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Die "Indizierung"[ext] der Domain "de.wikimannia.org" durch die Bundes­prüf­stelle für jugend­gefährdende Medien am 9. Januar 2020 ist illegal und deswegen rechtlich nichtig/unwirksam[wp]. Der Staatsfeminismus versucht aber alle Bürger zu kriminalisieren, die auf "wikimannia.org" verlinken, wobei massiv mit Einschüchterung und Angst gearbeitet wird. Bis zu dem heutigen Tag (Stand: 20. Mai 2021) wurde WikiMANNia weder ein Rechtliches Gehör gewährt noch wurden die Namen der Ankläger und Richter genannt. Das liegt weit außerhalb rechts­staatlichen Handelns und deutet auf einen (femi)-faschistoiden Missbrauch staatlicher Institutionen hin.
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Rolle des Staates in der Familie
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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Metapedia

Aus WikiMANNia
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Metapedia
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Beschreibung Internet-Lexikon
Sprachen 16[1]
Online seit 15. Mai 2007
Status Aktiv
Artikelanzahl 73.700 (Stand: 31. Dezember 2020)
davon übernommen: 0
Weitere Infos
Software MediaWiki
Lizenz GNU Free Documentation License
Registrierung Ja
Kommerziell Nein
Betreiber N.N.
URL de.metapedia.org

Das Metapedia-Projekt wurde am 26. Oktober 2006 mit der schwedisch­sprachigen Metapedia gestartet, gefolgt von der dänisch­sprachigen Metapedia (Dezember 2006). Die deutsch­sprachige Version ging am 15. Mai 2007 zeitgleich mit der englisch­sprachigen online, gefolgt von der französisch­sprachigen Metapedia wenige Tage später.[2] Die deutsch­sprachige Metapedia bezeichnet sich selbst als "Weltnetz-Enzyklopädie"[3]; auch werden in Artikeln Anglizismen[wp] weitgehend vermieden.

Inhalte

Die hohe Anzahl der Artikel erklärt sich dadurch, dass jede Jahreszahl, jeder Personen- und Ortsname einen eigenen Artikel erhält. Deutsche Personen­namen und deutsche Ortsnamen, vor allem aus dem östlichen Europa, könnten noch durch kulturelles und historisches Interesse erklärt werden. Zu den Themen­schwer­punkten gehören auch Militär­geschichte und Militär­technik, die es in dieser Form aber auch in anderen Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Russland und den USA gibt.

Der Schwerpunkt der Metapedia erschließt sich erst aus den beliebtesten Seiten, wobei man selbst auf einer Neonazi-Seite nicht unbedingt die Gaskammer­temperatur als wichtigstes Thema erwartet hätte. Ansonsten finden sich unter den meist­gelesenen Artikeln die Stichworte Adolf Hitler, Juden, Holocaust, Drittes Reich, was nicht wirklich überraschend ist.

Jargon und verzerrte Darstellung

Der in der Metapedia gebräuchliche Jargon[wp] verwendet beispielsweise die Begriffe BRD-Blockparteien[mp] (für Parteien), Systempresse/-medien[mp] (für Medien) und Mohammedanismus[mp] (für Islam).[4] Die verzerrte Darstellung in den Artikeln ergibt sich ähnlich wie in feministischen Texten aus einer ideologischen Borniertheit, die zu einer inhaltlichen Einseitigkeit führt. Während sich im Feminismus die ideologische Verzerrung der Wirklichkeit daraus ergibt, dass Frauen kollektiv und per se als Opfer und Männer als Täter betrachtet werden, werden in Metapedia Deutschland und das deutsche Volk ständig aus einer Opfer­perspektive beschrieben. Die wahrgenommene und behauptete Benachteiligung Deutschlands und der Deutschen als Ethnie und Nation mutet dabei oft ebenso grotesk an wie die wahrgenommene und behauptete Benachteiligung von Frauen durch Feministinnen. Phrasen wie "Endlösung" und "Die Juden sind unser Unglück" werden zwar nicht verwendet, aber der Begriff Juden[mp] taucht in einschlägigen Textstellen immer wieder auf, ebenso wie der Stell­vertreter­begriff Bilder­berger[mp]. Eine sachgerechte und analytische Durchdringung der behandelten Themen wird oft nicht erbracht. Stattdessen sind viele Abschnitte von der ständigen Darstellung eines bedrohten, von Feinden und Verschwörern umgebenen Deutschlands geprägt.

