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Gerhard Schröder

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Gerhard Schröder
Gerhard Schröder 20160112 03 (cropped).jpg
Geboren 7. April 1944
Parteibuch Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Beruf Politiker
Ehegatte So-yeon Kim[wp]

Gerhard Fritz Kurt Schröder (* 1944) ist ein deutscher Politiker, Kriegs­verbrecher und professioneller Lügner. Er war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er war einer der Haupt­initiatoren der Beteiligung Deutschlands am völker­rechtlich illegalen Krieg gegen Jugoslawien und Haupt­initiator der marktradikal inspirierten Agenda 2010[wp].

Seit seiner Kanzlerschaft ist Schröder ein Vertreter der energie­politischen Interessen Deutschlands in Russland, der sich um den für Deutschland strategisch wichtigen Zugang zu russischem Erdgas kümmert.

Angriff auf Jugoslawien

Zitat: «Ich war noch Student an der Universität in Innsbruck, als 1999 der NATO-Angriff auf Jugoslawien losging. Wir haben das Thema damals rauf und runter diskutiert. Und obwohl ich großes Verständnis für die Lage der Kosovo-Albaner hatte und habe - ich konnte mich als deutsch­sprachiger Südtiroler gut in die Rolle der Minderheit hinein­versetzen -, wollte mir doch nicht in den Kopf, dass ich plötzlich für den Abwurf von Bomben sein sollte. Die Message aber war klar: Wer gegen das Eingreifen der NATO war, der machte sich schuldig, einem Genozid tatenlos gegen­über­zu­stehen. Schlimmer noch: Er geriet in den Verdacht, auch gegen Hitler nichts unternommen zu haben. Diese fiese Zuspitzung der Argumentation habe ich aber erst später so richtig begriffen. [...]

Das Zerbrechen des Kriegs­widerstands ist das Eine, die Umdeutung des Begriffes Antifaschismus aber das Andere. Im Fall Kosovo wurden der Öffentlichkeit ja mit Kriegsbeginn im März 1999 die dreistesten Lügen erzählt. Weder gab es eine "serbische SS", wie Joschka Fischer behauptete, noch das von Verteidigungs­minister Rudolf Scharping behauptete "KZ im Fußball­stadion von Pristina", noch hat sich der ebenfalls von Scharping kolportierte "Hufeisenplan"[wp] als Wahrheit herausgestellt. [...]

Dahinter stehen Spin Doctoren[wp], PR-Agenturen, die einen Krieg ähnlich professionell "vermarkten" wie ein Konsumgut. Auch hier soll die Öffentlichkeit kaufen, nur eben eine Sichtweise anstelle einer Ware. [...]

"Diese Wiederbelebung des Hitler-Gespenstes richtet sich vor allem gegen die bisher kriegs­unwilligen Deutschen und die dortige Friedensbewegung."»[1]

Hetze gegen Schröder

Hetze gegen Schröder, beispielsweise von der Wirtschaftswoche:

Zitat: «Von Ringier, Herrenknecht, engen Mitarbeitern, vielleicht sogar von der SPD: Ex-Kanzler Gerhard Schröder wird verlassen. Mancher Geschäftspartner macht lieber gleich ganz im Stillen Schluss mit dem Mann, der sich selbst nicht von Wladimir Putin distanzieren will.

Wie es sich wohl anfühlen muss, vollkommen isoliert zu sein? Gerhard Schröder macht diese Erfahrung gerade. Der SPD-Altkanzler hat bis zum heutigen Tag nicht zu erkennen gegeben, ob er seinen lukrativen Posten als Aufsichtsrat beim russischen Ölkonzern Rosneft zur Verfügung stellen könnte. Ebenso wenig jenen als Vorsitzender des Verwaltungs­rates der Nord Stream 2 AG. Auch von einem Verzicht auf den geplanten Einzug in den Gazprom-Aufsichtsrat ist bisher nichts bekannt.

Es ist diese bisher so unverbrüchliche Treue zu russischen Staats­unternehmen und zum russischen Präsidenten Wladimir Putin selbst, die Schröder zum moralischen, persönlichen und letztlich auch geschäftlichen Verhängnis wird. Freunde und Partner wenden sich reihenweise von ihm ab. Zu besichtigen ist der verstörende Abstieg eines Staatsmannes a.D..»[2]

Einzelnachweise

Querverweise

Netzverweise