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Internationaler Vatertag 2020
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Die Antithese zur feministischen Opfer- und Hassideologie.

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Rolle des Staates in der Familie
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien. Logo - MSI.png
Besser klug vorsorgen, als teuer draufzahlen. - MSI
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Rechtsanwalt

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Rechtsanwalt und Invasor
Wenn man sich den Blick dieses Anwaltes ansieht, wie er die Reaktion des Merkel-Orks wahr­nimmt, dann hat man eine gute Vorstellung davon, was für einen wider­wärtigen Charakter dieser Abschaum tatsächlich hat. Jeder normale Mensch hätte sich doch dafür geschämt, solch einen dreckigen Merkel-Ork "raus­zu­hauen". Der offenbar nicht. Dem scheint das völlig egal zu sein. Dem scheint auch völlig egal zu sein, dass er damit Verrat am deutschen Volk verübt. Dazu sei angemerkt, dass man den Merkel-Orks nur dahin­gehend Vorwürfe machen kann, dass sie nicht den Anstand besitzen Leistungen abzulehnen, für die sie nichts getan haben und das sie sich hier nach In­an­spruch­nahme dieser kostenlosen Leistungen benehmen wie die Dreckschweine ... also Morden, Rauben u. Vergewaltigen. Ur­sächlich schuld aber ist die deutsche Politik und Justiz, denn die machen das ja erst möglich, dass Merkel-Orks hier Leistungen stehlen können und Verbrechen begehen. Die "Endlösung der Anwalts­frage" wird eine der nächsten Heraus­forderungen in unserem Land. Diese Leute machen ja Scheiße, egal auf welchem Posten sie sitzen. [1]
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Der Jurist, auch Rechtsanwalt genannt, ist in seinem Selbstverständnis ein Mietmaul. Er vertritt jede Meinung, wenn er dafür bezahlt wird. Das ist keine Unterstellung, sondern das ist sein selbst angestrebtes Ideal. Die Kunst besteht darin, jede noch so aussichtslose und verdrehte Position so zu verteidigen, als wäre es die einzig richtige. Rhetorik. Rechts­verdreherei. Gesetze werden so oft in das Gegenteil dessen ausgelegt, was der Gesetzgeber beabsichtigte. Es geht vor allem um Rhetorik[wp], Rabulistik[wp], Dialektik[wp], und dann kommt lange, lange nichts.[2]

Rechtsanwalt und Fetus-Töter
Die "Beauftragten" für die Vernichtung lebens­unwerten Lebens finden auch heute noch Mittäter aus dem Kreis der Juristen. Hier ist die Propagandistin für die "Endlösung" für weiße Feten Kersten Artus mit ihrem Anwalt.

Motivation

Ihr Advokat ist nicht Ihr Freund.

Sein Arbeitsplatz ist das Gericht. Und dort möchte er es mollig warm und angenehm haben. Mit Entscheidungs­trägern (der Richterin) legt er sich nicht an. Warum sollte er wegen Ihnen, einem temporären Mandanten­verhältnis, sein lang­fristiges Arbeitsumfeld vergiften? Nur weil Sie - gegen kleines Honorar - "Ihr Recht" wollen?!?? Warum für Sie kämpfen, wenn er damit seine Existenz gefährden würde? Er will IHR Geld. Er bekommt es: Kostenfalle Verfahrenskostenhilfe (VKH)[ext].

Die Entwicklung der Zahl zugelassener Rechts­anwälte in Deutschland seit 1950

Rechtsanwaltsschwemme

Nach Auskunft der Bundesrechtsanwaltskammer waren zum 01.01.2011 in Deutschland 155.679 Rechts­anwälte zugelassen.

32,04 % der zugelassenen Anwälte und damit fast ein Drittel der Anwaltschaft ist weiblich (49.872 Rechts­anwältinnen). In der Fach­anwaltschaft Familienrecht sind 54,3 % aller Fachanwälte Frauen (4.543). Allerdings ist dies die einzige Fach­anwaltschaft, bei der der Anteil der Rechts­anwältinnen überwiegt.

Stärkste Fachanwaltschaft ist weiterhin die für Arbeitsrecht (8.701), gefolgt von der Fach­anwaltschaft für Familienrecht (8.397).[3]

Rechtsanwälte im Familienrecht

Zitat:

«Beim Geld hört auch bei Rechtsverdrehern der Spaß auf.» - Narrowitsch[4]

Zitat:

«Ein Anwalt lebt vom Streitwert! Er lebt nicht von Friede, Freude, Eierkuchen!

  • 1961: 77.000 Familienverfahren bei 20.000 Anwälten
  • 2010: 690.000 Familienverfahren bei 150.000 Anwälten.» - Sandal Tolk[5]
Zitat:

«Das deutsche Familienrecht hätte auch von Karl Marx[wp] stammen können. Jede Art von privatem Vermögen ehemals autarker Familien wird per Gesetz vergesellschaftet, in dem sich hasserfüllte Ex-Weiber, rechts­resistente Richter, gierige[wp] Prekariats­anwälte und fabulierende Gutachter hemmungs- und problemlos daran bedienen können.» - Li Ho Den[6]

Zitat:

«Mindestens ein Drittel aller Verfahrens­beistände sind auch als Rechtsanwalt tätig. Da hat der Gesetzgeber ja eine prima Möglichkeit geschaffen, der Anwalts­schwemme in Deutschland neue Weideplätze zu eröffnen.

Man sollte die Ausbildung von Rechts­anwälten an den deutschen Hochschulen noch verdoppeln oder besser verdreifachen, dann können Rechts­anwälte zukünftig auch als Verkehrs­polizisten, Hubschrauber­piloten und Zirkus­künstler auftreten.

Oder aber, man bildet nur noch Rechts­anwälte aus und lässt diese alles machen. Dann wären wir endlich da, wo wir schon immer das Gefühl hatten, da zu sein, im totalen deutschen Anwaltsstaat.» - Kommentar Väternotruf[7]

Rechtsanwälte in ihrer Logik

Rechtsanwälte haben in Vertretung von scheidungs­willigen Frauen eine ganz eigene Logik. In Anwaltschreiben zu Scheidungs­verfahren heißt es:

Zitat:

«Der Beklagte verbot der Klägerin, sich selbst einen Arbeitsplatz zu suchen. Sie musste den ganzen Tag untätig zu Hause sitzen.»[8]

Zitat:

«Der Beklagte zwang die Klägerin, sich selbst einen Arbeitsplatz zu suchen. Sie musste den ganzen Tag für ihn das Geld mitverdienen.»[8]

Egal was der Mann macht, er wird IMMER als Täter dargestellt und die scheidungs­willige, auf Unterhalt hoffende Frau als Opfer inszeniert.

Rechtsanwälte in ihrem Verhalten

Die Bezahlung eines Rechtsanwalts ist in Deutschland und einigen anderen Ländern nicht von seinem Erfolg in Gerichts­prozessen abhängig. Er wird also auch bezahlt, wenn er alle Prozesse verliert. Da es vor einigen Gerichten (beispielsweise Landgericht) einen Anwaltszwang gibt, sind die Einkommen der Anwälte relativ sicher, ohne dass sie sich besonders anstrengen müssen.

Zitat:

«Viktor ist seit 10 Jahren geschieden. Damals geschah die Scheidung in überraschendem Tempo, als ob schon alles geplant gewesen wäre. Schließlich findet er seine Kinder in Kärnten wieder, weit weg von ihrem bisherigen Wohnort. Daraufhin hat er über viele Jahre den Kontakt zu seinen Kindern, trotz der vielen Kosten und Mühen durch die große Entfernung von 640 km, unter über­menschlichen Anstrengungen halten können.

Doch angesichts der jüngsten Ereignisse um den Männer­service stößt Viktor der Verlauf der damaligen Scheidung nochmals sauer auf. Obwohl die Scheidung von der Frau gewünscht war, hat sich Viktor sehr bemüht, keine Streitigkeiten entstehen zu lassen. Doch dafür sorgen dann die Anwälte.

Viktors Rechtsvertreter ist ein noch sehr junger Jurist, Dr. R, sachlich und gutmeinend. Er argumentiert bemüht und versucht in vernünftigem Ton seinen Mandanten zu vertreten. Doch seine Frau hat eine Anwältin engagiert, welche exakt wegen der Methoden als erfolgreich gilt, die Viktor und sein Anwalt schockiert zu spüren bekommen. Ihnen scheint, dass Sie in geradezu geübter Weise Dr. R anfährt. Mit Argumenten scheint sie sich nicht aufzuhalten, scheint einzuschüchtern, ständig zu unterbrechen, zu provozieren, Dr. R abzukanzeln und absichtlich zu verhindern, dass überhaupt ein vernünftiges Gespräch zustande kommt. Sie gibt ein Bild ab, als ob sie nur Emotionen schürt und gegen Viktor hetzt, ihn als schlechtesten Menschen darstellt, obwohl sie keine Ahnung hat, über welchen Menschen sie eigentlich spricht.

