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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Sprache

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Hauptseite » Sprache

Zum Thema Sprache gibt es folgende Artikel:

Zitat: «Die Sprache ist eine Waffe, haltet sie scharf!»  - Kurt Tucholsky[wp][1]
Zitat: «Der Kampf um die Sprache ist wesentlich für die geistige Selbstbehauptung.»  - Franz Josef Strauß[wp] (1980)[2]

Herrschaft durch Sprache

Wenn einzelne Gruppen oder Personen über die Macht verfügen, Worte und Begriffe zu prägen oder zu ächten und auf diese Weise ihre Ansichten bzw. Ideologien massen­medial durch­zu­setzen verstehen, dann wird damit Herrschaft ausgeübt. Schon Nietzsche[wp] erkannte, dass in Zukunft die Herrschaft durch Sprache ausgeübt wird. Günter Rohrmoser[wp] paraphrasierte Nietzsches Ansichten wie folgt:

"In Zukunft, also im 20. Jahrhundert, werden diejenigen in einer Gesellschaft die eigentliche Macht ausüben, die fähig sind, ihre Sprachregelung in der Gesellschaft durchzusetzen. Dann ist die Wahl der Begriffe und der Sprache kein Neben­kriegs­schauplatz, sondern dann wird der Kampf um die Sprache zur entscheidenden Schlacht." [3]

Für Rohrmoser bedeutet dies:

"Eine Strategie der Veränderung der Gesellschaft über die Veränderung des Bewusstseins muss im Kern ein Kampf um die Sprache der Gesellschaft sein." [3]

Victor Klemperer[wp] analysierte in seinem Notizbuch eines Philologen[4] die Sprache des Dritten Reiches und beschreibt wie totalitäre Systeme die Psyche der Untertanen über deren Sprache zu beherrschen versuchen. So sei der verordnete Duktus "ganz darauf gerichtet, den Einzelnen um sein individuelles Wesen zu bringen, ihn als Persönlichkeit zu betäuben, ihn zum gedanken- und willenlosen Stück einer in bestimmter Richtung getriebenen und gehetzten Herde zu machen":

"Alles, was in Deutschland gedruckt und geredet wurde, war [...] genormt; was irgendwie von der einen zugelassenen Form abwich, drang nicht an die Öffentlichkeit; Buch und Zeitung der Behörden­zuschrift und Formulare einer Dienststelle - alles schwamm in derselben braunen Soße, und aus dieser absoluten Einheitlichkeit der Schrift­sprache erklärte sich denn auch die Gleichheit aller Redeform. Die stärkste Wirkung wurde nicht durch Einzel­reden ausgeübt, auch nicht durch Artikel oder Flugblätter, durch Plakate oder Fahnen, sie wurde durch nichts erzielt, was man mit bewusstem Denken oder bewusstem Fühlen in sich aufnehmen mußte. Der Nazismus[wp] glitt in Fleisch und Blut der Menge über durch die Einzel­worte, die Redewendungen, die Satzformen, die er ihr in millionen­fachen Wieder­holungen aufzwang, und die mechanisch und unbewusst übernommen wurden. [...] Fraglos waren alle, Anhänger und Gegner, Nutznießer und Opfer, von denselben Vorbildern geleitet." [5]
Zitat: «[Die Schlagworte und Begriffs­ungetüme] wollen keinen Inhalt vermittelt. Vielmehr geht es ihnen darum, einen Affekt auszulösen. Leser und Zuhörer sollen mit Begriffen zu positiven oder negativen Affekten manipuliert werden. Rassismus, Sexismus, Diskriminierung, sie alle werden genutzt, um in Verbindung mit bestimmten Objekten Affekte auszulösen, z. B. negative in Verbindung mit Männern und positive in Verbindung mit Frauen. Es ist mehr als eine These zu sagen, dass der gesamte Staatsfeminismus auf einem affektiven Gebäude basiert, das sofort zusammenfällt, wenn man nach der empirischen Gültigkeit dieses affektiven Gebäudes fragt, wenn man fragt, ob Frauen tatsächlich benachteiligt sind, an welchen konkreten Bedingungen sich dies ablesen lässt und welche negativen Konsequenzen die vermeintliche Benachteiligung für konkrete Frauen hat.»  - Michael Klein[6]

Totalitäre Systeme und Gruppierungen entwickeln außer einer Kampfsprache - als verbale Angriffswaffe und zur Stimulierung der eigenen "Truppen" - auch eine Schmuse­sprache zur Irritierung und Desinformation der Bekämpften sowie zur Gewinnung von leicht­gläubigen oder korrupten "Bündnis"-Partnern. Helmut Bärwald skizziert die Entwicklungen und Anwendungen einer solchen Schmuse­sprache als Mittel der von Links­extremisten in Deutschland betriebenen politisch-psycho­logischen Offensiven im vergangenen halben Jahrhundert.[7]

