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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Robotik

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Zitat: «Robotik im Recht: Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf[wp]

Letztlich lief der Vortrag auch nur wieder auf das Entscheidungs­dilemma hinaus: Soll die Software im Auto die wenigen zugunsten der vielen opfern? Es gebe den Weichen­steller­fall: Ein Zug rollt führerlos und wird gleich drei Menschen töten. Der Weichen­steller könnte aber eine Weiche umstellen, und so dafür sorgen, dass nur ein Mensch auf einem anderen Gleis stirbt. Darf, soll, kann, muss er die Weiche umstellen?

Sie meinen, er darf nicht.

(Aber: Das hat eigentlich mit Robotik nichts zu tun.
Letztlich ist die Situation eine ganz andere, nämlich dass die juristische Denkweise nicht logisch, nicht widerspruchsfrei, nicht vollständig ist. Das Bundesverfassungsgericht ist ja auch schon an der Frage abgerutscht. Der Punkt ist einfach: Juristen können hier nicht wie üblich hinterher schlaumeiern, dass man es hätte gerade anders machen sollen, sondern sich vorher festlegen, was die legale Verhaltensweise sein soll, weil man es eben vorher in Software packen, sprich: dokumentieren und sich festlegen muss. Und das können sie nicht. Das lasten sie den Computern an, es ist aber ein Juristen­problem. Wo kämen wir hin, wenn man Menschen vorher sagen müsste, wie sie sich richtig verhalten müssen, anstatt hinterher über sie Gericht zu halten und sich raus­zu­suchen, was man gerne gehabt hätte? Man begibt sich der Entscheidungs­hoheit und das vertragen Juristen gar nicht.)

Übrigens sagte er, dass es das Problem schon lange gäbe, schon die alten Griechen hätten es gekannt, als das Planken­problem des Karneades[wp]. Im Dritten Reich sei das Problem sogar konkret aufgetreten, weil die Nazis Geisteskranke getötet haben und deshalb von den Leitern von Anstalten für Geistes­kranke forderten, Geisteskranke zur Tötung herauszugeben. Haben die Direktoren dabei nicht mitgespielt, wurden sie selbst getötet und dann die Kranken, damit haben sie also nichts erreicht. Die Frage sei deshalb gewesen, ob die Direktoren einige der Kranken "opfern" durften, damit die Nazis zufrieden waren, wieder gegangen sind, und andere das damit überleben konnten. Die Juristen meinten, nein, diese Kooperation sei nicht legal gewesen.

Was für mich aber heißt: Es ist eben kein Robotik-Problem. Weil es das vor den Robotern schon gab.

Und ich bin der Meinung, dass wenn man schon als Professor für Robotik-Recht auftritt, man das auch klar trennen können sollte.

Sie tun immer so, als würden die Juristen und Philosophen usw. Probleme der Robotik aufzeigen. Dabei ist es genau umgekehrt: Die Robotik/Informatik zeigt Probleme der Juristen, Ethik[wp], Philosophen auf, die nicht sagen können, was sie haben wollen, weil erst die Informatik sie zwingt, mal konkret und präzise zu sagen, was sie wollen. Bisher haben die sich immer außen­rum­geschwafelt.»  - Hadmut Danisch[1]

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Algorithmen ist das neue Atomkraft, Ansichten eines Informatikers am 29. Oktober 2016