So kommt Viktor nicht weiter. So leid es ihm tut, er braucht einen anderen Anwalt, der mit dieser Art klarkommt. Der Neue kennt seine Gegnerin gut und gibt ihr Gleiches zurück. Jetzt ist der Gerichtssaal fast schon ein Schreiduell, jeder hetzt gegen den anderen Klienten und rückt ihn ins schlechte Licht. So wird für die Zukunft das Gesprächsklima zwischen Viktor und seiner Frau beschädigt, zu Lasten beider und natürlich der Kinder. Diese Anwälte haben sich profiliert, doch den Preis dafür zahlen ihre Mandanten.

Hannes Hausbichler bilanziert aus den Erfahrungen des Männer­service: Jeder Anwalt hat eine persönliche Grenze. Dass ein Anwalt seinen Mandaten vertritt, ist zu akzeptieren. Doch es liegt in der Verantwortung des Anwalts, eine Grenze zu ziehen. Wenn er diese überschreitet, handelt ein Anwalt verantwortungslos und wirkt dabei mit, besonders in Scheidungen viel menschliches Leid zu schaffen.

Betroffene
Vater: Viktor Müller
Kinder: Markus und Lena, jetzt 17 und 15 Jahre alt
Verwandte: Großeltern, Onkel
Dr. R., junger Konzipient (Rechtsanwaltsanwärter) einer Anwaltskanzlei
In der Verantwortung
Mutter des Kindes
Engagierte Scheidungsanwältin
Ort und Zeitraum
Vorarlberg, Kärnten, ab 2006»[9]

Rechtsanwälte im Gesetzgebungsprozess

Der Blogger Hadmut Danisch schreibt über die Rolle, welche Juristen in der Gesetzgebung spielen anhand des Beispiels der Datenschutzgrundverordnung:

Die Juristen sind unser Untergang. Nicht überraschend, sie gehören zu den Geisteswissenschaftlern. [...]

[Es folgen ausführliche technische Hintergründe zu den Datenschutz­aspekten bei Setzen von Cookies[wp].]

Es ist technischer Quatsch, was die da fordern, und es beruht mal wieder darauf, dass sich Juristen als Geistes­wissen­schaftler in ihrer fiktiven Rechtswelt bewegen, und dann meinen, dass die Realität ihnen zu folgen habe. Egal, ob es geht oder nicht. Die bauen sich da ihr Phantasieland und bestrafen jeden und alles dafür, sich nicht danach zu richten.

Wie es richtig wäre

Der Denkfehler ist etwa derselbe wie im Feminismus: Frau geht mit einem ins Bett, freiwillig, überlegt es sich hinterher anders, und weil Frauen nie für sich selbst verantwortlich sind, geht die Verantwortung an den "Fliegenden Vormund", also auf den nächst greifbaren Mann, naheliegend den über oder unter ihr, über. Der ist dafür verantwortlich, dass ihre eigenen Entscheidungen zu ihrem Wohl­ergehen ausfallen, er hat die Verantwortung für ihre Entscheidungen zu übernehmen.

Genau das Gleiche passiert, wenn man auf eine Webseite geht und ein Cookie gesetzt wird.

Juristen glauben, der Webserver würde etwas auf dem Rechner des Nutzers speichern.

Das ist aber falsch. Das stimmt nicht. [...]

Technisch ist die reine Speicherung als keine juristische Frage der Zustimmung, sondern allein eine Frage, ob man der Aufforderung des Webservers nachkommt. [...]

Das Problem der Juristenregierung

Alle drei Staatsgewalten, Legislative, Exekutive, Judikative werden von derselben Personen­gruppe kontrolliert, den Juristen. Geistes­wissen­schaftlern, in deren Ausbildung Realität oder das, worüber sie Recht sprechen, nicht vorkommt, die per Konstruktion Universal-Laien sind, aber glauben, alles müsste ihren Vorstellungen folgen, egal wie absurd die sind.

Juristen sind meist das fleisch­gewordene Dunning-Kruger-Syndrom. Weil sie sich eine eigene, für außen­stehende schwer verständliche Fachsprache angeeignet haben, und dabei auch Begriffe umdefinieren, für das zum "Ein Geisterfahrer? Hunderte, Hunderte!"-Syndrom. Weil sie und die Realität aneinander vorbeireden, fühlen sie sich nur immer überlegener und alle anderen für nicht selbst­vertretungs­befähigt.

Ich habe mal vor vielen, vielen Jahren drei Jahre in einer Rechts­abteilung gearbeitet, zwei Informatiker und ein großes Rudel Juristen. War ganz schrecklich. Völlig realitätsfern und darin noch die eigene Überheblichkeit schöpfend. Beispiel: Ich habe denen wöchentlich gepredigt, sie sollen Backups machen. Festplatten können kaputt gehen, Notebooks können geklaut werden, Software kann Macken haben, Menschen können Fehler machen. Und so weiter. Da haben sie gelacht. Der verrückte Informatiker, der hat ja keine Ahnung, wir haben doch einen Wartungs­vertrag mit einem Dienst­leister für alle IT-Fragen. Mmmh, ja. Backup für die Server-Maschinen, nicht für die Arbeits­platz­rechner. Die Daten vom Arbeits­platz­rechner auf die Server zu schaufeln ist jedermanns ureigenste Aufgabe.

Eines (bis dahin) schönen Tages kam ich morgens rein und merke, dass was nicht stimmt. Panik, Hektik, Entsetzen, Juristen­auflauf vor einem Büro, alle gucken konsterniert und aufgelöst, fix und fertig. Im ersten Augenblick dachte ich, da sei einer der Kollegen plötzlich verstorben, Herzinfarkt oder sowas, und liege nun tot in seinem Büro.

Auf den zweiten Blick sah ich den Büroinhaber, einen großen, breiten, starken Juristen, Baum von einem Mann, sonst hoch­aggressiv, überheblich, herablassend, so ein Kopfabbeißer von einem Rechtsanwalt, heulend und wie ein Häufchen Elend in seinem Büro sitzen. In Rotz-und-Wasser-Verfassung. Zweiter Gedanke: Ach, das ist der Tote, und dem macht sein Tod ja mächtig zu schaffen. Der Arme.

Ich: Was’n los?
Rechtsanwältin: Die Festplatte von seinem Notebook ist kaputt.
Ich: Und, wieviele Daten sind futsch?
Rechtsanwältin: Zwei Jahre. Ganz wichtige Verträge, Emails und sowas. Alles weg.

Ist aber nicht so, dass sie etwas draus gelernt hätten. Oder die anderen.

Völliges Vertragschaos, weil sie darauf bestanden, alles als Word-Dokument wild hin- und herzumailen und irgendwo zu speichern und dran rumzufummeln. Keiner wussste, was die aktuelle oder letzte Version war, jeder fummelte einfach an irgendwas, und im Zweifel fragte man halt mal rum, ob irgendwer eine neuere Version hat. Ich sagte den Leuten, dass die Firma ein Heidengeld für Microsofts Sharepoint ausgegeben hat, und ihre geliebten Universal­tools Word und Excel direkt darauf arbeiten können. Alles schön auf dem Server, mit Versions­kontrolle, History, Locking, Benachrichtigung und so. Löst alle ihre Probleme, obwohl von Microsoft. (Bringt dann zwar andere, aber das habe ich ihnen nicht gesagt.) Nee, das wär nichts für sie, das könnten sie nicht, sie wollten das lieber so mit Dateien hin- und her­mailen und in irgendwelche Verzeichnisse legen, rumkruschteln, weil sie in ihren Kanzleien auch so arbeiten. Ja, hatte ich dem gesagt, hätt’ste mal in Sharepoint. Er hat es auch danach nicht eingesehen. Er hat ja jetzt ein neues Notebook mit einer neuen Festplatte, und die alte hätte ja auch vier Jahre gehalten.

Kurz drauf hatte eine Vorstands­sekretärin sich Ransomware auf ihren Rechner eingefangen, und die IT-Abteilung war vorbeigekommen, um den Rechner zum Putzen einzukassieren, und hatte ihr einen neuen hingestellt. Strengstes Einschalte­verbot. Heulendes Elend, Vorstands­panik. Warum? Es mussten an diesem Tag Pflicht­mitteilungen nach irgend­welchem Aktienrecht verschickt werden, noch zwei Stunden Zeit, und die Adressen dafür waren alle auf dem Rechner der Frau. Ja, wie? Backup? Adressliste auf dem Server? Hatten doch für Mördergeld ein Sharepoint angeschafft? Äh, nein, natürlich nicht, die Juristen hatten gesagt, die seien vertraulich, dürften deshalb nirgends gespeichert werden.

Einer der Juristen bat mich um Rat. Seine Frau, Lehrerin, habe über mehr als zehn Jahre hinweg ganz wichtige Aufgaben-, Prüfungs- und Lehr­blätter geschrieben, ein enormer Haufen Arbeit, nicht wieder herzustellen, brauche sie ganz wichtig. Und hat sie versehentlich alle gelöscht. Backup? Natürlich nicht, wozu auch. (Äh... genau dazu?) Alles nur auf diesem einen Uralt-Notebook. Glücklicherweise war die Platte noch in Ordnung, eine Daten­rettungs­firma konnte ihr alle Daten wieder­her­stellen und hat ihr zur Sicherheit obendrauf gleich alles noch auf eine CD gebrannt.

