansichten eines Informatikers am 10. Juni 2014 (Ranga Yogeshwar meint, jeder könne programmieren.)
  76. Hadmut Danisch: Ein bösartiger Vortrag eines bösartigen Professors, Ansichten eines Informatikers am 25. Juni 2014
  77. Hadmut Danisch am 29. Juli 2014 um 0:04 Uhr
  78. 79,0 79,1 Hadmut Danisch: Tausendundeine Nacht, Ansichten eines Informatikers am 12. März 2016
  79. Hadmut Danisch: Diversitätskriege, Ansichten eines Informatikers am 4. April 2016
  80. Hadmut Danisch: Der Jedermann-Paragraph § 127 StPO, Ansichten eines Informatikers am 14. Oktober 2016
  81. Hadmut Danisch: Promovieren in Sozialwissenschaften, Ansichten eines Informatikers am 12. Januar 2017
  82. Hadmut Danisch: Vom Zerbrechen der Demokratie, Ansichten eines Informatikers am 14. Dezember 2014
  83. 84,0 84,1 84,2 Hadmut Danisch: Spiel mir das Lied vom Tod der Informatik, Ansichten eines Informatikers am 9. März 2015
  84. Hadmut Danisch: Die Geistenswissenschaften sind längst im Zustand intellektueller Insolvenzverschleppung, Ansichten eines Informatikers am 21. April 2016
  85. Hadmut Danisch: Mehr Nackte wagen, Ansichten eines Informatikers am 28. Januar 2017
  86. Hadmut Danisch: Der Merkel-Plan ... oder doch wieder Soros?, Ansichten eines Informatikers am 10. März 2016 (George Soros)
  87. Hadmut Danisch: Die Sippe Baer und die Grundrechte, Ansichten eines Informatikers am 27. April 2017
  88. Hadmut Danisch: Zypries und die Frauen, Ansichten eines Informatikers am 9. Oktober 2017
  89. Hadmut Danisch: Latein und Gender, Ansichten eines Informatikers am 12. Mai 2018
  90. Hadmut Danisch: Oh. Jetzt bin ich "sexualpolitscher Meinungsführer" und habe Angst vor Holzpenissen, Ansichten eines Informatikers am 3. August 2016
  91. Hadmut Danisch: Liebe Feuerwehr, Ansichten eines Informatikers am 24. Mai 2018
  92. Hadmut Danisch: "Frauenquote"
  93. Danisch: Adele und die Fledermaus
  94. Hadmut Danisch: Die Linken und der Danisch, Ansichten eines Informatikers am 1. April 2021
  95. Fefes Blog am 21. Juni 2012
  96. A Stranger in a strange World am 18. Juli 2015 um 7:37 Uhr
  97. @triggerwarnung - 24. Juli 2020 - 21:45

Netzverweise

Gender-Ideologie
Die Linke und die große Weltrevolution
Technik
Wie kommunziert man "sicher"?, 5. Dezember 2020
Promotionsstreit, Kryptoverbot, NSA, Spionage, etc.
  • Die Schweiz hörte mit - und Schäubles Fake-CDs, 26. November 2020
    Die Firma Omnisec, mit der jener Ueli Maurer verbandelt ist oder war.
    Im nächsten Beitrag in dieser Sendung haben sie dann Ueli Maurer im Studio und nageln ihn mal. Absolut schockiert sei er, behauptet Maurer. Eine Katastrophe für den Industrie­standort Schweiz. Und was sagt er nun dazu? Er könne es "nicht bestätigen". Also gar nichts, kein ja, kein nein. Und dann beschreibt er, was oben im Zeitungsartikel schon beschrieben wurde: Die Geheimdienste hätten schon versucht, über ihn in die Omnisec zu kommen, aber er natürlich ganz empört, nein, für ihn käme sowas nie in Frage.
    Maurer wirkt da ganz schön nervös, verunsichert und unseriös, aber das ist jetzt nicht neu. Auf mich wirkt der seit 20 Jahren unseriös. Man sieht aber wieder mal, dass die Schweizer das haben, was wir nicht mehr haben, nämlich Journalisten im Fernsehen, und der nagelt den da ganz schön, nämlich dass er sich da ja schon nach seiner Einlassung strafbar gemacht hätte.
    Maurer in der Defensive: Er habe das nicht als Unrecht empfunden, aber lasse sich gerne von Juristen aufklären. Ja, seine Beteiligung an meinem Promotions­verfahren hat er damals auch nicht als Unrecht empfunden. Schmierige Type. Heuchler.
    Der große Bogen
    Damit ist dann auch der Bogen von Otto Leiberich zu Ueli Maurer gespannt, nämlich über die Ominisec, und die wiederum deutet auf Verbindungen in die Bundesregierung hin.
    Insofern habe ich gewaltige Zweifel, ob sich der BND, wie behauptet, wirklich Anfang der 90er Jahre aus der Crypto AG zurückgezogen hat. Oder jedenfalls nicht aus dem ganzen Geschäft, vielleicht haben die sich ja auf die Omnisec konzentriert. Denn gerade die Sache mit den angeblichen Steuer-CDs stinkt drei Meilen gegen den Wind nach Legende zur Tarnung normaler geheim­dienstlicher Aufklärung, eben Abhören. Und diverse Zusammenhänge deuten darauf hin, dass Wolfgang Schäuble Chef von det janzen war - und nun zweithöchster Mann im Staate ist.
    Man könnte quasi sagen, dass die Ablehnung meiner Dissertation eine Art Familienunternehmen war.