Sprache als Waffe

Zitat: «Ich möchte Ihr Gefühl für Sprache schärfen. Wir müssen verstehen, dass die UN eine Zwei­klassen­gesellschaft ist. Der Unterschied zwischen Angreifer und Verteidiger. Das "Verteidigungs­ministerium" ist ein Angriffs­ministerium. Wenn man aber sagt, das Pentagon ist ein Angriffs­ministerium, heißt es, das sei eine Verschwörungstheorie. Es spielt keine Rolle, ob etwas wahr oder unwahr ist. Es muss nur ständig wiederholt werden. Wer dann aber eine abweichende Meinung hat, weil er selbst denken kann, dann wird er diffamiert. So läuft das Spiel. Framing heißt, man definiert den gedanklichen Rahmen, in dem etwas gesprochen wird. Die Leute bemerken das gar nicht, das ist Psychologie. Man gibt vor, unter welchem Begriff ein Sachverhalt überhaupt behandelt wird. Die Aufgabe besteht also darin, herauszufinden, an welchem Tisch "gespielt" wird, das heißt, welcher gedankliche Rahmen vorgegeben ist.»  - Daniele Ganser[8]

Migrantendeutsch

Wer die "Kiezdeutsch"[wp] der Migranten nicht als vollwertigen deutschen Dialekt anerkennt, der ist ein Ausländer­feind.[9] Hinter vorgehaltener Hand wird die Professorin Heike Wiese[wp] als "durch­geknallte Multikulti-Enthusiastin" gehandelt, die "falsches, verstümmeltes Deutsch" zur Weiterentwicklung unserer Muttersprache adelt und gleichzeitig die "Lebenslüge der politischen Linken" am Köcheln hält.[10]

Sprachentwicklung

Zitat: «Denglisch und Zweisprachenkultur

Aktuell steht der deutschen Sprache eine erneute Teilung bevor. Alles, wissenschaftliche, technische oder informatorische wird sehr stark Englisch geprägt, wohingegen sich die allgemeine Straßen­sprache durch die Vielzahl an zuwandernden Menschen aus dem nahen Osten, eher in Richtung Arabisch entwickelt.» [11]

Sprachzerstörung

Zitat: «Treibt man die Durchsetzung von "Diversität" und die Political Correctness auf die Spitze, zerfällt die deutsche Sprache dabei zu Staub und eignet sich kaum mehr für den Transport irgendeiner Information, weil sich hinter jeder Redewendung eine so genannte Mikro-Aggression verbergen kann, an die nur noch keiner gedacht hat. "Geschlecht zuweisende" Substantive, "patriarchale" Verben, "sexistische" Adjektive, "ausgrenzende" Pronomen ... kein Stein bleibt auf dem anderen, wenn man mit dem Hammer dieser Ideologie auf einer gewachsenen, lebendigen, vieldeutigen Sprache herumprügelt. Es kommt immer nur darauf an, die Mikro-Aggressionen als erster zu entdecken und lauthals anzuprangern, und wenn man die Urheber auf dem falschen Fuß erwischt, behält man bei der Deutung immer die Oberhand - Roger Letsch[12]
Zitat: «Die Englisch-Fakultät der Rutgers-University wertet die Bedeutung von Grammatik ab - aus Solidarität mit Black Lives Matter.[13]

Und dann schimpfen sie über white supremacy - Hadmut Danisch[14]

[Die] Rutgers University, die den Stellenwert von Grammatik aus Solidarität mit Black Lives Matter deutlich runter­schrauben will, geht einen Schritt weiter:
Zitat: «The English Department at Rutgers University has declared that proper use of grammar is a hidden form of racism because it disadvantages students of "multilingual, non-standard 'academic' English backgrounds."» [15]

Grammatik überhaupt noch korrekt einzusetzen ist versteckter Rassismus, weil er jeden anderen Studenten benachteiligt, der einen multi­lingualen Hintergrund hat.

Erinnert mich an Berliner Schulhofe, wo selbst deutsche Kinder, die - im Rahmen des in Berlin überhaupt möglichen - einwandfrei und mutter­sprachlich Deutsch sprechen, dort "Kanaksprak" sprechen, um nicht verprügelt zu werden.

Zitat: «The "critical grammar" approach challenges the standard academic form of the English language in favor of a more inclusive writing experience. The curriculum puts an emphasis on the variability of the English language instead of accuracy.

"This approach challenges the familiar dogma that writing instruction should limit emphasis on grammar/sentence-level issues so as to not put students from multilingual, non-standard 'academic' English backgrounds at a disadvantage," Walkowitz said. "Instead, it encourages students to develop a critical awareness of the variety of choices available to them [with] regard to micro-level issues in order to empower them and equip them to push against biases based on 'written' accents."» [15]

Mit "critical awareness"[wp] kann man heute jeden Schwachsinn rechtfertigen.