Derselbe beschloss, Datenschützer zu werden. Ging für teuer Geld auf eine Drei-Wochen-Schulung und kam in der vollen Überzeugung zurück, in IT-Sachen jetzt alles besser zu wissen als ich, Informatiker mit damals 20 Jahren Berufs­erfahrung.

Ergebnis: Er hatte da gelernt, dass das Löschen von Daten in einer relationalen Datenbank nicht notwendigerweise dazu führt, dass die Daten auch in den Sektoren der Festplatte gelöscht wird. (Im Prinzip dasselbe Problem wie das der gelöschten Datei, die man wieder­her­stellen kann, was er ja vom Fall seiner Frau auch gelernt hatte.) Also gab er als neuer Daten­schützer die Anweisung heraus, dass jedesmal, wenn irgendwer, etwa ein Werbe­empfänger, die Löschung seiner Daten verlangt, ein einfaches Delete-Statement in SQL nicht ausreiche, sondern die gesamte Datenbank rauszudumpen, alle Platten auszunullen und dann der Dump wieder einzuspielen wäre. Schön.

Dass das aber ein Riesen-Dataware­house aus einem größeren Oracle-Cluster war, und so eine Aktion so ungefähr zwischen 24 und 48 Stunden dauern würde, und während dieser Zeit der gesamte Betrieb stehen bleibt, konnte der sich nicht vorstellen. Der dachte, die Kunden- und Werbe­empfänger­daten­bank wäre so etwas wie ein Excel-Sheet, das jemand auf einem Notebook gespeichert hat. Datenbanken sind sowas wie Excel, nur ein bisschen größer und unpraktischer. Die IT-Abteilung schickte einen Gruß, da könnte er auch direkt Insolvenz beantragen, das wäre weniger Mühe, wenn man es gleich macht. Er meinte, die hätten wohl nicht verstanden, was eine Insolvenz ist. Die meinten, er habe wohl nicht verstanden, was eine Datenbank ist.

Und so weiter.

Und diese Sorte Mensch schreibt nun der ganzen EU vor, wie sie mit Cookies umzugehen hat.

Und dann kommen Politiker und meinen, jetzt müssten wir aber mal voran machen mit der Digitalisierung und dem Fortschritt, wir wollten doch an die Weltspitze.
- Hadmut Danisch[10]

Rechtsanwälte als Organ der Rechtspflege

"Der Rechtsanwalt ist ein unabhängiges Organ der Rechtspflege", heißt es im ersten Paragraphen der Bundesrechtsanwaltsordnung[wp]. Dieser kurze Satz beschreibt prägnant die besondere Stellung der Rechts­anwaltschaft im deutschen Rechtsstaat.[11] So ist es zumindest in der Theorie. Wer allerdings schon einmal mit dem Familienrecht zu tun hatte, der weiß durchaus, dass es dort in der Praxis eben nicht mit "rechten Dingen" zugeht, und Richter, Rechts­anwälte und Jugendamts­mitarbeiter sich merkwürdig verhalten. Man gewinnt den Eindruck, dass alle irgendwie "Montags­modelle" sind, weil nichts "richtig funktioniert" und alle gegen einen selbst agieren. Der Durchschnitts­mann ahnt nicht, dass dies der Normalfall ist. Er ist eher geneigt, es seinem persönlichen Pech zuzuschreiben, dass er an lauter Idioten geraten ist. Tauscht er sich aber zeitnah mit anderen betroffenen Männern aus, die Erfahrungen in der Sache haben, kann er recht schnell zur Erkenntnis kommen, dass er eben kein Einzelfall ist. Es sind eben nicht unglückliche Umstände und eben nicht persönliches Pech, sondern das gesamte Familienrecht funktioniert genau so!

Wer aber nun glaubt, dass es nur im Familienrecht so zuginge, dem sei der nachstehende Bericht des Bloggers Hadmut Danisch empfohlen, der ausführlich von seinen Erfahrungen als Informatiker mit Juristen in seinem zwanzig­jährigen Berufsleben berichtet. Einleitend zitiert Danisch aus der E-Mail eines Juristen, in der er nach Juristenart beleidigt wird:

Einer, der sich nicht explizit als Jurist ausgibt, aus dessen Tonfall ich das aber folgere (und es gibt einen Rechtsanwalt gleichen Namens), schreibt mir:
"Hallo Herr Danisch,
politisch-gesellschaftlich teile ich durchaus die Mehrheit Ihrer Auffassungen, nur bitte verarbeiten Sie anderswo Ihr Lebenstrauma, kein Jurist geworden zu sein. Ihre selbst angelesenen Laien­kommentare, mit denen Sie andere Rechtslaien beeindrucken mögen, zeigen doch nur ein ums andere Mal, dass Zusammenhänge und Hintergründe nicht aus einem Kurzlehrbuch zu dem einen oder anderen Teil­bereich des Rechts im Selbststudium erfasst werden können. Die langatmige Aus­einander­setzung mit der an Ihnen insoweit jüngst geübten Kritik könnte entlarvender nicht sein. Es wird peinlich.
Wir Leser Ihres Blogs wissen ausführlich um Ihr Trauma mit der Justiz, und der Hass wird augenscheinlich immer größer, ebenso die Hobby­juristerei, mit der Sie sich selbst bestätigen. Es gibt indes gar keinen Anlass zu gefühlter Minder­wertigkeit: Sie sind ein kluger politischer Kopf, und auch Informatiker leisten Wichtiges, wenn sie auf ihrem Fachgebiet tätig sind."
Wieder dieselbe Aussage, kurz gesagt: "Halt's Maul und bleib bei Deinem Leisten, als Informatiker bist Du unterhaltsam!"
- Hadmut Danisch[12]

Die Antwort, die Danisch darauf gibt, ist auch für Väter ein Hinweis, warum Verfahren im Familienrecht so laufen, wie sie laufen. Denn offenbar agieren Juristen in allen Bereichen gleich.

Ich sehe das ganz anders.

Aber wirklich ganz anders.

Ich habe ganz sicher kein Lebenstrauma, kein Jurist geworden zu sein. Ich dachte, ich hätte deutlich gemacht, was ich von Geisteswissenschaftlern und deren Arbeitsweise halte. Ich habe mich in den letzten 30 Jahren in verschiedenen Bereichen sehr mit Justiz und Juristischem beschäftigt, aber ich habe da nichts gesehen und nichts gefunden, was ich als Beruf würde haben wollen. Im Gegenteil, ich finde deren Umfeld überaus abstoßend. Ich habe in Gerichten und Staatsanwaltschaften und bei nicht wenigen Anwälten Arbeitsweisen gesehen, die man sich als Ingenieur und Naturwissenschaftler nicht mal vorstellen kann, die ich für zutiefst abstoßend und verwerflich halte. Wie schon erwähnt, habe ich dreieinhalb Jahre in einer Rechtsabteilung voller Juristen gearbeitet, und das war das mit Abstand Schlimmste, was ich in meiner Berufszeit (von der Uni abgesehen) jemals erlebt habe. Anfangs dachte ich, die hätten was gegen Informatiker, weil sie mich wie Dreck behandeln und beschimpfen. Bis ich heraus­gefunden habe, dass die mir einen seltsamen besonderen Respekt entgegen­brachten und mich noch besonders gut behandelten, denn untereinander führten sie sich noch viel schlimmer auf. Ein Anwalt sagte mir mal, er könne gar nicht so viel saufen, wie er kotzen möchte.

Wenn ich allein daran denke, was ich selbst an Fälschungen und Manipulationen persönlich in Gerichts­sälen miterlebt habe. Ich war mal als Zeuge geladen und habe mich dort mit den Richtern gefetzt, weil ihnen meine Aussage nicht in die gewünschte Entscheidung passte und sie einfach eine gegenteilige Aussage protokollierten als ich gemacht hatte.

Oder eben mein eigener Fall. Ich habe mir die Finger wund­geschrieben, um das alles fachlich mit Quellen­angaben und juristisch zu begründen, und hinterher stellt sich raus, dass es nie jemand gelesen hat, weil die Anwälte es den Prüfern und die Richter es den Gutachtern nie weiter­geleitet hatten. Ich habe den Vorsitzenden Richter erwischt, wie er einem Gutachter für's blanke Nichtstun und die Abgabe des Gefälligkeits­gutachtens auf meine Kosten als Gutachter­kosten schmieren wollte, und konnte das noch abwehren, weil die Frist offenkundig abgelaufen war. Ich habe den Vorsitzenden Richter - der gerade vorher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht gewesen war - dabei erwischt, dass er die Band­aufnahmen der Sach­verständigen­vernehmung nach der Verhandlung heimlich neu aufgesprochen, verändert, ausgetauscht hatte. Er behauptete, einen Befangen­heits­antrag hätte ich nie gestellt, obwohl auf einem der ausgetauschten und noch auffindbaren Bänder klar und deutlich zu hören war, wie ich ihn gestellt hatte. Und so weiter und so fort.