  • Die vorgegaukelte Scheindemokratie in einem besetzen Land, 15. November 2020
    Vortrag des Historikers Josef Foschepoth[wp] zur Verleihung des Whistleblower-Preises an Edward Snowden 2013, in dem er darstellt, dass Deutschland immer noch unter Besatzungsrecht steht, hier alles überwacht und abgehört wird und man Grundrechte nur da hat, wo sie den USA nicht zuwiderlaufen.
  • Die vorgegaukelte Scheindemokratie in einem besetzen Land, 15. November 2020
    Und noch mehr deftige Puzzlestücke in meiner Kryptostory. [...]
    Das erklärt sehr genau, wo meine Grundrechte auf Berufs- und Forschungs­freiheit und Rechtsweg geblieben sind. Grundrechte hat man nur da, wo sie die USA nicht stören. Deshalb haben meine Grundrechte vor Gericht nie irgendeine Rolle gespielt. Man hat sie einfach nicht. [...]
    Die NSA hat das militärische Recht, in jedes Gerichts­verfahren einzugreifen, wenn es deren Geheimnisse oder Überwachungs­tätigkeit berührt, und die Gerichte haben alles zu tun, das zu schützen. Das würde nicht nur das Verhalten des Bundesverfassungsgerichts erklären, sondern auch des Verwaltungs­gerichts. Denn da hatte ja ein vorsitzender Richter, der zuvor am Bundes­verfassungs­gericht Mitarbeiter war, einfach alles gefälscht: Protokolle, Tonband­aufnahmen, Sach­verständigen­gutachten, eine Abrechnung, die anderen Richter noch ausgetauscht. [...]
  • Den Trend zur Verschlüsselung galt es zu stoppen..., 14. November 2020
    • Habe ich etwa gegen geheime Verträge verstoßen? [...]
      Ich suche doch seit längerer Zeit schon Hinweise auf den Zeitraum 1990 bis 2000 was Geheimdienste, Kryptographie und so weiter angeht, um der Sache nachzuspüren, die mir damals Promotion und Karriere zertrümmert hat. In dieser Sendung erwähnen sie, dass es bis 1998 (also genau das Jahr, in dem mir der Ärger passierte) drastische Einschränkungen bei militärischen Mitteln gab. Genaueres sagen sie zwar nicht, aber Kryptographie gilt (oder galt damals) als militärisches Mittel.
    Ich hatte darüber geschrieben, dass man auch Schweizer Firmen abgehört hatte, und dazu aus dem Artikel von Mehdi Atmani auf Republik.ch zitiert. Darin ist mir so ein Satz, eigentlich sind es zwei, besonders ins Auge gefallen:
    Nach dem Ende des Kalten Kriegs fürchteten die amerikanischen Geheimdienste, dass die Sprach- und Daten­kommunikation von Firmen zunehmend mit offenen Standard-Algorithmen verschlüsselt werden könnte; Verschlüsselungen also, die Open Source sind, damit für alle überprüf- und dadurch kaum manipulierbar. Diesen Trend galt es mit verschiedenen Mitteln zu stoppen - Infoguard war eines davon.
    Und da sind wir dann schon wieder mittem im E.I.S.S. und bei meiner Arbeit. Denn das verschlüsselnde Telefon, das ich da gebaut hatte, beruhte ja auf offenen Standard-Algorithmen. Block-Chiffren, Betriebsarten und Hash-Summen waren Standard-Verfahren und unser Schlüssel­verfahren in RFC 1824 offen beschrieben. Zumal wir das ja auch als Programmier­übung in der Informatik IV-Vorlesung angeboten hatten.
    Es wäre also ohne weiteres für jeden möglich gewesen, sich ein kompatibles Gerät selbst zu bauen oder eine bestehende Implementierung darauf zu prüfen, dass sie genau das tut, was beschrieben ist, und nicht mehr und nicht weniger.
    Es hat sich ja auch immer wieder gezeigt, dass Verfahren mit Hintertür genau deshalb oft proprietäre Verfahren sind, die nicht offengelegt sind, damit man sie nicht überprüfen oder kompatibel, aber ohne Hintertür, nachbauen kann. Deshalb war beim Clipper-Chip die verwendete Chiffre, Skipjack, geheim, nicht offengelegt.
    Hier nochmal zum Vergleich der Satz aus SPIEGEL 39/2010, Seite 30,31:
    So ein Fachpersonal durfte keinesfalls auf den freien Markt kommen, das war die Direktive aus Bonn.
    Da lief eine systematische, flächendeckende Sabotage von allem, was den Geheimdiensten nicht passte.
  • Krypto-Hintertüren: Die Verlogenheit der Informatiker im Allgemeinen und der Gesellschaft für Informatik im Besonderen, 12. November 2020
    Die Gesellschaft für Informatik war schon damals kein Informatik-Verein, sondern eine korrupte Professorenlobby. Später ist die GI dann von der korrupten Professorenlobby völlig zur linken Politsuppe verkommen, das fachliche Niveau immer weiter ins Lächerliche versunken, aber alles auf Gender und Frauenförderung gezogen. Soweit ich mich in den letzten Jahren überhaupt noch mit denen befasst habe, und das wirklich nur noch ganz am Rande, kamen sie mir nur noch wie ein Frauen­förder­verein vor, der mit Informatik eigentlich nicht mehr viel oder gar nichts mehr zu tun hat.
    Mein Fall hat die gar nicht interessiert. Schon allein deshalb, weil ich ein Mann bin. Kryptographie, staatliche Kommunikations­überwachung, Geheimdienst, manipulierte Wissenschafts­gutachten? Interessiert die alles nicht. Da geht's um das Soziale. [...]