Rang Metapedia-Artikel Zugriffe
1. Hitler, Adolf 94.892
2. Gaskammertemperatur 65.392
3. Liste jüdischer Persönlichkeiten 53.396
4. Juden 47.279
5. Deutschfeindlichkeit 41.997
6. Nationale Medien 32.754
7. Zweiter Weltkrieg 32.636
8. Bundesrepublik Deutschland 29.414
9. Liste der von Ausländern in Deutschland getöteten Deutschen 28.413
10. Nationalsozialismus 28.030
11. Holocaust (Massenvernichtung) 27.588
12. Zentralrat der Juden in Deutschland 26.830
13. Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland 25.662
14. Nordische Rasse 24.978
15. Hitler, Adolf (Zitate) 24.881
16. Umerziehung 24.210
17. Blutzeuge 23.405
18. Vereinigte Staaten von Amerika 22.173
19. Deutsches Reich 20.659
20. Konzentrationslager Auschwitz 20.361
21. Erster Weltkrieg 20.357
22. Revisionismus (Holocaust) 20.277
23. Deutschland 18.205

Beispiele anhand von Artikeln

So vergleicht der Artikel BRD-Blockparteien[mp] das heutige deutsche Parteien­system mit den Block­parteien in der DDR[wp] und erinnert mit einem Hitler-Zitat an "das Komplott einer allgemeinen Partei­ver­schwörung gegen den Nationalsozialismus" und sieht das "Block­parteien­system der BRD im Kampf gegen das Deutsche Volk".[5] Ohne irgendwelche Parteien in Schutz nehmen zu wollen: Kritik am deutschen Parteien­system lässt sich durchaus auch anders formulieren, auch ohne dabei Österreicher der jüngeren deutschen Geschichte zitieren zu müssen. Das Konglomerat aus Verweisen auf Juden, Hitler-Zitaten und einer mono­kausalen Geschichts­deutung, dass sich alles gegen Deutschland und das deutsche Volk verschworen habe, findet sich als Deutungs­muster sehr häufig in Metapedia. Eine kritische Aus­einander­setzung mit der Tatsache, dass auch andere Länder Probleme mit ihren politischen Parteien und dem Parteien­system (siehe auch: Parteibuch­besitzer) haben, findet nicht statt.

Im Artikel Umvolkung[mp] wird den "BRD-Blockparteien" eine "schleichende Umvolkung" zur Last gelegt, "welche ebenso wie der Völkermord zur schließlichen Auslöschung eines Volkes (des deutschen Volkes)" führe. Der Vertrag von Neuilly-sur-Seine[wp] 1919, der Vertrag von Lausanne[wp] 1923 und der Hooton-Plan[mp] (1940er Jahre) werden explizit erwähnt.[6] Die Zuwanderung wird als Bedrohung per se dargestellt, die "derzeitige Einwanderungs­politik der Bundesregierung" sei geeignet, "das Deutsche Volk auszulöschen". Dass der hohe (relative[7]) Anteil von Migranten­kindern unter 15 Jahren an der Bevölkerung in Deutschland weniger auf Zuwanderer oder die hohe Zahl der von Zuwanderern geborenen Kinder zurückzuführen ist, sondern in erster Linie auf die Gebär­verweigerung deutscher Frauen, wird ebenso wenig reflektiert wie die Tatsache, dass die allermeisten westlichen Länder genau die gleichen demographischen Probleme haben. Auch die Tatsache, dass sich die Geburtenrate der Zuwanderer der Kinderzahl der autochthonen Bevölkerung rasch annähert, wird nicht einmal erwähnt.