Und vor dem Hintergrund dieses stinkenden, erbärmlichen, verlogenen Misthaufens hält mir ein Anwalt vor, ich litte unter dem Lebens­trauma, kein Jurist geworden zu sein?

Wo ich doch sehe, wieviele Anwälte Hunger­leider sind und sich ihre Kanzlei kaum erwirtschaften können? Wieviele noch die unseriösesten Wider­lichkeiten treiben müssen, um ihren Lebens­unter­halt zu verdienen?

Danke, nein.

Und im Übrigen: Ich lese auch keine "Kurzlehrbücher".

Im Gegenteil, ich habe schon unzählige Male Juristen grobe Fehler nachgewiesen, weil sie notorisch nur irgendeinen Halbsatz aus irgendeinem Kurz­kommentar abschreiben, während ich grundsätzlich die Urteile im Volltext lese und zu wesentlichen Themen in den Bibliotheken die Groß­kommentare durchgelesen habe. Der allermeiste Juristenmist beruht darauf, dass die immer nur aus Kurz­kommentaren irgendeinen Satz und ein Aktenzeichen raussuchen, das (scheinbar) ihre Meinung stützt.

Und da ich ja nun auch schon mit einer ganzen Reihe eigener Fälle Eingang in die Rechtsliteratur gefunden habe, ist mir da auch immer wieder aufgefallen, wie schlampig, nachlässig und irreführend die das da zusammen­gemurkst haben. Ich habe auch schon eine Juristin live miterlebt, die als Sachverständige im Bundestag die Abgeordneten über meinen Fall systematisch belogen und mich verleumdet hat - weil sie nicht wusste, dass ich dabei hinter ihr saß.

Ich hatte auch schon einen Fall beim BGH - und ihn deshalb verloren, weil die BGH-Richter zu dämlich waren, die Gesetzeslage zum entscheidenden Zeitpunkt festzustellen. Man hielt an der (damals richtigen) Recht­sprechung des Reichs­gerichts fest, weil irgendein Vater oder Großvater eines BGH-Richters da schon drin­gesessen hat, war aber nicht in der Lage festzustellen, dass das BGB an genau der Stelle ein paar Jahre vor dem Streitfall geändert worden war. Die Entscheidung war entsprechend widersinnig und falsch, und die Redaktion in der führenden juristischen Zeitschrift hat dann einfach die Leitsätze umgebogen, damit es nicht so offenkundig falsch aussieht.

Muss man sich klarmachen: Richter beim BGH, zu doof, den Stand des BGB zum fraglichen Zeitpunkt zu eruieren. Oder zu korrupt, zu rechtsbeugend.

Ich habe Richter erlebt, die teure Anlagegüter als wertlos einstuften, weil sie steuerlich abgeschrieben waren, und sie den Unterschied zwischen Buch- und Zeit­wert nicht begriffen.

Ich habe Richter erlebt, die sagten, dass sie das Verbraucher­kredit­gesetz nicht anwenden würden, weil das in ihrem Studium nicht dran war.

Ich habe Richter erlebt, die behaupten, als Nichtjurist könnte man das Abstraktions­prinzip mit der Trennung zwischen Schuld- und Sachen­recht nicht verstehen, hatten aber selbst nicht verstanden, was ein Treuhand­vertrag ist und dass ein rechts­grundloses dingliches Geschäft der Kondiktion unterläge - gefährliches Halbwissen.

Ich habe einen Richter erlebt, der zugunsten der Anwälte in seinem Bereich wissentlich und vorsätzlich gegen Gebührenrecht verstieß und ihnen Ansprüche zusprach, die sie nicht hatten, und daraufhin sagte, dass er als Prüfer in irgendeiner Kommission das dann eben als Aufgabe im Staats­examen stellen werde, damit die Juristen das dann eben künftig für richtig halten.

Und noch vieles mehr.


Ich habe über die Jahre eine enorme Verachtung nicht für das Juristische an sich, aber für Juristen entwickelt. Ungefähr analog zu dem Umstand, dass ich von Wissenschaft sehr viel, aber von Professoren sehr wenig halte und nur wenig Zusammenhang zwischen beidem sehe.

Ich habe so oft erlebt, dass das Urteil in der mündlichen Verhandlung längst feststand und die nur noch einsammeln, was sie für das Urteil noch brauchten. Das hat schon lange nichts mehr mit Rechts­findung zu tun, nur noch mit Begründungs­findung. Das ist - Geisteswissenschaft - längst nur noch Kampfrhetorik, Rabulistik, Korruption.

Ein anderer Anwalt schreibt mir gerade:

"es reicht nicht, einfach nur Normen zu lesen, und den Text zu verstehen.
Was da steht, ist nur ein Teil des Bildes.
Der Wortlaut selbst ist in Jura nur eines von vier(!) Kriterien rarr; Wortlaut, Historie, Systematik und Sinn.
Juristen drehen Ihnen eine Norm locker komplett gegen den Wortlaut ins Gegenteil um.
 
Deshalb ist es gefährlich, als Laie irgendwelche Aussagen zu juristischen Themen zu machen.
Sie begeben sich damit auf's Glatteis und machen sich angreifbar."

Das habe ich schon so oft selbst erlebt und in unzähligen Urteilen gelesen, dass Richter wider geltendes Recht entscheiden. Fast immer mit der Rhetorik­masche, dass sie erst mal mit "es ist so, aber hier ganz anders" oder "der Gesetzgeber wollte eigentlich was ganz anderes, als er geschrieben hat" daherkommen.

Und das ist auch so gewollt. Im links­feministischen Gender- und Juristen­spektrum ist es nachzulesen, dass da plädiert wird, sich nicht an geschriebene Gesetze zu halten, weil die von und für Männer gemacht seien, sondern einfach nach seinem persönlichen Gerechtigkeits­gefühl (= willkürlich) und man das Recht durch "subversiv veränderte Wieder­holungen" verbiegen soll. Also jedesmal ein bisschen verfälschen, dann merkt's keiner, dass es nachher eine ganz andere Richtung hat.

Und dann will der mir vorhalten ich hätte ein "Lebenstrauma, kein Jurist geworden zu sein".

Ich glaub', ich steh' im Wald.


Mich fragte mal ein Richter, warum ich nicht Jurist geworden wäre, wenn ich mich doch so vertieft damit befasse. Ich hätte ihm lange erzählen können, wieviel Spaß mir die Informatik macht. Ich habe ihm aber gesagt: "Um eine Wildsau zu schießen, muss man in den Wald, das ist richtig, aber man muss nicht selbst eine werden."

Und es ist mir auch völlig egal, für wie peinlich dieser Jurist mein Blog hält - solange es mir nicht peinlich ist. Wie schon früher mal beschrieben: Einer schrieb mir, mein Blog sei zum Fremdschämen. Ich schrieb ihm: OK, so machen wir's. Ich schreibe und er schämt sich dafür.

Nein, ich werde das Maul nicht halten.

Es ist mir völlig egal, für wie peinlich mancher Jurist das finden mag. ich subsumiere das unter "Deren Meinung zählt bei mir eh nicht mehr viel."

Das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass da eine Menge Juristen meinen, dass der Geschädigte das Maul zu halten und sich abzufinden hat, damit man die Schäden juristischen Versagens nicht so sieht. Mir fehlt schon deshalb das Verständnis dafür, weil die Juristen selbst für Schuld­verhältnisse und Urteile eine Wirksamkeitsfrist von 30 Jahren unterstellen. Und ich bin erst bei 20.

Und bisher hat mir noch keiner den Schaden ersetzt - der ja noch ständig ansteigt. Es ist ja nicht so, dass nur damals ein Schaden entstanden ist.


Manche fragen mich, warum ich das hier eigentlich tue.

Das habe ich mich schon oft selbst gefragt.

Es ist Selbstachtung.

Es ist die Selbstachtung, sich von solchen Leuten, wie ich sie da in den Universitäten, den Verwaltungs­gerichten, dem Bundes­verfassungs­gericht, in der Politik und den Redaktionen erlebt habe, nicht vernichten zu lassen und dazu noch das Maul zu halten und zu tun, als wäre das alles richtig, normal und nichts Schlechtes passiert.

Die Uni hatte damals von mir verlangt, dass ich absichtlich Fehler in die Dissertation einbaue und mich durchfallen lasse, und für einen zweiten Promotions­versuch von vornherein unterschreibe, die schlechteste Note zu akzeptieren und auf Rechtsmittel zu verzichten, damit der Professor das Gesicht nicht verliert. Ich habe den Eindruck, die Beschimpfung durch manche Juristen folgt demselben Schema: Ich solle das Maul halten, damit Verwaltungs- und Verfassungs­richter nicht im Zweifel stehen.

Darüber könnte man sich ja noch unterhalten, wenn der Schaden vollständig ersetzt, und eine Wieder­holung der Vorgänge ausgeschlossen wäre. Aber hier geht es ja nur darum, dass ich das Maul halten solle.