    Was nicht dabei steht: Da geht es um Islamismus und um deren Terrorismus.
    Und das passt Linken dann gar nicht, dass sie die Terroristen erst mühsam importieren und die EU sie dann abhören will, um deren Pläne mitzuhören. Deshalb kommt man jetzt darauf, gegen Abhören zu sein.
    Vor 20 Jahren, als ich da abgesägt wurde und mich wehren wollte, da standen hinter dem ganzen Abhörkram noch linke Ikonen wie Bill Clinton oder Joe Biden. Und dann ist natürlich kein Raum dafür, sich dagegen zu wehren, denn die GI war ja, deshalb auch dieses massive Frauen­förder­theater, schon immer links.
    Also:
    • Abhören durch linke US-Politiker: gut, Klappe halten.
    • Abhören von Islamisten durch EU: schlecht, auf die Barrikaden!
    Was jetzt schrecklich kompliziert wird, weil die Linken nämlich gleichzeitig für und gegen Hintertüren sind.
    • Für Hintertüren sind sie, wenn es darum geht, "Rechte", Oppositionelle, politische Gegner abzuhören.
    • Gegen Hintertüren sind sie, wenn es Linke und Islamisten betreffen soll.
    Orwell'sches Doppeldenk, zwei sich widersprechende Standpunkte gleichzeitig zu vertreten, in Perfektion vorgeführt von Saskia Esken. [...]
    Das Problem ist einfach: Linke hören ab. Und Linke werden abgehört. Deshalb wissen sie nicht, ob und wann sie dafür oder dagegen sein sollen. Deshalb die Orwell-Methode mit dem sozialistischen Doppeldenk.
  • Beth und Pfitzmann: Noch ein akademischer oder geheimdienstlicher Auftragsmord?, 11. November 2020
    Andreas Pfitzmann[wp] wurde promoviert, obwohl viele es für ein Unding hielten und empört waren, dass ein Doktorand gegen einen Professor gewinnen könnte.
    Das war auch der Grund, warum mir dann später niemand mehr geholfen hat - jedenfalls nicht offen. Denn verschiedene Professoren, auch von anderen Universitäten, sagten mir, dass man von der Causa Pfitzmann schon wisse, dass Beth da ein Drecksack ist, man aber über die DFG und ähnliche Organisationen bitter Rache an jedem genommen habe, der sich gegen Beth gestellt habe, einfach aus Staatsräson. Ein Doktorand darf nicht gegen einen Professor gewinnen. Und jeden, der Pfitzmann geholfen hatte, hatte man exekutivert: Gelder nicht mehr bewilligt, Papers nicht mehr angenommen, nicht mehr eingeladen und so weiter.
    Und weil sich das herumgesprochen habe und bekannt sei, werde mir nun ganz sicher keiner mehr helfen. Jedenfalls nicht offen. Gespräche habe ich mal in einer Waldhütte und mal in einem Cafe weit hinten drin in einer anderen Stadt geführt.
    Pfitzmann hatte es dann aber irgendwie doch geschafft, eine Professur in Dresden zu ergattern. [...]
    Er war auch der erste (aber nicht einzige), der mir sagte, dass mir wohl niemand mehr helfen werde, weil jeder seine Karriere riskiert und exekutiert werde, der einem Doktoranden gegen einen Professor helfe. [...]
    Vieles deutet darauf hin, dass Beth nicht einfach nur mit Leiberich befreundet und von ihm eingeschüchtert war, sondern selbst inoffizieller Mitarbeiter von CIA/NSA/BND und Leiberich sein Führungs­offizier war. [...]
    Ich komme mir gerade so in bisschen wie ein DDR-Bürger vor, der Einsicht in seine Stasi-Akte nimmt. War am Ende gar Beth als Kryptologe, das ganze E.I.S.S., eine CIA/BND-Operation, quasi ein Honey-Pot, um die Krypto-Szene dort zu versammeln, wo man sie unter Kontrolle hat?
  • Die Zeitbestimmung des Kryptotelefons - und der Angst davor, 11. November 2020 (Das erste Kryptotelefon im Herbst 1994)
    • Ein verschlüsseltes Polizeitelefon mit Schweizer Hintertür: SE-160 Kryptovox, 11. November 2020
      Es wird immer deutlicher, dass ich mit meiner Arbeit diese riesigen Spionage­projekte leicht konterkariert hätte.
      Ich hatte ja schon vermutet, dass ich gar nicht mal von den Amerikanern, sondern von Leiberich vom BND prophylaktisch abgesägt wurde, um keinen Krach mit den Amerikanern zu kriegen.
      Wenn jetzt klar ist, dass die damals Krach hatten, und der BND 1993 ausgestiegen sei, eben wegen Streites über verschlüsselte Funkgeräte, dann hätte man so ein Kryptotelefon mindestens als Provokation aufgefasst. Vor allem dann, wenn Beth für die CIA tätig war.
  • Beths Angst vor dem Cryptotelefon und die Spionage in Österreich und Deutschland, 10. November 2020
    Der deutsche Geheimdienst späht flächen­deckend Österreich aus und teilt die Ergebnisse mit den Amerikanern. Auch Universitäten und Professoren. Und deren Telefon­anschlüsse.