Zitat: «"Variability instead of accuracy" means incorrect usage of grammatical norms. It's nice that someone speaks a foreign language but isn't the whole point of teaching proper grammar is teaching foreigners the proper way to speak English?

Yes, but it's white and it's male, and it's gotta go.» [15]

Grammatik ist weiß, männlich und muss deshalb weg. Sprache ist vielfältig.

Zitat: «The Rutgers English department created a Committee on Bias Awareness and Prevention in 2012. In light of Black Lives Matter protests, the school has moved past bias awareness and prevention and into a focus on "decolonization." Walkowitz's email talks of "decolonizing the writing center." The department offers a specific internship titled "Decolonizing the Writing Center" to "make the writing centers more linguistically diverse."» [15]
Die Unfähigkeit, eine Sprache zu erlernen, zum kulturellen Standard erhoben.
- Hadmut Danisch[16]

Sprachverlust

Zitat: «Was mir besonders in Berlin sehr stark auffällt: Berlin ist voller Migranten und Fremder aus allen Teilen der Welt, die versuchen, miteinander radebrechend auf Deutsch zu kommunizieren. Das funktioniert eigentlich auch in den Grundzügen, aber auf einem schrecklich niedrigen Niveau. Das Deutsch reduziert sich auf ein Niveau, das gerade angemessen ist, um mitzuteilen, welche Variante des Döners man haben will und wieviel Geld dafür verlangt wird. [...]

Meine Einschätzung wäre, dass Deutsch in 20, spätestens 30 oder 40 Jahren das Schicksal von Latein ereilt hat, nämlich eine alte, "tote" Sprache zu sein, die noch eine kleine, gebildete Elite als Wissenschafts­sprache verwendet, aber eigentlich nicht mehr braucht. Bei den unter 20-Jährigen hat sich Deutsch in weiten Bereichen ohnehin längst erledigt.

Ich hatte mal einen Kollegen, weiß nicht mehr, wo der als Kind hergekommen war, Kossovo, Serbien oder irgendsowas aus Südeuropa. Der sagte, dass er als Kind in Berlin(!) in der Schule war, ihn die Eltern aber in eine andere Schule ummelden mussten, weil er auf dieser Schule keine Chance hatte, Deutsch zu lernen, da die Kinder da nur türkisch sprachen. Da sprach niemand deutsch.»  - Hadmut Danisch[17]

Schwarze Gerechtigkeitssprache

Die Conference on College Composition and Communication[wp] (CCCC) VERLANGT (sie schreiben das extra so und durchgehend groß) schwarze linguistische Gerechtigkeit.

Sie stellen sich das so vor:

Zitat: «It is commonplace for progressive scholars and teachers today to acknowledge students' multiple language backgrounds. In fact, CCCC/NCTE has created numerous resolutions and position statements related to language variety since the 1974 "Students' Right to Their Own Language resolution," a response to the Black Freedom Movements and new research on Black Language of the time. [...]

Though CCCC/NCTE has been active in the ongoing struggle for language rights, Kynard (2013) reminds us that "the possibilities for SRTOL [were] always imagined, and yet never fully achieved [and this] falls squarely in line with our inadequate responses to the anti-systemic nature of the '60s social justice movements" (p. 74). In reflecting on the current historical moment and movement for Black lives, Baker-Bell (2020) argues that "the way Black language is devalued in schools reflects how Black lives are devalued in the world ... [and] the anti-Black linguistic racism that is used to diminish Black Language and Black students in classrooms is not separate from the rampant and deliberate anti-Black racism and violence inflicted upon Black people in society" (pp. 2-3). Today, we uphold the updated CCCC statement on Ebonics that explicitly states:

Ebonics reflects the Black experience and conveys Black traditions and socially real truths. Black Languages are crucial to Black identity. Black Language sayings, such as "What goes around comes around," are crucial to Black ways of being in the world. Black Languages, like Black lives, matter[18]

(Erläuterung: SRTOL = Students' Right to Their Own Language.)

Was zur Hölle ist "Ebonics"? Woher kommt der Name? Ein früherer Artikel erklärt:

Zitat: «Ebonics is a superordinate term for a category of Black Language forms that derive from common historical, social, cultural, and material conditions. It refers to language forms such as African American Language, Jamaican Creole, Gullah Creole, West African Pidgin English, and Haitian Creole, as well as Afro-Euro language varieties spoken in European countries. The term "Ebonics" was created by Black psychologist Dr. Robert Williams in 1973 to identify the various languages created by Africans forced to adapt to colonization and enslavement (Williams, 1975).

