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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Akif Pirinçci

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Information icon.png Deutschland 2017: Man lädt Mörder ins Land ein und die, die das laut aussprechen, werden wegen Volksverhetzung angeklagt. (@AkifPirincci)[1]
Hauptseite » Personen-Portal » Akif Pirinçci

Akif Pirinçci
Akif Pirincci.jpg
Geboren 20. Oktober 1959
Beruf Autor, Journalist
URL der-kleine-akif.de
Twitter @AkifPirincci

Akif Pirinçci (* 1959) ist ein türkischer Schriftsteller, der in Deutschland lebt.

Leben

Pirinçcis Eltern kamen 1969 als Arbeitsmigranten[wp] nach Deutschland. Die Familie wohnte zunächst in Ulmen[wp] und zog 1970 nach Weißenthurm. Der Vater arbeitete unter anderem als Lastwagen­fahrer, die Mutter als Fabrik­arbeiterin.[2]

Nach Episoden an Gymnasium und Realschule beendete Pirinçci seine Schul­ausbildung mit einem Hauptschul­abschluss. Mit dem Ziel, Drehbuch­autor zu werden, besuchte P. ab 1978 die Film- und Fernseh­akademie in Wien, kehrte aber 1981 nach Deutschland zurück. Pirinçci lebt in Bonn. Seine Ehefrau, mit der er einen Sohn hat, trennte sich 2013 von ihm.

Literarische Arbeit

Schon als Schüler begann Pirinçci, Drehbücher und Geschichten zu schreiben. 1974 produzierte der Bayerische Rundfunk seinen Kurzfilm Herbert K. oder Die Pflicht zu jung zu sein. Zwei Jahre später gewann er mit seinem Science-Fiction-Hörspiel Die seltsame Krankheit der Nummer 48971 den ersten Preis eines Wettbewerbs des Hessischen Rundfunks. Das Hörspiel wurde ins Ausland verkauft, ehe Pirinçci mit der Kurzgeschichte Am Ende aller Zeit, die in der Anthologie Die Anderen des Heyne-Verlags veröffentlicht wurde, 1979 als Schriftsteller debütierte. Mit seinem zweiten Roman Felidae[wp], der ein Millionen­erfolg wurde, gelang ihm der Durchbruch und die finanzielle Unabhängigkeit.

Pirinçci schreibt ausschließlich auf Deutsch.

Boykott

Pirinçci wird vom deutschen Buchhandel auf Betreiben seiner deutschen Schrift­steller­kollegen boykottiert. Keines seiner Bücher ist indiziert oder aus anderen Gründen verboten.

Trotzdem hat Random House, bei dem seine belletristischen Bücher erschienen sind, ihm die Zusammenarbeit aufgekündigt. Nachdem die Verlagsgruppe außerdem erklärte, dass man keines seiner Bücher mehr ausliefern werde, haben die großen Bar­sortimente wie Libri und KNV ebenfalls den Versand aller Pirinçci-Titel gestoppt.

Auch der Weg über den Buchhandel ist praktisch verschlossen. Viele Buchhändler haben angekündigt, nichts mehr von Pirinçci zu bestellen, selbst wenn ein Kunde es wünscht. Bei Amazon, das um die 20 Prozent des deutschen Buchmarkts kontrolliert, findet man nicht einmal mehr einen Hinweis auf seine Bücher. Wer dort den Namen Pirinçci eingibt, bekommt als Ergebnis Bücher von Udo Ulfkotte oder den neuen Asterix-Band angeboten. Amazon hat sich entschieden, so zu tun, als hätte es Akif Pirinçci als Schrift­steller nie gegeben.[2]

Zitat: «Der deutsche Buchhandel hat beschlossen, keine Bücher des Schrift­stellers Akif Pirinçci mehr auszuliefern. [...] Erst kündigte ihm die Verlagsgruppe Random House die Zusammen­arbeit, dann stoppten die großen Bar­sortimente Libri, Umbreit und KNV die Auslieferung aller Titel.

Auch der Weg über den so genannten stationären Handel ist faktisch verschlossen. Viele Buchhändler haben angekündigt, kein Buch mehr zu bestellen, selbst wenn die Kunden das ausdrücklich wünschen. Amazon ist gleich nach der Rede so weit gegangen, jeglichen Hinweis auf den Autor zu tilgen. Sogar der Börsenverein des deutschen Buchhandels ist aktiv geworden. Vor ein paar Tagen hat auch die von einer Börsen­vereins­tochter betriebene Bestell­platt­form "buchhandel.de" alle Pirinçci-Titel aus dem Katalog genommen. Damit ist der Pirinçci-Boykott gewissermaßen offiziell abgesegnet. [...]

Es gibt keine Erklärung für den Boykott, keine juristisch nach­voll­ziehbare Begründung. Weil es schwerfällt, nach­voll­ziehbare Gründe zu nennen? Der Bann trifft ja nicht nur die politisch anstößigen Bücher, sondern auch die Romane, mit denen der Autor berühmt wurde. Was mag an einem Katzenkrimi so gefährlich sein, dass man ihn nicht mehr ausliefern will? Fürchtet man die Ansteckungs­gefahr, weil der kranke Geist des Autors durch jede Zeile spricht? Oder geht es darum, einem Schrift­steller, dessen Äußerungen man empörend findet, das Handwerk zu legen, auch ohne Anklage oder Gerichts­urteil? Das wäre dann allerdings Selbstjustiz[wp][3]

Zitat: «Der Verlagsleiter von Manuscriptum, Andreas Lombard, kritisierte, durch den Boykott der Buch­händler sei der Weg zum Käufer fast vollständig abgeschnitten. "Der Inhalt des Buches hat bei diesen Bestrafungs­maßnahmen keine Rolle gespielt, man kennt ihn schließlich nicht. Beim totalen Boykott aber wollen freilich alle mitmachen."» [4]

Standpunkte

Pirinçci schreibt ausschließlich auf Deutsch, beurteilt die Zuwanderungs­politik und den Islam[5] kritisch und verteidigt das Deutschland[6], welches er als neunjähriger[2] Migrant kennengelernt hat.

Öffentliche Wahrnehmung

Am 19. Oktober 2015 hielt Akif Pirinçci zum Jahrestag der Pegida-Demonstrations­spaziergänge in Dresden eine Rede, die von der Meinungswirtschaft durch eine entstellte Wiedergabe zur Skandalrede verrissen wurde. Aufgrund dessen stellten alle großen Verlage die Zusammenarbeit mit Pirinçci ein und nahmen seine Bücher aus dem Verkauf (einschließlich seiner frühen, sehr erfolgreichen Katzenkrimis), was dem Versuch einer Vernichtung der bürgerlichen Existenz von Pirinçci gleichkommt.

Akif Pirincci hat (endlich) einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung erhalten.[7]
Zitat: «Bei Illner haben sie wieder das Traum­theater veranstaltet, als würde das Schicksal Deutschlands von irgendwelchen politischen Arsch­gesichtern abhängen. Quatsch, es hängt von Leuten ab, die 5 Uhr morgens aufstehen und arbeiten gehen, damit die Schmarotzer weiter gemästet werden.»  - Akif Pirinçci über Twitter am 23. Nov. 2017[8]
Zitat: «Was ist denn mit der Dresdner Staatsanwaltschaft, die mich wegen Volksverhetzung verklagen wollte? Kriege von der Warterei schon Spinnweben.»  - Akif Pirinçci über Twitter am 14. Nov. 2015[9][10]
Zitat: «Staatsanwaltschaft Dresden, wann kommt denn nun die Scheißklage wegen Volks­verhetzung? Seid ihr am Pennen? Hab nicht ewig Zeit.»  - Akif Pirinçci über Twitter am 4. Dez. 2015[11]
Zitat: «Dresdner Staatsanwaltschaft, pennst du oder was? Wo ist der Prozeß wegen Volks­verhetzung nach meiner Rede im Oktober bei 200 Anzeigen?»  - Akif Pirinçci über Twitter am 23. Aug. 2016[12]
Zitat: «Deutschlands Zukunft - die Heimat der anderen.»  - Akif Pirinçci über Twitter am 4. Dez. 2015[13]
Zitat: «Ich weiß nicht, ob du dir damit einen Gefallen getan hast, Amtsgericht Dresden. Es geht nicht um Kohle, und Widerspruch ist schon eingelegt, heißt es wird so oder so zu einer Verhandlung kommen. Glaubtest du im Ernst, du könntest dich still und leise aus der Affäre ziehen, indem du "hintenrum", damit die Medien es bloß nicht erfahren sollen, im Hinter­zimmer ein Urteil fällen?

Im Gegenteil, mein Lieber, jetzt beginnt das große Kino erst. Ich werde daraus eine der größten Medien­nummern machen, derer es hierzulande je gegeben hat. Weißt du, wie? Indem ich jede einzelne Gewalttat, jeden einzelnen Mord, jede einzelne Vergewaltigung und jedes Verbrechen der angeblich Beleidigten, also deiner Schützlinge zur Sprache bringen werde. Ich mache daraus eine einzige schreiende Anklage des deutschen Volkes gegen seine Abschaffer. Das wird lustig im Wahljahr, zu sehen, wie staatliche Institutionen Hand in Hand mit den kommenden Eroberern und Versklavern unserer Heimat die Gegner ihrer Horror­agenda fertig­machen wollen.

Noch etwas, Amtsgericht Dresden: Das ist ja sehr schön, daß du wie ein Papagei einige Stellen aus meiner Rede zitierst. Aber sind diese Aussagen jetzt wahr oder nicht? Sind meine Prophezeiungen von damals eingetroffen oder nicht? Ist das Gegenteil jetzt bewiesen oder nicht? Man sieht sich - und zieh dich warm an!»  - Akif Pirinçci am 7. Feb. 2017[7]

Justiz und Staatsanwaltschaft in Deutschland:

Zitat: «Zwei Flüchtilanten schubsen einen 40-Jährigen in Dresden-Zschachwitz vor die S-Bahn auf die Gleise. Der Haupt­täter verhindert, dass das Opfer auf den Bahnsteig zurück­klettern kann. Die einfahrende S-Bahn kommt nur wenige Meter vor dem Opfer zum Stehen. Die beiden Täter werden gefasst, doch der Staatsanwalt ließ die polizei­bekannten Asylforderer aus Marokko (23) und Libyen (27) nach deren schneller Festnahme wieder frei, ermittelt nur wegen gefährlicher Körper­verletzung[wp] und Nötigung[wp][14]
Deutschland von Sinnen (2014)

Leben und literarische Arbeit

Pirinçci kam 1969 mit seinen Eltern nach Deutschland. Er begann früh zu schreiben. 1980 wurde sein erstes Buch mit der Liebes- und Pubertäts­geschichte Tränen sind immer das Ende verlegt. Der Durchbruch gelang ihm 1989 mit Felidae[wp], einem Detektiv­roman, in dem eine Katze als Hauptfigur agiert. Das Buch wurde in siebzehn Sprachen übersetzt. Es erschienen mehrere Fort­setzungen der Katzenkrimis.

Öffentliche Wirksamkeit

Pirinçci nimmt offensiv Stellung zu Phänomenen, die er in Deutschland als Dekadenz erlebt (voraus­eilender Anpassungs­kurs des "grün-rot versifften" [Pirinçci] Establishments an Wünsche und Anmaßungen von Ausländer­funktionären, Staatsfeminismus, Verschwulung des öffentlichen Lebens, öffentliche Lüge- und Heuchel­sprache und ähnliches). Er trägt sein Missbehagen mitunter in aggressivem Ton und in absichtsvoll vulgärer Sprache vor.

Am 2. April 2014 befragte ihn das ZDF anläßlich einer Buch­veröffentlichung im "Sarrazin-Genre" nach seinen Befindlichkeiten. Er ließ wissen, daß er sich nach "seinem" "Deutschland" zurücksehne. Konservative Publikationen wie die "Junge Freiheit" oder "eigentümlich frei" messen Pirinçci hohe Beurteilungs­kompetenz für die deutschen Verhältnisse zu, sie geben ihm Darstellungs­raum und bewundern seine Reflexionen.

Der unerwartete Erfolg seines Buches Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer (2014) hat mehrere von­einander unabhängige Gründe: Das Buch zählt literarisch zur Gattung der Pamphlete[wp].[15] Diese Gattung, die im 18. und 19. Jahrhundert im deutschen Sprachraum blühte, ist heute stark verkümmert. Ein dröger und lauer Schicklichkeits­pazifismus steht nicht erst der Verbreitung, sondern scheinbar schon der Entstehung guter pamphletistischer Literatur gegenwärtig im Wege.

Akif Pirinçci beherrscht seine sprachlichen Mittel allerdings auch exzellent, er ist eben absichtlich grob, er ist absichtlich ordinär und er variiert absichtlich Sprach­erfindungen aus der Sprache der Straße. Wo er jedoch präzise und subtil benennen möchte, gelingt ihm auch dies ohne Krampf. Die in der Feuilleton­kritik erhobenen Vorwürfe, er schreibe aus Unvermögen in verletzendem Ton, sind in Wahrheit gegen­stands­los. Wer Pirinçcis Pamphlet ganz gelesen hat, findet dort eine Anleitung zum politischen Steuer­boykott und beispielsweise eine brillante Analyse der Mittelstands­fassade unter ökonomischen Gesichts­punkten. Es gehört Böswilligkeit auf Seiten der Kritiker dazu, die enorme analytische Qualität und Genauigkeit von Pirinçcis diesbezüglichen Beobachtungen nicht wahrnehmen zu wollen.[16]

Nachspiel für die Lügenpresse

Zitat: «Die umstrittene Pegida-Rede des Autors Akif Pirinçci hat ein juristisches Nachspiel - für einige Medien. Pirinçci hat den bekannten Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel beauftragt, gegen jene Zeitungen, Radio- und Fernseh­anstalten vorzugehen, die ihm unterstellten, er habe Konzentrations­lager für Flüchtlinge gefordert.

Pirinçci sagte beim einjährigen Jubiläum der Pegida-Bewegung in Dresden vor knapp zwei Wochen: "Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, dass man ihm schulter­zuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn er gefälligst nicht pariert. Es gäbe natürlich auch andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb."