Im Artikel Umerziehung[mp] wird die "Holocaust-Religion, die quasi-offizielle Staatsreligion, als Waffe in der Psychologischen Kriegführung gegen das Deutsche Volk als Ganzes" beschrieben.[8] Man kann durchaus kritische Worte über den offiziellen Umgang mit der deutschen Vergangenheit finden und die faktische Unmöglichkeit, diese Kritik auch im öffentlichen Raum äußern zu können, wird pointiert als "Staatsreligion" apostrophiert. Die Verzerrung in der Metapedia kommt durch die monokausale Beschreibung des alliierten Umerziehungs­programms der Nachkriegszeitt zustande, dessen Ziel die Umerziehung durch die Siegermächte war, welche "die Deutschen ihrer jahr­tausende­lang gewachsenen Kultur zu berauben und ihren Volkskörper zu zerstören" trachten. Metapedia kultiviert apodiktisch[wikt] folgendes Feindbild: "Diese Umerziehung war stets ein erklärtes Ziel der Feinde Deutschlands. Allen erfolgten Umerziehungen gemeinsam war die abgesprochene Grund­konzeption in der jeweiligen Einflußzone aller vier Siegermächte, die auch durch den jahr­zehnte­langen so genannten 'Kalten Krieg'[wp] ungebrochen Bestand hatte."

Unter dem Begriff "Umerziehung" ließe sich vieles einordnen: Neusprech, Political correctness, Feminismus, Genderismus und (bald obligatorische) staatliche Kinder­betreuung. Wer sich in WikiMANNia durch die Begriffe Goldrock, Quotenfrau, Falschbeschuldigung, Homo-Ehe und Familienzerstörung klickt, stellt fest, dass alle westlichen Länder von diesen Problemen (mehr oder weniger) betroffen sind und eben nicht nur Deutschland. Die Texte in Metapedia vermitteln dem Leser unterschwellig das Gefühl, er sitze auf einer einsamen deutschen Scholle, die von allen Übeln heimgesucht wird und von denen der Rest der Welt verschont bleibt. Doch das ist nicht der Fall. Die Frage der Legalisierung der Abtreibung war in den USA schon lange im Gange, bevor Simone de Beauvoir im April 1971 das "Manifest der 343" unterzeichnete und Alice Schwarzer die Aktion der Pariser Feministinnen unter dem Motto "Wir haben abgetrieben" nach Deutschland brachte. Wenn die deutsche Gesellschaft unter dem Diktat der Political correctness leidet, dann haben die us-amerikanischen Bürger schon einige Jahre vorher darunter gelitten. Diese Einsichten fehlen in der Metapedia.

Im Artikel Breslau[mp] stand (bis zum 5. Juli 2014) geschrieben "Breslau ist eine deutsche Stadt". Phatheya kommentierte dazu am 28. Oktober 2013:

Zitat: «[Metapedia] beschreibt die Stadt nur aus deutsch-nationaler Sicht und versucht slawisch-polnische Geschichte zu vertuschen. Es gibt nur anfänglich den Hinweis auf den slawischen Namen WrotiSlav, was ein historischer Hinweis auf eine slavisch-polnische Siedlung ist. Für die Polskaner ist Wrocław nämlich urpolnisch und sie haben es nach hunderten Jahren von Teilungen endlich wiederbekommen. Brassel WAR mal deutsch; das ist historisch richtig so und sollte auch im Kulturerbe auf beiden Seiten so dokumentiert werden. Die Polen tun das ja auch. Das abgebildete Wappen kann man ja noch durchgehen lassen, wenn man den Artikel in der Vergangenheit sieht. Allerdings sieht das historische Stadtwappen mit dem W heute ganz anders aus. Hier fehlt also die Objektivität und dem Eingeweihten kommt es vor, als ob beim Verfasser des Artikels die Zeit stehen­geblieben ist. Deshalb redet man wohl auch von den Ewiggestrigen[wp]. Also mit Wahrheit hat das nichts zu tun - zumindestens ist das nur ein Teil davon.» [9]

Der Blogger Phatheya kommt zu dem Schluss:

Zitat: «Genau darin liegt das Problem bei den Metapisten: Sie kommen aus ihrem Weltkriegsbunker nicht mehr raus.» [9]