The variety of Ebonics spoken by African Americans in the United States - known as Black English Vernacular, African American English, U. S. Ebonics, African American Language, among other names - reflects a distinctive language system that many African American students use in daily conversation and in the performance of academic tasks. Like every other linguistic system, the Ebonics of African American students is systematic and rule governed, and it is not an obstacle to learning. The obstacle lies in negative attitudes toward the language, lack of information about the language, inefficient techniques for teaching language and literacy skills, and an unwillingness to adapt teaching styles to the needs of Ebonics speakers.» [19]

Ebonics ist das Symptom, es auch als jemand, der in Amerika geboren und aufgewachsen ist, nicht zu schaffen, halbwegs geradeaus Englisch zu sprechen. Dass viele Immigranten oder Leute, die Englisch nur als Fremdsprache in der Schule gelernt haben und vielleicht dreimal im Jahr sprechen, besseres Englisch können als Leute, die dort leben und gar aufgewachsen sind. Erinnert mich an meine erste USA-Konferenzreise 1994 nach San Jose/San Francisco. Ich war zwar als Kind schon dreimal auf Sprachreisen in England, hatte mir aber vorher ernstlich Sorgen gemacht, ob mein Englisch überhaupt ausreichend ist, um in Amerika durchzukommen und mich wenigstens rudimentär verständlich zu machen und die Leute zu verstehen. Ich fand mich dort mehrfach konsterniert in irgendwelchen Läden stehen, damit konfrontiert, dass mein von mir selbst für ungenügend und ungeübt erachtetes Schul-Englisch besser, korrekter, flüssiger, wortreicher war, als das vieler Leute, die dort lebten und arbeiteten.

Und deshalb will man jetzt durchsetzen, fordern sie:

  1. teachers stop using academic language and standard English as the accepted communicative norm, which reflects White Mainstream English!
  2. teachers stop teaching Black students to code-switch! Instead, we must teach Black students about anti-Black linguistic racism and white linguistic supremacy!
  3. political discussions and praxis center Black Language as teacher-researcher activism for classrooms and communities!
  4. teachers develop and teach Black Linguistic Consciousness that works to decolonize the mind (and/or) language, unlearn white supremacy, and unravel anti-Black linguistic racism!
  5. Black dispositions are centered in the research and teaching of Black Language!

Und dann fordern sie nocheinmal:

  1. teachers and researchers acknowledge that socially constructed terms such as academic language and standard English are false and entrenched in notions of white supremacy and whiteness that contribute to anti-Black linguistic racism.
  2. teachers STOP telling Black students that they have to "learn standard English to be successful because that's just the way it is in the real world." No, that's not just the way it is; that's anti-Black linguistic racism. Do we use this same fallacious, racist rhetoric with white students? Will using White Mainstream English prevent Black students from being judged and treated unfairly based solely on the color of their skin? Make it make sense.
  3. teachers reject negative perceptions of Black Language and no longer use racist linguistic ideologies that perpetuate hate, shaming, and the spirit murdering (Johnson et al., 2017) of Black students.
  4. teachers and researchers reject anti-Black linguistic racism as a way to describe the deficit positioning of Black students' use of Black Language.
  5. teachers acknowledge and celebrate Black students' use of Black Language in all its linguistic and cultural glory.
  6. teachers and educational researchers champion linguistic justice (Baker-Bell, 2020).

Und dann fordern sie außerdem (was recht unübersichtlich wird, weil sie jedesmal neu nummerieren und bei 1 anfangen):

  1. teachers stop policing Black students' language practices and penalizing them for using it in the classroom.
  2. teachers stop utilizing eradicationist and respectability pedagogies (Baker-Bell, 2020) that diminish Black students' language practices.
  3. Black Language is acknowledged in the curriculum.
  4. teachers are trained to recognize Black Language and work toward dismantling anti-Black linguistic racism in their curriculum, instruction, and pedagogical practices.
  5. teachers stop promoting and privileging White Mainstream English, code-switching, and contrastive analysis at the expense of Black students. This is linguistically violent to the humanity and spirit of Black Language speakers.
  6. teachers recognize that multiple languages can coexist (Young et al., 2014).

Und so weiter und so fort, den Rest schenke ich mir.

Heißt: Sie wollen Englisch faktisch abschaffen und durch eine Primitiv­sprache ersetzen.

Ob das aber nun geeignet ist, die "white supremacy" abzuschaffen, wenn Schwarze nicht mal mehr verständlich Englisch können, steht auf einem anderen Blatt. Meines Erachtens wird die dadurch nur verstärkt. Wer sollte denn noch Leute einstellen, mit denen man nicht mal mehr sprechen kann?

Wenn ich da drüben jetzt als Weißer für irgendwas zuständig wäre und da irgendwas zu entscheiden hätte, würde ich einen Teufel tun, mich mit denen auch noch anzulegen oder dagegenzuhalten. Da würde ich mich voll deren Forderungen anschließen und sie unterstützen und verfügen, dass Schwarze nicht mehr in den Englisch-Unterricht müssen. Nach ein, zwei Generationen löst sich das Problem von selbst.