    Es würde sehr drastisch erklären, warum Beth spontan und sofort einen Rappel bekommen hat, als der gesehen hat, dass ich ein praktisch einsatz­fähiges, optional chipkarten­gesichertes und authentifiziertes verschlüsseltes Telefon gebaut hatte. Mit dem man (und das hatte Beth sicherlich nicht verstanden) auch noch völlig an der Überwachung der Verbindungs­daten in den Vermittlungs­stellen unbemerkt vorbei hätte telefonieren können, wenn man nicht die Mobil­funk­modem­verbindung (das war damals noch kein Internet, sondern nur eine einfach serielle Modem-Verbindung zu einem Zielmodem), sondern TCP/IP verwendete. Das hatte ich damals auch schon eingebaut, aber das war noch nicht realitäts­tauglich, weil es außerhalb der Universitäten noch kaum Internet-Anschlüsse gab und man sich per Modem bei einem Internet-Provider einwählen musste, und der Durchsatz nicht gleichmäßig war, es also praktikabler war, sich per Modem gleich direkt beim Angerufenen einzuwählen.
    Schon mit diesem abhörsicheren Telefon hätte ich deren ganzes Abhör­konzept durcheinander gebracht, wenn das in die freie Wildbahn gelangt wäre und etwa - war halt damals so - als Akademiker­werkzeug über die Universitäten verbreitet worden wäre.
    Eine Frage ist: Konnte ein Großmaul und notorischer Aufschneider und Wichtigtuer wie Beth davon überhaupt wissen? Wäre ich beim Geheimdienst, wäre einer wie Beth, der notorisch damit angab, wen er alles kannte und wo er überall drin stecke, und das sogar in den Vorlesungen, so ziemlich der letzte, dem ich sowas erzählen würde. Andererseits war er ja zumindest mit Leiberich befreundet (oder Leiberich ließ ihn das glauben, darin war Leiberich sehr gut). Vielleicht hatte man Beth bewusst gewarnt. Was er alles nicht entwickeln möge.
    Und wahrscheinlich wäre, dass ich mit meinem ungenehmigt und eigenmächtig publizierten RFC 1824 und meinem Krypto­telefon schon dagegen verstoßen hatte. Denn würde man Beths Reaktion auf mein Telefon nicht, wie wir das damals taten, als Folge seiner Inkompetenz und Paranoia, ansehen, sondern als Folge echter Geheimdienst­kontakte (wie sagt man so schön? Nur weil man paranoid ist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter einem her wären), dann hätte das auch heißen können "Mach sofort das Ding weg, bevor es jemand mitkriegt und wir Ärger bekommen".
    Wenn aber ein verschlüsselndes Telefon schon solche Reaktionen auslöst, was dann erst meine Dissertation mit Kapitel über die Abwehr von Kommunikations­überwachung?
    Wohlgemerkt: 1998. Während der BND spätestens ab 1999 Österreich flächen­deckend abgehört hat. Und zwar auch Universitäten und Professoren. Da hätte ein verschlüsseltes Telefon, das an einer anderen Uni entwickelt wurde, und deshalb von Universitäten und Professoren bereit­williger übernommen wäre als von irgendeiner Firma, überhaupt nicht reingepasst.
    Hacker Tron[wp] mit seinem 1997 entwickelten verschlüsselten Telefon hing übrigens im Oktober 1998 tot am Baum. Sechs Monate, nachdem die mir die Promotion gekillt hatten.
  • Dorothy Denning und die CIA, 8. November 2020
    Noch ein Puzzlestück. [...] Ich war bisher ja eher der Auffassung, dass wir kleine Crypto-Bude an der Uni damals viel zu klein und unbedeutend waren, um ins Blickfeld der CIA oder der Amerikaner überhaupt zu kommen. Dass mich der BND eher umgelegt hat, damit es gar nicht erst dazu kommt, dass es Ärger mit der CIA gibt, weil irgendwer gegen deren Cryptoverbot verstößt. Dass der BND da einfach nur brav seine Aufgaben erfüllt hat. [...]
    Schon 2000, also gerade zu Zeit meiner Promotions­sabotage, berichteten die hier, wie eng die CIA und die George Washington und die Georgetown University verwoben sind, die CIA dort sogar Vorlesungen hält. Ich denke, damit kann man davon ausgehen, dass Dorothy Denning[wp] nicht nur als Crypto-Professorin für die CIA arbeitet (sonst sie dort nichts geworden wäre), sondern es liegt auch nahe, dass sie eben nicht mehr die unabhängige Wissenschaftlerin war, als die sie uns vorgestellt wurde, und nicht einfach nur einen wissenschaftlichen Auftrag für die Regierung übernommen hat, sondern generell für die CIA arbeitete, und dann vermutlich dieselbe Sorte Falsch- und Gefälligkeits­gutachten ausgestellt hat, um CIA-Abhör­operationen zu schützen, wie man sie in den Akten zur Crypto AG von der ETH Zürich[wp] beschrieben hat.
    Ich finde das überaus bemerkenswert, dass so auffallend viele Professoren, die in der Kryptographie unterwegs sind, entweder erwiesen und universitäts­geprüft unfähig sind, und wie die Typen, die ich schon so oft beschrieben habe, zu Kryptogaphie gar nichts sagen können oder nicht mal Primzahlen richtig definieren können, oder Verbindungen zu Geheimdiensten haben.
    • Beth mit Leiberich
    • Ueli Maurer von der Uni Princeton, wo die CIA hochdruck­rekrutiert
    • Dorothy Denning von der CIA-durchseuchten Universität
    Und auch die Verfassungsrichterin Baer war in Michigan, ebenfalls als CIA-Hochburg unter den Universitäts­standorten bekannt.