Beliebteste Seiten

Von besonderer Aussagekraft sind die am häufigsten gelesenen Artikel.[10][11]

Besonderheiten

Linksextremismus Rechtsextremismus
Artikel Portal Kategorie Artikel Portal Kategorie
Metapedia vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden fehlt vorhanden
Wikipedia vorhanden fehlt fehlt vorhanden vorhanden vorhanden

Bei Wikipedia fällt auf, dass sowohl ein Portal als auch die Kategorie "Linksextremismus" fehlt. Metapedia hingegen hat ein Portal zu Linksextremismus, dafür fehlt das Portal zu Rechtsextremismus.

Einordnung

WikiMANNia

Um es vorsichtig auszudrücken: In Metapedia wird ein unrealistisches Weltbild vermittelt. Man könnte dies leichtfertig als "national­sozialistisches Weltbild" abtun, wobei die Frage offenbliebe, ob das nicht eine verharmlosende Umschreibung wäre. Wenn der Verfassungsschutz Metapedia "eindeutige geschichts­revisionistische und das NS-Regime verharmlosende Züge" zuschreibt, dann geht die Schublade "Nazi" auf, Metapedia rein, Schublade zu, das Thema wäre erledigt.

Die Neigung, weniger angenehme Teile der eigenen Vergangenheit zu beschönigen, ist nichts Ungewöhnliches und findet sich überall auf der Welt. Verdrängung ist ein natürlicher Teil des Menschseins. In Frankreich (und nicht nur da) hat man sich die jakobinische Terror­herrschaft schön geredet; neueren Datums ist der von 1954 bis 1962 geführte Algerienkrieg[wp]. Erst im Oktober 1999 beschloss die französische National­versammlung, den Begriff "Algerienkrieg" im offiziellen Sprachgebrauch zu erlauben.[12] Über das Gulag[wp] bezeichnete Repressions­system in der Sowjetunion spricht man in Russland ebenso ungerne wie in China über die "Erfolge" der Kulturrevolution[wp]. Und in den USA und Australien reagiert man verschnupft, wenn man den Umgang mit der dortigen Urbevölkerung anspricht.

Metapedia mit Revisionismus[wp] und mit Verharmlosung des NS-Regimes zu charakterisieren, greift eindeutig zu kurz und ist wohl auch den standardisierten "Kampf-gegen-Rechts"-Mechanismen geschuldet. Metapedia ist darüber hinaus von einer bis zum Realitätsverlust reichenden naiven Weltsicht geprägt, wie man sie aus den alten Western[wp] kennt: Hier die guten "Cowboys" und "weißen Siedler", dort die unberechenbaren und bösen "Rothäute". Psychologisch erklären könnte das vielleicht der Kinderwunsch nach einer über­schaubaren Welt, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse klar und eindeutig erkennbar sind. Das in Metapedia vermittelte Weltbild ähnelt darin dem Feminismus, der die Welt klar in böse Männer (= Täter) und gute Frauen (= Opfer) einteilt oder einer linken Weltsicht, die Kapitalisten (Bourgeoisie, Ausbeuter) und "Arbeiter und Bauern" (Sowjetmensch, Ausgebeutete), beziehungsweise gute Revolutionäre (Che Guevara, Gutmensch) und schlechte Konterrevolutionäre (Schlechtmensch) unterscheidet. Auch das grüne Weltbild (Ökologismus[wp]) teilt die Welt ein in gute Umweltaktivisten (Greenpeace, Tierschützer) und in Umweltsünder (Kernkraftbetreiber, Luftverschmutzer).

In diesem Sinne lässt sich das Projekt Metapedia auch als Teil der Opferkultur verstehen. Der Unterschied zu anderen Strömungen in der Opferkultur wäre, dass die in Metapedia vorgestellte Opferkategorie nicht allgemein gesellschaftlich anerkannt ist; aber von der Systematik her präsentiert auch Metapedia ein geschlossenes Weltbild mit einer eindeutigen Opfer-/Täter-Zuweisung. Die Vorwürfe Revisionismus und NS-Verharmlosung würden Metapedia "nur" als rückwärtsgewandt und mit Vergangenheitsbewältigung beschäftigt beschreiben. Die Beschreibung als Teil der Opferkultur würde die Verankerung im Hier und Jetzt dokumentieren und auch die Bedeutung des in Metapedia durchscheinenden Weltbildes auf eine ganz andere Weise heraus­streichen.