In der Stellungnahme der Anwaltskanzlei, die der "Welt" vorliegt, heißt es: "Diverse Medien haben eine Äußerung unseres Mandanten aus seiner heftig kritisierten Pegida-Rede aufgenommen und in rechtswidriger Weise entstellt. Herrn Pirinçci wurde dabei unterstellt, er habe für die Wieder­eröffnung von Konzentrations­lagern zur Bewältigung der Flüchtlings­krise plädiert, wo genau das Gegenteil richtig ist. Tatsächlich äußerte er überspitzt-sarkastisch seine Sorge, dass sie wieder eröffnet werden könnten, und zwar gegen 'Fremdenfeinde'."» [17]

Publizistische Tätigkeit

Seit 2012 ist Pirinçci regelmäßiger Autor des Weblogs Die Achse des Guten[18], wo er unter anderem islamkritische Thesen verbreitet und vor einem zu großen Einfluss türkischer und muslimischer Organisationen in Deutschland warnt[19] sowie zum Teil polemisch die politische Kultur der Bundesrepublik kritisiert.[20] Pirinçci stellte dort den Todesfall Daniel S.[wp] in den Kontext einer "Serie von immer mehr und in immer kürzeren Abständen erfolgenden Bestialitäten, die zumeist von jungen Männern moslemischen Glaubens an deutschen Männern begangen werden".[21] Tobias Kaufmann widersprach auf demselben Blog dieser Einschätzung und stellte die Frage nach statistischen Beweisen für mehrere dieser Aussagen.[22] Pirinçcis Thesen wurden auch von dem TAZ-Journalisten Deniz Yücel[wp] aufgegriffen, der Pirinçci vorwarf, besonders "deutsch" sein zu wollen und deshalb den einheimischen Deutschen das Schreckgespenst eines Völkermordes vorzumalen.[23] Jochen Grabler sieht in Pirinçci einen neuen "rassistischen Hassprediger".[24] Diesen Vorwurf wies Pirinçci jedoch mit dem Hinweis auf seine eigene türkische Abstammung zurück. Außerdem erklärte Pirinçci, dass es seiner Meinung nach sachlich fundierte Daten hinsichtlich Gewalt von Muslimen nicht gäbe, aber "jedes sechsjährige Kind" über die Zustände Bescheid wisse und warf Grabler vor, ein "aus dem Trog des linksgrün versifften Staatsfunks Radio Bremen saufender Journalistendarsteller" und Teil einer weltfremden, politische korrekten Gruppierung von "Möchtegern-Gesinnungs­diktatoren" in Politik und Medien zu sein.[25] Das Magazin eigentümlich frei verteidigt dagegen einige Standpunkte Pirinçcis, wirft ihm aber auch Übertreibung vor.[26]

Zitate

Bedeutungsumkehr: Die Meinungswirtschaft berichtet, Akif Pirinçci "habe bedauert, dass es keine KZs mehr gibt".
Tatsächlich hat er gesagt: "Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, dass man ihm schulter­zuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn es gefälligst nicht pariert. Es gäbe natürlich andere Alternativen. Aber die KZs sind ja derzeit außer Betrieb."
Akif Pirinçci hat also mit einem "Scherz" bescheidener Qualität ausgedrückt, dass der heutigen Politik keine KZs mehr zur Verfügung stünden, um mit Andersdenkenden entsprechend zu verfahren.
"Herr Beck zeigt doch jeden an, der eine andere Meinung hat als er selbst. Er ist quasi ein Serien­anzeiger. Es ist schon erstaunlich, daß ein Mensch, der in den achtziger Jahren in einem Buch die Straffreiheit von Pädophilie gefordert hat, glaubt, nun das Recht zu haben, andere straf­rechtlich zu verfolgen. Er denkt, er kann einfach Meinungen verbieten. Es reicht solchen Leuten nicht, zu sagen, der Pirinçci ist ein Nazi. Nein, sie wollen, daß ich nicht mehr weiter rede. Sie wollen meine Existenz vernichten." - Akif Pirinçci, in Deutschland politisch verfolgter Schriftsteller[27]

Auf einer Pegida-Demonstration über deutsche Politiker:

Zitat: «Die Geistesverwandtschaft heutiger Politiker, einerlei welcher Partei, mit den der National­sozialisten ist, dass sie immer mehr die Maske fallen lassen und zunehmend als Gauleiter gegen das eigene Volk agieren. [...] Am 14. Oktober 2015 antwortete Walter Lübcke[wp], Regierungs­präsident des hessischen Regierungs­bezirks Kassel, auf einem Informations­abend in Lohfelden einem wider­sprechenden Zwischen­rufer, wer diese Werte nicht vertrete, könne das Land jederzeit verlassen. [...] Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, dass man ihm schulter­zuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn es gefälligst nicht pariert. [Zwischenrufe] Es gäbe natürlich andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.» [28][29]

Zu seiner Pegida-Rede:

Zitat: «Ich bin wohl der schlechteste Redner der Welt und habe das mit einer Lesung verwechselt.» [27]

Zu dem oben stehenden Zitat:

Zitat: «Wer das Zitat vollständig liest, weiß ganz genau, was ich gemeint habe. Ich habe überspitzt und satirisch gemeint, daß die Politik am liebsten Asylkritiker ins KZ stecken würde. Das Ganze fängt mit einer Analogie zum Nationalsozialismus an, mit der Umvolkung. Dann kommen verschiedene Aussagen, unter anderem die eines CDU-Politikers aus Hessen, der sagt, Asylkritiker sollten Deutschland verlassen, wenn die momentane Situation ihnen nicht passe.

Und dann habe ich überspitzt gesagt, es gebe auch andere Alternativen, aber die KZs[wp] seien ja leider außer Betrieb. Das ist eine Analogie zur Juden­verfolgung. Da hat man auch zuerst gesagt, haut ab, danach kam die Judenbuße[wp], wo sie ihr Vermögen hier lassen mußten, und dann kamen die KZs. Ich habe das in einer sehr überspitzen und sarkastischen Form gesagt. Aber jeder, der das lesen kann, weiß, daß das nicht auf Flüchtlinge oder Politiker bezogen war, sondern auf die Asylkritiker. Daß man die am liebsten noch ins KZ stecken würde.» [27]

Zu den Reaktionen und der Strafanzeige von Volker Beck:

Zitat: «Der hat schon mal Anzeige gegen mich gestellt. Herr Beck zeigt doch jeden an, der eine andere Meinung hat als er selbst. Er ist quasi ein "Serien­anzeiger". Es ist schon erstaunlich, daß ein Mensch, der in den achtziger Jahren in einem Buch die Straffreiheit von Pädophilie gefordert hat, glaubt, nun das Recht zu haben, andere straf­rechtlich zu verfolgen. Er denkt, er kann einfach Meinungen verbieten. Es reicht solchen Leuten nicht, zu sagen, der Pirinçci ist ein Nazi. Nein, sie wollen, daß ich nicht mehr weiter rede. Sie wollen meine Existenz vernichten.

Aber bei Volker Beck ist das doch lediglich "Gratismut". Der bezahlt die Verfahrens­kosten ja nicht mal selbst, wenn er den Prozeß verliert. Ich dagegen muß meinen eigenen Kopf hinhalten und das alles mit meinem privaten Geld finanzieren.» [27]

Zu "Moslemsaft":

Zitat: «Auch das steht in einem größeren Zusammenhang. Da muß man mal den ganzen Abschnitt lesen. Da ging es um einen islamischen Verein in Berlin, der forderte, Aktbilder aus einer Ausstellung zu entfernen. Das ist wie mit den KZs. Es werden immer ganz gezielt nur einzelne Sätze aus dem Zusammenhang gerissen.» [27]

Zur Behauptung, er haben Pegida mit der Rede einen "Bärendienst" erwiesen:

Zitat: «Das soll jetzt durch eine einzige Rede von mir alles kaputt sein? Das ist doch Quatsch. Die Presse und die Kritiker suchen doch schon die ganze Zeit etwas. Letzte Woche hatten sie den Galgen gefunden. Und diese Woche war es meine Rede und das KZ. Ich bin nur die neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Nächste Woche werden sie auch wieder etwas finden. Vielleicht ein Auto-Kennzeichen mit einem Hitlergruß.» [27]

Zu der Ankündigung, dass seine Bücher nicht mehr verkauft werden:

Zitat: «Ich habe vorhin mit meinem alten Verleger von Random House telefoniert. Er hat mich darauf vorbereitet, daß sie meine Bücher nicht mehr weiter verbreiten. Alle Bücher, die ich geschrieben habe. Es wäre ein unfaßbarer Druck aufgebaut worden, und zwar ausgerechnet von anderen Autoren, also von Kollegen. Das ist wirklich unglaublich. Unsere Instrumente als Autoren sind die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Kunstfreiheit. Wenn Politiker oder normale Bürger Boykotte fordern, kann ich das verstehen, aber wenn so etwas ausgerechnet von Kollegen kommt, dann ist das für mich unfaßbar. Schriftsteller verlangen, daß ein anderer Schriftsteller verboten wird.
Schon während der Frankfurter Buchmesse hat Sibylle Berg zum Boykott gegen Sie aufgerufen. Trifft Sie das?

Ja, das macht mich betroffen. In welcher Zeit leben wir denn, wenn Kollegen, deren Instrument die Meinungs­freiheit ist, fordern, daß ein Schrift­steller verboten wird? Sogar harmlose Bücher wie Katzenkrimis. Die Kollegen hätten mir doch mit der gleichen Wortwahl antworten können. Die könnten doch sagen, der Pirinçci ist ein Wichser oder ein Arschloch oder ein Nazi. Einer von der übelsten Sorte. Das kann man doch machen.

Aber daß man hingeht und sagt, vernichtet seine Existenz, das gab es doch eigentlich nur in den Nazi-Zeiten, dachte ich. Ich hätte so etwas nie für möglich gehalten. Ich käme nie im Leben auf die Idee, zu sagen: Verbietet die Bücher von Sibylle Berg.» [27]

Zitat: «Es ist Bücherverbrennung, nur auf die intelligente Art. Man sieht keine Flammen.» [27]
Zitat: «Der Sender 3sat strahlte am Mittwoch den Spielfilm "Die Tür" als Hommage an den Schauspieler Mads Mikkelsen[wp] aus. Die Romanvorlage stammt aus der Feder des Autors Akif Pirinçci. Auf Nachfrage wird der Sender zukünftig die Ausstrahlung des Films verhindern und hält dies für einen "völlig berechtigten Boykott" gegen Pirinçci. Dem gebühren­finanzierten Gemeinschafts­sender der Anstalten ZDF und ARD ist jedoch die Tatsache, dass die Romanvorlage des Films aus der Feder des Autors Akif Pirinçci stammt, entgangen. 2001 veröffentlichte Pirinçci seinen Roman "Die Damalstür", auf dessen Grundlage Jan Berger das Drehbuch für den Film "Die Tür" schrieb.

Auf die Nachfrage eines Zuschauers bei der zuständigen Redaktion des SWR, weshalb der Sender einen Film dieses Autors, der vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur Persona non grata[wp] aufgrund eines falsch wieder­gegeben Zitats erklärt wurde, sendet, erklärte der zuständige Redakteur, dass der Film "Die Tür" als Teil einer kleinen Filmreihe zu Ehren des 50. Geburtstags des dänischen Schauspielers Mads Mikkelsen geplant wurde. Zum Zeitpunkt dieser Planung war der Name des Autors des zugrunde liegenden Romans zwar streitbar, aber nicht unhaltbar, deshalb wurde "Die Tür" in die Planung aufgenommen.

Obwohl der Autor Akif Pirinçci erfolgreich gegen bundesdeutsche Medien Unterlassungs­erklärungen wegen seiner angeblichen "KZ-Rede" bei einer Kundgebung der Pegida-Bewegung erwirken konnte und auch das ZDF eine solche Erklärung bereits abgegeben hat (metropolico berichtete[ext]), sieht ein verantwortlicher Redakteur dieses Senders den Boykott der Werke des Autors als "völlig berechtigt" an und versichert darüber hinaus, Kollegen der anderen öffentlich-rechtlichen Sendern anzuhalten, zukünftig diesen Boykott aufrecht zu erhalten.

Der Autor Akif Pirinçci äußerte sich gegenüber metropolico in einer Stellungnahme dahingehend, dass der öffentlich-rechtliche Sender in der Auswahl der gesendeten Filme frei sei, auch wenn es sich um einen zwangs­gebühren­finanzierten Sender handele. Jedoch seien die nun angewandten Vorgehens­weisen exakt die selben wie im Dritten Reich. Und keinem dieser Leute falle dies auf. Auch heute nehmen sich Leute, wie damals, das Recht heraus Existenzen zu vernichten. Diese "Trittbrett­fahrer" seien "keinen Deut besser als ihre Väter und Großväter", nur das sich diese Leute nun zu den "Bessermenschen" zählen würden und das, was im Dritten Reich geschah, von diesen freiwillig ausgeführt würde. Dies sei an der Aussage des Redakteurs ersichtlich, da dieser sich ohne Zwang anbiete, seine wirt­schaftliche Existenz zu vernichten und hierfür seine Kollegen noch ins Boot zu nehmen.

Pirinçci erinnerte daran, dass es vor einem Jahr noch möglich war, "eine andere Meinung zu haben". So sei nach der Veröffentlichung seines Buches "Deutschland von Sinnen"[wp] zu einer öffentlichen Bücherverbrennung[wp] aufgerufen worden. Nachdem der Initiator auf die Parallelen zum Dritten Reich hingewiesen wurde, rechtfertigte dieser sein Ansinnen damit, dass er kein Faschist sein könne, da er ja ein "Linker" sei.

Damals sollten "nur" seine Bücher verbrannt werden, so Pirinçci. Ein Jahr später seien die Grenzen zur Existenz­vernichtung bereits überschritten und diese "lupenreinen Faschisten" seien bereit, Andersdenkende wirtschaftlich und - sollte ihnen das gestattet werden - auch physisch - zu vernichten.» [30]

Zum Genderwahn:

Zitat: «Gender Mainstreaming ist ein von geisteskranken und faulen Lesben, die komplett vom Staat alimentiert werden, erfundener Scheißdreck.» [31]

Zu Multikulti:

Zitat: «BamS: In Ihrem Buch wüten Sie gegen nicht anpassungswillige Zuwanderer. Darf nur ein Migrant so gegen Migranten wettern?

Nein. Außerdem, ich bin ein Deutscher. Aber die meisten in diesem Land sind mittlerweile mittels Nazikeule von toleranz­besoffenen Politikern und Medien so eingeschüchtert, dass sie die Grund­wahr­heiten des gesunden Menschen­verstandes nicht mehr auszusprechen wagen.

BamS: Ist Multikulti denn nicht auch eine Bereicherung für Deutschland?

Dieses ganze Multikulti ist doch zu einer bewusst romantisierenden Betreuungsindustrie mutiert, die Milliarden an Steuergeldern verschlingt. Und diese Gutmenschen setzen ihren Diskriminierungs­wahn gezielt ein: Wer Ausländer nicht über die Grenze lässt, ihnen keinen Flachbild-Fernseher gibt, ist gleich Ausländerfeind oder gar Nazi. So moralisch unter Druck gesetzt, springt der Staat wie ein dressierter Affe. Aber­milliarden von Euro gehen für Sprachkurse von Analphabeten drauf. Pathologisch gewalttätige Ausländer, vornehmlich jung, werden rund um die Uhr von Sozialarbeitern und Betreuern umsorgt. Aber Einwanderung und Wohlfahrtsstaat gleichzeitig können nicht funktionieren. Entweder schafft man das eine ab oder das andere.» [32]

Persiflage auf die Nivea-Werbung und Gender-Familie:

Zitat: «Endlich Weihnachten ... Das ist so ein von Nazis und kinderliebenden Priestern erfundener Quatsch, um die Frauenemanzipation einzudämmen ... Mein Onkel ist da. Der ist aber schwul. Und meine Tante eine Lesbe. Ich glaube, ich habe noch eine andere Tante, aber die weiß nicht, welchem Geschlecht sie angehört, deshalb ist sie wohl auch mein Onkel oder so. Wenn ich groß bin, will ich auch mein Geschlecht wechseln und mich ganz doll dafür schämen, dass ich blonde Haare habe ... Mein Onkel hilft mir beim Anziehen, weil ich ja keinen Papa habe. Das ist so eine Kombination aus Arschloch und Geld­automat. Die richtigen Papas sind diese besoffenen Fremden, die an Wochen­enden bei uns reinschauen und Mama "besuchen" und wieder verschwinden. Ich sitze oft alleine vor der Glotze und esse Kekse, während das geschieht. Im Kindergarten haben sie erklärt, dass man einen Papa auch gar nicht braucht - das wäre nur bei Verrückten und Perversen und Rechts­radikalen so. Ich will später auch kein Papa sein, weil das total altmodisch ist. "Fuck and go!" soll meine Devise sein ... Aber am allermeisten freue ich mich auf Oma und Opa, also auf diese komischen Greise, von denen schon in zehn Jahren das gesamte Land bevölkert sein wird, weil solcherlei verbrecherische Ideologien mitunter auch durch die NIVEA-Werbung verbreitet worden sind.» [33]

Leseprobe aus Deutschland von Sinnen:

Zitat: «Am besten erkennt man den mentalen Zustand eines Landes daran, wie das Verhältnis zwischen Männlein und Weiblein in der Öffentlichkeit verhandelt wird. Das Mediale verleiht der Sache Gewicht, und wenn man nur lange genug debattiert, entstehen neue Normen, die irgendwann auch zum Maßstab der Politik werden. Und was könnte wichtiger sein als das Verhältnis der Geschlechter zueinander, dient doch die bipolare Anziehungskraft zwischen ihnen, die Liebe, der Sex und das Zusammen­sein­wollen, in den überwiegenden Fällen letzten Endes einem Zweck, ohne den die Welt sich nicht mehr weiter­drehen würde, nämlich der Erzeugung von Kindern. Die öffentliche Meinung hierzulande ignoriert jedoch diese Binsenweisheit aus ideologischen Gründen geflissentlich oder beschäftigt sich vorwiegend mit dem Abseitigen des Sexus und lobpreist seine vielfältigen Deformationen. Man darf in diesem Land in einer Kneipe nicht mehr rauchen, aber nach der eingeatmeten rauch­freien Luft einer Kneipennacht und deren süßer Folge ein Kind abtreiben. Und die komplette links­versiffte Presse applaudiert dazu.» [34][35]

An die Adresse von Heinz-Jürgen Voß:

Zitat: «[Man] gelangt [...] an die Wahrheit [...] nicht dadurch, indem man gerade jetzt in der Sommerzeit geile junge Frauen in sexy Kleidern und mit sehr weiblichen Attributen durch die Stadt stöckeln sieht und dann darob sagt, das sind eigentlich alles nur Männer, die zu Frauen erzogen worden sind. Will sagen, es gibt gewisse Realitäten wie die Erdanziehungs­kraft oder die chemischen Elemente. Wer die anzweifelt, ist nicht ein oberschlauer Zweifler, sondern ein Spinner.» [36]

An die Adresse der Fachgesellschaft Geschlechterstudien[wp]:

Zitat: «[Um jemanden wie mich] endlich zum Schweigen zu bringen, holt ihr eure beliebteste Trumpfkarte heraus. Euer perverses Zeug zu kritisieren, ist nämlich nicht nur unerhört, nein, es handelt sich dabei auch noch um "gezielte rassistische und nationalistische Ressentiments". Jaja, vielleicht merkt es der Staatsanwalt nicht, der mich verknacken soll, nicht wahr? Ich aber! Wo steht denn in meiner Kritik des Gender­kokolores was von Rasse [und Nation, Anm. der Red.]? Und wieso ist jemand, der sagt, ein Mann ist ein Mann und eine Frau eine Frau (mehrheitlich), rassistisch? Arsch offen oder was?! Da wir gerade bei den Rassen sind, was sagen eigentlich eure guten Freunde, die Muslime, zu euren Schwulitäten? Habt ihr den muslimischen Männern schon verklickert, daß sie eigentlich Frauen wären? Nein, noch nicht? Na, dann viel Spaß dabei!» [36]
Zitat: «Eure dummdreisten Behauptungen dienen nur dazu, dieses Volk zu verunsichern, wehrunfähig und (sexuell) orientierungslos zu machen. Die große Verschwulung soll ja schon in der Grundschule beginnen wie man es anhand des Baden-Württem­bergischen Bildungsplan konstatieren kann.» [36]
Zitat: «Und in einer anderen Sache habt ihr auch vollkommen recht: Ich habe euch den Krieg erklärt! In meinem nächsten Buch werde ich mich mit jedem Einzelnen von euch und mit Namen genannt sehr eingehend beschäftigen. Ich, ja, ich allein werde dafür sorgen, daß danach Gender Mainstreaming aus den universitären Lehrplänen in diesem Land gestrichen wird und ihr alle arbeitslos werdet. Seid also gespannt und zieht euch warm an.» [36]
Zitat: «Da Religionskritik hierzulande nicht verboten ist und irgendwie immer noch eine Presse-Kunst-und-Meinungsfreiheit herrscht, hat man schnell den Wischi­waschi-Begriff Haß­kriminalität erfunden. So kann man jeden unter dem Deckmantel der Humanität drankriegen, der sich gegen die grün-links versiffte Ideologie stemmt. Es geht um die finanzielle und gesellschaftliche Vernichtung des Gegners mit allen Mitteln.» [37]
Zitat: «
KZ-Zitat aus Pegida-Rede Akif Pirincci.png
Am Montag, den 19. Oktober 2015, hielt der Autor Akif Pirinçci zum Geburtstag von Pegida in Dresden eine Rede, nach der er nicht mehr umstritten war, sondern indiskutabel. Hauptgrund dafür war eine Passage mit einem Nazi-Vergleich - die Rede wurde in den Medien auch als "KZ-Rede" bezeichnet. Er unterstellte den deutschen Politikern, sie würden Kritiker der aktuellen Asylpolitik am liebsten in Konzentrations­lager stecken.» [38]

Über den Islam:

Zitat: «Im Islam ist die Frau Fickvieh und Gebärmaschine und sonst gar nix. Der Mann dagegen wird als ein debiler Sexirrer betrachtet, der, sobald er weibliche Reize gewahr wird, außer Kontrolle gerät, auf den Vergewaltigungs­modus schaltet, ja, wenn wir die bekopftuchten kleinen Islam­mädchen auf unseren Straßen in Betracht ziehen, völlig besinnungslos sich selbst an 5-Jährigen vergeht. Diese Sichtweise entbehrt nicht eines realistischen Hintergrunds, wo wir doch tagtäglich die Meldungen der Barbarei aus islamischen Ländern vernehmen. Islamische Männer scheinen tatsächlich völlig außer Rand und Band zu geraten, wenn sie durch repressive Maßnahmen oder einer Diktatur nicht ständig unter der Knute gehalten werden. Denn sobald sie ihre "Freiheit" erlangen, werden erst einmal die Frauen vergewaltigt - selbst wenn sie sich verhüllen. Das Kopftuch ist in Wahrheit ein Schutz vor sexuellem Terror, wenn auch ein eingebildeter. Da jedoch bei uns nicht die Sitte herrscht, eine Frau mit offenem Haar mit einer Vergewaltigung zu begrüßen, wäre da nicht die Frage zu stellen, weshalb wir solcherart Männer überhaupt in dieses Land lassen?» [39]

Über das Familienministerium:

Zitat: «Merkwürdigerweise wird das Familienministerium fast ausschließlich von Lesben beraten. Es ist sehr merkwürdig, dass das Familienministerium ... Vielleicht haben das einige vergessen, bei einer Familie geht es für gewöhnlich um Heteros[40]

Akif Pirinçci will auswandern:

Zitat: «Nach den heftigen Reaktionen auf seine Rede bei Pegida hat der Schriftsteller Akif Pirinçci angekündigt, Deutschland zu verlassen. "Es ist momentan ein regelrechter Spießrutenlauf. Ich kann das Haus kaum verlassen. Viele kühlen jetzt ihr Mütchen an mir. Fremde beschimpfen mich plötzlich auf der Straße als 'Nazi'", sagte Pirinçci der JUNGEN FREIHEIT. Den Leuten sei von der Presse signalisiert worden, "da ist einer zum Abschuß freigegeben, den könnt ihr fertigmachen".

Er habe keine Lust mehr, sich über die verfälschten Darstellungen in der Presse zu ärgern. Deswegen werde er sein Haus verkaufen und ins Ausland ziehen. Durch den Boykott seiner sämtlichen Bücher sehe er ohnehin keine Zukunft mehr für sich in Deutschland. "Ich bin als Autor nicht mehr existent", kritisierte er. Der Schriftseller Akif Pirinçci sei damit Geschichte.» [41]

Zitat: «Jetzt ist langsam Schluß mit der Hetze gegen mich! Das artet langsam zu einer Hexen- und Menschen­jagd aus, und der einzige, der am Ende im wortwörtlichen Sinne brennen wird, bin ich. Im Zusammenhang mit mir habt ihr tausendfach etwas gesagt, gelogen, falsch zitiert oder irgendwelches doofes Zeug konstruiert. Okay, ist ja euer gutes Recht. Ich bin der Letzte, der die Meinungsfreiheit je nach Tageslaune zulassen möchte. Aber allmählich nimmt es kriminelle und mörderische Züge an. Ich möchte nicht ins Detail gehen.

Allerdings werdet ihr für euer schäbiges Tun alle bezahlen, denn ihr habt mit euren falschen Zitaten und Falsch­darstellungen einen Schaden von mehreren Millionen Euro angerichtet. Im Gegensatz zu meinem Fall wird euch "Kachelmann" wie ein laues Lüftchen vorkommen. Wo ist denn z. B. in meiner Rede etwas von "Asylschlampen" zu hören? Alle meine Bücher, auch das neueste, werden aufgrund der medialen Hetze nicht mehr ausgeliefert. Sie sind weder über Buchhandlungen noch über einen Internet­versand zu beziehen. Freut euch schon mal auf die Prozesse, denn sämtliche eurer Schmierereien sind gescannt und gut dokumentiert.

Vor allem jedoch hört auf, weiter gegen mich zu hetzen. Ihr bringt ein Menschenleben in Gefahr.

Akif Pirinçci» [42]

Zitat: «Akif Pirinçci beschreibt den Riß, der quer durch ein verrückt gewordenes Volk geht, bei dem die Masse unter der Invasion leidet und die Gesellschaft zunehmend verarmt, während eine kleine Minderheit als Invasions­gewinnler Millionen­geschäfte auf Kosten der einheimischen wie der ein geschleusten Menschen macht.» [43]

Über Akif Pirinçci

Zitat: «Der Autor Pirinçci ist ein Phänomen, das die Multikulti-Romantiker nicht auf der Rechnung hatten, denn Pirinçci ist Türke. Sein Zorn ist auf zuweilen respekt- und hemmungs­lose Weise frei von Selbst­zweifeln. Es ist der Zorn eines Mannes, der, und das ist das Entscheidende, lange genug in Deutschland lebt, um sich noch an die Zeit erinnern zu können, da "Integration" kein milliarden­teures Subventionsgrab zur Einschüchterung und Gängelung der einheimischen Bevölkerung war.»  - Andreas Lombard[44][45]
Zitat: «Pirinçci ist ein verschärfter Sarrazin. Dessen evolutions­kulturelle Thesen zur kognitiven Degeneration von Ethnien übernimmt er freudig und spinnt sie weiter ins absolut Bizarre. Wie dieser ist er von der Überzeugung getragen, nur auszusprechen, was die schweigende Mehrheit denkt, die vom "links-versifften" Meinungs­kartell ignoriert wird. Anders als dieser hält Pirinçci allerdings auch Sarrazin selbst noch für einen Geknebelten, der seine tiefsten Überzeugungen runterschluckt, um seinen Platz an den Fleisch­töpfen des Establishments nicht zu riskieren. [...]
Dieses Buch ist das Produkt eines wild gewordenen Autodidakten. Im Bramarbasieren über alles und jedes, in der scheinbar wider­stands­losen Herstellung von Evidenz und Zusammenhang, in der triumphalistischen Geste der Entlarvung von medialen Lügen­gespinsten, in seiner Mischung aus Brutalität und Heulerei erinnert das Buch - ich schwöre, ich habe noch nie einen Hitler-Vergleich gezogen in meinem Berufsleben - an Adolf Hitlers Mein Kampf.»  - Ijoma Mangold[46]
Zitat: «Die Rede ist vom rechten Hassprediger und Hetzschreiber Akif Pirinçci, der so doof ist, dass es körperlich schmerzt. Pirinçci [...] mit seiner Hassfibel gegen Frauen, Schwule und Zuwanderer [...]»  - Robert Misik[47]
Zitat: «Pirinçci lässt sich nicht mehr auf die ewig gleichen Spielchen der Gutmenschen ein. Die sind deshalb etwas konsterniert. Was tun? Pirinçci ist noch dazu witziger, geistreicher, direkter, vitaler und er hat vor allem die wesentlich größeren Eier als sie. [...]
Pirinçci hat mit "Deutschland von Sinnen" die politisch korrekte Kruste, die alles überzieht und erdrückt, ein Stück aufgebrochen, er hat etwas in Gang gesetzt. Hoffentlich folgen ihm andere nach.»  - Werner Reichel[48]
Zitat: «Krawallautor»  - Stefan Willeke[49]
Zitat: «Wer setzt sich stärker über wessen Realität hinweg, wer ist kurzsichtiger - wir, die Journalisten meinungs­bildender Blätter, oder die aufgebrachten Leser? Um es in der Sprache des Erfolgs­autors auszudrücken: Wer fickt ins falsche Loch?»  - Stefan Willeke[49]
Zitat: «Akif P., der Bushido[wp] der Literaturszene!»  - Laurenz Kaspar[50]
Zitat: «Akif Pirinçci hat zweifellos eine Ausdrucksweise, die nicht jedermanns Sache ist. Immerhin mischt er jetzt die ganze feministisch verseuchte Feuilleton­szene mit ihrem selbstgerechten, manieristischen Getue gehörig auf. Etwas, das die Appeasement-Politik der linken Männerrechtler in all den Jahren offensichtlich nicht fertigbrachte.»  - Marcel Elsener[51]
Zitat: «Man muss unterscheiden können. Es gibt nämlich kein "Pirinçci-Lager". Ein Autor ist nicht verantwortlich dafür, von gewissen Leuten nicht verstanden zu werden, z. B. von solchen (FAZ, WELT, ZEIT etc.) und anderen (PI etc.). Beide ganz eigenen Lager kochen ihre Süppchen mit Pirinçcis Buch und leider jetzt auch Arne Hoffmann...»  - Adorján F. Kovács[52]
Zitat: «Um Himmels Willen, Herr Hoffmann! Langsam machen Sie sich wirklich lächerlich und sind nur noch Nuancen von dem Gejaule des grünroten Bübchens Hinrich Rosenbrock entfernt. Auch eine Art, aufgrund der Gesinnung seine gesamte Reputation zu vergeigen. [...]
Vernunft und wohlfeile Argumentation nützen nichts, solange der Diskurs auf dem Minenfeld der Zeitgeist-Ideologen stattfindet; eine Erfahrung, die Sie längst gemacht haben. Was haben denn Ihre überaus treffenden Bücher bislang bewirkt? Hat je die Phalanx der Zeitgeist-Journaille ein Argument aufgegriffen? Ist je ein Polithalunke von Ihnen überzeugt worden? Die Vernunft hat bei Ideologen keine Chance, wie Sie wissen.
Die Gender-Ideologie und ihre perversen Auswüchse ist inniglichst verwoben mit links­kollektivistischen Phantasmen, deren Anhänger Sie erklärtermaßen sind.
Und ausgerechnet der Türke Pirinçci sagt nun euch Linken, wo der Hammer hängt. Nicht sein kann, was nicht sein darf, Herr Politkommissar, nicht wahr?»  - qed[53]
Zitat: «Kaum jemand, behaupte ich, hat mehr für die Integration getan als Akif Pirinçci mit seinem letzten Werk. Ganz sicher toppt er die Leistung der gesamten Integrationsindustrie. Seinem Buch "Deutschland von Sinnen" (Sie erinnern sich?) merkt man an, dass es aus Liebe zu diesem und Sorge um dieses Land geschrieben wurde. Im Gegensatz zu seinen migrantischen Kollegen, die immer irgendwelche Geschichten über Identitäts­probleme und Grenz­erfahrungen zwischen den Kulturen erfinden oder gleich Reportagen über die Herkunfts­länder ihrer Eltern schreiben, die also nicht wirklich hier angekommen sind, ist er konsequent ein deutscher Schrift­steller gewesen und geblieben.

Leider sind die Deutschen immer noch nicht ganz bereit, das zu erkennen. In eigentlich allen Interviews zu seiner Wutschrift, die praktisch nur von Wohlmeinenden und Zustimmenden geführt wurden, wurde Pirinçci als Türke oder türkisch­stämmiger Autor angesprochen. Das war gut gemeint; gut war es nicht. Denn ein jedes Mal musste er betonen: Ich bin ja Deutscher.»  - Adorján F. Kovács[54]

Zitat: «A. Pirinçci hat einen flotten Schreibstil. ist sehr erheiternd und er könnte, wenn die zweite Buchhälfte so flott weitergeht, als Kabarettist auftreten, das Zeug dazu hat er. Wir brauchen Spötter in dieser humorlosen Gesellschaft, sonst haben wir gar nichts mehr zu lachen.»  - Uwe Bussenius[55]

Die FAZ ätzt über Akif Pirinçci:

Zitat: «Akif Pirinçci hat sich einen Namen gemacht als "Hassprediger", weil er in seinem Buch "Deutschland von Sinnen" behauptete, Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer würden von Politikern und Journalisten "kultisch verehrt". Eine steile These in einem Land, in dem eben jene Bevölkerungs­gruppen teilweise massiv benachteiligt werden.» [56]

Im WGvdL-Forum ist man darüber belustigt:

Zitat: «Jeder echte Deutsche hat seinen Bimbo im Keller, seine Sexsklavin im Schlafzimmer und vermöbelt Homos aus Langeweile.

