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Antifeminismus ist wie eine Schmerztablette und wirkt gegen feministischen Männerhass und Ressentiments gegen alles Männliche. MJ-12.jpg

12. Jubiläum

Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.
Der Staatsfeminismus hat am 9. Januar 2020 in einem Akt stalinistischer Zensur[ext] berechtigte Kritik in "Jugend­gefährdung" umgedeutet.
Der institutionalisierte Feminismus stellt sich keiner Debatte auf Augenhöhe. Er nutzt den staatlichen Machtapparat, um jedwede Kritik wegzubügeln.
Zum zweiten Mal innerhalb von 100 Jahren lässt sich Deutschland gleichschalten und wieder gibt es eine Verschwörungs­ideologie, wonach eine Gruppe "an allem schuld" ist.

Friedrich August von Hayek

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Friedrich August von Hayek
Gelebt 8. Mai 1899–23. März 1992
Beruf Ökonom

Friedrich August Edler von Hayek (1899-1992, ab 1919: Friedrich August Hayek aufgrund des Adels­aufhebungs­gesetzes) war ein öster­reichischer Ökonom und Sozial­philosoph.[1] Neben Ludwig von Mises war er einer der bedeutendsten Vertreter der Öster­reichischen Schule[wp] der Nationalökonomie[wp]. Hayek zählt zu den wichtigsten Denkern des Liberalismus im 20. Jahrhundert und gilt manchen Interpreten als wichtigster Vertreter des Neoliberalismus, auch wenn er sich selbst nie so bezeichnete.[2] 1974 erhielt er zusammen mit Gunnar Myrdal[wp] den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften[wp].[3]


Friedrich August von Hayek, 1899-1992, war ein aus Österreich stammender National­ökonom und Sozial­philosoph, der in Österreich, England, den USA und Deutschland (Freiburg) gelehrt hat; Nobelpreis für Wirtschafts­wissenschaften 1974 (zusammen mit Myrdal[wp]). Hayek gehört zu den einfluss­reichsten Sozial­philosophen seit Smith[wp]. Er hat für das Verständnis der wesentlichen Elemente des Wirtschaftens, beispielsweise die spontane Ordnung als Essenz der Marktwirtschaft[wp], ein neues Fundament geschaffen. Neben Eucken, seinem Vorgänger in Freiburg, lieferte er für die Ausgestaltung der Marktwirtschaft in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg die bedeutsamsten Anregungen. Durch den weltweiten Zusammen­bruch sozialistischer Regimes Ende der 1980er-Jahre, den er voraus­gesehen und noch erlebt hat, sah er sich in seiner Analyse bestätigt. In jungen Jahren hat sich Hayek v.a. mit wirtschafts­theoretischen Themen befasst, in der zweiten Lebenshälfte mit ordnungs­politischen und sozial­philosophischen Fragestellungen. Sein schmales Buch Preise und Produktion (1931) enthält eine ausgearbeitete reale Konjunktur­theorie, die im scharfen Gegensatz zur Depressions­erklärung von Keynes[wp] steht. In einer viel beachteten Kontroverse in den 1930er-Jahren hat er gegen Keynes seine Konjunktur­erklärung verteidigt. Während damals eine Mehrheit der Ökonomen Keynes zuneigte, ist es heute umgekehrt. Hayeks scharfsinnige theoretische Untersuchung The Pure Theory of Capital (1941) fand dagegen nur wenig Aufmerksamkeit. Sein wissenschaftlich bedeutendstes sozial­philosophisches Werk ist The Constitution of Liberty (1960), sein politisch einfluss­reichstes The Road to Serfdom (1944), das - in viele Sprachen übersetzt - millionen­fache Verbreitung fand. Die darin enthaltene Kritik am Sozialismus wurde von Hayek häufiger wiederholt und in seinem letzten Werk The Fatal Conceit. The Errors of Socialism (1988) umfassend begründet. Auf mehreren Gebieten hat sich seine Sichtweise weitgehend durchgesetzt, so das Verständnis des Preis­mechanismus als Kommunikations­netz und des Wettbewerbs als ein Entdeckungs­verfahren.

Weitere Werke

  • Geldtheorie und Konjunkturtheorie (1929)
  • Individualism and Economic Order (1948)
  • Freiburger Studien (1969)
  • Law, Legislation and Liberty, 3 Bände (1973-1979)

Videos

Netzverweise

Einzelnachweise

  1. Hans Werner Holub: Eine Einführung in die Geschichte des ökonomischen Denkens: Teil 1: Die österreichische Schule im 20. Jahrhundert und die Strömungen im Sozialismus des 20. Jahrhunderts, Band 5, Teil 1 Die Ökonomik im 20. Jahrhundert, LIT Verlag Münster, 2011, ISBN 3-643-50283-4, S. 152.
  2. Taylor C. Boas und Jordan Gans-Morse: Neoliberalism: From New Liberal Philosophy to Anti-Liberal Slogan. In: Studies in Comparative International Development. Band 44, Nr. 2, 2009, ISSN 0039-3606, S. 150
  3. Wikipedia: Friedrich August von Hayek


Dieser Artikel basiert im Einleitungsabschnitt auf dem Artikel Friedrich August von Hayek (7. Oktober 2019) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hayek von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Artur Woll für Gabler Wirtschaftslexikon.