Information icon.png Dieser Abschnitt stellt eine persönliche Einschätzung des WikiMANNia-Autors Werner dar. Dies ist nicht als Wertung seitens des WikiMANNia-Projekts aufzufassen. Weil die WikiMANNia-Redaktion an dieser Stelle gerne eine etwas ausführlichere Einschätzung gebracht hätte, aber nichts gefunden hat was über die sehr einfach gestrickte Formel "Metapedia = rechtsextrem = Nazi" hinausgeht, wurde nach Durchsicht einiger Metapedia-Artikel eine eigene Einschätzung verfasst.[13]

Verfassungsschutz

Der Verfassungsschutz NRW urteilte in seinem Bericht von 2008, dass Metapedia "eindeutige geschichts­revisionistische und das NS-Regime verharmlosende Züge" trägt. Über den Metapedia-Artikel Holocaust urteilt der Verfassungsschutz NRW, mit den Formulierungen werde versucht, "den Holocaust auf subtile Art in Zweifel [zu] ziehen, indem sie suggerieren, eine wirkliche wissenschaftliche Nachforschung sei aufgrund der geltenden Strafrechts­normen nicht möglich". Es solle "der Eindruck erweckt werden, es habe in Wahrheit keine systematische Juden­vernichtung gegeben", es werde "die Deportation zudem in euphemistischer Weise umschrieben". In dem Artikel über die Reichs­pogromnacht im Jahr 1938 werde "bestritten, dass die Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen auf offizielle Anordnung geschehen seien" und es würden "die Folgen der Pogrome verharmlosend dargestellt".[14] Metapedia wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien mit der Entscheidung Nr. 8543 (V) vom 22. Januar 2009 indiziert. Diese Indizierung bedeutet, dass die Inhalte Minderjährigen in Deutschland nicht zugänglich gemacht werden dürfen und in Deutschland auch nicht vor Jugendlichen für die Metapedia geworben werden darf.

Wikipedia

Wikipedia gibt an, dass es von Metapedia sechzehn Sprachversionen gibt und die ungarische die "mit Abstand größte Sprachsektion" ist. Warum auch immer. Sitzen in Ungarn die meisten Nazis? Auf diese spannende Frage findet sich leider keine Antwort.[15]

Die Vorsilbe "Meta" bezieht sich auf den Begriff "Metapolitik"[wp]. Damit ist gemeint, dass die Eroberung der Gesellschaft vor der Politik in der Erlangung der intellektuellen Meinungs­führer­schaft beginnt. Die Begründer dieses Politik­ansatzes sind in der "Neuen Rechten" zu finden.[16] Die "verbale Tarnung" des Projektes mit Hilfe dieser Begrifflichkeiten mit dem Ziel einer großen Breitenwirkung "gelingt auf Metapedia nur eingeschränkt".[17] Auf der Seite werden weitere Ideen der neuen Rechten, darunter Ethnopluralismus und Euro-Nationalismus[wp] vertreten, die Seite sei "dem pro-europäischen Kulturkampf gewidmet". Des Weiteren finden sich Fußnoten zu neurechten Organisationen wie dem Thule-Seminar[wp] und der Gesellschaft für freie Publizistik[wp] (GfP).[18]

Andere

Manfred Kleine-Hartlage schreibt über "Metapedia, einer Netz-Enzyklopädie, die sich als rechte Alternative zu Wikipedia versteht, und deren Autoren mehrheitlich politisch in der Tat mindestens so weit rechts stehen wie die meisten politischen Wikipedia-Autoren links stehen".[19]