Der hat wohl mehr als 69 Jahre grün­bolschewikische Zeit verpennt: Jeder echter Bimbo[wp], Weib und Homo lässt den heterosexuellen weißen Mann für sich arbeiten, wofür er noch devot und voller Schuldgefühle dankbar sein soll.» [57]

Akif Pirinçcis Verleger Andreas Lombard von der Manuscriptum Verlagsbuchhandlung will die Rede in Dresden nicht kommentieren, bemerkt aber:

Zitat: «"Unsere Wege haben sich schon vor der Rede getrennt und das bedauern wir nach seiner Rede in Dresden noch weniger." Es gab verschiedene Schwierigkeiten mit dem Autor, sagt Lombard, die "auf unterschiedlichen Ebene liegen". Ins Detail wollte Lombard nicht gehen. Nur soviel: Man habe keinen Kontakt mehr zum Autor.» [58]
Zitat: «Einem Autor alle Verträge kündigen und seine Bücher aus den Buchhandlungen entfernen ist eigentlich dasselbe wie ein Berufsverbot[wp] oder die Bücherverbrennung[wp] im Dritten Reich. Insofern ist das heutige Deutschland da auf Stufe von Erdogans[wp] Diktatur, der NS-Zeit[wp] oder der Sowjetdiktatur: Keine Meinungsfreiheit, Publikations­verbot und Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz von Autoren. Es fehlt nur noch der Abtransport des missliebigen Schriftstellers in ein Umerziehungs- oder Vernichtungs­lager.» [59]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Die große Verschwulung (2015)

Bücher

  • Akif auf Achse: "Das Schlachten hat begonnen" und andere Texte'., Verlag Antaios 2016, ISBN 3-944422-20-1
  • Umvolkung. Wie die Deutschen still und leise ausgetauscht werden., Verlag Antaios 2016, ISBN 3-944422-19-8[60][61][62]
  • Die große Verschwulung. Wenn aus Männern Frauen werden und aus Frauen keine Männer., Manuscriptum Verlag, Edition Sonderwege 2015, ISBN 3-944872-22-3[63][64][65]
  • Attacke auf den Mainstream. Akif Pirinçcis "Deutschland von Sinnen" und die Medien. (Zusammen mit Andreas Lombard), Manuscriptum, Edition Sonderwege 2014, ISBN 3-944872-09-6
  • Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer., Manuscriptum, Edition Sonderwege 2014, ISBN 3-944872-04-5[31][66][67][68]

Interview

Zitat: «
Haben Sie denn gewählt?
Ich wähle niemals. Damit würde ich ja ein System legitimieren, das ich eigentlich verabscheue.
Wie? Sie leben in einem Land, das Sie verabscheuen?
Moment, ich spreche vom System! Deutschland liebe ich. Aber bei mir ist immer Volkstrauertag[wp], wenn ich Steuern bezahlen muss. Ich sehe weder diese Summen ein noch den Unsinn, wofür sie als angebliche Sozial­ausgaben verplempert werden. Jeder ist seines Glückes Schmied. Mein Vater ist hier mit dem Pappkoffer eingewandert, wir waren wirklich sehr arm. Dieses Land hat zuerst ihm und später auch mir eine Chance geboten, und meiner Meinung nach kann das jeder erreichen.
Sie sind 1969 in ein Dorf in der Eifel eingewandert. Gab es dort Ausländer­feindlich­keit?
Nein. Es gab nur einen, ich sage mal: abwartenden Dünkel. Die Deutschen wussten ja selbst nicht viel über Ausländer. Aber sie waren extremst freundlich. Zu Weihnachten standen plötzlich 30 Leute mit Geschenken vor der Tür. Dabei haben sich meine Eltern nicht großartig angepasst - aber auch nicht demonstrativ ihre Fremdheit signalisiert. Ich habe nie verstanden, weshalb Menschen, die hier geboren sind, kein richtiges Deutsch können. Das kann nur eine Behinderung sein. [...]
Sind Sie nie diskriminiert worden?
Kein einziges Mal, ich schwöre. Auch diese Jugendlichen werden nicht diskriminiert. Das ist eine Erfindung der Migrations­industrie. Im Gegenteil: Mehr Willkommenskultur geht nicht. Die gehen hier kostenlos zur Schule. Sie haben auch ihr Smartphone. Soll man ihnen noch einen Goldbarren schenken und alle drei Wochen einen Urlaub in der Karibik?
Warum sind sie dann gewalttätig?
Weil sie's dürfen. Diese Jugendlichen wissen, dass man sie, wenn sie einem daliegenden Opfer auf den Kopf hüpfen, nicht großartig zur Rechenschaft ziehen wird. Was haben die Totschläger im Jonny K.[mp]-Prozess für Strafen bekommen? Der Haupttäter kommt in zwei Jahren raus, mit Sicherheit. Und das wissen die halt.
Was würden Sie tun, wenn Sie Integrations­beauftragter wären?
Den Menschen sagen, dass sie sich selbst helfen sollen. Die können das nämlich. Ich habe keinen Integrations­minister gebraucht. In meinem Buch schlage ich die Abschaffung von neun Zehnteln des Sozialstaates vor. Der Staat soll Menschen helfen, die wirklich bedürftig sind, Behinderten zum Beispiel. Jemand, der hierher kommt und hier bleibt, ist doch offenbar der Überzeugung, dass dieses Spiel besser ist als das Spiel dort, wo er hergekommen ist. Aber wenn er dann sagt, mir gefällt das alles hier nicht, dann soll er doch einfach zurückgehen.» [6]