Ich muss immer an die schon oft erzählte Begebenheit aus Namibia denken. Wir kamen mit dem LKW wieder mal in eine der unzähligen Straßen­kontrollen und der deutsch­stämmige Tourguide sprache radebrechend mühsam Englisch mit dem schwarzen Polizisten. Später erklärte er mir, dass er den kenne und sie beide völlig fließend und mutter­sprachlich Afrikaans[wp] sprechen und sich da ganz normal unter­halten könnten. Es wurde aber von oben die Anweisung ausgegeben, dass die da alle Englisch lernen und üben sollen, und deshalb Englisch sprechen müssen, weil sie endlich mal eine Sprache brauchen, mit der sie alle miteinander reden können. Da gibt es Gegenden, in denen benachbarte Stämme seit Jahrhunderten neben­einander leben, sich auch sehen, aber kein Wort miteinander sprechen können, weil keiner die Sprache des anderen kann. Erst mit Englisch können die zum ersten Mal mit dem Nachbarstamm ein paar Worte austauschen, einfach mal Guten Tag sagen. Die sind da heilfroh, dass sie die Kolonial­sprache Englisch als übergreifenden Standard und vor allem als semantisch viel mächtigere Sprache haben, und bei der Gelegenheit auch gleich mit Touristen und dem Rest der Welt sprechen können. Bei den Himba[wp] konnte ich dann (nur) mit dem Häuptlingssohn direkt und ohne Dolmetscher sprechen, weil der halt Englisch gelernt hatte.

Und in den USA wollen sie nun die Sprach­einheit wieder aufspalten, sich vom Englischen verabschieden und in diesen oft entsetzlich primitiven Getto-Sprachen versinken.

Irgenwie laufen die gerade rückwärts durch die Zeit, sind mit der Rück­abwicklung der Zivilisation und der Gesellschaft beschäftigt. Also wollten sie die Steinzeit rückzüchten.

Und dann regen die sich über "white supremacy" auf.
- Hadmut Danisch[20]

Passivierung

Ein strukturelles Kriterium, das in vielen Sprachen funktioniert, ist die Passivierung: Das Satzglied, das bei Passivierung Subjekt wird, ist das direkte Objekt.[21]

Hadmut Danisch schreibt über die unendliche Dummheit der Feministinnen und Genderasten, die nichts begreifen und nichts wissen, aber alles ändern wollen:

Ich hatte schon mal Unmut verschiedener Leser auf mich gezogen, als ich mal unter Anwendung der wenigen mir verbliebenen Rest­kenntnisse aus dem Alt­griechisch-Unterricht zum Besten gab, dass die typischen Behörden-, Linken- und Gender­sprache, nämlich alles zu passivieren, ziemlicher Blödsinn und Werk von Sprach­krüppeln ist, denn Sachen sind nicht passivitäts­tauglich.

In den alten Sprachen, damals, so zur Zeit der alten Griechen und davor, als Philosophen intellektuell noch oberhalb von Mülltonnen rangierten, betrachtete man das Passiv noch als eine gewisse besondere Tätigkeit und nicht nur als marxistischen Rhetorik­kniff, das Subjekt zu verschweigen.[22] Ein Mensch kann sich waschen lassen, und das passiv tun, weil er in der Lage ist, dabei selbst etwas zu empfinden, zu denken, zu spüren. Es ist ein Unterschied, ob man sich selbst wäscht, oder gewaschen wird, auch von der Rangordnung und so weiter, so wie es etwas über den Respektierten aussagt, wenn er respektiert wird. Das Passiv ist nicht einfach ein umgedrehter Satz oder ein Satz ohne Subjekt, sondern es sagt etwas Besonderes über das Passiv­objekt aus, es ist eine eigene Satzaussage. Wenn jemand gewählt wird, dann ist das keine Aussage über anonyme Wähler, sondern darüber, dass er jetzt Präsident ist. Der Gewählte. Ein Passivsatz ist nicht einfach nur eine umgestellte Aussage, es ist eine andere Aussage. Ein Stein kann deshalb nicht gewaschen werden, weil er dabei nichts spüren kann, sich des Vorgangs nicht bewusst sein kann. Ihm fehlt das Aktivistische, um so passiv zu sein, dass er im Passiv stehen könnte. Deshalb kann zwar Susi (solange sie lebt) von Fritz gewaschen werden, aber nicht ein Stein. Weil Susi das erleben kann, der Stein aber nicht. Fritz muss den Stein waschen, im Aktiv, weil Fritz der Handelnde ist. Und wenn Susi dann tot ist und es an ihre Leichen­waschung geht, kann sie auch nicht mehr gewaschen werden, denn sie ist ja tot, dann muss Fritz sie schon waschen. Weil nur Fritz noch handlungs- und erlebens­fähig ist.