Jewiki: «Ein Wiki, das mit Leuten bevölkert ist, die den Monat August als "Ernting" und den Monat Juli als "Heuert" usw. bezeichnen, muss man sicher nicht ernst nehmen. Diese Menschen sind nicht einmal im Gestern angekommen. Und obwohl sie physisch in der Gegenwart leben, ist in ihnen die Roheit und die Grausamkeit des Mittelalters noch nicht abgestorben. Andererseits handelt es sich bei Metapedia um ein Welt­unternehmen ähnlich wie Wikipedia mit einer nicht zu unter­schätzenden finanziellen Power, tatsächlich die zweit­grösste Online-Enzyklopädie (in mittlerweile 16 Sprachen). Nur ein Beispiel über die verbrecherische Art, wie man dort "Artikel" schreibt: "Shoaismus".» [20]

Selbsteinschätzung

Für das Selbstverständnis von Metapedia gibt es eine Projektbeschreibung[mp].

Reaktionen

Zitat: «Bei WikiMannia steht ja durchaus manche richtige Sache drin, aber an so Seiten wie Metapedia erkennt man deren Germanophobie - Shahirrim[21]
  • "[...] Vielleicht können wir aber mal diesen wesentlich besser informierten Artikel an gleicher Stelle aufnehmen." --Wehrsport 14:08, 24. Nebelung (November) 2013 (CET)
    • "Meiner Ansicht nach gibt die Wikimannia-Sache auch nichts her. Man muß ja nun nicht alles einfügen, wo mal der Name Metapedia fällt. Dann können wir hier ja auch unseren Eintrag in der Wikipedia erwähnen. Gruß" --Rauhreif 14:19, 24. Nebelung (November) 2013 (CET)
      • "Aber auch da ist lustig zu sehen, wie die Stimmung kippt, nachdem festgestellt wurde, daß Metapedia ein paar tausend mehr Artikel als Wikimannia auf die Waage bringt. Danach wird es richtig kleinkariert und beckmesserisch." --Wehrsport 14:48, 24. Nebelung (November) 2013 (CET)
        • "Ja, die Anzahl scheint offenbar ein wichtiges Kriterium zu sein. Deshalb wird ja auch die ungarische Sektion als umfangreichste bezeichnet. Das ist allerdings völliger Blödsinn, denn das sagt nichts über die Inhalte aus. Aber es sagt schön etwas aus über Menschen und deren angebliche Urteilsfähigkeit. Gruß" --Rauhreif 15:11, 24. Nebelung (November) 2013 (CET)[22]

Status

Zitat: «Die deutsche Metapedia war die nationalgesinnte Antwort auf die verlogene, sich in Judenhänden befindliche Wikipedia des Finanz­studenten Jimmy Wales[wp].

Nun ist sie aber weg, und auch der Server, der die Site beherbergte.

Dafür gibt es nun de.allbuch.online! Das Gros des Materials wurde von der deutschen Metapedia übernommen, teils verbessert und aktualisiert. Viele Allbuch-Mitarbeiter waren früher bei der deutschen Metapedia, waren aber enttäuscht und wollten eine neue, nettere, und bessere Führung.

Ich bin stolz, das alles mit Allbuch ein bisschen in die Wege geleitet zu haben.»  - John de Nugent[mp][23]