Wenn ich so peinlich wäre, wie manche behaupten, warum machen sie sich dann überhaupt die Mühe, mir zu schreiben? Dann wäre ich doch irrelevant. Es gibt so viele peinliche Webseiten im Netz, und denen schreibt ja auch keiner.

Und wenn man der Meinung ist, dass ich das als Nichtjurist alles nicht beurteilen könnte und nur ein Jurist das einordnen könnte - warum machen sie es dann nicht?

Ich höre das auch von Journalisten. Oh, das kann nur ein erfahrener Journalist so machen, dass es des Lesens würdig wäre. Es macht aber keiner.

Ich finde das immer so absurd, wenn mir reihenweise Leute schreiben, was ich in meinem Blog alles falsch machte und wie ich es richtig zu machen hätte.[13] Immer dann, wenn das erkennbar auf "Halt's Maul" hinausläuft und mir Aufgaben auferlegen will, nach denen ich erst mal 10 Jahre beschäftigt wäre, bevor ich ein Wort schreiben könnte und dürfte, gebe ich eigentlich immer dieselbe Antwort: Wenn Du besser weißt als ich, wie man diesen Blogartikel zu schreiben hätte, warum schreibst Du ihn dann nicht gleich selbst, anstatt mich belehren zu wollen? Warum soll eigentlich immer ich alles können und lernen und lesen? Sollen doch andere mal was dazu schreiben, wenn sie es besser wissen.[14]


Um das mal jedem Juristen klar zu sagen:

Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, es steht jedem zu und ist nicht daran gebunden, vorher irgendeine Qualifikation zu erwerben und nachzuweisen.

Im Gegenteil ist es gerade wesentlicher Bestandteil der Meinungs­freiheit, sich auch sofort und zeitnah zu aktuellen Vorgängen zu äußern und an der öffentlichen Diskussion teilzunehmen, insbesondere auch an der öffentlichen Meinungs­bildung teilzunehmen und etwa auf demokratische Wahlen einzuwirken. Es wäre damit unvereinbar, wenn ich etwa schreiben müsste "Luisa hat Verfassungsklage erhoben, bitte merkt Euch das alle mal, ich gehe mal schnell Jura studieren und Staatsexamen machen, und ich schreibe Euch dann in 10 Jahren, wenn ich dann darf, meine Meinung dazu."

Auch dem Dummen, dem Ungebildeten, dem Unwissenden steht derselbe Anspruch auf Meinungsfreiheit zu. Sogar dem Analphabeten. Auch wenn man es als Empfänger noch so dämlich findet, es hat überhaupt keinen Einfluss darauf.

Und deshalb hier mal spontan und aus dem Gedächtnis meine verfassungs­rechtliche Belehrung an alle Juristen, die an meinem Blog Anstoß nehmen (Aktenzeichen BVerfG usw. habe ich gerade nicht auswendig im Kopf, aber ich schreibe an einem längeren Text, im Laufe des Jahres kommt etwas Ausführliches dazu):

Meinungsfreiheit ist keine Art Treuhand­verhältnis, in dem der Äußernde die Interessen einer Öffentlichkeit zu wahren hat, etwa darauf, was die Öffentlichkeit wissen will oder darf, worauf die Öffentlichkeit einen Anspruch hat oder was sie für richtig hält.
Meinungsfreiheit beruht allein auf der subjektiven Willenslage des Sprechenden, er darf äußern, was er äußern will, ohne dass es irgendwie darauf ankäme, ob eine Öffentlichkeit das irgendwie für richtig, wichtig, interessant, peinlich oder sonstwas hält. Ein Öffentliches Interesse kann nur noch zusätzlich obendrauf und dazukommen, aber kann niemals Anforderung oder Voraussetzung für eine Meinungs­freiheit sein.


Alle Juristen, die meinen, ich könne, solle, dürfe hier nicht bloggen, weil es mir an Qualifikation fehle, ich traumatisiert sei, ich das nicht beurteilen könne oder schlicht peinlich sei, sollten den Beruf aufgeben und sich ihr Lehrgeld wiedergeben lassen. Denn sie haben fundamentale Dinge nicht begriffen.

Auch der Unqualifizierte, Dumme, Traumatisierte, Peinliche hat das Grundrecht auf Meinungs­freiheit, und ich gehöre nunmal zu denen, die ihre Meinungs­freiheit täglich und selbst benutzen. Und wenn mein Blog peinlich ist, dann ist das eben so. Das Grundrecht gilt auch für peinliche Blogs. Dann mache ich hier eben ein peinliches Blog. Jeden Tag aufs Neue. Macht mir Spaß so. Und da ich es die letzten 20 Jahre ausgehalten habe, die Peinlichkeit meiner Webseite am Leben zu erhalten, denke ich, dass ich es die nächsten 20 Jahre (oder präziser gesagt, bis ich irgendwann mal tot von der Tastatur falle) aushalte. Und es wird mindestens so peinlich bleiben, wie es jetzt ist.

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert.

Und wenn es Euch Pappnasen lieber gewesen wäre, wenn ich als Informatiker große Dinge getan hätte, dann hättet Ihr mir eben die Karriere nicht kaputt machen dürfen. Und von Juristen, denen die deutschen Richter und Verfassungsrichter nicht peinlich sind, brauche ich schon gar keine Belehrungen über Peinlichkeit.

Man mache sich klar, aus welchem Charakterholz Juristen gemacht sind und überlege sich dann redlich, ob man einem Juristen Entscheidung­befugnisse bezüglich seiner Kinder und Familien­angelegenheiten zugestehen will. Danisch berichtet weiter:

Ein Jurist hat mir geschrieben. [...]

Er stört sich an meinen Ausführungen zur Problematik der Verfassungsbeschwerde[wp] von Luisa, Greenpeace[wp] und den Insel­bewohnern (die "Klimaklage") und drückt mir seine Missbilligung aus, ich hätte von Jura keine Ahnung und solle mich auf Informatik beschränken, da würde ich besser schreiben. Er sagt aber nicht, was daran jetzt eigentlich falsch ist, sondern nur, dass es ihn enorm stört, dass ein anderer als ein ausgebildeter Jurist darüber schreibt (und wie ich raushöre, eine andere Meinung vertritt als er in seinen Vorlesungen geäußert hat). Es scheint ihn einfach zu stören, dass ein Informatiker da etwas anderes publiziert als er lehrt.

Zitat:

«Zu diesem Thema gibt es endlos juristische Literatur und stapelweise Entscheidungen des BVerfG, weit mehr als Sie auch nur ahnen. Und es gibt eine klare Systematik von vier Konstellationen, in denen mit einer Verfassungs­beschwerde gesetzliche Regelungen, also ein bestimmtes Handeln des Gesetzgebers, durchgesetzt werden können. Eine Verfassungss­beschwerde auf bestimmte Klimaschutzs­gesetze ist sehr wohl möglich und hängt davon ab, wie eng die nachgewiesenen Handlungsoptionen sind und wie die Güters­abwägung ausfällt. Beides führt hier ins Nirwana.

Was mir auffällt: Sie glauben, ohne fundierte juristische Ausbildung mit ein wenig Laiens­wissen solche Fragen besser beantworten zu können als die Profis. Damit wirken Sie genauso verloren wie Annalena mit ihren Kobolden und dem Netz als Speicher. Der Volksmund sagte einmal: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Ihre Ausführungen zur Alltagss­beobachtung sind hilfreich, wie die zu technischen Fragen, zu Fotografie oder Computern, die Sie als Informatiker beherrschen. Sie verderben aber irgendwann Ihre Glaubwürdigkeit auch in diesen Bereichen, wenn Sie allzu oft meinen, daß Juristen keine Ahnung von Technik hätten, während Techniker Jura mit links beherrschen. Damit kann man nicht ernst genommen werden.»

Es stört ihn also eigentlich nicht, was ich schreibe, (da schreibt sowieso jeder was anderes, es heißt ja "zwei Juristen, drei Meinungen"), sondern dass ich als Nichtjurist die Frechheit besitze, dazu überhaupt etwas zu schreiben.

Das ist eine Verhaltensweise, die ich in den letzten 30 Jahren (ziemlich genau seit etwa 1990, seit damals hatte ich in diversen Rechtss­gebieten viel mit Juristen zu tun) sehr häufig bemerkt habe: Viele Juristen sind fest davon überzeugt, dass sich jemand, der kein juristisches Staatsexamen hat, zu einfach gar nichts äußern und ohne anwaltlichen Beistand nicht mal seinen Namen sagen kann. Begründungen bekommt man eigentlich nie, es ist immer diese Überheblichkeit.