Deshalb rollen sich mir immer die Zehennägel, wenn die Soziologen, besonders die Gender­deppen daherkommen mit ihren Deppen­formulierungen wie "kann verstanden werden als..." daherkommen und uns Sprach­vorschriften machen wollen oder sich gar als "Sprach­wissen­schaftler" ausgeben und gar eine Professur darin innehaben. Allein schon dieses omnipräsente "kann verstanden werden als..." ist ein ausreichender Beleg für die flächen­deckende Dummheit und Unfähigkeit der Sozial- und Geistes­wissen­schaftler einschließlich ihrer Philosophen, denn die sprachlich richtige Aussage wäre "Wir können x als y verstehen" (was semantisch immer noch falsch ist, denn wenn man sich dabei eine Wahlfreiheit herausnimmt, hat man es nicht verstanden, sondern man interpretiert oder man legt aus).

Das ist einer der Gründe, warum ich die ganze linke Gender- und Philosophen­bande für so abgrundtief und irreparabel dumm halte. Sie wollen uns Sprach­vorschriften machen und erklären, was gute und was schlechte Sprache ist, haben aber nicht mal elementare Zusammenhänge und Eigenschaften der Sprache verstanden. Es ist einfach nur aller­dümmstes Marxisten­geschwätz, Dummes von Dummen für Dumme. Universitäten als Groß­produzenten von Dummheit.

Ich finde es beispielsweise bezeichnend, wenn Feministinnen als Dame und nicht als Frau angesprochen werden wollen, weil man ja Männer auch als Herr und nicht als Mann anspreche. Sie kapieren nicht, dass "Frau" bereits der Herrschafts­titel ist und Frauen schon höher bezeichnet werden als Männer, weil das Gegenstück zum Mann das Weib ist und Frau schon das Gegenstück zum Herrn. Reicht ihnen aber nicht, sie wollen gleich den Adelstitel der Dame. (vergleiche im Englischen: Dame = Freifrau, Gegenstück zum Baron = Freiherr).

Und wie mir eben schon irgendeiner meiner Latein- und Griechisch­lehrer mal sagte und in besagtem Blogartikel[ext] samt neuerer lesenswerter Quelle[ext] schon angesprochen hatte: Die Zuordnung der sprachlichen Genera zu den sexuellen Geschlechtern ist eine Erfindung von Lehrern der Neuzeit, um den Kindern das Erlernen zu erleichtern. Das als Maskulinum und Femininum zu bezeichnen war nur eine Lern­esels­brücke, aber entspricht nicht der Sprache. Und geistig beschränkt, wie sie nunmal sind, springen Feministinnen sofort drauf an. Aber wollen allen alles erklären.
- Hadmut Danisch[23]