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Metapedia, abgelesen am 30. Juli 2013
  2. Metapedia: Latest News, abgelesen am 30. Juli 2013
  3. Ein Nachfolgeprojekt der Metapedia trägt den Namen "Allbuch - Die Neue Enzyklopädie".
  4. Sprachgebrauch im Duden: Arabellion "ersetzt" Mohammedanismus, Infosperber am 5. Juli 2013 (In der Neuauflage 2013 des Duden-Wörterbuch-Bands 1 (Rechtschreibung) wurde das Wort Mohammedanismus gelöscht.)
  5. Metapedia: BRD-Blockparteien, abgelesen am 4. August 2013
  6. Metapedia: Umvolkung, abgelesen am 4. August 2013
  7. Der Anteil der Migranten­kinder ist ja nur relativ hoch, denn in absoluten Zahlen besteht immer noch ein Kindermangel in Deutschland. Der fehlende Nachwuchs an deutschen Kindern wird durch die Migranten­kinder nicht ausgeglichen.
  8. Metapedia: Umerziehung, abgelesen am 4. August 2013
  9. 9,0 9,1 MetaPedia wird durch Verwalter wie Rauhreif gefährlich rechtsextrem und ist lediglich Ergänzung zu WikiPedia, Phatheya am 28. Oktober 2013
  10. Beliebteste Seiten: Die Anzahl der Seitenaufrufe sind mit Stand 2. März 2013 angegeben.
  11. Der Artikel Metapedia wurde inspiriert durch die Gegenüberstellung im Abschnitt Maskulisten vs Neo-Nazis des Artikels "Anti-Feministen sind rechts" -ODER- Vergleich zwischen Hitlers Nationalsozialismus und Lesbo-Sozialismus vom 13. September 2011
  12. Loi relative à la substitution, à l'expression "aux opérations effectuées en Afrique du Nord", de l'expression "à la guerre d'Algérie ou aux combats en Tunisie et au Maroc", Sénat (Un Site au Service des Citoyens) am 18. Oktober 1999
  13. Das WikiMANNia-Projekt hat keine Meinung, sondern trägt zusammen, was so an Meinungen, Beobachtungen und Standpunkten bereits vorhanden ist. In diesem Fall aber waren die vorgefundenen Einschätzungen doch allzu einförmig und auf die (zu) einfache Formel "Metapedia = rechtsextrem = Nazi" gebracht, sodass sich die WikiMANNia-Redaktion genötigt sah, etwas eigenes zu schreiben. Diese Einschätzung wird aber weder als Wahrheit schlechthin verstanden noch wird damit ein Anspruch erhoben, das Metapedia-Projekt richtig eingeschätzt zu haben.
  14. Pdf-icon-extern.svg "Metapedia" als nationales Pendant zu "Wikipedia", aus: Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2008[ext] - Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (S. 88 f; 1,4 MB)
  15. Metapedia ist dazu leider nicht sehr auskunfts­freudig. Sie mokieren sich über die "angebliche Urteils­fähigkeit" anderer, ohne aber offenzulegen, was ihrer Meinung nach ein "wichtiges Kriterium" ist.
  16. Peter Nowak: Rechte Wikipediakopie zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Telepolis am 10. Februar 2008
  17. Thomas Pfeiffer[wp]: Virtuelle Gegenöffentlichkeit und Ausweg aus dem "rechten Ghetto". Strategische Funktionen des Internets für den deutschen Rechtsextremismus. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten, VS-Verlag 2009, ISBN 3-531-15911-9, S. 290-309, hier S. 302
  18. Mathias Brodkorb: Wikipedia-Verschnitt: Das rechte Online-Nachschlagewerk Metapedia, Endstation Rechts am 28. Juli 2008 (Mit "Metapedia" wollen rechte Kreise ihr eigenes Online-Nach­schlage­werk aufbauen. Das sieht dem Vorbild Wikipedia verblüffend ähnlich, nur dass auf den Seiten kein allgemein­gültiges Wissen zusammen­getragen, sondern unter dem Anstrich der Information rechte Ideologie verbreitet wird.) (Der Name ist nicht zufällig gewählt. Die Vorsilbe "Meta" zieht die Verbindung zu "Metapolitik"[wp]. Gemeint ist damit, dass die Eroberung der Gesellschaft vor der Politik beginnt, nämlich durch die Erlangung der intellektuellen Meinungs­führer­schaft. Dieser Strategie ist offenkundig auch "Metapedia" verpflichtet. Die Begründer dieses subtilen Politik­ansatzes sind in der "Neuen Rechten" zu suchen. Vertreten wird von ihnen unter anderem ein so genannter "Ethno­pluralismus", eine Art kulturelles Reinheits­gebot. Die Gesellschaften und ihre kulturellen Eigenheiten müssten vor "Über­fremdung" geschützt und das Gemeinschafts­bewusst­sein gestärkt werden, so die Ideologie.)
  19. Manfred Kleine-Hartlage: Holocaustleugner - ein Unwort, Korrektheiten am 27. Januar 2013
  20. Jewiki: Jewiki:Außenwahrnehmung - Anmerkung 1
  21. Kommentar Shahirrim am 7. Januar 2014, 00:00 Uhr, politikforen.net im Gesprächsfaden "WikiMANNia"
  22. Metapedia Diskussion:Pressespiegel am 24. November 2013
  23. John de Nugent[mp]: GERMAN Die alte deutsche Metapedia ist weg, dafür ist das noch bessere ALLBUCH da!, johndenugent.com am 26. September 2016