Dazu muss man einräumen, dass Juristen tatsächlich sehr häufig mit derben Laien­fehl­meinungen und -missverständnissen konfrontiert sind, das versteht man halt aus Laiensicht sehr, sehr häufig komplett falsch. Daraus aber die eigene Arroganz abzuleiten ist auch nicht besser. Und ich habe in den letzten 30 Jahren bei Richtern, Rechts­anwälten, Staats­anwälten so viel Inkompetenz erlebt und von Juristen so viel Internes erfahren (ich habe immerhin über drei Jahre in einer großen Rechts­abteilung gearbeitet und die mal beobachtet, wie die miteinander umgehen), dass deren Ausbildung und Staatsexamen in meiner Wertung ganz weit unten stehen. Ich weiß zwar, dass deren Staatsexamen sehr anstrengend sind und habe mich ja mit den damaligen Kollegen ausgiebig darüber unterhalten (etwa zu dem Punkt, dass bei Informatikern 50 bis 90 % in den ersten zwei Semestern in Analysis und Algebra raus­geprüft werden, und wenn man die überstanden hat, man eigentlich auch für den Rest befähigt ist, während es bei den Juristen umgekehrt laufe, dass es dort immer schwerer werde und die die Leute erst zum Ende des Studiums rausprüfen, die also viel mehr Lebenszeit verschwendet haben), aber eben auch von vielen Juristen erfahren, dass die Staatsexamen wenig mit Denken und viel mit Reproduzieren nach Schema F zu tun hätten und eigentlich Fleiß- und Auswendig­lern­arbeiten seien. Ich weiß es nicht, ich habe nur wenige juristische Staats­examens­aufgaben gelesen, aber viele Juristen selbst äußerten mir gegenüber, dass die Staatsexamen nur sicherten, dass man macht, was man soll, und nicht, womit man ein guter Jurist wird.

Mein Punkt ist daher nicht, dass ich meine eigenen Eigenschaften so sonderlich hoch einschätze. Ich habe keine juristische Ausbildung, aber mich 30 Jahre lang durchaus mit vielen Bereichen beschäftigt, und immerhin in den Nuller-Jahren alle (veröffentlichten) Urteile und Bücher zum Prüfungsrecht gelesen. Alle. Und die auch gekannt. Wenn ich irgendwo einen Kommentar gelesen habe, dann wusste ich, welche Entscheidung der meint, die meisten sogar am Aktenzeichen erkannt. Ich habe dafür über einen Zeitraum von zehn Jahren viel Zeit in der Badischen Staats­bibliothek in Karlsruhe, der Bibliothek des Bundesgerichtshofs, der Sächsischen Landes­bibliothek, der Fakultäts­bibliothek der Uni in Dresden und der Bayerischen Staats­bibliothek in München verbracht.

Wenn mir also einer damit kommt, es gäbe zu einem verfassungs­rechtlichen Thema mehr Literatur und Recht­sprechung des BVerfG, als ich auch nur "ahnen" würde, dann halte ich das für saudummes Geschwätz. Ich glaube durchaus, dass ich da zumindest so eine quantitative Vorstellung habe.

Zitat:

«Vor allem zeigt es das Fehlen von jedem Respekt vor der Geschichte der Zivilisation. Die baut nämlich seit Jahrtausenden nicht auf Technik, sondern auf Philosophie, Sozial- und Staats­wissen­schaften auf. Beides greift in der geschichtlichen Entwicklung dann ineinander. Aber Shakespeare, Goethe, Bach und Beethoven funktionieren auch bei Kerzenlicht ohne Computer. Wer als Techniker den Wert des Studium generale und einer umfassenden humanistischen Bildung leugnet, kann vielleicht Radios reparieren, aber mehr nicht. Wie weit (oder eben auch nicht) man mit einer Physikerin statt dem Juristen Schröder, dem Historiker Kohl, dem Volkswirt Schmidt, dem Journalisten Brandt[wp] oder dem Juristen Adenauer[wp] in Deutschland kommt, sollten auch Sie inzwischen gemerkt haben.»

Muss man sich mal klarmachen.

Der sagt nicht, was an meinen Blogartikeln falsch sein soll. Er verlangt, dass ich aus Respekt vor der Geschichte der Zivilisation das Maul und mich raushalte.

Also ob die Verfassungsbeschwerde von Luisa und den Inselheinis unantastbar wäre, weil man Shakespeare auch bei Kerzenlicht lesen könnte. Als ob Informatiker Radios reparierten. (Ja, habe ich auch schon gemacht, aber das ist nicht Gegenstand von Studium und Beruf.) Und eine DDR-Physikerin auf alle Informatiker zu verallgemeinern, ist auch eine Aussage.

Zitat:

«Ein ganz klein wenig Logik sollte man auch als Techniker beherrschen. Politik dient dazu, Arbeit für Menschen zu machen. Daß da Sozialwissenschaften, Geschichte, Staats- und Rechts­wissen­schaften nützlicher sind als Quanten­physik und Relativitäts­theorie, leuchtet eigentlich jedem ein.»

Ein Jurist, der einen Informatiker über Logik belehren will. Und ihm dann vorwirft, sich in fremde Bereiche vorzuwagen.


Und als ich ihn zurückfragte, ob er eigentlich weiß, wer und was ich bin:

Zitat:

«Was Sie im stillen Kämmerlein können, weiß ich nicht. Ich weiß nur, was Sie schreiben. Und dafür hätten Sie als Jura-Student einer meiner Vorlesungen für die Ausführungen zur Verfassungs­beschwerde gegen Unterlassen des Gesetzgebers kein "ausreichend“ bekommen.»

Schreibt der einem, der sich in Prüfungsrecht gut auskennt.

Das ist die Sorte Dozent, derentwegen mich schon Jura-Studenten um juristische Hilfe gebeten haben. Der kennt den Unterschied zwischen Vorlesung und Benotung nicht, den gegenüber einer Meinungs­äußerung schon gar nicht, aber will mich da bewerten ohne überhaupt zu sagen, was ich falsch gemacht haben soll. Einfach damit, dass ich kein Jurist sein und deshalb zu juristischen Themen da Maul zu halten hätte.

Zitat:

«Sie machen selbst, was Sie permanent anderen anlasten: Darüber reden, ohne Ahnung zu haben. Ich empfehle Ihnen das berühmte Zitat von einem Ihrer Zunft: Marcus Cyron[wp]

Abgesehen davon, dass ich weder Person noch Zitat kenne oder je davon gehört hätte und im Gegensatz zu Juristen auch nicht der Meinung bin, dass andere meiner Zunft per se maßgeblich wären, ist das ja genau das, weshalb ich Geisteswissenschaftler für so knalledämlich halte: Beweis­führung durch Zitieren einer Person, die man per Glaubens- und Gesinnungs­bekenntnis als Autorität anerkennt.

Auf seine ersten Anwürfe hatte ich ihm nur einen einzigen Satz geantwortet:

Zitat:

«Sie wissen nicht viel über mich, oder?»

Daraus macht der:

Zitat:

«Es sind nicht die Maßstäbe, sondern die doppelten Maßstäbe, die Probleme bereiten. Für jemanden, der - oft berechtigt - so viel Kritik austeilt, reagieren Sie sehr empfindlich, wenn man Sie auf mögliche andere Argumente hinweist. Es zeigt einfach, daß Sie Detail­wissen haben, aber am Ende unwissenschaftlich agieren (insoweit auch nicht promotions­fähig sind) und im weiteren Sinn auch ungebildet

Das soll also "sehr empfindlich" sein. Und will mich auch gleich persönlich verletzen, so unter der Gürtellinie. Oberhalb der Gürtellinie kam nichts von ihm.


Und weil er gegen das, was ich ihm dann geantwortet habe, nämlich zu dem, woher ich meinen Wissensstand beziehe, und ich ihn für seine Vorlesungs-Wertungs-Aussage prüfungs­rechtlich das Fell über die Ohren gezogen hätte, mich seine Wertung aber auch nicht interessiert, weil ich keiner seiner Studenten bin und seiner Wertung damit auch nicht unterstehe, und der Unterschied zwischen ihm und mir sei, dass ich Nichtjurist und Laie, er aber Jurist und als solcher einer Pfeife und für mich unbeachtlich sei:

Zitat:

«Natürlich kann man in Blogs jeden möglichen Unfug schreiben. Es ist Ihre Seite, und Sie blamieren sich mit Ihrem Namen. Kluge Leute denken über qualifizierte Hinweise nach. Wer selbst immer alles besser weiß, na gut, der weiß es eben besser. Der Welt da draußen ist es egal. Ich hatte ja auch gesagt, wenn (wenn!) es eine Prüfungsarbeit in Jura gewesen wäre (wäre - das ist Konjunktiv, deutsche Sprache, schwere Sprache), dann wäre es von mir so benotet worden, wenn das meine Aufgabe als Dozent gewesen wäre.»

Wenn es eine Prüfungs­arbeit in Jura gewesen wäre, dann hätte es eine Aufgaben­stellung und einen Bewertungs­maßstäb geben müssen.