Zitate

  • "Wir stehen am Grab des Wortes. Es ist nicht schön gestorben. Es ist nicht vom Zensor erwürgt worden. Es ist als leere Worthülse im Brackwasser der Beliebigkeit ertrunken." - Georg Schramm[24]
  • "Der Facettenreichtum der Sprache leidet unter Eingriffen des Gender Mainstreaming und der feministischen Linguistik. Die Sprach­kontrolle zeugt von Rück­schrittlich­keit und Respekt­losigkeit gegenüber den Menschen." - Monika Bittl[wp][25]
  • "Eine kleine Minderheit nimmt Operationen bei lebendigem Leib an dem gemeinsamen Organismus vor. Diese Eingriffe müssten sein, heißt es, um die Hälfte der Menschheit aus der Zwangs­jacke ewiger Unterdrückung zu befreien. Dabei hat nicht die Sprache als Patient über etwas geklagt - wie schlechte Ärzte stellt eine kleine Gruppe ein Defizit fest, um Geschäfte mit unnötigen Operationen zu machen: Die feministische Linguistik im Rahmen des Gender Mainstreams." - Monika Bittl[25]
  • "Es kümmerte die Lila-Latzhosen-Damen wenig, dass Eingriffe in die Sprache immer auch das Merkmal von Diktaturen sind." - Monika Bittl[25]
  • "Sieg in der Sprache ist Abschluß des totalen Sieges." - Malte Olschewski[26]
  • "Den Rückschlag der 1970er Jahre haben wir nicht zuletzt [...] der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt haben und dann auf einmal als Wurfgeschosse gegen uns, nicht ohne Erfolg, verwendet haben. Darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbst­behauptung." - Franz-Josef Strauß[wp][27]
  • "[...] die herrschende Sprache ist selbstverständlich immer die Sprache der Herrschenden." - Robert Hepp[wp][28]
  • "Die political correctness ist die Ideologie der neuen Weltordnung. Klemperer[wp] analysierte die Sprache des Dritten Reiches, LTI, Lingua Tertii Imperii. Heute muß die Sprache des Vierten Reiches analysiert und bekämpft werden, Lingua Quarti Imperii, die Sprache des anglo­amerikanischen Imperiums." - Konrad Löw[wp][29], Jürgen Elsässer[30]
  • "Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht. Stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande. Kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht. Wenn Moral und Kunst nicht gedeihen, treffen die Gesetze nicht.
    Treffen die Gesetze nicht, so weiß das Volk nicht, wohin Hand und Fuß setzen. Darum sorge man dafür, daß man seine Begriffe unter allen Umständen Wort werden lassen kann und seine Worte unter allen Umständen zu Taten machen kann. Also dulde man nicht, daß in den Worten irgend etwas in Unordnung ist. Das ist es, worauf alles ankommt.."
    - Konfuzius[wp][31]
  • "[...] man hat in Latein und Griechisch jedenfalls gelernt, das grammatikalische Geschlecht vom sexuellen Geschlecht auseinanderzuhalten und zu begreifen, dass das eigentlich inhaltlich nichts bedeutet, sondern lediglich der Zuordnung zu einer Deklinationsform dient und hilft, Sätze leichter zu verstehen, weil es dem Hirn zusätzliche Information zur Satzstruktur und Bedeutungs­kategorie liefert. Was man besonders beim Satzbau in Latein und Griechisch versteht und dessen Notwendigkeit erkennt. Dieses Wissen haben die Genderisten offenbar nicht. Der sprachliche Genus dient dazu, das Verstehen von Sprache zu vereinfachen. Ziel der Genderisten ist es, Sprache bis zur Unverständlichkeit zu verkomplizieren und zu verhunzen. Gender ist die Bewegung der bildungsmäßig Unterbelichteten, einer Art akademischer Taliban. Eine ironische Fußnote ist, dass diese feministischen Sprach­krüppelinnen in Anspruch nehmen, dass Frauen kommunikativ und sprachlich begabter seien als Männer. Sagen ausgerechnet die, die Sprache nicht verstanden haben, Grammatik nicht beherrschen, in ihren Sprach­bildungs­defiziten schier absaufen und sich per Gender die Birne so zerkloppt haben, dass sie keine geraden verständlichen Sätze mehr zustandebringen." - Hadmut Danisch[32]
Zitat: «2005 veröffentlichte Roland Baader sein Büchlein "Das Kapital am Pranger - Ein Kompass durch den politischen Begriffsnebel". Er hatte nämlich erkannt, dass man eine Debatte nur dann erfolgreich führen kann, wenn ihre Gegenstände ausnahmslos mit klar definierten und trenn­scharfen Begriffen belegt sind. - ef-magazin» [33]