    Ich war damals der Überzeugung, ein viel zu kleines Licht zu sein, um da irgendwem aufzufallen. Inzwischen glaube ich aber nicht mehr, dass es auf die Größe ankam, sondern dass die da flächen­deckend alles überwacht haben. Und man die Leute erledigt hat, bevor sie was wurden. [...]
  • Puzzlestück: Die Schweiz steckte tief mit drin, 7. November 2020
    So langsam wird das Puzzle um die "grösste Spionage­operation des Jahrhunderts" und mein Promotions­verfahren ziemlich vollständig, kommt Licht in die Vorgänge an der ETH Zürich[wp]. [...] "Die Schweiz konnte fast ein Viertel­jahrhundert lang über die Verschlüsselungs­firma Crypto AG mit Sitz im zugerischen Steinhausen die geheime Kommunikation unzähliger Staaten und Armeen ausforschen. Zuerst war sie mehr Tritt­brett­fahrerin, dann Junior­partnerin der Amerikaner bei jener Aktion, die der US-Auslands­geheim­dienst CIA in einer geleakten Aufarbeitung als "grösste Spionage­operation des Jahrhunderts" beschreibt. Das neutrale Land machte bei der fast globalen Ausforschung über die Crypto AG ab den 1990er-Jahren bis vor kurzem aktiv mit." Und genau darin dürfte zweifellos der Grund dafür liegen, dass die ETH Zürich so bereitwillig daran mitgemacht hat, mich damals abzusägen. [...]
    Treffer. 1992 ist die Schweiz da eingestiegen. Ich selbst habe so um 1989 angefangen, mich um das Thema zu kümmern, anfangs als Hiwi. 1994 war mein Studium abgeschlossen und ich wurde Mitarbeiter und Doktorand, und 1998 platzte die Promotion. [...]
    Ich hatte ja schon öfters mal erwähnt, dass wir das damals, in den Neunzigern, schon wussten, es stand ja damals sogar schon im SPIEGEL, dass die Crypto AG ein Geheimdienst­projekt ist und der BND mit drinsteckt. Ich kann mich daran erinnern, weil ich mich damals noch mit einigen Leuten darüber unterhalten und das diskutiert hatte.
    Und genau das dürfte mich damals den Kopf gekostet haben: Interessiert sich für die Sache Crypto AG/BND, schnüffelt herum und schreibt eine Dissertation darüber, wie man sich gegen Kommunikations­überwachung wehrt. Und das direkt vor der Nase von eben jenem BND-Direktor Leiberich, der die Operation Rubikon[wp] selbst durchgeführt hat. Da haben die dann mal die Notbremse gezogen.
  • Die Crypto-Affäre weitet sich aus, 18. Oktober 2020
    Ich denke, so langsam wird das Bild vollständig, warum man mich damals aus Promotion, Uni und Karriere geschossen hat. Und wer es war.
  • Noch ein Puzzlestückchen, 20. September 2020
  • Das ZDF und die Bauernopfer des Bundesnachrichtendienstes, 18. März 2020
    Die Sendung, die heute um 20:15 auf ZDFinfo über die Rubikon-Affäre[wp] (CIA, Schweiz, Crypto AG) kommt, beleuchtet etwas davon, was mir da damals widerfahren ist. [...] Ich möchte mal vier kurze Szenen herausgreifen und im Kontext meines eigenen Lebenslaufes und meines Blogs hier - letztlich dreht sich diese Webseite ja seit über 20 Jahren zentral um dieses Thema - einordnen. CIA und Bundes­nachrichten­dienst wollten alles abhören, und haben etwas gegen Verschlüsselungs­techniken, die nicht unter ihrer Kontrolle stehen. [...] Wer Kryptogeräte entwickelt, die nicht unter der Kontrolle von BND und CIA stehen und entsprechende Schwächen haben, werden einfach kaputt gemacht. Plattgemacht. Vom Markt gewischt.
    Die Uni sagte mir damals in einem Gespräch, es gehe nicht um den Doktortitel (es ist ein Grad und kein Titel, aber darum ging es eben in dem Gespräch) an sich. Den könne ich haben, das sei ihr egal. Es gehe darum, mich unter allen Umständen aus der Hochschul­karriere und Forschung heraus­zu­halten. Rückblickend betrachtet bin ich auf jeden Fall in deren Focus geraten. [...] Fast zehn Jahre später war ich dann nochmal in Sachen Krypto bei einer IETF-Konferenz, diesmal in San Francisco, und ich stellte fest, dass im Hotelzimmer mein Koffer durchsucht worden war. Es fehlte aber auch nichts, [...] Dann hatte ich, entgegen des von Beth verhängten Veröffentlichungs­verbotes, den RFC 1824 geschrieben, nicht nur aus Trotz, sondern weil ich dem, der mir damals die Reise finanziert hatte, wenigstens etwas zu liefern. Damit fällt man dann aber auf.
    Bald darauf das verschlüsselnde Telefon, das auf diesem Protokoll beruhte und ebenfalls mit eben diesen Chipkarten­lesern betrieben werden konnte (beruhte auf unserer Protokoll­bibliothek, mit der wir auch authtelnet und authftp geschrieben hatten, verschlüsselte Versionen von ssh und ftp, also sowas wie ssh, mit denen ich mich 1994 von San Jose aus in Karlsruhe eingeloggt hatte, und für das wir noch eine weitere Reihe von Anwendungen entwickelt hatten, da wäre das verschlüsselte Telefon einfach nur eine weitere gewesen). Anstatt sich zu freuen hatte Beth damals getobt und angewiesen, das sofort einzustellen und abzubauen, zu zerlegen, nicht mehr zu verwenden, er behauptete damals, das müsse alles analog passieren, Sprach-Scrambler und sowas.