Das gibt es bei einer Meinungs­äußerung aber nicht. Man kann sie nicht als Prüfungs­leistung bewerten, weil es keine ist, und man kann auch keine Bewertung äußern, ohne eine Aufgaben­stellung als Bezugsrahmen. Und ohne Begründung einfach eine Note zu behaupten, wäre auch nicht zulässig. Von Leuten, die in Rechtsfragen so tiefen­unfähig sind, muss ich mir auch als Laie und Nichtjurist keine Belehrungen anhören - zumal er keine Belehrung zustande bekommt, er kann nicht mal sagen, was eigentlich an meiner Darstellung falsch sein soll. Kluge Leute denken nicht nur über qualifizierte Hinweise nach, sie merken auch, wenn es welche sind oder eben nicht. Und das waren ganz sicher keine qualifizierten Hinweise.

Zitat:

«Wer nicht selbstkritikfähig ist und auch nicht differenzieren kann, agiert unwissenschaftlich und unprofessionell. Da ziehe ich jemanden, der nicht so eingebildet genial ist, aber nicht den gleichen Fehler zehnmal macht und auch nicht seine Meinung zur Staatsreligion erhebt, ganz bestimmt vor. Manchmal habe ich auch so meine Probleme mit dem Verfassungsgericht. Ihre Reaktion stimmt mich da wieder versöhnlich. Lieber eine Frau Baer mit allen möglichen nicht so genialen Eingebungen, als so viel Überheblichkeit, wie sie aus Ihren Zeilen spricht.

Manchmal überschätze ich Leute. Ein paar gute Sprüche beweisen eben leider noch keine Intelligenz, und schon gar keine Bildung. Mein Fehler - aber ich lerne wieder dazu.

Viel Freude beim weiteren Selbstlob als "führender Experte“ für und gegen alles - und manches in Ihrem Blog ist nach wie vor lesenswert.»

Er regt sich fürchterlich auf, dass ich mich für den "führenden Experten" halten würde - nur hatte ich das nicht geschrieben. Das hatte der rein­interpretiert. Liest etwas und wirft mir vor, was ich nicht geschrieben habe.


Was ich nicht verstehe, und was bei den wenigen Kritikern, die ich habe, häufig vorkommt: Er ziehe mir andere Leute vor. Schön. Darf er ja. Aber warum macht er es dann nicht? Warum passiert es, dass Leute mir schreiben, dass ich dumm, unfähig usw. sei, und es bessere Blogs gebe, sie sich dann aber meinem und nicht den besseren Blogs zuwenden?

Was würdet Ihr von einem halten, der einem Koch vorwirft, er wäre der schlechteste Koch der Stadt, könne nicht kochen, habe es nie gelernt, und dann doch jeden Tag zu ihm essen geht?

Und man ist auch nicht "selbst­kritik­fähig", sondern es gibt selbstkritisch und kritikfähig, aber das sind verschiedene Dinge.

Aber auch wenn man beides ist, heißt das ja nicht, dass man sich jedem x-beliebigen Anwurf unterwirft, vor allem dann, wenn er völlig substanzlos ist.


Bei Licht betrachtet ist die einzige Aussage, die den Anwürfen zu entnehmen ist: "Du bist kein Jurist, also halte gefälligst Dein Maul und bleib bei Informatik!"

Das ist mir schon häufiger begegnet.

Die werden höllenstinksauer, wenn sich einer, der sich ihren Sitten und Druckmitteln nicht unterwirft, auf ihr Terrain wagt.


Und da gibt es eine ganze Reihe von Leuten, die noch weit mehr als höllen­stink­sauer sind, weil ich es als Nichtjurist wage, was kein Jurist sich offen trauen würde: Zu sagen, dass das Bundes­verfassungs­gericht ein verlogener, korrupter, politischer Sauhaufen ist, und es da Verfassungsrichter gibt, die schlicht unfähig sind und als Richter in eigener Sache entscheiden oder sich durch fingierte Klagen und Beschwerden selbst die Streitfälle auf den Tisch legen, damit sie Politik machen können. Und dass es generell in Deutschland zu viele unfähige Richter gibt.

Und dieser ganze große stinkende Haufen Mist beruht elementar auf der Überzeugung, dass sich nur Juristen überhaupt dazu äußern dürften.


Als ich damals vor der Auskunftsklage gegen die Humboldt-Universität in Sachen Baers Gender-Studies erst einmal Auskunfts­ersuchen gestellt habe, wies die Humboldt-Universität - Juristen - mein Auskunfts­ersuchen erst einmal damit zurück, dass ich gar nicht befugt wäre, überhaupt zu fragen, in den Diskurs einzusteigen. Ich wohnte damals in Bayern und hätte mich als solcher aus Berliner Angelegenheiten heraus­zu­halten und keinen Auskunfts­anspruch. Und ich hätte auch nicht das richtige studiert, um mit ihnen überhaupt in Diskurs zu treten. Heißt soviel wie: Wer nicht Mitglied des Berliner Geistes­wissen­schaftler-Sumpfes ist, hat er erst gar kein Recht, überhaupt eine Frage zu stellen oder Presserecht oder gar Informations­freiheits­rechte in Anspruch zu nehmen.

Und dann ist er nicht mal promoviert. (Schon unter den Informatikern sagten mir sowohl befreundete, als auch verfeindete Professoren, dass der Mensch beim Doktor anfängt, darunter hat man kein Recht auf Meinung, Äußerung, Zitiertwerden, Urheberangabe.)

Und jetzt kommt so einer und kritisiert sie auch noch.


Tja, liebe Juristen, findet Euch damit ab. Ich werde die Klappe nicht halten. Und ich bin zumindest insoweit in der Lage, eine Meinung zu haben und sie in meinem - und nicht Eurem - Stil zu artikulieren.

Ich bin kein Jurist und in Euren Augen Laie, aber ich weiß genug über Meinungs­freiheits-, Wissenschafts­freiheits- und Presserecht, um mir von Euch den Mund nicht verbieten zu lassen, und schon gar nicht so. Wer glaubt, dass er mir damit kommen kann, in dem er mich auf diese Weise beschimpft, der schätzt mich nun wirklich ganz falsch ein.

Und wer glaubt, mich, ausgerechnet mich, damit einschüchtern zu können, dass er eine Vorlesung hält und mir eine schlechte Note geben würde, der muss schon ziemlich weit weg von der Welt sein. Und dann auch noch prüfungs­rechtlich solchen Mist dabei daherzureden...


Ich habe sehr viel Arbeits- und Lebens­zeit damit verbracht, das alles zu untersuchen und mich durch das alles durchzulesen, und ich weiß vielleicht nicht alles, oder sicherlich bei weitem nicht alles, was bei Euch stinkt und faul und korrupt und verlogen und inkompetent und kriminell ist. Aber es reicht, um ein Blog zu füllen, und das werde ich auch weiter tun. Das ist eine Frage der Selbstachtung.

Und da wird noch mehr kommen, ich habe noch Sachen in Vorbereitung und noch einiges auf Lager.


Und wenn Euch das nicht passt, dann hättet Ihr vor 20 Jahren in den Verwaltungs­gerichten und vor 10 Jahren im Bundesverfassungsgericht Eure Arbeit gemacht statt zu fälschen, zu lügen, zu betrügen, zu manipulieren. Denn ohne das hätte ich nie die Arbeits- und Lebens­zeit dafür aufgewandt, mich da überhaupt rein­zu­arbeiten und mich damit zu befassen.

Hätten die Juristen damals ihren Job gemacht und meine Grundrechte gewahrt, statt Akten und Entscheidungen zu fälschen und Recht zu brechen, wo es nur geht, hätte ich damals eine wunderbare Informatiker­karriere gemacht, irgendwo in der Welt eine Firma aufgemacht oder Professur bezogen oder irgendsowas, und mich um nichts anderes gekümmert.

Ich bin das Problem, das Ihr Euch selbst gemacht habt.
- Hadmut Danisch[15]

Das sind diese Juristen, die auch Väter bei den Familiengerichten über den Tisch ziehen.

Über Rechtsanwälte

Zitat:

«Das Familienrecht ist meilenweit von Gleichberechtigung der Eltern entfernt. Wer dagegen gerichtlich ankämpfen möchte, kann es gerne tun. Anwälte freuen sich auf Kunden, die jahrelang ihr Recht einklagen wollen.» - Detlef Bräunig[16]

Zitat:

«Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwartze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man diese Spitzbuben schon von weitem erkennt.» - Friedrich Wilhelm I.[wp], Kabinettsorder vom 15. Dezember 1726[17][18]

Zitat:

«Ich frage mich wie lange eine Gesellschaft braucht, um zu erkennen, dass die vielen Gesetze, die wir im Bereich Familienrecht haben, nur einer Gruppierung zugute kommen: Den Scheidungs- und Familien­rechtsanwälten?»[19]

Zitat:

«Er war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand.» - Ludwig Thoma[wp][20][21]

Zitat:

«Natürlich gibt es inzwischen soviele Berater und Rechtsanwälte, dass das Aquarium immer mehr Haie und weniger Fische hat. Das Lotka-Volterra-Model[wp] lässt grüßen. Wie üblich liegt aber natürlich nicht der Fehler bei den Haien, sondern bei den Fischen. Leute wie Dino gibt es schon seit Anbeginn der Abschaffung der Schuldfrage. Nicht verwunderlich, sondern eine völlige natürliche Reaktion. Am Anfang haben sich die Haie natürlich sich nicht daran gestört, weil das Verhältnis damals eine andere war. Es gab genügend Fische für die paar Haie.