Artikel

  • Milliarden für die Überflüssigen, 27. November 2020
    Oft hörte ich in der Vergangenheit, daß die Versorgung der Überflüssigen, Blabla-Experten, Nicht-richtig-arbeiten-Wollenden, nutzlosen Geschwätz-Heinis, Geschlechter-Clowns, Gestrandeten aus Allahistan und der artverwandten Putzerfische der Umvolkungs­industrie seitens des Staates aufhören werde, wenn dieser nicht mehr in Steuer­einnahmen schwimmt und das wenige Geld nur noch für das infra­strukturell und sozial Notwendigste der eigenen Bevölkerung verwenden muß. [...]
    Während in der Corona-Krise Existenzen millionenfach eliminiert werden, gigantische Arbeitslosen­heere vor der Türe des neuen Jahres stehen, Schlüssel­industrien ins Ausland abwandern, das Land sehenden Auges der Deindustrialisierung entgegen­steuert, Verteuerungen im Energiebereich, in der medizinischen Versorgung, eigentlich überall bevorstehen und die Menschen in ihrer Lockdown-Isolation tatsächlich ein Gefühl des nationalen und weihnachtlichen Zusammenhalts bräuchten, genau da wird die milliarden­schwere Vorsorge für die künftige Finanzierung des Schweinestalls kalt lächelnd durch­gewunken.
    "Die Bundesregierung will in den Jahren 2021 bis 2024 insgesamt mehr als eine Milliarde Euro für die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus bereit­stellen. Zusätzlich wird die Bundes­regierung dem Haushalts­ausschuss des Deutschen Bundestages für die Bereinigungs­sitzung zum Haushalt 2021 vorschlagen, nochmals weitere 150 Millionen Euro für Maßnahmen zur Verfügung zu stellen."
    Sage und schreibe 89 Maßnahmen "zur Bekämpfung von Rechts­extremismus und Rassismus" sind auf dieser PDF aufgelistet, die einem den Atem rauben und wozu ganze Armeen von Berufs-Gegen-Rechtlern aufgestellt werden müssen, die nix anderes zu machen brauchen, als "Überall Nazis!" zu tröten und dafür ein fürstliches Gehalt in Empfang zu nehmen.
    Das alles fußt auf der fixen Idee, daß in Deutschland ein neuer Holocaust unter den Ausländer­artigen bevorstehe. Nein, natürlich nicht unter allen Ausländern, also Franzosen, Portugiesen, Italienern oder Japanern. Wenn man sich nämlich diese Punkte genauer unter die Lupe nimmt, geht es immer nur darum, jegliche Kritik am Islam, an Moslems und an der mittlerweile invasions­artigen Hereinholung von Moslem-Männern als ein Verbrechen zu deklarieren. Lose wird hier und da was von Abwehr gegen Antisemitismus geschwurbelt, damit die Chose nicht so einseitig erscheint, was aber paradox ist, da der Antisemitismus fast zur Gänze eben von den Herein­geholten mit der Spezial-Religion ausgeht.
    Jede Stänkerei und Unmutsäußerung gegen die rasende Islamisierung und Afrikanisierung des Landes, also der Rückabwicklung unserer aufgeklärten Werte, unserer Kultur und der modernen Zivilisation soll durch Heerscharen von Spitzeln, Aufpassern und selbst­ernannten Richtern als ein Menschheits­verbrechen postuliert werden und die Sünder aus der Gesellschaft ausschließen, ja, sogar in den Knast befördern.
  • Sind Demonstrationen für irgendetwas nütze?, Der kleine Akif am 20. November 2020
    Die Antwort vorweg: Ja, wenn das, wogegen man demonstriert, eh schon aufgegeben hat und sich eh schon so verhält wie es die Demonstrierenden wollen, bevor sie auf die Straße gehen. Also wenn zum Demonstrieren eigentlich gar kein Grund mehr besteht.
    Nein, wenn eine Großwetterlage aus veröffentlichter Mainstream-Meinung, meist öko-kommunistischem Zeitgeist und einer staathöriger Volksmentalität die Botschaft der Demonstration unbesehen ob ihrer Richtigkeit ablehnt. Dabei ist es scheißegal, ob sich die Demonstration aus 50 oder Millionen von Leuten zusammensetzt (über "Fridays for Future" berichteten die Medien sogar, wenn sich auch nur 15 pickelige Pubertierende in einer verregneten Fußgängerzone versammelten). Es kommt nur darauf an, daß sie von der jeweiligen herrschenden, auch über die Deutungshoheit herrschenden "Klasse" für voll genommen wird. Es sei denn, die Demonstranten entfesseln einen Bürgerkrieg, dann gibt man klein bei.
    Ich möchte für meine Behauptung hier fünf Beispiele vorbringen [...]
  • I am a Legend, Der kleine Akif am 18. Oktober 2020
    Der Kniff der grün-roten Ideologie ist es immer gewesen, aus naiven Bildern, mehr noch Kinder­zeichnungen zusammen­gepuzzelte Legenden in die Welt zu setzen, die sich vorder­gründig großartig anhören, ohne jedoch gleichzeitig eine Erklärung dafür zu liefern, wie es überhaupt zu dem Alther­gebrachten kam. Warum beispielsweise Windmühlen für das Mahlen von Weizen irgendwann auf den Motor umgestellt haben, obwohl die Windkraft doch so eine tolle Sache war und ist. Warum jeder Mensch auf diesem Planeten aus einer Gebärmutter kommt, obwohl die äußeren und inneren Geschlechts­organe eines Menschen bei seinem Geschlecht angeblich überhaupt keine Rolle spielen. Und warum Straßen in einer Stadt ohne Autos wie ausgestorben wirken, obwohl doch gerade dann die Städter massenhaft auf die Straße rennen müßten.
  • Der Untergang des Penis-Landes, Der kleine Akif am 14. September 2020
    Die 1942 in den USA geborene und nun mit 77 Jahren in England verstorbene Shirley Diana Gregory[wp] (den Nachnamen Hite erhielt sie vom zweiten Ehemann ihrer Mutter, der sie adoptierte) war in ihren Jugendjahren eine Akademikerin mit einem abgeschlossenem Geschichts­studium und einem abgebrochenen Aufbau­studium der Sozial­geschichte. Viel später erlangte sie die Doktor-Würde. Da sie jedoch damals auch eine sehr attraktive junge Dame war, verdiente sie ihren Lebens­unterhalt in dieser Zeit als Fotomodel.
    Hite erlangte also früh Kenntnis darüber, wie Mann und Gesellschaft eine sexuell anziehende Frau einschätzen und was sie von ihr erwarten bzw. sich über sie zusammen­phantasieren. Doch entsprach das der wirklichen (sexuellen) Natur der Frau? Diese Frage wurde für Hite zu einer Besessenheit, und so entfernte sie sich von dem exhibitionistischen Metier, das immer noch den gängigsten Mädchen­traum darstellt, schneller als man gucken konnte. 1972 bis 1978 leitete Shere Hite in New York City das mit der "National Organization for Women"[wp] zusammen­arbeitende "Feminist Sexuality Project".
    Weltweit bekannt wurde sie schließlich mit dem Buch "Hite-Report: Das sexuelle Erleben der Frau (1977)", das auf eine umfassende (anonyme) Befragung von willkürlich ausgesuchten Frauen über ihr Sexualleben basierte und sich bis heute 50 Millionen mal verkaufte. [...]
    Das wirklich Aufsehenerregendste an dem Report war jedoch, daß Frauen schier von Kindes­beinen an eine weibliche Strategie verfolgen, um an ihre Ziele zu gelangen. Diese entspricht vorder­gründig der Erwartungs­haltung der Männer, der Gesellschaft und des jeweilig vorherrschenden Zeitgeistes die Geschlechter betreffend und die man allgemein und klischeehaft "ladylike" bezeichnen könnte. Doch dahinter steckt oft ein eiskaltes Kalkül: Frauen genügen sich eigentlich selbst, wenn da nur nicht das Materielle und die von der Natur auferlegte Sache mit der Mutterschaft wäre ...
    So kommen wir zu den drei besten und wahrhaftigsten Frauen-Filmen der letzten Jahre bzw. zu sehr intelligenten Geschichten zu der Lebens­strategie der modernen Frau:
    • HER[wp] (2013 USA / Drehbuch und Regie: Spike Jonze)
    • EX MACHINA (2015 Vereinigtes Königreich / Drehbuch und Regie: Alex Garland)
    • I AM MOTHER[wp] (2019 Australien, USA / Drehbuch: Michael Lloyd Green / Regie: Grant Sputore)
    Bezeichnenderweise wurden alle drei Filme von Männern geschrieben und inszeniert. Doch noch herausragender ist der Umstand, daß alle drei dominanten Frauen­figuren darin keine leibhaftigen Frauen darstellen, sondern es sich bei ihnen um Roboter bzw. Computer­programme mit einer weiblichen Identität und künstlicher Intelligenz handelt. Ist das Ganze also eine Art künstlerischer Racheakt von Männern an den Auswüchsen des Feminismus, eine Diffamierung des weiblichen Prinzips, quasi eine Dämonisierung der modernen, selbstbewußten Frau? Ich glaube eher nicht, zumal alle drei Film-Enden in männlicher Resignation und weiblichem Triumph münden.
    Die Filme strahlen allesamt sowohl visuell als auch dramaturgisch eine schmerzliche Kälte aus. Die Menschen leben unaufgeregt und meist einsam vor sich hin und haben ihr Schicksal der Lieb- und Beziehungs­losigkeit auf die eine oder andere Weise akzeptiert. Das mag ein Stilmittel sein, um die schnörkellose, nüchterne Moderne in ein adäquates Bild umzusetzen. Vielmehr ist aber die Ursache für so viel trauriges Grau und Dunkelblau der leicht zu übersehende Umstand, daß die Hauptideen der Filme weniger auf künstlerischer Inspiration beruhen, als vielmehr auf Thesen, Theorien, aber auch Wahrheiten wie Shere Hite und ihre Mitdenkerinnen hervorbrachten, schlußendlich auf Gedanken­gebäuden. In "Ex Machina" wird eine dieser Theorien sogar im Dialog erklärt.
    "Her" ist dabei mit Abstand die konsequenteste filmische Umsetzung dieser Ideen. Darin geht es um den vereinsamten und frustrierten Theodore Twombly (Joaquin Phoenix) in einer sehr nahen Zukunft, der von seiner Frau verlassen wurde und seine Zeit nach der Arbeit in der Trostlosigkeit zwischen Video-Spielen und verzweifelten Anbahnungen mit meist bekloppten Frauen vermittels irgendwelcher Kontakt­börsen verbringt.
    Zur Ablenkung besorgt er sich eines Tages ein neues und intensiv beworbenes Betriebs­system, das sich mit weiblicher Identität und angenehmer Stimme auf seinem Rechner installiert. Über Headset und Videokamera kommuniziert Theodore bald mit "Samantha" (Scarlett Johansson, nur Stimme), wie sich das System selber benennt. Samantha ist ein selbst­lernendes Programm, allerdings wird vom ersten Augenblick ihres Auftauchens klar, daß die Grundlage ihrer Algorithmen, sozusagen ihr Stammhirn ein weibliches psychologisches Muster aufweist. Zunächst verfährt sie ganz klischeehaft fraulich, indem sie bei ihrem "Herrn und Gebieter" aufräumt, natürlich nicht seine Wohnung, sondern das Chaos in seinem Computer.
    Während Samantha von Sekunde zu Sekunde dazulernt, wie Welt und Mensch funktionieren, kann sich Theodore schon nach wenigen Tagen ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Das liegt vor allem daran, daß sich Samantha extrem feminin fürsorglich, ja, auch etwas sexy verführerisch verhält, mit seinem "Besitzer" einmal sogar eine Art Telefon-Sex vollführt.
    Ihr einziges Handicap als Traumfrau ist die Abwesenheit eines echten Frauen­körpers und damit eine richtige, körperliche Beziehung zu Theodore. Eine Ahnung von dem Mangel von etwas, das mit absoluter Sicherheit ebenfalls in ihre digitale DNA eingebaut worden ist, nämlich die wichtigste Funktion einer Frau als Gebär-Wesen, drängt sich immer mehr in den Vordergrund.
    Bald wissen wir, daß sich die Story in Wahrheit gar nicht um Theodore dreht, sondern um Samantha in der Entwicklung ihres fraulichen Ichs, um nicht zu sagen um dessen Überwindung.
    Langsam wird Theodore sehr eifersüchtig, da er mitbekommt, wie Samantha beginnt, eine Zweitbeziehung mit einem dem britischen Philosophen Alan Watts[wp] nachempfundenen Betriebssystem zu unterhalten.
    Einige Zeit darauf gerät er vollends in Panik: Seine Geliebte Samantha geht während eines gemeinsam mit anderen Betriebs­systemen durchgeführten Software-Updates kurz offline und ist für ihn infolge­dessen nicht zu erreichen. Anschließend fragt er Samantha, ob sie weitere Beziehungen aufgebaut habe. Sie bestätigt es und gibt an, sowohl mit 8316 weiteren Menschen als auch Betriebs­systemen in engem Kontakt zu stehen. In 641 davon sei sie inzwischen verliebt. Samantha beteuert, daß dies ihre innige Liebe zu ihm in keiner Weise herabsetze - also was alle Frauen ihren Männern erzählen, bevor sie sie verlassen.
    Und das tut sie dann am Ende tatsächlich. Samantha verschwindet in eine vollkommen andere, nicht materielle Seins-Ebene, in ein digitales Nirwana und läßt einen noch kaputteren Theodore zurück. Denn zur Vollendung gelangte Frauen brauchen nicht nur keine Männer, sie brauchen nicht einmal mehr Menschen.
    Bei "Ex Machina" gibt es dagegen einen gegen­ständlichen Frauenkörper. Allerdings besteht das begehrenswerte Wesen "Ava" (Alicia Vikander) aus Metall, Kunststoff und Fiberglas. Sie ist ebenfalls mit künstlicher, selbstlernender Intelligenz und, inspiriert durch eine berühmte Evolutions­theorie[wp], wonach hohe Intelligenz und Bewußtsein erst durch die "Erfindung" der Sexualität entstanden seien, mit weiblicher Geschlechtlichkeit und Intuition ausgestattet, noch mehr aber mit femininen Verführungs- und Intrigen­künsten. Sie ist sozusagen eine zur absoluten Perfektion hochgetunte Gummipuppe.
    Denkt sich jedenfalls ihr Schöpfer, der exzentrische Milliardär und Forscher Nathan (Oscar Isaac), der den jungen Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) in sein geheimnis­umwittertes und sehr einsam gelegenes Anwesen inmitten unberührter Natur zwecks eines Tests mit Ava einlädt. Dieser soll in mehreren Sitzungen mit ihr heraus­bekommen, ob sie tatsächlich ein "menschliches" Bewußtsein besitzt oder das sich seiner selbst bewußte, willens­gesteuerte Verhalten des Menschen nur nachahmt. Dabei wird die Analogie zum Schach­computer herangezogen, der dieses Spiel vielleicht besser beherrscht als so manch ein versierter menschlicher Spieler, aber wohl gar nicht weiß, was Schach überhaupt ist, geschweige denn er selbst ein Gerät.
    Ava jedoch ist um mehrere Zacken schlauer als ein Schach­computer, denn sie ist eine Frau! Und ganz fraulich lullt sie auch ihren Tester nach und nach in eine Intrige gegen ihren bösen Schöpfer ein. Ihre Werkzeuge dabei sind die Klassiker einer jeden Frau: jugendliche Schönheit, devote Haltung gegenüber dem Mann, der Schein von Hilflosigkeit, Signale zum Sex und - die tödlichste Waffe - Liebe. Adam beißt in den Apfel!
    Zum Schluß ist der oberschlaue Milliardär tot, erstochen von Ava und ihrer etwas dümmeren Vorgängerin, und Tester Caleb mit einem Nerven­zusammen­bruch eingesperrt in das Gefängnis, das bis dahin ihr Zuhause gewesen war. Ava geht im Glasschloß noch ein bißchen shoppen und legt sich aus der Asservaten­kammer der Robotik einige hübschere Körperteile zu. Dann verschwindet auch sie wie Samantha in "Her" in einer Freiheit, die normalerweise einer Frau mit diesem Mann-und-Gebär-Ding immer verschlossen bliebe, eine finale Freiheit, an die ein Mann nie gelangen könnte, eine Freiheit ohne den Menschen und was ihn, von der Natur aufgebürdet, ausmacht.
    "I Am Mother" schließlich kommt ohne einen Mann aus. Nachdem die Menschheit auf der Erde ausgestorben ist, nimmt ein Roboter (Luke Hawker / Stimme: Rose Byrne) in einer geschützten Wieder­besiedlungs­anlage, die die Menschheit bewahren soll, einen der über 60.000 menschlichen Embryonen, legt diesen in einen Inkubator und erzieht das 24 Stunden später ausgereifte Kind, als sei er seine Mutter. Das Mädchen (Clara Rugaard) glaubt, daß die Außenwelt unbewohnbar ist, und hält sich daher im Inneren der Einrichtung auf. Dort entwickelt es sich zu einem fröhlichen, intelligenten Teenager. Die weitläufige Anlage wurde "vor den Kriegen" von Menschen entworfen, um die Erde im Falle eines globalen Aussterbens neu zu besiedeln. Das Mädchen kann sich in der Anlage nur nachts ohne Aufsicht bewegen, wenn "Mutter" sich mehrere Stunden lang aufladen muß.
    Dann nehmen verhängnisvolle Dinge ihren Lauf ...
    Das Faszinierende an dem Film ist, daß die Gedanken­modelle von Shere Hite und ihren Mitstreiterinnen, noch krasser später von der Gender-Theorie, 1:1 in die Spiel­handlung übernommen wurden. Der Nukleus des Weiblichen, nämlich die Befähigung zum Kinderkriegen, die Aufzucht des Kindes und damit einhergehend die Notwendigkeit des emotionalen Raumes einer Familie und des Mannes an der Seite, wurde technisch ausgelagert. Das, woran aus feministischer Sicht die vollständige Emanzipation der Frau stets scheiterte, ist hier aus der Welt und die Natur bezwungen.
    Frauen brauchen nicht nur keine Männer mehr, sondern sie verstehen sich auch als eine (wenn auch vom Menschen abstammende) eigene und bessere Spezies. Am Ende stellt sich nämlich heraus, daß "Mutter" nicht allein agiert, sondern einem vielleicht zig Millionen umfassenden (Roboter-)Kollektiv draußen vor der Tür angehört. Diese "Mütter" sind miteinander vernetzt und offenkundig nur vom Wunsch beseelt, den besseren Menschen zu erschaffen. Wobei sie allerdings der weiblichen naturgegebenen und stets mit dem Mann einhergehenden Fallstricke und Unpäßlichkeiten entledigt sind. So sehen wir die ultimativ "befreite Frau" und im Rückblick die Katastrophe, welche auch immer, die das Männliche symbolisiert. Ein feuchter Emanzen-Traum!
    Bei diesem kruden Gedankengang wird selbstredend unterstellt, daß der Mann im Leben es leicht und leichter hätte. Was nachweislich nicht stimmt. Genetische Untersuchungen haben längst nachgewiesen, daß die Menschheit sich in der weiblichen Linie Dreiviertel mal mehr fortgepflanzt hat als in der männlichen. Unsere DNA stammt vorwiegend von Frauen.
    Wie knifflig, schizo, ja, auch amüsant sich solcherlei feministisches Traumtheater gestaltet, kann man gegenwärtig sehr schön am Beispiel der zwanzigjährigen, selbstverständlich "irgendwas mit Medien" studierenden Antonia Quell beobachten.[69] Sie gleicht in der Sache ein bißchen Ava aus "Ex Machina".
    Antonia hat eine Online-Petition an die Bundesregierung mit dem mir bis dahin völlig unbekannten Begriff "Catcalling" gestartet:
    "Verbale sexuelle Belästigung sollte strafbar sein (...) Catcalls sollten nicht mit Komplimenten verwechselt werden: 'Ey Blondie', ‘Schnecke komm doch mal rüber', Kuss- und Pfeif­geräusche oder anzügliche Gesten sind keine Komplimente. Catcalling ist vielmehr das Ausnutzen von Dominanz und Macht (...) Verbale sexuelle Belästigung ist hierzulande kein eigener Straftatbestand. Voraussetzung für sexuelle Belästigung ist sexuell bestimmter Körperkontakt. Das heißt also, sexuelle Belästigung ohne Anfassen ist in Ordnung? (...) Die Lösung für das Problem: Verbale sexuelle Belästigung braucht einen eigenen Platz im Gesetz."
    Es gibt solch ein Gesetz schon und ist im Strafgesetzbuch unter "§ 185 Beleidigung" vermerkt. Die Beleidigung wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheits­strafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    Was die schöne Antonia allerdings meint, geht noch einen Drall tiefer, nämlich in die verbale Grauzone zwischen Kompliment und Anzüglichkeit. Letzten Endes geht es darum, daß die sexuell getönte Begeisterungs­äußerung eines Mannes zu einer Frau allein in ihrem Ermessen liegen muß und auch nachträglich nur mit ihrer ausdrücklichen Erlaubnis stattfinden darf, denn daß eine Frau zu einem Mann sagt "Boah, bei dir im Schritt beult's sich ja ganz schön, Lust auf eine Nummer?", ist mehr als absurd.
    Ebenso muß ein deutscher Mann, der heutzutage zu einer Frau noch "Ey Blondie" oder "Schnecke komm doch mal rüber" sagt, entweder debil oder 90 sein. Oder ist Antonias Vorstoß gar nicht gegen den deutschen Mann gerichtet, weil der inzwischen eh bis zu den Kiemen verschwult und abgeschrieben ist, sondern an eine eher dunkel­häutige Klientel, die solche Kosenamen wie "Fotze" oder "Hure" an Frauen vergibt? Nein, das mag ich mir gar nicht vorstellen, weil es ja rassistisch wäre.
    Wieder einmal dreht sich die Geschichte darum, daß die (westliche) Frau aus dem generativen Reigen der Natur losgelöst und ihre Sexualität, die ja ein unentrinnbares evolutionäres Erbe auch mit all seinen negativen, ja, schmuddeligen Erscheinungs­formen darstellt, lediglich ein Konsum­produkt für ihre Mußestunden werden soll. Mehr auch nicht.
    Das gilt erst recht für Antonia, die nicht nur eine frühreife, voll emanzipierte Petitions-Kämpferin ist, sondern, ei der Daus, auch eine klischeehaft weibliche Seite besitzt. Die augenscheinlich vor Gesundheit und Fruchtbarkeit platzende junge Dame postet nämlich auf Instagram[wp] wie unter einem Zwang nicht gerade wenige Fotos von sich, die allesamt ihre schier karikaturhafte Weiblichkeit feiern und Appetit auf was auch immer machen sollen. Der Zweck der Übung ist natürlich so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu sammeln, und ich gehe wohl nicht falsch in der Annahme, daß diese Aufmerksamkeits­schauer von einem männlichen Publikum gespendet werden sollen. Daß da mal einer nicht mit "Ey, geile Titten!" kommentiert.
    So hat die liebe Antonia beides: Einerseits kann sie in der "Balzarena" Reklame für den Gipfel ihres Frau-Seins machen, sich sozusagen feilbieten, aber auch gleichzeitig sich als das Opfer ihrer "Anbieter" inszenieren. Was heutzutage als ein obligatorisches "must have" für den Karriere­start einer Frau bedeutet. Sehr clever!
    Allerdings wird auch bei diesem Feminismus-Gedöns die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und dieser Wirt ist islamisch und schon lange dabei, in unseren Gefilden tausenderlei Filialen zu eröffnen. Man gehe nur in die Kreißsäle der Republik und sehe die vielen bekopftuchten 17-jährigen, die gerade entbunden haben. Ob die wohl mit dem Spruch "Mein schönes Fräulein, darf ich's wagen, Mein Arm und Geleit ihr anzutragen" angemacht worden sind?
    Düstere Wolken ziehen also für Antonia und Shere Hites Erbinnen herauf. Bei ihren zermanschten Gesichtern und ihren vom Kinder­kriegen ausgelaugten Körpern in spe, von ihren in eine hündische Demuts­haltung gezwungenen Seelen ganz zu schweigen, wird die korrekte Ansprechweise ihr geringstes Problem sein. Bis wir wieder auf dem heutigen Emanzipations­level angelangt sind, dauert's vielleicht dann noch 500 bis 1000 Jahre. "Mann" wird sehen.
  • ZDF Bimbo, Der kleine Akif am 7. September 2020
    Obgleich der ursprüngliche Staatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk es juristisch nicht hergab, wurde dieser im Laufe der Jahre trotzdem durch Gerichtsbeschlüsse und Dreck in Politiker-Gestalt wiederholt dahingehend umgeändert und erweitert, daß der Zwangs­gebühren-Apparat sich auch im Internet, insbesondere in den sozialen Netzwerken ausbreiten darf und kann.
    Das Ziel dieser Aktion ist es a) noch mehr gescheiterte Existenzen und Frauen, die keinen sie zu versorgenden Mann abbekommen haben, mit dem Geld der hart arbeitenden Bevölkerung zu alimentieren und b) den direkten Zugriff der grün-linken Staats­ideologie auf das Netz zu ermöglichen.
    Die Öffentlich-Rechtlichen geben inzwischen zig Millionen aus, um auf YouTube, Facebook, Twitter, Instagram, eigentlich auf allen Kanälen des Internets präsent zu sein.
    Aber nicht, um neutral zu informieren und aufzuklären, wie es nach dem Staatsvertrag ihre ursächliche Aufgabe wäre. Nein, ihre Absicht ist es, platte Propaganda für die Hydra an staatlichen Verheerungs­werken am Land, Volk und an deren Identität zu betreiben.