    Und dann eben 1997 die Sache mit der Bundestags­anhörung zum Kryptoverbot, dann der Versuch, eine Kopie meiner Workstation zu ziehen, und 1998 das Bundestags­gutachten und die Dissertation. Wenn man das alles zusammen betrachtet und dann diesen Hintergrund BND/CIA sieht, die alles plattmachen, was ihnen in die Quere kommen könnte, dann passt das voll zusammen. Dann ist die Geschichte rund und geschlossen.
    [...] Mir geht's auch um die 20 Jahre danach, in denen man ignoriert, sabotiert, diffamiert, und mit allen möglichen dreckigen Methoden versucht hat, mich weiter zu bekämpfen.
  • Crypto-Affäre: Noch ein Puzzlestück von 2013, 16. Februar 2020
    Nochmal zum Mitschreiben: "blocking academic papers about encryption". [...]
    Und auf wen traf man da in Deutschland?
    Otto Leiberich, pensionerter Direktor beim BND, Zentralstelle für das Chiffrierwesen, in der Nummer mit der Crypto AG mit drin.
    Ueli Maurer, Professor an der ETH Zürich[wp], der Bundes­universität der Schweiz, und der Schweizer Bund war ebenfalls in der Nummer mit der Crypto AG mit drin.
    Claudia Eckert[wp], die Professorin, die sich zu Kryptographie und ihrem eigenen Buch nicht äußern konnte, meine Einwände als Gerichts­sach­verständige aber ablehnte, ohne sie überhaupt gesehen zu haben und zu wissen, worum es ging, und die Beraterin der NATO ist.
    Susanne Baer, Gender-Tante, Honorar­professorin in Michigan, die Verfassungs­richterin ist und zehn Meilen gegen den Wind nach CIA stinkt.
    Und dann kommen Presse, Politik, Greta, Rezo[wp] und all die Klimaspinner, und beschimpfen jeden, der "Wissenschaft" anzweifelt.
  • Neue Informationen zur Kryptoaffäre, 16. Februar 2020
    Zwei Querverbindungen nach Deutschland
    Die eine ist, dass es ja gerade heißt, dem BND sei die Sache mit der Crypto AG 1993 zu heiß geworden, er sei ausgestiegen und habe seine Anteile an die CIA verkauft, die bis 2018 weitergemacht habe.
    Es war aber so, dass der BND - mindestens in Form und Person von Otto Leiberich - auch danach noch Kryptographie manipuliert und sabotiert hat.
    Die andere ist, dass ich diese Bundestagsanhörung von 1997 (damals noch in Bonn), bei der ich damals als Assistent Beths beteiligt war, etwas anders bewerte.
    Die Enquete-Kommission hatte damals das Ziel verfolgt, starke Kryptographie zu verbieten. Beth war damals plan- und orientierungs­los, und wusste nicht, was er dazu sagen könnte und sollte. Ich habe ihm damals als Ghostwriter wesentliche, vor allem die inhaltlichen Teile seiner schriftlichen Stellung­nahme geschrieben. Die natürlich auf meiner Forschungs­arbeit beruhten. Und wir haben damals mit mehreren Mitarbeitern Beth erklärt und ein­getrichtert, was da zu sagen ist. Beth hatte das auch soweit verstanden und geschluckt und die schriftliche Ausarbeitung (das wird dort so verlangt) selbst dort eingereicht - mit Aussagen, die er später in meiner Dissertation als total falsch hinstellte. [...]
    Ich hatte Beth mehrere Vorabexemplare gereicht, aber nie eine Antwort bekommen. [...] Die Exemplare, die ich Beth gegeben hatte, waren aber komplett verschwunden. Weg. Ich habe sie nie wieder gesehen und Beth hatte sie auch nicht mehr. Offenbar beim BND. Otto Leiberich. Nicht lange danach kam es zu dem Vorfall mit der heimlichen Kopie meiner Workstation. Und dann bekam ich irgendwann auch eine Kopie eines Schreibens von Leiberich an Beth in die Hand, nachdem der auch mein Bundestags­gutachten bei Leibereich eingereicht hatte.
    Was ich damals nicht so empfand, aber heute rückblickend im Vergleich zur DDR/Stasi so sehen würde: Beth war im Prinzip Spitzel des BND, der die eigenen Mitarbeiter bespitzelte, und dann wurde man - wie bei der Stasi - abgesägt, wenn man nicht passte.
    Rückblickend bewerte ich das anders, vor allem dann, wenn man weiß, welche seltsame Rolle der Professor Ueli Maurer von der Schweizer Bundes-Uni ETH Zürich in der Sache spielte und man nun weiß, dass die Schweizer Bundesregierung in die Crypto-AG-Nummer eingeweiht war und die Aufdeckung damals verhindert wurde.
    Wie schon gesagt: Ich komme mir gerade vor wie jemand, der nach 20 Jahren in seine Stasi-Akte schaut und dort liest, wer ihn bespitzelt und sabotiert hat. [...]
    Die USA verfolgten damals drei Taktiken:
    • Innerhalb der USA starke Verschlüsselung nur mit dem Clipper-Chip, also so, dass der Staat mitlesen kann.
    • Kein Expert starker Verschlüsselungs­methoden und -software aus den USA.
    • Verhindern, dass außerhalb der USA Verschlüsselung entwickelt wurde.