Um die Fische zu vermehren, mussten sie irgendwann diverse Therapien erfinden, was schon impliziert, dass die Haie plötzlich viel zu viel Zeit hatten, sprich zu wenige Aufträge. Aber auch hier gibt es Fische, die von diesem Fangnetz Therapie sich entziehen, sowie die JA-Haie, Familien­psychologie-Haie und solche Heilpraktiker-Haie wie die Axt im Walde, die gleichzeitig ihre Therapie-Netze auswerfen.

Fische wollen nicht im Netz schwimmen. Schon klar, dass das dem Hai stört.»[22]

Zitat:

«Ich habe [das Angebot von maennerscheidung.info] ehrlich gesagt nur zögerlich angenommen, weil ich echt keinen Bock hatte noch weiteres Geld auszugeben, nachdem mich mein Anwalt schon regelmäßig abzockt. Nun bin ich aber doch heilfroh mich [darauf] eingelassen zu haben. Mit euch habe ich am Ende xxx.xxx Euro eingespart, während mein Anwalt mich nur Geld gekostet hat ohne Leistung zu bringen. Als ich ihm von Euren Lösungen erzählt habe, hat er nur die Hände überm Kopf zusammen­geschlagen und gemeint:

"So etwas dürfte ich Ihnen nicht raten, sonst würde ich meine anwaltliche Zulassung riskieren."» - Thorsten, 36 J. aus Balingen[23]

Über Rechtsanwält_I_nnen

Zitat:

«Am Ende eines Strafverfahrens stand für meinen Mandanten ein erfreuliches Ergebnis. Er wurde freigesprochen. Damit hatten wohl zwei Personen definitiv nicht gerechnet: die Frau, die meinen Mandanten einer Straftat gegen ihre Person bezichtigte. Sowie die Rechtsanwältin, welche das vermeintliche Opfer als Neben­klägerin vertrat.

Es kommt im Anschluss an diesen Freispruch zu leicht bizarren Verwicklungen. Anscheinend hat die Nebenkläger­anwältin nicht so recht gewusst, wie die Kostenfolge im Falle eines Freispruchs ist. (Wahrscheinlich ist sie durch die ansonsten legendäre Verurteilungs­freude ihres Heimatgerichts verwöhnt.) Im Falle eines Freispruchs muss der Angeklagte auch nicht die Kosten der Neben­klägerin tragen. Sondern diese muss selbst schauen, wie sie ihren Rechts­beistand finanziert. Das wiederum funktioniert juristisch aber auch nur dann, wenn die Neben­klägerin durch ihre Anwältin vorab ausreichend über das Kostenrisiko aufgeklärt war.

Genau das scheint aber nicht geschehen zu sein. Einige Tage nach dem Freispruch hatte ich die Frau am Telefon. Sie klagte mir ihr Leid. Nämlich dass die Anwältin jetzt von ihr bezahlt werden will. Wir reden über knapp 4.000 Euro. Und das, obwohl vorher nur einmal überhaupt über Kosten gesprochen worden sei. Mit der prägnanten Aussage der Anwältin, die sinngemäß lautete:

Machen Sie sich keinen Kopf, am Ende muss der Typ alles zahlen.

Dass die Anwältin die Sache sehr locker angegangen ist, zeigt auch ein anderer Umstand. Am Tag nach dem Urteil hat die Rechts­anwältin noch schnell beantragt, sie der Neben­klägerin beizuordnen. So eine Beiordnung hat den Effekt, dass die Staatskasse die Anwalts­kosten übernimmt. Das geht problemlos, wenn die Vor­aus­setzungen erfüllt sind. Waren sie. Aber der Antrag muss halt gestellt werden, und eins geht definitiv nicht - die nach­trägliche Beiordnung. Dementsprechend verpuffte der Rettungs­versuch an der klaren Ansage des Gerichts, dass eine nach­trägliche Beiordnung gesetzlich nicht vorgesehen ist.

Jetzt ist es mittlerweile wohl so weit, dass die Rechtsanwältin ihrer Mandantin mit einem Mahnbescheid droht. Ich fühlte mich durchaus ein wenig geehrt, als die Nebenklägerin mich fragte, ob ich sie gegen die Anwältin vertreten möchte. Ich habe allerdings abgelehnt, ihr aber einen fitten Zivilrechtler empfohlen.» - Law-Blog[24]

Literatur

  • Ingo Müller[wp]: Furchtbare Juristen. Die unbewältigte Vergangenheit der deutschen Justiz., Kindler 1987, ISBN 3-463-40038-3, Edition TIAMAT 2014, ISBN 3-89320-179-3
  • Rolf Bossi[wp]: Halbgötter in Schwarz. Deutschlands Justiz am Pranger., Eichborn 2005, ISBN 3-8218-5609-2
  • Norbert Blüm: Einspruch! Wider die Willkür an deutschen Gerichten., Westend 2014, ISBN 3-86489-066-7[25][26]

Einzelnachweise

  1. WGvdL-Forum: Der Anwalt ist eigentlich die größere Sau!, Alfonso am 24. Mai 2018 - 21:09 Uhr
  2. Hadmut Danisch: Recht im Sinkflug: Als die Richter jammern lernten, Ansichten eines Informatikers am 25. Mai 2016
  3. BRAK-Statistik: Die Anwaltszahlen zum 1.1.2011
  4. WGvdL-ForumLichtblick im Mollath-Prozess, Narrowitsch am 10. Juli 2014 - 10:29 Uhr
  5. MANNdat-ForumSandal Tolk am 17. Februar 2013 - 12:08 Uhr
  6. WGvdL-Forum: Wurzeln des deutschen Familienrechtes bei Karl Marx zu finden?, Li Ho Den am 17. Oktober 2014 - 22:17 Uhr
  7. Väternotruf: Verfahrensbeistand
  8. 8,0 8,1 WGvdL-Forum: Du Sklaventreiber, Peter am 15. November 2014 - 16:42 Uhr
  9. Scheidung: Wenn der Aggressivere gewinnt - Report Nr. 14, Männerservice am 27. September 2016
  10. Hadmut Danisch, Juristischer Digitalschaden, Ansichten eines Informatikers am 1. Oktober 2019
  11. Bundesrechtsanwaltsordnung:§ 1, dejure.org
  12. 12,0 12,1 Hadmut Danisch: Anwaltsschreiben, Ansichten eines Informatikers am 19. Januar 2020
  13. Oh, ja! Diese Typ Leute ist der WikiMANNia-Redaktion auch bekannt!
  14. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Sehr richtig! Diese Leute maulen rum, wollen es aber nicht (oder können es nicht?) selbst besser machen.
  15. Hadmut Danisch: Ich hätte in der Verfassungsrechtsvorlesung kein "ausreichend" bekommen, Ansichten eines Informatikers am 19. Januar 2020
  16. Detlef Bräunig: Ich klatsche alles gegen die Wand, Männer-Magazin am 22. Dezember 2014
  17. Friedrich Wilhelms I., König von Preußen zitiert nach Braun, Über die Unbeliebtheit des Juristen, JuS 1996 S. 288
  18. Die Geschichte der Robe, Roben-Shop am 2. Januar 2006
  19. Zeta-Männer, Männer- und Väterrechte am 10. Januar 2015
  20. Aus der Kurzgeschichte "Der Vertrag" über den königlichen Landgerichtsrat Alois Eschenberger, In: Simplicissimus, Jg. 5, H. 52, München: Langen, 1901. S. 414
  21. Wikipedia: Liste geflügelter Worte - Ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande
  22. WGvdL-Forum: Kommt klar damit!, Peter am 3. Januar 2016 - 21:48 Uhr
  23. Meinungen, maennerscheidung.info
  24. Am Ende zahlt der Typ, Law-Blog am 31. Januar 2018
  25. "Hinter dem Deckmantel der Unabhängigkeit der Rechtsprechung verbirgt sich allzu oft eine Arroganz eigener Art, die Unabhängigkeit mit Intransparenz verwechselt. So glauben manche Richter und Anwälte, sie seien im Niemandsland der öffentlichen Kritik angesiedelt und niemand Rechenschaft schuldig. Gegen diese Zustände erhebt Norbert Blüm Einspruch!": Norbert Blüm: Einspruch! Wider die Willkür an deutschen Gerichten", Berliner Wirtschaftsgespräche am 10. November 2014
  26. Youtube-link-icon.svg Im Dialog: Alfred Schier mit Norbert Blüm - Im Dialog (Phoenix) (7. Februar 2015) (Länge: 34:57 Min.) (Über Gustl Mollath, Gill, ab 7:25 Min.: Die Familiengerichte in Verbund mit dem Staat zerstören Ehe und Familien., ab 17:30 Min.: Die CDU hat bei der Demontage von Ehe und Familie leider Schmiere gestanden. - Die CDU trägt die Hauptverantwortung an der Entkernung von Ehe und Familie.)

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