Einzelnachweise

  1. Kurt Tucholsky[wp], siehe Aphorismen
  2. "Wir dürfen uns nicht im Kampf um die Sprache von den Sozialisten verdrängen lassen. Denn den Rückschlag der 1970er Jahre haben wir nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt und dann als Wurf­geschosse gegen uns - nicht ohne Erfolg - verwendet haben. Und darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbstbehauptung." - Hadmud Danisch: Zitat Franz-Josef Strauß, Ansichten eines Informatikers am 8. Februar 2016
    Youtube-link-icon.svg Strauß: Darum siegten die 68er - Die Mitte (Länge: 0:48 Min.)
  3. 3,0 3,1 Günter Rohrmoser[wp]: Zeitzeichen, 1978, S. 438f.
  4. LTI - Notizbuch eines Philologen, 1947 (Reclam Verlag Leipzig, ISBN 3-379-00125-2) LTI - Notizbuch eines Philologen ist ein 1947 erschienenes Werk von Victor Klemperer[wp], das sich mit der Lingua Tertii Imperii, der Sprache des Dritten Reiches, befasst. Er kommt zum Ergebnis, dass die Sprache in der Zeit des Nationalsozialismus[wp] die Menschen weniger durch einzelne Reden, Flugblätter oder Ähnliches beeinflusst habe als durch die stereotype Wiederholung der immer wieder gleichen mit national­sozialistischen Vorstellungen besetzten Begriffe.
  5. LTI - Notizbuch eines Philologen (1947); zitiert in: Lingua Dominata, 8. Februar 2011
  6. Michael Klein: Herrschaft durch Sprache: Wie man Menschen um ihre Wahlmöglichkeiten redet, Kritische Wissenschaft - critical science am 13. September 2013
  7. Helmut Bärwald: Von Lenin bis Gysi - wenn das Gesagte nicht das Gemeinte ist ...[webarchiv], Zeit-Fragen Nr. 42 vom 1. November 1997, S. 6-7
  8. Youtube-link-icon.svg Hinter den Kulissen - Was in Syrien wirklich passiert - Daniele Ganser - PrivatinvestorTV (3. April 2017 in Köln) (Länge: 10:35-15:45 Min.) (Anmerkung: Das ist kein wörtliches Zitat, sondern eine Zusammenfassung eines Redeabschnitts.)
  9. Germanistikprofessorin: Kanak Sprak sei gutes Deutsch, 27. März 2012
  10. Sprache: Kiezdeutsch - Ein neuer deutscher Dialekt?, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag am 25. März 2012
  11. Das Deutsch der Zukunft, Stammtischprahler am 15. August 2016
  12. Roger Letsch: Diversität - wir zerreiben unsere Sprache zu Staub, AchGut-Blog am 30. August 2019;
    Diversität - wir zerreiben unsere Sprache zu Staub, unbesorgt.de am 29. August 2019
  13. Rutgers English Department to deemphasize traditional grammar 'in solidarity with Black Lives Matter', The College Fix am 20. Juli 2020
  14. Hadmut Danisch: Grammatik, Ansichten eines Informatikers am 27. Juli 2020
  15. 15,0 15,1 15,2 15,3 Tyler Durden: Rutgers University Declares Grammar 'Racist', The Zero Hedge am 26. Juli 2020
  16. Hadmut Danisch: Grammatik und Mathematik, Ansichten eines Informatikers am 27. Juli 2020
  17. Hadmut Danisch: Deutsche Sprache - und ihr Latein-Schicksal, Ansichten eines Informatikers am 15. Februar 2021
  18. Conference on College Composition and Communication[wp]: This Ain't Another Statement! This is a DEMAND for Black Linguistic Justice!, Juli 2020
  19. CCCC Statement on Ebonics, 31. Mai 2016
  20. Hadmut Danisch: Ebonics statt Englisch - die schwarze Gerechtigkeitssprache, Ansichten eines Informatikers am 5. September 2020
  21. Christian Lehmann: Direktes Objekt und Passivierung, 11. September 2013
  22. Beispiel: "Eine Schwangerschaft wird unterbrochen.", anstelle von: "Das Weib tötet sein ungeborenes Kind."
  23. Hadmut Danisch: Ein Schiff namens Horst, Ansichten eines Informatikers am 30. März 2021
  24. Youtube-link-icon.svg Georg Schramm: Leere Worte
  25. 25,0 25,1 25,2 Monika Bittl[wp]: Genderdebatte: Die Gott ist tot!, Novo am 21. März 2014
  26. Malte Olschewski: Wieder wie Kinder sprechen... Die Infantilisierung und Amerikanisierung des Deutschen (Infantilisierung in der Sprache)
  27. "Frei heraus!" - Zitat der Woche, 17. November 2011
  28. Robert Hepp[wp]: Die Endlösung der Deutschen Frage. Grundlinien einer politischen Demographie der Bundesrepublik Deutschland mit einem Exkurs über Demokratie und Identität., Hohenrain Verlag 1988, ISBN 3-89180-017-7
  29. Michael Wiesberg: Die Sprache des Vierten Reiches, Junge Freiheit am 15. Februar 2010 (Der Politik­wissen­schaftler und Jurist Konrad Löw[wp] trug den Gedanken unter expliziter Bezugnahme auf die Tagebücher des 1960 in Dresden verstorbenen jüdischen Literatur­wissen­schaftlers und Schriftstellers Victor Klemperer[wp] in einem Radioessay mit dem Titel "Die Sprache des Vierten Reiches? Über Political Correctness" im Südwestfunk am 13. Oktober 1997 vor. Originell an Elsässers Gedanken ist bestenfalls die Zuspitzung, es hier mit der "Sprache des anglo­amerikanischen Imperiums" zu tun zu haben, die sich bei Löw so noch nicht findet, quasi aber angelegt ist, weil er ausdrücklich auf die Wurzeln der politischen Korrektheit an den Hochschulen der USA eingeht. Ziel der mit ihr einhergehenden "Säuberung der Sprache" sei es, so Löw, "jeden verbalen Rassismus oder Sexismus und allen sprachlichen Verunglimpfungen ein Ende" zu bereiten.)
  30. Brecht die Diktatur der politisch Korrekten!, Elsässers Blog am 7. März 2009
  31. Konfuzius: Lunyu - Gespräche, Buch XIII, 3. Staatsregierung, III. Richtigstellung der Begriffe
  32. Hadmut Danisch: Über die Lächerlichkeit des Bundesverfassungsgerichts, Ansichten eines Informatikers am 30. Dezember 2012
  33. Produktivitätssteigerung durch Automatisierung: Ein arbeitsloses Einkommen ist möglich - als Teilhaber, ef-magazin am 12. Juni 2017 (Die Indoktrinationseinrichtungen haben ganze Arbeit geleistet)

Querverweise

Netzverweise

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