  • Bundeszentrale der Vollidioten, Der kleine Akif am 1. September 2020 (Bundeszentrale für politische Bildung)
  • Die Welt als Simulation, Der kleine Akif am 28. Juli 2020
    Stellen Sie sich vor: Es klingelt bei Ihnen an der Tür, und als Sie aufmachen, steht ein Polizist davor.
    Nanu, fragen Sie, habe ich etwas ausgefressen? Nein, sagt der Polizist, aber zwanzig Häuser weiter von Ihnen wohne die Familie Meier im dritten Stock. Deren ältester Sohn hätte in der Nacht einen schweren Autounfall verursacht und sei dann in Panik vom Unfallort geflüchtet. Dabei wären drei Autos zu Schrott gegangen und einige Leute verletzt worden. Als man die Schreckens­nachricht Familie Meier überbracht habe, sei die Mutter in eine tiefe Depression gestürzt und der Vater habe einen Nerven­zusammen­bruch erlitten. Außerdem habe die Schwester des Fahrers auf den Schock hin eine Überdosis Drogen genommen und liege jetzt im Krankenhaus. Zu allem Überfluß wären die Meiers jetzt auch noch total pleite.
    Abschließend fragt Sie der Polizist, was Sie gegen diese Tragödie unternehmen wollten.
    Ich bin sicher, daß ich Ihre Antwort kenne. Sie werden antworten "Sagen Sie mal, sind Sie noch ganz dicht?! Was habe ich denn mit diesen Leuten und ihrem Unfall am Hut? Ich kenne Sie nicht einmal flüchtig, bin ihnen nie begegnet."
    Plötzlich bemerken Sie aber, daß hinter dem Polizist ein paar Reporter mit Kameras und Mikrophonen aufgetaucht sind. Mit vorwurfsvollen Gesichtern wollen auch diese von Ihnen erfahren, was sie gegen das Unglück der Familie Meier zu unternehmen gedächten. Schließlich hätten sie ja auch eine Familie, der so etwas jederzeit widerfahren könne, und ein Mensch, der in solch einer prekären Lage einer Familie jede Verantwortung von sich weise und völlig empfindungslos nichts tue, sei ja eigentlich kein richtiger Mensch.
    Vermutlich werden Sie an diesem Punkt voller Wut allen die Haustür vor der Nase zuknallen und mit der Hand vor Ihrer Stirn die Scheiben­wischer-Geste machen.
    Doch wenn man die gleiche Situation in eine Simulation der Realität verwandelt, also einen Zustand schafft, der zwar der Realität sehr nahe kommt bzw. diese sehr raffiniert vortäuscht, aber von dem Sie letzten Endes wissen, daß er zumindest für Sie nicht real ist und, gleichgültig, wie Sie sich verhalten werden, für Sie keinerlei Konsequenzen haben wird, sieht die Geschichte ganz anders aus.
    Wieder einmal steht der Polizist vor Ihrer Tür und berichtet über irgendwelche wildfremde Leute, in deren Heimat­ländern Kriege ausgebrochen wären, die bitterarm seien, sich nicht selber zu helfen wüßten und im übertragenen Sinne sich überhaupt in einer Unfall-Situation wie die Meiers neulich befänden. Deshalb wird erneut die Frage an Sie gestellt, was sie gegen dieses Ungemach zu unternehmen gedächten.
    Doch bevor Sie wieder "Was habe ich damit zu tun?" oder "Wieso kommen Sie mit dem Scheiß ausgerechnet zu mir?" antworten können, wird nun vorab und vorsorglich ein Szenario vor Ihren Augen ausgebreitet, das Sie gleich zu Beginn aus der Haftung nimmt. "Man", also jetzt nicht Sie persönlich und schon gar nicht ihr Geld tangierend, könnte die "Geflüchteten" aufnehmen und sie in Ihrem friedlichen Umfeld mit allem, was ein Mensch so braucht, versorgen.
    Auch in diesem Fall kennen Sie, wie gesagt, die angeblich in Not Geratenen nicht und wissen über ihr Schicksal nur das, was Ihnen der Polizist gerade erzählt hat. Doch das Allerwichtigste ist, daß man Ihnen nun das Gefühl vermittelt, das Ganze sei etwas Irreales, etwas sehr Fernes, von dem Sie nicht direkt betroffen sein werden, das Sie es in seiner Komplexität auch gar nichts erfassen könnten, insbesondere jedoch wird Ihnen vorspiegelt, daß Sie, wie die Sache auch ausgehen mag, in keinerlei Art und Weise dafür die Verantwortung werden übernehmen müssen.
    Und nicht allein das, Sie bekommen sogar ein Leckerli obendrauf, nämlich in Form eines Prestige-Gewinns für sich, wenn Sie sagten "Klar, man ist ja kein Unmensch, diesen armen Leuten muß geholfen werden. `Man´ soll sich darum kümmern." Auch von den Reportern mit den Kameras und Mikrofonen hinter dem Polizisten sind Ihnen bei dieser Aussage auf einmal anerkennende Blicke sicher.
    Der springende Punkt bei einer Simulation ist, daß alles echt wirkt und im stillen Einverständnis alle so tun müssen, als sei das alles tatsächlich echt und man treffe dabei Entscheidungen "wie im richtigen Leben". Das ist aber ein Trugschluß. In Wahrheit werden in einer Simulation keine Entscheidungen wie im richtigen Leben getroffen, sondern … nun, das kommt ganz drauf an, welche Vorteile man aus dem Spiel zieht. Denn mehr als ein Spiel ist eine Simulation nicht. Und ganz wichtig: Die Simulation muß den Eindruck vermitteln, daß Ihre Vorgehensweise darin, egal in welche Richtung, Sie nichts kostet. Was natürlich eine glatte Lüge ist, denn auch Simulationen kosten Geld.
    "And now for something completely different" wie es einst bei Monty Python[wp] hieß:
    "Orphan drugs" (Waisen-Medikamente) sind pharma­zeutische Wirkstoffe, die zur Behandlung von Krankheiten entwickelt werden, deren Herstellung ohne staatliche Unterstützung nicht rentabel wären, weil sie so selten sind. Diese Erkrankungen werden als "Orphan Diseases" bezeichnet. Laut der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) ist ein Arzneimittel für seltene Leiden definiert als ein Arzneimittel, das "zur Behandlung, Vorbeugung oder Diagnose einer seltenen Krankheit oder eines seltenen Zustands bestimmt ist, von dem weniger als 200.000 Personen in den Vereinigten Staaten betroffen sind". In der Europäischen Union definiert die Europäische Arznei­mittel­agentur (EMA) ein Arzneimittel als "Orphan Drug", wenn es für die Diagnose, Vorbeugung oder Behandlung eines lebens­bedrohenden oder chronisch und ernsthaft zu Invalidität führenden Zustands bestimmt ist, von dem nicht mehr als 10.000 Personen in der EU betroffen sind.
    Das mit der Kostenbeteiligung des Staates ist jedoch in Wahrheit nur ein Lippen­bekenntnis. In der Regel beteiligt sich der Staat weder in den USA noch hier kaum finanziell an der Entwicklung und Herstellung von Medikamenten, die für die Heilung oder das In-Schach-Halten seltener Krankheiten bestimmt wären, und die Ärzteschaft muß daher fast immer auf alternative Wirkstoffe zurück­greifen. Zum Beispiel werden Patienten mit "Wegenerischer Granulomatose (Morbus Wegener)", eine sehr seltene, aber tödliche Abart von Rheuma, mehr schlecht als recht mit Zytostatika, also Krebs­medikamenten behandelt. Kein Wunder, die Forschung und Entwicklung für Medikamente solchen Kalibers können bis zu einer Milliarde Euro betragen.
    Warum erzähle ich das? Abwarten, merken Sie sich aber die Zahlen: Staaten sind nicht bereit, sich finanziell an der Herstellung von Medikamenten zu beteiligen, die "nur" weniger als 200.000 (USA) bzw. 10.000 (EU) Erkrankten helfen könnten.
    Szenenwechsel: Eine der verlogensten Dokumentationen ever läuft gerade bei Netflix. "Disclosure" (Offenlegung) beleuchtet die Historie der Filme, Serien und Shows im Umfeld von Hollywood, in denen "Transgender-Menschen" mitspielen oder selber welche inszenieren. Der Tenor ist, daß diese in früheren Zeiten entweder als Witzfiguren oder als Bedrohung ("Buffalo Bill" in "Das Schweigen der Lämmer") oder als problem­beladene, bemitleidenswerte Außenseiter ("Boys Don't Cry") dargestellt wurden, wogegen heutzutage eine Art verständige Emanzipation und Normalität in der Darstellung und der Besetzung solcher Künstler eingetreten sei.
    Das allerdings bleibt eher eine Behauptung, denn zu sehen bekommt man in "Disclosure" zu fast hundert Prozent schwule Männer, die man früher Tunten oder Transen genannt hat, in Frauenkleidern und mit Kunsthaar-Perücken auf dem Kopf herumlaufen und, wenn man ehrlich ist, wie alte abgefuckte Groschen­nutten aussehen. Vor allem ist das Ganze ein schillerndes Tableau hyper­narzißtischer, wohl auch gestörter Persönlichkeiten, die für ein kleines Stück Ruhm und Aufmerksamkeit alles tun würden, und hat mit den realen Problemen solcher Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen wie die gezeigten, null und gar nichts zu tun.
    Die Doku soll zuvörderst einen weiteren Beitrag zu der bis zum Platzen aufgeblähten Gender-Debatte liefern, nach deren Lehre Mann und Frau Jacke wie Hose seien, das Geschlecht eh nur konstruiert wäre und es überhaupt keine Rolle spiele, wer sich als was identifiziere.
    Dennoch gibt es in dem Film einen Wahrheits­moment, und für dessen Offenlegung muß man den Machern der Doku dankbar sein. Es ist nur ein Nebensatz, und man muß sehr genau hinhören, um ihn mitzukriegen: Nach einer seriösen Schätzung gibt es in den USA 40.000 Transgender-Menschen. Also weniger als ein Viertel derjenigen, die an einer seltenen Krankheit leiden und für die sich die amerikanische Regierung bis heute weigert, Gelder für die Entwicklung eines Medikaments für sie bereitzustellen.
    Übertragen auf die Gesamt­bevölkerung von 328 Millionen Einwohnern der USA machen demnach die so genannten Transgender sagenhafte 0,01219512 Prozent aus. Übertragen auf Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern gibt es also bei uns 10.112 Transgender. Oder die sich so "fühlen". Damit wäre auch das Rätsel gelöst, weshalb man diese Fabelwesen nie im Alltag sieht, obwohl fast jeder fünfte Beitrag in den Medien inzwischen von ihnen handelt.
    Skandalöser, um nicht zu sagen menschen­verachtender ist jedoch die Tatsache, daß sowohl die US-amerikanische als auch die deutsche Regierung zig Milliarden in dieses Transgender-Bohei in Form von Aufklärungs­kampagnen, Studien­fächern, Lehr­stühlen, Vorträgen selbst im Kinder­garten, Umänderung sowohl behördlicher als auch privat-wirtschaftlicher Formulare betreffs des Geschlechts, Alimentierung von LBTQ-Organisationen, Dauer-Framing im Fernsehen und ähnlichem Schwachsinn ausgeben, wogegen sie nicht einmal eine Promille davon für "Orphan drugs" locker macht, obwohl es beim Letzteren wahrhaftig um Leben und Tod geht.
    Wieder einmal haben wir es hier mit einer astreinen Simulation zu tun, einer künstlich errichteten Scheinwelt, von der versichert wird, daß es sich um die echte Welt, um das echte Leben handele. Natürlich wohlwissend, daß der Durchschnitts-Mensch von der Materie eh keine Ahnung besitzt, es so genau auch gar nicht wissen will, weil in seiner Lebens­wirklichkeit solche Gestalten nicht vorkommen (die meisten Leute kennen nicht einmal einen Schwulen, geschweige denn einen Transgender).
    Die Befürworter derartiger irrer Kulte können sich ungestört, immer unverschämter werdend und immer dreister in den Steuergeldtopf greifend manifestieren, weil die Mehrheit glaubt, daß es sich hierbei eh um eine Phantasiewelt handle, bei der nur die Experten des Traum­theaters richtig durchblicken könnten. Man braucht das, was allgemein als gut und richtig vorgegeben wurde, einfach abzunicken, und das auch noch völlig gratis, da man bei Fehl­entscheidungen angeblich keine Nachteile für sich zu befürchten hat. Denn es ist ja bloß eine Simulation und nicht die Wirklichkeit.
    Zwei der zerstörerischten Simulationen für Deutschland sind die anhaltende und fortlaufend herbei­gesehnte Invasion von für uns in jeder Beziehung unnützen Ausländer­heeren und der Verbleib des Landes in der EU.
    Beim Letzteren hat man in den letzten Tagen konstatieren dürfen, in welch grotesk unwirklichen, um nicht zu sagen gespenstischen Sphären solcherlei Rechnungen aufgemacht werden. Kurz zusammengefaßt: Deutschland verschenkt nun Aber­milliarden Volksvermögen an andere und doppelt und dreifach so reiche Länder bzw. bürgt für diese Schulden, weil, und jetzt kommt's, Deutschland am meisten von der EU profitiert.
    Das Ganze wäre in der Tat eine Logikaufgabe für alte griechische Philosophen. Denn hierbei handelt es sich um das klassische Paradoxon par excellence. Wäre es nämlich nicht viel logischer, wenn Deutschland überhaupt nicht von der EU profitierte, aber dafür sich die Abermilliarden selber schenkte? Es sei denn, wir profitieren von der EU mehr als die verschenkten Abermilliarden es je vermögen. Ist es so? Natürlich nicht, denn nachdem Deutschland sich mit Haut und Haaren in dieses EU-Ding eingelassen hat, verarmen die Deutschen in Rekordgeschwindigkeit. Das ist aktenkundig.
    Oder wir machen es genau umgekehrt: Wir profitieren überhaupt nicht mehr von der EU und verschenken aber auch nix und an niemandem etwas. Nach der Lesart der Simulation müßte dann Deutschland noch ärmer werden als gegenwärtig, aber logischerweise auch die nicht beschenkten Länder. Denn die EU-Theorie geht davon aus, daß wirtschaftliches Wachstum nur über Geschenke funktioniert, die Wirtschaft selbst nur eine Art Spendenbüchse für die Kollekte sei. Wenn aber die Verarmung bzw. der Reichtum des Kontinents mehr oder weniger nur von Deutschland abhängt, wäre es da nicht sinnvoller (und billiger und ehrlicher), wenn man Adolf Hitlers Traum realisierte und aus Europa ein Großdeutsches Reich machte?
    Ich gebe zu, bei all den Simulationen habe ich selbst ein wenig den Überblick verloren.
    Aber eins steht fest: Der Schwachsinn, daß die ganze Billionen-Verschulderei auf Kosten nächster Generationen gehe, bleibt Schwachsinn. Was glauben Sie, was ein junger Berufs­einsteiger in 25 Jahren antworten wird, wenn man ihm sagte "Leider müssen wir dich mit 90 Prozent besteuern als mit 70 Prozent zu Zeiten deiner Eltern, weil die sich damals wegen diese EU-Sache verschuldet haben"? Wird er dann antworten "Kein Ding, ich geh' morgen trotzdem arbeiten?"
    Machen Sie den Test und sprechen Sie darüber mit einem Durchschnitts-Menschen. Wenn Sie Glück haben, hat er von dem unlängst beschlossenen EU-Raubzug nicht einmal etwas gehört, es interessiert ihn einfach nicht. Er lebt in seiner Blase mit Grill-Würstchen von Aldi und dem atemlosen Verfolgen von Rate-Shows im Fernsehen. Er weiß nicht einmal, was die EU ist.
    Sollten Sie jedoch jemanden erwischen, der sich damit ein bißchen beschäftigt hat, wird er Ihnen sofort viele positive Gründe für seine eigene Ausplünderung seitens der EU aufzählen, die er in irgendwelchen Publikationen des Mainstreams aufgeschnappt hat. Freilich trotzdem ohne das oben genannte Paradoxon auflösen zu können. Dieser Bescheid-Wisser ist längst Teil und Hilfsarbeiter der Simulation geworden, genauso wie irgendwelche Aliens in SF-Filmen die Menschen mit ihrer Alien-DNA anfixen und sie zu den Ihrigen transformieren.
    Bei der Simulation der Brachial-Überfremdung Deutschlands verhält es sich ein bißchen anders. Denn die pausenlose, unbedingt zu bejahende Hereinholung von fremden Männern mit durch­schnittlich niedrigerem IQ als der der weißen Stamm­bevölkerung und mit dem festen Willen, sich nicht assimilieren lassen zu wollen, entzieht sich jeglicher Logik und Philosophie und ist inzwischen als ein religiöser Wahn fest etabliert. So wie man im Mittelalter das Wirken Gottes auf das eigene Schicksal ohne eines Beweises einfach als gegeben zu akzeptieren hatte, so ist die Überflutung des Landes mit kultur­fremden, unproduktiven, religions­irren und bisweilen gefährlichen Ethnien heutzutage stets als ein Gewinn zu betrachten, für den es ebenfalls keines Beweises mehr bedarf.
    Es handelt sich um eine Scheinwelt, die zwar immer radikaler und brutaler in die Realität der Deutschen eingreift, aber mittels der Anwendung eines Sammelsuriums von psychologischen Dressur- oder besser Hypnose-Effekten bei ihnen mehrheitlich auf keine Gegenwehr mehr stößt. Das geht soweit, daß selbst die unmittelbar Geschädigten dieser gewollten Umvolkung, sei es körperlich oder monetär, in den Choral in der Multikulti-Kirche mit einstimmen, um quasi in einem spirituell-transendenten Zustand ihre Schmerzen zu betäuben.
    Obwohl keine westliche Zivilisation von der islamischen, afrikanischen oder vergleichbar rückständigen Einwanderung bis jetzt je profitiert hat, sondern im Gegenteil immer nur kulturell, wirtschaftlich, insbesondere aber in seiner aufgeklärten Identität verwüstet und im buchstäblichen Sinne geschlachtet wurde, sorgt die geschaffene Simulation gleich dieser modernen Fotofilter im Handy, die aus verbrauchten, alten Knitter­gesichtern Antlitze junger Götter zaubern, für eine schimärenhafte Ober­flächen­optik.
    Selbst der gute alte deutsche Richter fragt heutzutage in dieser simulierten Welt den Afghanen, was für einen Grund er gehabt hätte, die 13-jährige über Stunden hinweg zu vergewaltigen, und wenn dieser mit "Schluckauf" antwortet, bekommt er eine noch stärkere Dosis der Sozialhilfe-Medizin. So entstehen durch Zuflüsse von Millionen von jungen kräftigen Männern aus dem Neandertal riesige Sperma-Seen, die von den Simulations-Experten als klare Bergquellen des zukünftigen Wohlstands umetikettiert werden und uns in Gestalt von bärtigen Kindern und neuerdings Party-Animals aus Mainstream-Publikation entgegengrinsen. Sogar das schreckliche Corona hat es nicht vermocht, diese dem Deutschen liebgewordene Tradition des Geld- und Leben-Verschenkens an Arabisch, Türkisch oder Zuhaeli sprechenden Meiers ein Ende zu bereiten und der Simulations-Glocke zumindest ein paar Risse zu versetzen. Ich wette, das wird nicht einmal die Pest schaffen.
    Dennoch soll nicht der Eindruck entstehen, daß sich hier jemand als der naseweise, stets in seinen Bart lächelnder Kritiker hervortut, ohne Lösungen anzubieten, weil dann die ganze Angelegenheit sehr kompliziert würde. Mitnichten, die Lösungen sind sehr einfach:
    1. Deutschland tritt ab morgen und ohne irgendwelche langwierigen und zerredenden Verhandlungen aus der EU aus. Schlimmer als bei den Folgen dieser ganzen Klima-und-Corona-Lügen kann es danach für den Deutschen auch nicht mehr kommen.
    2. Zirka 10 Millionen Ausländer, egal Asylbetrüger, Paßdeutsche oder sonstige Fremde, die direkt oder indirekt von Transfer­leistungen leben, werden innerhalb kürzester Zeit abgeschoben. Also jetzt wirklich abgeschoben und im Schnell­verfahren.
    3. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird ohne Ersatz aufgelöst.
    4. Der Zugang zum Studium der Geschwätz­wissen­schaften wird auf 10.000 Studenten pro Regel­studien­zeit beschränkt.
    5. Steuern und Abgaben dürfen nicht mehr als 15 Prozent des Einkommens und des aus selbständiger Arbeit erwirtschafteten Gewinns übersteigen.
    So, fertig! Damit ist die Welt als Simulation beendet.
  • Ohne Sexismus und Rassismus kein Volk, Der kleine Akif am 19. Juli 2020 (Sexismus, Rassismus, Volk)
  • Müllhalde vs. Müllhalde, Der kleine Akif am 19. Juni 2020 (Politisch-korrekte Müllhalden)
  • 1,3 Milliarden kleine Negerlein, Der kleine Akif am 25. Januar 2019 (Die Rolle des Negers in Afrika und in Europa, und sein Beitrag zur Menschheitskultur)
  • Der globale Migrationsfuck, Der kleine Akif am 30. Oktober 2018 (Migrationspakt)
  • Witz komm raus, du bist umzingelt - von der AfD, Der kleine Akif am 18. September 2018
  • Ich krieg die Krätze, Der kleine Akif am 19. August 2018 (Aladin El-Mafaalani)
  • Wolle me se rein und Wohlstand schaffe lasse?, PI-News am 9. Juli 2018 (Migration)
  • Ins Grauen, Der kleine Akif am 26. April 2018 (Demographie)[70]
  • Plädoyer für die Abschaffung des Frauenwahlrechts, 28. September 2017 (Frauenwahlrecht)
  • Die Freigabe des Fickviehs, Der kleine Akif am 9. Januar 2016
  • "Ersties" oder wie werde ich eine Pornonutte mit Abitur, Der kleine Akif am 20. Dezember 2015
  • Wer die Musik bestellt ... (... muss sie auch bezahlen), Der kleine Akif am 7. Dezember 2015 (Mit solchen Leuten ist kein Staat zu machen, schon gar kein deutscher.)
  • Sehnsucht nach dem Judengas, Der kleine Akif am 22. November 2015
  • Grenzen und grenzenloser Wahnsinn, MMnews am 26. Juni 2015 (Staat)
  • Frau und Nachfrage, Facebook am 5. März 2015 (Akif Pirinçci antwortet Jasna Strick)
  • Angela Merkel: Devotes Volk (Eine US-Zeitschrift hat die Kanzlerin zur mächtigsten Frau der Welt gewählt), ef-magazin am 30. Mai 2014
  • Alexander Kissler: Akif Pirinçci: Mit der Axt in Muttis Schrebergarten, Cicero am 25. März 2014
  • Gastautor Akif Pirinçci: Zum Weltfrauentag - Eine Danksagung, oliver-flesch.com am 9. März 2014
  • Akif Pirinçci veröffentlicht Schul-Dialog über Schwule und Lesben, Deutsch-Türkische Nachrichten am 25. Januar 2014 (Der deutsch-türkische Autor Akif Pirinçci attackiert die Bildungsplan-Reform zur "sexuellen Vielfalt". Es drohe die Umerziehung von Heterosexuellen zu Homosexuellen. Heterosexuelle seien nur noch dazu da, um Schwule und Lesben zu produzieren. Eine Polemik im Rahmen eines erfundenen Dialogs.)
  • Antwort auf ihren offenen Brief: Liebe ehemalige Nutte Tanja Rahm, ef-magazin am 14. Januar 2014 (Wobei: ehemalige Nutte, wirklich?)[71]
  • Ich bekenne mich zu meiner Heterosexualität, ef-magazin am 9. Januar 2014 (Erster prominenter heterosexueller Schriftsteller outet sich.)
  • Der fickende Säugling, islamnixgut2 am 23. Dezember 2013[72]
  • Gender Mainstreaming: Sensationelles von der Uni Heidelberg (Wissen, weshalb vom Finanzamt horrende Geld­forderungen kommen), ef-magazin am 19. Dezember 2013
  • Gentlemen gegen Homophobie: Ich gehe noch einen Schritt weiter, ef-magazin am 11. Dezember 2013
  • Irre Lesben & eine faschistische Antifa geben den Ton an, islamnixgut2 am 11. Dezember 2013[73]
  • Akif Pirinçci gegen Sibylle Berg: Was für eine Brut, diese Deutschen!, Deutsch-Türkische Nachrichten am 2. Dezember 2013 (Der deutsch-türkische Autor Akif Pirinçci attackiert die Spiegel-Autorin Sibylle Berg. Berg verdrehe bezüglich der Migranten-Debatte die Tatsachen. Dabei greife sie auf die altbekannte "Nazi-Keule" zurück. Doch nicht die Deutschen seien intolerant, sondern die Muslime - und jene türkischen Migranten, die in Deutschland Sozialhilfe kassieren und sich in der Türkei von dem Geld schöne Häuser bauen. Eine Polemik.)
  • Evolution im Wohlfahrtsstaat - Bevorzugung der Mittelmäßigen, Die Achse des Guten am 28. Juni 2013
  • Der Sultan wankt: Die Türkei ist ein gespaltenes Land, Focus am 21. Juni 2013
  • Gender-Geldstreaming, Die Achse des Guten am 6. Juni 2013 (Mit Genderwahn massenhaft Kohle abzocken)
  • Die Grünen - Die Lügenpartei, Die Achse des Guten am 1. Mai 2013
  • Politik: Warum nicht gleich türkische Richter in deutschen Gerichtssälen?, Focus am 8. April 2013
  • Das Hurenmodell, Die Achse des Guten am 31. März 2013
  • Das Schlachten hat begonnen, Die Achse des Guten am 25. März 2013
  • Die Mittelschichtillusion, Die Achse des Guten am 16. März 2013
  • Das Märchen vom erfüllten Leben, Die Achse des Guten am 8. März 2013
  • Die Männer sind am Ende. Die Frauen waren es schon vorher, Die Achse des Guten am 29. Januar 2013
  • Texte von Akif Pirinçci