    Es gab faktisch ein Monopol der USA, durchbrochen nur von den Russen (GOST[ext]). Die Chinesen waren damals noch nicht so vorne dran beim Computern.
  • Über die CIA, den BND, das ZDF, einen Direktor, die Schweiz, den Crypto-Skandal und andere Seltsamkeiten, 14. Februar 2020
    Ich habe mich immer gefragt, was einen Richter zu dem Wahnsinn bringen kann, nicht nur Gutachten fälschen zu lassen und einen Sachverständigen zu bestechen, sondern auch noch das Ding zu riskieren, die Tonbänder mit der Sach­verständigen­vernehmung heimlich nach der Verhandlung in seinem Arbeits­zimmer neu aufzusprechen und auszutauschen.
    Ich kann mich noch an das Entsetzen im Verwaltungs­gericht erinnern, als ich da auftauchte und durchsetzte, die anhören zu dürfen, rechtlich natürlich gut vorbereitet, weil mir auch drei Monate nach der Verhandlung mit Zusendung des Protokolls auffiel, dass das nicht stimmte. Der Feigling von Richter schickte damals eine Vorsitzende einer anderen Kammer vor, um mich abzuwimmeln, ging aber nicht. Weil ich dann selbst die Aufnahme nieder­schreiben wollte und dazu ein Notebook dabei hatte, wollte er mir das verbieten, weil er Angst habe, dass ich die Aufnahme mit dem eingebauten Mikrofon aufnehmen könnte (und damit einen Beweis für Abweichungen und Fälschungen hatte). Ich habe gesagt, ich sei Informatiker und könnte auf der Tastatur eben viel schneller schreiben als mit Stift und Papier, aber wenn er das so wolle, bleibe ich auch gerne für drei Tage in ihrer Geschäftsstelle. Den Richtern ging damals der Arsch so richtig auf Grundeis, weil ich sie beim Fälschen ertappt hatte.
    Warum aber würde ein solcher Karrierist ohne jede Not so ein Risiko eingehen, Gutachten fälschen zu lassen, Gutachter zu bestechen, Korrespondenz zu manipulieren, Bänder auszutauschen? Warum dieser Aufwand, um mir das mündliche Gehör abzuschneiden?
    Was hat den dazu getrieben?
    Die Verbindungsachse lautet CIABND[wp]Otto Leiberich – Prof. Beth – Uni Karlsruhe – ETH Zürich[wp] – Prof. Ueli MaurerCrypto AG.
    Und ich denke, ich werde noch mehr Sachen zur Verstrickung der Schweiz in dieses Spionageprojekt schreiben.
    Wisst Ihr, wie ich mir gerade vorkomme?
    Wie Clifford Stoll in Kuckucksei[wp].
  • Abhörtechnik, Kryptographie und Zeitgeschichte, 8. Juni 2019
  • Steinmeier, der BND und das Schweigen der Medien, 18. Juni 2018 (Frank-Walter Steinmeier‎)
  • Über Tron und die Gefährlichkeiten der Kryptotelefonie, 17. Juni 2018 (Seit fast 20 Jahren haben mich unzählige Leute unzählige Male auf den Hacker Tron und dessen seltsames Ableben[wp] hingewiesen.)
  • Volltreffer: Zur Abhöraffäre BND - Österreich, 16. Juni 2018 (Die Mutter aller Puzzle-Stücke., Inklusive Bau eines abhörsicheren Telefons)
  • Über Linke und Gewalt, 19. Juli 2017 (Linke#Linke Gewalt)
  • Die NSA und ihre Spionage an deutschen Universitäten, 1. November 2016 (NSA, Universität)
Berichte über Veranstaltungen
Kritik

Querverweise


  1. Ich habe mit meinen eigenen Webseiten irgendwann so um 1999 angefangen. [...] Zum Blog habe ich es erst später ausgebaut.
    • Zentrales Thema meiner Webseiten war von Anfang an das Promotions­verfahren, das man mir da so versaut hat. Und damals standen die Uni Karlsruhe und Baden-Württemberg unter einer CDU-Regierung. Ich habe jahrelang fast nur über diese CDU-lastige Korruption, und über die diversen Verstrickungen und krummen Dinger des damaligen Forschungs­minister Frankenberg[wp] oder beispielsweise auch eines Roman Herzog[wp] geschrieben. Auch mein über viele Jahre geführtes zweites Blog Forschungsmafia drehte sich immer wieder um Korruption und Machen­schaften der CDU. Nur waren dann in Baden-Würtemberg irgendwann die Grünen dran. [...] Sehr bekannt geworden ist das Blog erst 2011 mit der Sache um die Kinder­porno­spere. Und auch das war noch ein CDU-Thema. Ursula von der Leyen als die CDU-Ikone eogistisch-korrupter Inkompetenz und maßloser Selbst­über­schätzung, der fleisch­gewordene Dunning-Kruger-Effekt, die eine Schneise der Zerstörung hinter sich herzieht, war ja nun auch oft genug Thema in meinem Blog. Auch wenn man es nicht glauben mag: Die ist CDU. Vordergründig jedenfalls. Erst 2012 mit der Ablehnung meiner Verfassungs­beschwerde bin ich auf das Thema linker Wahnsinn und staats­feindliche Korruption eingeschwenkt, nämlich bei der Recherche der Hintergründe der mir bis dahin völlig unbekannten Verfassungs­richterin Susanne Baer. Das heißt, dass ich mich bisher etwa 11 Jahre um CDU und 5 Jahre um Linke gekümmert habe.