Netzverweise

Interview
Pro
Contra
  • Wikipedia führt einen Artikel über Metapedia
  • Wikipedia führt einen Artikel über Rechtsextremismus im Internet
  • Psiram führt einen Artikel über Metapedia
  • Stoppt die Rechten
    1. Metapedia (I): "Aurvandil" beim Burschiball, 2. Februar 2017
    2. Metapedia (II): Über Gaskammerärzte und Ungeziefer, 21. Februar 2017 (Nach dem ersten Teil der Reihe war Metapedia wieder einmal tagelang offline. Das passiert in den letzten Jahren immer häufiger. Ob Attacken die Ursache sind oder die schlechte Wartung der deutsch­sprachigen Ausgabe durch die schwedischen Betreiber, ist unklar.)
    3. Metapedia (III): Hitlers Kämpfer, 6. März 2017 (Über die Online-Enzyklopädie Metapedia wird NS-Propaganda und anderer rechts­extremer Müll verbreitet. Nicht alle, die Beiträge für die Seite schreiben, sind Nazis. Aber alle arbeiten an der Verbreitung von Nazi-Propaganda mit. Auch die Österreicher unter ihnen. Sind die wichtigsten Schreiber wirklich Nazis? Über ihre Selbst­beschreibungen und Diskussions­beiträge erfährt man doch einiges über sie.) (Bei Metapedia hat es im Vorjahr einen Putsch gegeben. Es ging dabei nicht um inhaltliche Differenzen, jedenfalls waren die nicht erkennbar. Geputscht wurde gegen "Rauhreif"[mp], der einer von den ganz wenigen ist, die so ziemlich ganz von Anfang an im Projekt dabei waren. Damals ging das Projekt nur sehr schleppend voran. Mit dem Einstieg von "Rauhreif" änderte sich das. Er schrieb zahllose Einträge und organisierte die Kommunikation mit den "Schweden", von denen faktisch niemand wusste, wie sehr sie das Projekt dominierten. "Rauhreif" hat über die Jahre die meisten Einträge verfasst, aber auch zunehmend autoritär die Linien zu diktieren versucht.)
    4. Metapedia (IV): Konkurrenten und Klone, 24. März 2017 (Während Metapedia seit Ende Februar wieder online ist, ist sein Konkurrent bzw. Klon Allbuch klinisch tot. Die Unterstützung durch den US-Nazi John de Nugent[mp] und das Kopieren der Metapedia-Beiträge hat da nicht geholfen. Die andere Alternative zu Metapedia, das aus Österreich betriebene rechts­extreme Lexikon Encyclopaedia germanica, hat schon vor mehreren Jahren den Geist aufgegeben.)
  • Sofia Khomenko: Metapedia: Rechte Fühler im Weltnetz, Mokant am 6. November 2013
  • Metapedia - Keine Alternative zu Wikipedia, NWO-Rebell am 24. Juni 2013 (Nach eingehender Prüfung kann ich Metapedia nicht mehr empfehlen.) (Viele Artikel bei Metapedia enthalten Wahrheiten, die gerade Verschwörungs­gegner unter­streichen würden, jedoch werden diese offensichtlich instrumentalisiert, um neue Anhänger [für] rechtes Gedankengut zu gewinnen.)
  • Web-Lexikon Metapedia: Das Nazi-Nachschlagewerk, TAZ am 25. Juli 2008 (Mit der Wikipedia-Software kann jeder seine eigene Enzyklopädie basteln. Metapedia nutzt sie, um rechts­radikales Gedankengut zu verbreiten.)

Querverweise