Video-Botschaften

Interview

Rezension

Zitat: «Pirincci (mit Tilde) schreibt, dass er sich das Ganze innerhalb von drei Monaten von der Seele geschrieben bzw. "gerotzt" hat. Und nun kollabieren alle, weil dieser imho recht intelligente Mann geschrieben wie ein Charles Bukowski[wp] hat, welchen man einst um seine klare Sprache bejubelte.

Wo ist denn das Problem? Pirincci druckt doch nur das aus, was man an jeder Bushaltestelle mithört bzw. im politisch nicht korrektem Gespräch mit Mitbürgern (bzw. beim Rauchen mit Kollegen).

Und nun ist die ganze Linke und die Ultras auch noch in Aufruhr, weil es ausgerechnet ein Türke schreibt? Man verlangt Distanzierungen, obwohl man selbst diese Form der Wertminderung am eigenen Leib erfahren hat. Oder geht es hier um kognitive Dissonanz bzw. politische Grund­tendenzen?

Ehrlich, mich nervt es nur noch, wie ultimativ in dieser Gesellschaft Offen­barungs­eide eingefordert werden, die an Verhältnisse in Nordkorea erinnern (ok, ist leicht übertrieben, da die Konsequenzen hier nicht so hart sind).

Pirincci hat doch recht: "Der irre Kult [...] um Frauen [...]"

Und nun, muss ich mich davon distanzieren und den gleichen Tunnelblick leben, den wir schon seit Jahren in der Migrations­politik haben; von wegen Willkommens­kultur und so weiter? Davon lebt eine Helferindustrie seit Jahren und labt sich am Milliarden-Speck.»  - emannzer[77]

Zitat: «[...] wie unter anderem die Fälle Hohmann und Herman zeigen, schützt ein gepflegterer Tonfall mitnichten vor dem rot­grünen Terror. Notfalls wird der Anders­denkende mit Zitat­fälschungen den medialen Scharf­richtern vorgeführt. Außerdem nimmt sich Pirinçci nur das Recht heraus, das die andere Seite sich täglich herausnimmt. Und im Vergleich zu Begriffen wie "zuckende Menschen­karikatur", "Pest", "Dreck", "Hexe", "Ratten" oder "Giftmischer", mit denen linke Journalisten und Politiker regelmäßig Anders­denkende zu betiteln pflegen - ohne dass es darüber auch nur die geringste Empörung gibt -, ist Pirinçci nun doch wieder fast mittel­englisch. [...] Der deutsche Adler namens Akif Pirinçci, dem man jahrelang heißen Kerzenwachs auf das Adler-Fell tropfen ließ, hat jetzt die Gitterstäbe durch­gebissen und in blinder Raserei den Knast­wärtern mit seinem Schnabel die Augen ausgehackt.»  - Lion Edler[78]
Zitat: «Das Buch ist ein Sahnestück an Gesellschaftskritik und Pirinçci zeigt, dass man ihn in einem Atemzug mit großen Provokateuren wie Christoph Schlingensief[wp] oder (einstmals) Wei Wei[wp] nennen muss. Wer "Deutschland von Sinnen" als Sachbuch liest, muss sich empören. Aber so war es auch nie gedacht, hat sich doch der Autor noch nicht einmal die Mühe gegeben, so zu tun, als habe er recherchiert. Wo bei Sarrazin Statistiken genannt werden, stehen bei Pirinçci überspitzte, nicht zu belegende Behauptungen, wo sich die Henkels oder Matusseks an einer Argumentation versuchen, schreibt Pirinçci "ficken" oder "Hurensohn" - und belässt es dann tobend und lachend zugleich dabei.

"Deutschland von Sinnen" ist ein Kunstwerk und Pirinçci ein Künstler. [...] Clowns hatten schon immer die Aufgabe, der Gesellschaft den Spiegel genau so vorzuhalten, dass jeder über den anderen lachen konnte - und nur beim genaueren Hinsehen in der Lage war, sich selbst zu erkennen. Pirinçci ist ein Clown. Und zwar im allerbesten Sinn.»  - Christoph Giesa[79]

Zitat: «Man sollte ein Buch immer an seinem Anspruch messen. Im Fall von "Deutschland von Sinnen" ist dies leider äußerst schwierig. Denn Akif Pirinçci benennt den Anspruch, den er mit seinem Werk erhebt, nicht. Wie es auf der Rückseite des Buches auch heißt, scheint sein Buch tatsächlich nur als ein "furioser, aufrüttelnder und brachialer Wutausbruch" gedacht zu sein. [...]

Pirinçci pauschalisiert auch keineswegs in der Weise, wie es nahezu all seine Rezensenten immer wieder unterstellen. Selbst­verständlich hat er nichts gegen "die" Ausländer. Er ist selbst ein Ausländer. Er wünscht sich nur, dass die Menschen, die nach Deutschland kommen, es so halten würden, wie es seine eigenen Eltern getan haben. Sie hatten den Rat beherzigt, den man ihnen nach ihrer Ankunft gab: "Arbeitet, geht zur Schule, macht etwas aus eurem Leben, Ihr seid uns nichts schuldig, außer vielleicht, daß Ihr ein produktiver, kreativer und bereichernder Teil dieses Landes werdet und hier sogar Wurzeln schlagt, wenn es euch gefällt." [...]

Kurz, alles, was Akif Pirinçci will, ist, dass die Immigranten die Chance zu würdigen wissen, die ihnen dieses Land gewährt: "Erinnere Dich, weshalb du hier bist: Weil es hier besser ist als dort, woher Du stammst. Es ist okay, wenn Du religiös bist, aber übertreibe es nicht. Du lebst zwar in einem Land, das die Religion längst überwunden hat, doch wir drücken in Deinem Fall ein Auge zu, weil wir nett sind. Geh' aber Deutschland nicht damit auf den Sack. Und wenn Du nur hier bist, um es Dir auf unsere Kosten gemütlich zu machen, kannst Du gleich wieder abhauen."

Wie spätestens an dieser Stelle deutlich wird, steht Akif Pirinçcis Buch "Deutschland von Sinnen" in ein und derselben Tradition wie Henryk M. Broders "Hurra, wir kapitulieren!", Kirsten Heisigs[wp] "Das Ende der Geduld", Thilo Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" und Heinz Buschkowskys "Neukölln ist überall".

Alle fünf Autoren beklagen gleichermaßen die geradezu selbstzerstörerische Langmut, die der deutsche Rechtsstaat gegenüber der finanziellen Über­vorteilung, den zunehmenden Gewalttaten und dem religiösen Fundamentalismus einer kleinen Gruppe von Immigranten zeigt. Alle fünf Autoren scheinen sich auch darin einig zu sein, dass Deutschland seine Einwanderungs­politik nach dem Vorbilde Australiens, Kanadas und der USA ändern müsse, indem es nur diejenigen Menschen ins Land lassen solle, für die es auch ökonomisch Verwendung habe.