    • Im Frühjahr 2012 bin ich aus einem Protest­denken gegen diese Staats­korruption bei den Piraten eingetreten, und habe dann erst durch das Literatur­studium von Gender-Schriften und der massiven Sabotage und Unter­wanderung der Piraten gemerkt, was für eine Nummer da abläuft. Die (bayerischen) Piraten waren damals äußerlich hoch­interessant, viele, auch ältere Leute, die hoch­kompetent waren, fest im Beruf standen und gegen Korruption etwas unternehmen wollten, interessierten sich dafür. Deshalb war es auch so interessant, dort zu den Stammtischen zu gehen, immer interessante Leute, Ingenieure, Ärzte, Juristen. Dann aber habe ich - auch nur mühsam hinter die Kulissen - gesehen, was da im Verborgenen bei den Piraten abging, was für eine extrem bösartige kriminelle verlogene staats- und verfassungs­feindliche Sorte Mensch das war. Und das hat bei mir was ausgelöst. Denn eigentlich hatte ich mir von den Piraten versprochen, dass man da Leute findet, mit denen man gegen Regierungs­kriminialität und diesen Regierungs­sumpf wie BND[wp], kriminelle Professoren und Richter und vor allem sowas wie die Verfassungs­richterin Baer vorgehen kann. Dann habe ich aber gemerkt, dass dieser extrem bösartige Sumpf, der sich da so unmerklich in den Piraten festgefressen hatte und sie mit enormer krimineller Energie zersetze, zerfrass, zerstörte, eben genau das Milieu der Verfassungs­richterin Baer war, und viele Spuren aus der Piraten­sabotage in die Berliner Gender-Szene führten. Die, von denen ich mir Hilfe versprochen hatten, steckten unter derselben kriminellen Decke.
  2. Dass sich in Berlin ein regelrechter schwuler Flüchtlingsstrich entwickelt hat, wo frische dunkle Knaben dem hiesigen Establishment preisgünstig und abwechslungsreich - aber den Gerüchten nach nicht freiwillig - zur Verfügung stehen, ist ebenso bekannt wie von der Presse nur selten erwähnt. Die Verflechtung von Schwulen- und Drogen­szene ist auch keine Überraschung. Die Meme der "sexuellen Verfügbarkeit" ist vom weiblichen Opferkartell mit Patent und Markenschutz belegt. Wer als Mann auf Opfer machen will, wird abgemahnt und auf Unterlassung in Anspruch genommen. Weil aber die Berliner Stadt- und auch die Bundespolitik wirksam mit der hiesigen Schwulenszene verwoben ist, und es kommen immer wieder Gerüchte herum, wonach das auch Kinder als Opfer umfasst und man die Flüchtlings­kinder ja auch nicht immer so genau zählt und nachzählt, sei das alles von den Mänteln des Schweigens und des Wohlwollens bedeckt. Schließlich braucht man ja auch Koalitionen. In Österreich kocht nun gerade ein Bericht hoch: Sugar­mamas und ihre Flüchtlinge[ext]. (Und Reaktion darauf.) Dass alleinstehende, aber betuchte (Witwe, Scheidung, Gattin...) ältere Damen gerne dem Sextourismus frönen und sich in manchen Ländern gerne den ein oder anderen Gigolo mieten, ist so bekannt wie unerwähnt. Sex­tourismus wird immer gerne mit dem schnaufenden dicken Deutschen assoziiert, der mit Hawaii­hemd, Tennis­socken und Sandalen nach Thailand fährt. Den mag es sicherlich geben, aber er ist da eben auch nicht allein.
  3. Ich habe immer stärker den Eindruck, dass wir uns in einem immer weiter fortschreitenden Stadium des Umbaus eines freiheitlich-demokratischen Landes in Richtung eines sozialistischen Planwirtschafts- und Angst­staates vom Zuschnitt der DDR bewegen. Was mir daran vor allem auffällt: Vor 25 oder 30 Jahren galt die DDR noch als richtig, richtig böse. Auf der Abi-Jahrgangs­reise nach Berlin wurden wir noch aufgeklärt, wie abgrundtief diktatorisch und freiheits­widrig das Land war, und der Tag in Ost-Berlin war wie eine Fahrt in ein Gruselkabinett, allein die Grenz­kontrollen und dieses ständige jeder-überwacht-jeden. [...] Inzwischen ist im Meinungs­bereich eine Generation tonangebend, die höchstens 40 Jahre alt ist und die DDR nicht mehr aus der Sicht eines Erwachsenen erlebt hat, der sowas wie Reisen oder Meinungsfreiheit oder Berufs­freiheit damals überhaupt in Anspruch genommen und die Sache von innen oder von außen hätte beurteilen können. Dazu kommt, dass sich verblüffend viele Leute von SED und Stasi in der Politik, den Medien oder den Neo-Zensur­behörden festgesetzt haben und damit ein enormer Einfluss auf die öffentliche Meinung genommen wird. Man merkt das aber auch daran, dass an den Universitäten die bekloppten Geistes- und Sozialwissenschaftler wieder voll auf Marx abfahren. [...] Das feministische Prinzip: Frauen und ihre Leistungen sichtbar machen, und dazu dann, wenn sie keine haben, eben stets - wie bei Scheidungen - die Leistung des Mannes auf das Konto der Frau buchen. Je emanzipierter und feministischer wir sein wollen/sollen, desto stärker nimmt der Effekt zu, Frauen die Leistungen des Mannes zuzuschreiben. [...]