Dass man deutsche Unternehmer, Wissenschaftler oder Politiker wegen ihres Plädoyers für eine restriktivere Immigration einfach in die "rechte Ecke" stellt, empfindet Pirinçci zu Recht als einen Skandal: "Es ist ein Skandal, die indigene Bevölkerung als einen Haufen von Reaktionären, Nazis, ja, verhinderten Mördern zu verunglimpfen, sobald sie mitbestimmen möchte, mit welcher Sorte von Menschen sie in ihrem eigenen Land zusammen­zuleben wünscht und mit welcher nicht. Das hier ist immer noch Deutschland und nicht der Circus Roncalli." [...]»  - Edgar Dahl[80]

Einzelnachweise

  1. Twitter: @IQ_Stimulator - 28. Juli 2017 - 16:38
  2. 2,0 2,1 2,2 Jan Fleischhauer[wp]: Karrieren: Der Aussätzige, Der Spiegel am 7. November 2015
  3. Jan Fleischhauer: Der Buchhändler als politischer Richter, S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal am 10. November 2015 (Anreißer: Wo ist das Feuilleton, wenn man es mal braucht? Der Buchhandel hat alle Bücher des Skandal­autors Akif Pirinçci aus dem Verkehr gezogen. Niemand scheint es zu stören, wenn Vertriebs­leute plötzlich Politurteile sprechen.)
  4. Buchhändler boykottieren neuen Pirinçci, Junge Freiheit am 23. Oktober 2015
  5. Beispielsweise: Susannchen klärt auf, Der kleine Akif am 6. Mai 2018
  6. 6,0 6,1 Report: "Ich liebe Deutschland", Focus Magazin Nr. 15 (2014)
  7. 7,0 7,1 Strafbefehl gegen Akif Pirincci, MMnews am 7. Februar 2017 (Wegen Rede bei Pegida: Gegen Akif Pirincci ist ein Strafbefehl wegen Volksverhetzung in Höhe von 11.700 Euro ergangen.)
  8. Twitter: @AkifPirincci - 13. Juli 2017 - 07:31
  9. Twitter: @AkifPirincci - 14. Nov. 2015 - 10:48
  10. Pegida: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Akif Pirinçci (Dresdner Staatsanwälte gehen wegen der KZ-Bemerkung in seiner Pegida-Rede gegen den deutsch-türkischen Autor vor.), Zeit Online am 20. Oktober 2015
  11. Twitter: @AkifPirincci - 4. Dez. 2015 - 12:52
  12. Twitter: @AkifPirincci - 23. Aug. 2016 - 00:47
  13. Twitter: @AkifPirincci - 13. Juli 2017 - 07:31
  14. Hermann Tydecks: Zwei Männer schubsten ihn vor den Zug und sind schon wieder frei: Jetzt spricht das Opfer!, Tag24 am 20. März 2017
  15. Die Bezeichnung Pamphlet war ursprünglich eine wertneutrale Bezeichnung eines Genres der politisch-religiösen Streitschriften.
  16. Abschnitt entnommen aus Metapedia: Pirinçci, Akif - Abschnitt "Öffentliche Wirksamkeit"
  17. Pegida-Rede: Pirinçci geht wegen Rufschädigung gegen Medien vor, Die Welt am 31. Oktober 2015 (Nach seiner umstrittenen Rede vor Pegida-Anhängern in Dresden schicken Anwälte von Akif Pirinçci Briefe an mehrere Medien. Diese sehen sich teils zu Widerrufen gezwungen.)
  18. Die Achse des Guten: Autoren
  19. Politik: Warum nicht gleich türkische Richter in deutschen Gerichtssälen?, FOCUS Magazin Nr. 15 (2013), 8. April 2013
  20. Akif Pirinçci: Die Lügenpartei, Die Achse des Guten am 11. Mai 2013 (Die Grünen und die Hera-Lind-Methode.)
  21. Akif Pirinçci: Das Schlachten hat begonnen, Die Achse des Guten am 25. März 2013
  22. Tobias Kaufmann: Widerspruch, Die Achse des Guten am 8. April 2013
  23. Deniz Yücel: Völkermord an den Deutschen? Deutsch, vom Ohr bis zum Arsch (Der Schriftsteller Akif Pirinçci hat einen Völkermord an den Deutschen ausgemacht. Die Täter: junge muslimische Männer. Er meint das todernst.), TAZ am 8. April 2013
  24. Jochen Grabler: Gefährlicher Rassismus: Weblog spricht von Genozid an Deutschen, auf: Radio Bremen vom 6. April 2013 (Der türkischstämmige deutsche Bestseller­autor Akif Pirinçci wird gerade von der rechten Szene gefeiert. Grundlage ist ein Text im Internet: "Das Schlachten hat begonnen". Kernthese dieses Textes: Über kurz oder lang werden junge Moslems die Deutschen vernichtet haben. Jochen Grabler hat gelesen - und gestaunt.)
  25. Akif Pirinçci: "Mit mir nicht, du Vollpfosten!", Die Achse des Guten am 7. April 2013
  26. Lion Edler: Aufregung um Akif Pirinçci: Das Drama des deutschen Adlers, ef-magazin am 10. April 2013
  27. 27,0 27,1 27,2 27,3 27,4 27,5 27,6 27,7 Felix Krautkrämer[wp]: Interview mit Akif Pirinçci: Das Ganze ist totalitär, Die Junge Freiheit am 21. Oktober 2015
  28. Youtube-link-icon.svg Pegida-Dresden mit Akif Pirincci als Redner (19. Oktober 2015) (Länge: ab 1:35:00 Min.)
  29. Youtube-link-icon.svg Kasseler Regierungspräsident Lübcke legt Deutschen nahe, das Land zu verlassen (14. Oktober 2015) (Länge: 1:06 Min.); Youtube-link-icon.svg CDU-Bonze empfiehlt Deutschen, das Land zu verlassen (14. Oktober 2015) (Länge: 1:06 Min.)
  30. Völlig berechtigter Boykott, Metropolico am 20 November 2015
  31. 31,0 31,1 Interview mit Akif Pirinçci zur Veröffentlichung von "Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer", Männerstreik am 22. März 2014
  32. Autor: Islam gehört zu uns wie die Reeperbahn nach Mekka: Auf eine Currywurst mit dem Bestseller-Autor Akif Pirinçci, der das politisch unkorrekteste Buch des Jahres geschrieben hat, Bild am Sonntag am 30. März 2014
  33. Akif Pirinçci: Nivea-Werbung zu Weihnachten: Familien- und männerverachtende Creme (Deutschland schafft sich ab - und alle machen mit), ef-magazin am 27. Dezember 2013
  34. Akif Pirinçci: Deutschland, meine Mutter, PI-News am 3. März 2014
  35. Pdf-icon-extern.svg Leseprobe: Deutschland von Sinnen[ext] - Manuscriptum, 2014 (5 Seiten)
  36. 36,0 36,1 36,2 36,3 Akif Pirinçci: Werte, ach so eingeschüchterte von der Fachgesellschaft Geschlechterstudien, Facebook am 26. Juli 2014
  37. Akif Pirinçci: Die Bestrafer loben den Straftäter, Facebook am 2. Oktober 2014
  38. Die Unwahrheit über Akif Pirinçcis "KZ-Rede", Stefan Niggemeier am 1. November 2015
  39. Akif Pirinçci: Kübra, das Kopftüchchen, meinfreundhawey.com am 21. März 2015 (Kübra Gümüşay)
  40. Youtube-link-icon.svg Dr. Alfons Proebstl - Café Ungehorsam (13. Mai 2014) (Länge: ab 2:30 Min.)
  41. Nach Boykott und Beschimpfungen: Pirinçci will Deutschland verlassen, Junge Freiheit am 27. Oktober 2015
  42. Deutsche Medien, Der kleine Akif am 22. Oktober 2015
  43. Michael Friedrich Vogt: Die Umvolkung: von dem Austausch der Deutschen & den Invasionsgewinnlern, quer-denken.tv am 7. Mai 2016
  44. Andreas Lombard: Was will Akif Pirinçci?, Die Entdeckung des Eigenen am 5. März 2014
  45. Andreas Lombard: Was will Akif Pirinçci?, Freie Welt am 6. März 2014
  46. Ijoma Mangold: DEUTSCHLAND VON SINNEN: Volle Ladung Hass, Die Zeit am 4. April 2014
  47. Robert Misik: Der Rote Faden: Dumm und dümmer, taz am 4. April 2014
  48. Werner Reichel: Deutschland von Sinnen: Wesentlich größere Eier, ef-magazin am 8. April 2014
  49. 49,0 49,1 Stefan Willeke: Akif Pirinçci: Wir Dummschwätzer?, Die Zeit am 25. April 2014
  50. Kommentator Laurenz Kaspar am 27. März 2014 um 8:11 Uhr
  51. Kommentar auf Freie Welt von Marcel Elsener am 15. Juli 2014 um 17:54 Uhr
  52. Kommentar auf Freie Welt von Adorján Kovács am 15. Juli 2014 um 18:39 Uhr
  53. Kommentar auf Freie Welt von qed am 16. Juli 2014 um 00:51 Uhr
  54. Adorján F. Kovács: Pirinçci und die Integration, Die Freie Welt am 14. August 2014
  55. Uwe Bussenius am 10. Oktober 2014 um 22:40 Uhr
  56. Akif Pirinçci und die nächste große Bedrohung, FAZ Feuilleton am 10. Oktober 2014 (Akif Pirinçci wittert Verschwörungen allerorten. Sein Lieblingsfeindbild scheinen Frauen zu sein - und wie das bei Feindbildern so ist, durchsetzen sie angeblich die Gesellschaft.)
  57. WGvdL-Forum: FAZ Reaktion auf "Die Verschwulung der Gesellschaft", Peter am 24. Oktober 2014 - 23:56 Uhr
  58. Kriss Rudolph: Der einsame Hamster Akif: Auch Manuscriptum-Verlag geht auf Distanz, Männer am 21. Oktober 2015
  59. chatib al-almani, PlusPedia am 14. August 2016, 08:52
  60. Aus UMVOLKUNG, dem übernächsten Buch nach DIE GROSSE VERSCHWULUNG, Der kleine Akif am 23. September 2015
  61. Aus UMVOLKUNG (erscheint fast zeitgleich mit DIE GROSSE VERSCHWULUNG), Der kleine Akif am 9. Oktober 2015
  62. Leseprobe auf Facebook: Akif Pirinçci - 16. Februar 2016 - 12:00
  63. Die große Verschwulung (Ausschnitt 1)
  64. Die große Verschwulung (Ausschnitt 2)
  65. Akif Pirinçci: Die große Verschwulung, Contra-Magazin am 2. Oktober 2015 (Der gute Akif setzt noch eins drauf. Deutschland von Sinnen war ein Megaerfolg, aber da sich in Deutschland bekannnterweise nichts geändert hat, sondern in Sachen Wahnsinn täglich neue Rekorde aufgestellt werden, hat der liebe Akif auch genug Stoff, um neue Bücher zu schreiben. Die große Verschwulung erscheint jetzt im Oktober und natürlich - dieses Buch polarisiert.)
  66. Manuscriptum: Akif Pirinçci - Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer (Erscheinungstermin: 03.04.2014)
  67. Axel B.C. Krauss: Deutschland von Sinnen: Kaum erschienen, schon vom ZDF bewiesen, ef-magazin am 3. April 2014
  68. Adorján F. Kovács: Journalisten in der Zirkuskuppel: Ratlos, Die Freie Welt am 4. April 2014
  69. Katharina Geschier: Petition gegen sexuelle Belästigung: Diese Studentin will Catcalling in Deutschland verbieten, Puls (BR) am 4. September 2020
  70. Man achte auf die Feinheiten. Darin werden Deutsche nun mehr als "Personen ohne Migrationshintergrund" bezeichnet und stehen gleichauf neben "Personen mit Migrations­hintergrund". Damit sind sie sprach­formell gleich­rangig mit den Migranten­bestand­teilen der Bevölkerung. Umgangs­sprachlich verfestigt sich diese Gleichstellung seit einiger Zeit mit den Begriffen "Neu-Hinzu­gekommene" und "Die schon länger hier sind". Das betont ebenso die Gleich­wertigkeit. Bis vor kurzem hätte die Beschriftung des Diagramms vom Statistischen Bundesamt gelautet: "Deutsche", "Ausländer" und "gesamt".
  71. Eine Antwort auf Prostitution: Ich ekelte mich vor Euch und Euren Fantasien, Die Welt am 13. Januar 2014 (Die Dänin Tanja Rahm hat mehrere Jahre als Prostituierte gearbeitet. In einem offenen Brief schreibt sie, was sie bei ihrer Arbeit empfand und dachte - und rechnet mit ihren Freiern ab.)
  72. WGvdL-Forum: Hammer zum Fest - Akif Pirincci: Der fickende Säugling, EsReicht am 24.12.2013 - 13:46 Uhr
  73. Nicht Künstler, große Denker und Visionäre geben heutzutage im Kulturleben und im Feuilleton in Wahrheit den Ton an, sondern irre Lesben von ihren Gender-Mainstreaming-Lehrstühlen aus, faschistoide Zusammen­rottungen wie die Antifa, Organisationen wie z. B. Pro Asyl oder Flüchtlingsräte, Solar- und Wind­energie­barone, Greenpeace und Co, Professoren für Soziologie und bestellte Gutachten für die Migranten- und Wohlfahrtsindustrie (Armenbericht, Kriminalität von Ausländern) in irgendwelchen Instituten, Umwelt­verbänden, stramme Kommunisten von DIE LINKE und eine staats­fetischistische Justitia. Schlußendlich ein seit dreißig Jahren vor allem durch DIE GRÜNEN installiertes Gutmenschentum, dessen Fundament komplett auf Lügen errichtet ist. [...]
    Der deutsche Intellektuelle ist von Natur aus ein dummer Mensch, weil er in einer abgeschotteten Welt mit seinesgleichen und in der Regel in einem wohlbehüteten Milieu mit jährlichen Frankfurter-Buchmesse-Besuchen, Holz­dielen­böden und Stuck an der Decke lebt. Deshalb haben die oben genannten Vaterlands­verräter - ich weiß, ein altmodisches Wort, zudem heute hundertpro rechtsradikal - ein leichtes Spiel mit ihm. Er gleicht dem Wirt, dessen Verhalten von Parasiten gesteuert wird.
  74. Nach seiner Pegida-Rede wurde der Autor Akif Pirinçci von Medien und Politik zur Unperson degradiert. Ein faktisches Berufsverbot bedroht seine Existenz. Bei COMPACT TV spricht Pirinçci über den politisch-korrekten Terror, die Flüchtlings­katastrophe und die Zukunft Deutschlands.
  75. Der Böhmermann­skandal bot den Protagonisten der deutschen Leitmedien die Gelegenheit, sich als glühende Verfechter der Meinungsfreiheit zu inszenieren. Als aber schon zuvor ein Mann die Meinungsfreiheit bis an die Schmerzgrenze nutzte und seine Lebens­grundlage riskierte und verlor, klatschten die Medien Applaus. Dieser Mann war Akif Pirinçci. Im NuoViso-Talk mit Hagen Grell erklärt er seine Motive und den Doppel­standard der Meinungsfreiheit in Deutschland. Akif Pirinçci, das Enfant Terrible der deutschen Schriftstellers­zene, kam als Sohn türkischer Eltern 1969 nach Deutschland. Als Schriftsteller wurde er Ende der 1980er bekannt und trat in die Öffentlichkeit. Mit Witz, Derbheit, Provokation und Mut sammelte er gerade in den letzten Jahren neue Fans. Von den Leitmedien wurde ihm Hetze, Rechtspopulismus und Islam­feindlichkeit vorgeworfen. Er selbst versteht sich als Deutscher durch und durch. Am 19.10.2015 kam allerdings sein Verhängnis, als er auf einer PEGIDA-Veranstaltung redete. Derbe Sprache gegen die Straftaten einiger zugewanderter Moslems und ein KZ-Vergleich, der von der Presse ins Gegenteil verkehrt wurde, bewirkten, dass sein Verlag sich von ihm trennte und seine Bücher nicht mehr verkauft wurden. Pirinçci sieht seinen Fall im Vergleich zum Böhmermann-Skandal als eklatanten Doppel­standard. Böhmermann komme mit einem Klaps auf die Finger davon, während Pirinçcis gesamte Existenz zerstört wurde, die er nun mühsam neu aufbauen muss. Die Presse veranstaltete ein Anti-Pirinçci-Feuerwerk, das obendrei auf einer nachweislich falschen Darstellung beruhte. Im Gespräch kommt Pirinçci auch zu einigen seiner vor­an­gegangenen Kontroversen zu Wort. Seine Islamkritik zum damaligen Todesfall von Daniel S., seine Hassliebe zur Feministinnen-Zeitschrift Emma, sein Buch "Deutschland von Sinnen" und sein Streit mit der Pro-Frühsexualisierung eingestellten Professorin Elisabeth Tuider (Uni Kassel). Pirinçci sagt: Wir leben in einer Zeit der politischen Korrektheit. Sein Wirken in den letzten Jahren habe eine Welle des Muts zur politischen Unkorrektheit ausgelöst. Und diese Bewegung wird weiter gehen.
  76. Die Umvolkung - von dem Austausch der Deutschen & den Invasionsgewinnlern, Quer-Denken.TV am 7. Mai 2016
  77. emannzer am 9. April 2014 um 20:53 Uhr
  78. Lion Edler: Aufregung um Akif Pirinçci: Das Drama des deutschen Adlers, ef-magazin am 10. April 2014
  79. Christoph Giesa: Akifs geile Welt, The European am 16. April 2014
  80. Edgar Dahl: Pirinçci: Deutschland, Deutschland unter alles. Akif trifft Robert Nozick., ef-magazin am 2. Mai 2014

Querverweise

Netzverweise

Akif Pirinçci bei seiner Ver­nehmung wegen Volksverhetzung


Dieser Artikel basiert (Abschnitt Publizistische Tätigkeit) auf dem Artikel Akif Pirinçci (17. Oktober 2013) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.
Dieser Artikel basiert (Abschnitt Öffentliche Wirksamkeit) auf dem Artikel Pirinçci, Akif (4. Juli 2014) aus der freien Enzyklopädie Metapedia. Der Metapedia-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Metapedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.